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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.SBI07841: Fortbildung für Betreuungslehrkräfte
Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit als Bildungspotenzial
vom 14.03.2018 bis 15.03.2018Anmeldeschluss: 14.02.2018  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wechsler, Andrea; (03 51) 83 24 379
Ansprechpartner organisatorisch: Römer, Angela; (0 35 21) 41 27 13

Beschreibung

Zwei- und mehrsprachig aufwachsende Schüler/innen aus mehr als 140 Ländern prägen an sächsischen Schulen die kulturelle und sprachliche Vielfalt. Mit ihren ganz individuellen Sprachenbiografien besitzen die Schüler/innen mit Migrationshintergrund ein besonderes Bildungspotenzial. Mit der Wertschätzung und Anerkennung ihrer Herkunftssprachen tragen Bildungseinrichtungen zur Herstellung eines positiven Lernklimas bei, in dem sich diese Schüler/innen anerkannt und angenommen fühlen.Die Betreuungslehrkräfte stehen dabei einerseits vor der Herausforderung, diese Sprachenvielfalt im DaZ-Unterricht beim Erlernen der deutschen Sprache zu nutzen. So verhilft der angeleitete Vergleich mit der Herkunftssprache zu Spracheinsichten. Angeleitete Sprachvergleiche geben Hinweise darüber, welche Strukturen im Deutschen beim Erlernen der Sprache für Schüler/innen mit unterschiedlichen Herkunftssprachen eine Schwierigkeit bedeuten können.Andererseits stehen die Betreuungslehrkräfte vor der Herausforderung, das Kollegium für den schulischen Umgang mit sprachlicher Heterogenität zu sensibilisieren.Diese Veranstaltung regt dazu an, Herkunftssprachen nicht zu tabuisieren, sondern ihnen selbstverständlichen Raum in allen Unterrichtsfächern sowie in außerunterrichtlichen Kontexten zu geben.


Ziele

Die Teilnehmer/innen haben sich mit Mehrsprachigkeit als Bildungspotenzial auseinandergesetzt, um an der Professionalisierung des schulischen Umgangs mit sprachlicher Heterogenität mitzuwirken.Sie haben Möglichkeiten kennengelernt, Mehrsprachigkeit bei der Planung und Organisation der pädagogischen Arbeit gezielt zu nutzen.Die Teilnehmer/innen haben erfahren, wie Vergleiche zwischen der Herkunftssprache und anderen gelernten Sprachen mit dem Deutschen gezogen und beim Erlernen der deutschen Sprache genutzt werden können.Möglichkeiten für die praktische Umsetzung im Unterricht wurden aufgezeigt und diskutiert.


Inhalte

  • Systematische Erfassung von individuellen Sprachenbiografien
  • Überwindung einzelsprachlicher Zugänge und des monolingualen Habitus
  • Mehrsprachigkeit (Mythen, Code-Mixing, Code-Switching, Wissen über die Bedeutung der Herkunftssprachen für die Persönlichkeitsentwicklung und für die Sprachentwicklung in Zweit- und Fremdsprachen)
  • Modelle von Mehrsprachigkeit: Anerkennen - Nutzen - Fördern
    • Sprachdidaktisches Konzept: „Language Awareness
    • (Sprachbewusstheit/Sprachaufmerksamkeit)
      • Vergleich der Herkunftssprache und anderer gelernter Sprachen mit dem Deutschen

Zielgruppe

Fachberater/innen im Fach Deutsch als Zweitsprache/Migration, Betreuungslehrkräfte und Lehrkräfte im Fach Deutsch als Zweitsprache an Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen


Veranstaltungstermine

am von bis
14.03.2018 10:00 17:30
15.03.2018 09:00 16:30

Anmeldeschluss

14.02.2018

Veranstaltungsort

  • Sächsisches Bildungsinstitut, Fortbildungs- und Tagungszentrum Meißen, Siebeneichener Schlossberg 2, 01662 Meißen Route zum Veranstaltungsort planen
     

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