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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.C05281: Umgang mit Fremden in normalen Arbeitsprozessen - Interkulturelle Kommunikation
am 13.02.2019Anmeldeschluss: 02.01.2019  

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Ansprechpartner inhaltlich: Brandl-Bennewitz, Sabine; +49 371 5366-421
Ansprechpartner organisatorisch: Buschbeck, Jennifer; +49 371 5366-423

Beschreibung

Mit zunehmender Anzahl der neuankommenden Flüchtlingen in den Landkreisen bzw. Schüler, stellt sich die Frage nach der Vorbereitung der Lehrer auf die neue Situation, in der sich Kommunikation nicht nur auf die Sprache beschränkt, sondern auch auf die kulturelle Ebene. Kinder kommen mit verschiedenen Erfahrungen und Erwartungen. Wissensvermittlung wird immer vielseitiger. Die Herausforderung umfasst nicht nur die sprachlichen Barrieren, sondern auch die kulturellen Unterschiede, welche uns Deutsche und unsere neuen Mitbürger prägen. Wir möchten mit den neuen Mitbürgern arbeiten, direkte Begegnung und Kommunikation sind hierfür unerlässlich. Man möchte miteinander sprachlich und kulturell in Verbindung treten. Als Lehrer möchte man Freude und Zufriedenheit bei der Arbeit mit den Fremden haben; man möchte nicht nur verstanden werden, sondern auch die Fremden verstehen.

Konflikte werden sich aufgrund unterschiedlich kultureller Hintergründe, sowie Sozialisierungsgefüge beider Akteure (Lehrer und Fremden) ergeben. Was wir Deutsche als „normal empfinden, kann von den neuen Mitbürgern als beleidigend oder bedrohlich aufgenommen werden. Manch selbstverständliche Geste im deutschen Kontext kann beim nichtdeutschen Gegenüber unnötigerweise ein Missverständnis, ja einen Konflikt provozieren. Das Gleiche gilt auch für den umgekehrten Fall. Um hier Abhilfe und Entlastung zu schaffen ist angedacht, Kurse zu Interkultureller Kommunikation, sowie zu Alltagsfragen für Lehrer und Fremde anzubieten. Auch die neuen Mitbürger sollen in deutschen Alltagsfragen und üblichen Umgangsformen eingeführt werden. Sie sollen wissen, wie die deutsche Gesellschaft funktioniert und „tickt. Es sind diese Aufklärungs-und Sensibilisierungsprozesse, welche dann in der Konfliktbearbeitung helfen. Ja, unsere Mitbürger sollen sich anpassen, aber dies können sie nur tun, wenn sie wissen wie.

Heutzutage ist es bewährte allgemeine Praxis, Mitarbeitern Tools zur Verfügung zu stellen, damit sie etwas besser gewappnet sind Probleme und Konflikte, die ohnehin kommen werden, bei der Begegnung mit Fremden und unterschiedlichen Kulturen anzupacken. Was von Deutschen als normal empfunden wird, kann in einer anderen Kultur als Beleidigung aufgefasst werden, umgekehrt ebenso. Diesem lässt sich jedoch vorbeugen. Man kann lernen interkulturell mit Fremden zu kommunizieren.


Ziele

Einschätzung der eigenen kulturellen Orientierung & Reflexion der Prägung von Werten und Handlungen durch die eigene Herkunftskultur.

Kennenlernen der wichtigsten Begriffe zur Beschreibung kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede;und Umgang mit Diversität.

Wahrnehmung der kulturellen Bedingtheit von Wertesystemen und deren wertschätzender Vergleich.

Entwicklung eines Gespürs für Herausforderungen sowie Chancen interkultureller Situationen.


Inhalte

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  • Verstehen der eigenen kulturellen Orientierung und Prägung(Werte, Normen, Selbstbild, Fremdbild)
  • ·
  • Transfer von persönlichen Werten zu Kulturmustern (Kulturmodelle, Kulturtheoretische Konzepte,
  • Kritikmodelle)·
  • Besonderheiten interkultureller Kommunikation (verbal/nonverbal/paraverbal, direkt/indirekt,
  • Kontextualisierung, Gesprächsorganisation)·
  • Anpassungsverläufe (Anpassung versus Authentizität)

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schularten


Hinweise

Die Trainingsinhalte richten sich nach den oben aufgeführten Ziele, sowie, möglichst praxisnah, nach den individuellen Lernwünschen, -interessen und -bedürfnissen der Teilnehmer. Der Schwerpunkt liegt auf der Bearbeitung von eigenem Erlebten und Handeln der Teilnehmer (z.B. Umgang mit „Unzuverlässigkeit/Unpünktlichkeit Umgang mit Unterschiedlicher interpersonaler Distanz; Umgang mit Kommunikationsfällen etc.). Modelle, Theorien und kulturtheoretische Konzepte dienen der Veranschaulichung und stellen das Instrumentarium.


Veranstaltungstermine

am von bis
13.02.2019 09:00 17:00

Anmeldeschluss

02.01.2019

Dozenten

Name von
Nyirenda Dr., Kenneth AHB Außenhandels- und Wirtschaftsconsultants, Annaberg-Buchholz

Veranstaltungsort

  • Berufliches Schulzentrum für Technik, Ernährung und Wirtschaft, Bärensteiner Straße 2, 09456 Annaberg-Buchholz Route zum Veranstaltungsort planen
     

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