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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10164: Hate Speech - Unterrichtskonzepte und Methoden gegen Hass, Manipulation und Stimmungsmache im Internet
am 16.10.2018Anmeldeschluss: 04.09.2018  

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Ansprechpartner inhaltlich: Peters, Kathrin; +49 341 4945-785
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Soziale Medien ermöglichen Nutzerinnen und Nutzern vielfältige Formen der Partizipation, Kreativität und Selbstdarstellung im Internet. Die ungefilterte Veröffentlichung und Verbreitung von Meinungen und Inhalten bringen jedoch auch problematische Potenziale mit sich: von Cybermobbing über Fake News und Diskriminierung bis hin zu Populismus, Manipulation und Propaganda. Die verschiedenen Ausprägungen von Hate Speech sind omnipräsent und bedürfen vor allem für Heranwachsende einer Reflexion und Einordnung - dazu braucht es geeignete Strategien, um Kinder und Jugendliche in ihrem Medienalltag zu begleiten und sie zu einem emanzipierten, kritischen und bewussten Umgang mit medialen Inhalten zu befähigen.

Veränderte Kommunikationsstrukturen und die Fülle von verfügbaren Informationen erschweren die Orientierung im Internet, z.B. im Hinblick auf die Authentizität von Inhalten oder die Glaubwürdigkeit von Quellen, aber auch bezogen auf einen respektvollen Umgang miteinander. Schülerinnen und Schüler bedürfen deshalb einer pädagogischen Begleitung, in der es gilt, ihnen qualitative Angebote für Informationen und Recherche aufzuzeigen, sie über Meinungsfreiheit und ihre Schranken aufzuklären, sie für die Auswirkungen und Konsequenzen (persönlich, gesellschaftlich, juristisch) von Hetze und Propaganda zu sensibilisieren, und sie zu einer reflektierten und selbstbestimmten Mediennutzung zu ermutigen. Auf diese Weise werden neben der Medienkompetenz der Heranwachsenden auch soziale und kommunikative Kompetenzen gestärkt.


Ziele

De Teilnehmenden kennen die verschiedenen Erscheinungsformen von Hate Speech, deren Merkmale, Folgen und geeignete Gegenstrategien.

Die Teilnehmenden werden für verbale Gewalt und diskriminierende Sprache sensibilisiert und kennen Informations-, Recherche- und Hilfsangebote.

Die Teilnehmenden sind in der Lage, das Medienhandeln Heranwachsender kompetent pädagogisch zu begleiten sowie soziale und kommunikative Kompetenzen (z.B. wertschätzende Kommunikation) zu fördern und zu stärken.

Die Teilnehmenden haben erste Ideen zur Einbettung des Themas Hate Speech in ihren Unterricht (z.B. in Form aktiver Medienarbeit) und streben an, das Thema als Multiplikator/innen an ihren Bildungseinrichtungen zu etablieren (im Kollegium, im Lehrplan).


Inhalte

Ÿ

Definition, Erscheinungsformen und Dimensionen von Hate Speech

Ÿ

Meinungsfreiheit und ihre Grenzen

Ÿ

Gegenstrategien und reflektierter Umgang mit Hate Speech (Diskussionskultur)

Ÿ

aktive und handlungsorientierte Methoden und Konzepte für den Unterricht


Zielgruppe

Lehrkräfte der Oberstufe aller Schularten und Fächer sowie Beratungslehrer/innen, Berufsschullehrer/innen und Multiplikator/innen, bei freier Kapazität auch Sozialarbeiter/innen


Veranstaltungstermine

am von bis
16.10.2018 09:00 16:00

Anmeldeschluss

04.09.2018

Dozenten

Name von
Gillner, Katy k.A., Leipzig
Hoffmeier, Judith k.A., Leipzig

Veranstaltungsort

  • Stadtbibliothek, Wilhelm-Leuschner-Platz 10, 04107 Leipzig Route zum Veranstaltungsort planen
     

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