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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 7
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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 7
Arbeitsmaterial
Berufsschule - duale Berufsausbildung
Kaufmann für Büromanagement / Kauffrau für Büromanagement
2025
Das Arbeitsmaterial ist ab 1. August 2025 freigegeben.
Das Arbeitsmaterial basiert auf dem Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kauf-mann für Büromanagement und Kauffrau für Büromanagement (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 27.09.2013 i. d. F. der Bildungsministerkonferenz vom 20.03.2025) und der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und zur Kauffrau für Büromanagement (BüroMKfAusbV) vom 25.02.2025 (BGBl. I Nr. 62).
Das Arbeitsmaterial wurde durch das
Sächsischen Bildungsinstitut
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul
unter Mitwirkung von
| Toralf Götze | Leipzig |
| Verona Blechschmidt | Werdau |
| Daniela Hanschmann | Dresden |
| Ilona Hochmuth | Chemnitz |
| Corina Kunzmann | Werdau |
| Ines Lux | Riesa |
| Beate Mitscherling | Bautzen |
im Jahr 2015 erarbeitet.
Eine teilweise Überarbeitung des Arbeitsmaterials erfolgte 2020 und 2025 durch das
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Radebeul
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul
https://www.lasub.smk.sachsen.de/
HERAUSGEBER
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Die Verfassung des Freistaates Sachsen fordert in Artikel 101 für das gesamte Bildungswesen:
„(1) Die Jugend ist zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zur Nächstenliebe, zum Frieden und zur Erhaltung der Umwelt, zur Heimatliebe, zu sittlichem und politischem Verantwortungsbewusstsein, zu Gerechtigkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zu beruflichem Können, zu sozialem Handeln und zu freiheitlicher demokratischer Haltung zu erziehen.“
Das Sächsische Schulgesetz legt in § 1 fest:
„(2) Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.
(3) Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen. …“
Für die Berufsschule gilt gemäß § 8 Abs. 1 des Sächsischen Schulgesetzes:
„Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvorbereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierenden Abschlüssen.“
Neben diesen landesspezifischen gesetzlichen Grundlagen sind die in der „Rahmenvereinbarung über die Berufsschule“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. März 2015 in der jeweils geltenden Fassung) festgeschriebenen Ziele umzusetzen.
Anlass der Neuordnung ist die Anpassung des dreijährigen Ausbildungsberufes Kaufmann für Büromanagement und Kauffrau für Büromanagement mit dem Ziel der Verstetigung der Erprobungsverordnung bezüglich abweichender Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen und deren Zusammenführung mit deren Grundverordnung. Technologische, wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen erforderten die Neuordnung, die der veränderten beruflichen Praxis und Entwicklung Rechnung tragen soll. Aufgrund dessen sind die aktuellen Standardberufsbildpositionen aufgenommen sowie die Kompetenzorientierung und das Kompetenzverständnis verstärkt worden. Auch in Zukunft vermittelt die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und zur Kauffrau für Büromanagement eine umfassende, bereichsübergreifende und kaufmännisch fundierte Kernqualifikation entlang betrieblicher Geschäftsprozesse. Zudem verfügen die Kaufleute für Büromanagement über mindestens zwei vertiefte Qualifikationen in den Bereichen: Auftragssteuerung und -koordination, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen, Einkauf und Logistik, Marketing und Vertrieb; Personalwirtschaft, Assistenz und Sekretariat, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement, Verwaltung und Recht sowie öffentliche Finanzwirtschaft.
Digitale Prozesse und Strukturen verändern die Arbeitswelt grundlegend, sodass eine Anpassung des Spektrums der beruflichen Handlungskompetenzen erforderlich ist, beispielsweise hinsichtlich des Umgangs mit großen Datenmengen, der Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sowie kollaborativer asynchroner digitaler Arbeitsweisen.
Kaufleute für Büromanagement sind in Unternehmen der Industrie, des Handels und des Handwerks sowie in der öffentlichen Verwaltung oder bei Verbänden tätig. Sie werden eingesetzt
- in Verwaltungsabteilungen,
- in der Öffentlichkeitsarbeit,
- in kaufmännischen Abteilungen,
- in der Kundenbetreuung,
- im Veranstaltungsmanagement.
Sie übernehmen im Wesentlichen organisatorische und kaufmännisch-verwaltende Aufgaben. Er oder sie erledigt den internen und externen Schriftverkehr, entwirft Präsentationen, beschafft Büromaterial, überwacht Termine, bereitet Sitzungen vor und organisiert Dienstreisen. Zu den weiteren Aufgabenfeldern gehören die Unterstützung der Personaleinsatzplanung, die Betreuung von Kunden, die Auftragsabwicklung, das Rechnungswesen, Marketing und Vertrieb, die Öffentlichkeitsarbeit, das Veranstaltungsmanagement sowie die Personalwirtschaft. Im öffentlichen Dienst unterstützt er oder sie Bürgerinnen und Bürger im Umgang mit der Verwaltung, hilft bei der Antragstellung, klärt Anliegen und Zuständigkeiten und wirkt bei der Aufstellung des Haushalts- und Wirtschaftsplanes mit.
Die berufliche Tätigkeit als Kaufmann und Kauffrau für Büromanagement erfordert eine hohe Kommunikationsfähigkeit, Organisationsgeschick, Kunden- und Serviceorientierung sowie eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise. Eigeninitiative, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit sind ebenso gefragt wie ein sicheres Auftreten und Verhandlungsgeschick. Durch die zunehmende Digitalisierung im Büroalltag sind zudem Kenntnisse im Umgang mit digitalen Systemen, Selbstorganisation und Lernbereitschaft essenziell. Kaufleute für Büromanagement reflektieren das eigene Entscheiden und Handeln, wobei sie konstruktiv mit Feedback umgehen.
Im Rahmen der Ausbildung zum Kaufmann und zur Kauffrau für Büromanagement werden insbesondere folgende berufliche Qualifikationen erworben:
Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren
- bürowirtschaftliche Abläufe planen, organisieren und durchführen
- Informations- und Kommunikationssysteme anwenden
- Termine und Geschäftsreisen koordinieren
- Beschaffungsvorgänge bearbeiten
- Kunden- und serviceorientiertes Handeln
Wertströme erfassen, Liquidität sichern und Finanzierung vorbereiten
- Geschäfts- und Leistungsprozesse bearbeiten und überwachen
- Rechnungen erstellen und prüfen
- Buchführungs- und Controllingaufgaben durchführen
- Zahlungsvorgänge bearbeiten
Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen
- bei der Personalverwaltung und -abrechnung mitwirken
- Personalbeschaffung und -entwicklung unterstützen
- arbeitsrechtliche Vorschriften anwenden
Kunden akquirieren und binden
- Marketingstrategien entwickeln und umsetzen
- bei der Gestaltung von Werbemaßnahmen mitwirken
- Markt- und Zielgruppenanalysen durchführen
Die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele der Berufsschule ist auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz gerichtet. Diese entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz sowie in Methoden- und Lernkompetenz. Den Ausgangspunkt des Unterrichts und des Lernens der Schülerinnen und Schüler bilden berufliche Handlungen. Diese Handlungen sollen im Unterricht didaktisch reflektiert als Lernhandlungen gedanklich nachvollzogen oder exemplarisch ausgeführt, selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden. Damit fördern sie ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit und integrieren technische, sicherheitstechnische, ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte, nutzen die berufspraktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen soziale Prozesse, z. B. der Interessenklärung oder der Konfliktbewältigung.
Der KMK-Rahmenlehrplan des Ausbildungsberufes ist vor diesem Hintergrund nach Lernfeldern strukturiert. Die Stundentafel des Bildungsganges gliedert sich in den Pflichtbereich mit dem berufsübergreifenden Bereich und dem berufsbezogenen Bereich sowie den Wahlbereich.
Die Lernfelder der sächsischen Stundentafel sind mit den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplanes identisch.
Für die vom Blockunterricht abweichenden Organisationsformen ist die Stundentafel für den berufsbezogenen Bereich basierend auf der VwV Stundentafeln bbS in der jeweils geltenden Fassung von den Schulen in eigener Verantwortung anzupassen.
Die Struktur der Lernfelder orientiert sich in Aufbau und Zielsetzung an Arbeits- und Geschäftsprozessen in Wirtschaft und Verwaltung. Die Zielformulierungen innerhalb der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes beschreiben den Qualifikationsstand und die Kompetenzen am Ende des Lernprozesses. Ergänzt durch die Inhalte umfassen sie den Mindestumfang zu vermittelnder Kompetenzen.
Auf Grund der sich schnell entwickelnden beruflichen Anforderungen sind die Inhalte weitgehend offen formuliert. Diese Struktur fördert und fordert die Einbeziehung neuer Entwicklungen und Tendenzen in den Unterricht.
Die Lernfelder sind logisch angeordnet und bauen spiralcurricular aufeinander auf. Das Lernfeld 1 dient als übergeordnetes Lernfeld der umfassenden Kompetenzentwicklung im Sinne einer lösungsorientierten Projektbearbeitung, die insbesondere im Lernfeld 13 genutzt werden kann. Die Lernfelder 2 bis 12 orientieren sich an den betrieblichen Handlungsfeldern. Die unterrichtliche Umsetzung der Buchführung im Lernfeld 6 zielt auf den Erwerb grundlegender buchhalterischer Kompetenzen ab. Zur Förderung der in den Lernfeldern 6 und 10 formulierten Kompetenzen empfiehlt sich die Anwendung eines reduzierten Industriekontenrahmens. Die Umsetzung sowie die zeitliche Abfolge der Lernfelder sind unter Beachtung des spiralcurricularen Aufbaus im Lehrerteam abzustimmen.
Darüber hinaus sind weitere Verknüpfungen zwischen den Lernfeldern möglich. Kommunikative und fremdsprachliche Kompetenzen werden integrativ in den Lernfeldern entwickelt.
Die schreibtechnischen Kompetenzen werden zu gleichen Teilen durch Betrieb, Schule und Eigenengagement erworben. Der Schwerpunkt liegt am Beginn der Ausbildung.
Die Ausbildung wird durch die gestreckte Abschlussprüfung in zwei Ausbildungsphasen gliedert. Die Abgrenzung zwischen den Ausbildungsjahren ist hinsichtlich der zeitlichen Planung in der Ausbildungsordnung und in Bezug auf die Prüfungen einzuhalten.
Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes ist in den Schulen vor Ort zu leisten. Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsituationen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Die Branchenvielfalt sollte dabei Berücksichtigung finden. Lernsituationen konkretisieren die Vorgaben des Lernfeldes und werden mittels curricularer Analyse aus diesen abgeleitet.
Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein. Die Lernfelder bieten umfassende Möglichkeiten, den sicheren, sachgerechten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit traditionellen und digitalen Medien zu thematisieren. Sie beinhalten vielfältige, unmittelbare Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen, deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie Bezüge zur eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Die Umsetzung der Lernsituationen unter Einbeziehung dieser Perspektiven trägt aktiv zur weiteren Lebensorientierung, zur Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler, zum selbstbestimmten Handeln und damit zur Stärkung der Zivilgesellschaft bei.
Inhalte mit politischem Gehalt werden mit den damit in Verbindung stehenden fachspezifischen Arbeitsmethoden der politischen Bildung umgesetzt. Dafür eignen sich u. a. Rollen- und Planspiele, Streitgespräche, Pro- und Kontra-Debatten, Podiumsdiskussionen oder kriterienorientierte Fall-, Konflikt- und Problemanalysen.
Für Inhalte mit Anknüpfungspunkten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eignen sich insbesondere die didaktischen Prinzipien der Visionsorientierung, des Vernetzenden Lernens sowie der Partizipation. Vernetztes Denken bedeutet hier die Verbindung von Gegenwart und Zukunft einerseits und ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des eigenen Handelns andererseits.
Die Digitalisierung und der mit ihr verbundene gesellschaftliche Wandel erfordern eine Vertiefung der informatischen Bildung. Ausgehend von den Besonderheiten des Bildungsganges begründet der Charakter der beruflichen Qualifikationen einen permanenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie berufsbezogener Software, die zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz erforderlich sind.
Unter Beachtung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung und entsprechender schulorganisatorischer Regelungen. Bis zu 25 % der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Unterrichtes in jedem Ausbildungsjahr können für den anwendungsbezogenen gerätegestützten Unterricht genutzt werden, wobei eine Klassenteilung möglich ist. Die konkrete Planung obliegt der Schule.
Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unterricht gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Das Lernen erfolgt in vollständigen Handlungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen selbstständig planen, durchführen, überprüfen, gegebenenfalls korrigieren und schließlich bewerten.
Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen. Des Weiteren ist eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den beteiligten Lehrkräften des berufsübergreifenden und berufsbezogenen Bereiches sowie der in einem Lernfeld unterrichtenden Lehrkräfte notwendig.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Lern- und Arbeitstechniken anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln sowie Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu bewerten. Darüber hinaus ist bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein zu entwickeln, dass Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen und lebenslangen Lernen wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben sind.
In diesem Kontext wird auf die Handreichung „Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehrpläne“ (LaSuB 2022) verwiesen.
Diese Handreichung bezieht sich auf die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in den Schularten Berufsschule, Berufsfachschule und Fachschule und enthält u. a. Ausführungen
sowie das Glossar.
Darüber hinaus wird die Verwendung der Handreichung „Operatoren in der beruflichen Bildung“ (LaSuB 2021) empfohlen. Das Material unterstützt die Standardisierung von Operatoren in Aufträgen und Aufgaben sowie die Transparenz in den Anforderungen bei der Umsetzung von beruflichen Handlungssituationen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung.
Sächsische Lehrkräfte können in der dynamischen Lehrplandatenbank ergänzend zu den Lehrplänen und Arbeitsmaterialien auf eine vielfältige Auswahl von Dokumenten und Web-Links sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für das Selbstlernen der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen.
Die Verfügbarkeit dieser Materialien in den Lehrplänen, Arbeitsmaterialien und Stundentafeln ist durch ein Symbol gekennzeichnet, welches sich rechts neben den Lehrplanzielen und -inhalten oder Lernfeldern befindet. Das Materialangebot ist ausschließlich nach der Anmeldung im Schulportal für sächsische Lehrkräfte abrufbar. Es wird sukzessive erweitert.
Ein wichtiges Unterstützungsmaterial stellen die verknüpften curricularen Analysen und exemplarischen Lernsituationen dar. Die Mitglieder der sächsischen Lehrplankommissionen leiten aus dem Rahmenlehrplan detaillierte curriculare Analysen ab, die die im Rahmenlehrplan festgelegten Kompetenzen konkretisieren. Die zu entwickelnden Teilkompetenzen sowie die zu unterrichtenden Inhalte der Lernfelder sind präzisiert und mit Zeitrichtwerten versehen.
Auf der Grundlage der curricularen Analysen werden didaktisch aufbereitete exemplarische Lernsituationen entwickelt. Ausgangspunkte dieser Lernsituationen sind geeignete Aufträge und Handlungsergebnisse unter Beachtung der Abläufe von Arbeits- bzw. Geschäftsprozessen.
Für die Lernfelder, die Kompetenzbeschreibungen zum berufsbezogenen Fremdsprachenerwerb enthalten, haben die Lehrplankommissionen Hinweise zur Umsetzung entwickelt, die ebenfalls in der Lehrplandatenbank zur Verfügung gestellt werden.
Berufsbezogenes Englisch bildet die Integration der Fremdsprache in die Lernfelder ab. Der Englischunterricht im berufsübergreifenden Bereich gemäß den Vorgaben der Stundentafel und der Unterricht im berufsbezogenen Englisch stellen eine Einheit dar. Es werden gezielt Kompetenzen entwickelt, die die berufliche Mobilität der Schülerinnen und Schüler in Europa und in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt unterstützen.
Der Englischunterricht orientiert auf eine weitgehend selbstständige Sprachverwendung mindestens auf dem Niveau B1 des KMK-Fremdsprachenzertifikats[1], das sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientiert. Dabei werden die vorhandenen fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion um berufliche Handlungssituationen erweitert. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollten motiviert werden, sich den Anforderungen des Niveaus B2 zu stellen.
Grundlage für den berufsbezogenen Englischunterricht bilden die in den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans formulierten fremdsprachlichen Aspekte. Der in den Lernfeldern integrativ erworbene Fachwortschatz wird in vielfältigen Kommunikationssituationen angewandt sowie orthografisch und phonetisch gesichert. Relevante grammatische Strukturen werden aktiviert. Der Unterricht strebt den Erwerb grundlegender interkultureller Handlungsfähigkeit mit dem Ziel an, mehr Sicherheit im Umgang mit fremdsprachigen Kommunikationspartnern zu entwickeln. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, im beruflichen Kontext erfolgreich zu kommunizieren.
Der Unterricht im berufsbezogenen Englisch ist weitgehend in der Fremdsprache zu führen und handlungsorientiert auszurichten. Dies kann u. a. durch Projektarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele geschehen. Dazu sind die Simulation wirklichkeitsnaher Situationen im Unterricht, die Nutzung von Medien und moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Einüben und Anwenden von Lern- und Arbeitstechniken eine wesentliche Voraussetzung.
Vertiefend kann berufsbezogenes Englisch im Wahlbereich angeboten werden. Empfehlungen dazu werden in den berufsgruppenbezogenen Modulen des Lehrplans Englisch für die Berufsschule/Berufsfachschule gegeben.
Die Teilnahme an den Prüfungen zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen Niveau B1 oder Niveau B2 in der beruflichen Bildung in einem berufsrelevanten Bereich kann von den Schülerinnen und Schülern in Abstimmung mit der Lehrkraft für Fremdsprachen individuell entschieden werden.
Die Niveaubeschreibung des KMK-Fremdsprachenzertifikats weist folgende Anforderungen in den einzelnen Kompetenzbereichen aus:
Rezeption: Gesprochenen und geschriebenen fremdsprachigen Texten Informationen entnehmen
Hör- und Hörsehverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen Texten in berufstypischen Situationen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexere berufstypische Texte global, selektiv und detailliert verstehen, wenn in natürlichem Tempo und in Standardsprache gesprochen wird, auch wenn diese leichte Akzentfärbungen aufweist.
Leseverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen berufstypischen Texten zu teilweise weniger vertrauten Themen aus bekannten Themenbereichen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexe berufstypische Texte, auch zu wenig vertrauten und abstrakten Themen aus bekannten Themenbereichen, global, selektiv und detailliert verstehen.
Produktion: Fremdsprachige Texte erstellen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufstypische Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufstypische Texte aus bekannten Themenbereichen verfassen.
Mediation: Textinhalte in die jeweilige Sprache übertragen und in zweisprachigen Situationen vermitteln
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können fremdsprachlich dargestellte berufliche Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch wiedergeben. Sie können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel in deutscher Sprache dargestellte Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache übertragen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt komplexer fremdsprachlicher berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch sowohl wiedergeben als auch zusammenfassen. Sie können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel den Inhalt komplexer berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen in deutscher Sprache sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache sowohl übertragen als auch zusammenfassen.
Interaktion: Gespräche in der Fremdsprache führen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um vertraute Themen geht, in der Fremdsprache weitgehend sicher bewältigen, sofern die am Gespräch Beteiligten kooperieren, dabei auch eigene Meinungen sowie Pläne erklären und begründen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um komplexe Themen aus bekannten Themenbereichen geht, in der Fremdsprache sicher bewältigen, dabei das Gespräch aufrechterhalten, Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen.
[1] Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/1998/1998_11_20-Fremdsprachen-berufliche-Bildung.pdf
| Lernfeld 1 | Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten und den Betrieb präsentieren | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 2 | Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 3 | Aufträge bearbeiten | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 4 | Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge schließen | 120 Ustd. | |
| Lernfeld 5 | Kunden akquirieren und binden | 80 Ustd. |
| Lernfeld 6 | Werteströme erfassen und beurteilen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 7 | Gesprächssituationen gestalten | 40 Ustd. |
| Lernfeld 8 | Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 9 | Liquidität sichern und Finanzierung vorbereiten | 80 Ustd. |
| Lernfeld 10 | Wertschöpfungsprozesse erfolgsorientiert steuern | 80 Ustd. |
| Lernfeld 11 | Geschäftsprozesse darstellen und optimieren | 40 Ustd. |
| Lernfeld 12 | Veranstaltungen und Geschäftsreisen organisieren | 40 Ustd. |
| Lernfeld 13 | Ein Projekt planen und durchführen | 40 Ustd. |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, ihre Rolle innerhalb des Betriebs aktiv zu gestalten und ihren Betrieb adressatengerecht zu präsentieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler klären ihren Verantwortungsbereich im Betrieb und identifizieren sich mit ihrer Rolle als Auszubildende und als zukünftige Arbeitnehmer und Arbeitnehmerin, die auf unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen basieren. |
Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich in ihrem Ausbildungsbetrieb und erkunden ihre Stellung als Auszubildende im Unternehmen. |
4 Ustd. |
Ausbildungsbetrieb im öffentlichen Dienst und Privatwirtschaft |
Sie ermitteln in dem ihnen zugeteilten Einsatzbereich: |
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Vorgesetzte |
|||
Ausbildende |
|||
Kolleginnen und Kollegen |
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andere Auszubildende |
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interne Kommunikationswege |
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Dokumentenmanagement |
|||
Ausbildungsplan |
|||
Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner |
|||
Sie nehmen die besonderen rechtlichen Grundlagen des Auszubildenden im Vergleich zum Arbeitnehmenden wahr. |
|||
Sie unterscheiden die Lernorte Berufsschule sowie Ausbildungsbetrieb und identifizieren die Kammer bzw. Landesdirektion Sachsen als eine für Ihre Berufsausbildung zuständige Stelle. Sie analysieren ihre Position im Betrieb mit den Erwartungen und Anforderungen, die an sie gestellt werden, und gleichen diese mit ihren eigenen Vorstellungen ab. |
IHK/HWK/LDS |
||
Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihre eigenen Rechte und Pflichten, informieren sich über Inhalte und Regelungen der Ausbildungsverträge sowie ihre Mitbestimmungsrechte durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung |
Die Schülerinnen und Schüler leiten aus den relevanten gesetzlichen Grundlagen ihre Rechte und Pflichten ab. Sie werden sich ihrer Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag bewusst. |
6 Ustd. |
BBiG Arbeit mit Gesetzestexten |
Sie vergleichen ihre eigene Ausbildungssituation mit den rechtlichen Grundlagen. |
|||
Sie wägen ab, in welchen Fällen sie sich an die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) bzw. den Betriebsrat oder Personalrat wenden. |
|||
Sie erkunden ihre Mitbestimmungsrechte durch die JAV. |
BetrVerfG, SächsPersVG |
||
Sie informieren sich über geltendes Recht (Berufsbildungsgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz) und das für sie geltende Tarifrecht. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen, welche rechtliche Grundlage in der jeweiligen Situation zur Anwendung kommt. Sie filtern für die Situation notwendige Informationen aus Gesetzestexten. Sie setzen sich mit dem für sie geltenden Tarifrecht als Teil des Kollektivarbeitsrechts auseinander. |
4 Ustd. |
BBiG, JArbSchG TVöD, TVL, TVG |
Sie analysieren tarifvertragliche Regelungen und eruieren den Tarifvertrag, der für ihr Ausbildungsverhältnis Gültigkeit besitzt. |
Fallbeispiele |
||
Ebenso erkunden sie Möglichkeiten beruflicher Fort- und Weiterbildung. |
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine berufliche und persönliche Perspektive sowie Zielvorstellungen für ihr künftiges Arbeitsleben. |
1 Ustd. |
BERUFENET- Bundesagentur für Arbeit, IHK, HWK |
Sie informieren sich über Angebote sowie Unterstützungsmöglichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung. |
Stipendien, Aufstiegs-BAföG |
||
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und bewerten Informationen und deren Quellen zur Darstellung ihres Betriebes, auch mit digitalen Medien, und überprüfen die Validität der Informationen. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und bewerten Informationen sowie deren Quellen zur Präsentation ihres Betriebes einschließlich der Nutzung digitaler Medien. |
1 Ustd. |
Gemeinschaftskunde |
Sie schätzen die Glaubwürdigkeit dieser Informationen ein. |
Landeszentrale für politische Bildung, „Informationsmündigkeit“ |
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Sie stimmen sich hinsichtlich der Eignung von Kriterien zur Auswahl von Informationen und Quellen aus verschiedenen Medien ab, z. B. |
interne Berichte interne Richtlinien betriebseigene Veröffentlichungen |
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Aktualität |
DSGVO |
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Objektivität |
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Verständlichkeit |
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sachliche Richtigkeit |
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Verfügbarkeit |
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Urheberrecht |
|||
Datenschutz |
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Zielgruppenbezug |
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Sie wählen kriteriengeleitet geeignete Informationen für die Präsentation ihres Betriebes aus. |
Vergleichskriterien für Betriebe |
||
Sie erschließen das Leistungsspektrum ihres Betriebes, die eingesetzten betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren, auch unter Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen das angebotene Leistungsspektrum ihres Betriebes. |
2 Ustd. |
Angebotsprofil |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren die in ihrem Betrieb eingekauften und verkauften Güter und Dienstleistungen. Sie ermitteln die eingesetzten betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren, auch im Hinblick auf nachhaltige Aspekte. |
Rat für Nachhaltige Entwicklung Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit |
||
Sie analysieren die Ziele ihres Betriebes sowie dessen Stellung in der arbeitsteiligen Wirtschaft und innerhalb des erweiterten Wirtschaftskreislaufes. |
Sie erschließen sich aus dem Unternehmensleitbild die Ziele des Betriebes: |
3 Ustd. |
Gemeinschaftskunde |
ökonomische Ziele |
|||
ökologische Ziele |
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sachliche Ziele |
|||
soziale Ziele |
|||
Sie analysieren die Ziele der verschiedenen Interessengruppen ihres Betriebes. |
|||
Sie untersuchen unterschiedliche Formen der Arbeitsteilung: |
|||
internationale |
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volkswirtschaftliche |
|||
berufliche |
|||
betriebliche |
|||
Sie vollziehen den erweiterten Wirtschaftskreislauf nach und ordnen ihren Betrieb in der Volkswirtschaft ein. Sie identifizieren Abhängigkeiten von anderen Betrieben, Haushalten und Kreditinstituten innerhalb des Wirtschaftskreislaufes. |
|||
Sie erfassen ihre Stellung innerhalb des Aufbaus des Betriebes und die wesentlichen Arbeits- und Geschäftsprozesse des Betriebes sowie ihren eigenen Handlungsrahmen (Vertretungsvollmachten). |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren im bestehenden Organigramm ihres Betriebes Zuständigkeiten sowie Verantwortungsbereiche und ordnen ihre Stelle ein. |
2 Ustd. |
Aufbau- und Ablauforganisation |
Sie unterscheiden Abteilungen sowie Stellenarten, z. B. |
|||
Instanzen/leitende Stellen, |
|||
Stabsstellen, |
|||
ausführende Stellen. |
|||
Sie machen sich mit dem Konzept der Geschäftsprozesse vertraut und erkennen die wesentlichen Arbeits- und Geschäftsprozesse des Betriebes. |
|||
Sie machen sich die rechtliche Bedeutung von Vertretungsvollmachten bewusst und leiten die Folgen für ihre eigenen Aufgaben und Kompetenzbereiche ab. |
LF 4 Textverarbeitung, z. B. i. V., i. A. BGB, HGB |
||
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln auf der Grundlage von Rechten und Pflichten ihre Kompetenzen im Betrieb weiter und initiieren eine zielorientierte, auf ständiger Weiterentwicklung basierende Einstellung zum lebenslangen Lernen als engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. |
Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre Kenntnisse über Rechte und Pflichten in ihrem Arbeitsalltag an, indem sie beispielsweise Verantwortung übernehmen und sich aktiv an Projekten beteiligen. |
integrativ | |
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine berufliche und persönliche Perspektive sowie Zielvorstellungen für ihr künftiges Arbeitsleben und leiten daraus die situationsbezogene Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen ab. |
|||
Sie hinterfragen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten und gleichen identifizierte Defizite durch Eigeninitiative aus. |
|||
Sie setzen sich realistische Ziele. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihr Leistungsvermögen kritisch ein und setzen sich realistische Ziele zur persönlichen Leistungssteigerung. |
integrativ |
SMARTe Ziele LF 5 Lernjournal |
Sie gehen komplexe Aufgaben planvoll und strukturiert an. |
Präsentation des Betriebes |
||
Sie wählen für ihre Ergebnisse eine Präsentationsform, auch digital, und berücksichtigen dabei die Rahmenbedingungen und Präsentationsregeln sowie die Vorschriften zum Datenschutz und zum Urheberrecht. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über mögliche Präsentationsformen, auch digital, und ermitteln die Voraussetzungen für ihre Präsentation: |
1 Ustd. |
|
technische Ausstattung |
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Adressatenkreis |
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räumliche Gegebenheiten |
|||
persönliche Fähigkeiten |
|||
zeitlicher Rahmen |
|||
Sie wählen eine geeignete Präsentationsmöglichkeit unter Berücksichtigung der Voraussetzungen aus. |
|||
Sie stellen den Schutz personenbezogener Daten sicher, indem sie diese bspw. anonymisieren. Dies gilt insbesondere für betriebsinterne Informationen. |
DSGVO BDSG |
||
Sie nutzen zur Verwertung freigegebenes Material unter Verwendung geeigneter Lizenzen. |
Creative Commons |
||
Zur Reflexion und Bewertung von Präsentationen erstellen sie einen Kriterienkatalog. |
Die Schülerinnen und Schüler sammeln mögliche Kriterien zur Bewertung der Präsentation und stimmen diese ab. |
2 Ustd. |
Bewertungsbogen |
Die Schülerinnen und Schüler werden ihrer Rolle im Betrieb gerecht. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich ihre Stellung in der betrieblichen Struktur bewusst und integrieren sich situations- und rollengerecht aktiv ins Unternehmen. |
1 Ustd. |
|
Sie beachten und nutzen die gesetzlichen und vertraglichen Regelungen |
Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, gesetzliche und vertragliche Vorgaben einzuhalten und anzuwenden: |
3 Ustd. |
|
JArbSchG |
|||
BBiG |
|||
BGB |
|||
Tarifvertrag |
|||
Ausbildungsvertrag |
|||
Sie fordern bei Bedarf ihre vertraglichen Rechte und die Einhaltung der Ausbildungsordnung an entsprechender Stelle ein. |
|||
Sie erledigen ihre Aufgabenstellungen selbstständig und sind bereit mit Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler erkennen den eigenen Handlungsbedarf für erforderliche Tätigkeiten im Rahmen ihrer Aufgaben. |
1 Ustd. |
Selbstmanagement |
Sie bearbeiten ihre Aufgaben überwiegend selbstständig. Sie nutzen dafür die ihnen zur Verfügung stehenden Informationen und Ressourcen. |
|||
Sie erledigen Arbeitsaufträge bei Bedarf gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, indem sie aktiv zuhören, transparent kommunizieren sowie hilfsbereit agieren. |
|||
Sie nehmen anstehende Arbeiten aufmerksam wahr und erledigen diese unaufgefordert und eigenverantwortlich. |
Sie beobachten ihre Arbeitsumgebung aufmerksam, identifizieren zu erledigende Aufgaben und bearbeiten diese eigenverantwortlich, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. |
1 Ustd. |
Eigeninitiative |
Sie präsentieren ihren Betrieb mediengestützt. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen ihre Präsentation gewissenhaft, fristgerecht und mediengestützt. Sie überprüfen vorbereitend die technische Ausstattung und stellen sicher, dass alle Daten in den richtigen Formaten vorliegen. |
4 Ustd. |
Präsentationstechniken |
Sie präsentieren ihren Betrieb adressatengerecht und mit Hilfe geeigneter Medien. |
|||
Sie reagieren souverän auf Fragen und stellen ggf. ergänzende Materialien bereit. |
|||
Sie wenden Arbeitsstrategien (Informationsbeschaffungsstrategie, Elaborationsstrategie) an und finden für einfache und komplexe Anforderungen selbstständig Lösungen. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren eigene Herausforderungen und leiten planvoll ihren Handlungsspielraum ab. |
2 Ustd. |
Advance Organizer Mindmaps |
Sie verwenden verschiedene Quellen zur Informationsbeschaffung |
|||
Fachliteratur |
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Online-Ressourcen |
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Datenbanken |
|||
Sie verknüpfen Informationen, zeigen Zusammenhänge auf und entwickeln selbstständig Lösungen für komplexe Problemstellungen. |
|||
Sie stellen sich schwierigen Situationen und kämpfen gegen innere Widerstände an. |
Die Schülerinnen und Schüler bewältigen ihre Herausforderungen mit geeigneten Maßnahmen. |
integrativ |
Aktionspläne |
Sie identifizieren und reflektieren innere Widerstände für ein besseres Verständnis ihrer Emotionen und Gedanken. |
Angst vor Misserfolg Selbstzweifel Überforderung |
||
Sie agieren auch bei Widerständen zielorientiert, sind motiviert und bereit diese zu meistern. |
|||
Sie zeigen Durchhaltevermögen, um längerfristige Ziele zu erreichen. |
Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Strategien zur längerfristigen Zielerreichung. |
integrativ |
Selbstmanagement |
Sie entwerfen tägliche oder wöchentliche Routinen und halten sie konsequent ein. |
|||
Sie entwickeln eine aufgeschlossene Haltung gegenüber allen Anforderungen. |
|||
Sie beurteilen ihre eigene Rolle und das eigene Handeln vor dem Hintergrund der für sie veränderten Rahmenbedingungen sowie die Reaktion der anderen kritisch. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Arbeitsergebnisse und ihre eigene Arbeitsweise sowie die im Team kritisch. |
1 Ustd. |
Feedbackkultur |
Sie nehmen die Reaktionen ihrer Kolleginnen und Kollegen wahr und konstruktiv entgegen. Sie erkennen Unterschiede im Handeln und in der Einschätzung der Arbeitsergebnisse als Teil der Teamdynamik. |
|||
Sie kontrollieren kontinuierlich ihre Arbeitsergebnisse und bessern diese selbstständig und eigenverantwortlich nach. |
Die Schülerinnen und Schüler finden Unterstützungssysteme und -instrumente, die zur eigenständigen Lösung des Problems beitragen können. |
integrativ |
Checklisten |
Sie entwickeln Strategien zur Kontrolle ihrer Arbeitsergebnisse. |
|||
Sie beurteilen bei der Reflexion des Arbeitsergebnisses, inwieweit die Hilfestellung zur Lösung des Problems beigetragen hat. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und bewerten ihre Präsentation mit Hilfe des Kriterienkataloges. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Präsentation anhand eines Bewertungsbogens kritisch ein. |
1 Ustd. |
Kommunikation Feedbackkultur |
Die Schülerinnen und Schüler sind empathisch und nehmen die Reaktionen und die Stimmung der Adressaten auf, um die eigene Leistung einzuschätzen. |
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Sie vergleichen ihre Eigenbewertung mit den Rückmeldungen anderer. Sie leiten ggf. Änderungen im eigenen Verhalten oder der Präsentation ab. |
Selbst- und Fremdkritik |
||
Sie hinterfragen die eigene Einstellung, respektieren die Vorstellungen anderer und ziehen Schlussfolgerungen für ihr zukünftiges Handeln. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen kritisch die eigene Haltung zu Ressourcen, gesundheitlicher Vorsorge, Stellenwert der Arbeit im eigenen Leben. |
integrativ | |
Sie nehmen wahr, dass Menschen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven haben, akzeptieren die Unterschiede in der Meinungsbildung und diskutieren ihre Erkenntnisse. |
|||
Sie nehmen konstruktives Feedback an und beachten dies bei zukünftigen Präsentationen. |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Feedback an, und leiten Schlussfolgerungen für künftige Präsentationen ab. |
integrativ |
Feedbackregeln Stärken-Schwächen-Profil |
| Lernfeld 1 | Die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten und den Betrieb präsentieren |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
1.1
Sich mit der eigenen Rolle im Betrieb auseinandersetzen
|
24 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
1.2
Den eigenen Betrieb präsentieren
|
16 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
1.1
Sich mit der eigenen Rolle im Betrieb auseinandersetzen
|
24 Ustd. | | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Betrieb haben Auszubildende mit der Ausbildung zum/zur Kaufmann/ Kauffrau für Büromanagement begonnen. Als Mitarbeiter erhalten Sie den Auftrag, diese mit den Rechten und Pflichten als Auszubildende/r und den geltenden rechtlichen Regelungen der Berufsausbildung vertraut zu machen. Berücksichtigen Sie dabei auch die Mitbestimmungsrechte durch die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV), das Tarifvertragsrecht und Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung. Erstellen Sie dafür Informationsmaterial und führen Sie eine Informationsveranstaltung durch. |
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|
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| Lernsituation |
1.2
Den eigenen Betrieb präsentieren
|
16 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In der Abteilung Marketing arbeiten Sie daran, Ihren Betrieb in der Öffentlichkeit wirksamer darzustellen. Ihnen wird die Aufgabe übertragen, Ihren Betrieb zum Tag der offenen Tür vorzustellen. Erstellen Sie eine Präsentation für diesen Anlass. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, ihre Arbeitsprozesse im Büro eigenverantwortlich und effizient zu planen und zu gestalten sowie gesundheitliche und rechtliche Aspekte, auch im Umgang miteinander, zu berücksichtigen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler zeigen die Bereitschaft, die komplexen Herausforderungen ihres Aufgabenbereichs engagiert und verantwortungsbewusst zu bewältigen. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über typische Büroprozesse und Arbeitsvorgänge ihres Aufgabenbereiches. |
1 Ustd. |
Ausbildungsbetrieb |
Sie machen sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten mit den Auswirkungen ihres Handelns für den Aufgabenbereich und das Unternehmen vertraut. Ableitend daraus entwickeln sie Engagement und Verantwortungsbewusstsein für ihr eigenes Handeln. |
|||
Sie analysieren die Anforderungen an die Gestaltung ihrer jeweiligen Arbeitsprozesse sowie ihres Arbeitsplatzes und Arbeitsraumes. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren, welche Vorschriften und Gesetze für ihren Arbeitsplatz im Büro relevant sind |
1 Ustd. |
|
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) |
|||
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) |
|||
Vorschriften Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) |
|||
Sie zerlegen ihre Arbeitsprozesse in Teilprozesse und erkennen notwendige Anforderungen für die Gestaltung der Arbeitsprozesse, des Arbeitsplatzes sowie des Arbeitsraumes. |
Flussdiagramm Kanban-Methode |
||
Sie überprüfen ihre digitale Schreibfertigkeit, soweit sie für die Erledigung ihrer Aufgaben angemessen ist. |
Die Schülerinnen und Schüler nutzen und prüfen ihre eigene digitale Schreibfertigkeit beim Erstellen von Notizen für die Erarbeitung ihrer Aufgaben sowie die Dokumentation ihrer Ergebnisse. |
2 Ustd. |
Online-Schreibtrainer KI-Kompetenzen |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Anforderungen an bürowirtschaftliche Abläufe. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren die Anforderungen an typische bürowirtschaftliche Abläufe, z. B. |
1 Ustd. |
|
Abläufe organisieren und Termine planen |
|||
Sitzungen und Besprechungen organisieren |
|||
ein- und ausgehende Informationen bearbeiten |
|||
Dokumente und Schriftstücke aufbewahren |
|||
Sie erkunden gesetzliche Vorschriften zur Gestaltung des Arbeitsplatzes und -raumes sowie ergonomische und ökologische Erfordernisse. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Anforderungen an ihren Arbeitsraum |
4 Ustd. |
|
Einzelbüro |
|||
Gruppenbüro |
|||
Großraumbüro |
|||
Sie recherchieren die gesetzlichen Vorschriften für Mindestanforderungen an die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und in ihrem Arbeitsraum. |
ArbSchG ArbStättV DGUV |
||
Sie ermitteln die ergonomischen Anforderungen an ihre Büroarbeitsplätze. |
|||
Sie diskutieren die Notwendigkeit und Möglichkeiten des Umweltschutzes am Arbeitsplatz. |
Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) |
||
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit verschiedenen psychischen und physischen Belastungen an ihrem Arbeitsplatz auseinander, z. B. |
3 Ustd. |
|
Termindruck |
|||
Arbeitsumfang |
|||
Kommunikationsprobleme |
|||
Bevorzugung/Ablehnung |
|||
Dabei untersuchen sie mögliche gesundheitliche Folgen dieser Belastungen. |
|||
Sie leiten ab, auf welche Bereiche bei der Arbeitsraum- und Arbeitsplatzgestaltung sie direkt gesundheitsförderlichen Einfluss nehmen können und bei welchen sie ihre Rechte als Arbeitnehmende einfordern müssen. |
|||
Sie erkennen Über- und Unterforderungen und die Bedeutung eines ausgewogenen Arbeits- und Privatlebens. |
Work-Life-Balance Arbeitszeitmodelle |
||
Sie entwickeln Strategien zur Bewältigung von Belastungen am Arbeitsplatz (Stress, Burnout) und Konflikten (Mobbing). |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden Möglichkeiten der Stress- bzw. Konfliktbewältigung zur Gesunderhaltung und priorisieren diese nach persönlicher Passfähigkeit |
4 Ustd. |
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) |
Sport |
|||
Entspannungstechniken |
|||
Stressbewältigung |
|||
Ernährung |
|||
Mediation |
|||
Sie beziehen betriebliche Angebote und Einrichtungen ein |
|||
Ruhe- und Fitnessräume |
|||
Betriebssport |
|||
Bürogymnastik |
|||
Kommunikationstrainings |
|||
und treffen persönliche Entscheidungen zur Umsetzung. |
|||
Sie planen unter ergonomischen, ökologischen und ablauforganisatorischen Aspekten die Gestaltung ihres Arbeitsplatzes (Büroraumkonzepte, Homeoffice, mobiles Arbeiten). |
Die Schülerinnen und Schüler gestalten unter Berücksichtigung von Büroraumkonzepten, Homeoffice sowie mobilem Arbeiten in ihrem Einflussbereich ihren Arbeitsplatz |
4 Ustd. |
Arbeitsbedingungen Umgebungsfaktoren |
Lichtverhältnisse |
|||
Raumtemperatur |
|||
Lärmeinwirkungen |
|||
Sie achten auf die Arbeitssicherheit und die Erhaltung ihrer Gesundheit (Bewegung, Ernährung, Stressregulation, Suchtprävention). |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über für sie geltende Arbeitsschutzvorschriften sowie Unfallverhütungsvorschriften und verhalten sich entsprechend. |
4 Ustd. |
ArbSchG JArbSchG ArbZG |
Sie achten auf die Erhaltung ihrer Gesundheit |
Berufsgenossenschaft |
||
Bewegung |
|||
Ernährung |
|||
Stressregulation |
|||
Suchtprävention |
|||
Nichtraucherschutz |
|||
Die Schülerinnen und Schüler strukturieren ihre Arbeitsprozesse effizient. Dabei identifizieren sie mögliche Störungen, Zeitdiebe und Zeitfallen und schalten diese aus. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich für ihre Tätigkeiten ein Zeitlimit. |
2 Ustd. |
|
Sie planen und kontrollieren die Einhaltung selbstständig, reflektieren und ziehen Schlussfolgerungen für ihre Arbeitsweise. |
|||
Sie erstellen Checklisten für ihre Arbeitsabläufe im Team und nutzen weitere Methoden des Zeitmanagements (ABC-Analyse, Eisenhower-Prinzip) sowie Techniken des Selbstmanagements (Selbstbeobachtung, Zielklärung und -setzung, Selbstkontrolle). |
Die Schülerinnen und Schüler wenden im Team Methoden des Zeitmanagements an |
4 Ustd. |
|
To-do-Listen |
|||
ABC-Analyse |
|||
Eisenhower-Prinzip |
|||
Sie setzen Techniken des Selbstmanagements ein |
Selbstreflexion |
||
Selbstbeobachtung |
Selbstvertrauen |
||
Zielklärung und -setzung |
|||
Selbstkontrolle |
|||
Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihren Arbeitsplatz und -raum und beachten dabei die Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit sowie ihre Resilienz, auch als Team. |
Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihren Arbeitsplatz und Arbeitsraum nach ergonomischen Gesichtspunkten im Team in Bezug auf |
ArbStättV Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) |
|
Schreibtische |
DGUV |
||
Bürostühle |
|||
Tastaturen |
|||
PC-Mäuse |
|||
Sie berücksichtigen bei der Gestaltung die Auswirkungen auf |
|||
Leistungsfähigkeit |
|||
Resilienz |
|||
Die Schülerinnen und Schüler koordinieren und überwachen Termine und erstellen digitale Terminpläne unter Berücksichtigung verschiedener Terminarten. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren verschiedene Terminarten, die in ihren Arbeitsbereichen zu überwachen sind. |
4 Ustd. |
|
Sie recherchieren Hilfsmittel zur Planung und Überwachung von Terminen |
|||
Terminplaner |
|||
Kalender |
|||
Terminmappe |
|||
Plantafel |
|||
Terminkartei |
|||
Sie koordinieren Termine mit allen Beteiligten und verwenden dabei digitale Terminpläne. |
|||
Sie berücksichtigen bei der Terminfestlegung die Bedürfnisse aller Beteiligten. |
|||
Sie bereiten Sitzungen und Besprechungen, auch in digitalen Formaten, vor, begleiten die Durchführung und geben bei Bedarf einfache Auskünfte in einer fremden Sprache. |
Die Schülerinnen und Schüler bereiten digitale sowie Präsenzsitzungen und Besprechungen mit Hilfe einer selbst entworfenen Checkliste vor |
8 Ustd. |
Raumskizze Anforderungen der Teilnehmenden |
Termin |
|||
Ort und Veranstaltungsraum |
|||
Kosten |
|||
Tagesordnung |
|||
Teilnehmende |
|||
Verpflegung |
|||
Tisch- und Sitzordnung |
|||
Technische Ausstattung, Hilfsmittel |
|||
Dokumentenmappe für Teilnehmende |
|||
Sie geben bei Bedarf einfache Informationen dazu in einer fremden Sprache weiter. |
|||
Sie bereiten Sitzungen und Besprechungen nach, dokumentieren diese, insbesondere in Form von Protokollen. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen aus ihren Notizen während der Veranstaltung anschließend ein Protokoll |
6 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation Textarten DIN 5008 |
Verlaufsprotokoll |
|||
Ergebnisprotokoll |
|||
Dabei setzen sie digitale Medien ein und erschließen sich selbstständig die hierzu notwendigen Funktionen. |
Die Schülerinnen und Schüler verwenden zur Bearbeitung ihrer Aufgaben digitale Medien. |
2 Ustd. |
Grundoperationen der Textverarbeitung Registerkarten Zeichenformatierungen |
Sie optimieren ihre Schreibfertigkeit durch eigenverantwortliches Schreibtraining. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen ihr Schreibtraining eigenständig und planvoll um. |
2 Ustd. |
Online-Schreibtrainer |
Sie festigen ihre Schreibfertigkeiten und erkennen dabei ihre Defizite, die sie selbstständig beheben. |
Assistierte Ausbildung flexibel (AsA flex) betriebliche Unterstützung |
||
Die Schülerinnen und Schüler bereiten eingehende Informationen zur innerbetrieblichen Weitergabe auf. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die verschiedenen Arten eingehender Informationen |
2 Ustd. |
|
Briefpost |
|||
Telefon |
|||
Gespräche |
|||
Sie fertigen Gesprächsnotizen an und leiten diese innerbetrieblich weiter. |
LF4 Textverarbeitung interne Mitteilung |
||
Sie bearbeiten die eingehende digitale und analoge Post |
Ablauf Posteingang |
||
Post entsprechend Vollmacht empfangen |
|||
Post vorsortieren |
|||
Post öffnen |
|||
Anlagen kontrollieren |
Posteingangsbuch |
||
Posteingangsstempel setzen |
|||
Post weiterleiten |
|||
Sie sortieren die ausgehenden Informationen und entscheiden sich jeweils für die zweckmäßigste und ressourcenschonende Versandart unter Berücksichtigung von Sicherheit, Vertraulichkeit, Schnelligkeit, Kosten und Rechtsverbindlichkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln mögliche Versandarten |
2 Ustd. |
|
Briefpost |
|||
Sie vergleichen verschiedene Dienstleistende hinsichtlich ihrer Versandleistungen und unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte |
|||
Kosten |
|||
Zustellungsdauer |
|||
Diskretion |
|||
Sicherheit |
|||
Rechtsverbindlichkeit |
|||
Sie bereiten den Ausgang der digitalen und der Briefpost vor |
Ablauf Postausgang Postausgangsbuch |
||
auf Vollständigkeit kontrollieren |
|||
Schriftstücke falzen, kuvertieren, adressieren und wiegen |
|||
Versendungsform wählen |
|||
Frankieren |
|||
Die Schülerinnen und Schüler wählen zweckmäßige Systeme für eine normgerechte Ordnung und Aufbewahrung von Schriftstücken und elektronischen Dokumenten und verwenden gezielt Speichermedien, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen für die geordnete, sachgerechte sowie nachhaltige Aufbewahrung des Schriftgutes ein geeignetes Ablagesystem aus |
8 Ustd. |
revisionssichere Archivierung Dokumentenmanagementsysteme (DMS) |
Registraturarten |
|||
elektronische Archivierung |
|||
Sie nutzen unterschiedliche Ordnungssysteme |
Aktenplan |
||
alphabetisch |
|||
numerisch |
|||
alphabetisch-numerisch |
|||
chronologisch |
|||
farblich |
|||
symbolisch |
|||
Sie realisieren die Datensicherheit und Datenpflege. |
Die Schülerinnen und Schüler sichern und aktualisieren die Datenbestände unter Beachtung der DSGVO |
3 Ustd. |
Schriftgutverwaltung |
Sie achten auf die Einhaltung der gesetzlichen und betrieblichen Vorschriften für die Dauer der Aufbewahrung der Schriftstücke und Daten sowie die Vorschriften zum Datenschutz. |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen die betrieblichen und gesetzlichen Vorgaben bei der Aufbewahrung des Schriftgutes. |
4 Ustd. |
HGB Abgabenordnung (AO) DSGVO Wertigkeitsstufen Ausbildungsbetrieb |
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ im Team auch unter Nutzung digitaler Medien, und berücksichtigen bei Entscheidungen die Notwendigkeit von Kompromissen. |
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten lösungsorientiert und gemeinschaftlich im Team. |
2 Ustd. |
Phasen der Teamarbeit virtuelle Teams |
Sie kommunizieren dafür auch mittels digitaler Medien. |
Videokonferenzen digitale Workspaces Online-Plattformen |
||
Sie realisieren Entscheidungen im Team, auch auf der Grundlage von Kompromissen. |
Regeln erfolgreicher Teamarbeit Konfliktprävention |
||
Sie vertreten gegenüber anderen überzeugend ihre Meinung, entwickeln ihre Kommunikationsfähigkeit (verbale und nonverbale Kommunikationstechniken) und ihr Selbstbewusstsein (Selbstwirksamkeit, realistisches Selbstbild). |
Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren unter bewusster Beachtung der verbalen und nonverbalen Kommunikationstechniken. |
1 Ustd. |
Kommunikationsregeln Deutsch LF 7 |
Sie nehmen die Körpersprache des Gesprächspartners wahr und überdenken ihre eigene Körpersprache |
|||
Selbstwirksamkeit |
|||
Selbstbildabgleich mit Fremdbild |
|||
Sie verhalten sich im Umgang miteinander kooperationsbereit und wertschätzend und sind für Aspekte der Inklusion sensibilisiert. |
Die Schülerinnen und Schüler treten im Umgang miteinander kooperativ und wertschätzend auf. |
integrativ | |
Sie machen sich mit inklusiver Arbeitskultur vertraut und verinnerlichen deren Bedeutung. |
UN-Behinderten-rechtskonvention SGB IX |
||
Sie interessieren sich für die Verschiedenheit der Teammitglieder und sehen darin Potenziale für ihre eigene Weiterentwicklung und die des Betriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Individualität der einzelnen Teammitglieder. |
1 Ustd. |
Inklusion Interkulturalität |
Sie erkennen in der Verschiedenheit der Teammitglieder nützliche Entwicklungsmöglichkeiten für sich selbst und ihren Betrieb. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen selbstkritisch ihr Verhalten im Team, die Gestaltung ihres Arbeitsplatzes und -raumes sowie ihre Arbeitsprozesse. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen ihr Teamverhalten selbstkritisch und nehmen bei Bedarf Veränderungen vor. |
1 Ustd. |
|
Sie vergleichen ihren Arbeitsraum und Arbeitsplatz sowie ihre Arbeitsprozesse mit den gesetzlichen oder betrieblichen Vorgaben. |
ArbStättV BGM |
||
Sie tragen gegebenenfalls ihre Forderungen an geeigneter Stelle angemessen vor und sorgen bei Bedarf für Anpassungen. |
Achtsamkeit |
||
Sie nehmen die Wirkung von Veränderungen im Arbeitsraum und am Arbeitsplatz auf ihren Körper wahr |
|||
verbesserte Körperhaltung |
|||
Konzentrationsfähigkeit |
|||
Sie reflektieren ihren Beitrag zum Erfolg des Betriebes und zur Gestaltung eines angenehmen Betriebsklimas. |
Die Schülerinnen und Schüler realisieren ihre eigene Wirkung auf das Betriebsklima und ihren Anteil am Betriebserfolg. |
integrativ |
Selbsteinschätzung |
Sie hinterfragen den Beitrag, den sie selbst erbringen können, um ein gelingendes Miteinander im Betrieb zu gewährleisten. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren Vorschläge zur fachlichen Problemlösung und vertreten im Team sachlich ihre Meinung. |
integrativ | |
Sie schätzen ihre positiven und negativen Beiträge sowie deren Auswirkungen zur Teambildung ein. |
|||
Dabei respektieren sie die Wertvorstellungen ihrer Kolleginnen und Kollegen. |
Die Schülerinnen und Schüler akzeptieren und beachten die verschiedenen Wertvorstellungen ihrer Teammitglieder bei der Zusammenarbeit. |
integrativ |
| Lernfeld 2 | Büroprozesse gestalten und Arbeitsvorgänge organisieren |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
2.1
Arbeitsplatz und Arbeitsraum gestalten sowie mögliche Arbeitszeitmodelle aufzeigen
|
25 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.2
Bürowirtschaftliche Abläufe analysieren und Termine überwachen
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.3
Sitzungen und Besprechungen vorbereiten und protokollieren
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.4
Dokumente und Schriftstücke aufbewahren
|
15 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
2.1
Arbeitsplatz und Arbeitsraum gestalten sowie mögliche Arbeitszeitmodelle aufzeigen
|
25 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Die Auswertung der Krankenstatistik im Büro zeigt, dass die Ausfallzeiten von Mitarbeitern die überwiegend an Bildschirmarbeitsplätzen tätig sind zugenommen haben. Sie erhalten den Auftrag ein Musterbüro unter gesundheitsförderlichen Gesichtspunkten zu gestalten und die Anforderungskriterien zu dokumentieren. Zeigen Sie dabei auch die Möglichkeiten für eine flexible Gestaltung von Arbeitszeit und -ort auf. Präsentieren Sie das von Ihnen entwickelte Musterbüro und die Anforderungen an seine Einrichtung. |
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|
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| Lernsituation |
2.2
Bürowirtschaftliche Abläufe analysieren und Termine überwachen
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Der Informationsfluss in Ihrem Arbeitsbereich funktioniert nicht reibungslos und Termine werden nicht eingehalten. Die Mitarbeitenden geben Zeitdruck sowie organisatorische Mängel als Ursachen an. Sie erhalten den Auftrag, die bürowirtschaftlichen Arbeitsprozesse in Ihrem Arbeitsbereich zu analysieren sowie Optimierungsmöglichkeiten abzuleiten und umzusetzen. Erstellen Sie eine Checkliste und einen digitalen Terminplan zur übersichtlichen Darstellung bürowirtschaftlicher Abläufe. |
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|
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| Lernsituation |
2.3
Sitzungen und Besprechungen vorbereiten und protokollieren
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind im Sekretariat der Geschäftsleitung eingesetzt und erhalten den Auftrag, die nächste Sitzung der Abteilungsleitung vorzubereiten. Erstellen Sie dafür eine Checkliste. Formulieren Sie die Einladungsschreiben an die Teilnehmenden und planen Sie die Vorbereitung des Veranstaltungsraumes. Protokollieren Sie die Sitzung. |
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|
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| Lernsituation |
2.4
Dokumente und Schriftstücke aufbewahren
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie arbeiten im kaufmännischen Bereich eines neu gegründeten Unternehmens. Die Verwaltung und Aufbewahrung von Schriftstücken und Daten müssen geplant werden. Sie erhalten den Auftrag, Vorschläge zur Schriftgutaufbewahrung zu unterbreiten. Berücksichtigen Sie dabei gesetzliche und betriebliche Vorgaben, unterschiedliche Ordnungssysteme, Datensicherheit sowie Aspekte der Nachhaltigkeit. Präsentieren Sie Ihre Ergebnisse. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Anfragen zu beantworten, Angebote zu erstellen und Aufträge anzunehmen sowie störungsfreie Prozesse fachgerecht auszuführen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Geschäftsprozess der Auftragsbearbeitung und ihren Verantwortungsbereich sowie ihre Befugnisse in diesem Prozess. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden vorbereitend einen Prozess der Auftragsbearbeitung mittels Sichtung der Materialien eines bereits abgeschlossenen Geschäftsprozesses. |
7 Ustd. 3.2 |
Aufträge im Betrieb |
Sie analysieren den Geschäftsprozess der Auftragsbearbeitung und grenzen dabei ihren Verantwortungsbereich sowie ihre Befugnisse ab. |
LF 1 |
||
Sie nutzen zur Ergebnissicherung einfache Modelle für die Darstellung von Geschäftsprozessen mit zeitlicher und sachlogischer Abfolge. |
Modelldarstellung |
||
Sie sind bereit, mit anderen zusammenzuarbeiten und nehmen Kunden als wichtige Partner wahr. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Stammdaten vorhandener Kundinnen und Kunden. |
1 Ustd. 3.2 |
Kundendatenbank |
Sie tauschen sich im Team über die Kundenstruktur im Betrieb aus und machen sich die Bedeutung der Kundinnen und Kunden im Rahmen ihrer Aufgaben bewusst. |
|||
Sie erschließen sich die Struktur von büroüblichen Applikationen. |
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Struktur büroüblicher Applikationen und machen sich ggf. mit betriebseigenen Anwendungen vertraut. |
5 Ustd. 3.3 |
|
Sie informieren sich über Zugriffsrechte auf die im Betrieb verwendeten Programme. |
Einzel- und Netzwerkarbeitsplatz |
||
Sie unterscheiden dabei zwischen Intranet und Internet. Sie grenzen Betriebssysteme, Branchen-, Standardsoftware und ERP-Programme sowie deren Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete voneinander ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler sondieren die betrieblichen Rahmenbedingungen für die Erstellung von Angeboten. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Angebotsarten |
5 Ustd. 3.2 |
|
unverlangtes Angebot |
|||
verlangtes Angebot |
|||
Sie informieren sich über rechtliche Wirkung |
Freizeichnungsklausel Willenserklärung in Ab-/Anwesenheit |
||
verbindlich, unverbindlich |
|||
Widerruf |
|||
und Inhalte von Angeboten, z. B. |
|||
Ware oder Dienstleistung |
|||
Preis |
|||
Menge |
|||
Qualität |
|||
Liefer- und Zahlungsbedingungen |
|||
Sie unterbreiten Angebote, die die betrieblichen Vorgaben und Möglichkeiten berücksichtigen. |
|||
Sie informieren sich über die Formulierung und normgerechte Gestaltung von Texten des internen und externen Schriftverkehrs. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Schriftstücke des internen und externen Schriftverkehrs mit ihren Bestandteilen. Sie recherchieren Festlegungen zum Corporate Design des Betriebes. |
10 Ustd. 3.1 |
Mitteilungen |
Sie festigen ihre Schreibfertigkeit weitestgehend selbstständig. |
Online-Schreibtrainer |
||
Sie erarbeiten sich dabei Grundoperationen wie z. B. |
|||
markieren, kopieren, ausschneiden, einfügen, löschen |
|||
suchen, ersetzen, Änderungen verfolgen |
|||
Seitenansicht |
|||
Formatierungszeichen einblenden |
|||
Sie informieren sich über Zeichen-, Absatz- und Dokumentformatierung des Textverarbeitungsprogrammes |
LF 4 |
||
normgerechte Hervorhebungen |
|||
Absatz und Ausrichtung |
|||
Tabellengestaltung |
|||
Formatvorlagen |
|||
automatische Aufzählung und Nummerierungen |
|||
Silbentrennung |
|||
Tabulator |
|||
Dokumentvorlagen |
|||
Ausrichtung, Ränder, Kopfzeile, Fußzeile, Seitennummerierung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler organisieren eine fachgerechte und kundenorientierte Abwicklung von Aufträgen. Sie berücksichtigen dabei die Interessen des Betriebes, unterschiedliche Bedürfnisse der Kunden und die Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Realisierbarkeit eines Auftrags und berücksichtigen im betrieblichen Interesse die Kundenwünsche weitestgehend. |
7 Ustd. 3.2 |
Lieferfähigkeit, Lieferwilligkeit |
Sie erstellen bei Annahme des Auftrags die erforderlichen Dokumente, halten dabei gesetzliche Fristen ein und erfassen die Aufträge mithilfe des Warenwirtschaftssystems. |
DIN 5008 |
||
Sie beachten bei der Auftragsabwicklung Aspekte der Nachhaltigkeit |
|||
digitale Auftragsverwaltung |
|||
Transportoptimierung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms (Aufbau und Formatierung von Tabellen, Einsatz einfacher Funktionen und Formeln sowie Zelladressierungen) einfache Preisberechnungen durch. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Preise für betriebliche Waren und Dienstleistungen mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms |
4 Ustd. 3.2 |
interne Preislisten |
Aufbau und Formatierung von Tabellen |
|||
Einsatz einfacher Funktionen und Formeln |
|||
Zelladressierungen |
|||
Anlegen und Benennung von Tabellenblättern |
|||
Sie erschließen sich grundlegend die Benutzeroberfläche und führen notwendige Berechnungen durch. |
|||
Dabei wenden sie kaufmännische Rechenarten (Dreisatz, Prozentrechnen) sicher an. |
Die Schülerinnen und Schüler wenden bei der Erstellung von Angeboten Dreisatz- und Prozentrechnung an. Sie nutzen diese Rechenarten auch in anderen kaufmännischen Zusammenhängen. |
2 Ustd. 3.2 |
verminderter und vermehrter Grundwert |
Sie prüfen ihre Ergebnisse auf Plausibilität und machen sich die Bedeutung der präzisen Berechnung und Dokumentation im kaufmännischen Kontext bewusst. |
|||
Sie formulieren verlangte und unverlangte Angebote. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren normgerecht und im Rahmen der rechtlichen Voraussetzungen verlangte sowie unverlangte Angebote. |
3 Ustd. 3.2 |
UWG |
Sie reagieren sachgerecht auch auf fremdsprachliche Anfragen und Aufträge und organisieren und überwachen die Auftragsabwicklung, erstellen alle nötigen Dokumente (Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung). |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen für die Auftragsabwicklung |
4 Ustd. 3.2 |
computergestützter Unterricht |
Auftragsbestätigungen |
|||
Lieferscheine |
|||
Ausgangsrechnungen |
|||
Sie versenden die Ware bzw. führen die Dienstleistung ordnungsgemäß aus. |
Liefervereinbarungen |
||
Sie antworten auf Anfragen und Aufträge von Kundinnen und Kunden sachgerecht auch in einer Fremdsprache. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Sie überwachen den Zahlungseingang und reagieren auf Störungen während der Auftragsabwicklung adäquat. |
|||
Dabei berücksichtigen sie relevante rechtliche Normen sowie die Gestaltungsaspekte des kaufmännischen Schriftverkehrs (Formatierung, Normen) und das Corporate-Design des Betriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen alle Unterlagen unter Beachtung der Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung im kaufmännischen Schriftverkehr |
9 Ustd. 3.1 |
DIN 5008 |
Formatierung |
|||
Normen |
|||
Sie berücksichtigen die Vorgaben des betriebseigenen Corporate-Designs. |
|||
Bei der Kommunikation mit Kunden setzen sie die Leistungskomponenten von Textverarbeitungsprogrammen zum bedarfsgerechten und effizienten Entwickeln und Gestalten von Formularen, Verwenden von Textbausteinen und Einbinden von Objekten ein. |
Die Schülerinnen und Schüler verfassen und gestalten Schriftstücke mittels eines Textverarbeitungsprogramms. |
10 Ustd. 3.1 |
DIN 5008 |
Sie setzen Leistungskomponenten wie Vordrucke und Vorlagen als Hilfsmittel effizient ein. |
Formulardatenbank |
||
Sie verwenden Textbausteine zur Entwicklung von Formularen und binden Objekte in Schriftstücke zielführend ein. |
Künstliche Intelligenz |
||
Sie vervielfältigen Schriftstücke (Kopieren, Drucken, Scannen) und nutzen Dateiformate auch unter Beachtung nachhaltiger Gesichtspunkte. |
Die Schülerinnen und Schüler vervielfältigen im Rahmen der Auftragsbearbeitung Schriftstücke mittels |
6 Ustd. 3.1 |
|
Kopieren |
|||
Scannen |
|||
Sie reflektieren ihr Handeln unter Berücksichtigung nachhaltiger Gesichtspunkte. |
|||
Sie arbeiten mit unterschiedlichen Dateiformaten unter Berücksichtigung situationsangemessener Schutzmechanismen wie |
|||
Leseschutz |
|||
Schreibschutz |
|||
Überarbeitungsschutz |
|||
Entnahmeschutz |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren ziel- und kundenorientiert, bei Bedarf auch in einer fremden Sprache, und berücksichtigen interkulturelle Unterschiede. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren Bedürfnisse und Erwartungen der Kundinnen und Kunden, kommunizieren ziel- und kundenorientiert und reagieren adäquat. Sie passen ihre Kommunikation an die jeweilige Zielgruppe an, z. B.: |
2 Ustd. 3.3 |
Deutsch/Kommunikation |
Ansprache |
|||
Verständlichkeit |
|||
Wortwahl |
|||
Sie berücksichtigen dabei sowohl die formellen Anforderungen des Betriebes als auch die individuellen Wünsche der Kundinnen und Kunden aufgrund interkultureller Unterschiede. Sie kommunizieren geschäftlich auch in einer Fremdsprache. |
|||
Dabei nutzen sie analoge und digitale Kommunikationssysteme situationsgerecht und ressourcenschonend. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen gezielt analoge und digitale Kommunikationsmittel ein und berücksichtigen die jeweiligen Anforderungen an Technik, Etikette und Situation. |
1 Ustd. 3.3 |
E-Mail |
Sie kontrollieren den Erfolg ihrer betrieblichen Tätigkeit in Hinblick auf Effizienz, Qualität und Kundenzufriedenheit. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen zur Kontrolle ihrer betrieblichen Tätigkeit die Kundenreaktionen und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten für die zukünftige Auftragsbearbeitung hinsichtlich |
2 Ustd. 3.2 |
Feedback |
Effizienz |
|||
Qualität |
|||
Kundenzufriedenheit |
|||
Sie reflektieren ihre Arbeitsweise und die Nutzung der eingesetzten Kommunikationssysteme. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Arbeitsweise bezüglich |
1 Ustd. 3.3 |
Checklisten |
verwendeter Kommunikationssysteme |
|||
eingesetzter Ressourcen |
|||
erreichter Ziele |
|||
Sie leiten daraus Verbesserungen ab. |
|||
Ausgehend von Diskrepanzerfahrungen beim Vergleich von tatsächlichem und erwartetem Verhalten im Umgang mit Kunden überprüfen die Schülerinnen und Schüler ihre Rolle als Dienstleister. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Einhaltung betriebsinterner und branchen-übergreifender Regeln, Normen und Standards. |
1 Ustd. 3.2 |
Schriftstücke Kundengespräche |
Dabei schätzen sie ihre Rolle als Dienstleister kritisch ein. |
Selbst- und Fremdkritik Kritikfähigkeit |
||
Sie überdenken dabei, inwiefern sie ihrer Rolle gerecht werden und Regeln und Normen einhalten. |
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Strategien zur kontinuierlichen Verbesserung der Dienstleistungsqualität ihres Betriebes |
Kundenorientierung |
| Lernfeld 3 | Aufträge bearbeiten |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
3.1
Texte im internen und externen Schriftverkehr formulieren und normgerecht gestalten
|
35 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
3.2
Die Auftragsabwicklung organisieren und Angebote kalkulieren
|
36 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
3.3
Kommunikationssysteme situationsgerecht nutzen
|
9 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
3.1
Texte im internen und externen Schriftverkehr formulieren und normgerecht gestalten
|
35 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Betrieb verfolgt die Büroleitung das Ziel, die Schriftstücke zu standardisieren. Sie erhalten den Auftrag, alle bei der Auftragsabwicklung notwendigen Dokumente als Muster zu erstellen bzw. zu entwickeln. Achten Sie bei der Erstellung der Schriftstücke auf eine sprachlich und sachlich korrekte Formulierung sowie auf die normgerechte Gestaltung. Fertigen Sie eine Dokumentenmappe zur Vorlage bei der Büroleitung an. |
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|
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| Lernsituation |
3.2
Die Auftragsabwicklung organisieren und Angebote kalkulieren
|
36 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind in der Abteilung Vertrieb Ihres Betriebes eingesetzt und werden beauftragt, eine Checkliste für die Auftragsabwicklung zu entwickeln. Bereiten Sie zur Angebotserstellung die Angebotskalkulation unter Nutzung eines Tabellenkalkulationsprogrammes vor und entwerfen Sie einen Standardbrief für ein Angebot. |
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|
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| Lernsituation |
3.3
Kommunikationssysteme situationsgerecht nutzen
|
9 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind in Ihrem Betrieb in der Abteilung Vertrieb eingesetzt und erhalten von der Abteilungsleitung den Auftrag, ein bereits erstelltes Sonderangebot für die Stammkunden zu versenden. Vergleichen Sie die möglichen Kommunikationssysteme miteinander. Offerieren Sie den Stammkundinnen und Stammkunden das Angebot per E-Mail. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Beschaffungsprozesse zu planen, durchzuführen und zu überwachen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler definieren ihren Verantwortungsbereich bei der Durchführung von Beschaffungs- und Lagerhaltungsprozessen. |
Die Schülerinnen und Schüler grenzen in ihrem Betrieb die Beschaffung von der Lagerhaltung ab. |
3 Ustd. |
|
Sie verschaffen sich einen Überblick über die Aufgaben der Beschaffung und Lagerhaltung. |
|||
Sie machen sich mit dem Warenwirtschaftssystem (WWS) ihres Betriebes vertraut. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln den Bedarf an betriebsnotwendigen Gütern und beachten dabei das ökonomische Prinzip sowie Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über: |
3 Ustd. |
|
Beschaffungsobjekt |
|||
Mengenplanung |
|||
Zeitplanung |
|||
Bezugsquellenplanung |
|||
Sie eruieren betriebliche Regelungen, wie der Bedarf ermittelt wird, z. B. |
|||
Erreichen des Meldebestands |
|||
Sichtkontrolle |
|||
Sie wenden die betrieblichen Regelungen bei der Bestimmung des qualitativen und quantitativen Bedarfs an und berücksichtigen das ökonomische Prinzip sowie ökologische Kriterien. |
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) |
||
Sie recherchieren Bezugsquellen unter Verwendung verschiedener Kommunikationswege und Datenquellen. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Beschaffungsrichtlinien ihres Betriebes und bestehende Rahmenverträge mit Lieferanten. |
2 Ustd. |
|
Sie recherchieren potentielle Lieferanten für die zu beschaffenden Güter und Dienstleistungen unter Verwendung analoger und digitaler Kommunikationswege. |
|||
Sie nutzen dabei interne sowie externe Bezugsquellen und erweitern gegebenenfalls den Datenbestand. |
Lieferantendatei Artikeldatei |
||
Sie informieren sich über die Inhalte von Angeboten. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die wesentlichen Bestandteile eines Angebots: |
2 Ustd. |
|
Art, Güte und Beschaffenheit der Ware |
|||
Menge |
|||
Preis und Preisnachlässe |
|||
Liefer- und Zahlungsbedingungen |
|||
Erfüllungsort und Gerichtsstand |
|||
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) |
|||
Eigentumsvorbehalt |
|||
Sie erkunden Geltungsbereich und Inhalte von AGB. |
BGB |
||
Sie leiten Vor- und Nachteile der Nutzung von AGB aus betrieblicher Perspektive ab. |
Beispiele von AGB |
||
Sie unterscheiden die Arten von Eigentumsvorbehalten: |
Besitz, Eigentum |
||
einfacher |
|||
erweiterter |
|||
verlängerter |
|||
Sie identifizieren rechtliche und ökonomische Handlungsspielräume sowie betriebliche Vorgaben bei Konflikten in Kaufvertragsstörungen. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren nach Zustandekommen des Kaufvertrages Vertragsstörungen: |
8 Ustd. |
einseitiger und zweiseitiger Handelskauf |
Nicht-Rechtzeitig-Lieferung |
Nicht-Rechtzeitig-Zahlung |
||
Schlechtleistung |
Annahmeverzug |
||
Sie recherchieren verschiedene Arten von Sachmängeln: |
|||
offene |
|||
versteckte |
|||
Sie bestimmen ihre Pflichten und Rechte bei Schlechtleistung: |
BGB |
||
vorrangige |
|||
nachrangige |
|||
Sie informieren sich über die Voraussetzungen der Nicht-Rechtzeitig-Lieferung: |
BGB HGB |
||
gültiger Kaufvertrag |
|||
Fälligkeit |
|||
Verschulden |
|||
Sie ermitteln die Rechte des Gläubigers bei Nicht-Rechtzeitig-Lieferung: |
BGB HGB |
||
Nachlieferung |
|||
Rücktritt |
|||
Schadensersatz |
|||
Ersatz vergeblicher Aufwendungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen die erforderlichen Bestell- und Lieferzeitpunkte sowie die optimale Bestellmenge. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die betrieblichen Regelungen zu Bestell- und Lieferzeitpunkten sowie zur optimalen Bestellmenge. |
8 Ustd. |
Beschaffungsdauer Lagerfähigkeit Preisentwicklung |
Sie bestimmen unter Beachtung verschiedener Kriterien den Zeitpunkt der Bestellung: |
|||
Bestellrhythmusverfahren |
|||
Bestellpunktverfahren |
|||
Just-in-Time-Lieferung |
Just-in-Sequence-Lieferung |
||
Anhand recherchierter Bestell- und Lagerkosten berechnen sie die optimale Bestellmenge. |
Tabellenkalkulation |
||
Sie erstellen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm Diagramme und nutzen diese für ihre Entscheidung. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Diagrammarten und deren Einsatzmöglichkeiten: |
12 Ustd. |
Tabellenkalkulation |
Linien-, Balken-, Säulen- und Kreisdiagramm |
|||
Sie entwerfen Diagramme für Entscheidungen im Beschaffungsbereich. |
Bestellpunktverfahren |
||
Sie stellen die optimale Bestellmenge in einer geeigneten Diagrammart dar. |
Tabellenkalkulation |
||
Sie gestalten und formatieren das Diagramm: |
|||
Diagramm- und Achsentitel |
|||
Legende, Datenbeschriftung |
|||
Achsenskalierung |
|||
Sie werten Daten für ihre Entscheidung zur optimalen Bestellmenge aus. |
Stellungnahme Diagramm |
||
Sie wählen kriterienorientiert Möglichkeiten der Lagerung aus. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Tätigkeiten der Warenannahme und Kriterien der Lagerung der Waren. |
4 Ustd. |
WWS Grundsätze der Lagerhaltung |
Sie planen kriterienorientiert die Lagerorganisation. |
Lagerarten |
||
Die Schülerinnen und Schüler schreiben mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms Anfragen norm- und sachgerecht. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die rechtliche Wirkung und die Inhalte einer Anfrage: |
6 Ustd. |
|
allgemeine Anfrage |
|||
bestimmte Anfrage |
|||
Sie formulieren für zu beschaffende Sachgüter und Dienstleistungen Anfragen. |
Textverarbeitung DIN 5008 |
||
Sie erarbeiten mittels Serienbrief das effektive Verfassen gleichlautender Anfragen an mehrere Anbieter. |
|||
Sie bewerten und vergleichen eingehende Angebote nach quantitativen und qualitativen Kriterien mit Hilfe der Nutzwertanalyse und setzen dafür ein Tabellenkalkulationsprogramm ein. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die einzelnen Schritte der Bezugskalkulation und der Nutzwertanalyse. |
4 Ustd. |
|
Sie erstellen ein Bezugskalkulationsschema für einen quantitativen Angebotsvergleich mittels Tabellenkalkulationsprogramm. |
|||
Sie übernehmen aus den vorliegenden Angeboten die jeweiligen Listeneinkaufspreise, Preisnachlässe sowie Bezugskosten in das Bezugskalkulationsschema und berechnen den Bezugspreis. |
|||
Sie bestimmen für die Nutzwertanalyse qualitative Vergleichskriterien, z. B. |
qualitativer Angebotsvergleich wirtschaftliche, soziale, ökologische Kriterien |
||
Qualität |
|||
Lieferzeit |
|||
Service |
|||
Transportwege |
|||
Fairtrade |
|||
Sie erstellen rechnerbasiert eine Nutzwertanalyse-Tabelle mit den Vergleichskriterien und deren Gewichtung. |
Tabellenkalkulation |
||
Sie bewerten im Rahmen der Nutzwertanalyse die Angebote anhand der gewichteten Kriterien und ermitteln das Ergebnis. |
Tabellenkalkulation |
||
Sie werten die Ergebnisse der rechnerbasierten Bezugskalkulation und der Nutzwertanalyse aus und treffen die Entscheidung für einen Lieferanten. |
|||
Sie reflektieren ihr Vorgehen und erkennen, dass sie bei einer anderen Kriteriengewichtung zu einem abweichenden Ergebnis kommen. |
|||
Dabei nutzen sie notwendige Funktionen wie WENN, ZÄHLENWENN, SUMMEWENN und SVERWEIS. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die erstellten Tabellen zum Angebotsvergleich und identifizieren Verbesserungsmöglichkeiten. |
2 Ustd. |
|
Sie informieren sich über den Aufbau und die Funktionsweise von: |
|||
WENN-Funktion |
|||
SVERWEIS-Funktion |
|||
ZÄHLENWENN |
|||
SUMMEWENN |
|||
Sie implementieren diese Funktionen in die Tabellen zum quantitativen und qualitativen Angebotsvergleich. |
|||
Sie bestellen auch online Sachgüter und Dienstleistungen bei ausgewählten Lieferanten und schließen Verträge (Kaufvertrag, Mietvertrag, Werkvertrag, Dienstvertrag) unter Beachtung von Nutzen und Risiken ab. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über das Zustandekommen von Verträgen: |
20 Ustd. |
Kaufvertrag BGB |
Antrag |
HGB |
||
Annahme |
|||
Sie analysieren Aufbau und Inhalte einer Bestellung, z. B. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Dank für das Angebot |
|||
Bestellungsformulierung |
|||
Spezifikation der Ware Art/Menge/Güte |
|||
Preis |
|||
Lieferbedingungen |
|||
Zahlungsbedingungen |
|||
Sie recherchieren die wesentlichen Bestandteile von Kaufverträgen, Mietverträgen, Werkverträgen sowie Dienstverträgen und grenzen diese voneinander ab. |
BGB |
||
Vertragspartner |
|||
Gegenstand |
|||
Rechte und Pflichten |
|||
Sie bestellen Sachgüter und Dienstleistungen auch online und informieren sich über die rechtlichen Besonderheiten von Fernabsatzverträgen. |
BGB |
||
Dabei beachten sie Rechtsnormen und deren Wirkung (Nichtigkeit, Anfechtung, Eigentum, Besitz) sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Ursachen, die zur Nichtigkeit von Verträgen führen wie Mangel: |
8 Ustd. |
BGB LS 4.1 Geschäftsfähigkeit |
in der Person |
Besitz, Eigentum |
||
in der Form |
AGB |
||
im Inhalt |
|||
Sie identifizieren Mängel, die zur Nichtigkeit führen. |
Fallbeispiele |
||
Sie bestimmen die Gründe und Fristen für eine Anfechtung: |
BGB |
||
Irrtum |
|||
arglistige Täuschung |
|||
widerrechtliche Drohung |
|||
Sie ermitteln eigene fehlerhafte Willenserklärungen. |
|||
Sie erklären form- und fristgerecht die Anfechtung gegenüber ihren Vertragspartnern. |
Textverarbeitung |
||
Sie wenden die Gesetzmäßigkeiten zur Nichtigkeit und Anfechtung an. |
BGB |
||
Bei Bestellungen und Vertragsformulierungen nutzen sie auch ein Textverarbeitungsprogramm. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren und gestalten Bestellungen mit einem Textverarbeitungsprogramm. |
8 Ustd. |
|
Sie schreiben Texte normgerecht nach den Schreib- und Gestaltungsregeln: |
8 Ustd. |
DIN 5008 LF 3 |
|
Sonderzeichen einfügen |
|||
Seitennummerierung durchführen |
|||
Hinweis auf Folgeseite/Seitenumbruch vornehmen |
|||
Kopf- und Fußzeile als Autotext einfügen |
|||
Fußnoten erstellen, löschen, ändern |
|||
Spalten einrichten und gestalten |
|||
horizontale Linien einfügen |
|||
umfangreichere Tabellenbearbeitungen durchführen |
|||
Symbole einfügen |
|||
Farben verwenden |
|||
Sie stimmen mit Lieferanten Vertragsinhalte ab und passen dabei ihre Ausdrucksweise der Art des Mediums an. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Geschäftsbrief |
|||
Telefonat |
|||
Sie entwerfen und gestalten Verträge im Rahmen ihres Verantwortungsbereiches unter Verwendung eines Textverarbeitungsprogramms. Sie nutzen Vordruckmasken und binden Tabellen in Texte ein. |
Corporate Identity |
||
Die Schülerinnen und Schüler überwachen und prüfen den Wareneingang, lagern die Waren sachgerecht ein und nehmen Dienstleistungen ab. |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen ordnungsgemäß gelieferte Ware an. |
6 Ustd. |
|
Sie prüfen bei Anlieferung in Anwesenheit des Frachtführers die Ware: |
|||
Beschaffenheit der Verpackung |
|||
Begleitpapiere |
|||
Sie lassen sich während der Annahme festgestellte Mängel vom Frachtführer bestätigen und verweigern bei erheblichen Schäden die Annahme der Ware. |
|||
Sie lagern die Waren sachgerecht ein. |
|||
Sie kontrollieren bei Dienstleistungen die sachgerechte Durchführung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren Rechnungen und veranlassen die situationsgerechte Bezahlung (Skontonutzung, Bezahlsysteme). |
Die Schülerinnen und Schüler definieren ihren Verantwortungsbereich bei der Rechnungsprüfung. |
5 Ustd. |
|
Sie organisieren ihren Arbeitsplatz für die analoge und digitale Rechnungsprüfung: |
E-Rechnungen |
||
Bestellungen |
|||
Lieferscheine |
|||
fehlerfreie Rechnungen |
|||
fehlerhafte Rechnungen |
|||
Sie überprüfen die Eingangsrechnung auf Vollständigkeit. Sie vergleichen die Positionen der Eingangsrechnung mit denen der Bestellung und des Lieferscheins. |
|||
Sie prüfen rechnerisch die Positionen der Eingangsrechnung, z.B. |
§ 14 UStG |
||
Skonto |
|||
Rabatt |
|||
Mehrwertsteuer |
|||
Sie klären aufgetretene Unstimmigkeiten mit dem Lieferanten. |
|||
Sie informieren sich über mögliche Bezahlsysteme und Zahlungsarten sowie deren Vor- und Nachteile im Betrieb. |
|||
Sie wählen eine geeignete Zahlungsart aus und zahlen entsprechend den Zahlungsbedingungen unter Ausnutzung betrieblicher Vorteile. |
|||
Sie entwickeln, auch im Team, geeignete Lösungsvorschläge bei identifizierten Vertragsstörungen (Nicht-Rechtzeitig-Lieferung und Schlechtleistung) und kommunizieren bei deren Umsetzung sach- und normgerecht mit den Vertragspartnerinnen und Vertragspartnern. |
Die Schülerinnen und Schüler vereinbaren im Team das Vorgehen bei Nicht-Rechtzeitig-Lieferung in Abhängigkeit vom Kaufgegenstand, der wirtschaftlichen Situation des Vertragspartners und der Dringlichkeit der Verfügbarkeit der nicht rechtzeitig gelieferten Ware: |
4 Ustd. |
BGB HGB |
Deckungskauf |
|||
konkreter Schaden |
|||
abstrakter Schaden |
|||
Konventionalstrafe |
|||
Sie nehmen ihre Rechte wahr und beachten deren Voraussetzungen. Dabei kommunizieren sie sach- und normgerecht mit den Vertragspartnerinnen und Vertragspartnern. |
Nachfristsetzung Fixtermin |
||
Sie rügen schriftlich und sachlich angemessen bei Vorliegen einer Schlechtleistung unter Einhaltung der Rügefrist und machen ihre Rechte geltend. |
Textverarbeitung DIN 5008 Verjährung |
||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Beschaffungsprozesse hinsichtlich nachhaltiger Wirkungen und zeigen begründete Möglichkeiten ihrer Optimierung auf. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und beurteilen den Beschaffungsprozess hinsichtlich ökologischer Gesichtspunkte und zeigen begründete Möglichkeiten der Optimierung auf. |
3 Ustd. |
BNE Vertragsformulare |
Die Schülerinnen und Schüler durchdenken ihr Verhalten in Beschaffungs- und Lagerhaltungsprozessen und prüfen Verbesserungsmöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler unterbreiten Vorschläge zur Verbesserung der Beschaffung und Lagerhaltung im Betrieb. Dabei berücksichtigen sie insbesondere ökonomische Aspekte. |
4 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Sie reflektieren ihre Mitverantwortung für Menschen und Umwelt im Zusammenhang mit Beschaffungs- und Lagerhaltungsprozessen. |
Die Schülerinnen und Schüler sind sich ihrer sozialen und ökologischen Mitverantwortung bewusst, sie reflektieren ökologische Aspekte der Beschaffung und Lagerhaltung: |
integrativ |
BNE Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Berufsgenossenschaften |
Vermeidung von Verpackungsmaterial |
VerpackG |
||
umweltgerechte Herstellung und Entsorgung von Verpackungsmaterial |
KrWG ArbSchG |
||
Wiederverwendung von Verpackung |
|||
Reduzierung von Transportwegen |
|||
Energiequellen |
|||
Schutzbekleidung |
| Lernfeld 4 | Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge schließen |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 120 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
4.1
Die Beschaffung betriebsnotwendiger Güter planen
|
25 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.2
Sachgüter und Dienstleistungen bestellen
|
30 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.3
Verträge gestalten und abschließen
|
30 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.4
Wareneingangs- und Rechnungsprüfung durchführen und Zahlungen veranlassen
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.5
Vertragsstörungen identifizieren und Lösungsvorschläge mit Vertragspartnern kommunizieren
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
4.1
Die Beschaffung betriebsnotwendiger Güter planen
|
25 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Betrieb wurde die Erweiterung der Produktpalette beschlossen. Sie erhalten von Ihrem Vorgesetzten den Auftrag, dafür den Bedarf an betriebsnotwendigen Gütern zu ermitteln, Bezugsquellen zu recherchieren und mögliche Lieferanten auszuwählen. Sie erstellen auf Basis eines Angebotsvergleiches eine Empfehlung zur Lieferantenauswahl und fassen Ihr Ergebnis in einer internen Mitteilung an die Geschäftsleitung zusammen. |
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|
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| Lernsituation |
4.2
Sachgüter und Dienstleistungen bestellen
|
30 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie erhalten den Auftrag, die optimale Bestellmenge und den günstigsten Bestellzeitpunkt für einen festgelegten Jahresbedarf einer Ware zu ermitteln. Lösen Sie anschließend beim bereits ausgewählten Lieferanten die Bestellung aus. |
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|
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| Lernsituation |
4.3
Verträge gestalten und abschließen
|
30 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Betrieb wird in zwei Monaten eine Managerschulung durchgeführt werden. Sie sind mit der Vorbereitung dieser Veranstaltung beauftragt. Zunächst sind Moderatorenkoffer und Flipcharts zu bestellen. Es soll ein Raum an den Veranstalter vermietet werden. Die Verpflegung der Teilnehmenden übernimmt ein Cateringunternehmen. Für ein Motivationstraining konnte ein externer Referent gewonnen werden. Als Assistent bzw. Assistentin der Geschäftsleitung erhalten Sie die Aufgabe, die Verträge zur Absicherung der Veranstaltung zu gestalten und abzuschließen. |
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|
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| Lernsituation |
4.4
Wareneingangs- und Rechnungsprüfung durchführen und Zahlungen veranlassen
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15 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie erhalten den Auftrag, in Ihrem Betrieb den Wareneingang einer Lieferung zu überwachen, die Eingangsrechnung zu kontrollieren und die Zahlung zu veranlassen. Sie führen dafür die Wareneingangs- und Rechnungsprüfung durch. Wählen Sie eine geeignete Zahlungsart aus und weisen Sie die Zahlung an. Veranschaulichen Sie Ihr Vorgehen in einer ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK), die neuen Mitarbeitenden künftig als Hilfsmittel vorliegen wird. |
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| Lernsituation |
4.5
Vertragsstörungen identifizieren und Lösungsvorschläge mit Vertragspartnern kommunizieren
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20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind in der Einkaufsabteilung Ihres Betriebes eingesetzt. Bei der Neuausstattung mit Büromöbeln wurde festgestellt, dass ein Möbellieferant nicht vertragsgemäß geliefert hat. Sie erhalten den Auftrag, die Rechtsfolgen und Fristen zu prüfen sowie geeignete Maßnahmen für Ihren Betrieb zu ermitteln. Bereiten Sie für Ihre Abteilungsleitung auf der Grundlage der gesetzlichen und betrieblichen Regelungen eine Mängelrüge vor. |
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Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, den Einsatz von Preis- und Kommunikationspolitik für die Kundengewinnung und -bindung zu nutzen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand der Daten der Marktforschung (Primär- und Sekundärforschung) und der Kundendaten die aktuelle Marktsituation (Kundenstruktur, Konkurrenz, konjunkturelle Lage) zum Leistungsangebot des Betriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Aufgaben der betrieblichen Marktforschung vertraut und unterscheiden Primärforschung und Sekundärforschung als Arten der Marktforschung. |
8 Ustd. 5.1 |
|
Sie grenzen die Marktforschungsbereiche |
betriebseigene Statistiken |
||
Marktanalyse |
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Marktbeobachtung |
|||
Marktprognose |
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voneinander ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen wesentliche Gegenstände der betrieblichen Marktforschung: |
|||
Kundinnen und Kunden |
betriebsinterne Datenbank |
||
Wettbewerb |
|||
Konjunktur |
|||
Sie grenzen Kundentypen, Kundenbedürfnisse und Kaufmotive betriebsbezogen voneinander ab. |
ABC-, Bestands- und Neukunden |
||
Sie eruieren das Verhalten der Marktakteure in den konjunkturellen Phasen und ordnen dieses vor dem Hintergrund der aktuellen Situation ein. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die aktuelle Marktsituation und stellen das Produkt- und Leistungsangebot ihres Betriebes anhand der gewonnenen Daten aus der Marktforschung dieser gegenüber. |
Grafiken Marktsituation |
||
Sie gestalten auf der Basis vorgegebener Elemente einen Fragebogen mit den Anwendungsmöglichkeiten (Formulargestaltung) mit Hilfe digitaler Medien. |
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich den inhaltlichen sowie formalen Aufbau eines Fragebogens. |
7 Ustd. 5.1 |
exemplarischer Fragebogen |
Anschreiben mit Einleitung und Vorstellung |
|||
Hauptteil mit Forschungsinteresse |
|||
soziodemografische Angaben |
|||
Abschluss |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ordnen unterschiedliche Fragetypen den jeweiligen Fragestellungen zu |
|||
Eisbrecherfragen |
|||
geschlossene und offene Fragen |
|||
Alternativ- und Mehrfachauswahlfragen |
|||
Filterfragen |
|||
Filterfragen |
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Nominalfragen, Skalenfragen, metrische Fragen |
|||
Sie gestalten mediengestützt einen adressatengerechten Fragebogen. |
Gruppenarbeit |
||
Sie verwenden dabei vorgegebene Elemente |
LF 3 |
||
Dropdownlisten |
|||
Antwortfilter |
|||
Kontrollkästchen |
|||
Kontrollfragen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich darüber, auf welchem Markt (Käufer- und Verkäufermarkt) sich ihr Betrieb befindet. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zur Unterscheidung von Käufer- und Verkäufermarkt und ordnen ihren Betrieb ein. |
4 Ustd. 5.1 |
|
Sie identifizieren dazu Marktgleichgewicht, Angebots- oder Nachfrageüberhang auf dem Markt. |
|||
Sie leiten daraus die absatzpolitischen Ziele und Möglichkeiten der Preisfestsetzung auch mithilfe von Modellen (vollständige Konkurrenz) ab. |
Die Schülerinnen und Schüler nutzen dazu das Modell der vollständigen Konkurrenz. |
4 Ustd. 5.2 |
|
Sie leiten aus der festgestellten Marktsituation des Betriebes absatzpolitischen Ziele ab und ermitteln Möglichkeiten der Preisfestsetzung |
|||
statische Preisstrategien |
|||
dynamische Preisstrategien |
|||
Sie nehmen Kundinnen und Kunden als wichtige Partner wahr, ermitteln den spezifischen Nutzen von Produkten und Dienstleistungen für diese und gestalten Kundenbeziehungen. |
Die Schülerinnen und Schüler erkennen Kundenorientierung als wichtigen Bestandteil des Marketings. |
6 Ustd. 5.2 |
|
Sie identifizieren aufgrund der vorhandenen Marktdaten |
Reflexion des eigenen Kaufverhaltens |
||
Wertvorstellungen sowie |
|||
vorherrschende Kaufmotive |
|||
der Kundinnen und Kunden und ermitteln diese betriebsbezogen. |
|||
Sie unterscheiden Grund- und Zusatznutzen ihrer Produkte und Dienstleistungen und stellen das Alleinstellungsmerkmal heraus. Sie leiten daraus Möglichkeiten zur Gestaltung von Kundenbeziehungen ab. |
|||
Sie identifizieren Wettbewerbsstrategien, um die absatzpolitischen Ziele des Betriebes zu erreichen. |
Die Schülerinnen und Schüler legen absatzpolitische Ziele für ihren Betrieb fest |
10 Ustd. 5.2 |
|
Absatzsteigerung |
|||
Marktanteilssteigerung/-sicherung |
|||
Erhöhung des Bekanntheitsgrades |
|||
Imagesteigerung |
|||
Erhöhung der Kundenbindung |
|||
Sie wählen aufgrund der gegebenen Marktsituation die für den Betrieb adäquate Wettbewerbsstrategie aus. |
|||
Kostenführerschaft |
|||
Differenzierung |
|||
Nischenstrategie |
|||
Im Rahmen einer Werbeplanung treffen die Schülerinnen und Schüler Entscheidungen zur Zielgruppe sowie zum Streugebiet und zur Streuzeit. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren das zu erwartende Entscheidungsverhalten der Zielgruppe. Sie berücksichtigen dabei soziodemografische, geografische und verhaltensbezogene Merkmale. |
5 Ustd. 5.3 |
|
Sie erstellen einen Werbeplan und treffen in diesem Rahmen Entscheidungen zu |
Gruppenarbeit |
||
Werbeziel |
|||
Werbegegenstand |
|||
Werbeetat |
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Streukreis |
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Streugebiet |
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Streuzeit |
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Werbebotschaft |
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Werbemittel |
|||
Werbeträger |
|||
Werbeerfolgskontrolle |
|||
Sie planen dabei den möglichen Einsatz von sozialen Netzwerken zur Optimierung der Unternehmensprofilbildung und der Erhöhung der Kundenzufriedenheit. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden Möglichkeiten eines Unternehmensauftritts in sozialen Netzwerken zur Unternehmensprofilierung und der Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Sie fertigen dazu die entsprechende Planung an. |
3 Ustd. 5.3 |
Vertiefung GK LB 4 Lebensweltbezug |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Markt- und Wettbewerbssituation ihres Betriebes und entwickeln innerhalb eines Marketingkonzeptes einen Mix aus Preis- und Kommunikationspolitik. Bei der Festlegung der Preise berücksichtigen sie die Kunden-, Konkurrenz- und Kostensituation ihres Betriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln auf der Basis der Markt- und Wettbewerbssituation einen Mix aus Preis- und Kommunikationspolitik. |
12 Ustd. 5.3 |
LF 6, 10 Kostenkalkulation |
Sie bestimmen die Preise für ihre Produkte und Dienstleistungen unter Berücksichtigung der Marktsituation. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nutzen dazu die Möglichkeiten der Preispolitik |
|||
Preisstrategien |
|||
Preisgestaltung |
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Preisdifferenzierung |
|||
Konditionenpolitik |
|||
Sie unterscheiden Instrumente der Kommunikationspolitik, z. B. |
|||
Public Relations |
|||
Sales Promotion |
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Sponsoring |
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Product Placement |
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Direct-Marketing |
|||
Absatzwerbung |
Printmedien, Social Media |
||
Sie wählen zielorientiert preis- und kommunikationspolitische Instrumente für ihr Marketingkonzept aus. |
|||
Sie formulieren einen Werbebrief als Serienbrief an ihre Kundinnen und Kunden und gestalten diesen und weitere Werbemittel mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren und gestalten einen Werbebrief unter Verwendung digitaler Medien. |
4 Ustd. 5.4 |
Projektarbeit |
Sie entwerfen dabei ein Serienbriefhauptdokument und verknüpfen es mit einer Adresstabelle durch Seriendruckfelder. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Sie verfassen einen Post in den sozialen Medien. |
Lebensweltbezug Bild-KI |
||
Zur Gewinnung ausländischer Kundinnen und Kunden verfassen sie einen Brief auch in einer Fremdsprache und unter Berücksichtigung der interkulturellen Vielfalt. Zur Kontaktaufnahme nutzen sie effiziente und kundenorientierte Kommunikationswege im Rahmen der Kommunikationspolitik unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren einen Brief in einer Fremdsprache und berücksichtigen dabei interkulturelle Unterschiede, wie Herkunft/Region, Religion, Gepflogenheiten. |
4 Ustd. 5.4 |
Interkulturelle Bildung |
Sie nutzen Möglichkeiten der Kommunikation, z. B. |
|||
Kundendialog |
|||
Microtargeting |
|||
Newsletter per Mail |
|||
Influencing in sozialen Medien |
|||
Sie beachten rechtliche Rahmenbedingungen zu Datenschutz und Datensicherheit. |
DSGVO |
||
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen wirtschaftliche, rechtliche und ethische Grenzen der Werbung und artikulieren dabei eigene Wertvorstellungen. Sie respektieren die Wertvorstellung anderer. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Algorithmen der sozialen Netzwerke in Bezug auf Werbemaßnahmen auseinander. Sie stellen dabei Nutzen und Risiken für den Betrieb und andere gegenüber. |
6 Ustd. 5.4 |
Gruppenarbeit |
Sie berücksichtigen bei ihrer Werbeplanung die Einhaltung rechtlicher Vorgaben und antizipieren mögliche ethische Einsprüche. |
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) Deutscher Werberat |
||
Sie entscheiden aufgrund ethischer Standards über die Eignung von Werbemaßnahmen |
kritische Eigenreflexion |
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Stereotype, Ressentiments |
|||
sexualisierte Werbung |
|||
Wahrheitsgehalt von Werbebotschaften |
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Alkohol-/Nikotinwerbung |
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Werbung für Kinder |
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Wirksamkeit und Einfluss von Influencern |
Fake News |
||
Sie dokumentieren, präsentieren und beurteilen ihre Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler bewerten den Erfolg der angewendeten Marketingmaßnahmen für den Betrieb. |
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihr Vorgehen und präsentieren ihre Ergebnisse mediengestützt. Sie schätzen ihre Präsentation anhand zuvor aufgestellter Kriterien ein. |
4 Ustd. 5.4 |
kollaboratives Arbeiten online Bewertungsbogen |
Sie kontrollieren den Werbeerfolg und beurteilen das Ergebnis mithilfe quantitativer und qualitativer Kenngrößen |
LS 5.1 Fragebogen |
||
Steigerung des Umsatzes |
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Veränderung des Marktanteils |
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Veränderung der Imagewahrnehmung |
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Steigerung des Bekanntheitsgrades |
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Veränderung der Kundenzufriedenheit |
|||
Sie reflektieren ihre Vorgehensweise beim Einsatz von Marketinginstrumenten zur Kundenbindung und -gewinnung. Sie beurteilen die ökonomischen Wirkungen von Marketingmaßnahmen und deren Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Entscheidungsprozess und den von ihnen geplanten Einsatz der preis- und kommunikationspolitischen Maßnahmen hinsichtlich Kundenbindung und -gewinnung. Sie berücksichtigen Informationen aus der Werbeerfolgskontrolle. |
1 Ustd. 5.4 |
Plenum |
Sie schätzen zusätzlich mögliche Auswirkungen auf gesellschaftliche Prozesse ein. Sie erkennen sowohl positive als auch negative Auswirkungen der Kommunikationspolitik auf die Gesellschaft. |
Wertebildung Bedürfnisweckung |
||
Sie erfassen zudem auch die zunehmende Vereinnahmung des öffentlichen Raumes und die potentielle Beeinflussung der Werbetreibenden auf die Medien. |
Medienwirksamkeit |
||
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ein, inwiefern die ausgewählten Maßnahmen der Verantwortung des Betriebes für unterschiedliche Interessengruppen gerecht werden. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die umgesetzten Marketing-Maßnahmen kritisch hinsichtlich der Einhaltung ethischer Standards und rechtlicher Vorgaben. |
1 Ustd. 5.4 |
|
Sie diskutieren mögliche Anpassungen des gewählten Marketing-Mix und unterbreiten Vorschläge zur Optimierung. |
|||
Sie verstehen die Bedeutung des Marketings für den ökonomischen Erfolg des Betriebes. |
5.1 |
| Lernfeld 5 | Kunden akquirieren und binden |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
5.1
Die aktuelle Marktsituation analysieren
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5.2
Absatzpolitische Ziele für den Betrieb festlegen
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5.3
Preis- und Kommunikationspolitik innerhalb eines Marketingkonzeptes entwickeln
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
5.4
Werbemittel gestalten und aktuelle Kommunikationswege nutzen
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
5.1
Die aktuelle Marktsituation analysieren
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Die Umsatzstatistik Ihres Betriebes weist für die vergangenen Monate rückläufige Absatzzahlen aus. Sie werden von der Geschäftsleitung beauftragt, die aktuelle Marktsituation zum Produkt- und Leistungsangebot des Betriebes zu analysieren. Erfassen Sie das Verhalten der Kundinnen und Kunden sowie der Konkurrenz vor dem Hintergrund der aktuellen Konjunkturlage. Erstellen Sie für die Planung des künftigen Produkt- und Leistungsangebotes einen Fragebogen in Form eines Formulars zur Kundenbefragung. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Werteströme im Betrieb prozessbegleitend zu erfassen und ordnungsgemäß zu dokumentieren sowie die Auswirkungen auf den Betriebserfolg zu beurteilen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren mit den Kategorien Güter, Geld und Information systematisch Werteströme ihres Betriebes anhand von Belegen, die im Rahmen der Geschäftsprozesse entstehen. |
Die Schülerinnen und Schüler sichten vorliegende Buchungsbelege und differenzieren zwischen Eigen- und Fremdbelegen. |
6 Ustd. 6.1 |
Eingangsrechnungen Ausgangsrechnungen |
Sie identifizieren anhand der Belege entsprechende betriebliche Werteströme von Waren und Geld. Sie unterscheiden dabei Wertezu- und -abflüsse. |
2 Ustd. 6.3 |
||
Sie machen sich die Bedeutung der Dokumentation von Werteströmen im Unternehmen bewusst. |
Kassenbuch |
||
Sie unterscheiden den Aufbau sowie die Ordnungskriterien von Inventar und Bilanz. |
Differenzierung Inventur Handelsgesetzbuch (HGB) |
||
Sie informieren sich über die rechtlichen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Buchführung (Handelsgesetzbuch, Abgabenordnung, Umsatzsteuergesetz). |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren geltende Vorschriften für eine ordnungsmäßige Buchführung und analysieren die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). |
4 Ustd. 6.2 |
Buchführungspflicht HGB Abgabenordnung (AO) |
Sie setzen sich mit den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) auseinander. |
2 Ustd. 6.3 |
LF 2 Dokumentenmanagementsysteme (DMS) |
|
Sie verschaffen sich einen Überblick über die umsatzsteuerpflichtigen betrieblichen Geschäftsvorfälle, sowohl für den Regelsteuersatz als auch für den ermäßigten Steuersatz. |
Umsatzsteuergesetz (UStG) |
||
Sie realisieren die Bedeutung der Einhaltung von rechtlichen Vorschriften für den Betrieb: |
|||
Handelsgesetzbuch |
|||
Abgabenordnung |
|||
Umsatzsteuergesetz |
|||
Die Schülerinnen und Schüler strukturieren zeitliche und organisatorische Abläufe zur Bearbeitung der Belege unter Berücksichtigung der betrieblichen Rahmenbedingungen. |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Ablaufplanung der Belegbearbeitung vor: |
4 Ustd. 6.3 |
E-Rechnung |
Belegprüfung |
|||
Belegsortierung |
|||
Belegnummerierung |
|||
Vorkontierung |
|||
Belegbuchung |
|||
Belegablage |
LF2 Wertigkeitsstufen, DMS |
||
Sie unterscheiden das Grundbuch als zeitliche Ordnung und das Hauptbuch als sachliche Ordnung von Belegbuchungen. |
Nebenbücher |
||
Sie differenzieren zwischen Kontenrahmen, hier dem reduzierten Industriekonterahmen (IKR), und Kontenplan als betriebliches Organisationsmittel bei der Dokumentation der Werteströme im Betrieb. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kontieren Eingangsrechnungen von Sachgütern und Dienstleistungen und dokumentieren die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren vier Arten der Wertveränderung einer Bilanz und machen sich grundlegend mit dem Erstellen von Buchungssätzen vertraut. |
8 Ustd. 6.3 |
|
Sie verschaffen sich einen Überblick, wie auf Bestands- und Erfolgskonten gebucht wird. Sie unterscheiden dabei Grund- und Hauptbuch. |
|||
Sie analysieren Eingangsrechnungen und ordnen die Beträge den richtigen Konten zu. |
|||
Sie nutzen das aufwandsrechnerische Verfahren beim Einkauf von Handelswaren und buchen Ausgangsrechnungen aus deren Verkauf. |
Die Schülerinnen und Schüler buchen vorliegende Eingangsrechnungen für den Einkauf von Dienstleistungen, Anlagevermögen und Handelswaren sowohl im Grundbuch als auch im Hauptbuch. |
4 Ustd. 6.4 |
E-Rechnung Buchhaltungssoftware |
Sie verwenden bei der Buchung des Wareneinkaufs das aufwandsrechnerische Verfahren. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler buchen vorliegende Ausgangsrechnungen zum Verkauf von Handelswaren im Grund- und Hauptbuch. |
|||
Sie buchen die notwendigen Zahlungen unter Berücksichtigung von Skonto. |
Die Schülerinnen und Schüler kontieren Zahlungsein- und -ausgänge. |
2 Ustd. 6.4 |
analog und digital |
Sie buchen die Inanspruchnahme von Skonto beim Wareneinkauf. |
|||
Sie führen Stornobuchungen (Rücksendung) durch. |
Die Schülerinnen und Schüler buchen Rücksendungen von Waren an Lieferanten. |
2 Ustd. 6.4 |
|
Sie erfassen buchhalterisch Wertminderungen von Anlagegütern. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln anhand von Belegen die Anschaffungskosten für allgemein verwendbare Anlagegüter und deren Nutzungsdauer. |
8 Ustd. 6.5 |
AfA-Tabellen |
Sie berechnen die jährlichen linearen Abschreibungsbeträge und buchen diese Wertminderungen im Grund- und Hauptbuch. |
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) |
||
Sie berücksichtigen die Umsatzsteuer und erstellen Umsatzsteuervoranmeldungen. |
Die Schülerinnen und Schüler grenzen Vorsteuer und Umsatzsteuer voneinander ab. |
6 Ustd. 6.2 |
|
Sie buchen Vorsteuer und Umsatzsteuer. Sie ermitteln buchhalterisch Zahllast bzw. Vorsteuerüberhang und führen die Umsatzsteuervoranmeldung durch. |
Elster-Software |
||
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Ergebnisse aus der Finanzbuchhaltung mit den tatsächlichen Bestandswerten und klären den Korrekturbedarf. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen anhand vorliegender Inventurlisten ein Inventar. |
4 Ustd. 6.6 |
HGB AO |
Sie ermitteln die vorläufigen Schlussbestände der Bestandskonten und vergleichen die Ergebnisse mit den tatsächlichen Inventurbeständen. |
|||
Sie identifizieren die Ursachen für mögliche Inventurdifferenzen und realisieren buchhalterische Korrekturen in Bestands- sowie Erfolgskonten. |
|||
Sie reflektieren kritisch mögliche Fehlerquellen im Buchungsprozess. |
Prozesskontrolle |
||
Sie ermitteln den Erfolg des Betriebes und beurteilen dessen Auswirkungen für die Bilanz. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren die Zusammenhänge zwischen Erfolgskonten, Gewinn- und Verlustkonto sowie Eigenkapitalkonto. |
6 Ustd. 6.6 |
|
Sie entnehmen aus einer vorliegenden Gewinn- und Verlustrechnung den Erfolg des Betriebes und bestimmen dessen Auswirkungen auf das Eigenkapital. |
|||
Sie berechnen die Eigenkapitalrentabilität des Betriebes und bewerten mit den gewonnenen Daten die Wirtschaftlichkeit des Betriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Eigenkapitalrentabilität des Betriebes und vergleichen diese mit dem aktuellen Bankzinssatz am Kapitalmarkt. |
10 Ustd. 6.6 |
|
Sie schätzen die Attraktivität der innerbetrieblichen Kapitalanlage ein. |
|||
Sie beurteilen die Wirtschaftlichkeit des Betriebes anhand des Verhältnisses zwischen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen. |
Zeitvergleich Branchenvergleich |
||
Sie arbeiten konzentriert, verantwortungsbewusst und sorgfältig. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihre Arbeitsweise selbstständig. |
4 Ustd. 6.3 |
Selbstkritik Fehlerdokumentation |
Sie führen Kontierungen mit besonderer Konzentration und Sorgfalt durch. |
2 Ustd. 6.4 |
Selbstreflektion Lernbereitschaft |
|
Sie übernehmen für ihr Arbeitsergebnis Verantwortung und ziehen Schlussfolgerungen aus ihren Fehlern. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler durchdenken ihre Tätigkeiten in der Finanzbuchhaltung hinsichtlich Genauigkeit, Vollständigkeit und Korrektheit. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Bedeutung einer ordnungsmäßigen Buchführung für betriebliche Entscheidungen, Nachweise und potenzielle externe Prüfungen. |
2 Ustd. 6.5 |
Deutsch/Kommunikation Fallbeispiele intern und extern |
Sie nehmen bereitwillig Kritik an und setzen Anregungen konstruktiv um. |
2 Ustd. 6.6 |
Feedbackkultur |
|
In der retrospektiven Konfrontation mit dem Geleisteten hinterfragen sie ihre Konzentrationsfähigkeit und ergreifen bei Bedarf Maßnahmen, diese zu verbessern. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich rückblickend mit ihren Leistungen auseinander und reflektieren ihre Konzentrationsfähigkeit. |
2 Ustd. 6.6 |
Lernstrategien Selbstkontrolle |
Sie hinterfragen ihre Affinität zu Buchführungstätigkeiten und passen ggf. das eigene Arbeitsverhalten an. |
Selbstreflektion |
| Lernfeld 6 | Werteströme erfassen und beurteilen |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
6.1
Güter- und Geldströme im Betrieb anhand von Belegen unterscheiden
|
6 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
6.2
Umsatzsteuervoranmeldung vorbereiten
|
10 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
6.3
Das System der doppelten Buchführung im Betrieb nutzen
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
6.4
Buchungen von Handelswaren unter Berücksichtigung von Skonti und Rücksendungen vornehmen
|
10 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
6.5
Die Wertminderung von Anlagegütern buchhalterisch ermitteln
|
10 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
6.6
Den Jahresabschluss erstellen und den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes bewerten
|
24 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
6.3
Das System der doppelten Buchführung im Betrieb nutzen
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind im Bereich der Finanzbuchhaltung Ihres Betriebes eingesetzt und unterstützen die Buchhalterin bei der ordnungsmäßigen Bearbeitung aller Geschäftsfälle. Ihr Arbeitsauftrag umfasst die Belegvorbereitung, Kontierung, Buchung sowie die geordnete Aufbewahrung aller Buchungsbelege. Sie übernehmen für die Abrechnungsperiode die vollständige Belegbearbeitung und erstellen das Grund- und Hauptbuch zur ordnungsmäßigen Dokumentation aller Geschäftsvorfälle.“ |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, in Gesprächssituationen mit Geschäftspartnern angemessen und sachgerecht zu handeln.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler erfassen die unterschiedlichen Anforderungen, die Gesprächssituationen (Beratung, Beschwerde, Reklamation) mit sich bringen. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Gesprächssituationen nach ihrem Anlass mit den jeweiligen Anforderungen in ihrem Betrieb. |
2 Ustd. 7.1 |
LF 4 |
Beratung |
|||
Beschwerde |
|||
Reklamation |
|||
Sie zeigen Bereitschaft und Flexibilität, Gespräche engagiert und verantwortungsbewusst zu führen. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit unterschiedlichen Gesprächssituationen auseinander. |
1 Ustd. 7.1 |
|
Sie zeigen Verantwortung für ihren Aufgabenbereich und wenden dabei für eine erfolgreiche Kommunikation Erfahrungen und Kenntnisse auch aus anderen Lebensbereichen an. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erkennen mögliche Konflikte und deren Ursachen in Gesprächssituationen. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren unterschiedliche Verhaltensweisen in Gesprächen anhand ihrer Merkmale. |
2 Ustd. 7.1 |
|
Sie benennen Konfliktanlässe und leiten persönliche sowie sachbezogene Konflikte oder Mischformen ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Möglichkeiten der Kommunikation mit Geschäftspartnern ihres Betriebes. Dazu schätzen sie die jeweilige Kommunikationssituation ein. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren die Möglichkeiten der Kommunikation mit an- sowie abwesenden Gesprächspartnerinnen und -partnern und verhalten sich entsprechend der Kommunikationsform. |
2 Ustd. 7.1 |
|
persönliches Gespräch |
|||
Telefongespräch |
|||
Videokonferenz |
|||
Chatgespräch/User-Helpdesk |
|||
Sie recherchieren Techniken der Kommunikation sowie rechtliche und betriebliche Regelungen, wobei sie auch interkulturelle Besonderheiten ermitteln. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Regeln der Gesprächsführung, wie z. B.: |
2 Ustd. 7.1 |
Deutsch/Kommunikation |
Aktives Zuhören |
|||
Ich-Botschaften |
|||
Sie machen sich mit Bindungsfristen unter Beachtung der Beweislast in der jeweiligen Gesprächsform vertraut. |
LF 3 |
||
Sie informieren sich über interkulturell unterschiedliches Gesprächsverhalten. |
interkulturelle Bildung |
||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Wünsche, Emotionen und Interessen der Geschäftspartner durch aktives Zuhören und gezielte Fragestellung sowie durch die Analyse von Äußerungen und Verhalten. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren die Bedürfnisse ihrer Geschäftspartnerinnen und -partner mittels verschiedener Fragetechniken, wie z. B.: |
2 Ustd. 7.1 |
kollaborative Mindmap |
offene und geschlossene Fragen |
|||
Entscheidungs-, Kontroll-, Suggestiv- und reflektierende sowie rhetorische Fragen |
|||
Informations- und Verständnisfragen |
|||
Lenkungsfragen |
|||
Sie analysieren Äußerungen und Verhalten, dabei nutzen sie auch ihre Kenntnisse über nonverbale Kommunikation. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Die Schülerinnen und Schüler wählen die Kommunikationswege aus, definieren die situationsbezogenen Gesprächsziele und sammeln Argumente für die Gespräche. |
Die Schülerinnen und Schüler bereiten ein Gespräch vor, indem sie die Kommunikationswege wählen, Gesprächsziele formulieren und Argumente zusammentragen. |
1 Ustd. 7.1 |
|
Sie informieren sich über das Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun. |
Plus-Minus-Technik |
||
Sie argumentieren sachbezogen und/oder emotional auf der Beziehungsebene zur Erreichung gewünschten Gesprächsziels. |
|||
Sie achten auf eine positive Gesprächsatmosphäre zur Umsetzung ihrer Ziele. |
Die Schülerinnen und Schüler sorgen für eine positive Gesprächsatmosphäre, z. B. durch Raumgestaltung und Bewirtung. |
1 Ustd. 7.2 |
LF 2 |
Für einen verständnisvollen Umgang mit Geschäftspartnern entwickeln sie Strategien zur Konfliktbewältigung und -vermeidung. |
Die Schülerinnen und Schüler achten auf die Vollständigkeit der Informationen auf der Sachebene und den angemessenen Ton auf der Beziehungsebene. |
1 Ustd. 7.2 |
|
Sie wenden Strategien zur Vermeidung und Bewältigung von Konflikten an, wie z. B.: |
LS 7.1 |
||
Aktives Zuhören |
|||
Empathie |
|||
Bedürfnisformulierung |
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Deeskalation |
|||
Kompromissbereitschaft |
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Moderation und Mediation |
|||
Sie berücksichtigen dabei die Wirkung der eigenen Persönlichkeit. Sie sind sich ihrer emotionalen Reaktionstendenz bewusst und passen diese bei Bedarf zielorientiert an. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Wirkung ihrer Verhaltensweisen auf die Gesprächspartnerinnen und -partner auseinander. Sie ziehen die notwendigen Schlüsse daraus und passen ihre Kommunikation entsprechend an. |
1 Ustd. 7.2 |
|
Sie erstellen Kriterienkataloge zur Beurteilung von Gesprächssituationen, auch unter Berücksichtigung des gewählten Kommunikationsweges. |
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten wesentliche Kriterien, um den Verlauf eines Gespräches unter Berücksichtigung des Kommunikationsweges zu beurteilen. |
2 Ustd. 7.2 |
|
Gesprächssituation |
|||
Kommunikationsziel |
|||
Argumentationsweise |
|||
stilistische Mittel |
|||
Kommunikationswirkung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Geschäftspartner als wichtige Partner wahr. |
Die Schülerinnen und Schüler sind sich ihrer Rolle als Dienstleister gegenüber ihren Geschäftspartnerinnen und -partnern bewusst und agieren entsprechend. |
1 Ustd. 7.2 |
|
Sie informieren und beraten diese auch in einer fremden Sprache. |
Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre Fremdsprachenkenntnisse bei der Annahme von sowie der Beratung in Gesprächen an. |
1 Ustd. 7.2 |
berufsbezogenes Englisch |
Sie vertreten die Interessen des Betriebes und verhalten sich verantwortungsvoll den Geschäftspartnern und sich selbst gegenüber. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über das Leitbild und die Philosophie des Betriebes. |
3 Ustd. 7.1 |
betriebsinternes Leitbild |
Sie identifizieren die zu berücksichtigenden Interessen des Betriebes sowie deren Prioritäten, z. B. |
LF 1 Betriebsziele |
||
Gewinnmaximierung |
|||
Kundengewinnung und Kundenbindung |
|||
Imagewahrung des Betriebes |
|||
Sie entscheiden sich situationsbezogen und betriebsinteressengeleitet für eine angemessene und notwendige Verhaltensweise und Wortwahl. |
|||
Sie realisieren eigene Bedürfnisse, Ziele und Emotionslagen sowie die der Geschäftspartnerinnen und -partner und ermöglichen eine Win-Win-Situation. |
|||
Sie artikulieren verständlich den Sachverhalt und reagieren situativ angemessen auf verbale und nonverbale Äußerungen der Geschäftspartner. |
Die Schülerinnen und Schüler artikulieren den Sachverhalt und achten auf ihre Ausdrucksweise, wie z. B. |
2 Ustd. 7.2 |
|
Verwendung von Fachtermini |
|||
Wortwahl |
|||
Sprechtempo |
|||
Redundanzen |
|||
sowie strukturierte Darstellung, Modulation und ihre Aussprache. |
|||
Sie berücksichtigen die Gesprächsphasen der jeweiligen Gesprächssituationen. |
|||
Sie analysieren nonverbale Äußerungen der Geschäftspartnerinnen und -partner, wie. z. B.: |
|||
verschränkte Arme |
|||
abweisender Blick |
|||
Distanzverletzungen |
|||
Unsicherheit |
|||
Sie machen sich ihre Gefühle/Emotionen bewusst und lenken diese angemessen. |
Vier-Ohren-Modell Schulz von Thun |
||
Sie nehmen eine authentische Körperhaltung ein. |
|||
Sie halten situationsangemessen Gesprächsregeln ein und berücksichtigen die Wirkung ihrer eigenen Persönlichkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen Gesprächsregeln um, wie z. B.: |
1 Ustd. 7.2 |
Deutsch/Kommunikation |
Aktives Zuhören |
|||
Nachfragen |
|||
Feedback |
|||
Wertschätzung |
|||
Authentizität |
|||
Toleranz |
|||
Blickkontakt |
|||
Sie beobachten Reaktionen der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner und schlussfolgern, inwiefern dies zielführend für das Gespräch ist. |
|||
Sie entwickeln ein Gespür für die emotionale Lage des Gesprächspartners und verwenden Techniken, mit den Emotionen sinnvoll umzugehen, ohne sich und anderen zu schaden. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Gefühle ihres Gegenüber mittels Anzeichen und Ausdrücken. Sie regulieren eigene Emotionen. |
1 Ustd. 7.2 |
Training Mimik, Gestik in Gesprächssituationen |
Sie zeigen Verständnis und Anteilnahme, nehmen die Situation ernst, wahren Distanz, reflektieren sich selbst und wägen ab, inwieweit ihr Verhalten für die Zielerreichung förderlich oder hinderlich ist. |
Stressbewältigungstechniken |
||
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen Beschwerden und Reklamationen auf Rechtmäßigkeit und berücksichtigen dabei betriebliche und gesetzliche Regelungen. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die betriebsinterne Vorgehensweise bei Beschwerden und Reklamationen. |
3 Ustd. 7.2 |
LF 3, 4 |
Sie prüfen anhand einer Checkliste den Sachverhalt der Beschwerde auf objektive Fakten. |
|||
Sie stellen gezielte Fragen zur Klärung des Sachverhaltes. |
Gesprächstechniken |
||
Sie nutzen die zur Klärung des Sachverhalts erforderlichen Unterlagen, wie z. B.: |
|||
Lieferschein |
|||
Bestellung |
|||
Auftragsbestätigung |
|||
Telefonnotizen |
|||
E-Mails |
|||
Fax, E-Fax |
|||
Sie zeigen Verständnis und Empathie für Beschwerden sowie Reklamationen und achten auf einen respektvollen Umgang. |
|||
Sie entscheiden, ob sie in der jeweiligen Gesprächssituation den Sachverhalt vollständig klären können und kommunizieren entsprechend angemessen. |
|||
Sie wägen die Interessen des Betriebes und die Bedürfnisse der Geschäftspartner gegeneinander ab. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren die Interessen der Geschäftspartnerinnen und -partner im Rahmen der Beschwerden und Reklamation und filtern deren Beweggründe. |
2 Ustd. 7.2 |
|
emotional |
|||
rational |
|||
berechtigter Grund |
|||
Sie entwickeln für beide Seiten akzeptable Lösungsmöglichkeiten. |
betriebliche Kulanzregelungen |
||
Sie agieren stets respektvoll und der Situation angemessen, auch wenn ihr subjektiv empfundenes Rechtsempfinden konträr zur betrieblichen Anweisung steht. |
Frustrationstoleranz |
||
Zu Geschäftspartnern bauen sie ein Vertrauensverhältnis auf, zeigen Einfühlungsvermögen und agieren selbstbewusst (realistisches Selbstbild, Reaktion auf Kritik). |
Die Schülerinnen und Schüler initiieren eine positive Atmosphäre durch aufmerksames und sensibles Zuhören. |
1 Ustd. 7.2 |
|
persönliche Äußerungen |
|||
aktuelle Befindlichkeiten |
|||
Sie zeigen Mitgefühl und Betroffenheit für die Situation der Geschäftspartnerinnen und -partner. |
|||
Sie sind sich ihrer Stärken und Schwächen im Gespräch bewusst. |
|||
Sie agieren bei Kritik sachlich und grenzen sich von dieser persönlich ab. |
|||
Sie reflektieren ihre Einstellungen und vertreten diese auch bei Widerständen während des Gesprächs. |
Stärken-Schwächen-Analyse |
||
Sie nehmen eine selbstbewusste Körperhaltung ein. |
|||
Sie nutzen ihre Argumente entsprechend der Kundenbedürfnisse und begegnen überzeugend Kundeneinwänden. |
Die Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Argumente im Beratungsgespräch und bei der Entgegennahme von Reklamationen. |
1 Ustd. 7.2 |
|
Sie wählen entsprechend den Kundenbedürfnissen die Argumente aus. Sie setzen verschiedene Argumentationstechniken situativ ein, wie z. B.: |
|||
Einwandsvorwegnahme |
|||
Einwandumkehr |
|||
Relativierung |
|||
Polarisierung |
|||
Appell |
|||
Sie beziehen Zusatzangebote und Serviceleistungen des Betriebes in die Kundengespräche ein. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in ihrem Entscheidungsrahmen über betriebliche Zusatzangebote und Service-leistungen. |
1 Ustd. 7.2 |
betriebseigene Serviceleistungen |
Sie bieten diese ggf. zur Konfliktbewältigung an. |
|||
Sie erkennen Konfliktursachen in der Kommunikation und führen Konfliktgespräche (Eisbergmodell, gewaltfreie Kommunikation). |
Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Konfliktebene und benennen die Interessen der Beteiligten. |
1 Ustd. 7.2 |
Sachebene |
Sie unterscheiden dabei Konfliktursachen und nehmen gedanklich auch die Perspektive der Gesprächspartnerinnen und -partner ein. |
bewusst/unbewusst |
||
Sie führen Konfliktgespräche zielgerichtet. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Eisbergmodell |
|||
gewaltfreie Kommunikation |
|||
Die Schülerinnen und Schüler wenden Strategien zur Lösung von möglichen Konflikten in Gesprächssituationen an. |
Sie entwickeln einen Leitfaden für den Umgang mit Kundinnen und Kunden in Konfliktsituationen im Rahmen des Beschwerdemanagements. |
2 Ustd. 7.2 |
innerbetriebliche Leitfäden |
Sie nutzen das Beschwerdemanagement als Instrument der Kundenbindung. |
Sie identifizieren das Beschwerdemanagementsystem als ein Instrument der Kundenbindung. |
LF 5 |
|
Sie zeigen im Umgang mit in- und ausländischen Kunden Empathie für kulturbedingte Besonderheiten. |
Die Schülerinnen und Schüler zeigen im Umgang mit ausländischen Kundinnen und Kunden Empathie im Hinblick auf kulturbedingte Besonderheiten, wie. z. B.: |
1 Ustd. 7.2 |
|
Begrüßung und Small Talk |
|||
Kommunikationsstil |
|||
Nonverbale Signale |
|||
Hierarchien und Status |
|||
Reaktion auf Konflikte und Kritik |
|||
Sie werten den Ablauf ihrer geführten Gespräche anhand des Kriterienkatalogs aus und nehmen Rückmeldungen konstruktiv an. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Checkliste für Gesprächsabläufe und schätzen anhand dieser ihr Gesprächsverhalten ein. |
1 Ustd. 7.2 |
|
Sie nehmen Feedback konstruktiv an. |
Feedbackkultur |
||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren selbstkritisch ihr Verhalten in Gesprächssituationen und leiten daraus Konsequenzen für sich ab. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Verhalten selbstkritisch. |
1 Ustd. 7.2 |
|
Sie leiten Verbesserungsmöglichkeiten für zukünftige Gesprächssituationen ab und diskutieren diese. |
| Lernfeld 7 | Gesprächssituationen gestalten |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
7.1
Gespräche mit Geschäftspartnern vorbereiten
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
7.2
Gespräche führen und beurteilen
|
25 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
7.1
Gespräche mit Geschäftspartnern vorbereiten
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind im Kundenservice Ihres Betriebes tätig und erhalten von Ihrem Vorgesetzten den Auftrag, ein Verhandlungsgespräch zu Vertragskonditionen mit einem neuen potentiellen Großkunden vorzubereiten. Erstellen Sie dafür einen Leitfaden zur Gesprächsführung und stimmen Sie diesen mit Ihrem Vorgesetzen ab. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, bei der Beschaffung, Verwaltung und Entwicklung von Personal sowie bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen mitzuwirken.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Personalbestand in quantitativer und qualitativer Hinsicht, um personalwirtschaftliche Entscheidungen vorzubereiten. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen auf Grundlage der vorliegenden Personaldaten und -statistiken die Ist-Situation des Personalbestandes im Betrieb. |
4 Ustd. 8.1 |
Tabellenkalkulationsprogramm LF 4 |
Sie unterscheiden dabei quantitative Kriterien, wie z. B. |
|||
Gesamtbeschäftigtenzahl |
|||
Mitarbeiteranzahl pro Abteilung |
|||
Altersstruktur |
|||
Anzahl der Auszubildenden |
|||
Die Schülerinnen und Schüler gliedern den Personalbestand nach qualitativen Kriterien, z. B. |
|||
Schulabschluss |
|||
Berufserfahrung |
|||
Dauer der Betriebszugehörigkeit |
|||
Auslandserfahrung |
|||
Fort- und Weiterbildungen |
|||
Sprachkenntnisse |
|||
Dabei berücksichtigen sie die konjunkturelle Situation und gesamtwirtschaftliche Faktoren (Demografie, außenwirtschaftliche Entwicklungen) und gesellschaftliche Verantwortung (Inklusion, Migration). |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln innerbetriebliche Faktoren, die den Personalbedarf eines Betriebes beeinflussen, z. B. |
2 Ustd. 8.1 |
|
Absatzprogramm |
|||
Umsatzentwicklung |
|||
Mitarbeiterstruktur |
|||
Organisationsstruktur |
|||
Kapitalausstattung |
|||
Sie recherchieren außerbetriebliche Einflussfaktoren auf den Personalbedarf, wie z. B. |
|||
Demografie |
|||
konjunkturelle Entwicklung |
Konjunkturphasen |
||
außenwirtschaftliche Entwicklungen |
LF 5 |
||
rechtliche Rahmenbedingungen |
|||
technologische Entwicklungen |
|||
Inklusion |
|||
Migration |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei insbesondere mit dem Konjunkturverlauf auseinander. |
|||
Sie informieren sich zu gesellschaftlichen Entwicklungen und machen sich die Verantwortung von Betrieben auf dem Arbeitsmarkt bewusst |
|||
Sicherung von Arbeitsplätzen |
|||
Umsetzung von Inklusion |
|||
Integration von Menschen nichtdeutscher Herkunft |
|||
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den quantitativen und qualitativen Personalbedarf unter Berücksichtigung der betrieblichen Ziele. |
Die Schüler und Schülerinnen ermitteln den quantitativen Personalbedarf. |
2 Ustd. 8.1 |
Tabellenkalkulation |
Kennzahlenmethode |
|||
Stellenplanmethode |
|||
Sie führen die qualitative Personalbedarfsplanung aus. |
|||
Anforderungsprofil |
|||
Stellenbeschreibung |
|||
Sie unterscheiden Arten des Personalbedarfs, insbesondere |
|||
Ersatzbedarf |
|||
Zusatzbedarf |
|||
Neubedarf |
|||
Minderbedarf |
|||
Sie eruieren mögliche Ursachen für den jeweiligen Personalbedarf im Betrieb. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln auf Basis der analysierten Personaldaten sowie der betrieblichen Ziele die Abweichung zwischen dem Ist-Personalbestand und dem geplanten Soll-Personalbestand. |
|||
Sie informieren sich bei einer Unterdeckung über Wege der Personalbeschaffung (intern, extern), über die Kompetenzanforderungen sowie die organisatorische Einbindung neuer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die interne und externe Personalbeschaffung. |
2 Ustd. 8.1 |
Stellenausschreibung |
Sie identifizieren mögliche Wege der internen Personalbeschaffung, z. B. |
analog und digital |
||
Schwarzes Brett |
|||
Intranet |
|||
Hausmitteilung |
|||
direkte Mitarbeiteransprache |
|||
Versetzung |
|||
Sie setzen sich mit Möglichkeiten der externen Personalbeschaffung auseinander, z. B. |
|||
Online-Stellenbörse |
|||
Homepage |
|||
Private Arbeitsvermittlung |
|||
Headhunting |
|||
Printmedien |
|||
Bundesagentur für Arbeit |
|||
Personalleasing |
|||
College Recruiting |
|||
Bewerberdatenbanken |
|||
Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Personalbeschaffung |
|||
Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) |
|||
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) |
|||
Sächsisches Personalvertretungsgesetz (SächsPersVG) |
|||
Sie wägen die Vorteile und Nachteile der internen und externen Personalbeschaffung gegeneinander ab. |
Kosten-Nutzen-Abwägung |
||
Sie analysieren vorhandene Stellenbeschreibungen und leiten daraus die erforderlichen Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter sowie deren Stellung im Betrieb ab. |
Anforderungsprofil |
||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die rechtlichen Anforderungen (Gesetze, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen) beim Abschluss und der Beendigung von unterschiedlichen Arten eines Arbeitsvertrages. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren einen Arbeitsvertrag (AV) und leiten daraus dessen rechtliche Anforderungen ab: |
2 Ustd. 8.2 |
BGB Nachweisgesetz (NachwG) Tarifverträge Betriebsvereinbarungen |
Formvorschriften |
|||
verpflichtende Inhalte des AV |
|||
Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer |
|||
Tarifbindung |
|||
Sie machen sich bewusst, dass Rang- und Günstigkeitsprinzip gelten. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler eruieren unterschiedliche Arten von Arbeitsverträgen mit ihren jeweiligen rechtlichen und inhaltlichen Besonderheiten |
Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) |
||
befristete AV |
Fallbeispiele |
||
unbefristete AV |
|||
Teilzeitarbeitsverträge |
|||
Sie unterscheiden verschiedene Formen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen und deren rechtliche Grundlagen |
4 Ustd. 8.4 |
BGB Tarifverträge Betriebsvereinbarungen Arbeitsverträge Kündigungsfristen |
|
Vertragsablauf |
|||
Aufhebungsvertrag |
|||
ordentliche Kündigung |
|||
außerordentliche Kündigung |
|||
Sie informieren sich über die gesetzlichen Bestimmungen des sozialen Arbeitsschutzes (Mutterschutzgesetz) sowie über die Erfordernisse der Inklusion. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln auf Grundlage des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) die Rechte einer Mitarbeiterin während der Schwangerschaft und nach der Entbindung, z. B. |
2 Ustd. 8.2 |
|
besonderer Kündigungsschutz |
|||
Verbot schwerer Arbeiten |
|||
Beschäftigungsverbot |
|||
Sie eruieren die Rechte schwerbehinderter Arbeitskräfte und die Möglichkeiten der Inklusion im Betrieb |
Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) AGG Integrationsamt Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe |
||
besonderer Kündigungsschutz |
|||
Unterstützungsangebote |
|||
Die Schülerinnen und Schüler sondieren für die zu besetzenden Stellen Modelle der Arbeitsmodelle (Arbeitszeit, Arbeitsort) und berücksichtigen die Formen des betrieblichen Entgelts. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren geeignete Arbeitszeitmodelle für zu besetzende Stellen, z. B. |
2 Ustd. 8.2 |
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin |
feste Arbeitszeit |
|||
Gleitzeit |
|||
Schichtarbeit |
|||
Vertrauensarbeitszeit |
|||
Teilzeit |
|||
Jahresarbeitszeit |
|||
Lebensarbeitszeit |
|||
Jobsharing |
|||
Sie verschaffen sich einen Überblick über verschiedene Formen des Arbeitsortes, z. B. |
|||
fester Büroarbeitsplatz |
|||
flexibler Büroarbeitsplatz |
|||
hybrides Arbeiten |
|||
Homeoffice |
|||
Remote Work |
|||
Coworking-Space |
|||
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden verschiedene Entgeltformen und leiten deren Vor- und Nachteile aus Sicht von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ab |
4 Ustd. 8.3 |
Provision |
|
Zeitlohn |
|||
Leistungslohn |
|||
Prämienlohn |
|||
Beteiligungslohn |
|||
Sie organisieren den Ablauf des Auswahl- und Einstellungsverfahrens einschließlich der erforderlichen Arbeitspapiere und des Schriftverkehrs. |
Die Schülerinnen und Schüler legen die Instrumente der Personalauswahl für die entsprechende Stelle fest, z. B. |
2 Ustd. 8.1 |
|
Auswahltest |
|||
Vorstellungsgespräch |
|||
Assessment Center |
|||
Sie bereiten den Auswahlprozess vor, z. B. |
|||
Ablaufplan |
|||
Bewertungskriterien |
|||
Dokumentation |
|||
Sie werten die Ergebnisse aus und laden ausgewählte Interessenten zu Vorstellungsgesprächen ein. |
Textverarbeitung DIN 5008 |
||
Sie bereiten die Durchführung dieser Bewerbungsgespräche vor |
|||
Gesprächsleitfaden |
|||
Zeitplan |
|||
Teilnehmende |
|||
Unterlagen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler formulieren Stellenanzeigen auf der Grundlage einer vorliegenden Stellenbeschreibung, die auch Bewerberinnen und Bewerber im Ausland ansprechen. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen auf Basis einer vorhandenen Stellenbeschreibung und dem entsprechenden Anforderungsprofil passende Stellenanzeigen. |
2 Ustd. 8.1 |
Textverarbeitung AGG |
Sie formulieren und gestalten die Stellenanzeige zielgruppenspezifisch, mediengerecht, barrierefrei und in fremder Sprache, um auch ausländische Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen. |
Corporate Design, LF 5 mehrsprachig interkulturell |
||
Zur Gewinnung von Mitarbeitenden wählen sie zielgruppenbezogen auch digitale Medien aus. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen zielgruppenadäquat auch digitale Medien für die Gewinnung von Mitarbeitenden aus, z. B. |
1 Ustd. 8.1 |
Mobile Recruiting |
Online-Jobportale |
|||
Online-Jobmessen |
|||
Soziale Netzwerke |
|||
Sie wirken bei der Durchführung von Auswahlverfahren mit und beachten dabei, dass die Arbeitsmarktsituation und arbeitsrechtliche Vorschriften (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) die Auswahlmöglichkeiten beeinflussen. |
Die Schülerinnen und Schüler ordnen eingehende Bewerbungen offenen Stellen des Betriebes zu. |
2 Ustd. 8.1 |
|
Sie führen eine Analyse der Bewerbungsunterlagen durch und beachten arbeitsrechtliche Vorschriften, z. B. |
Nutzwertanalyse LF 4 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe |
||
AGG |
|||
Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) |
|||
BetrVG |
|||
sowie die Situation des Arbeitsmarktes. |
|||
Sie formulieren Einladungsschreiben an ausgewählte Bewerberinnen und Bewerber zu Auswahlverfahren, z. B. |
Textverarbeitung DIN 5008 |
||
Auswahltest |
|||
Vorstellungsgespräch |
|||
Assessment Center |
|||
Sie prüfen, ob bei personalrechtlichen Entscheidungen die Rechte der Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat, Personalrat) eingehalten werden. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen getroffene Personalentscheidungen aus Sicht der Arbeitnehmervertretung ein |
1 Ustd. 8.2 |
BetrVG SächsPersVG |
Betriebsrat |
|||
Personalrat |
|||
Sie wirken beim Erstellen von Arbeitsverträgen mit und berücksichtigen dabei arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Auswirkungen. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren die Mindestinhalte eines Arbeitsvertrages. Sie fertigen für einen neuen Mitarbeitenden einen Standard-Arbeitsvertrag an. |
2 Ustd. 8.2 |
BGB NachwG Tarifvertrag Betriebsvereinbarung |
Sie erstellen eine Checkliste mit den für die Neueinstellung notwendigen Unterlagen zur Anmeldung bei der Sozialversicherung und beim Finanzamt |
Textverarbeitung Personalfragebogen Personalstammdaten |
||
Sozialversicherungsausweis |
|||
Steueridentifikationsnummer |
|||
Krankenversicherungsbescheinigung |
ELStAM |
||
Urlaubsbescheinigung |
|||
ggf. Geburtsurkunden der Kinder |
|||
ggf. Arbeitserlaubnis |
|||
Die Schülerinnen und Schüler legen Personalakten an und führen diese unter besonderer Berücksichtigung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln typische Inhalte und Ablagestrukturen von Personalakten. |
1 Ustd. 8.2 |
Haupt- und Nebenakte |
Sie legen analoge oder digitale Personalakten an und nehmen weitere Unterlagen in diese Akten auf. Sie führen analoge oder digitale Personalakten unter besonderer Berücksichtigung der Erfordernisse des Datenschutzes und der Datensicherheit. |
LF 2 DSGVO |
||
Sie nehmen ihre Rechte als Arbeitnehmer und Arbeitsnehmerinnen in Bezug auf ihre Personalakte wahr |
Betriebsverfassungs-gesetz DSGVO |
||
Einsichtnahme |
|||
Gegendarstellung |
|||
Löschung |
|||
Berichtigung |
|||
Sie unterstützen die Planung des Personaleinsatzes und berücksichtigen dabei Arbeitszeitregelungen und Urlaubsansprüche. |
Die Schülerinnen und Schüler tragen Informationen zur Personaleinsatzplanung zusammen und nehmen die Einsatzplanung vor, z. B. |
1 Ustd. 8.2 |
Tabellenkalkulation HR-Systeme |
Urlaubsplanung |
|||
Dienstplanung |
|||
Schichtplanung |
|||
Kommunikationszeiten |
|||
Sie berücksichtigen bei der Personaleinsatzplanung das Arbeitszeitgesetz und das Bundesurlaubsgesetz. |
Tarifvertrag Betriebsvereinbarung |
||
Sie berechnen und dokumentieren Arbeits- und Abwesenheitszeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren die Erfassung von Arbeitszeiten im Betrieb. |
1 Ustd. 8.2 |
Ausbildungsbetrieb |
Sie differenzieren zwischen verschiedenen Arten der Abwesenheit, wie z. B. |
|||
Urlaub |
|||
Krankheit |
|||
Fortbildung |
|||
In Vorbereitung auf die Entgeltberechnung ermitteln und verwalten sie Arbeits- und Abwesenheitszeiten. |
2 Ustd. 8.3 |
analog oder digital |
|
Sie überwachen wichtige arbeitsrechtliche Fristen (Probezeit, Mutterschutz, Entgeltfortzahlung, Kündigung). |
Die Schülerinnen und Schüler überwachen die Einhaltung von arbeitsrechtlichen Fristen
|
1 Ustd. 8.2 |
Fallbeispiele BGB Entgeltfortzahlungsgesetz Kündigungsschutzgesetz (KSchG) MuSchG Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) |
Sie berücksichtigen Beschäftigungsverbote und Kündigungsschutzfristen im Rahmen des Mutterschutzes. |
Fallbeispiele |
||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln das Bruttoentgelt unter Berücksichtigung bestehender rechtlicher Ansprüche (Entgelttarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Arbeitsvertrag) und berechnen das Nettoentgelt. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die rechtlichen Bestimmungen zur individuellen Ermittlung des Bruttoentgelts |
10 Ustd. 8.3 |
Rang- und Günstigkeitsprinzip |
BGB |
|||
Entgelttarifvertrag |
Mindestlohngesetz (MiLoG) |
||
Betriebsvereinbarung |
|||
Arbeitsvertrag |
|||
Sie bestimmen aufgrund dieser Ansprüche das monatliche Bruttoentgelt. |
Fallbeispiele Vermögenswirksame Leistungen |
||
Sie erfassen die Lohnsteuerklassen der Beschäftigten. |
|||
Sie recherchieren die Arten und Berechnungen der steuerlichen Abzüge |
|||
Lohnsteuer |
|||
Kirchensteuer |
|||
Solidaritätszuschlag |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die aktuellen Beitragssätze zur Sozialversicherung für Beschäftigte und Arbeitgebende. |
Beitragsbemessungs- und Pflichtversicherungsgrenze |
||
Sie bestimmen die Sozialversicherungsbeiträge sowie steuerlichen Abzüge für Arbeitnehmer und Arbeitsnehmerinnen. |
|||
Sie berechnen computergestützt das Nettoentgelt. |
Tabellenkalkulation |
||
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Ideen zur Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterbetreuung sowie zur Personalförderung als eine wichtige Aufgabe zur Erhaltung der Leistungsmotivation und zur Bindung an den Betrieb. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über Maßnahmen der individuellen Personalbetreuung. |
1 Ustd. 8.2 |
|
Sie unterscheiden Formen der Personalförderung |
|||
Umschulung |
|||
Weiterbildung |
|||
Ausbildung |
|||
Fortbildung |
|||
Sie machen sich mit materiellen und immateriellen Möglichkeiten der Mitarbeitermotivation vertraut. |
Erfolgsbeteiligung Mitbestimmung |
||
Sie entwickeln arbeitsorganisatorische Vorschläge zur Steigerung der Mitarbeitermotivation |
|||
Job Rotation |
|||
Job Enlargement |
|||
Job Enrichment |
|||
Teamarbeit |
|||
Sie schlagen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fortbildungsmaßnahmen vor, die lebenslanges Lernen ermöglichen und zur Sicherung des Arbeitsplatzes beitragen. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick zu aktuell und künftig benötigten Kompetenzen der Beschäftigten. Sie erfassen den Fortbildungsbedarf und recherchieren geeignete Fortbildungsmaßnahmen. |
2 Ustd. 8.2 |
qualitative Personalbedarfsplanung |
Sie diskutieren Vor- und Nachteile interner und externer Fortbildungsmaßnahmen. |
|||
Sie erstellen einen betrieblichen Fortbildungsplan. |
|||
Sie wirken bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen, dem Erstellen von Abmahnungen, Kündigungsschreiben und Arbeitszeugnissen mit. |
Die Schülerinnen und Schüler erläutern Gründe für ordentliche und außerordentliche Kündigungen. |
8 Ustd. 8.4 |
BGB Personalfreisetzung |
Sie formulieren situationsgerecht Abmahnungen und machen sich die arbeitsrechtliche Bedeutung bewusst. |
Textverarbeitung Fallbeispiele |
||
Sie beachten den allgemeinen und besonderen Kündigungsschutz sowie die Einhaltung von Kündigungsfristen. |
BGB KSchG BBiG MuSchG BEEG SGB IX |
||
Sie beteiligen den Betriebsrat bei Kündigungen. |
BetrVG |
||
Die Schülerinnen und Schüler formulieren Kündigungsschreiben. |
Textverarbeitung |
||
Sie recherchieren die rechtliche Möglichkeit einer Kündigungs-schutzklage sowie die Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen einfachen und qualifizierten Arbeitszeugnissen. Sie beurteilen qualifizierte Arbeitszeugnisse anhand der darin enthaltenen Formulierungen. Sie erstellen einfache und qualifizierte Arbeitszeugnisse unter Berücksichtigung der Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen. Sie stellen die Unterlagen bei Beendigung der Beschäftigung zusammen und bereiten die notwendigen Abmeldungen vor. |
Zwischenzeugnis Textverarbeitung |
||
Sie dokumentieren diese Maßnahmen und handeln bei der Durchführung umsichtig. |
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren geplante und durchgeführte Personalmaßnahmen in analoger oder digitaler Form. |
1 Ustd. 8.2 |
DSGVO Personalstammdaten Personalakte |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen mit Hilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms Personalstatistiken und werten diese aus. |
Die Schülerinnen und Schüler bereiten quantitative und qualitative Personaldaten in Tabellen und Diagrammen auf, z. B. |
2 Ustd. 8.1 |
Tabellenkalkulation Personalkennzahlen |
Mitarbeiteranzahl |
|||
Alter |
|||
Qualifikation |
|||
Fehlzeitenquote |
|||
Unfallquote |
|||
Fluktuation |
|||
Personalkosten |
|||
Sie ziehen Vergleichszahlen hinzu und leiten ggf. Trends ab |
1 Ustd. 8.2 |
Personalcontrolling Personalstruktur Personalentwicklung |
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betriebseigene Daten der Vergangenheit |
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Daten der Branche |
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Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihren Arbeitsprozess hinsichtlich eingehaltener Sorgfalt, Vertraulichkeit und Objektivität. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Qualität ihrer Arbeitsschritte hinsichtlich |
1 Ustd. 8.2 |
Checkliste |
Sorgfältigkeit |
DSGVO |
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Vertraulichkeit |
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Objektivität |
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Sie beurteilen ihre eigene Arbeitsweise sowie die Arbeitsprozesse im Team kritisch. |
2 Ustd. 8.4 |
Deutsch/Kommunikation Feedbackkultur |
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Sie beurteilen ihr Auftreten und Verhalten gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und nehmen konstruktive Rückmeldungen selbstkritisch an. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen Beurteilungskriterien für das Auftreten und Verhalten gegenüber Mitarbeitenden auf. |
1 Ustd. 8.1 |
innerbetrieblicher Beurteilungsbogen |
Sie schätzen ihr Auftreten und Verhalten im Team kritisch ein. Ein konstruktives Feedback nehmen sie selbstkritisch an und leiten Verbesserungsmöglichkeiten ab. |
2 Ustd. 8.3 |
Selbst- und Fremdreflektion |
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Sie wenden bei der gegenseitigen Beurteilung die Regeln des Feedbacks an. |
Deutsch/Kommunikation |
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Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen, inwieweit sie auf Problemstellungen im personalwirtschaftlichen Bereich sachgerecht reagieren und entwickeln Strategien, um Lösungsansätze aufzuzeigen. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Reaktionsspektrum in Problemsituationen hinsichtlich Angemessenheit und Sachlichkeit. |
1 Ustd. 8.2 |
Selbst- und Fallanalyse |
Sie identifizieren Potentiale und leiten Verbesserungsvorschläge für die Anwendung in künftigen Situationen ab. |
2 Ustd. 8.4 |
standardisiertes Vorgehen |
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Hierbei vergegenwärtigen sie sich ihrer eigenen Position als Arbeitnehmerin, Arbeitnehmer im Betrieb und den daraus resultierenden Konfliktpotenzialen. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich ihre Rechte als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Betrieb bewusst und versichern sich ihrer Ansprechpartner. |
2 Ustd. 8.3 |
BGB, ArbZG, BurlG, KSchG, BDSG, AGG, ArbStättV, BetrVG |
Sie setzen sich mit den Auswirkungen ihrer Tätigkeit in der Personalabteilung auf sich selbst als Arbeitnehmende und auf das gesamte Team auseinander. |
2 Ustd. 8.4 |
Fallbeispiele |
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Sie reflektieren ihre Doppelrolle mit den entsprechenden Konfliktpotentialen. |
| Lernfeld 8 | Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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| Lernsituationen |
8.1
Personalbedarf ermitteln und die Personalbeschaffung organisieren
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20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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8.2
Das Personal verwalten sowie die Personaleinsatzplanung und Personalentwicklung unterstützen
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20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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8.3
Die Entgeltabrechnung durchführen
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20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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8.4
Bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen mitwirken
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20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
8.4
Bei der Beendigung von Arbeitsverhältnissen mitwirken
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20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind in der Personalabteilung eingesetzt und erhalten den Auftrag, die Freisetzung von Personal vorzubereiten. Erstellen Sie dazu eine zusammenfassende Übersicht mit den Optionen zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses und den jeweiligen arbeitsrechtlichen Grundlagen. Formulieren Sie die notwendigen Schriftstücke für den gewählten Weg der Personalfreisetzung. Bereiten Sie die erforderlichen Abmeldeprozesse vor. |
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Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, die Liquidität ihres Betriebes zu sichern und Finanzierungsentscheidungen für Investitionen unter Berücksichtigung der Rechtsform des Betriebes vorzubereiten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren mögliche Maßnahmen für den Betrieb, um liquide zu bleiben. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren die Geschäftsprozesse, die konkrete Auswirkungen auf die Zahlungsebene haben und damit die Liquidität beeinflussen. |
3 Ustd. 9.1 |
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Auftragsannahme |
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Rechnungserstellung |
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Zahlungseingangsüberwachung |
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Mahnwesen |
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Inkasso |
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Gläubigerforderung |
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Sie sondieren ihren Handlungsspielraum bei der Sicherung der Liquidität. |
Sie eruieren dabei den Einfluss von |
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eingeräumten Kreditlinien |
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Zahlungszielen |
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Skonti |
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Rabatten |
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Boni |
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Sie klären die Vorgaben für die Finanzierung von geplanten Anschaffungen des Betriebes und ihren jeweiligen Verantwortungsbereich. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in ihrem Verantwortungsbereich geplante Anschaffungen des Betriebes und ermitteln den Finanzierungsbedarf. |
1 Ustd. 9.1 |
|
Dabei beachten sie betriebliche, zeitliche sowie Budgetvorgaben. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Möglichkeiten der anlassbezogenen Bonitätsprüfung sowie über die Erfassung von Zahlungsströmen. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich anhand der ihnen zur Verfügung stehenden betrieblichen Quellen einen Überblick über die aktuelle Liquiditätslage sowie über die zukünftigen Ein- und Auszahlungen des Betriebes. Dazu nutzen sie z. B. |
3 Ustd. 9.1 |
Kundenhistorie |
Bankkonten |
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Kassenbuch |
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Offene-Posten-Liste |
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offene/unbezahlte Rechnungen |
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Abbuchungstermine |
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Sie informieren sich zu Möglichkeiten der anlassbezogenen Bonitätsprüfung |
Zahlungswilligkeit, Zahlungsfähigkeit |
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Bonitätsauskunft des Kreditinstituts |
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Selbstauskunft |
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Sie ermitteln Zahlungsstörungen und bestimmen eine liquiditäts- und kundenorientierte Reaktion darauf. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln offene Forderungen und analysieren mögliche Zahlungsstörungen, wie z. B.: |
3 Ustd. 9.1 |
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nicht rechtzeitige Zahlung |
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falsche oder unvollständige Zahlung |
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Zahlungsausfall |
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Rücklastschrift |
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Insolvenzanmeldung oder Zahlungsunfähigkeit des Kunden |
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Streitigkeiten über Rechnungsbetrag oder Leistung |
LF 7, 4 Reklamation |
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Sie veranlassen eine kundenorientierte sowie liquiditätssichernde Maßnahme, wie z. B. |
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Zahlungserinnerung |
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Ratenzahlungsvereinbarung |
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Mahnung |
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Sie nutzen bei Neukundenbestellungen die Möglichkeiten der anlassbezogenen Bonitätsprüfung. |
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Sie eruieren auch mit Hilfe digitaler Medien Alternativen der Finanzierung von Investitionen. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln unter Verwendung digitaler Medien unterschiedliche betrieblich realisierbare Möglichkeiten der Außen- und Innenfinanzierung für geplante Investitionen |
12 Ustd. 9.3 |
Onlinerecherche |
Lieferantenkredit |
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Kontokorrentkredit |
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Darlehen |
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offene Selbstfinanzierung |
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Beteiligungsfinanzierung |
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Factoring |
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Leasing |
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Dabei beachten sie verschiedene Bedingungen, wie z. B. |
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vorgegebenes oder geplantes Budget |
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ermittelter Kapitalbedarf |
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Rechtsform des Betriebes |
LF 1 Rechtsformen |
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Bonität des Betriebes und Sicherheiten |
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Sie erkunden die Regelungen zur Vertretung, Geschäftsführung, Haftung und Gewinnverteilung in Abhängigkeit von der Rechtsform des Unternehmens (Einzelunternehmung, Kommanditgesellschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung). |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Rechtsformen |
6 Ustd. 9.3 |
BGB |
Einzelunternehmung |
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Kommanditgesellschaft |
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Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
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Sie eruieren die Gestaltung der Geschäftsführung, deren Vertretung, Haftungsbedingungen sowie Gewinnverteilung der Gesellschafter in den genannten Rechtsformen. |
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Sie informieren sich über die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Beantragung von Krediten und deren Sicherungen. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bedeutung von Sicherheiten im Kreditgeschäft sowie die betrieblichen Voraussetzungen zur Kreditbeantragung |
8 Ustd. 9.4 |
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Kreditfähigkeit |
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Kreditwürdigkeit |
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Kreditsicherheit |
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Sie unterscheiden |
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Kontokorrentkredit |
Kassenkredit öffentlicher Dienst |
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Fälligkeitsdarlehen |
Online-Recherche bei Kreditinstituten |
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anhand der Merkmale Laufzeit, Zinssatz, Zeitpunkt der Tilgung. |
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Sie stellen die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Beantragung von Krediten mit den erforderlichen Dokumenten chronologisch dar. |
Checkliste |
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Sie setzen sich mit Alternativen der Kreditsicherung auseinander: |
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einfacher, verlängerter, erweiterter Eigentumsvorbehalt |
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selbstschuldnerische Bürgschaft |
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Sicherungsübereignung |
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Lombardkredit |
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Grundpfandrecht |
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Die Schülerinnen und Schüler planen mit Budgets und ordnen die künftigen Einnahmen und Ausgaben des Betriebes nach deren Fälligkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren das zur Verfügung stehende Budget für den geplanten Investitionszeitraum. |
1 Ustd. 9.2 |
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Sie stellen Verbindlichkeiten sowie Forderungen den liquiden Mitteln gegenüber und ermitteln eine Über- bzw. Unterdeckung. Dabei berücksichtigen sie die Fälligkeitsdaten sowie den Budgetrahmen. |
fixe und variable Kosten |
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Die Schülerinnen und Schüler treffen Maßnahmen, um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Liquiditätsvorschau mittels zeitlicher Gegenüberstellung geplanter Einnahmen und Ausgaben und identifizieren mögliche Zeiträume mit Liquiditätsengpässen. |
2 Ustd. 9.2 |
grafische Darstellung |
Sie ermitteln Maßnahmen zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen, z. B.: |
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Zahlungsziele bei Lieferanten |
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Skonti für Kundenzahlungen |
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konsequentes Mahnwesen |
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kurzfristige Finanzierungsmöglichkeiten |
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Abverkauf von Lagerbeständen |
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Sie unterscheiden zwischen langfristigen und kurzfristigen Maßnahmen. |
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Sie leiten geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Engpässen ein. |
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Sie überwachen den Liquiditätsstatus des Betriebes und sorgen für den Zahlungseingang durch die Kunden. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Einnahmen-/Ausgabenübersicht. |
2 Ustd. 9.2 |
Tabelle, Grafik |
Sie überwachen die Zahlungseingänge der Kundinnen und Kunden mit Hilfe der Offenen-Posten-Liste. Bei Zahlung unter Abzug von Skonto überprüfen sie rechnerisch den Skontoabzug. |
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Dazu veranlassen sie gegebenenfalls Bonitätsprüfungen und mahnen im Fall der Nicht-Rechtzeitig-Zahlung kaufmännisch unter der Beachtung von Kundenbeziehungen und berechnen Verzugszinsen. |
Die Schülerinnen und Schüler leiten in Abhängigkeit betrieblicher Vorgaben bei Bedarf das kaufmännische Mahnverfahren ein, um offene Forderungen konsequent zu verfolgen. |
3 Ustd. 9.2 |
LF 4 |
Sie formulieren im Rahmen des kaufmännischen Mahnverfahrens entsprechende Schreiben an Kundinnen und Kunden. Dabei kommunizieren sie sachlich angemessen und wertschätzend. |
Deutsch/Kommunikation |
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Sie berechnen Verzugszinsen, dafür ermitteln sie zu verwendende Zinssätze und Zinstage. |
Prozentrechnung, |
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Die Schülerinnen und Schüler wägen ab, ob aus Kulanzgründen bei Kunden alle Maßnahmen, die rechtlich möglich wären, tatsächlich eingeleitet werden. |
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden unter Berücksichtigung der Kundenhistorie über Kulanz bei Nicht-Rechtzeitig-Zahlung. Sie schätzen die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen ein. |
1 Ustd. 9.2 |
Kundenkartei |
Sie beantragen den Erlass eines Mahnbescheides bei ausbleibendem Zahlungseingang. |
Zivilprozessordnung (ZPO) |
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Sie diskutieren potentielle Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Kundenbeziehung. |
Kundenwertigkeit |
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Sie wirken drohender Verjährung entgegen. |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen die gesetzlichen Verjährungsfristen und recherchieren rechtliche sowie wirtschaftliche Folgen einer Verjährung. |
2 Ustd. 9.2 |
BGB |
Sie wirken drohender Verjährung entgegen, z. B. durch |
Hemmung |
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Vereinbarung einer Abschlagszahlung |
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Zustellung des Mahnbescheides |
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Die Schülerinnen und Schüler schlagen ausgehend von der Rechtsform ihres Unternehmens für geplante Investitionen Alternativen der Außen- und Innenfinanzierung (Lieferantenkredit, Kontokorrentkredit, Darlehen, Selbstfinanzierung, Beteiligungsfinanzierung) und mögliche Sicherheiten (einfacher, verlängerter und erweiterter Eigentumsvorbehalt, selbstschuld-nerische Bürgschaft, Sicherungsübereignung, Grundpfandrecht) vor. |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren Möglichkeiten der Außen- und Innenfinanzierung für geplante Investitionen |
10 Ustd. 9.3 |
BGB |
Lieferantenkredit |
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Kontokorrentkredit |
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Darlehen |
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Selbstfinanzierung |
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Beteiligungsfinanzierung |
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Sie ermitteln situationsbezogen geeignete Sicherheiten |
LS 9.4 |
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einfacher, verlängerter, erweiterter Eigentumsvorbehalt |
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selbstschuldnerische Bürgschaft |
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Sicherungsübereignung |
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Lombardkredit |
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Grundpfandrecht |
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Sie formulieren und begründen einen Vorschlag zur Finanzierung für eine geplante Investition. |
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Sie bereiten die Beantragung von Krediten und deren Sicherungen vor. |
Sie leiten die Beantragung von Krediten ein, indem sie entsprechende Formulare ausfüllen sowie angeforderte Dokumente und Unterlagen zusammenstellen. |
1 Ustd. 9.4 |
|
Sie führen einfache Zinsberechnungen im Rahmen der Finanzierung durch und entscheiden über die Inanspruchnahme von Skonto. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Zinsen für kurzfristige Kredite |
5 Ustd. 9.4 |
LF 3 Dreisatz |
Kontokorrentkredit |
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Lieferantenkredit |
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Sie berechnen für die Entscheidung über die Inanspruchnahme von Skonto exemplarisch den gewährten Preisnachlass und vergleichen diesen mit der entsprechenden Zinsbelastung bei Inanspruchnahme eines kurzfristigen Bankkredits. |
Finanzierungsgewinn/-verlust |
||
Sie berücksichtigen bei ihren Vorschlägen auch Leasing und Factoring als Alternativen. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Inanspruchnahme der kurzfristigen Finanzierungsalternativen Leasing und Factoring auseinander. |
6 Ustd. 9.3 |
LF 4 Eigentum |
Sie stellen an einem betrieblichen Beispiel die Kosten der Kreditfinanzierung den Kosten der Leasingfinanzierung gegenüber und entscheiden sich situativ begründet für eine Alternative. |
2 Ustd. 9.4 |
LS 9.3 |
|
Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Liquidität des Betriebes (Liquidität 2. Grades). |
Die Schülerinnen und Schüler eruieren die Kennzahlen der Liquidität. |
1 Ustd. 9.2 |
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Sie berechnen die Kennzahl Liquidität 2. Grades auf der Grundlage relevanter Informationen. |
Einzugsbedingte Liquidität |
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Sie beziehen in die Bewertung der ermittelten Größe vergangenheitsbezogene Daten des Betriebes oder Branchendaten ein. |
in- und externes Rechnungswesen |
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Sie schätzen ihre Vorschläge zur Finanzierung von Investitionen auf Realisierbarkeit in ihrem Betrieb ein. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die verschiedenen Möglichkeiten zur Finanzierung geplanter Investitionen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Liquiditätsstatus des Betriebes. |
6 Ustd. 9.3 |
Liquiditätsgrade |
Sie berücksichtigen dabei auch aktuelle konjunkturelle Entwicklungen. |
LF 5 Konjunktur |
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Sie bewerten die Qualität ihrer Arbeitsergebnisse, bessern selbstständig nach und beurteilen den Arbeitsprozess hinsichtlich der Effektivität. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Bedeutung einer sorgfältigen und genauen Arbeitsweise für die Qualität des Arbeitsergebnisses. |
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Sie schätzen die Qualität der eigenen Arbeitsergebnisse sowie ihren Arbeitsprozess ein und leiten daraus Entwicklungspotenzial ab. |
Selbstreflexion |
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Sie reflektieren, dass sie mit ihrem sorgfältigen Handeln einen direkten Beitrag zur Liquiditätssicherung ihres Ausbildungsbetriebes leisten. |
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass ihre gewissenhafte Arbeitsweise bei der Erfassung der Liquiditätssituation für ihren Betrieb von Bedeutung ist. |
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Sie reflektieren ihre Erkenntnisse und setzen in ihrem Rahmen sinnvolle Änderungen im Forderungsmanagement um. |
| Lernfeld 9 | Liquidität sichern und Finanzierung vorbereiten |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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| Lernsituationen |
9.1
Zahlungsströme identifizieren und die Liquidität des Betriebes ermitteln
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10 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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9.2
Liquidität des Betriebes sichern
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14 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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9.3
Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen des Betriebes eruieren und vergleichen
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40 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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9.4
Beantragung von Krediten und deren Sicherungen vorbereiten
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16 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
9.4
Beantragung von Krediten und deren Sicherungen vorbereiten
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16 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Ihr Betrieb plant die Investition in eine neue Produktionsanlage. Für den zu beantragenden Kredit bei der Hausbank sind Sicherheiten erforderlich. Sie erhalten den Auftrag, eine tabellarische Übersicht geeigneter Kreditsicherungen anzufertigen und Ihrer Leitung als Argumentationsgrundlage für das Gespräch mit der Hausbank vorzulegen. |
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Wertschöpfungsprozesse auf Grundlage der Daten der Kosten- und Leistungsrechnung zu analysieren, erfolgsorientiert zu steuern und zu beurteilen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren Kosten (Einzel- und Gemeinkosten, fixe und variable Kosten) und Leistungen in ihrem Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Kostenarten des Betriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden die angebotenen Leistungen ihres Betriebes. Sie unterscheiden dabei zwischen Sachgütern und Dienstleistungen. |
4 Ustd. 10.1 |
Ausbildungsbetrieb |
Sie recherchieren mögliche Kosten, die beim betrieblichen Leistungsprozess im Betrieb entstehen, z. B. |
Kosten nach Entstehungsursache |
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Löhne |
|||
Gehälter |
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Werkstoffe |
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Waren |
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Abschreibungen |
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Sie differenzieren die Kostenarten nach ihrer kalkulatorischen Zurechenbarkeit zu den Kostenstellen |
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Einzelkosten |
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Gemeinkosten |
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Sie identifizieren Kosten in Belegen und ordnen sie Einzel- oder Gemeinkosten zu. |
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Sie unterscheiden die Kostenarten nach ihrem Verhalten bei schwankender Produktionsauslastung |
Beschäftigungsgrad |
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fixe Kosten |
ggf. sprungfixe Kosten |
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variable Kosten |
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Sie stellen anhand von Beispielen verschiedener Produktionsauslastungen fixe und variable Kosten gegenüber und leiten daraus deren charakteristische Merkmale ab. |
grafische Darstellung, Kostenverläufe |
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Sie machen sich mit dem betriebswirtschaftlichen Zweck von |
Beispiele |
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Plan-Kosten |
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Ist-Kosten |
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Normal-Kosten |
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vertraut. |
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Die Schülerinnen und Schüler bereiten alle Daten für die Durchführung der Kostenarten- sowie der Kostenstellenrechnung vor. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren die Finanzbuchhaltung (FiBu) als Informationsquelle für entstandene Kosten im Betrieb. |
4 Ustd. 10.1 |
GuV-Rechnung |
Sie machen sich bewusst, dass nicht alle Aufwendungen und Erträge der FiBu im Zusammenhang mit dem betrieblichen Leistungsprozess stehen. |
|||
Sie recherchieren Kriterien für die Abgrenzung zwischen betrieblichen und neutralen Aufwendungen sowie betrieblichen und neutralen Erträgen. |
Abgrenzungsbereich |
||
Sie thematisieren die buchhalterische Zuordnung des Unternehmerlohns in Einzelunternehmen und Personengesellschaften in Abgrenzung zu anderen Unternehmensformen. |
LF 6 |
||
Sie setzen sich vergleichend mit der tatsächlichen Wertminderung der Anlagegüter sowie deren bilanzieller Abschreibung auseinander |
|||
linear |
|||
degressiv |
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Die Schülerinnen und Schüler ermitteln das Betriebsergebnis mit Hilfe der Ergebnistabelle. Dazu grenzen sie Aufwendungen und Erträge ab und berücksichtigen kalkulatorische Kosten (kalkulatorischer Unternehmerlohn, kalkulatorische Abschreibungen). |
Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Aufwendungen und Erträge aus der GuV-Rechnung in eine Ergebnistabelle und ermitteln das Gesamtergebnis des Rechnungskreises I. |
4 Ustd. 10.1 |
LF 6 |
Sie grenzen dabei neutrale Aufwendungen und neutrale Erträge aus der Finanzbuchhaltung ab. |
|||
Sie berechnen die kostenrechnerische Korrekturen und ergänzen diese in der Ergebnistabelle |
Zusatzkosten |
||
kalkulatorischer Unternehmerlohn |
|||
kalkulatorische Abschreibungen |
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Sie ermitteln aus dem Ergebnis der unternehmensbezogenen Abgrenzungen und dem Ergebnis aus kostenrechnerischen Korrekturen das neutrale Ergebnis. |
|||
Sie bestimmen im Rechnungskreis II der Ergebnistabelle das Betriebsergebnis als Saldo von Kosten und Leistungen und im Rechnungskreis I das Gesamtergebnis. |
|||
Sie interpretieren Betriebsergebnis, Gesamtergebnis sowie neutrales Ergebnis. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nutzen die ermittelten Kosten für die Kostenstellenrechnung und führen diese auf der Grundlage des einfachen Betriebsabrechnungsbogens durch. |
Die Schülerinnen und Schüler übertragen die Gemeinkosten aus der Betriebsergebnisrechnung in den analogen oder digitalen Betriebsabrechnungsbogen (BAB) |
10 Ustd. 10.2 |
Tabellenkalkulation |
Gemeinkostenart |
|||
Betrag |
|||
Verteilungsschlüssel |
|||
Sie bilden entsprechend den Funktionsbereichen im Industriebetrieb die Kostenstellen |
|||
Material |
|||
Fertigung |
|||
Verwaltung |
|||
Vertrieb |
|||
Sie verteilen die Gemeinkosten im einfachen BAB nach einem vorgegebenen Verteilungsschlüssel auf die einzelnen Kostenstellen. |
Verteilungsrechnen |
||
Sie berechnen die Zuschlagssätze zur Verteilung der Gemeinkosten unter Verwendung der jeweiligen Zuschlagsgrundlage für |
Herstellkosten des Umsatzes |
||
Materialgemeinkosten |
|||
Fertigungsgemeinkosten |
|||
Verwaltungsgemeinkosten |
|||
Vertriebsgemeinkosten |
|||
Sie errechnen im Rahmen einer Kostenträgerrechnung auf Vollkostenbasis Selbstkosten und kalkulieren Angebotspreise für die Produkte und Dienstleistungen ihres Betriebes (einfache Zuschlagskalkulation, Kalkulation von Handelswaren in Form der Vorwärts- und Rückwärtskalkulation). Dabei nutzen sie die Tabellenkalkulation. |
Die Schülerinnen und Schüler ordnen die Materialeinzelkosten und Fertigungseinzelkosten den jeweiligen Kostenträgern zu. |
16 Ustd. 10.4 |
Kostenträgerstückrechnung |
Sie recherchieren das Kalkulationsschema für die einfache differenzierte Zuschlagskalkulation. |
2 Ustd. 10.2 |
||
Sie übertragen das Kalkulationsschema in eine Tabellenkalkulation. |
10 Ustd. 10.3 |
||
Sie ermitteln auf Grundlage der errechneten Zuschlagssätze aus dem BAB im Kalkulationsschema analog und digital die Selbstkosten. |
Barverkaufspreis |
||
Sie erweitern das Kalkulationsschema und berechnen den Angebotspreis. |
freibleibender Angebotspreis |
||
Sie grenzen Handelswaren von selbst hergestellten Artikeln ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kalkulieren in analoger und digitaler Form mittels Vorwärtskalkulation Angebotspreise für Handelswaren auf Grundlage vorgegebener Handlungsgemeinkosten. |
Kalkulationsfaktor |
||
Sie vergleichen den errechneten Angebotspreis mit den Preisen der Konkurrenz, um seine Marktfähigkeit zu prüfen. |
LF 5 |
||
Sie machen sich die Bedeutung von Marktpreisen der Konkurrenz für die eigene Preisgestaltung bewusst. |
Preispolitik |
||
Sie berechnen mit der Rückwärtskalkulation bei marktseitig fest gegebenen Angebotspreisen für Handelswaren den maximalen Listeneinkaufspreis. |
Tabellenkalkulation |
||
Sie arbeiten bei den Berechnungen sorgfältig und überprüfen ihre Ergebnisse auf Plausibilität. |
Selbstreflektion |
||
Sie wenden die einstufige Deckungsbeitragsrechnung zur Ermittlung der Gewinnschwelle, einer Preisuntergrenze sowie zur Entscheidung über die Annahme eines Zusatzauftrages an. |
Die Schülerinnen und Schüler nutzen den Konkurrenzvergleich zur Prüfung der eigenen Marktfähigkeit des ermittelten Angebotspreises. |
4 Ustd. 10.4 |
|
Sie verschaffen sich einen Überblick über die grundlegenden Unterschiede zwischen der Vollkosten- und Teilkostenrechnung. |
12 Ustd. 10.5 |
||
Sie realisieren die betriebswirtschaftlichen Vorteile der Deckungsbeitragsrechnung als Entscheidungsgrundlage. |
Teilkostenrechnung |
||
Sie ermitteln für ihr Produkt die variablen Stückkosten und den Stückdeckungsbeitrag. |
|||
Sie identifizieren die variablen Stückkosten als mögliche Preisuntergrenze. |
|||
Sie erschließen Gründe für den Verkauf ihres Produktes an der Preisuntergrenze. |
LF 5 |
||
Sie bestimmen rechnerisch und grafisch die Gewinnschwelle für ihr Produkt. |
Tabellenkalkulation |
||
Sie eruieren die Anwendung der Deckungsbeitragsrechnung bei der Entscheidung über die Annahme eines Zusatzauftrags. |
|||
Sie prüfen die Entstehung zusätzlicher Fixkosten bei Annahme eines Zusatzauftrages. |
|||
Sie berechnen den Gesamtdeckungsbeitrag des Zusatzauftrages. |
|||
Sie entscheiden begründet über die Annahme des Zusatzauftrages auf Grundlage des ermittelten und beurteilten Gesamtdeckungsbeitrages. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die ermittelten Daten im Rahmen einer Nachkalkulation sowie durch den Vergleich von Normal- und Ist-Kosten (Kostenüber- und -unterdeckung). |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die ermittelten Ist-Kosten aus dem BAB mit den Normal-Kosten der Angebotskalkulation. |
10 Ustd. 10.6 |
Kostenträgerzeitrechnung |
Sie machen sich die Notwendigkeit der regelmäßigen Kostenüberwachung durch den Vergleich von Ist- und Normal-Kosten bewusst. |
2 Ustd. 10.2 |
||
Sie identifizieren Abweichungen zwischen Ist- und Normal-Kosten |
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Kostenüberdeckung |
|||
Kostenunterdeckung |
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Sie ermitteln mögliche Ursachen für Kostenabweichungen. |
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Sie schlagen im Fall einer Kostenunterdeckung geeignete Maßnahmen zur Kostensenkung vor. |
LF 5 |
||
Sie diskutieren den betrieblichen Umgang mit einer Kostenüberdeckung |
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Zuschlagssätze anpassen |
|||
Zuschlagsätze beibehalten |
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Sie machen sich die Notwendigkeit der stetigen Kostenkontrolle bewusst. |
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Sie realisieren, welchen Einfluss der Beschäftigungsgrad ihres Betriebes auf die Kosten (Gesetz der Massenproduktion) hat. |
Die Schülerinnen und Schüler berechnen die Stückkosten eines Produktes für verschiedene Produktionsmengen. |
2 Ustd. 10.1 |
Tabellenkalkulation |
Sie schlussfolgern, dass mit steigendem Beschäftigungsgrad die Stückkosten sinken und leiten damit das Gesetz der Massenproduktion ab. |
Fallbeispiele |
||
Sie hinterfragen die eigene Einstellung zur Arbeit und reflektieren die Vorstellungen anderer. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre eigene Einstellung zur Arbeit ein und gleichen diese mit der der Kollegen ab, z. B. |
LF 7 |
|
Motivation |
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Zuverlässigkeit |
|||
Sorgfalt |
|||
Verantwortungsbewusstsein |
|||
Sie ziehen Schlussfolgerungen daraus für ihre persönliche Entwicklung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erkennen ihre Verantwortung für die Kosten und Leistungen des Betriebes und überprüfen ihre Einflussmöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Arbeitsergebnisse in der Kosten- und Leistungsrechnung als einen Beitrag zum Erfolg des Betriebes. |
Selbstkritik |
|
Sie machen sich ihren persönlichen Anteil am Erfolg des Unternehmens bewusst und berücksichtigen zukünftig ihre Einflussmöglichkeiten. |
| Lernfeld 10 | Wertschöpfungsprozesse erfolgsorientiert steuern |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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| Lernsituationen |
10.1
Kosten und Leistungen des Betriebes identifizieren sowie das Betriebsergebnis bestimmen
|
14 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
10.2
Gemeinkostenzuschlagssätze für die Preiskalkulation ermitteln
|
14 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
10.3
Angebotspreise für Handelswaren kalkulieren
|
10 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
10.4
Angebotspreise für Produkte und Dienstleistungen auf der Basis der Vollkostenrechnung kalkulieren
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
10.5
Die Deckungsbeitragsrechnung für produktpolitische Entscheidungen nutzen
|
12 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
10.6
Normal- und Ist-Kosten vergleichen und betriebliche Maßnahmen ableiten
|
10 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
10.3
Angebotspreise für Handelswaren kalkulieren
|
10 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind in der Buchhaltung eingesetzt. Dort erhalten Sie den Auftrag, für eine neue Handelsware den Angebotspreis zu kalkulieren. Prüfen Sie den ermittelten Angebotspreis auf Marktfähigkeit und geben Sie ggf. Empfehlungen für Preisanpassungen an die aktuelle Marktsituation. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, die Arbeits- und Geschäftsprozesse des Betriebes darzustellen, zu optimieren und zur Qualitätssicherung sowie zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsprozessen beizutragen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler differenzieren die Geschäftsprozesse (Kern- und Unterstützungsprozesse) des Betriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler benennen die Arbeits- und Geschäftsprozesse an ihrem Arbeitsplatz und in ihrem Betrieb. |
6 Ustd. 11.1 |
Ausbildungsbetrieb |
Sie unterscheiden und ordnen betriebliche Teilprozesse z. B. in der |
Teilprozesse Beispielsammlung |
||
Kundenauftragsbearbeitung |
|||
Produktion |
|||
Buchhaltung |
|||
Personalverwaltung |
|||
Sie grenzen die Kernprozesse von den Unterstützungsprozessen ab. |
betriebliche Zielorientierung |
||
Sie analysieren den betrieblichen Wertefluss, dabei unterscheiden sie direkt und indirekt wertschöpfende Prozesse für den Betrieb und diskutieren deren Bedeutung. |
Visualisierung |
||
Sie informieren sich über die Bedeutung von Schnittstellen bei der Vorgangsbearbeitung und Informationsweitergabe. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden Schnittstellen für Informationsübergaben bei der Vorgangsbearbeitung in ihrem Betrieb. |
2 Ustd. 11.1 |
Informationsfluss |
Sie recherchieren die betrieblichen Informationsmittel der Vorgangsbearbeitung, z. B. |
2 Ustd. 11.2 |
LF 2 |
|
Handbuch |
|||
Verfahrensanweisung |
|||
Formular |
|||
ERP-System |
|||
Datenbank |
|||
Kollaborationstool |
|||
Checkliste |
|||
Sie setzen sich mit den Anforderungen an Informationsschnittstellen auseinander |
|||
Funktionsfähigkeit |
|||
Bedienbarkeit |
|||
Zugänglichkeit |
|||
Sicherheit |
|||
Sie machen sich die Bedeutung von Informationsschnittstellen bewusst, z. B. |
Fallbeispiele |
||
Fehlervermeidung |
|||
Zeiteinsparung |
|||
Kundenzufriedenheit |
|||
Transparenz |
|||
Sie identifizieren Schnittstellen zwischen den Prozessen. Dabei nutzen sie Handbücher, Verfahrensanweisungen und digitale Leitfäden. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren Prozessübergänge. |
2 Ustd. 11.1 |
Beispiel Kundenauftragsbearbeitung |
Sie nutzen dafür |
4 Ustd. 11.2 |
Schnittstellenmanagement |
|
Handbücher |
|||
Verfahrensanweisungen |
|||
digitale Leitfäden |
|||
Checklisten in Apps |
|||
Workflow-Anleitungen im EPR-System |
|||
Tutorials |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Möglichkeiten und dem Ablauf externer Zertifizierungen im Rahmen des Qualitäts- und Umweltmanagements auseinander, z. B. |
Zertifizierungs-Audit |
||
DIN EN ISO 9001 |
Total Quality Management (TQM) |
||
DIN EN ISO 9004 |
|||
DIN EN ISO 14001 |
|||
DIN EN ISO 50001 |
|||
Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) |
|||
Sie diskutieren betriebliche Gründe für eine Zertifizierung, z. B. |
|||
Kundenanforderung |
|||
Wettbewerbsvorteil |
öffentliche Ausschreibungen |
||
rechtliche Anforderung |
|||
interne Prozessverbesserung |
|||
Sie recherchieren mögliche Darstellungsformen von Geschäfts- und Arbeitsprozessen. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit alternativen Darstellungsformen von Geschäfts- und Arbeitsprozessen vertraut |
2 Ustd. 11.1 |
Workflow-Software |
Arbeitsablaufdiagramm |
|||
Flussdiagramm |
Prozesslandkarte |
||
Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) |
Swimlane-Diagramm |
||
erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette (eEPK) |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen den organisatorischen Aufbau des Betriebes mit seinen Aufgaben und Zuständigkeiten und dessen Leitungssystem dar. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem organisatorischen Aufbau von Betrieben auseinander. Sie grenzen Leitungssysteme voneinander ab |
3 Ustd. 11.1 |
Aufbauorganisation |
Einliniensystem |
|||
Mehrliniensystem |
|||
Stabliniensystem |
|||
Spartenorganisation |
|||
Matrixorganisation |
|||
Sie leiten die Vor- und Nachteile der Leitungssysteme für den Betrieb ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen das Leitungssystem ihres Betriebes grafisch dar. |
|||
Sie beurteilen die Aussagekraft von Organigrammen. |
|||
Sie fertigen eine Ist-Aufnahme der Prozesse an, um die Geschäfts- und Arbeitsprozesse (Ablaufdiagramme, ereignisgesteuerte Prozesskette) darzustellen und identifizieren Schwachstellen. |
Die Schülerinnen und Schüler nutzen unterschiedliche Erhebungsmethoden zur Erfassung betrieblicher Abläufe, z. B. |
2 Ustd. 11.1 |
LF 4 |
Dokumentenanalyse |
2 Ustd. 11.2 |
||
Interview |
|||
Beobachtung |
Textverarbeitung |
||
Fragebogen |
Tabellenkalkulation |
||
Laufzettelverfahren |
|||
Multimomentaufnahme |
|||
eigene Dokumentation |
|||
Sie identifizieren einzelne Vorgänge in ausgewählten Prozessen und beschreiben die Teilprozesse. |
Ist-Aufnahme |
||
Sie nutzen zur Dokumentation unterschiedliche Arten der Darstellung von betrieblichen Prozessen |
Workflow-Software |
||
Arbeitsablaufdiagramm |
|||
Flussdiagramm |
|||
EPK |
|||
eEPK |
|||
Sie eruieren Erfolgs- und Einflussfaktoren auf Prozesse, z. B. |
Fallbeispiele |
||
Kommunikationswege |
|||
Führungsstil |
|||
Kundenorientierung |
|||
Transparenz |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln potentielle Schwachstellen in Prozessabläufen, z. B. |
Fallbeispiele |
||
lange Durchlaufzeiten |
|||
überflüssige Prozessschritte |
|||
Systembrüche |
|||
Doppelarbeiten |
|||
Informationsverluste |
|||
hohe Fehlerquote |
|||
Sie schätzen die Aussagekraft verschiedener Darstellungsformen der Ablauforganisation ein. |
|||
Sie entwickeln im Team Vorschläge zur Optimierung der Abläufe im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung von Kern- und Unterstützungsprozessen und dokumentieren diese. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren im Team Optimierungsmöglichkeiten für ausgewählte Prozesse. |
4 Ustd. 11.3 |
Brainstorming |
Sie dokumentieren und kommunizieren ihre Vorschläge zur Optimierung der Prozesse, z. B. |
|||
überarbeitete Arbeitsablaufdiagramme |
|||
überarbeitete EPK |
|||
erwartete Effekte |
|||
Sie simulieren alternative Arbeitsprozesse und kontrollieren deren Effizienz, z. B. |
Kennzahlenvergleich intern und extern |
||
Durchlaufzeit |
|||
Fehlerquote |
Erfolgsindikatoren |
||
Kosten |
|||
Ressourceneinsatz |
|||
Dabei berücksichtigen sie die Informations- und Entscheidungswege sowie Schnittstellen. |
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich bewusst am kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und beziehen |
1 Ustd. 11.1 |
Zertifizierungs-Audit |
Informationswege |
2 Ustd. 11.2 |
||
Entscheidungsprozesse |
|||
Schnittstellen |
|||
ein. |
|||
Sie dokumentieren ihre Verbesserungsvorschläge. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Realisierbarkeit und Akzeptanz ihrer unterbreiteten Vorschläge ein. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren im Team die Effekte der Optimierungsmaßnahmen auf Prozesseffizienz und Unternehmensziele. |
2 Ustd. 11.3 |
Deutsch/Kommunikation |
Sie prüfen die Umsetzbarkeit und die Zustimmung zu ihren Vorschlägen. |
Feedbackregeln |
||
Sie beurteilen diese im Hinblick auf die Kosteneinsparung, den Ressourceneinsatz, die Arbeitsplatzsicherheit sowie auf die Kundenzufriedenheit. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die vorgeschlagenen Maßnahmen kritisch hinsichtlich |
2 Ustd. 11.3 |
|
Kundenorientierung |
|||
Mitarbeiterzufriedenheit |
|||
Ressourcenschonung |
|||
Kosteneinsparung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Stärken und Schwächen sowie ihre Leistungen im Team und treffen Maßnahmen zur Optimierung ihrer Arbeitsweise. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit ihrem eigenen Anteil an der Verbesserung des Geschäftsprozesses auseinander. |
2 Ustd. 11.1 |
Deutsch/Kommunikation |
Sie beurteilen die Zusammenarbeit im Team sowie ihre eigene Arbeit im Team. |
2 Ustd. 11.3 |
Feedbackregeln |
|
Sie nutzen diese Ergebnisse zur Optimierung ihrer künftigen Arbeitsabläufe. |
| Lernfeld 11 | Geschäftsprozesse darstellen und optimieren |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
11.1
Die Arbeits- und Geschäftsprozesse des Betriebes darstellen
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
11.2
Schwachstellen identifizieren und Optimierungsvorschläge dokumentieren
|
10 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
11.3
Die Realisierbarkeit und Akzeptanz der Optimierungsvorschläge beurteilen
|
10 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
11.1
Die Arbeits- und Geschäftsprozesse des Betriebes darstellen
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Die Geschäftsleitung Ihres Betriebes möchte das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren lassen. In diesem Rahmen werden Sie beauftragt, die bestehenden Arbeits- und Geschäftsprozesse Ihres Betriebes zu erfassen und zu dokumentieren. Berücksichtigen Sie dabei auch den organisatorischen Aufbau Ihres Betriebes. Informieren Sie sich zunächst umfassend zur Zertifizierung, stellen Sie die geforderte Dokumentation zusammen und präsentieren Sie diese der Geschäftsleitung. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Veranstaltungen und Geschäftsreisen eigenverantwortlich und effizient zu planen, mit zu gestalten und zu dokumentieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler zeigen Bereitschaft und Flexibilität, Veranstaltungen und Geschäftsreisen engagiert und verantwortungsbewusst zu organisieren. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich die Verantwortung bei der Organisation von Veranstaltungen und Geschäftsreisen bewusst und sind bereit, diese zu übernehmen. |
1 Ustd. 12.1 |
|
Sie besitzen die Fähigkeit, sich bei situativen Veränderungen flexibel und anpassungsfähig zu verhalten. Dabei zeigen sie persönlichen Einsatz. |
Organisations- und Improvisationsfähigkeit |
||
Sie agieren zuverlässig, gewissenhaft und effizient unter Beachtung ökonomischer, ökologischer sowie rechtlicher Grundlagen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Zielsetzungen und Anforderungen ihrer jeweiligen Veranstaltungsart (Sitzung, Konferenz, Videokonferenz, Kongress, Messe, Seminar, Webinar, Tagung). |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Zielsetzungen, wie z. B. |
2 Ustd. 12.1 |
quantitative, qualitative |
Kommunikation bzw. Austausch herbeiführen |
|||
Informationen vermitteln |
|||
Weiterbildung anbieten |
|||
Kundenbeziehung aufbauen und pflegen |
|||
Image und Bekanntheitsgrad des Betriebes fördern |
|||
sowie über die Anforderungen an die jeweilige Veranstaltungsart, z. B. |
|||
Sitzung |
|||
Konferenz |
|||
Videokonferenz |
|||
Kongress |
|||
Messe |
|||
Seminar |
|||
Webinar |
|||
Tagung |
|||
Sie erfassen die Rahmenbedingungen und Wünsche der Reisenden an die Geschäftsreisen und sondieren Angebote für die Verkehrsmittel sowie die Unterkunft für die Reise. |
Die Schülerinnen und Schüler agieren selbstständig im Rahmen ihres Verantwortungsbereichs bei der Organisation von Geschäftsreisen, wie z. B. |
4 Ustd. 12.3 |
|
Dienstleister- und Partnerunternehmen recherchieren |
betriebsinterne Kartei |
||
Angebote einholen |
LF 4 |
||
Sie beachten betriebsinterne Richtlinien zur Organisation von Geschäftsreisen auch unter ökologischen Aspekten. |
|||
Sie erfassen die Rahmenbedingungen sowie Wünsche der Reiseteilnehmenden, z. B. |
|||
Reiseanlass |
|||
Reiseziel |
|||
Reisetermin |
|||
Reisedauer |
|||
Zeitverschiebung |
|||
Präferenzen Transportmittel |
Flugangst, Reiseübelkeit |
||
weitere Termine vor Ort |
Geschäftspartner, Besichtigungen/Begehungen |
||
Sie holen Angebote für die Wahl des Verkehrsmittels ein und sondieren diese, wie z. B. |
betriebsinterne Vorgaben und Partnerprogramme |
||
Mietwagen, Dienstfahrzeuge, privater PKW |
|||
Bahn |
|||
Flugzeug |
|||
Schiff |
|||
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren geeignete Unterkünfte. Dabei achten sie z. B. auf: |
kollaboratives Arbeiten |
||
Leistungsangebot und Preis |
Rabatte, Sonderkonditionen, Stornierungsmöglichkeit |
||
Lage |
|||
Entfernung zum Veranstaltungsort |
|||
Anreisemöglichkeiten |
|||
Ausstattung der Unterkunft |
|||
örtliche Gegebenheiten |
Inklusion, Barrierefreiheit |
||
betriebliche Stellung der Geschäftsreisenden |
|||
persönliche Vorstellungen der Geschäftsreisenden |
|||
Nachhaltigkeit |
|||
Sie berücksichtigen die Wünsche der Geschäftsreisenden im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten angemessen. |
interkulturelle Bildung |
||
Sie formulieren Anfragen mittels digitaler Medien für Verkehrsmittel und Unterkünfte und holen Angebote ein. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Die Schülerinnen und Schüler bereiten Veranstaltungen vor. |
Die Schülerinnen und Schüler grenzen Verantwortungsbereiche bei der Vorbereitung von Veranstaltungen ab und identifizieren ihren eigenen Verantwortungsbereich. Sie erkennen die Relevanz der Veranstaltung für den Betrieb und die eigene Rolle für die Zielerreichung. |
3 Ustd. 12.1 |
|
Sie informieren sich über die Vor- und Nachteile von internen und externen Dienstleistungen für Veranstaltungen. Sie berücksichtigen diese und nutzen dazu betriebsinterne Vorbereitungsunterlagen für Veranstaltungen. |
|||
Sie erkunden bei der Vorbereitung der Veranstaltung z. B. |
|||
Funktion der Teilnehmenden im Betrieb |
|||
Sitten und Gebräuche der Teilnehmenden und am Veranstaltungsort |
interkulturelle Bildung |
||
kulturelle Besonderheiten der Teilnehmenden |
Ernährung, Religion |
||
Sie wirken bei organisatorischen Aufgaben mit, wie z. B. |
kollaboratives Arbeiten |
||
Konzeption der Veranstaltung erstellen |
|||
Dienstleistungen und Anbieter recherchieren |
|||
Vorauswahl geeigneter Orte und Dienstleister treffen |
|||
Angebote einholen und vergleichen |
|||
Sie berücksichtigen bei der Vorbereitung der Veranstaltung Zielsetzung und Anforderungen sowie betriebliche Budgetvorgaben. |
SMARTe Ziele |
||
Sie bestimmen Termin sowie Veranstaltungsort unter Beachtung von |
|||
Verpflichtungen der internen Teilnehmenden |
|||
innerbetrieblichen Terminen |
|||
betrieblichen Messeterminen |
|||
Veranstaltungen am Veranstaltungsort |
|||
Feiertagen (regional und national) |
|||
Ferienzeitpunkten der Bundesländer |
|||
Urlaube der Teilnehmenden |
|||
Barrierefreiheit |
Inklusion |
||
Sie beachten bei der Vorbereitung die für Veranstaltung erforderlichen gesetzlichen Vorschriften und Genehmigungen, z. B.: |
|||
Anmeldepflicht bei den zuständigen Behörden |
|||
Lärmschutzverordnung |
|||
Versammlungsstättenverordnung |
|||
Veranstaltungshaftpflicht |
|||
Veranstaltungsausfallversicherung |
|||
Brand- und Diebstahlversicherung |
|||
Sie eruieren ggf. anfallende Gebühren, Beiträge oder Entgelte |
|||
Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) |
|||
Lizenzen und Verwertungsrechte |
|||
Künstlersozialkasse |
|||
Sie treffen Entscheidungen zu Veranstaltungsort, Raum- und Geräteausstattung |
|||
Tischordnung |
|||
Sitzordnung, Bestuhlung |
|||
technische Ausstattung |
|||
Sie organisieren dem Anlass entsprechend die Gästebewirtung und berücksichtigen dabei kulturelle Besonderheiten |
Ernährungsgewohnheiten |
||
Angebote einholen und vergleichen |
|||
Bestellung aufgeben |
|||
Anlieferung und Aufbau koordinieren |
|||
Sie erstellen Namensschilder sowie Sitzungsmappen und bereiten die Anwesenheitsliste vor. |
|||
Sie fertigen Hinweise für den Weg zur Veranstaltung an. Sie stimmen Festlegungen zur Dokumentation der Veranstaltung in Bezug zur Zielsetzung ab und setzen diese um, z. B. mittels: |
|||
Dossier |
DSGVO |
||
Foto-/Videoaufnahmen |
Urheberrecht |
||
externer Berichtserstattung |
|||
Sie berücksichtigen bei ihrer Planung zeitliche Reserven und Alternativen, um auf mögliche unerwartete Umstände flexibel reagieren zu können. |
|||
Sie stellen gemäß dem Anlass das Programm und die Tagesordnung zusammen. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen selbstständig im Rahmen ihres Verantwortungsbereichs das Programm und die Tagesordnung. Sie achten bei der Erstellung des Programms auf übersichtliche Gestaltung |
1 Ustd. 12.1 |
|
kohärenter Aufbau der Tagesordnung |
|||
Zeitbedarfe der einzelnen Veranstaltungspunkte |
|||
Zeiträume für Diskussionen, Austausche und Pausen |
|||
interkulturelle Besonderheiten und Bedürfnisse der Teilnehmenden |
|||
Sie gliedern die Tagesordnung in eine sinnvolle Reihenfolge und berücksichtigen dafür u. a.: |
|||
Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung |
|||
Feststellung der Anwesenheit und ggf. Beschlussfähigkeit |
|||
Protokollführende |
|||
Berichte |
|||
Diskussionen/Themen |
|||
Anträge |
|||
Sie sorgen für die notwendigen Ressourcen, wie die Bereitstellung der Räume, der Medien und des Caterings. |
Die Schülerinnen und Schüler sichern die Bereitstellung und geplante Umsetzung von Vorgaben für die Veranstaltungsräume |
1 Ustd. 12.1 |
|
Tisch- und Sitzordnungen |
|||
Bestuhlung |
|||
Namensschildern |
|||
Konferenzmappen |
|||
Raumausstattung |
|||
Beschilderungen |
|||
Dekoration |
|||
Sie überprüfen den Veranstaltungsraum auf benötigte technische Ausstattung und Hilfsmittel sowie deren Funktionsfähigkeit |
Technikcheck |
||
Beamer |
|||
Smartboard und Bildschirm |
|||
Mikrofon und Lautsprecher |
|||
Flipchart und Moderationsmaterial |
|||
Internetzugang und WLAN |
|||
Laserpointer Klasse 1 |
|||
Sie verfassen Einladungsschreiben, auch in einer Fremdsprache. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren Einladungsschreiben mit den relevanten Informationen zur Veranstaltung sowie der Anmeldung für die Teilnehmenden und Referierenden |
1 Ustd. 12.1 |
|
Bezeichnung, Anlass und Thema |
|||
Datum und zeitlicher Rahmen |
|||
Tagesordnung und Rahmenprogramm |
|||
Adresse, Telefonnummer, Veranstaltungsort und Tagungsraum |
|||
Anfahrt zum Veranstaltungsort |
ÖPNV, Parkmöglichkeiten |
||
Referenten- und Teilnehmendenliste |
|||
Unterkunftsregelungen |
|||
Informationen zur Kostenübernahme |
|||
Teilnahmegebühren und Bezahlung |
|||
Anmeldeprocedere und Anmeldeschluss |
|||
Sie verfassen Einladungsschreiben und Informationen auch in einer fremden Sprache. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Sie erstellen Zeit- und Arbeitspläne ihrer Veranstaltung. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen zur zeitlichen und organisatorischen Überprüfung der Veranstaltung Checklisten mithilfe digitaler Medien |
1 Ustd. 12.1 |
|
Veranstaltungsvorbereitung und Aufbau |
|||
Veranstaltungsbeginn, -ablauf und -ende |
|||
Abbau und Veranstaltungsnachbereitung |
|||
Sie erstellen mittels Standardsoftware digitale Zeit- und Arbeitspläne für die Veranstaltung, z. B. |
kollaboratives Arbeiten |
||
Aufgaben/Tätigkeiten |
|||
Zuständigkeiten |
|||
Start- und Endzeit |
|||
Sie achten auf Klarheit und Übersichtlichkeit sowie auf mögliche äußere und innere Störungen. |
Zeitfallen, Zeitdiebe |
||
Sie gehen bei der Erstellung systematisch nach Prioritäten vor, z. B. |
|||
Pareto-Prinzip |
|||
Eisenhower-Prinzip |
|||
ABC-Analyse |
|||
ALPEN-Methode |
|||
Sie nutzen digitale inner- und außerbetriebliche Kommunikationssysteme. |
Sie übermitteln die Zeit- und Arbeitspläne adressatengerecht mittels Kommunikationssystemen. |
digitale Veranstaltungsmappe |
|
Die Schülerinnen und Schüler wählen Verkehrswege, -mittel und Übernachtungsmöglichkeiten für die Geschäftsreise. |
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich unter Berücksichtigung der Vorstellung der Reisenden für mögliche Verkehrsmittel und -wege für die Geschäftsreise. |
4 Ustd. 12.3 |
|
Sie vergleichen Preise und Leistungen verschiedener Anbieter und entscheiden sich für die passende Option bspw. mittels vorhandener Bonusprogramme. |
Nutzwertanalyse |
||
Sie berücksichtigen dabei auch Aspekte der Nachhaltigkeit. |
|||
Sie beachten dabei die Dauer, Entfernungen und örtliche Gegebenheiten des Reiseziels und den Aspekt der Nachhaltigkeit. |
Sie beachten und erledigen vor der Geschäftsreise alle erforderlichen Formalitäten für die Reise, wie z. B. |
||
gültiges Personaldokument |
|||
gültiges Visum |
|||
gültiger Führerschein |
|||
Auslandskrankenversicherung |
|||
Auslandsreiseversicherung |
|||
Gepäckversicherung |
|||
Flugticket/Fahrkarte |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Entscheidungstabelle für die Auswahl der Unterkunft mit selbst gewählten Kriterien und entscheiden sich unter Abwägung verschiedener Interessen für eine geeignete Unterkunft. |
Kriterienranking |
||
Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Durchführung einer Veranstaltung mit. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen die Veranstaltung zielorientiert und betriebsinteressengeleitet im Rahmen ihrer Verantwortung um. |
1 Ustd. 12.2 |
|
Sie begrüßen die Teilnehmenden, erteilen Auskünfte und weisen ggf. Plätze zu. |
|||
Sie stellen die vorbereiteten Veranstaltungsunterlagen bereit |
LS 12.2 |
||
Tagungsprogramm |
|||
Teilnehmendenliste |
|||
Arbeitsmaterialien |
|||
Prospekte |
|||
Papier und Schreibgeräte |
|||
WLAN-Zugang |
|||
Sie führen während der Veranstaltung Protokoll und erfassen situativ notwendige und geeignete Inhalte |
LF 2 |
||
Verlaufsprotokoll |
|||
Ergebnisprotokoll |
|||
Sie achten im Rahmen ihrer Verantwortung auf die Versorgung mit Getränken und Speisen sowie ein gutes Raumklima (Belüftung). |
|||
Sie organisieren und gewährleisten nach der Veranstaltung z. B.: |
Checkliste |
||
Verabschiedung der Teilnehmenden |
|||
Abbau/Rückbau von Installationen |
|||
Schäden oder Verluste an Technik oder Ausstattung |
|||
Rücktransport des Materials/der Ausstattung oder Technik |
|||
Wiederherstellung des ordnungsmäßen Zustandes und Endreinigung des Veranstaltungsraumes |
|||
Sie kommunizieren bei Bedarf in einer fremden Sprache. |
Die Schülerinnen und Schüler sind im Rahmen ihrer Tätigkeit thematisch gut auf Gespräche vorbereitet und kommunizieren mündlich sowie schriftlich strukturiert und angemessen. |
1 Ustd. 12.2 |
Berufsbezogenes Englisch |
Sie nutzen gezielt Frage- und Gesprächstechniken für z. B.: |
Deutsch/Kommunikation |
||
Gespräche annehmen, weiterleiten und beenden |
|||
Auskünfte erteilen |
|||
Nachrichten hinterlassen oder weiterleiten |
|||
Termine absprechen |
|||
Sie nutzen bei Verhandlungen mit Geschäftspartnerinnen und -partnern sowie anderen Teilnehmenden Verhandlungsstile (distributiv, integrativ). |
LF 3, 4 |
||
Sie agieren in schwierigen Gesprächssituationen souverän und betriebsinteressengeleitet. Sie kommunizieren im Rahmen der Veranstaltung mit Teilnehmenden situationsgemäß in einer fremden Sprache, z. B.: |
interkulturelle Bildung |
||
Gäste empfangen, begrüßen, vorstellen, Small Talk, verabschieden |
|||
Teilnehmende bekanntmachen |
|||
Auskünfte erteilen |
|||
fachliche Gespräche führen |
|||
Informationen vermitteln |
|||
Sie achten auf die Einhaltung der Planungen und finden bei Abweichungen kreative Lösungen. |
Die Schülerinnen und Schüler halten Zeit- und Arbeitspläne ein. |
1 Ustd. 12.1 |
|
Sie identifizieren Planabweichungen sowie unerwartete Faktoren frühzeitig und finden situativ angemessene Lösungen. Sie vermerken Planabweichungen und reflektieren diese nach der Veranstaltung. |
|||
Sie agieren als Ansprechpartnerin und Ansprechpartner gegenüber den Teilnehmenden und gehen konstruktiv mit Kritik um. |
Die Schülerinnen und Schüler sind freundlich, hilfsbereit und wertschätzend im Umgang mit den Teilnehmenden. |
1 Ustd. 12.2 |
|
Sie agieren dabei als Ansprechpartnerinnen und -partner bezüglich |
|||
Veranstaltungsablauf |
|||
Verantwortlichkeiten |
|||
teilnehmende Personen |
|||
örtliche Gegebenheiten |
|||
Maßnahmen bei unerwarteten Faktoren/Situationen |
|||
Beschwerden während der Veranstaltung |
|||
Sie sind sich dabei der verschiedenen Kommunikationsebenen bewusst. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Sie nehmen Kritik situationsadäquat im Rahmen ihrer Rolle an und geben selbst konstruktives Feedback. |
Konfliktmanagement |
||
Sie ermöglichen ein Feedback der Teilnehmenden zur Veranstaltung und vergleichen es mit den zuvor gesetzten Zielen. |
digitale Umfragetools |
||
Sie berücksichtigen kulturelle Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche. |
Die Schülerinnen und Schüler achten bei der Organisation der Veranstaltung auf kulturelle Besonderheiten der Teilnehmenden. |
1 Ustd. 12.1 |
interkulturelle Bildung |
Sie berücksichtigen länderspezifische Gepflogenheiten der Geschäftspartnerinnen und -partner sowie Teilnehmenden. |
|||
Sie achten auf ihr Auftreten und ihr äußeres Erscheinungsbild. |
Die Schülerinnen und Schüler sind sich ihrer repräsentativen Rolle bewusst und achten auf angemessene Umgangsformen bei z. B.: |
1 Ustd. 12.2 |
|
Empfang und Begrüßung |
|||
Bekanntmachung |
|||
Gesprächen |
|||
Verabschiedung |
|||
Sie tragen auf die Veranstaltung abgestimmte Kleidung und achten auf ihr äußeres Erscheinungsbild. |
|||
Sie bereiten Veranstaltungen nach und dokumentieren diese. |
Die Schülerinnen und Schüler bereiten zur Dokumentation das erstellte Protokoll auf. Sie berücksichtigen dabei den Aufbau und die sprachliche Gestaltung. |
1 Ustd. 12.2 |
LF 2 |
Sie erfassen Beschlüsse, dokumentieren die Ergebnisse und leiten diese den Verantwortlichen ggf. zu. |
Organigramm |
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Sie legen Protokolle zur Unterschrift vor und archivieren sie. |
|||
Sie erstellen den Abschlussbericht und die Dokumentation der Veranstaltung, leiten diese an die Vorgesetzten weiter, archivieren und stellen sie als Vorbereitungsgrundlage für weitere Veranstaltungen zur Verfügung. Sie stellen relevante Informationen den Teilnehmenden im Anschluss bereit. |
Aktensysteme |
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Sie erstellen die Abrechnung der Veranstaltung für z. B.: |
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Honorare |
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Fahrtkosten |
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Übernachtungskosten |
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Bewirtungskosten |
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Raummieten |
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Warenlieferungen und Dienstleistungen |
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Sie formulieren, erstellen und versenden Dankschreiben an Referenten und Sponsoren. |
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Die Schülerinnen und Schüler organisieren Geschäftsreisen, nehmen entsprechende Buchungen vor und fertigen Dokumente (Reiseplan, Reiseunterlagen) an. |
Die Schülerinnen und Schüler organisieren Geschäftsreisen effizient, buchen die ausgewählte Unterkunft und organisieren die Anreise. |
4 Ustd. 12.3 |
|
Sie erstellen einen Reiseplan mit allen für die Geschäftsreise relevanten Informationen und Materialien, wie z. B.: |
Reisemappe, ggf. digital |
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Reisezeitraum und Ablaufplan |
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Reiseanlass |
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Reiseziel |
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Teilnehmende |
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Reiseunterlagen |
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Bemerkungen |
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Sie entwerfen Alternativszenarien für die Anreise bei eventuellen Störungen und Problemen. |
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Sie buchen im Rahmen ihrer Befugnisse |
LF 1 Vollmachten |
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Fahrtkarten/Flugtickets |
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Transfer/Mietwagen |
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Unterkunft |
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und nutzen ggf. vorhandene Bonusprogramme. |
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Sie achten auf eine vollständige Dokumentation der Buchungen. |
Buchungsbestätigungen, Mietverträge |
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Sie stellen die Reiseunterlagen für die verschiedenen Verkehrsmittel sowie die Unterkunft zusammen, z. B. |
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Fahrkarten und Platzreservierungen |
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Flugplan und Flugticket |
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Hotelbestätigung |
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Kopien wichtiger Unterlagen |
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Sie organisieren die Zahlungsmittel für die Geschäftsreise, wie z. B.: |
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betriebseigene Kreditkarte |
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Bankkarte |
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Bargeld |
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Sie erstellen die Reisekostenabrechnung auch unter Beachtung betriebsinterner Anweisungen. Dabei nutzen sie digitale Medien. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen die Reisekostenabrechnungen mit Hilfe von Abrechnungsvordrucken oder eines betriebsinternen Abrechnungsprogramms. |
3 Ustd. 12.4 |
Tabellenkalkulationsprogramm |
Sie unterscheiden private und geschäftliche Belege und berücksichtigen sie entsprechend. |
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Sie differenzieren bei den abzugsfähigen Reisekosten zwischen |
Einkommenssteuergesetz (EStG) |
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Fahrtkosten |
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Verpflegungskosten |
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Übernachtungskosten |
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Reisenebenkosten. |
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und ordnen die Belege den Reisekosten entsprechend zu. |
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Sie wenden aktuelle gesetzliche Regelungen und Lohnsteuerrichtlinien sowie betriebsinterne Anweisungen bei der Erstellung der Reisekostenabrechnung an. |
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Sie prüfen für die Abrechnung die Vollständigkeit der Belege, wie z. B. für Nebenkosten: |
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Gepäckbeförderung und -aufbewahrung |
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dienstliche Kosten für Telefon und Telefax |
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Gebühren für Parkplatz, Garage |
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Schadenersatzleistungen infolge eines Verkehrsunfalls |
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Repräsentationskosten |
Trinkgelder, Eintrittskarten |
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Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team und verhalten sich im Umgang miteinander kooperationsbereit und wertschätzend. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen die Bedeutung der Arbeit im Team für das Arbeitsergebnis sowie den Erfolg des Betriebes und organisieren entsprechend die Zusammenarbeit eigenverantwortlich. |
2 Ustd. 12.3 |
kollaboratives Arbeiten |
Sie arbeiten gemeinsam zielgerichtet, eigeninitiativ und effizient an der Aufgabenerfüllung. Sie erkennen ihre Rolle im Team an und verhalten sich entsprechend den an sie geknüpften Erwartungen. Dabei beachten sie auch die Kommunikationsregeln. |
Deutsch/Kommunikation |
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Sie wenden zur Konfliktlösung allgemeine Konfliktlösungsstrategien an und nehmen Kritik an bzw. formulieren sie der Situation entsprechend konstruktiv. |
Kritikfähigkeit |
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Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Verlauf von Veranstaltungen und Geschäftsreisen und reflektieren die Auswirkungen ihrer Planungen und Vorbereitungen auf das Ergebnis der Veranstaltung.
Sie setzen den Organisationsaufwand in Relation zum Erfolg der Veranstaltung unter Beachtung der Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen mit Hilfe eines Soll-Ist-Vergleichs die Umsetzung der im Vorfeld festgelegten |
2 Ustd. 12.4 |
|
Veranstaltungsziele |
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Zeit- und Ablaufpläne |
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Sie werten zusätzlich die Feedbackbögen der Teilnehmenden aus. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren eigenen Beitrag zu Planung, Durchführung und Dokumentation der Veranstaltung. Sie setzen den Aufwand und Erfolg der Veranstaltung in Relation. Dabei berücksichtigen sie Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. |
Nutzwertanalyse |
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Sie hinterfragen ihr Handeln kritisch und identifizieren mögliche Schwächen und Fehler bei Planung, Durchführung sowie Dokumentation. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler leiten aus der Evaluation der Planung, Durchführung und Dokumentation von Veranstaltungen und Geschäftsreisen neue Handlungsmuster für ihr künftiges Handeln ab. |
Die Schülerinnen und Schüler leiten aus der Reflexion der festgestellten Abweichungen im Soll-Ist-Vergleich bei Zielen der Planung, Durchführung und Dokumentation Optimierungsvorschläge für die Organisation zukünftiger Veranstaltungen und Geschäftsreisen ab. |
3 Ustd. 12.2, 12.4 |
|
Sie diskutieren Handlungsalternativen und unterbreiten sie ihren Vorgesetzten. |
| Lernfeld 12 | Veranstaltungen und Geschäftsreisen organisieren |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
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| Lernsituationen |
12.1
Veranstaltungen vorbereiten
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12 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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12.2
Die Durchführung von Veranstaltungen managen und nachbereiten
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8 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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12.3
Geschäftsreisen vorbereiten
|
14 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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12.4
Geschäftsreisen nachbereiten
|
6 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
12.3
Geschäftsreisen vorbereiten
|
14 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie erhalten den Auftrag, für eine mehrtägige Geschäftsreise Ihrer Vorgesetzten zu einer Fachtagung im Inland alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Stellen Sie dafür die Unterlagen für die Geschäftsreise in einer Reisemappe zusammen. Besprechen Sie diese vor der Abreise mit Ihrer Vorgesetzten. |
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, selbstständig und eigenverantwortlich ein branchenbezogenes Projekt von der Projektidee bis zur Projektauswertung zu realisieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler formulieren aus einem gegebenen Anlass heraus die Projektziele. Zur Ideenfindung wenden sie Kreativitätstechniken an. |
Die Schülerinnen und Schüler klären die Begriffe Projekt und Projektmanagement. |
6 Ustd. |
DIN 69901 |
Sie bilden Projektteams und machen sich mit möglichen Projektanlässen vertraut. |
Ausbildungsbetrieb |
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Sie nutzen für die Projektzielfindung in ihrem Projektteam ausgewählte Kreativitätstechniken, wie z. B. |
analoge und digitale Visualisierungshilfen |
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Brainstorming |
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Brainwriting |
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Mind-mapping |
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6-3-5 Methode |
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Sie diskutieren im Projektteam und entscheiden sich für geeignete Projektziele unter Berücksichtigung der Vorgaben zu Zeit, Kosten und Leistung. |
Magisches Dreieck der Projektmanagementziele |
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Sie formulieren gemeinsam smarte Projektziele |
Leitfaden Zielformulierung |
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spezifisch |
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messbar |
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akzeptiert |
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realistisch |
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terminiert |
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Sie erstellen eine Projektskizze, z. B. |
Template |
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Anlass |
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Leitung |
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Teammitglieder |
|||
Maßnahmen |
|||
Budget |
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Sie informieren sich über die für das Projekt erforderliche Projektorganisation (Struktur, Gestaltung, systematische Durchführung, Hilfsmittel), sondieren zielorientierte Maßnahmen, entscheiden sich für eine Projektmanagementmethode und leiten daraus die notwendigen Arbeitspakete ab. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren einen eindeutigen Projektauftrag. |
5 Ustd. |
Template Projektauftrag |
Sie verschaffen sich einen Überblick über die zielorientierte Organisation des Projekts, z. B. |
analog oder digital Projektmanagement-Tool |
||
Struktur |
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Gestaltung |
|||
systematische Durchführung |
|||
Hilfsmittel |
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Sie eruieren verschiedene Phasenmodelle der Projektorganisation, z. B. |
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4-Phasen-Modell |
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Wasserfall-Modell |
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und entscheiden sich im Team begründet für ein Modell. |
|||
Sie diskutieren detailliert den Projektauftrag im Team und stimmen die erforderlichen Maßnahmen für die Zielerreichung gemeinsam ab. |
Deutsch/Kommunikation |
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Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Projektmanagementmethoden und unterscheiden |
Projektstrukturplan |
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klassische Projektmanagementmethoden |
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agile Projektmanagementmethoden |
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hybride Projektmanagementmethoden |
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Sie verwenden für die Umsetzung des Projektes den Projektstrukturplan als Projektmanagementmethode. |
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Sie eruieren Möglichkeiten des Informationsaustausches und der Kommunikation bei der Verwendung des Projektstrukturplans. |
Deutsch/Kommunikation |
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Sie strukturieren die erforderlichen Projektmaßnahmen, indem sie Teilaufgaben bilden und diese zu Arbeitspaketen zusammenstellen. |
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Die Schülerinnen und Schüler formulieren operationalisierbare Kriterien für die Zielerreichung. |
Qualitätsplanung |
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Sie bereiten die Projektevaluation und deren Dokumentation vor. |
analoger oder digitaler Bewertungsbogen |
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Sie überprüfen die Realisierbarkeit der Projektziele. |
Magisches Dreieck der Projektmanagementziele |
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Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich selbstständig in einem Projektteam und erstellen einen Projektstrukturplan sowie Projektablauf- und Terminpläne, Kapazitäts- und Qualitätspläne. |
Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich selbständig entsprechend der vorgegebenen Projektziele in ihrem Projektteam und legen ihre Rollen sowie ihre Verantwortlichkeiten fest. |
4 Ustd. |
Projektinformationssystem |
Sie diskutieren und vereinbaren Kommunikationsregeln für ihr Team und legen die Struktur von Sitzungsprotokollen fest. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Sie bilden die geplanten Arbeitspakete in einem Projektstrukturplan ab. |
Projektmanagement-Tool |
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Sie legen im Rahmen der Projektablauforganisation die einzelnen Schritte der Projektdurchführung fest. |
Projektablaufplan |
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Beschreibung und Planung der einzelnen Aufgaben |
Meilensteine |
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Aufstellung eines Zeitplans |
Gantt-Diagramm |
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Planung von Ressourcen |
|||
Finanzierungs- und Kostenplanung |
|||
Sie berücksichtigen dabei die Sicherstellung der Qualität der Projektergebnisse. |
smarte Projektziele |
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Sie visualisieren ihre Planungen und Festlegungen in einer analogen oder digitalen Projektmappe. |
|||
Sie argumentieren überzeugend für den Plan, stellen sich möglicher Kritik und gewinnen das Team für die Umsetzung des Plans. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen im Team das Projekt entsprechend den zuvor festgelegten Rollen zielorientiert und eigenverantwortlich um. |
6 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Sie kommunizieren im Team respektvoll und lösungsorientiert. |
Kommunikationsregeln |
||
Sie setzen sich mit möglicher Kritik auseinander und überzeugen das Team von der Umsetzung der Projektplanung. |
|||
Sie legen Regeln insbesondere zur Konfliktlösung und das Projektinformationssystem fest. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen für ihr Team die Regeln des Informationsaustausches im Projekt |
2 Ustd. |
Projektinformationssystem |
Erfassung |
|||
Weiterleitung |
|||
Bearbeitung |
|||
Verarbeitung |
|||
Auswertung |
|||
Speicherung |
|||
Sie machen sich mit Regeln zur Konfliktlösung vertraut, treffen Festlegungen dazu im Team und dokumentieren diese. |
Protokoll |
||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren den Projektstatus, erstellen Abweichungsanalysen und setzen notwendige Korrekturen um. |
Sie stellen den Projektfortschritt übersichtlich in einem Statusbericht dar. Sie gleichen die Ergebnisse am Ende einer Projektphase mit den geplanten Meilensteinen ab und ermitteln ggf. Abweichungen. |
4 Ustd. |
Projektmanagement-Tool |
Bei Abweichungen eruieren sie mögliche Ursachen und diskutieren Maßnahmen zur Anpassung des Prozesses. Sie entscheiden operativ und passen den Prozess an. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Sie dokumentieren die Ergebnisse und Arbeitsaufträge jeder Projektsitzung. |
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren mittels Protokollvorlage die Ergebnisse jeder Projektsitzung sowie die erteilten Arbeitsaufträge. |
2 Ustd. |
Textverarbeitung |
Sie nutzen digitale Medien, arbeiten strukturiert und sorgfältig und haben einen maßgeblichen Anteil am Erfolg des Projekts. |
Sie nutzen digitale Tools zur sorgfältigen Dokumentation der jeweiligen Arbeitsschritte. |
2 Ustd. |
|
Sie agieren während der gesamten Projektarbeit strukturiert, zielorientiert und zuverlässig. |
|||
Sie übernehmen Verantwortung in der Gruppe, halten sich an Vereinbarungen und kommunizieren angemessen. |
Sie erfüllen die Anforderungen innerhalb ihres Verantwortungsbereiches entsprechend ihrer Projektteamrolle. Sie diskutieren im Team sachlich und entwickeln daraus zielführende Lösungen. Sie berücksichtigen auch in schwierigen Gesprächssituationen die vereinbarten Kommunikationsregeln. |
2 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen ihre Planung der Arbeitsabläufe. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen ihre Planung der Arbeitsabläufe während des Projektes kritisch. |
1 Ustd. |
|
Sie bewerten mit Hilfe eines Soll-Ist-Vergleichs die Durchführung des Projekts hinsichtlich der Einhaltung der Projektziele und des Zeit- und Arbeitsplans. |
Sie stellen Abweichungen im Vergleich zur Projektplanung fest und setzen sich kritisch mit dem erzielten Projektergebnis auseinander. |
1 Ustd. |
Projektpräsentation |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen anhand der ursprünglich festgelegten Kriterien ihre Zielerreichung insbesondere hinsichtlich |
Qualitätsplanung |
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Zeitmanagement |
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Ressourceneinsatz |
|||
Kosten |
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Sie entwickeln Strategien zur Optimierung der Projektabläufe. Sie stellen fest, welche Fehler durch ihr eigenes Handeln oder durch äußere Ursachen entstanden sind, und übernehmen Verantwortung für ihre eigenen Fehler. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren identifizierte Schwachstellen in der Teamarbeit und im Projektablauf hinsichtlich möglicher Ursachen. Sie leiten daraus Vorschläge für die Optimierung zukünftiger Projektprozesse ab. Sie schätzen ihren eigenen Beitrag während der Projektarbeit kritisch ein. |
1 Ustd. |
Reflexionsbogen |
Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihr Vorgehen während des Projekts und beziehen dabei Verfahren der Fremdreflexion ein. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Arbeit ihres Teams in einer Projektabschlusssitzung. Sie geben ein konstruktives Feedback zur Projektdurchführung und wenden dabei die vereinbarten Kommunikationsregeln an. Sie holen sich von allen Beteiligten Feedback ein und nehmen es konstruktiv an. |
2 Ustd. |
Protokoll |
Sie berücksichtigen dabei auch ihr individuelles Verhalten und ihr Verhalten im Team. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen anhand des Feedbacks die Qualität ihrer eigenen Arbeit sowie die Wirkung ihres Verhaltens auf andere Projektbeteiligte. Sie wägen denkbare Verhaltensalternativen im Projektverlauf ab und reflektieren diese im Team. |
2 Ustd. |
Selbst- und Fremdkritik |
| Lernfeld 13 | Ein Projekt planen und durchführen |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
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| Lernsituation |
13.1
Ein branchenbezogenes Projekt managen
|
40 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie erhalten den Auftrag, die selbstständige und eigenverantwortliche Umsetzung eines branchenbezogenen Projektes von der ersten Idee bis hin zur abschließenden Auswertung im Team zu übernehmen. |
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