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Arbeitsmaterial

Berufsschule - duale Berufsausbildung

Tiefbaufacharbeiter / Tiefbaufacharbeiterin

Brunnenbauer / Brunnenbauerin

Gleisbauer / Gleisbauerin

Kanalbauer für Infrastrukturtechnik / Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik

Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik / Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik

Spezialtiefbauer / Spezialtiefbauerin

Straßenbauer / Straßenbauerin

2. und 3. Ausbildungsjahr

2026

 

Impressum

Das Arbeitsmaterial ist ab 1. August 2026 freigegeben.


Das Arbeitsmaterial basiert auf den Rahmenlehrplänen für die Berufsausbildung in Tief-, Hoch- und Ausbauberufen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 29.09.2023) und der Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in der Bauwirtschaft vom 3. Juni 2024 (BGBl. Teil I, Nr. 179 vom 6. Juni 2024).

 

Das Arbeitsmaterial wurde am

 

Landesamt für Schule und Bildung
Standort Radebeul
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul

https://www.lasub.smk.sachsen.de


unter Mitwirkung von

 

Susanne Flade Dresden
Verena Gerstmann Leipzig
Marie Guder-Seifert Zwickau
Antje Klein Dresden
Tina Linke Eilenburg
Jana Poike Pirna
Sophie Porst Eilenburg
Sandra Puschmann Oelsnitz/Erzgebirge
Thomas  Rehm Zwickau
Andreas Rhein Zwickau
Hans-Ullrich Schornick  Freiberg
Udo Schuster Leipzig
Andreas Zimmermann Löbau

 

2024/2025 erarbeitet.

 

HERAUSGEBER

Sächsisches Staatsministerium für Kultus 
Carolaplatz 1
01097 Dresden

https://www.smk.sachsen.de

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen

Die Verfassung des Freistaates Sachsen fordert in Artikel 101 für das gesamte Bildungswesen:

„(1) Die Jugend ist zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zur Nächstenliebe, zum Frieden und zur Erhaltung der Umwelt, zur Heimatliebe, zu sittlichem und politischem Verantwortungsbewusstsein, zu Gerechtigkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zu beruflichem Können, zu sozialem Handeln und zu freiheitlicher demokratischer Haltung zu erziehen.“

Das Sächsische Schulgesetz legt in § 1 fest:

„(2) Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.

(3) Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen. …“

Für die Berufsschule gilt gemäß § 8 Abs. 1 des Sächsischen Schulgesetzes:

„Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvorbereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierenden Abschlüssen.“

Neben diesen landesspezifischen gesetzlichen Grundlagen sind die in der „Rahmenvereinbarung über die Berufsschule“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. März 2015 in der jeweils geltenden Fassung) festgeschriebenen Ziele umzusetzen.

Kurzcharakteristik des Bildungsganges

Technologische, wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen erforderten die Neuordnung der Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft. Die insgesamt 19 Ausbildungsberufe umfassen eine Vielfalt an Tätigkeiten sowohl im Neubau von Gebäuden oder von Infrastruktur als auch in der Sanierung, Modernisierung, Instandsetzung und Denkmalpflege, im privaten oder öffentlichen Bereich, im Wohnungsbau oder im Gewerbe-, Industrie- und Anlagenbau. Mit der Neuordnung finden neue Bautechniken, Bauprodukte und  -stoffe, Anwendungstechniken Berücksichtigung. Darüber hinaus wurden Themen des ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Bauens sowie die Anwendung digitaler Methoden und Techniken integriert.

Die Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft gliedern sich in die drei Bereiche Tief-, Hoch- und Ausbau. Innerhalb der Bereiche gibt es zweijährige Ausbildungsberufe (Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin, Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterin, Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin) mit berufsspezifischen Schwerpunkten sowie die jeweiligen dreijährigen Ausbildungsberufe. Die Rahmenlehrpläne für die Berufsausbildungen des Tief-, Hoch- und Ausbaus bilden diese Struktur ab, sind aber im ersten Ausbildungsjahr über alle Bauberufe hinweg identisch. Im zweiten Ausbildungsjahr sind sie entsprechend der Schwerpunkte sowie im dritten Ausbildungsjahr nach den jeweiligen Berufen differenziert.

Die Ausbildungsstruktur der zweijährigen Ausbildungsberufe teilt sich in zwei Ausbildungsphasen jeweils vor und nach der Zwischenprüfung. Die in den Lernfeldern des ersten Ausbildungsjahres beschriebenen Kompetenzen entsprechen den bereichsübergreifenden Berufsbildpositionen der ersten 12 Monate des Ausbildungsrahmenplans für die betriebliche Ausbildung und sind Grundlage für die Zwischenprüfung. Die berufsbezogenen Prüfungsbereiche für die Abschlussprüfung der zweijährigen Ausbildungsberufe sind im Schwerpunkt identisch mit den Prüfungsbereichen des Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung des entsprechenden dreijährigen Ausbildungsberufes. Die Gesellen- oder Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt.

Die Ausbildungsstruktur der dreijährigen Ausbildungsberufe gliedert sich in zwei Ausbildungsphasen jeweils vor und nach Teil 1 der gestreckten Gesellen- oder Abschlussprüfung. Die in den Lernfeldern des ersten und zweiten Ausbildungsjahres beschriebenen Kompetenzen entsprechen den Berufsbildpositionen der ersten 24 Monate des Ausbildungsrahmenplans für die betriebliche Ausbildung und sind Grundlage für Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung. Die Gesellen- oder Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt.

Die Ausbildungszeiten der zweijährigen Berufsausbildung sowie die damit verbundene Gesellen- oder Abschlussprüfung werden bei einer anschließenden Berufsausbildung anerkannt. 

In allen Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft sind folgende übergreifende Kompetenzen von Bedeutung:

  • Informations- und Kommunikationssysteme sowie digitale Medien unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit zielgerichtet nutzen
  • im Rahmen der beruflichen Tätigkeit inner- und außerbetrieblich sowie interdisziplinär mit anderen Personen unter Berücksichtigung interkultureller Unterschiede und der Inklusion zusammenarbeiten und adressatengerecht kommunizieren
  • mit allen Projektbeteiligten in Berufs- und Fachsprache kommunizieren
  • mathematische, physikalische und technische Sachverhalte anwenden
  • Maschinen, Materialien und Energie unter den Aspekten der Nachhaltigkeit einsetzen
  • Vorschriften und Maßnahmen zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz umsetzen

Die am Bau Beteiligten müssen in der Lage sein, komplexe Bauabläufe zu erfassen, mit verschiedenen Gewerken und Personengruppen wie z. B. Auftraggebenden, Planenden und Bauaufsicht zu kooperieren, Vorleistungen anderer Gewerke einzuschätzen, Aufträge fachgerecht auszuführen und die Arbeitsergebnisse des eigenen Gewerkes an nachfolgende Gewerke zu übergeben. Die Zusammenarbeit der am Bau Beteiligten erfordert hohe kommunikative Kompetenzen und Teamfähigkeit. In allen Ausbildungsberufen werden deshalb die übergreifenden Kompetenzen in berufliche Handlungen integriert und folgende Qualifikationen erworben und fortlaufend vertieft:

  • Übernehmen von Arbeitsaufträgen und kundenorientierte Kommunikation
  • Planen, Vorbereiten und Organisieren von Arbeitsaufgaben
  • Einrichten, Sichern, Unterhalten und Räumen von Baustellen
  • Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen
  • Prüfen, Lagern und Auswählen von Baustoffen und Bauhilfsstoffen
  • Lesen und Anwenden von Plänen und Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen, auch digital
  • Durchführen von Messungen mittels analoger und digitaler Messgeräte
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Übergeben der Leistungen

Resultierend aus den Anforderungen der Bauwirtschaft durchlaufen Auszubildende in den Bauberufen im ersten Ausbildungsjahr die Grundstufe und erwerben unabhängig von ihrem Ausbildungsberuf grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Tief-, Hoch-, und Ausbau:

  • Bearbeiten von Holz und Holzwerkstoffen sowie Herstellen von Holzbauteilen
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Herstellen von Baugruben und Gräben sowie Durchführen von Verbauarbeiten und Wasserhaltung
  • Herstellen von Verkehrswegen
  • Herstellen von Infrastrukturleitungen und Bohrungen
  • Umbauen und Rückbauen von Baukörpern

Zweijährige Ausbildungsberufe

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Gleisbauarbeiten, Kanalbauarbeiten, Leitungsbauarbeiten und Straßenbauarbeiten absolviert werden.

Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende mit den Schwerpunkten Straßenbauarbeiten, Leitungsbauarbeiten, Kanalbauarbeiten und Gleisbauarbeiten unterrichtet.

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterinnen stellen Baugruben und Gräben her. Sie führen Verbauarbeiten und Wasserhaltungen durch, um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten und den Baugrund zu stabilisieren. Darüber hinaus sind sie für die Herstellung von Verkehrswegen wie Pflaster- und Plattenbelägen sowie den Einbau von Asphalt nach Aufgrabungen zuständig. Zudem gehören auch das Verlegen von Infrastrukturleitungen wie Rohre und Kabel zu ihren Aufgaben.

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterinnen werden vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Tiefbaugewerbes tätig.  

Im zweiten Ausbildungsjahr werden in den Schwerpunkten Straßenbau, Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik sowie Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:

  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Herstellen von Baugruben und Gräben sowie Durchführen von Verbauarbeiten und Wasserhaltungen
  • Herstellen von Verkehrswegen
  • Herstellen von Infrastrukturleitungen und Bohrungen
  • Umbauen und Rückbauen von Baukörpern

Im Schwerpunkt Gleisbauarbeiten werden in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:

  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Herstellen von Baugruben und Gräben sowie Durchführen von Verbauarbeiten und Wasserhaltungen
  • Herstellen von Verkehrswegen
  • Herstellen von Infrastrukturleitungen und Bohrungen
  • Umbauen und Rückbauen von Baukörpern

Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterin

Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Beton- und Stahlbetonbauarbeiten, Maurerarbeiten sowie Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten absolviert werden.

Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende mit den Schwerpunkten Maurerarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonbauarbeiten unterrichtet.

Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen führen grundlegende Arbeiten in verschiedenen Schwerpunktbereichen aus. Dazu gehören das Herstellen von Baukörpern aus Steinen, Bauteilen aus Beton und Stahlbeton, feuerfesten Konstruktionen und Schornsteintragrohren sowie das Durchführen von Bohr- und Trennverfahren und Abbruchverfahren. Zusätzlich setzen sie Energieeffizienzmaßnahmen um und ergreifen Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz. Dazu gehören auch das Umbauen und Rückbauen von Baukörpern. Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen übernehmen Aufträge, planen die Arbeiten, richten Baustellen ein und unterhalten diese, wählen Baustoffe aus und verarbeiten sie, erstellen Zeichnungen, führen Messungen durch, prüfen Untergründe, setzen Maschinen und Anlagen ein und führen qualitätssichernde Maßnahmen durch.

Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen werden vornehmlich in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Hochbaugewerbes tätig.

Im zweiten Ausbildungsjahr werden in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten Maurerarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonbauarbeiten erworben:

  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Herstellen von Putzen
  • Herstellen von Estrichen
  • Umbauen und Rückbauen von Baukörpern

Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin

Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Zimmerarbeiten, Stuckateurarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Estricharbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Trockenbauarbeiten absolviert werden.

Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende in den Schwerpunkten Zimmerarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten sowie Trockenbauarbeiten unterrichtet.

Zu den Aufgaben von Ausbaufacharbeitern und Ausbaufacharbeiterinnen gehören das Herstellen von Holzbauteilen, Putzen, Estrichen sowie das Ansetzen und Verlegen von Fliesen, Platten und Mosaiken. Auch für das Herstellen von Bauteilen im Trockenbau sind sie verantwortlich. Sie setzen Energieeffizienzmaßnahmen um und ergreifen Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz. Darüber hinaus führen sie Umbau- und Rückbauarbeiten von Bauteilen durch, um bestehende Strukturen an neue Anforderungen anzupassen oder zu entfernen. Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen übernehmen Aufträge, planen die Arbeiten, richten Baustellen ein und unterhalten diese, wählen Baustoffe aus und verarbeiten sie, erstellen Zeichnungen, führen Messungen durch, prüfen Untergründe, setzen Maschinen und Anlagen ein und führen qualitätssichernde Maßnahmen durch.

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Ausbaugewerbes tätig.

Im zweiten Ausbildungsjahr werden in folgenden Berufsbildpositionen weitere Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten erworben.

Schwerpunkt Zimmerarbeiten:

  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen
  • Bearbeiten von Holz und Holzwerkstoffen sowie Herstellen von Holzbauteilen
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Herstellen von Bauteilen im Trockenbau
  • Umbauen und Rückbauen von Baukörpern

Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten:

  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Herstellen von Estrichen
  • Ansetzen und Verlegen von Fliesen, Platten und Mosaiken
  • Herstellen von Bauteilen im Trockenbau
  • Umbauen und Rückbauen von Baukörpern

Schwerpunkt Trockenbauarbeiten:

  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen
  • Bearbeiten von Holz und Holzwerkstoffen sowie Herstellen von Holzbauteilen
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Herstellen von Putzen
  • Herstellen von Bauteilen im Trockenbau
  • Umbauen und Rückbauen von Baukörpern

Dreijährige Ausbildungsberufe

Die dreijährigen Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft bauen auf der Ausbildung zum Tief-, Hoch- bzw. Ausbaufacharbeiter und zur Tief-, Hoch- bzw. Ausbaufacharbeiterin auf. An beruflichen Schulzentren in Sachsen werden Auszubildende in den Tiefbauberufen Straßenbauer und Straßenbauerin, Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik, Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik sowie Gleisbauer und Gleisbauerin unterrichtet. In den Hochbauberufen werden Auszubildende in den Berufen Maurer und Maurerin sowie Beton- und Stahlbetonbauer und Beton- und Stahlbetonbauerin ausgebildet. In den Ausbauberufen werden Auszubildende in den Berufen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin, Trockenbaumonteur und Trockenbaumonteurin sowie Zimmerer und Zimmerin unterrichtet.

Berufsbereich Tiefbau

Straßenbauer und Straßenbauerinnen stellen Verkehrswege her und halten diese instand. Dazu gehören die Herstellung von Pflasterdecken, Plattenbelägen sowie Belägen aus Asphalt und Beton. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Ausheben von Baugruben und Gräben, deren Sicherung durch Verbau sowie das Verfüllen und Verdichten, um eine solide Grundlage für die Straßen zu schaffen. Sie stellen das Planum her und bauen Tragschichten ein, um eine ebene und stabile Fahrbahnoberfläche zu gewährleisten. Des Weiteren stellen sie Erdbauwerke her. Nach Aufgrabungen stellen sie den Oberbau wieder her, um die Fahrbahn in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Darüber hinaus sind sie für das Herstellen von Schacht- und Sonderbauwerken aus Beton, Stahlbeton, Steinen und Fertigteilen sowie von Infrastrukturleitungen zuständig.

Ihre Tätigkeit üben Straßenbauer und Straßenbauerinnen vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes, z. B. bei Straßenbauunternehmen und anderen Tiefbauunternehmen aus.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Straßenbau erwerben Straßenbauer und Straßenbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Herstellen der Entwässerung von Verkehrsflächen
  • Herstellen von Pflasterdecken und Plattenbelägen
  • Herstellen von Asphaltschichten
  • Herstellen von Fahrbahnbelägen aus Beton
  • Einbauen von Fertigteilen

Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik bauen Leitungssysteme zur Versorgung mit flüssigen und gasförmigen Medien. Sie verlegen Elektro- und Kommunikationsleitungen und halten diese instand. Ihre Aufgaben umfassen das Einbauen und Ausrichten von Druckrohrleitungen sowie Armaturen und Formstücken. Darüber hinaus stellen sie Hausanschlüsse her und führen offene und geschlossene Wasserhaltung durch. Zu ihren Tätigkeiten gehört auch das Prüfen und Desinfizieren von Rohrleitungen sowie das Bearbeiten von Druckrohren aus verschiedenen Materialien. Sie sind zudem für Aushubarbeiten, das Verbauen von Baugruben und Gräben sowie das Verfüllen und Verdichten von Böden zuständig.

Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik sind vor allem in Tiefbauindustrieunternehmen, aber auch bei Unternehmen der Energiegewinnung und -verteilung bzw. der Energieversorgung tätig.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik erwerben Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Herstellen von Baugruben und Gräben sowie Durchführen von Verbauarbeiten und Wasserhaltungen
  • Einbauen von Druckrohrleitungen
  • Einbauen von Elektro- und Kommunikationsleitungen
  • Instandhalten von Leitungen und Kabelschächten

Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik bauen und sanieren Kanalsysteme und dazugehörige Infrastruktur. Sie bauen Druckrohr- und Abwasserleitungen ein, prüfen Kanalsysteme und schützen sie vor Korrosion und chemischen Einflüssen. Des Weiteren führen sie Aus- und Umbauarbeiten an Schachtbauwerken durch und kümmern sich um Aushubarbeiten, das Verbauen von Baugruben und Gräben sowie das Verfüllen und Verdichten von Bodenmassen und das Anlegen von Böschungen, um die Stabilität der Infrastruktur zu gewährleisten. Sie stellen auch Kabelschächte her und legen Kabel und Kabelschutzrohre aus.

Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik sind in Betrieben des Bauhauptgewerbes, z. B. in Tiefbau- und Kanalbauunternehmen oder kommunalen Betrieben, beschäftigt.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik erwerben Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Herstellen von Schachtbauwerken und Sonderbauwerken
  • Herstellen von Baugruben und Gräben sowie Durchführen von Verbauarbeiten und Wasserhaltungen
  • Einbauen von Abwasserleitungen als Freispiegel- und Druckrohrleitung
  • Sanieren und Instandhalten von Kanälen

Gleisbauer und Gleisbauerinnen bauen Bahngleise und halten diese instand. Zu ihren Aufgaben gehören das Durchführen von spezifischen Messungen und das Anwenden von Lage- und Höhenplänen für Gleisanlagen. Sie verlegen und befestigen Schwellen und Schienen. Zudem sind sie verantwortlich für das Einschottern, Heben, Richten und Stopfen der Gleise. Die Instandhaltung der Gleisanlagen sowie das Montieren, Verlegen und Instandhalten von Weichen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Darüber hinaus stellen sie Bahnübergänge her, installieren Oberflächenentwässerungen und sichern Baugruben und Gräben.

Gleisbauer und Gleisbauerinnen werden beispielsweise beschäftigt in Gleisbaubetrieben und Verkehrsinfrastrukturunternehmen.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Gleisbauarbeiten erwerben Gleisbauer und Gleisbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in den Bereichen:

  • Herstellen von Bahnübergängen
  • Einbauen und Montieren von Gleisen und Weichen
  • Instandhalten von Gleisen und Weichen

Berufsbereich Hochbau

Maurer und Maurerinnen führen eine Vielzahl von Aufgaben beim Bau von Gebäuden und Bauwerken aus. Ihre Tätigkeiten umfassen das Herstellen von ein- und mehrschaligen Wänden mit unterschiedlichen Steinen in verschiedenen Verbandsarten sowie das Errichten von Mauerwerk mit Pfeilern und Vorlagen, um stabile und dauerhafte Strukturen zu schaffen. Sie fertigen Wände, Stürze und Außenmauerwerk an und überdecken Öffnungen im Mauerwerk mit künstlichen Steinen oder Fertigteilen. Des Weiteren gehören das Herstellen von Schalungen, das Einbauen von Bewehrungen und das Einbringen sowie Verdichten von Beton zu ihren Aufgaben, um solide Betonstrukturen an Fundamenten, Stützen, Balken, Wänden und Decken zu schaffen. Maurer und Maurerinnen führen auch Energieeffizienzmaßnahmen durch, wie das Herstellen von Wärmedämmverbundsystemen und das Einbauen von Dämmstoffen für Wärme-, Schall- und Brandschutz. Darüber hinaus sind sie für das Instandhalten von Mauerwerken aus natürlichen und künstlichen Steinen, von Putzen, Estrichen, Beton- und Stahlbetonteilen sowie Wärmedämmsystemen verantwortlich.

Maurer und Maurerinnen werden in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt, z. B. Hochbauunternehmen, Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen oder Unternehmen des Fertighausbaus.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter und zur Hochbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Maurerarbeiten erwerben Maurer und Maurerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Herstellen von Putzen
  • Instandhalten und Sichern von Baukörpern

Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen übernehmen Aufgaben im Bereich der Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, z. B. das Herstellen von Rahmen-, Großflächen- und Sonderschalungen für Fundamente, Stützen, Balken, Wände und Decken. Sie bauen Schalungen auf, versteifen und spannen sie ab. Sie fertigen Schalungen für sichtbaren Beton, konische Formen, Stützenköpfe, Podeste sowie gerade und gewendelte Treppenläufe an, auch unter Verwendung von Systemschalungen. Zudem stellen sie Bewehrungen her. Das Fördern, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Beton gehört ebenso zu ihren Aufgaben wie das Bearbeiten der Betonoberfläche von Hand oder mit Maschinen, um eine gleichmäßige Oberfläche zu erzielen. Sie bearbeiten Betonoberflächen auch nach gestalterischen Gesichtspunkten. Zusätzlich zu ihrer Hauptaufgabe sind Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen auch für die Herstellung von Baukörpern aus Steinen sowie für Energieeffizienzmaßnahmen und Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz zuständig. Darüber hinaus prüfen sie Betonoberflächen auf Schäden und führen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an Beton- und Stahlbetonbauteilen durch.

Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen arbeiten in Baubetrieben im Hochbau oder Fertigteilbau, z. B. für den Wohnungs-, Büro-, Verwaltungs‑, Gewerbe- und Industrie- sowie Infrastrukturbau. Sie können auch in Betrieben für Beton- und Fertigteilherstellung beschäftigt sein.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter und zur Hochbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonarbeiten erwerben Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Instandhalten und Sanieren von Beton- und Stahlbetonbauteilen

Berufsbereich Ausbau

Zimmerer und Zimmerinnen sind auf die Bearbeitung und Behandlung von Holzkonstruktionen spezialisiert. Ihr tägliches Arbeitsfeld reicht von der Vorbereitung von Holzoberflächen bis hin zur Sanierung von historischen Holzkonstruktionen. Sie haben damit eine unverzichtbare Rolle in der Bauwirtschaft, indem sie ihr Fachwissen und ihre handwerklichen Fähigkeiten einsetzen, um die Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit des Baustoffes Holz optimal zu nutzen. Sie bearbeiten und behandeln Holzoberflächen, um sie gegen äußere Einflüsse zu schützen und ihnen ein ansprechendes Aussehen zu verleihen. Zimmerer und Zimmerinnen planen und führen Maßnahmen zum konstruktiven Holzschutz durch. Sie wenden verschiedene Methoden an, um Holz vor Feuchtigkeit, Insektenbefall und andere Schäden zu schützen. Ein weiterer wichtiger Bereich ihrer Tätigkeit ist das Abbinden und Montieren von Holzkonstruktionen mit mobilen oder stationären Holzbearbeitungsmaschinen. Neben der Errichtung neuer Holzkonstruktionen spielen auch Energieeffizienzmaßnahmen zunehmend eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag, um den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und zur Nachhaltigkeit beizutragen. Zu den wesentlichen Fähigkeiten von Zimmerern und Zimmerinnen zählen auch, erhaltenswerte historische Bausubstanz zu erkennen, zu erhalten und zu schützen.

Beschäftigungsmöglichkeiten finden Zimmerer und Zimmerinnen in Zimmereibetrieben, Dachdeckerbetrieben und anderen Betrieben des Bauhauptgewerbes.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Zimmerarbeiten erwerben Zimmerer und Zimmerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Berücksichtigen von Zunft und Brauchtümern
  • Herstellen von Holzkonstruktionen
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Herstellen von Unterkonstruktionen und Bekleidungen
  • Herstellen, Einbauen und Befestigen von Bauteilen
  • Sanieren und Instandhalten von Holzkonstruktionen

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerinnen gestalten mit Fliesen, Platten, Mosaiken, Natursteinen und Werksteinen funktionale und ansprechende Oberflächen in Wohn-, Gewerbe- und Industriebereichen. Sie bauen Dämmstoffe ein, um Wärme-, Schall- und Brandschutz an Böden und Wänden zu gewährleisten. Zusätzlich stellen sie Ummantelungen und Verkleidungen her und montieren vorgefertigte Bauteile wie Sanitärsystembauteile, Tragkonstruktionen und Montagewände. Ein weiterer wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist das Herstellen von Abdichtungen sowie Bodenabläufen und -rinnen im Verbund mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen, Platten und Mosaiken. Sie verlegen auch dünnschichtige Boden- und Wandheizungssysteme für zusätzlichen Komfort. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Sanierung und Instandhaltung von Bekleidungen und Belägen aus Fliesen, Platten, Mosaiken und Werksteinen.

Ihren Arbeitsplatz haben Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie Fliesen-, Platten und Mosaiklegerinnen in Betrieben des Ausbaus und des Hochbaus.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten erwerben Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen sowie Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz in und an Bauwerken und Bauteilen
  • Ansetzen und Verlegen von Fliesen, Platten und Mosaiken
  • Herstellen von Abdichtungen sowie Bodenabläufen und Bodenrinnen
  • Sanieren und Instandhalten von Bekleidungen und Belägen aus Fliesen, Platten, Mosaiken und Werksteinen

Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen sind Fachleute für die Errichtung und Gestaltung von Innenräumen durch Trockenbauverfahren. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, indem sie Dämmstoffe für den Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz einbauen. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst das Herstellen von Montagewänden, Abschottungen, Bekleidungen und Unterdecken sowie das Montieren von Unterkonstruktionen für Wand- und Deckenkonstruktionen. Darüber hinaus führen sie den Ausbau von Feuchträumen und Dachgeschossen durch und errichten Brandschutzkonstruktionen sowie Sonderdecken wie Akustik-, Heiz-, Kühl- und Klimadecken sowie Strahlenschutzkonstruktionen. Sanierung und Instandhaltung von Trockenbaukonstruktionen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Ihren Arbeitsplatz haben Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen in Trockenbau- und Stuckateurbetrieben, in Spezialbetrieben für Akustikbau und Objektausbau sowie in anderen Betrieben des Bauhauptgewerbes.

Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Trockenbauarbeiten erwerben Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  • Ausbauen von Feuchträumen
  • Ausbauen von Dachgeschossen
  • Herstellen von Sonderdecken
  • Herstellen von Brandschutzkonstruktionen
  • Herstellen von Strahlenschutzkonstruktionen
  • Herstellen von Bauteilen und Sonderkonstruktionen im Trockenbau
  • Sanieren und Instandhalten von Trockenbaukonstruktionen

Die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele der Berufsschule ist auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz gerichtet. Diese entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz sowie in Methoden- und Lernkompetenz. Den Ausgangspunkt des Unterrichts und des Lernens der Schülerinnen und Schüler bilden berufliche Handlungen. Diese Handlungen sollen im Unterricht didaktisch reflektiert als Lernhandlungen gedanklich nachvollzogen oder exemplarisch ausgeführt, selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden. Damit fördern sie ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit und integrieren technische, sicherheitstechnische, ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte, nutzen die berufspraktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen soziale Prozesse, z. B. der Interessenklärung oder der Konfliktbewältigung.

Die KMK-Rahmenlehrpläne der Ausbildungsberufe sind vor diesem Hintergrund nach Lernfeldern gegliedert. Die Stundentafeln der Bildungsgänge gliedern sich in den Pflichtbereich mit dem berufsübergreifenden Bereich und dem berufsbezogenen Bereich sowie den Wahlbereich.

Die Lernfelder der sächsischen Stundentafeln sind mit den Lernfeldern der KMK-Rah­men­lehrpläne weitgehend identisch.

Für die vom Blockunterricht abweichenden Organisationsformen sind die Stundentafeln für den berufsbezogenen Bereich basierend auf der VwV Stundentafeln bbS in der jeweils geltenden Fassung von den Schulen in eigener Verantwortung anzupassen.

Die Struktur der Lernfelder orientiert sich in Aufbau und Zielsetzung an Arbeitsprozessen der Branche. Die Zielformulierungen innerhalb der Lernfelder der KMK-Rahmen­lehrpläne beschreiben den Qualifikationsstand und die Kompetenzen am Ende des Lern­prozesses. Ergänzt durch die Inhalte umfassen sie den Mindestumfang zu vermittelnder Kompetenzen.

Auf Grund der sich schnell entwickelnden beruflichen Anforderungen sind die Inhalte weitgehend offen formuliert. Diese Struktur fördert und fordert die Einbeziehung neuer Entwicklungen und Tendenzen der Baubranche in den Unterricht.

Die Lernfelder des ersten Ausbildungsjahres der Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft (Bereiche Tiefbau, Hochbau, Ausbau) sind identisch. Eine gemeinsame Beschulung ist im ersten Ausbildungsjahr möglich, berufsspezifische Lernsituationen können berücksichtigt werden.

Die Lernfelder sind logisch angeordnet und bauen spiralcurricular aufeinander auf. Die Umsetzung sowie die zeitliche Abfolge der Lernfelder sind unter Beachtung des spiralcurricularen Aufbaus im Lehrerteam abzustimmen.

Kommunikative und fremdsprachliche Kompetenzen werden integrativ in den Lernfeldern entwickelt.

Die Abgrenzung zwischen den Ausbildungsjahren ist hinsichtlich der zeitlichen Planung in den Ausbildungsordnungen und in Bezug auf die Prüfungen einzuhalten.

Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder der KMK-Rahmenlehrpläne sind in den Schulen vor Ort zu leisten. Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsituationen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Lernsituationen konkretisieren die Vorgaben des Lernfeldes und werden mittels curricularer Analyse aus diesen abgeleitet.

Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein. Die Lernfelder bieten umfassende Möglichkeiten, den sicheren, sachgerechten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit traditionellen und digitalen Medien zu thematisieren. Sie beinhalten vielfältige, unmittelbare Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen, deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie Bezügen zur eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Die Umsetzung der Lernsituationen unter Einbeziehung dieser Perspektiven trägt aktiv zur weiteren Lebensorientierung, zur Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler, zum selbstbestimmten Handeln und damit zur Stärkung der Zivilgesellschaft bei.

Inhalte mit politischem Gehalt werden mit den damit in Verbindung stehenden fachspezifischen Arbeitsmethoden der politischen Bildung umgesetzt. Dafür eignen sich u. a. Rollen- und Planspiele, Streitgespräche, Pro- und Kontra-Debatten, Podiumsdiskussionen oder kriterienorientierte Fall-, Konflikt- und Problemanalysen.

Bei Inhalten mit Anknüpfungspunkten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eignen sich insbesondere die didaktischen Prinzipien der Visionsorientierung, des Vernetzenden Lernens sowie der Partizipation. Vernetztes Denken bedeutet hier die Verbindung von Gegenwart und Zukunft einerseits und ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des eigenen Handelns andererseits.

Die Digitalisierung und der mit ihr verbundene gesellschaftliche Wandel erfordern eine Vertiefung der informatischen Bildung. Ausgehend von den Besonderheiten der Bildungsgänge begründet der Charakter der beruflichen Qualifikationen einen permanenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie berufs­bezogener Software, die zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz erforderlich sind. 

Unter Beachtung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung und entsprechender schulorganisatorischer Regelungen. Bis zu 25 % der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Unterrichtes in jedem Ausbildungsjahr können für den anwendungsbezogenen gerätegestützten Unterricht genutzt werden, wobei eine Klassenteilung möglich ist. Die konkrete Planung obliegt der Schule.

Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unterricht gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Das Lernen erfolgt in vollständigen Handlungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen selbstständig planen, durchführen, überprüfen, gegebenenfalls korrigieren und schließlich bewerten.

Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen. Des Weiteren ist eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den beteiligten Lehrkräften des berufsübergreifenden und berufsbezogenen Bereiches sowie der in einem Lernfeld unterrichtenden Lehrkräfte notwendig.

Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Lern- und Arbeitstechniken anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln sowie Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu bewerten. Darüber hinaus ist bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein zu entwickeln, dass Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen und lebenslangen Lernen wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben sind.

Stundentafeln

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin; Schwerpunkt Straßenbau, Straßenbauer und Straßenbauerin

Unterrichtsfächer und Lernfelder Wochenstunden in der Klassenstufe
1 2 3
Pflichtbereich 37 37 37
Berufsübergreifender Bereich 13 13 13
Deutsch/Kommunikation 3 3 3
Englisch 2 1 -
Gemeinschaftskunde 2 2 3
Wirtschaftskunde 3 3 3
Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik 2 2 2
Sport 1 2 2
Berufsbezogener Bereich1 24 24 24
1 Baustellen einrichten 1,5 - -
2 Bauwerke erschließen und gründen 4,5 - -
3 Einschalige Baukörper mauern 4,5 - -
4 Stahlbetonbauteile herstellen 4,5 - -
5 Holzkonstruktionen herstellen 4,5 - -
6 Bauteile beschichten und bekleiden 4,5 - -
7 Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern - 3 -
8 Erdbauwerke errichten - 6 -
9 Rohrleitungen einbauen - 6 -
10 Verkehrsflächen herstellen - 6 -
11 Verkehrswege planen und bauen - - 6
12 Asphaltfahrbahnen bauen - - 7,5
13 Betonfahrbahndecken herstellen - - 4,5
14 Verkehrswege erhalten - - 3
Wahlbereich2 2 2 2
 
  • 1
    Es obliegt den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung, in welchen Lernfeldern des berufsbezogenen Bereiches in den Klassenstufen 2, 3 und ggf. 4 unter Beachtung der personellen und sächlichen Ressourcen der Unterricht um jeweils drei Wochenstunden erhöht wird.
  • 2
    Der Wahlbereich steht den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung zur Vertiefung der berufsbezogenen Inhalte sowie zur weiteren Spezialisierung und Förderung zur Verfügung. Die Möglichkeit, das Fach Sport im Wahlbereich der Klassenstufe 1 anzubieten, ist ebenso gegeben.

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin; Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten, Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik

Unterricht Wochenstunden in der Klassenstufe
1 2 3
Pflichtbereich 37 37 37
Berufsübergreifender Bereich 13 13 13
Deutsch/Kommunikation 3 3 3
Englisch 2 1 -
Gemeinschaftskunde 2 2 3
Wirtschaftskunde 3 3 3
Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik 2 2 2
Sport 1 2 2
Berufsbezogener Bereich3 24 24 24
1 Baustellen einrichten 1,5 - -
2 Bauwerke erschließen und gründen 4,5 - -
3 Einschalige Baukörper mauern 4,5 - -
4 Stahlbetonbauteile herstellen 4,5 - -
5 Holzkonstruktionen herstellen 4,5 - -
6 Bauteile beschichten und bekleiden 4,5 - -
7 Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern - 3 -
8 Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen - 4,5 -
9 Infrastrukturleitungen einbauen - 7,5 -
10 Schächte einbauen - 3 -
11 Verkehrsflächen wiederherstellen - 3 -
12 Baugruben und Gräben sichern - - 4,5
13 Druckrohrleitungen und Hausanschlüsse herstellen - - 9
14 Elektro- und Kommunikationsleitungen herstellen - - 3
15 Leitungen instand halten und sanieren - - 4,5
Wahlbereich4 2 2 2
 
  • 3
    Es obliegt den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung, in welchen Lernfeldern des berufsbezogenen Bereiches in den Klassenstufen 2, 3 und ggf. 4 unter Beachtung der personellen und sächlichen Ressourcen der Unterricht um jeweils drei Wochenstunden erhöht wird.
  • 4
    Der Wahlbereich steht den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung zur Vertiefung der berufsbezogenen Inhalte sowie zur weiteren Spezialisierung und Förderung zur Verfügung. Die Möglichkeit, das Fach Sport im Wahlbereich der Klassenstufe 1 anzubieten, ist ebenso gegeben.

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin; Schwerpunkt Kanalbauarbeiten, Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik

Unterricht Wochenstunden in der Klassenstufe
1 2 3
Pflichtbereich 37 37 37
Berufsübergreifender Bereich 13 13 13
Deutsch/Kommunikation 3 3 3
Englisch 2 1 -
Gemeinschaftskunde 2 2 3
Wirtschaftskunde 3 3 3
Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik 2 2 2
Sport 1 2 2
Berufsbezogener Bereich5 24 24 24
1 Baustellen einrichten 1,5 - -
2 Bauwerke erschließen und gründen 4,5 - -
3 Einschalige Baukörper mauern 4,5 - -
4 Stahlbetonbauteile herstellen 4,5 - -
5 Holzkonstruktionen herstellen 4,5 - -
6 Bauteile beschichten und bekleiden 4,5 - -
7 Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern - 3 -
8 Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen - 6 -
9 Schächte einbauen - 3 -
10 Infrastrukturleitungen einbauen - 6 -
11 Verkehrsflächen wiederherstellen - 3 -
12 Baugruben und Gräben sichern - - 4,5
13 Sonderbauwerke herstellen - - 4,5
14 Abwasserleitungen einbauen - - 6
15 Kanalsysteme sanieren - - 6
Wahlbereich6 2 2 2
 
  • 5
    Es obliegt den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung, in welchen Lernfeldern des berufsbezogenen Bereiches in den Klassenstufen 2, 3 und ggf. 4 unter Beachtung der personellen und sächlichen Ressourcen der Unterricht um jeweils drei Wochenstunden erhöht wird.
  • 6
    Der Wahlbereich steht den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung zur Vertiefung der berufsbezogenen Inhalte sowie zur weiteren Spezialisierung und Förderung zur Verfügung. Die Möglichkeit, das Fach Sport im Wahlbereich der Klassenstufe 1 anzubieten, ist ebenso gegeben.

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin; Schwerpunkt Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Brunnenbauer und Brunnenbauerin

Unterricht Wochenstunden in der Klassenstufe
1 2 3
Pflichtbereich 37 37 37
Berufsübergreifender Bereich 13 13 13
Deutsch/Kommunikation 3 3 3
Englisch 2 1 -
Gemeinschaftskunde 2 2 3
Wirtschaftskunde 3 3 3
Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik 2 2 2
Sport 1 2 2
Berufsbezogener Bereich7 24 24 24
1 Baustellen einrichten 1,5 - -
2 Bauwerke erschließen und gründen 4,5 - -
3 Einschalige Baukörper mauern 4,5 - -
4 Stahlbetonbauteile herstellen 4,5 - -
5 Holzkonstruktionen herstellen 4,5 - -
6 Bauteile beschichten und bekleiden 4,5 - -
7 Baugrund erkunden - 6 -
8 Bohrungen abteufen - 6 -
9 Rohrleitungen einbauen - 3 -
10 Spezialtiefbauarbeiten ausführen - 6 -
11 Brunnen ausbauen - - 4,5
12 Brunnen entwickeln - - 4,5
13 Anlagen zur Wasserversorgung errichten - - 4,5
14 Brunnen regenerieren und sanieren - - 4,5
15 Geothermische Energie gewinnen - - 3
Wahlbereich8 2 2 2
 
  • 7
    Es obliegt den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung, in welchen Lernfeldern des berufsbezogenen Bereiches in den Klassenstufen 2, 3 und ggf. 4 unter Beachtung der personellen und sächlichen Ressourcen der Unterricht um jeweils drei Wochenstunden erhöht wird.
  • 8
    Der Wahlbereich steht den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung zur Vertiefung der berufsbezogenen Inhalte sowie zur weiteren Spezialisierung und Förderung zur Verfügung. Die Möglichkeit, das Fach Sport im Wahlbereich der Klassenstufe 1 anzubieten, ist ebenso gegeben.

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin; Schwerpunkt Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Spezialtiefbauer und Spezialtiefbauerin

Unterricht Wochenstunden in der Klassenstufe
1 2 3
Pflichtbereich 37 37 37
Berufsübergreifender Bereich 13 13 13
Deutsch/Kommunikation 3 3 3
Englisch 2 1 -
Gemeinschaftskunde 2 2 3
Wirtschaftskunde 3 3 3
Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik 2 2 2
Sport 1 2 2
Berufsbezogener Bereich9 24 24 24
1 Baustellen einrichten 1,5 - -
2 Bauwerke erschließen und gründen 4,5 - -
3 Einschalige Baukörper mauern 4,5 - -
4 Stahlbetonbauteile herstellen 4,5 - -
5 Holzkonstruktionen herstellen 4,5 - -
6 Holzkonstruktionen herstellen 4,5 - -
7 Baugrund erkunden - 6 -
8 Bohrungen abteufen - 6 -
9 Rohrleitungen einbauen - 3 -
10 Spezialtiefbauarbeiten ausführen - 6 -
11 Tiefgründungen herstellen - - 4,5
12 Baugruben sichern - - 6
13 Baugrund verbessern - - 4,5
14 Rohre grabenlos einbauen - - 3
15 Umweltschäden verhindern und beheben - - 3
Wahlbereich10 2 2 2
 
  • 9
    Es obliegt den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung, in welchen Lernfeldern des berufsbezogenen Bereiches in den Klassenstufen 2, 3 und ggf. 4 unter Beachtung der personellen und sächlichen Ressourcen der Unterricht um jeweils drei Wochenstunden erhöht wird.
  • 10
    Der Wahlbereich steht den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung zur Vertiefung der berufsbezogenen Inhalte sowie zur weiteren Spezialisierung und Förderung zur Verfügung. Die Möglichkeit, das Fach Sport im Wahlbereich der Klassenstufe 1 anzubieten, ist ebenso gegeben.

Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin; Schwerpunkt Gleisbauarbeiten, Gleisbauer und Gleisbauerin

Unterricht Wochenstunden in der Klassenstufe
1 2 3
Pflichtbereich 37 37 37
Berufsübergreifender Bereich 13 13 13
Deutsch/Kommunikation 3 3 3
Englisch 2 1 -
Gemeinschaftskunde 2 2 3
Wirtschaftskunde 3 3 3
Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik 2 2 2
Sport 1 2 2
Berufsbezogener Bereich11 24 24 24
1 Baustellen einrichten 1,5 - -
2 Bauwerke erschließen und gründen 4,5 - -
3 Einschalige Baukörper mauern 4,5 - -
4 Stahlbetonbauteile herstellen 4,5 - -
5 Holzkonstruktionen herstellen 4,5 - -
6 Bauteile beschichten und bekleiden 4,5 - -
7 Baugrund erkunden - 3 -
8 Erdbauwerke errichten - 4,5 -
9 Verkehrsflächen im Gleisbereich herstellen - 6 -
10 Gleisanlagen neu bauen - 7,5 -
11 Gleisbögen herstellen und einmessen - - 4,5
12 Weichen montieren und einmessen - - 6
13 Verkehrsflächen befestigen - - 4,5
14 Gleisanlagen instand halten - - 6
Wahlbereich12 2 2 2
 
  • 11
    Es obliegt den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung, in welchen Lernfeldern des berufsbezogenen Bereiches in den Klassenstufen 2, 3 und ggf. 4 unter Beachtung der personellen und sächlichen Ressourcen der Unterricht um jeweils drei Wochenstunden erhöht wird.
  • 12
    Der Wahlbereich steht den Schulen im Rahmen ihrer Eigenverantwortung zur Vertiefung der berufsbezogenen Inhalte sowie zur weiteren Spezialisierung und Förderung zur Verfügung. Die Möglichkeit, das Fach Sport im Wahlbereich der Klassenstufe 1 anzubieten, ist ebenso gegeben.

Hinweise zur Umsetzung

In diesem Kontext wird auf die Handreichung „Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehr­pläne“ (LaSuB 2022) verwiesen.

Diese Handreichung bezieht sich auf die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in den Schul­arten Berufsschule, Berufsfachschule und Fachschule und enthält u. a. Ausführungen

  1. zum Lernfeldkonzept,
  2. zu Aufgaben der Schulleitung bei der Umsetzung des Lernfeldkonzeptes, wie
    • Information der Lehrkräfte über das Lernfeldkonzept und über die Ausbildungsdokumente,
    • Bildung von Lehrerteams,
    • Gestaltung der schulorganisatorischen Rahmenbedingungen,
  3. zu Anforderungen an die Gestaltung des Unterrichts, insbesondere zur
    • kompetenzorientierten Planung des Unterrichts,
    • Auswahl der Unterrichtsmethoden und Sozialformen

sowie das Glossar.

Darüber hinaus wird die Verwendung der Handreichung „Operatoren in der beruflichen Bildung“ (LaSuB 2021) empfohlen. Das Material unterstützt die Standardisierung von Operatoren in Aufträgen und Aufgaben sowie die Transparenz in den Anforderungen bei der Umsetzung von beruflichen Handlungssituationen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung.

Sächsische Lehrkräfte können in der dynamischen Lehrplandatenbank ergänzend zu den Lehrplänen und Arbeitsmaterialien auf eine vielfältige Auswahl von Dokumenten und Web-Links sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für das Selbstlernen der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen. 

Ansicht der Dynamischen Lehrplandatenbank

Die Verfügbarkeit dieser Materialien in den Lehrplänen, Arbeitsmaterialien und Stundentafeln ist durch ein Symbol gekennzeichnet, welches sich rechts neben den Lehrplanzielen und -inhalten oder Lernfeldern befindet. Das Materialangebot ist ausschließlich nach der Anmeldung im Schulportal für sächsische Lehrkräfte abrufbar. Es wird sukzessive erweitert.

Ein wichtiges Unterstützungsmaterial stellen die verknüpften curricularen Analysen und exemplarischen Lernsituationen dar. Die Mitglieder der sächsischen Lehrplankommissionen leiten aus dem Rahmenlehrplan detaillierte curriculare Analysen ab, die die im Rahmenlehrplan festgelegten Kompetenzen konkretisieren. Die zu entwickelnden Teilkompetenzen sowie die zu unterrichtenden Inhalte der Lernfelder sind präzisiert und mit Zeitrichtwerten versehen.

Auf der Grundlage der curricularen Analysen werden didaktisch aufbereitete exemplarische Lernsituationen entwickelt. Ausgangspunkte dieser Lernsituationen sind geeignete Aufträge und Handlungsergebnisse unter Beachtung der Abläufe von Arbeits- bzw. Geschäftsprozessen. 

Für die Lernfelder, die Kompetenzbeschreibungen zum berufsbezogenen Fremdsprachenerwerb enthalten, haben die Lehrplankommissionen Hinweise zur Umsetzung entwickelt, die ebenfalls in der Lehrplandatenbank zur Verfügung gestellt werden.

Hinweise zum berufsbezogenen Englisch

Berufsbezogenes Englisch bildet die Integration der Fremdsprache in die Lernfelder ab. 

Der Englischunterricht im berufsübergreifenden Bereich gemäß den Vorgaben der Stundentafel und der Unterricht im berufsbezogenen Englisch stellen eine Einheit dar. Es werden gezielt Kompetenzen entwickelt, die die berufliche Mobilität der Schülerinnen und Schüler in Europa und in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt unterstützen.

Der Englischunterricht orientiert auf eine weitgehend selbstständige Sprachverwendung mindestens auf dem Niveau B1 des KMK-Fremdsprachenzertifikats13, das sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientiert. Dabei werden die vorhandenen fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion um berufliche Handlungssituationen erweitert. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollten motiviert werden, sich den Anforderungen des Niveaus B2 zu stellen.

Grundlage für den berufsbezogenen Englischunterricht bilden die in den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans formulierten fremdsprachlichen Aspekte. Der in den Lernfeldern integrativ erworbene Fachwortschatz wird in vielfältigen Kommunikationssituationen angewandt sowie orthografisch und phonetisch gesichert. Relevante grammatische Strukturen werden aktiviert. Der Unterricht strebt den Erwerb grundlegender interkultureller Handlungsfähigkeit mit dem Ziel an, mehr Sicherheit im Umgang mit fremdsprachigen Kommunikationspartnern zu entwickeln. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, im beruflichen Kontext erfolgreich zu kommunizieren.

Der Unterricht im berufsbezogenen Englisch ist weitgehend in der Fremdsprache zu führen und handlungsorientiert auszurichten. Dies kann u. a. durch Projektarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele geschehen. Dazu sind die Simulation wirklichkeitsnaher Situationen im Unterricht, die Nutzung von Medien und moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Einüben und Anwenden von Lern- und Arbeitstechniken eine wesentliche Voraussetzung. 

Vertiefend kann berufsbezogenes Englisch im Wahlbereich angeboten werden. Empfehlungen dazu werden in den berufsgruppenbezogenen Modulen des Lehrplans Englisch für die Berufsschule/Berufsfachschule gegeben.

Die Teilnahme an den Prüfungen zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen Niveau B1 oder Niveau B2 in der beruflichen Bildung in einem berufsrelevanten Bereich kann von den Schülerinnen und Schülern in Abstimmung mit der Lehrkraft für Fremdsprachen individuell entschieden werden.

Die Niveaubeschreibung des KMK-Fremdsprachenzertifikats weist folgende Anforderungen in den einzelnen Kompetenzbereichen aus:

Rezeption:  Gesprochenen und geschriebenen fremdsprachigen Texten Informationen entnehmen

Hör- und Hörsehverstehen

Niveau B1

Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen Texten in berufstypischen Situationen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen, wenn deutlich und in Standard­sprache gesprochen wird. 

Niveau B2

Die Schülerinnen und Schüler können komplexere berufstypische Texte global, selektiv und detailliert verstehen, wenn in natürlichem Tempo und in Standardsprache gesprochen wird, auch wenn diese leichte Akzentfärbungen aufweist. 

Leseverstehen

Niveau B1

Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen berufstypischen Texten zu teilweise weniger vertrauten Themen aus bekannten Themenbereichen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen. 

Niveau B2

Die Schülerinnen und Schüler können komplexe berufstypische Texte, auch zu wenig vertrauten und abstrakten Themen aus bekannten Themenbereichen, global, selektiv und detailliert verstehen. 

Produktion:  Fremdsprachige Texte erstellen

Niveau B1

Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufstypische Texte zu vertrauten Themen verfassen. 

Niveau B2

Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufstypische Texte aus bekannten Themenbereichen verfassen. 

Mediation:  Textinhalte in die jeweilige Sprache übertragen und in zweisprachigen Situationen vermitteln

Niveau B1

Die Schülerinnen und Schüler können fremdsprachlich dargestellte berufliche Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch wiedergeben. Sie können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel in deutscher Sprache dargestellte Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache übertragen. 

Niveau B2

Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt komplexer fremdsprachlicher berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch sowohl wiedergeben als auch zusammenfassen. Sie können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel den Inhalt komplexer berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen in deutscher Sprache sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache sowohl übertragen als auch zusammenfassen. 

Interaktion:  Gespräche in der Fremdsprache führen

Niveau B1

Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um vertraute Themen geht, in der Fremdsprache weitgehend sicher bewältigen, sofern die am Gespräch Beteiligten kooperieren, dabei auch eigene Meinungen sowie Pläne erklären und begründen. 

Niveau B2

Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um komplexe Themen aus bekannten Themenbereichen geht, in der Fremdsprache sicher bewältigen, dabei das Gespräch aufrechterhalten, Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen. 

______________________________
13   Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/1998/1998_11_20-Fremdsprachen-berufliche-Bildung.pdf 

Unterstützungsmaterialien

Curriculare Analysen, exemplarische Lernsituationen und Hinweise zum berufsbezogenen Englisch für das 1. Ausbildungsjahr stehen im Arbeitsmaterial Berufsfeld Bautechnik (2026) zur Verfügung.

Übersichten 2. und 3. Ausbildungsjahr Tiefbauberufe

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Straßenbauarbeiten; Straßenbauer/Straßenbauerin

Lernfeld 7 Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern 40 Ustd.
Lernfeld 8 Erdbauwerke errichten 80 Ustd.
Lernfeld 9 Rohrleitungen einbauen 80 Ustd.
Lernfeld 10 Verkehrsflächen herstellen 80 Ustd.
Lernfeld 11 Verkehrswege planen und bauen 80 Ustd.
Lernfeld 12 Asphaltfahrbahnen bauen 100 Ustd.
Lernfeld 13 Betonfahrbahndecken herstellen 60 Ustd.
Lernfeld 14 Verkehrswege erhalten 40 Ustd.

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Leitungsbauarbeiten; Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik/Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik

Lernfeld 7 Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern 40 Ustd.
Lernfeld 8 Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen 60 Ustd.
Lernfeld 9 Infrastrukturleitungen einbauen 100 Ustd.
Lernfeld 10 Schächte einbauen 40 Ustd.
Lernfeld 11 Verkehrsflächen wiederherstellen 40 Ustd.
Lernfeld 12 Baugruben und Gräben sichern 60 Ustd.
Lernfeld 13 Druckrohrleitungen und Hausanschlüsse herstellen 120 Ustd.
Lernfeld 14 Elektro- und Kommunikationsleitungen herstellen 40 Ustd.
Lernfeld 15 Leitungen instand halten und sanieren 60 Ustd.

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Kanalbauarbeiten; Kanalbauer für Infrastrukturtechnik/ Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik

Lernfeld 7 Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern 40 Ustd.
Lernfeld 8 Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen 80 Ustd.
Lernfeld 9 Schächte einbauen 40 Ustd.
Lernfeld 10 Infrastrukturleitungen einbauen 80 Ustd.
Lernfeld 11 Verkehrsflächen wiederherstellen 40 Ustd.
Lernfeld 12 Baugruben und Gräben sichern 60 Ustd.
Lernfeld 13 Sonderbauwerke herstellen 60 Ustd.
Lernfeld 14 Abwasserleitungen einbauen 80 Ustd.
Lernfeld 15 Kanalsysteme sanieren 80 Ustd.

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Gleisbauarbeiten; Gleisbauer/Gleisbauerin

Lernfeld 7 Baugrund erkunden 40 Ustd.
Lernfeld 8 Erdbauwerke errichten 60 Ustd.
Lernfeld 9 Verkehrsflächen im Gleisbereich herstellen 80 Ustd.
Lernfeld 10 Gleisanlagen neu bauen 100 Ustd.
Lernfeld 11 Gleisbögen herstellen und einmessen 60 Ustd.
Lernfeld 12 Weichen montieren und einmessen 80 Ustd.
Lernfeld 13 Verkehrsflächen befestigen 60 Ustd.
Lernfeld 14 Gleisanlagen instand halten 80 Ustd.

Curriculare Analysen und Hinweise zum berufsbezogenen Englisch für die Berufsausbildung in Tiefbauberufen

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Straßenbauarbeiten; Straßenbauer/Straßenbauerin

Lernfeld 7: Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Arbeitsstellen im Verkehrsraum vorzubereiten, zu sichern und als Straßenbaustelle einzurichten.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Arbeitsstelle im Verkehrsraum und beachten die auftragsbezogenen Kundenwünsche im Hinblick auf die örtlichen Gegebenheiten.

 

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag.

4 Ustd.

Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation

Lagepläne lesen

Straßenverlauf

Lage vorhandener Leitungen und Medien

Bebauung

Verkehr auf Schienen

Sie ordnen die Arbeiten im Straßenbereich den Arbeitsstellen zu 

Arbeiten an der Straße selbst

Arbeiten an Leitungen in oder über der Straße

Arbeiten neben oder über der Straße

Vermessungsarbeiten

Sie informieren sich über die Lage der Arbeitsstelle

außerorts

innerorts

Sie benennen besondere Gefahrenbereiche für die Verkehrsteilnehmenden

Stau

Ablenkung

Staubentwicklung

Verschmutzungen

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Anforderungen und Vorgaben für die Absicherung in technischen Regelwerken, Bauvorschriften und allgemeinen technischen Vertragsbedingungen.

Die Schülerinnen und Schüler stellen die rechtlichen Grundlagen zur Einrichtung einer Arbeitsstelle zusammen

4 Ustd.

BGB, StGB, StVO, ATV

RSA, ZTV SA 

ArbSchG, ASR, BaustellV

Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1

gesetzliche Grundlagen

Richtlinien

Vorschriften

Sie berücksichtigen die bereitzustellenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Unterkünfte und verschaffen sich einen Überblick über Baustellen-sicherungsmaßnahmen und die einzuhaltenden Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Die Schülerinnen und Schüler stellen die Elemente einer Baustelleneinrichtung zusammen.

2 Ustd.

LF 1

Sie beachten hierbei die örtliche Baustellensituation

Lage

Größe

Ver- und Entsorgungseinrichtungen

Lagerung von Aushubmaterial

Sie setzen sich mit den Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz auseinander und berücksichtigen diese zum Schutz der am Bau Beteiligten und aller Verkehrsteilnehmenden.

Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsabläufe zur Einrichtung und Absicherung der Baustelle auf der Basis von Bestands- und Regelplänen.

 

Die Schülerinnen und Schüler ordnen die zutreffenden Regelpläne nach den Gegebenheiten ein

6 Ustd.

Bestandspläne

Lage der Arbeitsstelle

Autobahnen

Landstraßen

innerörtliche Straßen

Dauer der Arbeitsstelle

längere Dauer

kürzere Dauer

Bereiche

Fahrbahnbereich

Geh- und Radwegbereich

Schienenbahnen

Sie setzen sich mit den behördlich angeordneten Verkehrszeichenplänen auseinander und vergleichen diese mit den Regelplänen der RSA.

Sie legen den Arbeitsablauf zur Einrichtung der Arbeitsstelle fest.

Sie fertigen Zeichnungen, Einmeß- und Aufmaßskizzen an und prüfen diese auf Übereinstimmung mit den örtlichen Gegebenheiten.

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Platzbedarf für die Arbeitsstelle und fertigen Skizzen und Zeichnungen an. Sie achten dabei auf örtliche Gegebenheiten.

 

6 Ustd.

Regeln BG BAU, DGUV 

Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen eine ressourcenschonende Verwendung von Baustoffen und planen kreislaufwirtschaftliche Gesichtspunkte bei der Trennung von Abfall- und Reststoffen und deren umweltgerechte Verwertung.

Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei der Planung der Baustelleneinrichtung Flächen für die Trennung von Abfall- und Reststoffen sowie deren umweltgerechte Verwertung ein.

1 Ustd.

Die Schülerinnen und Schüler führen Vermessungsarbeiten und Baustellensicherungsmaßnahmen durch. Sie ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Personen, stellen die Lage von Ver- und Entsorgungsleitungen auf der Baustelle fest und schützen diese vor Beschädigungen.

 

Die Schülerinnen und Schüler messen die Baustelle und die geplanten Sicherungsmaßnahmen ein.

6 Ustd.

ArbSchG, ArbStättV, BaustellV, BG BAU

Sie achten dabei auf die eigene, sowie die Sicherheit aller Teilnehmenden im Straßenverkehr.

Sie schützen vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen auf der Baustelle vor Beschädigungen.

Sie führen eine Straßenabsicherung gemäß vorgegebenem Verkehrszeichenplan aus.

Die Schülerinnen und Schüler positionieren die Sicherungselemente nach den Vorgaben der Regelpläne der RSA und den Verkehrszeichenplänen aus der verkehrsrechtlichen Anordnung.

4 Ustd.

BG BAU, DGUV

Kommen Arbeitshilfen (Gerüste, Leitern) zum Einsatz, dokumentieren sie Mängel und leiten diese an den Vorgesetzten weiter.

Die Schülerinnen und Schüler achten beim Einsatz von Leitern und Gerüsten auf die Gebrauchstauglichkeit und Schäden.

1 Ustd.

Sie geben die Information an den Vorgesetzten weiter.

Nach Abschluss der Baumaßnahme bereiten sie Baustoffe, Maschinen und Unterkünfte für die Räumung vor und übergeben die Arbeitsplätze.

Die Schülerinnen und Schüler beräumen nach Fertigstellung der Baumaßnahme die Arbeitsstelle

2 Ustd.

Abfall- und Reststoffe auf der Baustelle sortenrein trennen, lagern und den Abtransport vorbereiten 

Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Unterkünfte und sanitäre Anlagen für den Abtransport vorbereiten 

Maschinen und Anlagen reinigen und sichern

Rückbau der Baustelleneinrichtung

Rückbau der Arbeitsstellensicherung

Warnkleidung tragen

Reihenfolge der Sicherungselemente

Beseitigung von Verunreinigungen

Sie übergeben die Arbeitsstelle ordnungsgemäß.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Baustelleneinrichtung hinsichtlich organisatorischer Arbeitsabläufe und eines sicheren Baustellenbetriebes.

Die Schülerinnen und Schüler gleichen die Planung der Arbeitsstellensicherung mit der Umsetzung ab.

1 Ustd.

Sie erkennen organisatorische Herausforderungen und identifizieren Fehler.

Sie dokumentieren Abweichungen in den Arbeitsabläufen und dem sicheren Baustellenbetrieb.

Bei Abweichungen kommunizieren sie unter Verwendung von Fachbegriffen Folgemaßnahmen mit den Verantwortlichen.

 

Die Schülerinnen und Schüler besprechen Abweichungen vom Baustelleneinrichtungsplan mit den Verantwortlichen und diskutieren unter Verwendung geeigneter Fachtermini mögliche Folgemaßnahmen.

1 Ustd.

Deutsch/Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Baustelleneinrichtung sowie die Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit und erarbeiten Verbesserungsvorschläge.

Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Baustelleneinrichtung und die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit ein

2 Ustd.

wirtschaftliche Aspekte

Umleitungen

Staus

pfleglicher Umgang mit Materialien und Sicherungselementen

Wiederverwendbarkeit

Einsparung von Arbeitszeit durch gewissenhaftes Arbeiten

umwelttechnische Aspekte

Lärm

Staub

Stau

soziale Aspekte

Barrierefreiheit

Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmenden

Sie diskutieren Möglichkeiten der Optimierung.

Lernfeld 10: Verkehrsflächen herstellen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, auftragsbezogene Verkehrsflächen aus Pflaster- und Plattenbelägen herzustellen sowie Asphalt einzubauen.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und die gestalterischen Wünsche sowie die örtliche Gegebenheit hinsichtlich der Baugrundbeschaffenheit.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag.

4 Ustd.

Sie beschaffen sich anhand der örtlichen Situation einen Überblick zur Baugrundbeschaffenheit und schätzen den Baugrund hinsichtlich seiner Eignung ein.

Baugrundgutachten

LF 1, 8

Sie erfragen die gestalterischen Wünsche zum Bauvorhaben.

Zeichnungslesen

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auch mit Hilfe digitaler Medien über die unterschiedliche Ausführung der künstlichen und natürlichen Pflaster-, Plattenbeläge sowie Asphaltdecken und die daraus resultierenden Einsatzmöglichkeiten.

Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über mögliche Ausführungsvarianten der Verkehrsfläche.

8 Ustd.

Internetrecherche

SOL, Stationsarbeit

Sie holen auch mit Hilfe digitaler Medien Informationen zur Herstellung bzw. zur Entstehung der Belagsmaterialien ein

Asphaltdecken

künstliche Pflaster-, Plattenbeläge

Klinker

Beton

natürliche Pflaster-, Plattenbeläge

Kreislauf der Gesteine

Granit

Basalt

Sandstein

Sie ordnen die möglichen Varianten einer Deckenausführung den Einsatzbereichen zu

RIN

Stadtstraßen

Landstraßen

Parkplätze

Gewerbegebiete

Sie erfassen unter ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten alternative Lösungsmöglichkeiten gegen Flächenversiegelung.

Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Probleme einer Flächenversiegelung unter ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten ein.

2 Ustd.

gebundene und ungebundene Bauweise Fugenausbildung

Sie stellen Kriterien für eine notwendige Versiegelung zusammen

Lärmminderung

Schutz des Bodens vor Kontaminierung

Belastung

Sie finden Möglichkeiten zur Herstellung von Flächenentsiegelungen

Sickerpflaster

Gitterplatten

Teilversieglung

Die Schülerinnen und Schüler planen den Straßenaufbau (Unterbau, Planum, ungebundene und gebundene Tragschichten, Bettung Oberbau), mögliche Bodenverbesserungs- und Bodenverfestigungsmaßnahmen sowie die Verdichtung.

Die Schülerinnen und Schüler definieren die einzelnen Schichten einer Verkehrsfläche

7 Ustd.

LF 8, ZTV Beton

Oberbau

Planum 

Unterbau

Untergrund

Sie leiten notwendige Aufgaben der Schichten ab

Decke

Bettung

ungebundene und gebundene Tragschicht

Frostschutzschicht

Sie ermitteln die Schichtdicken der Verkehrsfläche.

RstO 

Sie bestimmen anhand der örtlichen Baugrundbeschaffenheit Maßnahmen zur Verbesserung oder Verfestigung des anstehenden Bodens. 

Sie unterbreiten Vorschläge zur Verdichtung des Bodens.

Sie berücksichtigen unterschiedliche Verkehrsführungen mit Bogengeometrie, Neigungsänderung und  -wechsel einschließlich der Randbefestigung mit Entwässerung.

Die Schülerinnen und Schüler beachten die Verkehrsführung in der Lage und bestimmen dazugehörige Änderungen bzw. Wechsel in der Neigung

4 Ustd.

Lagepläne

Zeichnungslesen

Kurvenausbildung

Querneigung

Längsneigung

Sie wählen hinsichtlich der Einsatzbereiche und Anforderungen an die Entwässerung geeignete Randbefestigungen inklusive Rückenstütze und Bettung aus

Hochbord

Tiefbord

Flachbord

Rundbord

Die Schülerinnen und Schüler erstellen zeichnerische, maßstabsgerechte Gestaltungsvorschläge für die Verbände (Segmentbogenverband und Schuppenverband) und Muster in der geplanten Verkehrsfläche (Längs- und Querprofil) und berücksichtigen taktile Bodenindikatoren für sehbeeinträchtigte Menschen.

Die Schülerinnen und Schüler unterbreiten Verbandslösungen sowie Muster einer geplanten Verkehrsfläche und fertigen Zeichnungen an

16 Ustd.

Reihenverband

Diagonalverband

Fischgrätenverband

Blockverband

Segmentbogenverband

Schuppenverband

Sie integrieren taktile Bodenindikatoren für sehbeeinträchtigte Menschen in der Verkehrsfläche.

Sie erstellen für die Gestaltungsentwürfe maßstabsgerechte Schnitte in Längs- und Querrichtung.

Dabei wählen sie auch Material und Menge aus. 

Die Schülerinnen und Schüler legen die Materialien für die einzelnen Schichten fest und ermitteln den jeweiligen Bedarf.

9 Ustd.

Bedarfstabellen

Sie beachten die Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz und vermeiden betriebsbedingte Belastungen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Schülerinnen und Schüler beachten Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz.

2 Ustd.

PSA

Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1

Sie vermeiden betriebsbedingte Belastungen für Umwelt und Gesellschaft.

Die Schülerinnen und Schüler stellen unter Berücksichtigung der Leistung vorangegangener Gewerke und verschiedener Fugenmaterialien die Pflasterflächen und Plattenbeläge manuell und maschinell im Gesamtaufbau her.

Die Schülerinnen und Schüler führen die Herstellung der Pflasterflächen und Plattenbeläge manuell und maschinell aus. 

3 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Sie achten auf die geleisteten Vorarbeiten anderer Gewerke.

Sie wählen mögliche Fugenausbildungen zur Herstellung der Flächen aus

Fugenmaterialien

Korngrößen

Fugenbreiten

Sie messen Pflasterflächen auch digital, satellitengestützt ein (Höhen-, Lage-, Längen-, Richtungs- und Winkelmessungen) und stecken Bögen ab.

Die Schülerinnen und Schüler messen Pflasterflächen mit geeigneten Geräten, auch digital und satellitengestützt ein

6 Ustd.

LF 7

gerätegestützter Unterricht

Höhenmessung

Lagemessung

Längenmessung

Richtungsmessung

Winkelmessung

Sie unterscheiden die Möglichkeiten der Bogenabsteckung und konstruieren diese

Absteckung mit oder ohne Leierpunkt

Gitterverfahren

Abstecken von der Sehne aus

Abstecken von der Tangente aus

Sie stecken die Bögen ab.

gerätegestützter Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler bauen Asphaltschichten manuell und maschinell auf die vorbereitete Unterlage ein und verdichten diese. Sie stellen Ränder und Anschlüsse her.

Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Unterlage für den Asphalteinbau vor.

4 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Sie bauen manuell und unter Zuhilfenahme von Maschinen Asphaltschichten ein.

Sie bilden Ränder zu angrenzenden Verkehrsflächen und Anschlüsse zu Einbauten aus.

Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Ausführung hinsichtlich Längs- und Querneigungen, Verband, Fugenbild, Verdichtung, Bettung und Rückenstütze.

Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die geplanten und ausgeführten Arbeiten an der Verkehrsfläche hinsichtlich Längs- und Querneigungen.

3 Ustd.

Regelwerke, z.B. RAL, ZTV Pflaster, ZTV Asphalt

Sie beurteilen die Verbandlösung und das Fugenbild nach Gebrauchstauglichkeit. 

Sie prüfen die Verdichtung der einzelnen Schichten sowie des Untergrundes.

LF 8

Sie bewerten die Ausführung der Bettung und Rückenstütze für die Randbefestigung. 

Sie prüfen beim Einbau die vorgegebenen Schichtdicken der Verkehrsflächen und die Einbautemperatur des Asphaltmischgutes.

Die Schülerinnen und Schüler gleichen die eingebauten Schichtdicken der Verkehrsfläche mit den Vorgaben des Regelwerkes ab.

2 Ustd.

RstO

Sie überprüfen die Einbautemperatur des Asphaltmischgutes

ZTV Asphalt

Sie dokumentieren die Ergebnisse unter Einhaltung des Datenschutzes und informieren betrieblich beteiligte Personen über die Fertigstellung.

Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die Prüfergebnisse.

2 Ustd.

Deutsch/Kommunikation

Sie informieren betrieblich beteiligte Personen über die Fertigstellung.

Sie achten auf die Einhaltung des Datenschutzes.

Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich.

Die Schülerinnen und Schüler übergeben den geräumten Arbeitsbereich.

1 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler bewerten die eingesetzten Materialien, den Maschineneinsatz und den Arbeitsablauf hinsichtlich wirtschaftlicher, umweltverträglicher und ergonomischer sowie sozialer Aspekte.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Materialauswahl, den Maschineneinsatz und die Arbeitsabläufe nach Aspekten der Nachhaltigkeit

3 Ustd.

Deutsch/Kommunikation

Wirtschaftlichkeit

Umweltverträglichkeit

Sozialverträglichkeit

Ergonomie

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Herstellungs- und Einbauprozess der Verkehrsflächen unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsmaßnahmen und einer nachhaltigen Arbeitsweise einschließlich Rückbau und Recycling.

Die Schülerinnen und Schüler werten den Herstellungs- und Einbauprozess der Verkehrsfläche unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften aus.

4 Ustd.

Sie formulieren optimierte Arbeitsabläufe, um einen nachhaltigen Ein- und Rückbau zu gewährleisten.

Sie ziehen Rückschlüsse auf einen nachhaltigen Materialeinsatz.

Lernfeld 11: Verkehrswege planen und bauen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Verkehrswege auftragsbezogen zu planen und herzustellen.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag zur Erstellung eines Verkehrsweges unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag.

5 Ustd.

Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation

RIN, RAA, RAL, RStO

sächsStrG

Verkehrsweghierarchie

Autobahn

Landstraße

Stadtstraße

Lage des Verkehrsweges

anbaufrei

angebaut

Straßenfunktion

Verbindung

Erschließung

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Planung von Verkehrswegen und die Funktionsweise satellitengestützter und stationärer Messtechnik.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Planungsprozess auseinander

5 Ustd.

Vorplanung

Entwurfsplanung

Genehmigungsplanung

Ausführungsplanung

Sie unterscheiden die am Bau Beteiligten und benennen deren Aufgaben

Auftraggeber

planendes Unternehmen

ausführendes Unternehmen

Sie beschaffen sich Informationen zu möglichen Messverfahren und deren Funktionsweise

stationäre Techniken

satellitengestützte Techniken

Dabei vollziehen sie die Entwurfsmethodik (Gerade, Bogen, Klothoide) einer Straßentrasse sowie den standardisierten Aufbau (Unterbau, Oberbau), Regelquerschnitte und Neigungen nach und verschaffen sich einen Überblick über offene und geschlossene Fahrbahnentwässerungssysteme (Mulden, Gräben, Punkt- und Linienentwässerung) auch im Hinblick auf den Hochwasser- und Gewässerschutz.

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Lage und Aufgaben der notwendigen Elemente der Trassierung 

30 Ustd.

RAL

Gerade

Kreisbogen

Klothoide

Sie definieren den standardisierten Aufbau für den Verkehrsweg und tragen die Funktionen der einzelnen Schichten zusammen

RStO 

Untergrund

Unterbau

Oberbau

Sie ermitteln für den Verkehrsweg den zulässigen Regelquerschnitt und legen notwendige Neigungen in Quer- und Längsrichtung fest.

REwS, RAL, RASt

Sie unterscheiden die Systeme einer Entwässerung

REwS

oberirdische (offene) Anlagen

Mulden

Graben

Rinnen

unterirdische (geschlossene) Anlagen

Rohrleitungen

Schächte 

Sickeranlagen

Sie setzen sich mit den zusätzlichen Elementen für eine Punkt- und Linienentwässerung auseinander

Abläufe

Drainage

Sie achten bei der Planung der Entwässerungseinrichtung auf die Aspekte des Hochwasser- und Gewässerschutzes

Überschwemmung

Sedimentablagerung

Kontaminierung mit Leichtflüssigkeiten

Die Schülerinnen und Schüler planen einen frostsicheren Straßenaufbau und zeichnen den Straßenquerschnitt einschließlich der Randausbildung unter Einbeziehung digitaler Vermessungsverfahren und örtlicher Gegebenheiten.

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen die Dicken des frostsicheren Oberbaus anhand der Tafeln zu den standardisierten Bauweisen.

10 Ustd.

RStO

Sie zeichnen den Straßenquerschnitt für den frostsicheren Aufbau, achten auf die Neigungen und die fachgerechte Ausbildung der Ränder

Bordarten

Randgestaltung Oberbauschichten

ZTV – SoB – StB

Überstände

Neigungen

Sie berücksichtigen bei ihren Überlegungen örtliche Gegebenheiten und digitale Verfahren zur Vermessung.

Sie fertigen Zeichnungen (Straßen-Höhenplan) zur Ausrundung von Kuppen und Wannen auch unter Verwendung digitaler Medien an.

Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichen zeichnerisch auch in digitaler Form die planerischen Elemente der Höhentrassierung in einem Höhenplan

8 Ustd.

computergestützter Unterricht, CAD

Gradientenverlauf

Geländelinie

Ausrundung

Kuppe, Wanne

projizierte Tangentenlänge

Stichhöhe

Unter der Vorgabe von Zeitrichtwerten stellen sie den zeitlichen Ablauf der Baumaßnahme grafisch dar.

Die Schülerinnen und Schüler erstellen den Arbeitsablaufplan für den Bau der Straße unter Berücksichtigung von Zeitrichtwerten.

4 Ustd.

Sie stellen den zeitlichen Ablauf grafisch dar. Dabei achten sie auf die sinnvolle Anordnung der einzelnen Arbeitsschritte. 

Die Schülerinnen und Schüler bauen den Verkehrsweg entsprechend dem ausgewählten Schichtenaufbau.

Die Schülerinnen und Schüler bauen den Verkehrsweg entsprechend dem ausgewählten Schichtenaufbau. 

2 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Sie stellen gebundene und ungebundene Tragschichten unter Beachtung der Schichtdicke, Ebenheit, profilgerechter Lage und Verdichtungsanforderung her und führen darauf die Fahrbahndecke aus.

Die Schülerinnen und Schüler übernehmen die planerischen Vorgaben für die gewählten Tragschichten und legen Materialien für unterschiedliche Ausführungen fest

4 Ustd.

ungebundene Tragschicht

gebundene Tragschicht

Sie achten bei der Ausführung auf die Einhaltung der erforderlichen Schichtdicke und Neigung sowie auf Ebenheit und profilgerechte Lage.

Sie realisieren geforderte Verdichtungsvorgaben für die Schichten ohne Bindemittel und gewährleisten damit die fachgerechte Herstellung der Fahrbahndecke.

Für die Sicherung von Geländesprüngen bauen sie Betonfertigteile unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz (Anschlagmittel) auf der vorbereiten Unterlage höhen- und fluchtgerecht ein.

Die Schülerinnen und Schüler errichten zur Sicherung von Unregelmäßigkeiten im Geländeverlauf eine Stützkonstruktion aus Betonfertigteilen.

4 Ustd.

Sie stellen eine geeignete Unterlage her und messen diese höhen- und fluchtgerecht ein.

gerätegestützter Unterricht

Sie beachten die Sicherheitsvorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und wählen geeignete Anschlagmittel zum Versetzen der Fertigteile aus.

Regeln BG BAU, DGUV, PSA

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Verkehrsweg auf seine Gebrauchstauglichkeit.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Ausführung des Verkehrsweges auf Gebrauchstauglichkeit.

2 Ustd.

Tragfähigkeitsprüfung

Sie vergleichen die Ausführung mit den Vorgaben in den Richtlinien und werten die bauliche Umsetzung aus.

Bei Qualitätsabweichungen besprechen sie Maßnahmen zur Behebung mit Verantwortlichen und gehen mit Kritik konstruktiv um.

Die Schülerinnen und Schüler besprechen bei Qualitätsabweichungen Maßnahmen zur Behebung mit Verantwortlichen und gehen mit Kritik konstruktiv um.

2 Ustd.

Deutsch/Kommunikation

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Bau des Verkehrsweges hinsichtlich der Erfüllung seiner Aufgaben sowie wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Arbeitsleistung beim Bau des Verkehrsweges und ihren Einfluss auf die Qualität der Ausführung.

Sie diskutieren Aspekte der Nachhaltigkeit

4 Ustd.

Effizienz der Ausführung

Einfluss der Rohstoffauswahl auf die Umwelt 

Auswirkung des Verkehrsweges auf Lärm- und Feinstaubbelastung

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Leitungsbauarbeiten; Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik/Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik

Lernfeld 7: Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Verkehrsräume vorzubereiten, zu sichern und als Straßenbaustelle einzurichten.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Arbeitsstelle im Verkehrsraum auftragsbezogen unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten und möglicher Gefahrenbereiche.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag.

4 Ustd.

Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation

Lagepläne lesen

Straßenverlauf

Lage vorhandener Leitungen und Medien

Bebauung

Verkehr auf Schienen

Sie ordnen die Arbeiten im Straßenbereich den Arbeitsstellen zu 

Arbeiten an der Straße selbst

Arbeiten an Leitungen in oder über der Straße

Arbeiten neben oder über der Straße

Vermessungsarbeiten

Sie informieren sich über die Lage der Arbeitsstelle

außerorts

innerorts

Sie benennen besondere Gefahrenbereiche für die Verkehrsteilnehmenden

Stau

Ablenkung

Staubentwicklung

Verschmutzungen

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Anforderungen und Vorgaben in den Richtlinien und Verordnungen.

Die Schülerinnen und Schüler stellen die rechtlichen Grundlagen zur Einrichtung einer Arbeitsstelle zusammen

4 Ustd.

BGB, StGB, StVO

RSA, ZTV SA 

ArbSchG, ASR, BaustellV

gesetzliche Grundlagen

Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1

Richtlinien

Vorschriften

Sie berücksichtigen die bereitzustellenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Unterkünfte und verschaffen sich einen Überblick über Baustellensicherungsmaßnahmen und die Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Die Schülerinnen und Schüler stellen die Elemente einer Baustelleneinrichtung zusammen.

2 Ustd.

LF 1

Sie beachten hierbei die örtlichen Baustellensituationen

Lage

Größe

Ver- und Entsorgungseinrichtungen

Lagerung von Aushubmaterial

Sie setzen sich mit den Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz auseinander und berücksichtigen diese zum Schutz der am Bau Beteiligten und aller Verkehrsteilnehmenden.

Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsabläufe zur Einrichtung und Absicherung der Baustelle auf der Basis von Bestands-, Regel- und Verkehrszeichenplänen.

Sie ordnen die zutreffenden Regelpläne nach den Gegebenheiten ein

6 Ustd.

Bestandspläne

Lage der Arbeitsstelle

Autobahnen

Landstraßen

innerörtliche Straßen

Dauer der Arbeitsstelle

längere Dauer

kürzere Dauer

Bereiche

Fahrbahnbereich

Geh- und Radwegbereich

Schienenbahnen

Sie setzen sich mit den behördlich angeordneten Verkehrszeichenplänen auseinander und vergleichen diese mit den Regelplänen der RSA.

Sie legen den Arbeitsablauf zur Einrichtung der Arbeitsstelle fest.

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden über Art und Anzahl der Hilfsmittel für die Kennzeichnung und die Absperrung im Straßenbereich (Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warnleuchten, Lichtzeichenanlagen, Straßenmarkierungen, Aufstellhilfen).

Die Schülerinnen und Schüler wählen den zutreffenden Regelplan der RSA nach den gegebenen Bedingungen aus.

6 Ustd.

Sie definieren die Sicherungselemente der Arbeitsstellensicherung

Verkehrszeichen

Absperrgeräte

Warnleuchten

Lichtsignalanlagen

Aufstellhilfen

Straßenmarkierungen

Die Schülerinnen und Schüler führen die Baustellensicherungsmaßnahmen gemäß den Vorgaben im Verkehrszeichenplan durch und ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Personen.

Sie stellen die Straßenabsicherung unter Beachtung der Aufstellregeln auf.

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Platzbedarf für die Arbeitsstelle nach Vorgaben für die Sicherung von Baugruben und Gräben.

9 Ustd.

Regeln BG BAU, DGUV 

DIN 4124, DIN EN 1610

Sie wählen die Sicherungselemente aus dem zutreffenden Regelplan der RSA aus.

Sie positionieren die Sicherungselemente nach den Vorgaben der Regelpläne der RSA und den Verkehrszeichenplänen aus der verkehrsrechtlichen Anordnung unter der Maßgabe, dass jeder Teilnehmer im Straßenverkehr durch eine Arbeitsstelle nicht zu Schaden kommen kann

ArbSchG, ArbStättV, BaustellV

Verlegung von Rad- und Gehwegen

Überwindung von Hindernissen für mobilitätseingeschränkte Personen

Einhaltung von Sicherheitsabständen

Sie richten die Arbeitsstelle unter Beachtung der eigenen Sicherheit ein.

Sie prüfen deren einwandfreie Funktionsweise während der Bauphase und räumen sowie übergeben die Baustelle nach Fertigstellung ordnungsgemäß.

Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Verantwortlichkeiten für Kontrolle und Wartung der Arbeitsstellensicherung vertraut

5 Ustd.

Verantwortungskette

verkehrsrechtliche Anordnung

Verantwortlichkeiten

Kontrolle und Wartung

Dokumentation

Mängelbehebung

Überwachungspflicht

Ahndung von Vergehen

Sie leiten daraus ihre Verantwortlichkeit ab und prüfen die einwandfreie Funktionsweise der Straßenabsicherung.

Sie beräumen nach Fertigstellung der Baumaßnahme die Arbeitsstelle

Rückbau der Baustelleneinrichtung

Rückbau der Arbeitsstellensicherung

Warnkleidung tragen

Reihenfolge der Sicherungselemente

Beseitigung von Verunreinigungen

Sie übergeben die Arbeitsstelle ordnungsgemäß.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und beurteilen die Baustelleneinrichtung nach Plan hinsichtlich organisatorischer Arbeitsabläufe und eines sicheren Baustellenbetriebes.

Die Schülerinnen und Schüler gleichen die Planung der Arbeitsstellensicherung mit der Umsetzung ab und dokumentieren Abweichungen in den Arbeitsabläufen und dem sicheren Baustellenbetrieb.

2 Ustd.

Sie benennen Probleme und identifizieren Fehler 

Einwände der Berufsgenossenschaft

Einwände von Anliegern

Einwände von Verkehrsteilnehmern

Unfälle

kritische Situationen

Wetterereignisse

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Baustellenein-richtung sowie die Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Baustelleneinrichtung und die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit ein

2 Ustd.

wirtschaftliche Aspekte

Umleitungen

Staus

pfleglicher Umgang mit Materialien und Sicherungselementen

Wiederverwendbarkeit

Einsparung von Arbeitszeit durch gewissenhaftes Arbeiten

umwelttechnische Aspekte

Lärm

Staub

Stau

soziale Aspekte

Barrierefreiheit

Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmenden

Sie diskutieren Möglichkeiten der Optimierung.

Lernfeld 8: Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Leitungsgräben und kleine Baugruben auftragsbezogen herzustellen.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen die örtlichen Gegebenheiten zur Herstellung eines Leitungsgrabens und kleiner Baugruben.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag

1 Ustd.

Planungsunterlagen

Sie verschaffen sich einen Überblick zu den örtlichen Gegebenheiten.

Inaugenscheinnahme, Befragungen

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe von Bestandsplänen und Hinweisen in der Örtlichkeit (Hinweisschilder, Straßenkappen) über das Vorhandensein unterirdischer Leitungen, Kanäle und Kabel und kennzeichnen deren Verlauf und Lage.

Die Schülerinnen und Schüler entnehmen den Bestandsplänen, Längsschnitten und Querprofilen alle wichtigen Informationen zur Lage anstehender Leitungen, Kanäle und Kabel.

2 Ustd.

Zusätzlich nutzen sie Hinweise in der Örtlichkeit

Hinweisschilder

Straßenkappen

Schachtabdeckungen und Einläufe

Sie markieren den Verlauf vorhandener Leitungen.

Sie sammeln Informationen zum vorliegenden Baugrund (Baugrunduntersuchungen, Bodenuntersuchungen) und treffen Aussagen bezüglich der Beschaffenheit (Korngrößen, Korngrößenverteilung, Wassergehalt, Einteilung der Böden) und der Eigenschaften (Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit) sowie der Grundwassersituation.

Die Schülerinnen und Schüler erkunden den vorhandenen Baugrund.

15 Ustd.

LF 2

Sie tragen Informationen zu Verfahren und Anwendungsbereichen der Baugrunduntersuchungen zusammen

Schichtung

Schürfungen

Sondierungen

Bohrungen

Sie ermitteln Bodenparameter

gerätegestützter Unterricht

Wassergehalt 

Korngrößenverteilung

Plastizität

Sie leiten daraus die Eigenschaften der Böden ab

Handversuche zur Bodenbestimmung, Proctorversuch

Lösbarkeit

Bindigkeit

Verdichtbarkeit 

Tragfähigkeit 

Setzungsverhalten

Frostempfindlichkeit

Sie teilen den Boden nach Bodenart, Bodengruppe und Homogenbereichen ein.

Sie informieren sich zur Grundwassersituation.

Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen, auch in fremder Sprache und mit digitalen Medien.

Die Schülerinnen und Schüler beziehen Informationen aus fremdsprachlichen Veröffentlichungen und erarbeiten sich mit Hilfe digitaler Medien wichtige fachspezifische Kenntnisse

4 Ustd.

Internetrecherche

branchenspezifische Software 

berufsbezogenes Englisch

Bodenparameter- und Eigenschaften

Produktdatenblätter 

Montageanleitungen

Planungs- und Berechnungsprogramme

Die Schülerinnen und Schüler planen auf Grundlage der Unfallverhütungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung und Bewertung des anstehenden Bodens, der örtlichen Gegebenheiten und ökologischen Aspekten (Baum- und Wurzelschutz) die Sicherungsmaßnahme des Leitungsgrabens (Böschung, Normverbau, Grabenverbaugeräte, Dielenkammerverbau).

Die Schülerinnen und Schüler bewerten wichtige Eigenschaften des anstehenden Bodens

12 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Wassergehalt 

Verdichtbarkeit

Frostempfindlichkeit

Tragfähigkeit

statischer und dynamischer Plattendruckversuch

Sie beschaffen sich Informationen zu den Regelwerken der Unfallverhütung und der Sicherung von Baugruben und Gräben.

Regeln BG BAU, DGUV 

DIN 4124, DIN EN 1610

Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1

Sie prüfen örtliche Gegebenheiten sowie äußere Einflüsse auf die Sicherungsmaßnahmen und berücksichtigen diese bei der Planung

vorhandene Leitungen und Medien

angrenzende Bebauung

Verkehrswege

Gewässer

zu erwartende Witterung

Sie bestimmen Maßnahmen zum Baum- und Wurzelschutz.

Sie planen Maßnahmen zur Sicherung von Leitungsgräben und Baugruben auf Grundlage der Regelwerke

Planungsunterlagen

Böschung

Verbau

Normverbau

Grabenverbaugeräte

Trägerbohlwand

Spundwand

Dielenkammerverbau

Sie treffen Maßnahmen zur Wasserhaltung und begründen ihre Auswahl.

Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Notwendigkeit einer Wasserhaltung und informieren sich über die Arten und deren Aufgaben.

1 Ustd.

Sie wählen auftragsbezogen die erforderlichen Maßnahmen zur Wasserhaltung aus und begründen ihre Entscheidung.

Sie ermitteln die erforderlichen Abmessungen des Grabens und der Baugrube (Arbeitsraum, Mindestarbeitsraumbreiten) und stellen diese im Schnitt und in der Draufsicht zeichnerisch, auch in digitaler Form, dar.

Sie ermitteln die erforderlichen Graben- und Baugrubendimensionen anhand der Regelwerke

10 Ustd.

DIN 4142, DIN EN 1610

Mindestarbeitsraumbreiten

Mindestgrabenbreiten

Aushubbreite

Baugrubenbreiten und -längen

Die Schülerinnen und Schüler stellen den Graben und die Baugrube zeichnerisch auch in digitaler Form dar

Draufsicht

Quer- und Längsschnitt

Sie berechnen den erforderlichen Aushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors und schätzen die Kosten für Transport, Lagerung und Deponiegebühren der verschiedenen Bodenarten ab.

Die Schülerinnen und Schüler berechnen den Graben- und Baugrubenaushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors.

4 Ustd.

Tabellenkalkulation

Sie ermitteln die Anzahl der notwendigen Transportmittel sowie den Zeitaufwand. Dabei beziehen sie Aushubmenge sowie die Entfernung von Lagerplatz und Deponie ein.

Sie veranschlagen für verschiedene Bodenarten die anfallenden Kosten

Transport- und Deponiekosten

Transport

Lagerung

Entsorgung

Die Schülerinnen und Schüler nehmen vorhandene Straßenbeläge auf, tragen den Oberboden ab und heben den Graben aus.

Die Schülerinnen und Schüler messen den Graben vor Ort ein

6 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

analoge und digitale Messgeräte, Messzubehör 

Fluchten

Längen- und Höhenmessung

Absteckung rechter Winkel

Sie sichern die Arbeitsstelle.

Sie stellen Öffnungen in Fahrbahnbelägen her und nehmen befestigte Oberflächen auf.

Sie tragen Oberboden mithilfe geeigneter Maschinen und Geräte ab und lagern diesen fachgerecht.

Sie entscheiden unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und möglicher Altlasten über Wiederverwendbarkeit und Lagerung bzw. Abtransport des Materials.

Sie stellen eine Wiederandeckung entsprechend des Auftrags her.

Sie lösen, laden, transportieren, lagern und sichern den Aushub und berücksichtigen dabei Auffälligkeiten, Unregelmäßigkeiten, Gefährdungen, Altlasten und Hindernisse im Boden.

Die Schülerinnen und Schüler wählen für die erforderlichen Bodenbewegungen Maschinen und Geräte unter Berücksichtigung von Effizienz und Leistung

6 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Lösen

Laden

Transportieren

Sie lagern und sichern den Aushub.

Sie erkennen Gefährdungen und Auffälligkeiten im Boden

Kontaminierung

Hindernisse

Sie behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst.

Die Schülerinnen und Schüler behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst unter Berücksichtigung kreislaufwirtschaftlicher Gesichtspunkte.

2 Ustd.

KrWG

Sie prüfen Aushubböden und Einbaumaterialien für die Verfüllung auf Eignung, Wiederverwendungsfähigkeit und Verdichtungsfähigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Eignung der Aushubböden für den Wiedereinbau.

2 Ustd.

Sie nutzen Werkzeuge und Maschinen und zugehörige Ausrüstungsmöglichkeiten unter ergonomischen und ökologischen Aspekten.

Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Ausrüstungen gesundheitsschonend und umweltbewusst ein.

2 Ustd.

Vorschriften der BG

Sie bringen den Verbau mit unterschiedlichen Verfahren ein, sichern dabei kreuzende Leitungen und Kabel und stellen das Planum für die folgenden Gewerke her.

Die Schülerinnen und Schüler führen sichernde Maßnahmen für Rohrgraben- und Baugrubenwände aus.

7 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Sie sichern im Boden lagernde Einbauten

kreuzende Leitungen

kreuzende Kabel

Sie stellen das Planum der Sohle fachgerecht für die nachfolgenden Arbeiten her

Ebenheit

Vollflächigkeit

Längsgefälle

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Standsicherheit und optimieren die Arbeitsschritte zur Herstellung von Leitungsgräben und kleiner Baugruben im Hinblick auf wirtschaftliche, umweltverträgliche und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Qualität der fachgerechten Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben

4 Ustd.

Standsicherheit

Wasserdichtigkeit

Rieselsicherheit

Sie vergleichen die Planung mit der Ausführung der Arbeitsschritte zur Herstellung und Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. 

Sie halten Optimierungsmöglichkeiten fest

Wirtschaftlichkeit

Umweltverträglichkeit

Sozialverträglichkeit

Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Lösung und reflektieren ihre Vorgehensweise.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Umsetzbarkeit und Qualität ihrer Lösung.

1 Ustd.

Sie analysieren rückblickend ihre Vorgehensweise und diskutieren Möglichkeiten zur Verbesserung.

Sie transferieren anschließend ihre erworbenen Kompetenzen auf andere Problemstellungen und kommunizieren hierfür alternative Lösungsansätze.

Die Schülerinnen und Schüler übertragen ihre erworbenen Kompetenzen auf andere bauliche Situationen.

1 Ustd.

Sie kommunizieren alternative Lösungsvorschläge für Materialeinsatz, Arbeitsabläufe und -techniken sowie Sicherungsmaßnahmen

innovative und neue Leitungsmaterialien

Einsatz in anderen Einbauorten

alternative Arbeitstechniken

Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu
Lernfeld 8 Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen

Die Schülerinnen und Schüler erweitern das bautechnische Glossar mit den Fachbegriffen für die Herstellung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. Sie benennen die Bodenparameter (Wassergehalt, Korngrößenverteilung, Plastizität) und die daraus abzuleitenden Eigenschaften (Lösbarkeit, Bindigkeit,  Verdichtbarkeit, Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit).

Weiterhin entnehmen sie Produktdatenblättern und Montageanleitungen die relevanten Informationen zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten. 

Für die Vermessung und die rechnerische bzw. zeichnerische Darstellung der Leitungsgräben und Baugruben wenden sie branchenspezifische Software an.

Didaktisch-methodische Hinweise:

Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik hat zur Erweiterung des Grundvokabulars eine große Relevanz. Anknüpfungspunkt bildet vor allem die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams und mit anderen Gewerken auf der Baustelle.

Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fach­wörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Produktdatenblätter und Montageanleitungen verschiedener Hersteller dienlich. Darüber hinaus können Fachbegriffe zur Anwendung branchenspezifischer Software durch deren Einsatz im Unterricht  erarbeitet werden.

Für die Festigung der Fachbegriffe zur Beschreibung der Böden, zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten empfiehlt es sich, diese mittels vielfältigen Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen.

Lernfeld 15: Leitungen instand halten und sanieren

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, den Zustand von Altleitungen zu ermitteln und diese mit grabenlosen Verfahren zu sanieren.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen die erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen von Leitungen und die örtlichen Gegebenheiten.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag.

4 Ustd.

Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation

Schachtgenehmigung, Lagepläne

Straßenverlauf

Lage vorhandener Leitungen und Medien

Bebauung

Havariesituation

Sie erfassen den geforderten Umfang der Instandhaltung 

Inspektion

Wartung

Instandsetzung

Reparatur

Sanierung - Erneuerung und Rehabilitation

Sie tragen die Anforderungen an Versorgungsnetze zusammen und stellen die Notwendigkeit funktionierender Versorgungssysteme zur Einhaltung der Trinkwasserverordnung heraus.

Sie ermitteln die Folgen von Wasserverlusten

Schäden

für Versorger

für Kunden

Schäden in der Umgebung

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich, in Abhängigkeit des Verschmutzungs- und Ablagerungsgrades, über die Reinigung von Leitungen durch Spülen (Stauspülen, Hochdruckspülen) und mechanische Reinigungsverfahren (Molche, Rohrmeißelkranz, Kettenschleuder).

Die Schülerinnen und Schüler stellen die Notwendigkeit und Häufigkeit für Reinigungsverfahren heraus

4 Ustd.

Beseitigung von Inkrustrationen

Beseitigung von Geruchsbelästigungen

Sie informieren sich über geeignete Reinigungsverfahren in Abhängigkeit von Verschmutzungs- und Ablagerungsgrad sowie über den Querschnitt des Kanals bzw. der Leitung

Spülung

Stauspülung

Hochdruckspülung

mechanische Reinigung

Molche

Rohrmeißelkranz

Kettenschleuder

Sie inspizieren den Leitungsabschnitt (optische Inspektion, TV-Inspektion, messtechnische Inspektion), beschreiben den vorhandenen Zustand der Leitung, der Armaturen und der Formstücke und beurteilen eine mögliche Gefahrensituation. Dazu erfassen und dokumentieren sie vorhandene Schadensbilder (Ex- und Infiltrationen, Risse, Korrosion, biogene Schwefelsäurereaktionen, Verschleißschäden) in analoger und digitaler Form.

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Verfahren zur Inspektion von Leitungsabschnitten

6 Ustd.

optische Inspektion

direkte optische Inspektion

indirekte optische Inspektion

TV-Inspektion

messtechnische Inspektion

Sie wählen ein geeignetes Verfahren aus und inspizieren den Leitungsabschnitt.

Längeneinmessung

Querschnitt

Sie lokalisieren und beschreiben die Schäden

Schadensbilder

Ex- und Infiltrationen

Risse

Verschleißschäden

Korrosion

biogene Schwefelsäurereaktionen

Sie dokumentieren die Schadensbilder in analoger und digitaler Form.

Sie ziehen Schlussfolgerungen auf mögliche Gefahrensituationen

Eintritt von Fremdwasser in die Trinkwasserleitungen

Ausspülen des Bodens durch Wasseraustritt

Verunreinigung des Bodens durch Austritt von Schmutzwasser

Funktionseinschränkung von Armaturen

Die Schülerinnen und Schüler planen im Team den Ablauf zur Instandhaltung und Sanierung einer Leitung.

Sie verschaffen sich einen Überblick zu den Sanierungsverfahren.

1 Ustd.

Rehabilitierung

Erneuerung

Sie stellen den gesamten technologischen Ablauf der Sanierungsmaßnahme zusammen

Reinigung

Inspektion

Ersatzversorgung

Sanierungsverfahren

Druckprüfung

Spülung und Desinfektion

Öffnen der Hausanschlüsse

Sie stimmen sich hinsichtlich der Ergebnisse über die aufgetretenen Schäden und zur Erhaltung der Funktion der Leitung und zu präventiven Schutzmaßnahmen ab. 

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen anhand der festgestellten Schäden die möglichen Maßnahmen zur Erhaltung der Funktionstüchtigkeit

1 Ustd.

Wartung

Sanierung

sofortige Maßnahme

planbare Maßnahme

Sie informieren die Kunden über notwendige Instandhaltungsmaßnahmen und -intervalle, dabei achten sie auch auf die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit.

Sie informieren den Auftraggeber über die vorliegenden Schäden und die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen. 

1 Ustd.

Deutsch/Kommunikation

Kundengespräch

Sie beschreiben den Umfang der Maßnahmen sowie die Instandhaltungsintervalle.

Sie achten bei der Übermittlung von kundenspezifischen Daten auf die Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit.

DGSVO

Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Ursachen der aufgetretenen Schäden und wählen im Team, in Abhängigkeit der Schadensgröße und -häufigkeit sowie nach Beeinträchtigung der Funktionalität und örtlicher und ökonomischer Bedingungen, ein nachhaltiges Sanierungsverfahren aus. Sie unterscheiden dabei zwischen Reparaturverfahren (Abdichtungen, Partliner), Renovierungsverfahren (Beschichtungen, Langrohrlining, Wickelrohrlining, Gewebeschlauchlining, Close-Fit-Verfahren) und Erneuerungsverfahren (statisches und dynamisches Berstlining, Press-Zieh-Verfahren).

Die Schülerinnen und Schüler halten die Ursachen der aufgetretenen Schäden fest.

24 Ustd.

Sie unterscheiden die Schäden nach der Größe, der Häufigkeit des Auftretens und der Einschränkung der Funktionalität der Rohrleitung.

Sie erstellen eine Übersicht zu den Verfahren der Instandsetzung

Reparatur

Sanierung

Rehabilitation

Erneuerung

Sie beschreiben die Reparaturverfahren.

Sie erstellen zur Rehabilitation von Rohrleitungen eine Übersicht der Verfahren und beschreiben diese

Beschichtung 

Zementmörtel

Kunstharz

Auskleidung

Gewebeschlauchlining – Schlaucheinzug, Inversionsverfahren

Lining mit Polyethylen – ohne Ringraum, Close-Fit-Verfahren, mit Ringraum

Langrohrlining mit duktilem Gusseisen und Stahl

Sie recherchieren Erneuerungsverfahren und beschreiben diese

LF 13

offene Bauweise

grabenlose Bauweise

Press-Zieh-Verfahren

statisches und dynamisches Berstlining

Bohrverfahren

Sie wählen unter Berücksichtigung der örtlichen sowie ökonomischen Bedingungen ein geeignetes Verfahren aus.

Die Schülerinnen und Schüler fordern Maschinen und Geräte an, berechnen den erforderlichen Materialbedarf und erstellen Prinzipskizzen. 

Die Schülerinnen und Schüler skizzieren das Prinzip der Sanierungsmaßnahme

5 Ustd.

Inversionsverfahren

Rohreinzug

Start- und Zielbaugruben

Sie berechnen den Materialbedarf für die Sanierungsmaßnahme.

Sie fordern die notwendigen Maschinen und Geräte an.

Sie sichern die Baustelle und führen die gewählte Sanierungsmaßnahme unter Berücksichtigung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes, durch.

Sie richten die Baustelle unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten ein und sichern diese.

6 Ustd.

Regeln BG BAU, DGUV DIN 4124

Sie führen die gewählte Sanierungsmaßnahme unter Berücksichtigung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes durch.

Sie dokumentieren und kontrollieren die Maßnahme und beschreiben typische Handlungsschritte.

Sie beschreiben die Maßnahme, kontrollieren die Handlungsschritte und dokumentieren den Ablauf. 

1 Ustd.

technologischer Arbeitsablauf

Die Schülerinnen und Schüler übergeben den geräumten Arbeitsbereich.

Die Schülerinnen und Schüler beräumen den Arbeitsbereich nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme und übergeben diesen an den Auftraggeber.

1 Ustd.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Sanierungsmaßnahme auf Funktionalität, nehmen die Leitung wieder in Betrieb und übergeben sie an die Kunden. Sie beachten einen konstruktiven Umgang mit Wünschen und Einwänden von Kunden.

Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Sanierungsmaßnahme mithilfe einer Kamerabefahrung.

4 Ustd.

Sie nehmen die Leitung in Betrieb und übergeben sie an den Auftraggeber

Druckprüfung

Spülen, Desinfizieren

Öffnen der Hausanschlüsse 

Sie gehen während der Sanierungsmaßnahme konstruktiv mit Wünschen und Einwänden von Auftraggeber und Anlieger um.

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise, unter Einbeziehung weiterer Beteiligter, hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahme. Sie entwickeln Optimierungsmöglichkeiten.

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise zur Instandhaltung der Leitung

2 Ustd.

Vorbereitung

Auswahl der Maßnahme

Durchführung

Kontrolle

Dabei beziehen sie Rückmeldungen weiterer am Bau Beteiligter ein.

Sie diskutieren Aspekte der Nachhaltigkeit und beschreiben Optimierungsmöglichkeiten

Auswahl des Verfahrens

Effizienz der Vorgehensweise

Materialauswahl

Dauerhaftigkeit der Lösung

Wartungsaufwand

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Kanalbauarbeiten; Kanalbauer für Infrastrukturtechnik/Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik

Lernfeld 7: Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Verkehrsräume vorzubereiten, zu sichern und als Straßenbaustelle einzurichten.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Arbeitsstelle im Verkehrsraum auftragsbezogen unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten und möglicher Gefahrenbereiche.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag.

4 Ustd.

Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation

Lagepläne lesen

Straßenverlauf

Lage vorhandener Leitungen und Medien

Bebauung

Verkehr auf Schienen

Sie ordnen die Arbeiten im Straßenbereich den Arbeitsstellen zu 

Arbeiten an der Straße selbst

Arbeiten an Leitungen in oder über der Straße

Arbeiten neben oder über der Straße

Vermessungsarbeiten

Sie informieren sich über die Lage der Arbeitsstelle

außerorts

innerorts

Sie benennen besondere Gefahrenbereiche für die Verkehrsteilnehmenden

Stau

Ablenkung

Staubentwicklung

Verschmutzungen

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Anforderungen und Vorgaben in den Richtlinien und Verordnungen.

Die Schülerinnen und Schüler stellen die rechtlichen Grundlagen zur Einrichtung einer Arbeitsstelle zusammen

4 Ustd.

BGB, StGB, StVO

RSA, ZTV SA 

ArbSchG, ASR, BaustellV

Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1

gesetzliche Grundlagen

Richtlinien

Vorschriften

Sie berücksichtigen die bereitzustellenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Unterkünfte und verschaffen sich einen Überblick über Baustellensicherungsmaßnahmen und die Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Die Schülerinnen und Schüler stellen die Elemente einer Baustelleneinrichtung zusammen.

2 Ustd.

LF 1

Sie beachten hierbei die örtlichen Baustellensituationen

Lage

Größe

Ver- und Entsorgungseinrichtungen

Lagerung von Aushubmaterial

Sie setzen sich mit den Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz auseinander und berücksichtigen diese zum Schutz der am Bau Beteiligten und aller Verkehrsteilnehmenden.

Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsabläufe zur Einrichtung und Absicherung der Baustelle auf der Basis von Bestands-, Regel- und Verkehrszeichenplänen.

Sie ordnen die zutreffenden Regelpläne nach den Gegebenheiten ein

6 Ustd.

Bestandspläne

Lage der Arbeitsstelle

Autobahnen

Landstraßen

innerörtliche Straßen

Dauer der Arbeitsstelle

längere Dauer

kürzere Dauer

Bereiche

Fahrbahnbereich

Geh- und Radwegbereich

Schienenbahnen

Sie setzen sich mit den behördlich angeordneten Verkehrszeichenplänen auseinander und vergleichen diese mit den Regelplänen der RSA.

Sie legen den Arbeitsablauf zur Einrichtung der Arbeitsstelle fest.

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden über Art und Anzahl der Hilfsmittel für die Kennzeichnung und die Absperrung im Straßenbereich (Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warnleuchten, Lichtzeichen-anlagen, Straßenmarkierungen, Aufstellhilfen).

Die Schülerinnen und Schüler wählen den zutreffenden Regelplan der RSA nach den gegebenen Bedingungen aus.

6 Ustd.

Sie definieren die Sicherungselemente der Arbeitsstellensicherung

Verkehrszeichen

Absperrgeräte

Warnleuchten 

Lichtsignalanlagen

Aufstellhilfen

Straßenmarkierungen

Die Schülerinnen und Schüler führen die Baustellensicherungsmaßnahmen gemäß den Vorgaben im Verkehrszeichenplan durch und ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Personen. Sie stellen die Straßenabsicherung unter Beachtung der Aufstellregeln auf.

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Platzbedarf für die Arbeitsstelle nach Vorgaben für die Sicherung von Baugruben und Gräben.

9 Ustd.

Regeln BG BAU, DGUV 

DIN 4124, DIN EN 1610

Sie wählen die Sicherungselemente aus dem zutreffenden Regelplan der RSA aus.

Sie positionieren die Sicherungselemente nach den Vorgaben der Regelpläne der RSA und den Verkehrszeichenplänen aus der verkehrsrechtlichen Anordnung unter der Maßgabe, dass jeder Teilnehmer im Straßenverkehr durch eine Arbeitsstelle nicht zu Schaden kommen kann

ArbSchG, ArbStättV,

BaustellV

Verlegung von Rad- und Gehwegen

Überwindung von Hindernissen für mobilitätseingeschränkte Personen

Einhaltung von Sicherheitsabständen

Sie richten die Arbeitsstelle unter Beachtung der eigenen Sicherheit ein.

Sie prüfen deren einwandfreie Funktionsweise während der Bauphase und räumen sowie übergeben die Baustelle nach Fertigstellung ordnungsgemäß.

Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Verantwortlichkeiten für Kontrolle und Wartung der Arbeitsstellensicherung vertraut

5 Ustd.

Verantwortungskette

verkehrsrechtliche Anordnung

Verantwortlichkeiten

Kontrolle und Wartung

Dokumentation

Mängelbehebung

Überwachungspflicht

Ahndung von Vergehen

Sie leiten daraus ihre Verantwortlichkeit ab und prüfen die einwandfreie Funktionsweise der Straßenabsicherung.

Sie beräumen nach Fertigstellung der Baumaßnahme die Arbeitsstelle

Rückbau der Baustelleneinrichtung

Rückbau der Arbeitsstellensicherung

Warnkleidung tragen

Reihenfolge der Sicherungselemente

Beseitigung von Verunreinigungen

Sie übergeben die Arbeitsstelle ordnungsgemäß.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und beurteilen die Baustelleneinrichtung nach Plan hinsichtlich organisatorischer Arbeitsabläufe und eines sicheren Baustellenbetriebes.

Die Schülerinnen und Schüler gleichen die Planung der Arbeitsstellensicherung mit der Umsetzung ab und dokumentieren Abweichungen in den Arbeitsabläufen und dem sicheren Baustellenbetrieb.

2 Ustd.

Sie benennen Probleme und identifizieren Fehler 

Einwände der Berufsgenossenschaft

Einwände von Anliegern

Einwände von Verkehrsteilnehmern

Unfälle

kritische Situationen

Wetterereignisse

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Baustelleneinrichtung sowie die Sicherungs-maßnahmen hinsichtlich wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Baustelleneinrichtung und die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit ein

2 Ustd.

wirtschaftliche Aspekte

Umleitungen

Staus

pfleglicher Umgang mit Materialien und Sicherungselementen

Wiederverwendbarkeit

Einsparung von Arbeitszeit durch gewissenhaftes Arbeiten

umwelttechnische Aspekte

Lärm

Staub

Stau

soziale Aspekte

Barrierefreiheit

Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmenden

Sie diskutieren Möglichkeiten der Optimierung.

Lernfeld 8: Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Leitungsgräben und kleine Baugruben auftragsbezogen herzustellen.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen die örtlichen Gegebenheiten zur Herstellung eines Leitungsgrabens und kleiner Baugruben.

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag

1 Ustd.

Planungsunterlagen

Sie verschaffen sich einen Überblick zu den örtlichen Gegebenheiten.

Inaugenscheinnahme, Befragungen

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe von Bestandsplänen und Hinweisen in der Örtlichkeit (Hinweisschilder, Straßenkappen) über das Vorhandensein unterirdischer Leitungen, Kanäle und Kabel und kennzeichnen deren Verlauf und Lage.

Die Schülerinnen und Schüler entnehmen den Bestandsplänen, Längsschnitten und Querprofilen alle wichtigen Informationen zur Lage anstehender Leitungen, Kanäle und Kabel.

2 Ustd.

Zusätzlich nutzen sie Hinweise in der Örtlichkeit

Hinweisschilder

Straßenkappen

Schachtabdeckungen und Einläufe

Sie markieren den Verlauf vorhandener Leitungen.

Sie sammeln Informationen zum vorliegenden Baugrund (Baugrunduntersuchungen, Bodenuntersuchungen) und treffen Aussagen bezüglich der Beschaffenheit (Korngrößen, Korngrößenverteilung, Wassergehalt, Einteilung der Böden) und der Eigenschaften (Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit) sowie der Grundwassersituation.

Die Schülerinnen und Schüler erkunden den vorhandenen Baugrund.

15 Ustd.

LF 2

Sie tragen Informationen zu Verfahren und Anwendungsbereichen der Baugrunduntersuchungen zusammen

Schichtung

Schürfungen

Sondierungen

Bohrungen

Sie ermitteln Bodenparameter

gerätegestützter Unterricht

Wassergehalt 

Korngrößenverteilung

Plastizität

Sie leiten daraus die Eigenschaften der Böden ab

Handversuche zur Bodenbestimmung, 

Proctorversuch

Lösbarkeit

Bindigkeit

Verdichtbarkeit 

Tragfähigkeit 

Setzungsverhalten

Frostempfindlichkeit

Sie teilen den Boden nach Bodenart, Bodengruppe und Homogenbereichen ein.

Sie informieren sich zur Grundwassersituation.

Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen, auch in fremder Sprache und mit digitalen Medien.

Die Schülerinnen und Schüler beziehen Informationen aus fremdsprachlichen Veröffentlichungen und erarbeiten sich mit Hilfe digitaler Medien wichtige fachspezifische Kenntnisse

4 Ustd.

Internetrecherche

branchenspezifische Software 

berufsbezogenes Englisch

Bodenparameter- und Eigenschaften

Produktdatenblätter 

Montageanleitungen

Planungs- und Berechnungsprogramme

Die Schülerinnen und Schüler planen auf Grundlage der Unfallverhütungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung und Bewertung des anstehenden Bodens, der örtlichen Gegebenheiten und ökologischen Aspekten (Baum- und Wurzelschutz) die Sicherungsmaßnahme des Leitungsgrabens (Böschung, Normverbau, Grabenverbaugeräte, Dielenkammerverbau).

Die Schülerinnen und Schüler bewerten wichtige Eigenschaften des anstehenden Bodens

12 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Wassergehalt 

Verdichtbarkeit

Frostempfindlichkeit

Tragfähigkeit

statischer und dynamischer Plattendruckversuch

Sie beschaffen sich Informationen zu den Regelwerken der Unfallverhütung und der Sicherung von Baugruben und Gräben.

Regeln BG BAU, DGUV 

DIN 4124, DIN EN 1610

Wirtschaftskunde, 2. Aj.,  LB 1

Sie prüfen örtliche Gegebenheiten sowie äußere Einflüsse auf die Sicherungsmaßnahmen und berücksichtigen diese bei der Planung

vorhandene Leitungen und Medien

angrenzende Bebauung

Verkehrswege

Gewässer

zu erwartende Witterung

Sie bestimmen Maßnahmen zum Baum- und Wurzelschutz.

Sie planen Maßnahmen zur Sicherung von Leitungsgräben und Baugruben auf Grundlage der Regelwerke

Planungsunterlagen

Böschung

Verbau

Normverbau

Grabenverbaugeräte

Trägerbohlwand

Spundwand

Dielenkammerverbau

Sie treffen Maßnahmen zur Wasserhaltung und begründen ihre Auswahl.

Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Notwendigkeit einer Wasserhaltung und informieren sich über die Arten und deren Aufgaben.

1 Ustd.

Sie wählen auftragsbezogen die erforderlichen Maßnahmen zur Wasserhaltung aus und begründen ihre Entscheidung.

Sie ermitteln die erforderlichen Abmessungen des Grabens und der Baugrube (Arbeitsraum, Mindestarbeitsraumbreiten) und stellen diese im Schnitt und in der Draufsicht zeichnerisch, auch in digitaler Form, dar.

Sie ermitteln die erforderlichen Graben- und Baugrubendimensionen anhand der Regelwerke

10 Ustd.

DIN 4142, DIN EN 1610

Mindestarbeitsraumbreiten

Mindestgrabenbreiten

Aushubbreite

Baugrubenbreiten und -längen

Die Schülerinnen und Schüler stellen den Graben und die Baugrube zeichnerisch auch in digitaler Form dar

Draufsicht

Quer- und Längsschnitt

Sie berechnen den erforderlichen Aushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors und schätzen die Kosten für Transport, Lagerung und Deponiegebühren der verschiedenen Bodenarten ab.

Die Schülerinnen und Schüler berechnen den Graben- und Baugrubenaushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors.

4 Ustd.

Tabellenkalkulation

Sie ermitteln die Anzahl der notwendigen Transportmittel sowie den Zeitaufwand. Dabei beziehen sie Aushubmenge sowie die Entfernung von Lagerplatz und Deponie ein.

Sie veranschlagen für verschiedene Bodenarten die anfallenden Kosten

Transport- und Deponiekosten

Entsorgung

Lagerung

Transport

Die Schülerinnen und Schüler nehmen vorhandene Straßenbeläge auf, tragen den Oberboden ab und heben den Graben aus.

Die Schülerinnen und Schüler messen den Graben vor Ort ein

6 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

analoge und digitale Messgeräte, Messzubehör 

Fluchten

Längen- und Höhenmessung

Absteckung rechter Winkel

Sie sichern die Arbeitsstelle.

Sie stellen Öffnungen in Fahrbahnbelägen her und nehmen befestigte Oberflächen auf.

Sie tragen Oberboden mithilfe geeigneter Maschinen und Geräte ab und lagern diesen fachgerecht.

Sie entscheiden unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und möglicher Altlasten über Wiederverwendbarkeit und Lagerung bzw. Abtransport des Materials.

Sie stellen eine Wiederandeckung entsprechend des Auftrags her.

Sie lösen, laden, transportieren, lagern und sichern den Aushub und berücksichtigen dabei Auffälligkeiten, Unregelmäßigkeiten, Gefährdungen, Altlasten und Hindernisse im Boden.

Die Schülerinnen und Schüler wählen für die erforderlichen Bodenbewegungen Maschinen und Geräte unter Berücksichtigung von Effizienz und Leistung

6 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Lösen

Laden

Transportieren

Sie lagern und sichern den Aushub.

Sie erkennen Gefährdungen und Auffälligkeiten im Boden

Kontaminierung

Hindernisse

Sie behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst.

Die Schülerinnen und Schüler behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst unter Berücksichtigung kreislaufwirtschaftlicher Gesichtspunkte.

2 Ustd.

KrWG

Sie prüfen Aushubböden und Einbaumaterialien für die Verfüllung auf Eignung, Wiederverwendungsfähigkeit und Verdichtungsfähigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Eignung der Aushubböden für den Wiedereinbau.

2 Ustd.

Sie nutzen Werkzeuge und Maschinen und zugehörige Ausrüstungsmöglichkeiten unter ergonomischen und ökologischen Aspekten.

Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Ausrüstungen gesundheitsschonend und umweltbewusst ein.

2 Ustd.

Vorschriften der BG

Sie bringen den Verbau mit unterschiedlichen Verfahren ein, sichern dabei kreuzende Leitungen und Kabel und stellen das Planum für die folgenden Gewerke her.

Die Schülerinnen und Schüler führen sichernde Maßnahmen für Rohrgraben- und Baugrubenwände aus.

7 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Sie sichern im Boden lagernde Einbauten

kreuzende Leitungen

kreuzende Kabel

Sie stellen das Planum der Sohle fachgerecht für die nachfolgenden Arbeiten her

Ebenheit

Vollflächigkeit

Längsgefälle

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Standsicherheit und optimieren die Arbeitsschritte zur Herstellung von Leitungsgräben und kleiner Baugruben im Hinblick auf wirtschaftliche, umweltverträgliche und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Qualität der fachgerechten Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben

4 Ustd.

Standsicherheit

Wasserdichtigkeit

Rieselsicherheit

Sie vergleichen die Planung mit der Ausführung der Arbeitsschritte zur Herstellung und Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. 

Sie halten Optimierungsmöglichkeiten fest

Wirtschaftlichkeit

Umweltverträglichkeit

Sozialverträglichkeit

Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Lösung und reflektieren ihre Vorgehensweise.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Umsetzbarkeit und Qualität ihrer Lösung.

1 Ustd.

Sie analysieren rückblickend ihre Vorgehensweise und diskutieren Möglichkeiten zur Verbesserung.

Sie transferieren anschließend ihre erworbenen Kompetenzen auf andere Problemstellungen und kommunizieren hierfür alternative Lösungsansätze.

Die Schülerinnen und Schüler übertragen ihre erworbenen Kompetenzen auf andere bauliche Situationen.

1 Ustd.

Sie kommunizieren alternative Lösungsvorschläge für Materialeinsatz, Arbeitsabläufe und -techniken sowie Sicherungsmaßnahmen

innovative und neue Leitungsmaterialien

Einsatz in anderen Einbauorten

alternative Arbeitstechniken

Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu
Lernfeld 8 Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen

Zielformulierung:

Die Schülerinnen und Schüler erweitern das bautechnische Glossar mit den Fachbegriffen für die Herstellung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. Sie benennen die Bodenparameter (Wasserge-halt, Korngrößenverteilung, Plastizität) und die daraus abzuleitenden Eigenschaften (Lösbarkeit, Bindigkeit,  Verdichtbarkeit, Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit).

Weiterhin entnehmen sie Produktdatenblättern und Montageanleitungen die relevanten Informationen zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten.

Für die Vermessung und die rechnerische bzw. zeichnerische Darstellung der Leitungsgräben und Baugruben wenden sie branchenspezifische Software an.

 

Methodische Hinweise:

Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik hat zur Erweiterung des Grundvokabulars eine große Relevanz. Anknüpfungspunkt bildet vor allem die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams und mit anderen Gewerken auf der Baustelle.

Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fach­wörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Produktdatenblätter und Montageanleitungen verschiedener Hersteller dienlich. Darüber hinaus können Fachbegriffe zur Anwendung branchenspezifischer Software durch deren Einsatz im Unterricht  erarbeitet werden.

Für die Festigung der Fachbegriffe zur Beschreibung der Böden, zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten empfiehlt es sich, diese mittels vielfältigen Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen.

Lernfeld 14: Abwasserleitungen einbauen

Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Abwasserleitungen als Freispiegel- und Druckrohrleitung auftragsgemäß einzubauen.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen das Gelände im Hinblick auf Bebauung, Hindernisse und zu schützender Bereiche (Naturschutzgebiet, Wasserschutzgebiet).

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag.

2 Ustd.

Sie machen sich anhand der Bauplanungsunterlagen mit der örtlichen Situation vertraut

vorhandene Bebauung

Hindernisse

Schutzbereiche

Naturschutzgebiet

Wasserschutzgebiet

Sie prüfen den geplanten Haltungsverlauf der Abwasserleitung hinsichtlich bestehender unterirdischer Infrastruktur mit Hilfe von Bestandsplänen und Angaben zur Bodenbeschaffenheit.

Die Schülerinnen und Schüler erfassen Bestandspläne und Kartenmaterial

4 Ustd.

Zeichnungslesen

Übersichtspläne

Lagepläne

Kurzzeichen und Sinnbilder

Höhenpläne

koordinierte Leitungspläne

topografische Grund- und Flurkarten

Sie überprüfen den geplanten Haltungsverlauf der Abwasserleitung und entnehmen den Planungsunterlagen bestehende unterirdische Infrastruktur.

LF 8, 10

Sie informieren sich über die Bodenbeschaffenheit

Baugrundgutachten

Baugrunduntersuchungen

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die unterschiedlichen Druckrohrsysteme (Druck- und Vakuumentwässerung), Pumpenarten und deren Einsatzgebiete.

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden verschiedene Abwasserdruckrohrleitungssysteme

5 Ustd.

Arbeitsblätter

DWA-A120 Teil 1, 2 und 3

Druckentwässerung

Pumpsysteme außerhalb

Vakuumentwässerung

von Gebäuden

Sie informieren sich über Abwasserpumpen und Hebeanlagen

Arten

Aufbau

Funktionsprinzipien

Einsatzgebiete

Sie erkundigen sich über die Materialanforderungen, Arten unterschiedlicher Rohrverbindungen, Formstücke, Armaturen (Absperr- und Regelorgane).

Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Materialanforderungen

13 Ustd.

LF 10

Merkblatt DWA-M 159

Betriebsdruckfestigkeit

Kriterien zur

Biegezugfestigkeit

Materialauswahl für

Abriebfestigkeit

Abwasserleitungen  und -kanäle

Elastizität

Sie erkundigen sich über Abwasserdruckrohre und wählen anhand der Parameter geeignete aus

Herstellerinformationen

Eigenschaften

Kennzeichnung

Einsatzbereiche

Sie definieren die Anforderungen und Funktionen der Druckverbindungen, ordnen geeignete Ausführungsarten und Verbindungselemente zu und beschreiben die Verbindungstechniken.

Herstellerinformationen, Montageanleitungen

Sie leiten aus der Trassenführung notwendige Formstücke ab.

Sie recherchieren Möglichkeiten, Rohrleitungen und deren Bestandteile vor Korrosion zu schützen

Innenschutz

Außenschutz

Sie erkennen die Notwendigkeit von Rohrarmaturen und erfassen deren Arten

Absperrarmaturen

Regelorgane

Sie erfassen erforderliche Einrichtungen der Funktionssicherheit und erschließen sich Übergangskonstruktionen von Freispiegelleitungen in Druckrohrleitungen im Neubau und Bestand.

Die Schülerinnen und Schüler erfassen erforderliche Einrichtungen der Funktions- und Betriebssicherheit

4 Ustd.

DWA-M 1060 

IT-Sicherheit – 

elektronische Überwachung

Branchenstandard

automatische Meldeeinrichtung

Wasser/Abwasser

Notstromaggregat

Ersatzpumpe

Absperrschieber

Störfallbehälter

Sie verschaffen sich einen Überblick zu Rohrleitungsübergängen im Neubau und Bestand

Freispiegelleitungen in Druckrohrleitungen

Druckrohrleitungen in Freispiegelleitungen

Die Schülerinnen und Schüler planen den Anschluss an das bestehende Kanalnetz und die Überwindung von Hindernissen durch ausgewählte Bauwerke unter Berücksichtigung der Standfestigkeit des anstehenden Baugrundes.

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Lösungen zur Einbindung der herzustellenden Druckrohrleitung in das bestehende Kanalnetz

16 Ustd.

Übergabebauwerke

Werkstoffwechsel

Verbindungswechsel

Sie ermitteln die Leistung einer Abwasserpumpe

Volumenstrom

Umrechnung von Drücken

mWS, N/m², bar, Pa

Sie berechnen Längenänderungen der Rohrleitung durch Temperaturunterschiede und finden konstruktive technische Lösungen zur Minimierung von Materialschäden.

Sie erarbeiten Maßnahmen zur Überwindung von Hindernissen

Düker

Rohrleitungsbrücken

Mantelrohrstrecken

Dabei beachten sie die Standfestigkeit des anstehenden Baugrundes

Steilhänge

Moore

Sie positionieren und dimensionieren Rohrleitungswiderlager

Belastung

Fläche

Bodenpressung

Lastverteilung

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für ein Verfahren in offener oder geschlossener Bauweise zur Verlegung von Freispiegel- und Druckrohrleitungen (gesteuerte und ungesteuerte Rohrvortriebsverfahren, Spülbohrverfahren und Einpflügen).

Die Schülerinnen und Schüler legen eine Bauweise zur Rohrverlegung fest

8 Ustd.

offene Bauweise

LF10

geschlossene Bauweise

Sie entscheiden sich für ein zweckmäßiges Verlegeverfahren bei Freispiegel- und Abwasserdruckrohrleitungen und wägen einen grabenlosen Einbau ab

Arbeitsblatt DWA-A 139  Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen

gesteuerte und ungesteuerte Rohrvortriebsverfahren

Spülbohrverfahren

Einpflügen

Sie treffen Arbeits- und Gesundheitsschutzvorkehrungen beim Transport, der Lagerung und dem Einbau der erforderlichen Kanalbauteile.

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz

4 Ustd.

UVV, BG BAU Herstellerinformationen

Sicherung des Transports

Transportarten

Ladungssicherung

sichere Baustellenlagerung

Einzellagerung

Rohrbündel

Gitterbox

Palette

Sicherungsmaßnahmen beim Einbau

Hebezeuge

Anschlagmittel

Sie treffen entsprechende Vorkehrungen und achten auf deren Einhaltung.

Die Schülerinnen und Schüler führen den Einbau der Rohrleitungen durch und stellen dabei zugfeste und nicht zugfeste Verbindungen her.

Die Schülerinnen und Schüler formulieren anhand der Einbauphasen einen technologischen Arbeitsablauf

8 Ustd.

Verlegerichtlinien der

Hersteller und DWA

Herstellen eines Hohlraumes im Boden

Aufweitung des Querschnittes

Rohreinzug/-einschub

Sie montieren entsprechende Rohrverbindungen

gerätegestützter Unterricht Montageanleitungen

zugfest

formschlüssig

kraftschlüssig

nicht zugfest

reibeschlüssig

Sie messen Formstücke und Armaturen ein und protokollieren dies.

Die Schülerinnen und Schüler messen Formstücke und Armaturen ein und protokollieren dies. Sie erstellen Rohrfolgelisten.

2 Ustd.

Tabellenkalkulation

Sie verfüllen die Leitungszonen mit ausgewähltem Material und Verdichtungsgerät.

Die Schülerinnen und Schüler verfüllen die Leitungszonen

4 Ustd.

ungebundene Materialien

gebundene Materialien

Recyclingmaterialien

Sie verdichten die eingebrachten Materialien fachgerecht

Verdichtungsgeräte

Arten

Wirkungsprinzipien

Dienstgewichte

Verdichtungsübergänge

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die lagegetreue Herstellung, Dichtheit und Deformation mit ausgewählten Prüfverfahren, die betriebliche Umsetzbarkeit und den tatsächlichen Zeit- und Materialaufwand.

Die Schülerinnen und Schüler legen Prüfabschnitte fest und beurteilen die lagegetreue Herstellung. Sie stellen Deformationen durch Kamerabefahrung fest.

7 Ustd.

Sie fertigen eine Mängelliste an.

Sie wägen die betriebliche Umsetzbarkeit der Funktionsprüfungen ab

betriebsintern

externe Firma

Sie führen betriebsinterne Funktionsprüfungen durch

Dichtheitsprüfung

Druckprüfung

und berechnen den Prüfdruck sowie entstehende Schubkräfte.

Sie vergleichen den tatsächlichen Zeit- und Materialaufwand mit den Planungen und Vorgaben.

Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich.

Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich

1 Ustd.

Abnahme

Rückbau der Baustellensicherung

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Handeln im Team unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit und wägen Alternativen ab. Dabei argumentieren sie sachlich, präzise und kundenorientiert.

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Handeln im Team. 

2 Ustd.

Sie analysieren rückblickend die Planung und Einhaltung der Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und wägen mögliche Alternativen ab.

Dabei argumentieren sie sachlich, präzise und im Sinne des Auftraggebers.

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin, SP Gleisbauarbeiten; Gleisbauer/Gleisbauerin

Lernfeld 10: Gleisanlagen neu bauen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Gleisanlagen auftragsbezogen neu zu planen und zu bauen.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag und die örtlichen Gegebenheiten. Dabei beachten sie bei Gleisarbeiten zur Absicherung einer Baumaßnahme geltende Verordnungen (persönliche Schutzausrüstung, Rottenwarnsignale, feste Absperrung, Gleissperrung) und Unfallverhütungsmaßnahmen unter Einhaltung des Arbeitsbereiches (Regellichtraumprofil).

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag und die örtlichen Gegebenheiten. 

10 Ustd.

Sie informieren sich über die Beschreibung der Rottenwarnsignale und deren Bedeutung bei Annäherung von Schienenfahrzeugen.

Richtlinien 301

Signalbuch, Signalordnung – Rottenwarnsignale 301.1301

Sie verschaffen sich einen Überblick über die Sicherungsmaßnahmen zum Schutz vor Gefahren aus dem Eisenbahnbetrieb

kooperatives Lernen –

Partnertandem

organisatorische Maßnahmen

Gleissperrung

Langsamfahrstellen

technische Maßnahmen 

feste Absperrung

signalabhängige Arbeitsstellen-Sicherungsanlagen

automatische, akustische oder optische Warn- und Ankündigungsanlagen

Sicherungsposten, Absperrposten

Dabei benennen Sie die Dokumente, in denen die Sicherungsmaßnahmen festgeschrieben sind.

Betra, Sicherungsplan

Sie informieren sich über einzuhaltende Unfallverhütungsvorschriften unter Beachtung des Regellichtraumprofils für bauliche und betriebliche Zwecke.

UVV, DGUV, EBO

Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 

Zeichnung Regellichtraumprofil

Sie leiten die persönliche Schutzausrüstung auftragsbezogen ab.

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe digitaler Medien und Richtlinien über den Trassenplan, die Bauarten des Oberbaus (Schotteroberbau, Feste Fahrbahn), die Bezeichnung der einzelnen Schichten und die Bauart des Gleises (lückenloses Gleis, Stoßlückengleis).

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Bauarten des Oberbaus.

7 Ustd.

Sie benennen den Schichtenaufbau des Schotteroberbaus und der festen Fahrbahn entsprechend der geltenden Richtlinien.

Sie verschaffen sich mithilfe digitaler Medien einen Überblick über den Aufbau und die Inhalte eines Trassenplans im Gleisbau.

Internetrecherche

Zeichnung Trassenplan

Sie recherchieren die Bauarten des Gleises und unterscheiden das lückenlose Gleis und Stoßlückengleis bezüglich ihres Einsatzbereiches. 

Internetrecherche

Sie informieren sich über verschiedene Laschenarten und Schweißverfahren.

Sie beschreiben die Aufgaben der einzelnen Befestigungsmittel. Sie bestimmen den Verlauf der Lastabtragung und gehen auf Störungen ein.

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden in Abhängigkeit der Oberbauart die benötigten Schienenbefestigungsmittel, entsprechend der Schienenbefestigung 

6 Ustd.

Explosionsperspektiven

Schienenbefestigung, Dreitafelprojektionen

K-Oberbau 

KS-Oberbau

W-Oberbau

W97-Oberbau

Sie beschreiben ausgehend von ihrer Entwicklung die Aufgaben der einzelnen Befestigungsmittel.

Sie erklären den Verlauf der abzutragenden Lasten unter Berücksichtigung möglicher Störfaktoren.

Die Schülerinnen und Schüler planen den Aufbau eines Bahnkörpers unter Berücksichtigung der Richtlinien und der notwendigen Entwässerung (Oberflächenentwässerung, Tiefenentwässerung).

Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Aufbau des Bahnkörpers anhand der Richtlinien und legen Baustoffe fest.

12 Ustd.

RIL 820

Exkursion Schotter-/Hartsteinwerk

Sie informieren sich über Gesteinsarten zur Verwendung als Schotterbettung und beschreiben die Anforderungen und Aufgaben des Gleisschotters im Bereich des Bahnkörpers.

Sie leiten mögliche Auswirkungen infolge einer unsachgemäßen Bettungsherstellung ab.

gerätegestützter Unterricht

Sie planen die Entwässerung eines Bahnkörpers unter Berücksichtigung des Ortes und anfallenden Wassers.

Zeichnung Entwässerungsquerschnitt

Sie unterscheiden Maßnahmen der Oberflächen- und Tiefenentwässerung zur Gewährleistung der Tragfähigkeit des Unterbaus und der Standsicherheit des Bahnkörpers.

Sie legen den Regelbettungsquerschnitt in Abhängigkeit der Geschwindigkeit fest und zeichnen diesen.

Die Schülerinnen und Schüler legen auftragsbezogen den Regelbettungsquerschnitt unter Berücksichtigung der zulässigen Geschwindigkeit der Bahnstrecke fest.

5 Ustd.

Sie ermitteln alle notwendigen Maße und zeichnen den Regelbettungsquerschnitt maßstabsgetreu.

Zeichnung Regelbettungsquerschnitt

Sie konzipieren den Arbeitsablauf zur Herstellung eines Gleisjoches unter Berücksichtigung der Schwellen- und Schienenverlegung (Schienenzange, Umsetzböcke, Anschlagmittel, Handstopfmaschine).

Die Schülerinnen und Schüler formulieren einen technologischen Arbeitsablauf zur Herstellung eines Gleisjoches. Dabei unterscheiden sie maschinelle und manuelle Verlegung von Schwellen und Schienen.

8 Ustd.

Computertechnik

Sie ermitteln den erlaubten Verspanntemperaturbereich und die maximale Längenänderung der Schienen.

Sie wählen für die Herstellung des Gleisjochs die notwendigen Werkzeuge, Hilfsmittel und Anschlagmittel aus

Werkzeuge

Schienenzange

Umsetzblöcke

Handstopfmaschine

Anschlagmittel

Traverse

Kettengehänge

Seilgehänge

Dabei berücksichtigen sie gleisbautypische Messungen (Messmittel, Ausführung, Auswertung).

Die Schülerinnen und Schüler achten auf gleisbautypische Messungen. 

4 Ustd.

RIL 824

Sie informieren sich über die Spurweite und hierfür notwendige Messmittel zur Ausführung der Messungen.

Sie interpretieren und werten ein Verspannprotokoll unter Beachtung des maximal zulässigen Drehmomentes aus. Sie tragen mögliche Konsequenzen für die Abweichung zur Soll-Verspannung zusammen.

gerätegestützter Unterricht

Sie legen die Oberbauanordnung einer Strecke unter Zuhilfenahme der Richtlinie (Ausrüstungsstandard) fest.

Die Schülerinnen und Schüler ermitteln mithilfe der Richtlinie die Oberbauanordnung.

3 Ustd.

RIL 820

Sie stellen die Bauteile mithilfe der Ausrüstungsstandards zusammen und begründen ihre Auswahl.

Argumentation – Deutsch/Kommunikation, Wahlbereich 4: Kommunikationstraining

Sie berechnen den Materialbedarf an Oberbaustoffen (Schienen, Befestigungsmittel, Schwellen, Schotter).

Die Schülerinnen und Schüler berechnen den Schotterbedarf unter Berücksichtigung der Oberbauanordnung, der Geschwindigkeit und des vorliegenden Gleisabstandes.

15 Ustd.

Sie ermitteln die Anzahl an Schwellen und Schienenbefestigungsmitteln sowie den Bedarf an Schienen.

Computertechnik

Sie ermitteln die Anzahl der benötigten Transportmittel von und zur Baustelle sowie den Zeitaufwand und die personelle Unterstützung.

Die Schülerinnen und Schüler kalkulieren für den Materialbedarf die notwendige Anzahl der Transportmittel. 

5 Ustd.

zulässige Zuladung

Sie ermitteln die Zeitaufwendungen und berechnen daraus den Personal- und Maschineneinsatz.

Computertechnik

Dabei orientieren sie sich an der Oberbauanordnung und gehen dabei auf die verschiedenen Instandsetzungsverfahren ein.

Die Schülerinnen und Schüler vergleichen, entsprechend der vorliegenden Oberbauanordnung, mögliche Instandsetzungsverfahren hinsichtlich ihrer Eignung.

3 Ustd.

Die Schülerinnen und Schüler führen die Herstellung einer Schotterbettung unter Beachtung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz durch.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Planumsschutzschicht und errichten eine Schotterbettung.

3 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

Sie achten auf die Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Sie verlegen Schwellen und Schienen manuell sowie maschinell.

Die Schülerinnen und Schüler verlegen Schwellen manuell und maschinell mithilfe von Anschlagmitteln. Sie achten hierbei auf die korrekte Lagerung von Schwellen und das sichere An- und Abschlagen speziell bei Betonschwellen.

5 Ustd.

UVV

Partnerarbeit

Sie richten Schwellen auf dem Schotterbett aus und achten beim Umgang mit Werkzeugen und Maschinen auf die Einhaltung der Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Sie verwenden Werkzeuge und Maschinen entsprechend der projektbezogenen Gegebenheiten, dabei pflegen und warten sie diese.

Die Schülerinnen und Schüler wählen Werkzeuge und Maschinen auftragsbezogen aus und setzen diese fachgerecht ein. 

2 Ustd.

Sie pflegen und warten die Werkzeuge und Maschinen entsprechend geltender Vorschriften.

Sie setzen die Schienenbefestigungen (K-, KS-, W-, und W97-Oberbau) zusammen und ordnen die Befestigungsmittel zu.

Die Schülerinnen und Schüler setzen die Arten der Schienenbefestigung zusammen

4 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

K-Oberbau

KS-Oberbau

W-Oberbau

W97-Oberbau

Sie ordnen die entsprechenden Befestigungsmittel in Art und Anzahl zu.

Sie protokollieren als Arbeitsergebnis die geometrische Sollverspannung (Schraubmaschine, Drehmoment) unter Berücksichtigung der Richtlinien.

Die Schülerinnen und Schüler montieren die Schienen und befestigen diese mithilfe von Schraubmaschinen. Sie berücksichtigen die vorgegebenen Drehmomente entsprechend der Art der Schienenbefestigung.

3 Ustd.

gerätegestützter Unterricht

RIL 824

Sie protokollieren die geometrische Ist-Verspannung. Dabei arbeiten sie eventuelle Abweichungen zur Soll-Verspannungen nach.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen den berechneten Materialbedarf unter Berücksichtigung umweltverträglicher Altmaterialentsorgung und präsentieren die gewonnenen Ergebnisse.

Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die ermittelten Materialbedarfe.

3 Ustd.

Sie wägen den Einsatz von Recyclingmaterialien als Alternativbaustoff ab.

Sie prüfen die umweltverträgliche Entsorgung des Altmaterials.

Sie präsentieren die Ergebnisse.

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise bei der Zusammenstellung des Oberbaus und bewerten die Lösung der Bedarfsermittlung entsprechend der Richtlinien.

Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Wahl der Oberbauanordnung ein und überdenken den Einsatz alternativer Bauteile. 

2 Ustd.

Deutsch/Kommunikation

LB 1: Sprechen und Zuhören – Fachgespräch

Sie beurteilen ihre Bedarfsermittlung und diskutieren abweichende Lösungen im Rahmen der Richtlinien. 

Lernfeld 12: Weichen montieren und einmessen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Weichen auftragsbezogen zu montieren und einzumessen.

Kompetenz aus dem Lehrplan Berufliche Handlung Zeit-
richtwert
LS
Hinweise

Die Schülerinnen und Schüler analysieren die örtlichen sowie auftragsbezogenen Gegebenheiten bei Weichenarbeiten und berücksichtigen die vorliegende Bauart des Oberbaus (Feste Fahrbahn, Schotteroberbau).

Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag zur Montage und zum Einmessen der Weiche.

4 Ustd.

Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick

Weichenverlegeplan

örtliche Gegebenheiten

ein- oder mehrgleisige Strecke

freie Strecke

Bahnhof

Bauart des Oberbaus

Schotteroberbau

Feste Fahrbahn

Sie analysieren Gefahrenbereiche und schlussfolgern notwendige Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor Gefahren aus dem Eisenbahnverkehr.

Sicherungsplan

Betra

LF 10

Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auch mit Hilfe digitaler Medien und Richtlinien über Weichen sowie Kreuzungen und stellen die Unterschiede heraus.

Die Schülerinnen und Schüler definieren den Begriff Weiche.

2 Ustd.

RIL 820

Internetrecherche

Sie holen auch mithilfe digitaler Medien Informationen über Weichenarten ein und bestimmen die Zuordnung des Stamm- und Zweiggleises in einfachen Weichen sowie Bogenweichen.

Modelleisenbahn

Sie grenzen Kreuzungen von Weichen ab und stellen Unterschiede heraus.

Sie gehen hierbei besonders auf die Funktionen von Weichen ein und grenzen diese von anderen Gleiskonstruktionen ab.

Die Schülerinnen und Schüler konkretisieren die Funktionsweise von Weichen.

4 Ustd.

Sie verschaffen sich einen Überblick über alternative Gleiskonstruktionen 

Steckbrief

Drehscheibe

Schiebebühne

und benennen deren Einsatzmöglichkeiten. 

Sie grenzen diese Gleiskonstruktionen von Weichen ab.

Sie erkunden die Weichenkurzbezeichnungen (Weichenart, Schienenform, Zweiggleisradius, Neigung der Weiche, Richtung des Zweiggleises, Schwellenbauart) und beschreiben alle Bauteile von Weichen.

Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Weichenkurzbezeichnungen und erläutern die Merkmale der jeweiligen Weiche in der vorgegebenen Reihenfolge

12 Ustd.

RIL 820

Weichenart

Schienenform

Radius des Zweiggleises

Neigung der Weiche

Herzstückbauart

Richtung des Zweiggleises

Schwellenbauart

Zungenbauart

Sie geben die Regelneigung von Weichen an und unterscheiden Steil- und Flachneigungen. Sie klassifizieren einfache Weichen nach geraden und gebogenen Herzstücken.

Sie benennen die Weichengroßbauteile und deren Lage innerhalb der Weiche

Exkursion Weichenwerk

Zungenvorrichtung

Zwischenschienen

Herzstückbereich

Weichenendteil

Sie informieren sich über die Bestandteile der Weichengroßbauteile und beschreiben deren Aufgaben sowie Funktionen.

kooperatives Lernen

Partnertandem

Sie vergleichen die Darstellungen von Weichen im Lageplan und als Fahrkantenbilder.

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Abbildungen von Weichen 

3 Ustd.

Fahrkantenbilder

Darstellung im Lageplan

Sie begründen den unterschiedlichen Einsatz dieser Abbildungen und leiten die Darstellung im Lageplan vom Fahrkantenbild ab.

Sie unterscheiden notwendige Weichenpläne (Weichenlageplan, Weichenverlegeplan, Weichenskizze).

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die verschiedenen Weichenpläne

2 Ustd.

Weichenskizze

Weichenvermarkungsplan

Weichenlageplan

Weichenverlegeplan 

Sie verschaffen sich einen Überblick über Detaillierungsgrad und Einsatzzweck der Weichenpläne.

Sie ermitteln die zulässigen Geschwindigkeiten in den Zweiggleisen und bestimmen die Lage der Grenzzeichen.

Die Schülerinnen und Schüler berechnen, abhängig vom Radius, die maximal zulässige Geschwindigkeit im Zweiggleis.

3 Ustd.

Sie beschreiben die Funktion des Grenzzeichens und ermitteln dessen Lage.

RIL 301  Signal Ra 12 (DS 301) / Signal So 12 (DV 301) – Grenzzeichen

Sie vergleichen unterschiedliche Umbauverfahren von Weichen.

Die Schülerinnen und Schüler erstellen auch mithilfe digitaler Medien einen Überblick zu verschiedenen Umbauverfahren von Weichen.

4 Ustd.

Internetrecherche

Sie stellen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Umbauverfahren heraus.

Sie wägen die Wirtschaftlichkeit der Umbauverfahren in Abhängigkeit der auftragsbezogenen und örtlichen Gegebenheiten ab.

Die Schülerinnen und Schüler planen die Montage, den Umbau und die Einmessung der Weichen in Höhe und Richtung unter Beachtung der Richtlinien und beschreiben einen vollständigen technologischen Arbeitsablauf.

Die Schülerinnen und Schüler planen unter Beachtung der auftragsbezogenen und örtlichen Gegebenheiten die Montage und den Umbau der Weiche.

12 Ustd.

Sie leiten die notwendigen Messungen der Weiche in Höhe und Richtung anhand der Richtlinien ab. Sie benennen erlaubte Toleranzwerte.

RIL 824

Sie recherchieren die Spurführungsmaße in Weichen

Spurweite

Rillenweite

Leitweite

Sie unterscheiden die Messung der Leitweite in Abhängigkeit des Schienenprofils.

Sie entwickeln einen vollständigen technologischen Arbeitsablauf zur Montage, zum Einbau und Einmessen der Weiche.

Sie ermitteln auch digital das Gewicht der Weichengroßbauteile und Befestigungsmittel mit Hilfe von Gewichtstabellen und die Transport- und Montagekapazitäten.

Die Schülerinnen und Schüler stellen die notwendigen Schienen, Schwellen und Befestigungsmittel zur Montage der Weiche zusammen.

2 Ustd.

Tabellenkalkulation

Computertechnik

Sie berechnen auch digital die Massen der benötigten Schwellen, Befestigungsmittel und Weichengroßbauteilen unter Zuhilfenahme von Gewichtstabellen. 

Sie kalkulieren die benötigten Transportmittel.

LF 10

Sie ermitteln die Montagekapazitäten und leiten daraus die Montagezeiten ab.

Anschlagzeiten

Sie fertigen Zeichnungen (Absteckskizze, Herzstück) zur Montage von Weichen auch digital an.

Die Schülerinnen und Schüler fertigen Zeichnungen zur Montage der Weichen auch digital an

4 Ustd.

Computertechnik

Absteckskizzen

Fahrkantenbilder

Details von Herzstücken

Sie berechnen auch digital personen- und leistungsbezogene Zeitbedarfe und den Materialbedarf für den Einbau von Weichen entsprechend der vorliegenden Oberbauanordnung.

Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die erforderlichen Montagemittel zum Einbau der Weiche. 

6 Ustd.

LF 10

Sie berechnen den Schotterbedarf entsprechend der vorhandenen Oberbauanordnung der Weiche.

Sie kalkulieren auch digital personen- und leistungsbezogene Zeitbedarfe zur Montage der Weiche.

Computertechnik

Sie ermitteln die Abrückmaße zum richtigen Abschnüren von Weichen und stellen diese graphisch dar.

Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Abrückmaße einer Weiche und konstruieren diese.

4 Ustd.

Sie stecken die Abrückmaße zur Montage der Weiche ab.

gerätegestützter Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler führen die Demontage und Montage einer Weiche durch.

Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für ein Montage- sowie Umbauverfahren.

4 Ustd.

Sie montieren die Weichen auf dem Montageplatz vor, demontieren diese und transportieren die Weichenbestandteile bzw. -großbauteile unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften zum Einbauort.

gerätegestützter Unterricht

DGUV

Sie berücksichtigen beim Einbau die Montageschritte der Weichengroßbauteile und die Reihenfolge der Schweißungen.

Sie setzen Werkzeuge und Geräte unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Montage und zum Umbau von Weichen ein.

Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge und Geräte unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Montage und zum Umbau von Weichen ein.

2 Ustd.

Sie führen auch digital Montagemessungen (Winkellage, Spurweite, Leitweite, Rillenweite, Zungenprüfungen) durch, dokumentieren diese und gehen hierbei auf Störgrößen ein.

Die Schülerinnen und Schüler führen die Montagemessungen durch.

4 Ustd.

Dazu wählen sie auch geeignete digitale Messwerkzeuge aus

Gleiswinkel

Schnursehne

optisches Pfeilhöhenmessgerät

Weichenlehre

Spur- und Überhöhungsmessgerät

Sie vergleichen die Ergebnisse mit den Vorgaben aus den Richtlinien 

RIL 824

Winkellage

Spurweite

Rillenweite

Leitweite

Sie kontrollieren die Zungenvorrichtungen in ihrer Lage und Höhe entsprechend der geltenden Richtlinien.

Sie protokollieren ihre Messwerte und achten hierbei auf mögliche Störgrößen.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Messungen von Weichen mit Hilfe von Weichenprüfblättern und Handmessformularen entsprechend der Richtlinien und konzipieren hierfür einen Soll-Ist-Vergleich.

Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Messwerte der Weichen

4 Ustd.

Exkursion Weichenmessung

Sie nutzen Weichenprüfblätter sowie Handmessformulare entsprechend der Richtlinien und erstellen einen Soll-Ist-Vergleich. 

Anhang RIL 824

Sie werten Störgrößen entsprechend den einzuleitenden Maßnahmen aus.

Die Schülerinnen und Schüler bewerten mögliche Störgrößen. 

2 Ustd.

Sie wägen realisierbare Maßnahmen anhand der Richtlinien ab und leiten sie ein.

Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die unterschiedlichen Montagemöglichkeiten und Umbauverfahren von Weichen bezüglich der wirtschaftlichen, umweltverträglichen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit.

Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Wahl der eingesetzten Montage- sowie Umbauverfahren und diskutieren diese.

2 Ustd.

Deutsch/Kommunikation

Sie überdenken Alternativen unter Beachtung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit.

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