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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 14
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Arbeitsmaterial
Berufsschule - duale Berufsausbildung
Tiefbaufacharbeiter / Tiefbaufacharbeiterin
Brunnenbauer / Brunnenbauerin
Gleisbauer / Gleisbauerin
Kanalbauer für Infrastrukturtechnik / Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik
Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik / Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik
Spezialtiefbauer / Spezialtiefbauerin
Straßenbauer / Straßenbauerin
2. und 3. Ausbildungsjahr
2026
Das Arbeitsmaterial ist ab 1. August 2026 freigegeben.
Das Arbeitsmaterial basiert auf den Rahmenlehrplänen für die Berufsausbildung in Tief-, Hoch- und Ausbauberufen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 29.09.2023) und der Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in der Bauwirtschaft vom 3. Juni 2024 (BGBl. Teil I, Nr. 179 vom 6. Juni 2024).
Das Arbeitsmaterial wurde am
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Radebeul
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul
https://www.lasub.smk.sachsen.de
unter Mitwirkung von
| Susanne Flade | Dresden |
| Verena Gerstmann | Leipzig |
| Marie Guder-Seifert | Zwickau |
| Antje Klein | Dresden |
| Tina Linke | Eilenburg |
| Jana Poike | Pirna |
| Sophie Porst | Eilenburg |
| Sandra Puschmann | Oelsnitz/Erzgebirge |
| Thomas Rehm | Zwickau |
| Andreas Rhein | Zwickau |
| Hans-Ullrich Schornick | Freiberg |
| Udo Schuster | Leipzig |
| Andreas Zimmermann | Löbau |
2024/2025 erarbeitet.
HERAUSGEBER
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Die Verfassung des Freistaates Sachsen fordert in Artikel 101 für das gesamte Bildungswesen:
„(1) Die Jugend ist zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zur Nächstenliebe, zum Frieden und zur Erhaltung der Umwelt, zur Heimatliebe, zu sittlichem und politischem Verantwortungsbewusstsein, zu Gerechtigkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zu beruflichem Können, zu sozialem Handeln und zu freiheitlicher demokratischer Haltung zu erziehen.“
Das Sächsische Schulgesetz legt in § 1 fest:
„(2) Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.
(3) Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen. …“
Für die Berufsschule gilt gemäß § 8 Abs. 1 des Sächsischen Schulgesetzes:
„Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvorbereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierenden Abschlüssen.“
Neben diesen landesspezifischen gesetzlichen Grundlagen sind die in der „Rahmenvereinbarung über die Berufsschule“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. März 2015 in der jeweils geltenden Fassung) festgeschriebenen Ziele umzusetzen.
Technologische, wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen erforderten die Neuordnung der Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft. Die insgesamt 19 Ausbildungsberufe umfassen eine Vielfalt an Tätigkeiten sowohl im Neubau von Gebäuden oder von Infrastruktur als auch in der Sanierung, Modernisierung, Instandsetzung und Denkmalpflege, im privaten oder öffentlichen Bereich, im Wohnungsbau oder im Gewerbe-, Industrie- und Anlagenbau. Mit der Neuordnung finden neue Bautechniken, Bauprodukte und -stoffe, Anwendungstechniken Berücksichtigung. Darüber hinaus wurden Themen des ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Bauens sowie die Anwendung digitaler Methoden und Techniken integriert.
Die Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft gliedern sich in die drei Bereiche Tief-, Hoch- und Ausbau. Innerhalb der Bereiche gibt es zweijährige Ausbildungsberufe (Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin, Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterin, Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin) mit berufsspezifischen Schwerpunkten sowie die jeweiligen dreijährigen Ausbildungsberufe. Die Rahmenlehrpläne für die Berufsausbildungen des Tief-, Hoch- und Ausbaus bilden diese Struktur ab, sind aber im ersten Ausbildungsjahr über alle Bauberufe hinweg identisch. Im zweiten Ausbildungsjahr sind sie entsprechend der Schwerpunkte sowie im dritten Ausbildungsjahr nach den jeweiligen Berufen differenziert.
Die Ausbildungsstruktur der zweijährigen Ausbildungsberufe teilt sich in zwei Ausbildungsphasen jeweils vor und nach der Zwischenprüfung. Die in den Lernfeldern des ersten Ausbildungsjahres beschriebenen Kompetenzen entsprechen den bereichsübergreifenden Berufsbildpositionen der ersten 12 Monate des Ausbildungsrahmenplans für die betriebliche Ausbildung und sind Grundlage für die Zwischenprüfung. Die berufsbezogenen Prüfungsbereiche für die Abschlussprüfung der zweijährigen Ausbildungsberufe sind im Schwerpunkt identisch mit den Prüfungsbereichen des Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung des entsprechenden dreijährigen Ausbildungsberufes. Die Gesellen- oder Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt.
Die Ausbildungsstruktur der dreijährigen Ausbildungsberufe gliedert sich in zwei Ausbildungsphasen jeweils vor und nach Teil 1 der gestreckten Gesellen- oder Abschlussprüfung. Die in den Lernfeldern des ersten und zweiten Ausbildungsjahres beschriebenen Kompetenzen entsprechen den Berufsbildpositionen der ersten 24 Monate des Ausbildungsrahmenplans für die betriebliche Ausbildung und sind Grundlage für Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung. Die Gesellen- oder Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt.
Die Ausbildungszeiten der zweijährigen Berufsausbildung sowie die damit verbundene Gesellen- oder Abschlussprüfung werden bei einer anschließenden Berufsausbildung anerkannt.
In allen Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft sind folgende übergreifende Kompetenzen von Bedeutung:
Die am Bau Beteiligten müssen in der Lage sein, komplexe Bauabläufe zu erfassen, mit verschiedenen Gewerken und Personengruppen wie z. B. Auftraggebenden, Planenden und Bauaufsicht zu kooperieren, Vorleistungen anderer Gewerke einzuschätzen, Aufträge fachgerecht auszuführen und die Arbeitsergebnisse des eigenen Gewerkes an nachfolgende Gewerke zu übergeben. Die Zusammenarbeit der am Bau Beteiligten erfordert hohe kommunikative Kompetenzen und Teamfähigkeit. In allen Ausbildungsberufen werden deshalb die übergreifenden Kompetenzen in berufliche Handlungen integriert und folgende Qualifikationen erworben und fortlaufend vertieft:
Resultierend aus den Anforderungen der Bauwirtschaft durchlaufen Auszubildende in den Bauberufen im ersten Ausbildungsjahr die Grundstufe und erwerben unabhängig von ihrem Ausbildungsberuf grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Tief-, Hoch-, und Ausbau:
Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Gleisbauarbeiten, Kanalbauarbeiten, Leitungsbauarbeiten und Straßenbauarbeiten absolviert werden.
Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende mit den Schwerpunkten Straßenbauarbeiten, Leitungsbauarbeiten, Kanalbauarbeiten und Gleisbauarbeiten unterrichtet.
Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterinnen stellen Baugruben und Gräben her. Sie führen Verbauarbeiten und Wasserhaltungen durch, um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten und den Baugrund zu stabilisieren. Darüber hinaus sind sie für die Herstellung von Verkehrswegen wie Pflaster- und Plattenbelägen sowie den Einbau von Asphalt nach Aufgrabungen zuständig. Zudem gehören auch das Verlegen von Infrastrukturleitungen wie Rohre und Kabel zu ihren Aufgaben.
Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterinnen werden vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Tiefbaugewerbes tätig.
Im zweiten Ausbildungsjahr werden in den Schwerpunkten Straßenbau, Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik sowie Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:
Im Schwerpunkt Gleisbauarbeiten werden in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:
Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Beton- und Stahlbetonbauarbeiten, Maurerarbeiten sowie Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten absolviert werden.
Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende mit den Schwerpunkten Maurerarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonbauarbeiten unterrichtet.
Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen führen grundlegende Arbeiten in verschiedenen Schwerpunktbereichen aus. Dazu gehören das Herstellen von Baukörpern aus Steinen, Bauteilen aus Beton und Stahlbeton, feuerfesten Konstruktionen und Schornsteintragrohren sowie das Durchführen von Bohr- und Trennverfahren und Abbruchverfahren. Zusätzlich setzen sie Energieeffizienzmaßnahmen um und ergreifen Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz. Dazu gehören auch das Umbauen und Rückbauen von Baukörpern. Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen übernehmen Aufträge, planen die Arbeiten, richten Baustellen ein und unterhalten diese, wählen Baustoffe aus und verarbeiten sie, erstellen Zeichnungen, führen Messungen durch, prüfen Untergründe, setzen Maschinen und Anlagen ein und führen qualitätssichernde Maßnahmen durch.
Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen werden vornehmlich in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Hochbaugewerbes tätig.
Im zweiten Ausbildungsjahr werden in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten Maurerarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonbauarbeiten erworben:
Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Zimmerarbeiten, Stuckateurarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Estricharbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Trockenbauarbeiten absolviert werden.
Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende in den Schwerpunkten Zimmerarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten sowie Trockenbauarbeiten unterrichtet.
Zu den Aufgaben von Ausbaufacharbeitern und Ausbaufacharbeiterinnen gehören das Herstellen von Holzbauteilen, Putzen, Estrichen sowie das Ansetzen und Verlegen von Fliesen, Platten und Mosaiken. Auch für das Herstellen von Bauteilen im Trockenbau sind sie verantwortlich. Sie setzen Energieeffizienzmaßnahmen um und ergreifen Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz. Darüber hinaus führen sie Umbau- und Rückbauarbeiten von Bauteilen durch, um bestehende Strukturen an neue Anforderungen anzupassen oder zu entfernen. Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen übernehmen Aufträge, planen die Arbeiten, richten Baustellen ein und unterhalten diese, wählen Baustoffe aus und verarbeiten sie, erstellen Zeichnungen, führen Messungen durch, prüfen Untergründe, setzen Maschinen und Anlagen ein und führen qualitätssichernde Maßnahmen durch.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Ausbaugewerbes tätig.
Im zweiten Ausbildungsjahr werden in folgenden Berufsbildpositionen weitere Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten erworben.
Schwerpunkt Zimmerarbeiten:
Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten:
Schwerpunkt Trockenbauarbeiten:
Die dreijährigen Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft bauen auf der Ausbildung zum Tief-, Hoch- bzw. Ausbaufacharbeiter und zur Tief-, Hoch- bzw. Ausbaufacharbeiterin auf. An beruflichen Schulzentren in Sachsen werden Auszubildende in den Tiefbauberufen Straßenbauer und Straßenbauerin, Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik, Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik sowie Gleisbauer und Gleisbauerin unterrichtet. In den Hochbauberufen werden Auszubildende in den Berufen Maurer und Maurerin sowie Beton- und Stahlbetonbauer und Beton- und Stahlbetonbauerin ausgebildet. In den Ausbauberufen werden Auszubildende in den Berufen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin, Trockenbaumonteur und Trockenbaumonteurin sowie Zimmerer und Zimmerin unterrichtet.
Straßenbauer und Straßenbauerinnen stellen Verkehrswege her und halten diese instand. Dazu gehören die Herstellung von Pflasterdecken, Plattenbelägen sowie Belägen aus Asphalt und Beton. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Ausheben von Baugruben und Gräben, deren Sicherung durch Verbau sowie das Verfüllen und Verdichten, um eine solide Grundlage für die Straßen zu schaffen. Sie stellen das Planum her und bauen Tragschichten ein, um eine ebene und stabile Fahrbahnoberfläche zu gewährleisten. Des Weiteren stellen sie Erdbauwerke her. Nach Aufgrabungen stellen sie den Oberbau wieder her, um die Fahrbahn in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Darüber hinaus sind sie für das Herstellen von Schacht- und Sonderbauwerken aus Beton, Stahlbeton, Steinen und Fertigteilen sowie von Infrastrukturleitungen zuständig.
Ihre Tätigkeit üben Straßenbauer und Straßenbauerinnen vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes, z. B. bei Straßenbauunternehmen und anderen Tiefbauunternehmen aus.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Straßenbau erwerben Straßenbauer und Straßenbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik bauen Leitungssysteme zur Versorgung mit flüssigen und gasförmigen Medien. Sie verlegen Elektro- und Kommunikationsleitungen und halten diese instand. Ihre Aufgaben umfassen das Einbauen und Ausrichten von Druckrohrleitungen sowie Armaturen und Formstücken. Darüber hinaus stellen sie Hausanschlüsse her und führen offene und geschlossene Wasserhaltung durch. Zu ihren Tätigkeiten gehört auch das Prüfen und Desinfizieren von Rohrleitungen sowie das Bearbeiten von Druckrohren aus verschiedenen Materialien. Sie sind zudem für Aushubarbeiten, das Verbauen von Baugruben und Gräben sowie das Verfüllen und Verdichten von Böden zuständig.
Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik sind vor allem in Tiefbauindustrieunternehmen, aber auch bei Unternehmen der Energiegewinnung und -verteilung bzw. der Energieversorgung tätig.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik erwerben Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik bauen und sanieren Kanalsysteme und dazugehörige Infrastruktur. Sie bauen Druckrohr- und Abwasserleitungen ein, prüfen Kanalsysteme und schützen sie vor Korrosion und chemischen Einflüssen. Des Weiteren führen sie Aus- und Umbauarbeiten an Schachtbauwerken durch und kümmern sich um Aushubarbeiten, das Verbauen von Baugruben und Gräben sowie das Verfüllen und Verdichten von Bodenmassen und das Anlegen von Böschungen, um die Stabilität der Infrastruktur zu gewährleisten. Sie stellen auch Kabelschächte her und legen Kabel und Kabelschutzrohre aus.
Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik sind in Betrieben des Bauhauptgewerbes, z. B. in Tiefbau- und Kanalbauunternehmen oder kommunalen Betrieben, beschäftigt.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik erwerben Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Gleisbauer und Gleisbauerinnen bauen Bahngleise und halten diese instand. Zu ihren Aufgaben gehören das Durchführen von spezifischen Messungen und das Anwenden von Lage- und Höhenplänen für Gleisanlagen. Sie verlegen und befestigen Schwellen und Schienen. Zudem sind sie verantwortlich für das Einschottern, Heben, Richten und Stopfen der Gleise. Die Instandhaltung der Gleisanlagen sowie das Montieren, Verlegen und Instandhalten von Weichen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Darüber hinaus stellen sie Bahnübergänge her, installieren Oberflächenentwässerungen und sichern Baugruben und Gräben.
Gleisbauer und Gleisbauerinnen werden beispielsweise beschäftigt in Gleisbaubetrieben und Verkehrsinfrastrukturunternehmen.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Gleisbauarbeiten erwerben Gleisbauer und Gleisbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in den Bereichen:
Maurer und Maurerinnen führen eine Vielzahl von Aufgaben beim Bau von Gebäuden und Bauwerken aus. Ihre Tätigkeiten umfassen das Herstellen von ein- und mehrschaligen Wänden mit unterschiedlichen Steinen in verschiedenen Verbandsarten sowie das Errichten von Mauerwerk mit Pfeilern und Vorlagen, um stabile und dauerhafte Strukturen zu schaffen. Sie fertigen Wände, Stürze und Außenmauerwerk an und überdecken Öffnungen im Mauerwerk mit künstlichen Steinen oder Fertigteilen. Des Weiteren gehören das Herstellen von Schalungen, das Einbauen von Bewehrungen und das Einbringen sowie Verdichten von Beton zu ihren Aufgaben, um solide Betonstrukturen an Fundamenten, Stützen, Balken, Wänden und Decken zu schaffen. Maurer und Maurerinnen führen auch Energieeffizienzmaßnahmen durch, wie das Herstellen von Wärmedämmverbundsystemen und das Einbauen von Dämmstoffen für Wärme-, Schall- und Brandschutz. Darüber hinaus sind sie für das Instandhalten von Mauerwerken aus natürlichen und künstlichen Steinen, von Putzen, Estrichen, Beton- und Stahlbetonteilen sowie Wärmedämmsystemen verantwortlich.
Maurer und Maurerinnen werden in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt, z. B. Hochbauunternehmen, Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen oder Unternehmen des Fertighausbaus.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter und zur Hochbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Maurerarbeiten erwerben Maurer und Maurerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen übernehmen Aufgaben im Bereich der Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, z. B. das Herstellen von Rahmen-, Großflächen- und Sonderschalungen für Fundamente, Stützen, Balken, Wände und Decken. Sie bauen Schalungen auf, versteifen und spannen sie ab. Sie fertigen Schalungen für sichtbaren Beton, konische Formen, Stützenköpfe, Podeste sowie gerade und gewendelte Treppenläufe an, auch unter Verwendung von Systemschalungen. Zudem stellen sie Bewehrungen her. Das Fördern, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Beton gehört ebenso zu ihren Aufgaben wie das Bearbeiten der Betonoberfläche von Hand oder mit Maschinen, um eine gleichmäßige Oberfläche zu erzielen. Sie bearbeiten Betonoberflächen auch nach gestalterischen Gesichtspunkten. Zusätzlich zu ihrer Hauptaufgabe sind Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen auch für die Herstellung von Baukörpern aus Steinen sowie für Energieeffizienzmaßnahmen und Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz zuständig. Darüber hinaus prüfen sie Betonoberflächen auf Schäden und führen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an Beton- und Stahlbetonbauteilen durch.
Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen arbeiten in Baubetrieben im Hochbau oder Fertigteilbau, z. B. für den Wohnungs-, Büro-, Verwaltungs‑, Gewerbe- und Industrie- sowie Infrastrukturbau. Sie können auch in Betrieben für Beton- und Fertigteilherstellung beschäftigt sein.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter und zur Hochbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonarbeiten erwerben Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Zimmerer und Zimmerinnen sind auf die Bearbeitung und Behandlung von Holzkonstruktionen spezialisiert. Ihr tägliches Arbeitsfeld reicht von der Vorbereitung von Holzoberflächen bis hin zur Sanierung von historischen Holzkonstruktionen. Sie haben damit eine unverzichtbare Rolle in der Bauwirtschaft, indem sie ihr Fachwissen und ihre handwerklichen Fähigkeiten einsetzen, um die Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit des Baustoffes Holz optimal zu nutzen. Sie bearbeiten und behandeln Holzoberflächen, um sie gegen äußere Einflüsse zu schützen und ihnen ein ansprechendes Aussehen zu verleihen. Zimmerer und Zimmerinnen planen und führen Maßnahmen zum konstruktiven Holzschutz durch. Sie wenden verschiedene Methoden an, um Holz vor Feuchtigkeit, Insektenbefall und andere Schäden zu schützen. Ein weiterer wichtiger Bereich ihrer Tätigkeit ist das Abbinden und Montieren von Holzkonstruktionen mit mobilen oder stationären Holzbearbeitungsmaschinen. Neben der Errichtung neuer Holzkonstruktionen spielen auch Energieeffizienzmaßnahmen zunehmend eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag, um den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und zur Nachhaltigkeit beizutragen. Zu den wesentlichen Fähigkeiten von Zimmerern und Zimmerinnen zählen auch, erhaltenswerte historische Bausubstanz zu erkennen, zu erhalten und zu schützen.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Zimmerer und Zimmerinnen in Zimmereibetrieben, Dachdeckerbetrieben und anderen Betrieben des Bauhauptgewerbes.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Zimmerarbeiten erwerben Zimmerer und Zimmerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerinnen gestalten mit Fliesen, Platten, Mosaiken, Natursteinen und Werksteinen funktionale und ansprechende Oberflächen in Wohn-, Gewerbe- und Industriebereichen. Sie bauen Dämmstoffe ein, um Wärme-, Schall- und Brandschutz an Böden und Wänden zu gewährleisten. Zusätzlich stellen sie Ummantelungen und Verkleidungen her und montieren vorgefertigte Bauteile wie Sanitärsystembauteile, Tragkonstruktionen und Montagewände. Ein weiterer wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist das Herstellen von Abdichtungen sowie Bodenabläufen und -rinnen im Verbund mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen, Platten und Mosaiken. Sie verlegen auch dünnschichtige Boden- und Wandheizungssysteme für zusätzlichen Komfort. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Sanierung und Instandhaltung von Bekleidungen und Belägen aus Fliesen, Platten, Mosaiken und Werksteinen.
Ihren Arbeitsplatz haben Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie Fliesen-, Platten und Mosaiklegerinnen in Betrieben des Ausbaus und des Hochbaus.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten erwerben Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen sind Fachleute für die Errichtung und Gestaltung von Innenräumen durch Trockenbauverfahren. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, indem sie Dämmstoffe für den Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz einbauen. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst das Herstellen von Montagewänden, Abschottungen, Bekleidungen und Unterdecken sowie das Montieren von Unterkonstruktionen für Wand- und Deckenkonstruktionen. Darüber hinaus führen sie den Ausbau von Feuchträumen und Dachgeschossen durch und errichten Brandschutzkonstruktionen sowie Sonderdecken wie Akustik-, Heiz-, Kühl- und Klimadecken sowie Strahlenschutzkonstruktionen. Sanierung und Instandhaltung von Trockenbaukonstruktionen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.
Ihren Arbeitsplatz haben Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen in Trockenbau- und Stuckateurbetrieben, in Spezialbetrieben für Akustikbau und Objektausbau sowie in anderen Betrieben des Bauhauptgewerbes.
Aufbauend auf den Inhalten der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Trockenbauarbeiten erwerben Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele der Berufsschule ist auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz gerichtet. Diese entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz sowie in Methoden- und Lernkompetenz. Den Ausgangspunkt des Unterrichts und des Lernens der Schülerinnen und Schüler bilden berufliche Handlungen. Diese Handlungen sollen im Unterricht didaktisch reflektiert als Lernhandlungen gedanklich nachvollzogen oder exemplarisch ausgeführt, selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden. Damit fördern sie ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit und integrieren technische, sicherheitstechnische, ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte, nutzen die berufspraktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen soziale Prozesse, z. B. der Interessenklärung oder der Konfliktbewältigung.
Die KMK-Rahmenlehrpläne der Ausbildungsberufe sind vor diesem Hintergrund nach Lernfeldern gegliedert. Die Stundentafeln der Bildungsgänge gliedern sich in den Pflichtbereich mit dem berufsübergreifenden Bereich und dem berufsbezogenen Bereich sowie den Wahlbereich.
Die Lernfelder der sächsischen Stundentafeln sind mit den Lernfeldern der KMK-Rahmenlehrpläne weitgehend identisch.
Für die vom Blockunterricht abweichenden Organisationsformen sind die Stundentafeln für den berufsbezogenen Bereich basierend auf der VwV Stundentafeln bbS in der jeweils geltenden Fassung von den Schulen in eigener Verantwortung anzupassen.
Die Struktur der Lernfelder orientiert sich in Aufbau und Zielsetzung an Arbeitsprozessen der Branche. Die Zielformulierungen innerhalb der Lernfelder der KMK-Rahmenlehrpläne beschreiben den Qualifikationsstand und die Kompetenzen am Ende des Lernprozesses. Ergänzt durch die Inhalte umfassen sie den Mindestumfang zu vermittelnder Kompetenzen.
Auf Grund der sich schnell entwickelnden beruflichen Anforderungen sind die Inhalte weitgehend offen formuliert. Diese Struktur fördert und fordert die Einbeziehung neuer Entwicklungen und Tendenzen der Baubranche in den Unterricht.
Die Lernfelder des ersten Ausbildungsjahres der Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft (Bereiche Tiefbau, Hochbau, Ausbau) sind identisch. Eine gemeinsame Beschulung ist im ersten Ausbildungsjahr möglich, berufsspezifische Lernsituationen können berücksichtigt werden.
Die Lernfelder sind logisch angeordnet und bauen spiralcurricular aufeinander auf. Die Umsetzung sowie die zeitliche Abfolge der Lernfelder sind unter Beachtung des spiralcurricularen Aufbaus im Lehrerteam abzustimmen.
Kommunikative und fremdsprachliche Kompetenzen werden integrativ in den Lernfeldern entwickelt.
Die Abgrenzung zwischen den Ausbildungsjahren ist hinsichtlich der zeitlichen Planung in den Ausbildungsordnungen und in Bezug auf die Prüfungen einzuhalten.
Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder der KMK-Rahmenlehrpläne sind in den Schulen vor Ort zu leisten. Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsituationen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Lernsituationen konkretisieren die Vorgaben des Lernfeldes und werden mittels curricularer Analyse aus diesen abgeleitet.
Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein. Die Lernfelder bieten umfassende Möglichkeiten, den sicheren, sachgerechten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit traditionellen und digitalen Medien zu thematisieren. Sie beinhalten vielfältige, unmittelbare Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen, deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie Bezügen zur eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Die Umsetzung der Lernsituationen unter Einbeziehung dieser Perspektiven trägt aktiv zur weiteren Lebensorientierung, zur Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler, zum selbstbestimmten Handeln und damit zur Stärkung der Zivilgesellschaft bei.
Inhalte mit politischem Gehalt werden mit den damit in Verbindung stehenden fachspezifischen Arbeitsmethoden der politischen Bildung umgesetzt. Dafür eignen sich u. a. Rollen- und Planspiele, Streitgespräche, Pro- und Kontra-Debatten, Podiumsdiskussionen oder kriterienorientierte Fall-, Konflikt- und Problemanalysen.
Bei Inhalten mit Anknüpfungspunkten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eignen sich insbesondere die didaktischen Prinzipien der Visionsorientierung, des Vernetzenden Lernens sowie der Partizipation. Vernetztes Denken bedeutet hier die Verbindung von Gegenwart und Zukunft einerseits und ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des eigenen Handelns andererseits.
Die Digitalisierung und der mit ihr verbundene gesellschaftliche Wandel erfordern eine Vertiefung der informatischen Bildung. Ausgehend von den Besonderheiten der Bildungsgänge begründet der Charakter der beruflichen Qualifikationen einen permanenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie berufsbezogener Software, die zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz erforderlich sind.
Unter Beachtung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung und entsprechender schulorganisatorischer Regelungen. Bis zu 25 % der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Unterrichtes in jedem Ausbildungsjahr können für den anwendungsbezogenen gerätegestützten Unterricht genutzt werden, wobei eine Klassenteilung möglich ist. Die konkrete Planung obliegt der Schule.
Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unterricht gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Das Lernen erfolgt in vollständigen Handlungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen selbstständig planen, durchführen, überprüfen, gegebenenfalls korrigieren und schließlich bewerten.
Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen. Des Weiteren ist eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den beteiligten Lehrkräften des berufsübergreifenden und berufsbezogenen Bereiches sowie der in einem Lernfeld unterrichtenden Lehrkräfte notwendig.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Lern- und Arbeitstechniken anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln sowie Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu bewerten. Darüber hinaus ist bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein zu entwickeln, dass Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen und lebenslangen Lernen wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben sind.
| Unterrichtsfächer und Lernfelder | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich1 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern | - | 3 | - |
| 8 | Erdbauwerke errichten | - | 6 | - |
| 9 | Rohrleitungen einbauen | - | 6 | - |
| 10 | Verkehrsflächen herstellen | - | 6 | - |
| 11 | Verkehrswege planen und bauen | - | - | 6 |
| 12 | Asphaltfahrbahnen bauen | - | - | 7,5 |
| 13 | Betonfahrbahndecken herstellen | - | - | 4,5 |
| 14 | Verkehrswege erhalten | - | - | 3 |
| Wahlbereich2 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich3 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern | - | 3 | - |
| 8 | Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen | - | 4,5 | - |
| 9 | Infrastrukturleitungen einbauen | - | 7,5 | - |
| 10 | Schächte einbauen | - | 3 | - |
| 11 | Verkehrsflächen wiederherstellen | - | 3 | - |
| 12 | Baugruben und Gräben sichern | - | - | 4,5 |
| 13 | Druckrohrleitungen und Hausanschlüsse herstellen | - | - | 9 |
| 14 | Elektro- und Kommunikationsleitungen herstellen | - | - | 3 |
| 15 | Leitungen instand halten und sanieren | - | - | 4,5 |
| Wahlbereich4 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich5 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern | - | 3 | - |
| 8 | Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen | - | 6 | - |
| 9 | Schächte einbauen | - | 3 | - |
| 10 | Infrastrukturleitungen einbauen | - | 6 | - |
| 11 | Verkehrsflächen wiederherstellen | - | 3 | - |
| 12 | Baugruben und Gräben sichern | - | - | 4,5 |
| 13 | Sonderbauwerke herstellen | - | - | 4,5 |
| 14 | Abwasserleitungen einbauen | - | - | 6 |
| 15 | Kanalsysteme sanieren | - | - | 6 |
| Wahlbereich6 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich7 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Baugrund erkunden | - | 6 | - |
| 8 | Bohrungen abteufen | - | 6 | - |
| 9 | Rohrleitungen einbauen | - | 3 | - |
| 10 | Spezialtiefbauarbeiten ausführen | - | 6 | - |
| 11 | Brunnen ausbauen | - | - | 4,5 |
| 12 | Brunnen entwickeln | - | - | 4,5 |
| 13 | Anlagen zur Wasserversorgung errichten | - | - | 4,5 |
| 14 | Brunnen regenerieren und sanieren | - | - | 4,5 |
| 15 | Geothermische Energie gewinnen | - | - | 3 |
| Wahlbereich8 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich9 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 7 | Baugrund erkunden | - | 6 | - |
| 8 | Bohrungen abteufen | - | 6 | - |
| 9 | Rohrleitungen einbauen | - | 3 | - |
| 10 | Spezialtiefbauarbeiten ausführen | - | 6 | - |
| 11 | Tiefgründungen herstellen | - | - | 4,5 |
| 12 | Baugruben sichern | - | - | 6 |
| 13 | Baugrund verbessern | - | - | 4,5 |
| 14 | Rohre grabenlos einbauen | - | - | 3 |
| 15 | Umweltschäden verhindern und beheben | - | - | 3 |
| Wahlbereich10 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich11 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Baugrund erkunden | - | 3 | - |
| 8 | Erdbauwerke errichten | - | 4,5 | - |
| 9 | Verkehrsflächen im Gleisbereich herstellen | - | 6 | - |
| 10 | Gleisanlagen neu bauen | - | 7,5 | - |
| 11 | Gleisbögen herstellen und einmessen | - | - | 4,5 |
| 12 | Weichen montieren und einmessen | - | - | 6 |
| 13 | Verkehrsflächen befestigen | - | - | 4,5 |
| 14 | Gleisanlagen instand halten | - | - | 6 |
| Wahlbereich12 | 2 | 2 | 2 | |
In diesem Kontext wird auf die Handreichung „Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehrpläne“ (LaSuB 2022) verwiesen.
Diese Handreichung bezieht sich auf die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in den Schularten Berufsschule, Berufsfachschule und Fachschule und enthält u. a. Ausführungen
sowie das Glossar.
Darüber hinaus wird die Verwendung der Handreichung „Operatoren in der beruflichen Bildung“ (LaSuB 2021) empfohlen. Das Material unterstützt die Standardisierung von Operatoren in Aufträgen und Aufgaben sowie die Transparenz in den Anforderungen bei der Umsetzung von beruflichen Handlungssituationen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung.
Sächsische Lehrkräfte können in der dynamischen Lehrplandatenbank ergänzend zu den Lehrplänen und Arbeitsmaterialien auf eine vielfältige Auswahl von Dokumenten und Web-Links sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für das Selbstlernen der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen.
Die Verfügbarkeit dieser Materialien in den Lehrplänen, Arbeitsmaterialien und Stundentafeln ist durch ein Symbol gekennzeichnet, welches sich rechts neben den Lehrplanzielen und -inhalten oder Lernfeldern befindet. Das Materialangebot ist ausschließlich nach der Anmeldung im Schulportal für sächsische Lehrkräfte abrufbar. Es wird sukzessive erweitert.
Ein wichtiges Unterstützungsmaterial stellen die verknüpften curricularen Analysen und exemplarischen Lernsituationen dar. Die Mitglieder der sächsischen Lehrplankommissionen leiten aus dem Rahmenlehrplan detaillierte curriculare Analysen ab, die die im Rahmenlehrplan festgelegten Kompetenzen konkretisieren. Die zu entwickelnden Teilkompetenzen sowie die zu unterrichtenden Inhalte der Lernfelder sind präzisiert und mit Zeitrichtwerten versehen.
Auf der Grundlage der curricularen Analysen werden didaktisch aufbereitete exemplarische Lernsituationen entwickelt. Ausgangspunkte dieser Lernsituationen sind geeignete Aufträge und Handlungsergebnisse unter Beachtung der Abläufe von Arbeits- bzw. Geschäftsprozessen.
Für die Lernfelder, die Kompetenzbeschreibungen zum berufsbezogenen Fremdsprachenerwerb enthalten, haben die Lehrplankommissionen Hinweise zur Umsetzung entwickelt, die ebenfalls in der Lehrplandatenbank zur Verfügung gestellt werden.
Berufsbezogenes Englisch bildet die Integration der Fremdsprache in die Lernfelder ab.
Der Englischunterricht im berufsübergreifenden Bereich gemäß den Vorgaben der Stundentafel und der Unterricht im berufsbezogenen Englisch stellen eine Einheit dar. Es werden gezielt Kompetenzen entwickelt, die die berufliche Mobilität der Schülerinnen und Schüler in Europa und in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt unterstützen.
Der Englischunterricht orientiert auf eine weitgehend selbstständige Sprachverwendung mindestens auf dem Niveau B1 des KMK-Fremdsprachenzertifikats13, das sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientiert. Dabei werden die vorhandenen fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion um berufliche Handlungssituationen erweitert. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollten motiviert werden, sich den Anforderungen des Niveaus B2 zu stellen.
Grundlage für den berufsbezogenen Englischunterricht bilden die in den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans formulierten fremdsprachlichen Aspekte. Der in den Lernfeldern integrativ erworbene Fachwortschatz wird in vielfältigen Kommunikationssituationen angewandt sowie orthografisch und phonetisch gesichert. Relevante grammatische Strukturen werden aktiviert. Der Unterricht strebt den Erwerb grundlegender interkultureller Handlungsfähigkeit mit dem Ziel an, mehr Sicherheit im Umgang mit fremdsprachigen Kommunikationspartnern zu entwickeln. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, im beruflichen Kontext erfolgreich zu kommunizieren.
Der Unterricht im berufsbezogenen Englisch ist weitgehend in der Fremdsprache zu führen und handlungsorientiert auszurichten. Dies kann u. a. durch Projektarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele geschehen. Dazu sind die Simulation wirklichkeitsnaher Situationen im Unterricht, die Nutzung von Medien und moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Einüben und Anwenden von Lern- und Arbeitstechniken eine wesentliche Voraussetzung.
Vertiefend kann berufsbezogenes Englisch im Wahlbereich angeboten werden. Empfehlungen dazu werden in den berufsgruppenbezogenen Modulen des Lehrplans Englisch für die Berufsschule/Berufsfachschule gegeben.
Die Teilnahme an den Prüfungen zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen Niveau B1 oder Niveau B2 in der beruflichen Bildung in einem berufsrelevanten Bereich kann von den Schülerinnen und Schülern in Abstimmung mit der Lehrkraft für Fremdsprachen individuell entschieden werden.
Die Niveaubeschreibung des KMK-Fremdsprachenzertifikats weist folgende Anforderungen in den einzelnen Kompetenzbereichen aus:
Rezeption: Gesprochenen und geschriebenen fremdsprachigen Texten Informationen entnehmen
Hör- und Hörsehverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen Texten in berufstypischen Situationen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexere berufstypische Texte global, selektiv und detailliert verstehen, wenn in natürlichem Tempo und in Standardsprache gesprochen wird, auch wenn diese leichte Akzentfärbungen aufweist.
Leseverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen berufstypischen Texten zu teilweise weniger vertrauten Themen aus bekannten Themenbereichen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexe berufstypische Texte, auch zu wenig vertrauten und abstrakten Themen aus bekannten Themenbereichen, global, selektiv und detailliert verstehen.
Produktion: Fremdsprachige Texte erstellen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufstypische Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufstypische Texte aus bekannten Themenbereichen verfassen.
Mediation: Textinhalte in die jeweilige Sprache übertragen und in zweisprachigen Situationen vermitteln
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können fremdsprachlich dargestellte berufliche Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch wiedergeben. Sie können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel in deutscher Sprache dargestellte Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache übertragen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt komplexer fremdsprachlicher berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch sowohl wiedergeben als auch zusammenfassen. Sie können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel den Inhalt komplexer berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen in deutscher Sprache sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache sowohl übertragen als auch zusammenfassen.
Interaktion: Gespräche in der Fremdsprache führen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um vertraute Themen geht, in der Fremdsprache weitgehend sicher bewältigen, sofern die am Gespräch Beteiligten kooperieren, dabei auch eigene Meinungen sowie Pläne erklären und begründen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um komplexe Themen aus bekannten Themenbereichen geht, in der Fremdsprache sicher bewältigen, dabei das Gespräch aufrechterhalten, Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen.
______________________________
13 Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/1998/1998_11_20-Fremdsprachen-berufliche-Bildung.pdf
| Lernfeld 7 | Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 8 | Erdbauwerke errichten | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 9 | Rohrleitungen einbauen | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 10 | Verkehrsflächen herstellen | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 11 | Verkehrswege planen und bauen | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 12 | Asphaltfahrbahnen bauen | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 13 | Betonfahrbahndecken herstellen | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 14 | Verkehrswege erhalten | 40 Ustd. |
| Lernfeld 7 | Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 8 | Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 9 | Infrastrukturleitungen einbauen | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 10 | Schächte einbauen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 11 | Verkehrsflächen wiederherstellen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 12 | Baugruben und Gräben sichern | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 13 | Druckrohrleitungen und Hausanschlüsse herstellen | 120 Ustd. | |
| Lernfeld 14 | Elektro- und Kommunikationsleitungen herstellen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 15 | Leitungen instand halten und sanieren | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 7 | Arbeitsstellen im Verkehrsraum einrichten und sichern | 40 Ustd. |
| Lernfeld 8 | Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 9 | Schächte einbauen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 10 | Infrastrukturleitungen einbauen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 11 | Verkehrsflächen wiederherstellen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 12 | Baugruben und Gräben sichern | 60 Ustd. |
| Lernfeld 13 | Sonderbauwerke herstellen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 14 | Abwasserleitungen einbauen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 15 | Kanalsysteme sanieren | 80 Ustd. |
| Lernfeld 7 | Baugrund erkunden | 40 Ustd. |
| Lernfeld 8 | Erdbauwerke errichten | 60 Ustd. |
| Lernfeld 9 | Verkehrsflächen im Gleisbereich herstellen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 10 | Gleisanlagen neu bauen | 100 Ustd. |
| Lernfeld 11 | Gleisbögen herstellen und einmessen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 12 | Weichen montieren und einmessen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 13 | Verkehrsflächen befestigen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 14 | Gleisanlagen instand halten | 80 Ustd. |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Arbeitsstellen im Verkehrsraum vorzubereiten, zu sichern und als Straßenbaustelle einzurichten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Arbeitsstelle im Verkehrsraum und beachten die auftragsbezogenen Kundenwünsche im Hinblick auf die örtlichen Gegebenheiten.
|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. |
4 Ustd. |
|
Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation |
Lagepläne lesen |
||
Straßenverlauf |
|||
Lage vorhandener Leitungen und Medien |
|||
Bebauung |
|||
Verkehr auf Schienen |
|||
Sie ordnen die Arbeiten im Straßenbereich den Arbeitsstellen zu |
|||
Arbeiten an der Straße selbst |
|||
Arbeiten an Leitungen in oder über der Straße |
|||
Arbeiten neben oder über der Straße |
|||
Vermessungsarbeiten |
|||
Sie informieren sich über die Lage der Arbeitsstelle |
|||
außerorts |
|||
innerorts |
|||
Sie benennen besondere Gefahrenbereiche für die Verkehrsteilnehmenden |
|||
Stau |
|||
Ablenkung |
|||
Staubentwicklung |
|||
Verschmutzungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Anforderungen und Vorgaben für die Absicherung in technischen Regelwerken, Bauvorschriften und allgemeinen technischen Vertragsbedingungen. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die rechtlichen Grundlagen zur Einrichtung einer Arbeitsstelle zusammen |
4 Ustd. |
BGB, StGB, StVO, ATV RSA, ZTV SA ArbSchG, ASR, BaustellV Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
gesetzliche Grundlagen |
|||
Richtlinien |
|||
Vorschriften |
|||
Sie berücksichtigen die bereitzustellenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Unterkünfte und verschaffen sich einen Überblick über Baustellen-sicherungsmaßnahmen und die einzuhaltenden Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Elemente einer Baustelleneinrichtung zusammen. |
2 Ustd. |
LF 1 |
Sie beachten hierbei die örtliche Baustellensituation |
|||
Lage |
|||
Größe |
|||
Ver- und Entsorgungseinrichtungen |
|||
Lagerung von Aushubmaterial |
|||
Sie setzen sich mit den Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz auseinander und berücksichtigen diese zum Schutz der am Bau Beteiligten und aller Verkehrsteilnehmenden. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsabläufe zur Einrichtung und Absicherung der Baustelle auf der Basis von Bestands- und Regelplänen.
|
Die Schülerinnen und Schüler ordnen die zutreffenden Regelpläne nach den Gegebenheiten ein |
6 Ustd. |
Bestandspläne |
Lage der Arbeitsstelle |
|||
Autobahnen |
|||
Landstraßen |
|||
innerörtliche Straßen |
|||
Dauer der Arbeitsstelle |
|||
längere Dauer |
|||
kürzere Dauer |
|||
Bereiche |
|||
Fahrbahnbereich |
|||
Geh- und Radwegbereich |
|||
Schienenbahnen |
|||
Sie setzen sich mit den behördlich angeordneten Verkehrszeichenplänen auseinander und vergleichen diese mit den Regelplänen der RSA. |
|||
Sie legen den Arbeitsablauf zur Einrichtung der Arbeitsstelle fest. |
|||
Sie fertigen Zeichnungen, Einmeß- und Aufmaßskizzen an und prüfen diese auf Übereinstimmung mit den örtlichen Gegebenheiten. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Platzbedarf für die Arbeitsstelle und fertigen Skizzen und Zeichnungen an. Sie achten dabei auf örtliche Gegebenheiten.
|
6 Ustd. |
Regeln BG BAU, DGUV |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen eine ressourcenschonende Verwendung von Baustoffen und planen kreislaufwirtschaftliche Gesichtspunkte bei der Trennung von Abfall- und Reststoffen und deren umweltgerechte Verwertung. |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei der Planung der Baustelleneinrichtung Flächen für die Trennung von Abfall- und Reststoffen sowie deren umweltgerechte Verwertung ein. |
1 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler führen Vermessungsarbeiten und Baustellensicherungsmaßnahmen durch. Sie ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Personen, stellen die Lage von Ver- und Entsorgungsleitungen auf der Baustelle fest und schützen diese vor Beschädigungen.
|
Die Schülerinnen und Schüler messen die Baustelle und die geplanten Sicherungsmaßnahmen ein. |
6 Ustd. |
ArbSchG, ArbStättV, BaustellV, BG BAU |
Sie achten dabei auf die eigene, sowie die Sicherheit aller Teilnehmenden im Straßenverkehr. |
|||
Sie schützen vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen auf der Baustelle vor Beschädigungen. |
|||
Sie führen eine Straßenabsicherung gemäß vorgegebenem Verkehrszeichenplan aus. |
Die Schülerinnen und Schüler positionieren die Sicherungselemente nach den Vorgaben der Regelpläne der RSA und den Verkehrszeichenplänen aus der verkehrsrechtlichen Anordnung. |
4 Ustd. |
BG BAU, DGUV |
Kommen Arbeitshilfen (Gerüste, Leitern) zum Einsatz, dokumentieren sie Mängel und leiten diese an den Vorgesetzten weiter. |
Die Schülerinnen und Schüler achten beim Einsatz von Leitern und Gerüsten auf die Gebrauchstauglichkeit und Schäden. |
1 Ustd. |
|
Sie geben die Information an den Vorgesetzten weiter. |
|||
Nach Abschluss der Baumaßnahme bereiten sie Baustoffe, Maschinen und Unterkünfte für die Räumung vor und übergeben die Arbeitsplätze. |
Die Schülerinnen und Schüler beräumen nach Fertigstellung der Baumaßnahme die Arbeitsstelle |
2 Ustd. |
|
Abfall- und Reststoffe auf der Baustelle sortenrein trennen, lagern und den Abtransport vorbereiten |
|||
Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Unterkünfte und sanitäre Anlagen für den Abtransport vorbereiten |
|||
Maschinen und Anlagen reinigen und sichern |
|||
Rückbau der Baustelleneinrichtung |
|||
Rückbau der Arbeitsstellensicherung |
|||
Warnkleidung tragen |
|||
Reihenfolge der Sicherungselemente |
|||
Beseitigung von Verunreinigungen |
|||
Sie übergeben die Arbeitsstelle ordnungsgemäß. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Baustelleneinrichtung hinsichtlich organisatorischer Arbeitsabläufe und eines sicheren Baustellenbetriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler gleichen die Planung der Arbeitsstellensicherung mit der Umsetzung ab. |
1 Ustd. |
|
Sie erkennen organisatorische Herausforderungen und identifizieren Fehler. |
|||
Sie dokumentieren Abweichungen in den Arbeitsabläufen und dem sicheren Baustellenbetrieb. |
|||
Bei Abweichungen kommunizieren sie unter Verwendung von Fachbegriffen Folgemaßnahmen mit den Verantwortlichen.
|
Die Schülerinnen und Schüler besprechen Abweichungen vom Baustelleneinrichtungsplan mit den Verantwortlichen und diskutieren unter Verwendung geeigneter Fachtermini mögliche Folgemaßnahmen. |
1 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Baustelleneinrichtung sowie die Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit und erarbeiten Verbesserungsvorschläge. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Baustelleneinrichtung und die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit ein |
2 Ustd. |
|
wirtschaftliche Aspekte |
|||
Umleitungen |
|||
Staus |
|||
pfleglicher Umgang mit Materialien und Sicherungselementen |
|||
Wiederverwendbarkeit |
|||
Einsparung von Arbeitszeit durch gewissenhaftes Arbeiten |
|||
umwelttechnische Aspekte |
|||
Lärm |
|||
Staub |
|||
Stau |
|||
soziale Aspekte |
|||
Barrierefreiheit |
|||
Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmenden |
|||
Sie diskutieren Möglichkeiten der Optimierung. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, auftragsbezogene Verkehrsflächen aus Pflaster- und Plattenbelägen herzustellen sowie Asphalt einzubauen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und die gestalterischen Wünsche sowie die örtliche Gegebenheit hinsichtlich der Baugrundbeschaffenheit. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag. |
4 Ustd. |
|
Sie beschaffen sich anhand der örtlichen Situation einen Überblick zur Baugrundbeschaffenheit und schätzen den Baugrund hinsichtlich seiner Eignung ein. |
Baugrundgutachten LF 1, 8 |
||
Sie erfragen die gestalterischen Wünsche zum Bauvorhaben. |
Zeichnungslesen |
||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auch mit Hilfe digitaler Medien über die unterschiedliche Ausführung der künstlichen und natürlichen Pflaster-, Plattenbeläge sowie Asphaltdecken und die daraus resultierenden Einsatzmöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über mögliche Ausführungsvarianten der Verkehrsfläche. |
8 Ustd. |
Internetrecherche SOL, Stationsarbeit |
Sie holen auch mit Hilfe digitaler Medien Informationen zur Herstellung bzw. zur Entstehung der Belagsmaterialien ein |
|||
Asphaltdecken |
|||
künstliche Pflaster-, Plattenbeläge |
|||
Klinker |
|||
Beton |
|||
natürliche Pflaster-, Plattenbeläge |
Kreislauf der Gesteine |
||
Granit |
|||
Basalt |
|||
Sandstein |
|||
Sie ordnen die möglichen Varianten einer Deckenausführung den Einsatzbereichen zu |
RIN |
||
Stadtstraßen |
|||
Landstraßen |
|||
Parkplätze |
|||
Gewerbegebiete |
|||
Sie erfassen unter ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten alternative Lösungsmöglichkeiten gegen Flächenversiegelung. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Probleme einer Flächenversiegelung unter ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten ein. |
2 Ustd. |
gebundene und ungebundene Bauweise Fugenausbildung |
Sie stellen Kriterien für eine notwendige Versiegelung zusammen |
|||
Lärmminderung |
|||
Schutz des Bodens vor Kontaminierung |
|||
Belastung |
|||
Sie finden Möglichkeiten zur Herstellung von Flächenentsiegelungen |
|||
Sickerpflaster |
|||
Gitterplatten |
|||
Teilversieglung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen den Straßenaufbau (Unterbau, Planum, ungebundene und gebundene Tragschichten, Bettung Oberbau), mögliche Bodenverbesserungs- und Bodenverfestigungsmaßnahmen sowie die Verdichtung. |
Die Schülerinnen und Schüler definieren die einzelnen Schichten einer Verkehrsfläche |
7 Ustd. |
LF 8, ZTV Beton |
Oberbau |
|||
Planum |
|||
Unterbau |
|||
Untergrund |
|||
Sie leiten notwendige Aufgaben der Schichten ab |
|||
Decke |
|||
Bettung |
|||
ungebundene und gebundene Tragschicht |
|||
Frostschutzschicht |
|||
Sie ermitteln die Schichtdicken der Verkehrsfläche. |
RstO |
||
Sie bestimmen anhand der örtlichen Baugrundbeschaffenheit Maßnahmen zur Verbesserung oder Verfestigung des anstehenden Bodens. |
|||
Sie unterbreiten Vorschläge zur Verdichtung des Bodens. |
|||
Sie berücksichtigen unterschiedliche Verkehrsführungen mit Bogengeometrie, Neigungsänderung und -wechsel einschließlich der Randbefestigung mit Entwässerung. |
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Verkehrsführung in der Lage und bestimmen dazugehörige Änderungen bzw. Wechsel in der Neigung |
4 Ustd. |
Lagepläne Zeichnungslesen |
Kurvenausbildung |
|||
Querneigung |
|||
Längsneigung |
|||
Sie wählen hinsichtlich der Einsatzbereiche und Anforderungen an die Entwässerung geeignete Randbefestigungen inklusive Rückenstütze und Bettung aus |
|||
Hochbord |
|||
Tiefbord |
|||
Flachbord |
|||
Rundbord |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen zeichnerische, maßstabsgerechte Gestaltungsvorschläge für die Verbände (Segmentbogenverband und Schuppenverband) und Muster in der geplanten Verkehrsfläche (Längs- und Querprofil) und berücksichtigen taktile Bodenindikatoren für sehbeeinträchtigte Menschen. |
Die Schülerinnen und Schüler unterbreiten Verbandslösungen sowie Muster einer geplanten Verkehrsfläche und fertigen Zeichnungen an |
16 Ustd. |
|
Reihenverband |
|||
Diagonalverband |
|||
Fischgrätenverband |
|||
Blockverband |
|||
Segmentbogenverband |
|||
Schuppenverband |
|||
Sie integrieren taktile Bodenindikatoren für sehbeeinträchtigte Menschen in der Verkehrsfläche. |
|||
Sie erstellen für die Gestaltungsentwürfe maßstabsgerechte Schnitte in Längs- und Querrichtung. |
|||
Dabei wählen sie auch Material und Menge aus. |
Die Schülerinnen und Schüler legen die Materialien für die einzelnen Schichten fest und ermitteln den jeweiligen Bedarf. |
9 Ustd. |
Bedarfstabellen |
Sie beachten die Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz und vermeiden betriebsbedingte Belastungen für Umwelt und Gesellschaft. |
Die Schülerinnen und Schüler beachten Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz. |
2 Ustd. |
PSA Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
Sie vermeiden betriebsbedingte Belastungen für Umwelt und Gesellschaft. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen unter Berücksichtigung der Leistung vorangegangener Gewerke und verschiedener Fugenmaterialien die Pflasterflächen und Plattenbeläge manuell und maschinell im Gesamtaufbau her. |
Die Schülerinnen und Schüler führen die Herstellung der Pflasterflächen und Plattenbeläge manuell und maschinell aus. |
3 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie achten auf die geleisteten Vorarbeiten anderer Gewerke. |
|||
Sie wählen mögliche Fugenausbildungen zur Herstellung der Flächen aus |
|||
Fugenmaterialien |
|||
Korngrößen |
|||
Fugenbreiten |
|||
Sie messen Pflasterflächen auch digital, satellitengestützt ein (Höhen-, Lage-, Längen-, Richtungs- und Winkelmessungen) und stecken Bögen ab. |
Die Schülerinnen und Schüler messen Pflasterflächen mit geeigneten Geräten, auch digital und satellitengestützt ein |
6 Ustd. |
LF 7 gerätegestützter Unterricht |
Höhenmessung |
|||
Lagemessung |
|||
Längenmessung |
|||
Richtungsmessung |
|||
Winkelmessung |
|||
Sie unterscheiden die Möglichkeiten der Bogenabsteckung und konstruieren diese |
|||
Absteckung mit oder ohne Leierpunkt |
|||
Gitterverfahren |
|||
Abstecken von der Sehne aus |
|||
Abstecken von der Tangente aus |
|||
Sie stecken die Bögen ab. |
gerätegestützter Unterricht |
||
Die Schülerinnen und Schüler bauen Asphaltschichten manuell und maschinell auf die vorbereitete Unterlage ein und verdichten diese. Sie stellen Ränder und Anschlüsse her. |
Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Unterlage für den Asphalteinbau vor. |
4 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie bauen manuell und unter Zuhilfenahme von Maschinen Asphaltschichten ein. |
|||
Sie bilden Ränder zu angrenzenden Verkehrsflächen und Anschlüsse zu Einbauten aus. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Ausführung hinsichtlich Längs- und Querneigungen, Verband, Fugenbild, Verdichtung, Bettung und Rückenstütze. |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die geplanten und ausgeführten Arbeiten an der Verkehrsfläche hinsichtlich Längs- und Querneigungen. |
3 Ustd. |
Regelwerke, z.B. RAL, ZTV Pflaster, ZTV Asphalt |
Sie beurteilen die Verbandlösung und das Fugenbild nach Gebrauchstauglichkeit. |
|||
Sie prüfen die Verdichtung der einzelnen Schichten sowie des Untergrundes. |
LF 8 |
||
Sie bewerten die Ausführung der Bettung und Rückenstütze für die Randbefestigung. |
|||
Sie prüfen beim Einbau die vorgegebenen Schichtdicken der Verkehrsflächen und die Einbautemperatur des Asphaltmischgutes. |
Die Schülerinnen und Schüler gleichen die eingebauten Schichtdicken der Verkehrsfläche mit den Vorgaben des Regelwerkes ab. |
2 Ustd. |
RstO |
Sie überprüfen die Einbautemperatur des Asphaltmischgutes |
ZTV Asphalt |
||
Sie dokumentieren die Ergebnisse unter Einhaltung des Datenschutzes und informieren betrieblich beteiligte Personen über die Fertigstellung. |
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren die Prüfergebnisse. |
2 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Sie informieren betrieblich beteiligte Personen über die Fertigstellung. |
|||
Sie achten auf die Einhaltung des Datenschutzes. |
|||
Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
Die Schülerinnen und Schüler übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
1 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Die Schülerinnen und Schüler bewerten die eingesetzten Materialien, den Maschineneinsatz und den Arbeitsablauf hinsichtlich wirtschaftlicher, umweltverträglicher und ergonomischer sowie sozialer Aspekte. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Materialauswahl, den Maschineneinsatz und die Arbeitsabläufe nach Aspekten der Nachhaltigkeit |
3 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Wirtschaftlichkeit |
|||
Umweltverträglichkeit |
|||
Sozialverträglichkeit |
Ergonomie |
||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Herstellungs- und Einbauprozess der Verkehrsflächen unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsmaßnahmen und einer nachhaltigen Arbeitsweise einschließlich Rückbau und Recycling. |
Die Schülerinnen und Schüler werten den Herstellungs- und Einbauprozess der Verkehrsfläche unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften aus. |
4 Ustd. |
|
Sie formulieren optimierte Arbeitsabläufe, um einen nachhaltigen Ein- und Rückbau zu gewährleisten. |
|||
Sie ziehen Rückschlüsse auf einen nachhaltigen Materialeinsatz. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Verkehrswege auftragsbezogen zu planen und herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag zur Erstellung eines Verkehrsweges unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. |
5 Ustd. |
|
Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation |
RIN, RAA, RAL, RStO sächsStrG |
||
Verkehrsweghierarchie |
|||
Autobahn |
|||
Landstraße |
|||
Stadtstraße |
|||
Lage des Verkehrsweges |
|||
anbaufrei |
|||
angebaut |
|||
Straßenfunktion |
|||
Verbindung |
|||
Erschließung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Planung von Verkehrswegen und die Funktionsweise satellitengestützter und stationärer Messtechnik. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Planungsprozess auseinander |
5 Ustd. |
|
Vorplanung |
|||
Entwurfsplanung |
|||
Genehmigungsplanung |
|||
Ausführungsplanung |
|||
Sie unterscheiden die am Bau Beteiligten und benennen deren Aufgaben |
|||
Auftraggeber |
|||
planendes Unternehmen |
|||
ausführendes Unternehmen |
|||
Sie beschaffen sich Informationen zu möglichen Messverfahren und deren Funktionsweise |
|||
stationäre Techniken |
|||
satellitengestützte Techniken |
|||
Dabei vollziehen sie die Entwurfsmethodik (Gerade, Bogen, Klothoide) einer Straßentrasse sowie den standardisierten Aufbau (Unterbau, Oberbau), Regelquerschnitte und Neigungen nach und verschaffen sich einen Überblick über offene und geschlossene Fahrbahnentwässerungssysteme (Mulden, Gräben, Punkt- und Linienentwässerung) auch im Hinblick auf den Hochwasser- und Gewässerschutz. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Lage und Aufgaben der notwendigen Elemente der Trassierung |
30 Ustd. |
RAL |
Gerade |
|||
Kreisbogen |
|||
Klothoide |
|||
Sie definieren den standardisierten Aufbau für den Verkehrsweg und tragen die Funktionen der einzelnen Schichten zusammen |
RStO |
||
Untergrund |
|||
Unterbau |
|||
Oberbau |
|||
Sie ermitteln für den Verkehrsweg den zulässigen Regelquerschnitt und legen notwendige Neigungen in Quer- und Längsrichtung fest. |
REwS, RAL, RASt |
||
Sie unterscheiden die Systeme einer Entwässerung |
REwS |
||
oberirdische (offene) Anlagen |
|||
Mulden |
|||
Graben |
|||
Rinnen |
|||
unterirdische (geschlossene) Anlagen |
|||
Rohrleitungen |
|||
Schächte |
|||
Sickeranlagen |
|||
Sie setzen sich mit den zusätzlichen Elementen für eine Punkt- und Linienentwässerung auseinander |
|||
Abläufe |
|||
Drainage |
|||
Sie achten bei der Planung der Entwässerungseinrichtung auf die Aspekte des Hochwasser- und Gewässerschutzes |
|||
Überschwemmung |
|||
Sedimentablagerung |
|||
Kontaminierung mit Leichtflüssigkeiten |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen einen frostsicheren Straßenaufbau und zeichnen den Straßenquerschnitt einschließlich der Randausbildung unter Einbeziehung digitaler Vermessungsverfahren und örtlicher Gegebenheiten. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen die Dicken des frostsicheren Oberbaus anhand der Tafeln zu den standardisierten Bauweisen. |
10 Ustd. |
RStO |
Sie zeichnen den Straßenquerschnitt für den frostsicheren Aufbau, achten auf die Neigungen und die fachgerechte Ausbildung der Ränder |
|||
Bordarten |
|||
Randgestaltung Oberbauschichten |
ZTV – SoB – StB |
||
Überstände |
|||
Neigungen |
|||
Sie berücksichtigen bei ihren Überlegungen örtliche Gegebenheiten und digitale Verfahren zur Vermessung. |
|||
Sie fertigen Zeichnungen (Straßen-Höhenplan) zur Ausrundung von Kuppen und Wannen auch unter Verwendung digitaler Medien an. |
Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichen zeichnerisch auch in digitaler Form die planerischen Elemente der Höhentrassierung in einem Höhenplan |
8 Ustd. |
computergestützter Unterricht, CAD |
Gradientenverlauf |
|||
Geländelinie |
|||
Ausrundung |
|||
Kuppe, Wanne |
|||
projizierte Tangentenlänge |
|||
Stichhöhe |
|||
Unter der Vorgabe von Zeitrichtwerten stellen sie den zeitlichen Ablauf der Baumaßnahme grafisch dar. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen den Arbeitsablaufplan für den Bau der Straße unter Berücksichtigung von Zeitrichtwerten. |
4 Ustd. |
|
Sie stellen den zeitlichen Ablauf grafisch dar. Dabei achten sie auf die sinnvolle Anordnung der einzelnen Arbeitsschritte. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler bauen den Verkehrsweg entsprechend dem ausgewählten Schichtenaufbau. |
Die Schülerinnen und Schüler bauen den Verkehrsweg entsprechend dem ausgewählten Schichtenaufbau. |
2 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie stellen gebundene und ungebundene Tragschichten unter Beachtung der Schichtdicke, Ebenheit, profilgerechter Lage und Verdichtungsanforderung her und führen darauf die Fahrbahndecke aus. |
Die Schülerinnen und Schüler übernehmen die planerischen Vorgaben für die gewählten Tragschichten und legen Materialien für unterschiedliche Ausführungen fest |
4 Ustd. |
|
ungebundene Tragschicht |
|||
gebundene Tragschicht |
|||
Sie achten bei der Ausführung auf die Einhaltung der erforderlichen Schichtdicke und Neigung sowie auf Ebenheit und profilgerechte Lage. |
|||
Sie realisieren geforderte Verdichtungsvorgaben für die Schichten ohne Bindemittel und gewährleisten damit die fachgerechte Herstellung der Fahrbahndecke. |
|||
Für die Sicherung von Geländesprüngen bauen sie Betonfertigteile unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz (Anschlagmittel) auf der vorbereiten Unterlage höhen- und fluchtgerecht ein. |
Die Schülerinnen und Schüler errichten zur Sicherung von Unregelmäßigkeiten im Geländeverlauf eine Stützkonstruktion aus Betonfertigteilen. |
4 Ustd. |
|
Sie stellen eine geeignete Unterlage her und messen diese höhen- und fluchtgerecht ein. |
gerätegestützter Unterricht |
||
Sie beachten die Sicherheitsvorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und wählen geeignete Anschlagmittel zum Versetzen der Fertigteile aus. |
Regeln BG BAU, DGUV, PSA |
||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Verkehrsweg auf seine Gebrauchstauglichkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Ausführung des Verkehrsweges auf Gebrauchstauglichkeit. |
2 Ustd. |
Tragfähigkeitsprüfung |
Sie vergleichen die Ausführung mit den Vorgaben in den Richtlinien und werten die bauliche Umsetzung aus. |
|||
Bei Qualitätsabweichungen besprechen sie Maßnahmen zur Behebung mit Verantwortlichen und gehen mit Kritik konstruktiv um. |
Die Schülerinnen und Schüler besprechen bei Qualitätsabweichungen Maßnahmen zur Behebung mit Verantwortlichen und gehen mit Kritik konstruktiv um. |
2 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Bau des Verkehrsweges hinsichtlich der Erfüllung seiner Aufgaben sowie wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Arbeitsleistung beim Bau des Verkehrsweges und ihren Einfluss auf die Qualität der Ausführung. Sie diskutieren Aspekte der Nachhaltigkeit |
4 Ustd. |
|
Effizienz der Ausführung |
|||
Einfluss der Rohstoffauswahl auf die Umwelt |
|||
Auswirkung des Verkehrsweges auf Lärm- und Feinstaubbelastung |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Verkehrsräume vorzubereiten, zu sichern und als Straßenbaustelle einzurichten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Arbeitsstelle im Verkehrsraum auftragsbezogen unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten und möglicher Gefahrenbereiche. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. |
4 Ustd. |
|
Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation |
Lagepläne lesen |
||
Straßenverlauf |
|||
Lage vorhandener Leitungen und Medien |
|||
Bebauung |
|||
Verkehr auf Schienen |
|||
Sie ordnen die Arbeiten im Straßenbereich den Arbeitsstellen zu |
|||
Arbeiten an der Straße selbst |
|||
Arbeiten an Leitungen in oder über der Straße |
|||
Arbeiten neben oder über der Straße |
|||
Vermessungsarbeiten |
|||
Sie informieren sich über die Lage der Arbeitsstelle |
|||
außerorts |
|||
innerorts |
|||
Sie benennen besondere Gefahrenbereiche für die Verkehrsteilnehmenden |
|||
Stau |
|||
Ablenkung |
|||
Staubentwicklung |
|||
Verschmutzungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Anforderungen und Vorgaben in den Richtlinien und Verordnungen. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die rechtlichen Grundlagen zur Einrichtung einer Arbeitsstelle zusammen |
4 Ustd. |
BGB, StGB, StVO RSA, ZTV SA ArbSchG, ASR, BaustellV |
gesetzliche Grundlagen |
Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
||
Richtlinien |
|||
Vorschriften |
|||
Sie berücksichtigen die bereitzustellenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Unterkünfte und verschaffen sich einen Überblick über Baustellensicherungsmaßnahmen und die Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Elemente einer Baustelleneinrichtung zusammen. |
2 Ustd. |
LF 1 |
Sie beachten hierbei die örtlichen Baustellensituationen |
|||
Lage |
|||
Größe |
|||
Ver- und Entsorgungseinrichtungen |
|||
Lagerung von Aushubmaterial |
|||
Sie setzen sich mit den Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz auseinander und berücksichtigen diese zum Schutz der am Bau Beteiligten und aller Verkehrsteilnehmenden. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsabläufe zur Einrichtung und Absicherung der Baustelle auf der Basis von Bestands-, Regel- und Verkehrszeichenplänen. |
Sie ordnen die zutreffenden Regelpläne nach den Gegebenheiten ein |
6 Ustd. |
Bestandspläne |
Lage der Arbeitsstelle |
|||
Autobahnen |
|||
Landstraßen |
|||
innerörtliche Straßen |
|||
Dauer der Arbeitsstelle |
|||
längere Dauer |
|||
kürzere Dauer |
|||
Bereiche |
|||
Fahrbahnbereich |
|||
Geh- und Radwegbereich |
|||
Schienenbahnen |
|||
Sie setzen sich mit den behördlich angeordneten Verkehrszeichenplänen auseinander und vergleichen diese mit den Regelplänen der RSA. |
|||
Sie legen den Arbeitsablauf zur Einrichtung der Arbeitsstelle fest. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden über Art und Anzahl der Hilfsmittel für die Kennzeichnung und die Absperrung im Straßenbereich (Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warnleuchten, Lichtzeichenanlagen, Straßenmarkierungen, Aufstellhilfen). |
Die Schülerinnen und Schüler wählen den zutreffenden Regelplan der RSA nach den gegebenen Bedingungen aus. |
6 Ustd. |
|
Sie definieren die Sicherungselemente der Arbeitsstellensicherung |
|||
Verkehrszeichen |
|||
Absperrgeräte |
|||
Warnleuchten |
|||
Lichtsignalanlagen |
|||
Aufstellhilfen |
|||
Straßenmarkierungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen die Baustellensicherungsmaßnahmen gemäß den Vorgaben im Verkehrszeichenplan durch und ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Personen. Sie stellen die Straßenabsicherung unter Beachtung der Aufstellregeln auf. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Platzbedarf für die Arbeitsstelle nach Vorgaben für die Sicherung von Baugruben und Gräben. |
9 Ustd. |
Regeln BG BAU, DGUV DIN 4124, DIN EN 1610 |
Sie wählen die Sicherungselemente aus dem zutreffenden Regelplan der RSA aus. |
|||
Sie positionieren die Sicherungselemente nach den Vorgaben der Regelpläne der RSA und den Verkehrszeichenplänen aus der verkehrsrechtlichen Anordnung unter der Maßgabe, dass jeder Teilnehmer im Straßenverkehr durch eine Arbeitsstelle nicht zu Schaden kommen kann |
ArbSchG, ArbStättV, BaustellV |
||
Verlegung von Rad- und Gehwegen |
|||
Überwindung von Hindernissen für mobilitätseingeschränkte Personen |
|||
Einhaltung von Sicherheitsabständen |
|||
Sie richten die Arbeitsstelle unter Beachtung der eigenen Sicherheit ein. |
|||
Sie prüfen deren einwandfreie Funktionsweise während der Bauphase und räumen sowie übergeben die Baustelle nach Fertigstellung ordnungsgemäß. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Verantwortlichkeiten für Kontrolle und Wartung der Arbeitsstellensicherung vertraut |
5 Ustd. |
Verantwortungskette |
verkehrsrechtliche Anordnung |
|||
Verantwortlichkeiten |
|||
Kontrolle und Wartung |
|||
Dokumentation |
|||
Mängelbehebung |
|||
Überwachungspflicht |
|||
Ahndung von Vergehen |
|||
Sie leiten daraus ihre Verantwortlichkeit ab und prüfen die einwandfreie Funktionsweise der Straßenabsicherung. |
|||
Sie beräumen nach Fertigstellung der Baumaßnahme die Arbeitsstelle |
|||
Rückbau der Baustelleneinrichtung |
|||
Rückbau der Arbeitsstellensicherung |
|||
Warnkleidung tragen |
|||
Reihenfolge der Sicherungselemente |
|||
Beseitigung von Verunreinigungen |
|||
Sie übergeben die Arbeitsstelle ordnungsgemäß. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und beurteilen die Baustelleneinrichtung nach Plan hinsichtlich organisatorischer Arbeitsabläufe und eines sicheren Baustellenbetriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler gleichen die Planung der Arbeitsstellensicherung mit der Umsetzung ab und dokumentieren Abweichungen in den Arbeitsabläufen und dem sicheren Baustellenbetrieb. |
2 Ustd. |
|
Sie benennen Probleme und identifizieren Fehler |
|||
Einwände der Berufsgenossenschaft |
|||
Einwände von Anliegern |
|||
Einwände von Verkehrsteilnehmern |
|||
Unfälle |
|||
kritische Situationen |
|||
Wetterereignisse |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Baustellenein-richtung sowie die Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Baustelleneinrichtung und die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit ein |
2 Ustd. |
|
wirtschaftliche Aspekte |
|||
Umleitungen |
|||
Staus |
|||
pfleglicher Umgang mit Materialien und Sicherungselementen |
|||
Wiederverwendbarkeit |
|||
Einsparung von Arbeitszeit durch gewissenhaftes Arbeiten |
|||
umwelttechnische Aspekte |
|||
Lärm |
|||
Staub |
|||
Stau |
|||
soziale Aspekte |
|||
Barrierefreiheit |
|||
Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmenden |
|||
Sie diskutieren Möglichkeiten der Optimierung. |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Leitungsgräben und kleine Baugruben auftragsbezogen herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen die örtlichen Gegebenheiten zur Herstellung eines Leitungsgrabens und kleiner Baugruben. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag |
1 Ustd. |
Planungsunterlagen |
Sie verschaffen sich einen Überblick zu den örtlichen Gegebenheiten. |
Inaugenscheinnahme, Befragungen |
||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe von Bestandsplänen und Hinweisen in der Örtlichkeit (Hinweisschilder, Straßenkappen) über das Vorhandensein unterirdischer Leitungen, Kanäle und Kabel und kennzeichnen deren Verlauf und Lage. |
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen den Bestandsplänen, Längsschnitten und Querprofilen alle wichtigen Informationen zur Lage anstehender Leitungen, Kanäle und Kabel. |
2 Ustd. |
|
Zusätzlich nutzen sie Hinweise in der Örtlichkeit |
|||
Hinweisschilder |
|||
Straßenkappen |
|||
Schachtabdeckungen und Einläufe |
|||
Sie markieren den Verlauf vorhandener Leitungen. |
|||
Sie sammeln Informationen zum vorliegenden Baugrund (Baugrunduntersuchungen, Bodenuntersuchungen) und treffen Aussagen bezüglich der Beschaffenheit (Korngrößen, Korngrößenverteilung, Wassergehalt, Einteilung der Böden) und der Eigenschaften (Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit) sowie der Grundwassersituation. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden den vorhandenen Baugrund. |
15 Ustd. |
LF 2 |
Sie tragen Informationen zu Verfahren und Anwendungsbereichen der Baugrunduntersuchungen zusammen |
Schichtung |
||
Schürfungen |
|||
Sondierungen |
|||
Bohrungen |
|||
Sie ermitteln Bodenparameter |
gerätegestützter Unterricht |
||
Wassergehalt |
|||
Korngrößenverteilung |
|||
Plastizität |
|||
Sie leiten daraus die Eigenschaften der Böden ab |
Handversuche zur Bodenbestimmung, Proctorversuch |
||
Lösbarkeit |
|||
Bindigkeit |
|||
Verdichtbarkeit |
|||
Tragfähigkeit |
|||
Setzungsverhalten |
|||
Frostempfindlichkeit |
|||
Sie teilen den Boden nach Bodenart, Bodengruppe und Homogenbereichen ein. |
|||
Sie informieren sich zur Grundwassersituation. |
|||
Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen, auch in fremder Sprache und mit digitalen Medien. |
Die Schülerinnen und Schüler beziehen Informationen aus fremdsprachlichen Veröffentlichungen und erarbeiten sich mit Hilfe digitaler Medien wichtige fachspezifische Kenntnisse |
4 Ustd. |
Internetrecherche branchenspezifische Software berufsbezogenes Englisch |
Bodenparameter- und Eigenschaften |
|||
Produktdatenblätter |
|||
Montageanleitungen |
|||
Planungs- und Berechnungsprogramme |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen auf Grundlage der Unfallverhütungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung und Bewertung des anstehenden Bodens, der örtlichen Gegebenheiten und ökologischen Aspekten (Baum- und Wurzelschutz) die Sicherungsmaßnahme des Leitungsgrabens (Böschung, Normverbau, Grabenverbaugeräte, Dielenkammerverbau). |
Die Schülerinnen und Schüler bewerten wichtige Eigenschaften des anstehenden Bodens |
12 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Wassergehalt |
|||
Verdichtbarkeit |
|||
Frostempfindlichkeit |
|||
Tragfähigkeit |
statischer und dynamischer Plattendruckversuch |
||
Sie beschaffen sich Informationen zu den Regelwerken der Unfallverhütung und der Sicherung von Baugruben und Gräben. |
Regeln BG BAU, DGUV DIN 4124, DIN EN 1610 Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
||
Sie prüfen örtliche Gegebenheiten sowie äußere Einflüsse auf die Sicherungsmaßnahmen und berücksichtigen diese bei der Planung |
|||
vorhandene Leitungen und Medien |
|||
angrenzende Bebauung |
|||
Verkehrswege |
|||
Gewässer |
|||
zu erwartende Witterung |
|||
Sie bestimmen Maßnahmen zum Baum- und Wurzelschutz. |
|||
Sie planen Maßnahmen zur Sicherung von Leitungsgräben und Baugruben auf Grundlage der Regelwerke |
Planungsunterlagen |
||
Böschung |
|||
Verbau |
|||
Normverbau |
|||
Grabenverbaugeräte |
|||
Trägerbohlwand |
|||
Spundwand |
|||
Dielenkammerverbau |
|||
Sie treffen Maßnahmen zur Wasserhaltung und begründen ihre Auswahl. |
Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Notwendigkeit einer Wasserhaltung und informieren sich über die Arten und deren Aufgaben. |
1 Ustd. |
|
Sie wählen auftragsbezogen die erforderlichen Maßnahmen zur Wasserhaltung aus und begründen ihre Entscheidung. |
|||
Sie ermitteln die erforderlichen Abmessungen des Grabens und der Baugrube (Arbeitsraum, Mindestarbeitsraumbreiten) und stellen diese im Schnitt und in der Draufsicht zeichnerisch, auch in digitaler Form, dar. |
Sie ermitteln die erforderlichen Graben- und Baugrubendimensionen anhand der Regelwerke |
10 Ustd. |
DIN 4142, DIN EN 1610 |
Mindestarbeitsraumbreiten |
|||
Mindestgrabenbreiten |
|||
Aushubbreite |
|||
Baugrubenbreiten und -längen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen den Graben und die Baugrube zeichnerisch auch in digitaler Form dar |
|||
Draufsicht |
|||
Quer- und Längsschnitt |
|||
Sie berechnen den erforderlichen Aushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors und schätzen die Kosten für Transport, Lagerung und Deponiegebühren der verschiedenen Bodenarten ab. |
Die Schülerinnen und Schüler berechnen den Graben- und Baugrubenaushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors. |
4 Ustd. |
Tabellenkalkulation |
Sie ermitteln die Anzahl der notwendigen Transportmittel sowie den Zeitaufwand. Dabei beziehen sie Aushubmenge sowie die Entfernung von Lagerplatz und Deponie ein. |
|||
Sie veranschlagen für verschiedene Bodenarten die anfallenden Kosten |
Transport- und Deponiekosten |
||
Transport |
|||
Lagerung |
|||
Entsorgung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nehmen vorhandene Straßenbeläge auf, tragen den Oberboden ab und heben den Graben aus. |
Die Schülerinnen und Schüler messen den Graben vor Ort ein |
6 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht analoge und digitale Messgeräte, Messzubehör |
Fluchten |
|||
Längen- und Höhenmessung |
|||
Absteckung rechter Winkel |
|||
Sie sichern die Arbeitsstelle. |
|||
Sie stellen Öffnungen in Fahrbahnbelägen her und nehmen befestigte Oberflächen auf. |
|||
Sie tragen Oberboden mithilfe geeigneter Maschinen und Geräte ab und lagern diesen fachgerecht. |
|||
Sie entscheiden unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und möglicher Altlasten über Wiederverwendbarkeit und Lagerung bzw. Abtransport des Materials. |
|||
Sie stellen eine Wiederandeckung entsprechend des Auftrags her. |
|||
Sie lösen, laden, transportieren, lagern und sichern den Aushub und berücksichtigen dabei Auffälligkeiten, Unregelmäßigkeiten, Gefährdungen, Altlasten und Hindernisse im Boden. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen für die erforderlichen Bodenbewegungen Maschinen und Geräte unter Berücksichtigung von Effizienz und Leistung |
6 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Lösen |
|||
Laden |
|||
Transportieren |
|||
Sie lagern und sichern den Aushub. |
|||
Sie erkennen Gefährdungen und Auffälligkeiten im Boden |
|||
Kontaminierung |
|||
Hindernisse |
|||
Sie behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst. |
Die Schülerinnen und Schüler behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst unter Berücksichtigung kreislaufwirtschaftlicher Gesichtspunkte. |
2 Ustd. |
KrWG |
Sie prüfen Aushubböden und Einbaumaterialien für die Verfüllung auf Eignung, Wiederverwendungsfähigkeit und Verdichtungsfähigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Eignung der Aushubböden für den Wiedereinbau. |
2 Ustd. |
|
Sie nutzen Werkzeuge und Maschinen und zugehörige Ausrüstungsmöglichkeiten unter ergonomischen und ökologischen Aspekten. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Ausrüstungen gesundheitsschonend und umweltbewusst ein. |
2 Ustd. |
Vorschriften der BG |
Sie bringen den Verbau mit unterschiedlichen Verfahren ein, sichern dabei kreuzende Leitungen und Kabel und stellen das Planum für die folgenden Gewerke her. |
Die Schülerinnen und Schüler führen sichernde Maßnahmen für Rohrgraben- und Baugrubenwände aus. |
7 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie sichern im Boden lagernde Einbauten |
|||
kreuzende Leitungen |
|||
kreuzende Kabel |
|||
Sie stellen das Planum der Sohle fachgerecht für die nachfolgenden Arbeiten her |
|||
Ebenheit |
|||
Vollflächigkeit |
|||
Längsgefälle |
|||
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Standsicherheit und optimieren die Arbeitsschritte zur Herstellung von Leitungsgräben und kleiner Baugruben im Hinblick auf wirtschaftliche, umweltverträgliche und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Qualität der fachgerechten Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben |
4 Ustd. |
|
Standsicherheit |
|||
Wasserdichtigkeit |
|||
Rieselsicherheit |
|||
Sie vergleichen die Planung mit der Ausführung der Arbeitsschritte zur Herstellung und Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. |
|||
Sie halten Optimierungsmöglichkeiten fest |
|||
Wirtschaftlichkeit |
|||
Umweltverträglichkeit |
|||
Sozialverträglichkeit |
|||
Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Lösung und reflektieren ihre Vorgehensweise. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Umsetzbarkeit und Qualität ihrer Lösung. |
1 Ustd. |
|
Sie analysieren rückblickend ihre Vorgehensweise und diskutieren Möglichkeiten zur Verbesserung. |
|||
Sie transferieren anschließend ihre erworbenen Kompetenzen auf andere Problemstellungen und kommunizieren hierfür alternative Lösungsansätze. |
Die Schülerinnen und Schüler übertragen ihre erworbenen Kompetenzen auf andere bauliche Situationen. |
1 Ustd. |
|
Sie kommunizieren alternative Lösungsvorschläge für Materialeinsatz, Arbeitsabläufe und -techniken sowie Sicherungsmaßnahmen |
|||
innovative und neue Leitungsmaterialien |
|||
Einsatz in anderen Einbauorten |
|||
alternative Arbeitstechniken |
| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu |
|
|
|---|---|---|
| Lernfeld 8 | Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen | |
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Die Schülerinnen und Schüler erweitern das bautechnische Glossar mit den Fachbegriffen für die Herstellung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. Sie benennen die Bodenparameter (Wassergehalt, Korngrößenverteilung, Plastizität) und die daraus abzuleitenden Eigenschaften (Lösbarkeit, Bindigkeit, Verdichtbarkeit, Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit). Weiterhin entnehmen sie Produktdatenblättern und Montageanleitungen die relevanten Informationen zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten. Für die Vermessung und die rechnerische bzw. zeichnerische Darstellung der Leitungsgräben und Baugruben wenden sie branchenspezifische Software an. |
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Didaktisch-methodische Hinweise:Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik hat zur Erweiterung des Grundvokabulars eine große Relevanz. Anknüpfungspunkt bildet vor allem die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams und mit anderen Gewerken auf der Baustelle. Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fachwörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Produktdatenblätter und Montageanleitungen verschiedener Hersteller dienlich. Darüber hinaus können Fachbegriffe zur Anwendung branchenspezifischer Software durch deren Einsatz im Unterricht erarbeitet werden. Für die Festigung der Fachbegriffe zur Beschreibung der Böden, zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten empfiehlt es sich, diese mittels vielfältigen Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen. |
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, den Zustand von Altleitungen zu ermitteln und diese mit grabenlosen Verfahren zu sanieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen die erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen von Leitungen und die örtlichen Gegebenheiten. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. |
4 Ustd. |
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Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation |
Schachtgenehmigung, Lagepläne |
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Straßenverlauf |
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Lage vorhandener Leitungen und Medien |
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Bebauung |
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Havariesituation |
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Sie erfassen den geforderten Umfang der Instandhaltung |
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Inspektion |
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Wartung |
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Instandsetzung |
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Reparatur |
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Sanierung - Erneuerung und Rehabilitation |
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Sie tragen die Anforderungen an Versorgungsnetze zusammen und stellen die Notwendigkeit funktionierender Versorgungssysteme zur Einhaltung der Trinkwasserverordnung heraus. |
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Sie ermitteln die Folgen von Wasserverlusten |
Schäden |
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für Versorger |
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für Kunden |
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Schäden in der Umgebung |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich, in Abhängigkeit des Verschmutzungs- und Ablagerungsgrades, über die Reinigung von Leitungen durch Spülen (Stauspülen, Hochdruckspülen) und mechanische Reinigungsverfahren (Molche, Rohrmeißelkranz, Kettenschleuder). |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Notwendigkeit und Häufigkeit für Reinigungsverfahren heraus |
4 Ustd. |
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Beseitigung von Inkrustrationen |
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Beseitigung von Geruchsbelästigungen |
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Sie informieren sich über geeignete Reinigungsverfahren in Abhängigkeit von Verschmutzungs- und Ablagerungsgrad sowie über den Querschnitt des Kanals bzw. der Leitung |
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Spülung |
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Stauspülung |
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Hochdruckspülung |
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mechanische Reinigung |
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Molche |
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Rohrmeißelkranz |
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Kettenschleuder |
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Sie inspizieren den Leitungsabschnitt (optische Inspektion, TV-Inspektion, messtechnische Inspektion), beschreiben den vorhandenen Zustand der Leitung, der Armaturen und der Formstücke und beurteilen eine mögliche Gefahrensituation. Dazu erfassen und dokumentieren sie vorhandene Schadensbilder (Ex- und Infiltrationen, Risse, Korrosion, biogene Schwefelsäurereaktionen, Verschleißschäden) in analoger und digitaler Form. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Verfahren zur Inspektion von Leitungsabschnitten |
6 Ustd. |
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optische Inspektion |
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direkte optische Inspektion |
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indirekte optische Inspektion |
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TV-Inspektion |
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messtechnische Inspektion |
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Sie wählen ein geeignetes Verfahren aus und inspizieren den Leitungsabschnitt. |
Längeneinmessung Querschnitt |
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Sie lokalisieren und beschreiben die Schäden |
Schadensbilder |
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Ex- und Infiltrationen |
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Risse |
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Verschleißschäden |
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Korrosion |
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biogene Schwefelsäurereaktionen |
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Sie dokumentieren die Schadensbilder in analoger und digitaler Form. |
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Sie ziehen Schlussfolgerungen auf mögliche Gefahrensituationen |
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Eintritt von Fremdwasser in die Trinkwasserleitungen |
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Ausspülen des Bodens durch Wasseraustritt |
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Verunreinigung des Bodens durch Austritt von Schmutzwasser |
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Funktionseinschränkung von Armaturen |
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Die Schülerinnen und Schüler planen im Team den Ablauf zur Instandhaltung und Sanierung einer Leitung. |
Sie verschaffen sich einen Überblick zu den Sanierungsverfahren. |
1 Ustd. |
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Rehabilitierung |
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Erneuerung |
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Sie stellen den gesamten technologischen Ablauf der Sanierungsmaßnahme zusammen |
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Reinigung |
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Inspektion |
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Ersatzversorgung |
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Sanierungsverfahren |
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Druckprüfung |
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Spülung und Desinfektion |
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Öffnen der Hausanschlüsse |
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Sie stimmen sich hinsichtlich der Ergebnisse über die aufgetretenen Schäden und zur Erhaltung der Funktion der Leitung und zu präventiven Schutzmaßnahmen ab. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen anhand der festgestellten Schäden die möglichen Maßnahmen zur Erhaltung der Funktionstüchtigkeit |
1 Ustd. |
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Wartung |
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Sanierung |
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sofortige Maßnahme |
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planbare Maßnahme |
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Sie informieren die Kunden über notwendige Instandhaltungsmaßnahmen und -intervalle, dabei achten sie auch auf die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. |
Sie informieren den Auftraggeber über die vorliegenden Schäden und die notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen. |
1 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation Kundengespräch |
Sie beschreiben den Umfang der Maßnahmen sowie die Instandhaltungsintervalle. |
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Sie achten bei der Übermittlung von kundenspezifischen Daten auf die Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. |
DGSVO |
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Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Ursachen der aufgetretenen Schäden und wählen im Team, in Abhängigkeit der Schadensgröße und -häufigkeit sowie nach Beeinträchtigung der Funktionalität und örtlicher und ökonomischer Bedingungen, ein nachhaltiges Sanierungsverfahren aus. Sie unterscheiden dabei zwischen Reparaturverfahren (Abdichtungen, Partliner), Renovierungsverfahren (Beschichtungen, Langrohrlining, Wickelrohrlining, Gewebeschlauchlining, Close-Fit-Verfahren) und Erneuerungsverfahren (statisches und dynamisches Berstlining, Press-Zieh-Verfahren). |
Die Schülerinnen und Schüler halten die Ursachen der aufgetretenen Schäden fest. |
24 Ustd. |
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Sie unterscheiden die Schäden nach der Größe, der Häufigkeit des Auftretens und der Einschränkung der Funktionalität der Rohrleitung. |
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Sie erstellen eine Übersicht zu den Verfahren der Instandsetzung |
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Reparatur |
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Sanierung |
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Rehabilitation |
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Erneuerung |
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Sie beschreiben die Reparaturverfahren. |
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Sie erstellen zur Rehabilitation von Rohrleitungen eine Übersicht der Verfahren und beschreiben diese |
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Beschichtung |
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Zementmörtel |
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Kunstharz |
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Auskleidung |
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Gewebeschlauchlining – Schlaucheinzug, Inversionsverfahren |
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Lining mit Polyethylen – ohne Ringraum, Close-Fit-Verfahren, mit Ringraum |
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Langrohrlining mit duktilem Gusseisen und Stahl |
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Sie recherchieren Erneuerungsverfahren und beschreiben diese |
LF 13 |
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offene Bauweise |
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grabenlose Bauweise |
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Press-Zieh-Verfahren |
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statisches und dynamisches Berstlining |
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Bohrverfahren |
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Sie wählen unter Berücksichtigung der örtlichen sowie ökonomischen Bedingungen ein geeignetes Verfahren aus. |
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Die Schülerinnen und Schüler fordern Maschinen und Geräte an, berechnen den erforderlichen Materialbedarf und erstellen Prinzipskizzen. |
Die Schülerinnen und Schüler skizzieren das Prinzip der Sanierungsmaßnahme |
5 Ustd. |
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Inversionsverfahren |
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Rohreinzug |
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Start- und Zielbaugruben |
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Sie berechnen den Materialbedarf für die Sanierungsmaßnahme. |
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Sie fordern die notwendigen Maschinen und Geräte an. |
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Sie sichern die Baustelle und führen die gewählte Sanierungsmaßnahme unter Berücksichtigung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes, durch. |
Sie richten die Baustelle unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten ein und sichern diese. |
6 Ustd. |
Regeln BG BAU, DGUV DIN 4124 |
Sie führen die gewählte Sanierungsmaßnahme unter Berücksichtigung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes durch. |
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Sie dokumentieren und kontrollieren die Maßnahme und beschreiben typische Handlungsschritte. |
Sie beschreiben die Maßnahme, kontrollieren die Handlungsschritte und dokumentieren den Ablauf. |
1 Ustd. |
technologischer Arbeitsablauf |
Die Schülerinnen und Schüler übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
Die Schülerinnen und Schüler beräumen den Arbeitsbereich nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme und übergeben diesen an den Auftraggeber. |
1 Ustd. |
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Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Sanierungsmaßnahme auf Funktionalität, nehmen die Leitung wieder in Betrieb und übergeben sie an die Kunden. Sie beachten einen konstruktiven Umgang mit Wünschen und Einwänden von Kunden. |
Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Sanierungsmaßnahme mithilfe einer Kamerabefahrung. |
4 Ustd. |
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Sie nehmen die Leitung in Betrieb und übergeben sie an den Auftraggeber |
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Druckprüfung |
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Spülen, Desinfizieren |
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Öffnen der Hausanschlüsse |
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Sie gehen während der Sanierungsmaßnahme konstruktiv mit Wünschen und Einwänden von Auftraggeber und Anlieger um. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise, unter Einbeziehung weiterer Beteiligter, hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahme. Sie entwickeln Optimierungsmöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise zur Instandhaltung der Leitung |
2 Ustd. |
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Vorbereitung |
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Auswahl der Maßnahme |
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Durchführung |
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Kontrolle |
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Dabei beziehen sie Rückmeldungen weiterer am Bau Beteiligter ein. |
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Sie diskutieren Aspekte der Nachhaltigkeit und beschreiben Optimierungsmöglichkeiten |
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Auswahl des Verfahrens |
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Effizienz der Vorgehensweise |
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Materialauswahl |
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Dauerhaftigkeit der Lösung |
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Wartungsaufwand |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Verkehrsräume vorzubereiten, zu sichern und als Straßenbaustelle einzurichten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Arbeitsstelle im Verkehrsraum auftragsbezogen unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten und möglicher Gefahrenbereiche. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. |
4 Ustd. |
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Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick zur örtlichen Situation |
Lagepläne lesen |
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Straßenverlauf |
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Lage vorhandener Leitungen und Medien |
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Bebauung |
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Verkehr auf Schienen |
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Sie ordnen die Arbeiten im Straßenbereich den Arbeitsstellen zu |
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Arbeiten an der Straße selbst |
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Arbeiten an Leitungen in oder über der Straße |
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Arbeiten neben oder über der Straße |
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Vermessungsarbeiten |
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Sie informieren sich über die Lage der Arbeitsstelle |
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außerorts |
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innerorts |
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Sie benennen besondere Gefahrenbereiche für die Verkehrsteilnehmenden |
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Stau |
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Ablenkung |
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Staubentwicklung |
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Verschmutzungen |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Anforderungen und Vorgaben in den Richtlinien und Verordnungen. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die rechtlichen Grundlagen zur Einrichtung einer Arbeitsstelle zusammen |
4 Ustd. |
BGB, StGB, StVO RSA, ZTV SA ArbSchG, ASR, BaustellV Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
gesetzliche Grundlagen |
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Richtlinien |
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Vorschriften |
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Sie berücksichtigen die bereitzustellenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie Unterkünfte und verschaffen sich einen Überblick über Baustellensicherungsmaßnahmen und die Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Elemente einer Baustelleneinrichtung zusammen. |
2 Ustd. |
LF 1 |
Sie beachten hierbei die örtlichen Baustellensituationen |
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Lage |
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Größe |
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Ver- und Entsorgungseinrichtungen |
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Lagerung von Aushubmaterial |
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Sie setzen sich mit den Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz auseinander und berücksichtigen diese zum Schutz der am Bau Beteiligten und aller Verkehrsteilnehmenden. |
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Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsabläufe zur Einrichtung und Absicherung der Baustelle auf der Basis von Bestands-, Regel- und Verkehrszeichenplänen. |
Sie ordnen die zutreffenden Regelpläne nach den Gegebenheiten ein |
6 Ustd. |
Bestandspläne |
Lage der Arbeitsstelle |
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Autobahnen |
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Landstraßen |
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innerörtliche Straßen |
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Dauer der Arbeitsstelle |
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längere Dauer |
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kürzere Dauer |
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Bereiche |
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Fahrbahnbereich |
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Geh- und Radwegbereich |
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Schienenbahnen |
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Sie setzen sich mit den behördlich angeordneten Verkehrszeichenplänen auseinander und vergleichen diese mit den Regelplänen der RSA. |
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Sie legen den Arbeitsablauf zur Einrichtung der Arbeitsstelle fest. |
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Die Schülerinnen und Schüler entscheiden über Art und Anzahl der Hilfsmittel für die Kennzeichnung und die Absperrung im Straßenbereich (Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warnleuchten, Lichtzeichen-anlagen, Straßenmarkierungen, Aufstellhilfen). |
Die Schülerinnen und Schüler wählen den zutreffenden Regelplan der RSA nach den gegebenen Bedingungen aus. |
6 Ustd. |
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Sie definieren die Sicherungselemente der Arbeitsstellensicherung |
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Verkehrszeichen |
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Absperrgeräte |
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Warnleuchten |
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Lichtsignalanlagen |
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Aufstellhilfen |
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Straßenmarkierungen |
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Die Schülerinnen und Schüler führen die Baustellensicherungsmaßnahmen gemäß den Vorgaben im Verkehrszeichenplan durch und ergreifen Maßnahmen zum Schutz von Personen. Sie stellen die Straßenabsicherung unter Beachtung der Aufstellregeln auf. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Platzbedarf für die Arbeitsstelle nach Vorgaben für die Sicherung von Baugruben und Gräben. |
9 Ustd. |
Regeln BG BAU, DGUV DIN 4124, DIN EN 1610 |
Sie wählen die Sicherungselemente aus dem zutreffenden Regelplan der RSA aus. |
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Sie positionieren die Sicherungselemente nach den Vorgaben der Regelpläne der RSA und den Verkehrszeichenplänen aus der verkehrsrechtlichen Anordnung unter der Maßgabe, dass jeder Teilnehmer im Straßenverkehr durch eine Arbeitsstelle nicht zu Schaden kommen kann |
ArbSchG, ArbStättV, BaustellV |
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Verlegung von Rad- und Gehwegen |
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Überwindung von Hindernissen für mobilitätseingeschränkte Personen |
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Einhaltung von Sicherheitsabständen |
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Sie richten die Arbeitsstelle unter Beachtung der eigenen Sicherheit ein. |
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Sie prüfen deren einwandfreie Funktionsweise während der Bauphase und räumen sowie übergeben die Baustelle nach Fertigstellung ordnungsgemäß. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Verantwortlichkeiten für Kontrolle und Wartung der Arbeitsstellensicherung vertraut |
5 Ustd. |
Verantwortungskette |
verkehrsrechtliche Anordnung |
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Verantwortlichkeiten |
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Kontrolle und Wartung |
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Dokumentation |
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Mängelbehebung |
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Überwachungspflicht |
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Ahndung von Vergehen |
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Sie leiten daraus ihre Verantwortlichkeit ab und prüfen die einwandfreie Funktionsweise der Straßenabsicherung. |
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Sie beräumen nach Fertigstellung der Baumaßnahme die Arbeitsstelle |
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Rückbau der Baustelleneinrichtung |
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Rückbau der Arbeitsstellensicherung |
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Warnkleidung tragen |
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Reihenfolge der Sicherungselemente |
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Beseitigung von Verunreinigungen |
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Sie übergeben die Arbeitsstelle ordnungsgemäß. |
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Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und beurteilen die Baustelleneinrichtung nach Plan hinsichtlich organisatorischer Arbeitsabläufe und eines sicheren Baustellenbetriebes. |
Die Schülerinnen und Schüler gleichen die Planung der Arbeitsstellensicherung mit der Umsetzung ab und dokumentieren Abweichungen in den Arbeitsabläufen und dem sicheren Baustellenbetrieb. |
2 Ustd. |
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Sie benennen Probleme und identifizieren Fehler |
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Einwände der Berufsgenossenschaft |
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Einwände von Anliegern |
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Einwände von Verkehrsteilnehmern |
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Unfälle |
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kritische Situationen |
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Wetterereignisse |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Baustelleneinrichtung sowie die Sicherungs-maßnahmen hinsichtlich wirtschaftlicher, umwelttechnischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Baustelleneinrichtung und die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich verschiedener Aspekte der Nachhaltigkeit ein |
2 Ustd. |
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wirtschaftliche Aspekte |
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Umleitungen |
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Staus |
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pfleglicher Umgang mit Materialien und Sicherungselementen |
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Wiederverwendbarkeit |
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Einsparung von Arbeitszeit durch gewissenhaftes Arbeiten |
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umwelttechnische Aspekte |
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Lärm |
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Staub |
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Stau |
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soziale Aspekte |
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Barrierefreiheit |
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Rücksichtnahme gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmenden |
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Sie diskutieren Möglichkeiten der Optimierung. |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Leitungsgräben und kleine Baugruben auftragsbezogen herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen die örtlichen Gegebenheiten zur Herstellung eines Leitungsgrabens und kleiner Baugruben. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag |
1 Ustd. |
Planungsunterlagen |
Sie verschaffen sich einen Überblick zu den örtlichen Gegebenheiten. |
Inaugenscheinnahme, Befragungen |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe von Bestandsplänen und Hinweisen in der Örtlichkeit (Hinweisschilder, Straßenkappen) über das Vorhandensein unterirdischer Leitungen, Kanäle und Kabel und kennzeichnen deren Verlauf und Lage. |
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen den Bestandsplänen, Längsschnitten und Querprofilen alle wichtigen Informationen zur Lage anstehender Leitungen, Kanäle und Kabel. |
2 Ustd. |
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Zusätzlich nutzen sie Hinweise in der Örtlichkeit |
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Hinweisschilder |
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Straßenkappen |
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Schachtabdeckungen und Einläufe |
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Sie markieren den Verlauf vorhandener Leitungen. |
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Sie sammeln Informationen zum vorliegenden Baugrund (Baugrunduntersuchungen, Bodenuntersuchungen) und treffen Aussagen bezüglich der Beschaffenheit (Korngrößen, Korngrößenverteilung, Wassergehalt, Einteilung der Böden) und der Eigenschaften (Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit) sowie der Grundwassersituation. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden den vorhandenen Baugrund. |
15 Ustd. |
LF 2 |
Sie tragen Informationen zu Verfahren und Anwendungsbereichen der Baugrunduntersuchungen zusammen |
Schichtung |
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Schürfungen |
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Sondierungen |
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Bohrungen |
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Sie ermitteln Bodenparameter |
gerätegestützter Unterricht |
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Wassergehalt |
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Korngrößenverteilung |
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Plastizität |
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Sie leiten daraus die Eigenschaften der Böden ab |
Handversuche zur Bodenbestimmung, Proctorversuch |
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Lösbarkeit |
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Bindigkeit |
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Verdichtbarkeit |
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Tragfähigkeit |
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Setzungsverhalten |
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Frostempfindlichkeit |
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Sie teilen den Boden nach Bodenart, Bodengruppe und Homogenbereichen ein. |
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Sie informieren sich zur Grundwassersituation. |
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Sie beschaffen sich projektbezogene Informationen, auch in fremder Sprache und mit digitalen Medien. |
Die Schülerinnen und Schüler beziehen Informationen aus fremdsprachlichen Veröffentlichungen und erarbeiten sich mit Hilfe digitaler Medien wichtige fachspezifische Kenntnisse |
4 Ustd. |
Internetrecherche branchenspezifische Software berufsbezogenes Englisch |
Bodenparameter- und Eigenschaften |
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Produktdatenblätter |
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Montageanleitungen |
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Planungs- und Berechnungsprogramme |
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Die Schülerinnen und Schüler planen auf Grundlage der Unfallverhütungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung und Bewertung des anstehenden Bodens, der örtlichen Gegebenheiten und ökologischen Aspekten (Baum- und Wurzelschutz) die Sicherungsmaßnahme des Leitungsgrabens (Böschung, Normverbau, Grabenverbaugeräte, Dielenkammerverbau). |
Die Schülerinnen und Schüler bewerten wichtige Eigenschaften des anstehenden Bodens |
12 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Wassergehalt |
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Verdichtbarkeit |
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Frostempfindlichkeit |
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Tragfähigkeit |
statischer und dynamischer Plattendruckversuch |
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Sie beschaffen sich Informationen zu den Regelwerken der Unfallverhütung und der Sicherung von Baugruben und Gräben. |
Regeln BG BAU, DGUV DIN 4124, DIN EN 1610 Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
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Sie prüfen örtliche Gegebenheiten sowie äußere Einflüsse auf die Sicherungsmaßnahmen und berücksichtigen diese bei der Planung |
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vorhandene Leitungen und Medien |
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angrenzende Bebauung |
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Verkehrswege |
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Gewässer |
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zu erwartende Witterung |
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Sie bestimmen Maßnahmen zum Baum- und Wurzelschutz. |
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Sie planen Maßnahmen zur Sicherung von Leitungsgräben und Baugruben auf Grundlage der Regelwerke |
Planungsunterlagen |
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Böschung |
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Verbau |
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Normverbau |
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Grabenverbaugeräte |
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Trägerbohlwand |
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Spundwand |
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Dielenkammerverbau |
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Sie treffen Maßnahmen zur Wasserhaltung und begründen ihre Auswahl. |
Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Notwendigkeit einer Wasserhaltung und informieren sich über die Arten und deren Aufgaben. |
1 Ustd. |
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Sie wählen auftragsbezogen die erforderlichen Maßnahmen zur Wasserhaltung aus und begründen ihre Entscheidung. |
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Sie ermitteln die erforderlichen Abmessungen des Grabens und der Baugrube (Arbeitsraum, Mindestarbeitsraumbreiten) und stellen diese im Schnitt und in der Draufsicht zeichnerisch, auch in digitaler Form, dar. |
Sie ermitteln die erforderlichen Graben- und Baugrubendimensionen anhand der Regelwerke |
10 Ustd. |
DIN 4142, DIN EN 1610 |
Mindestarbeitsraumbreiten |
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Mindestgrabenbreiten |
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Aushubbreite |
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Baugrubenbreiten und -längen |
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Die Schülerinnen und Schüler stellen den Graben und die Baugrube zeichnerisch auch in digitaler Form dar |
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Draufsicht |
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Quer- und Längsschnitt |
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Sie berechnen den erforderlichen Aushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors und schätzen die Kosten für Transport, Lagerung und Deponiegebühren der verschiedenen Bodenarten ab. |
Die Schülerinnen und Schüler berechnen den Graben- und Baugrubenaushub unter Berücksichtigung des Auflockerungsfaktors. |
4 Ustd. |
Tabellenkalkulation |
Sie ermitteln die Anzahl der notwendigen Transportmittel sowie den Zeitaufwand. Dabei beziehen sie Aushubmenge sowie die Entfernung von Lagerplatz und Deponie ein. |
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Sie veranschlagen für verschiedene Bodenarten die anfallenden Kosten |
Transport- und Deponiekosten |
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Entsorgung |
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Lagerung |
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Transport |
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Die Schülerinnen und Schüler nehmen vorhandene Straßenbeläge auf, tragen den Oberboden ab und heben den Graben aus. |
Die Schülerinnen und Schüler messen den Graben vor Ort ein |
6 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht analoge und digitale Messgeräte, Messzubehör |
Fluchten |
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Längen- und Höhenmessung |
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Absteckung rechter Winkel |
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Sie sichern die Arbeitsstelle. |
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Sie stellen Öffnungen in Fahrbahnbelägen her und nehmen befestigte Oberflächen auf. |
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Sie tragen Oberboden mithilfe geeigneter Maschinen und Geräte ab und lagern diesen fachgerecht. |
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Sie entscheiden unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und möglicher Altlasten über Wiederverwendbarkeit und Lagerung bzw. Abtransport des Materials. |
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Sie stellen eine Wiederandeckung entsprechend des Auftrags her. |
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Sie lösen, laden, transportieren, lagern und sichern den Aushub und berücksichtigen dabei Auffälligkeiten, Unregelmäßigkeiten, Gefährdungen, Altlasten und Hindernisse im Boden. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen für die erforderlichen Bodenbewegungen Maschinen und Geräte unter Berücksichtigung von Effizienz und Leistung |
6 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Lösen |
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Laden |
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Transportieren |
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Sie lagern und sichern den Aushub. |
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Sie erkennen Gefährdungen und Auffälligkeiten im Boden |
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Kontaminierung |
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Hindernisse |
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Sie behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst. |
Die Schülerinnen und Schüler behandeln den Abtrag und Aushub nachhaltig und umweltbewusst unter Berücksichtigung kreislaufwirtschaftlicher Gesichtspunkte. |
2 Ustd. |
KrWG |
Sie prüfen Aushubböden und Einbaumaterialien für die Verfüllung auf Eignung, Wiederverwendungsfähigkeit und Verdichtungsfähigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Eignung der Aushubböden für den Wiedereinbau. |
2 Ustd. |
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Sie nutzen Werkzeuge und Maschinen und zugehörige Ausrüstungsmöglichkeiten unter ergonomischen und ökologischen Aspekten. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Ausrüstungen gesundheitsschonend und umweltbewusst ein. |
2 Ustd. |
Vorschriften der BG |
Sie bringen den Verbau mit unterschiedlichen Verfahren ein, sichern dabei kreuzende Leitungen und Kabel und stellen das Planum für die folgenden Gewerke her. |
Die Schülerinnen und Schüler führen sichernde Maßnahmen für Rohrgraben- und Baugrubenwände aus. |
7 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie sichern im Boden lagernde Einbauten |
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kreuzende Leitungen |
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kreuzende Kabel |
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Sie stellen das Planum der Sohle fachgerecht für die nachfolgenden Arbeiten her |
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Ebenheit |
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Vollflächigkeit |
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Längsgefälle |
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Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Standsicherheit und optimieren die Arbeitsschritte zur Herstellung von Leitungsgräben und kleiner Baugruben im Hinblick auf wirtschaftliche, umweltverträgliche und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Qualität der fachgerechten Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben |
4 Ustd. |
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Standsicherheit |
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Wasserdichtigkeit |
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Rieselsicherheit |
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Sie vergleichen die Planung mit der Ausführung der Arbeitsschritte zur Herstellung und Sicherung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. |
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Sie halten Optimierungsmöglichkeiten fest |
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Wirtschaftlichkeit |
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Umweltverträglichkeit |
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Sozialverträglichkeit |
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Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Lösung und reflektieren ihre Vorgehensweise. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Umsetzbarkeit und Qualität ihrer Lösung. |
1 Ustd. |
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Sie analysieren rückblickend ihre Vorgehensweise und diskutieren Möglichkeiten zur Verbesserung. |
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Sie transferieren anschließend ihre erworbenen Kompetenzen auf andere Problemstellungen und kommunizieren hierfür alternative Lösungsansätze. |
Die Schülerinnen und Schüler übertragen ihre erworbenen Kompetenzen auf andere bauliche Situationen. |
1 Ustd. |
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Sie kommunizieren alternative Lösungsvorschläge für Materialeinsatz, Arbeitsabläufe und -techniken sowie Sicherungsmaßnahmen |
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innovative und neue Leitungsmaterialien |
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Einsatz in anderen Einbauorten |
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alternative Arbeitstechniken |
| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
|---|---|---|
| Lernfeld 8 | Leitungsgräben und kleine Baugruben herstellen | |
Zielformulierung:Die Schülerinnen und Schüler erweitern das bautechnische Glossar mit den Fachbegriffen für die Herstellung von Leitungsgräben und kleinen Baugruben. Sie benennen die Bodenparameter (Wasserge-halt, Korngrößenverteilung, Plastizität) und die daraus abzuleitenden Eigenschaften (Lösbarkeit, Bindigkeit, Verdichtbarkeit, Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit). Weiterhin entnehmen sie Produktdatenblättern und Montageanleitungen die relevanten Informationen zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten. Für die Vermessung und die rechnerische bzw. zeichnerische Darstellung der Leitungsgräben und Baugruben wenden sie branchenspezifische Software an.
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||
Methodische Hinweise:Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik hat zur Erweiterung des Grundvokabulars eine große Relevanz. Anknüpfungspunkt bildet vor allem die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams und mit anderen Gewerken auf der Baustelle. Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fachwörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Produktdatenblätter und Montageanleitungen verschiedener Hersteller dienlich. Darüber hinaus können Fachbegriffe zur Anwendung branchenspezifischer Software durch deren Einsatz im Unterricht erarbeitet werden. Für die Festigung der Fachbegriffe zur Beschreibung der Böden, zum sicheren Einsatz von Baumaschinen und Messgeräten sowie zur fachgerechten Montage von Verbaugeräten empfiehlt es sich, diese mittels vielfältigen Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen. |
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Abwasserleitungen als Freispiegel- und Druckrohrleitung auftragsgemäß einzubauen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren auftragsbezogen das Gelände im Hinblick auf Bebauung, Hindernisse und zu schützender Bereiche (Naturschutzgebiet, Wasserschutzgebiet). |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. |
2 Ustd. |
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Sie machen sich anhand der Bauplanungsunterlagen mit der örtlichen Situation vertraut |
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vorhandene Bebauung |
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Hindernisse |
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Schutzbereiche |
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Naturschutzgebiet |
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Wasserschutzgebiet |
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Sie prüfen den geplanten Haltungsverlauf der Abwasserleitung hinsichtlich bestehender unterirdischer Infrastruktur mit Hilfe von Bestandsplänen und Angaben zur Bodenbeschaffenheit. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen Bestandspläne und Kartenmaterial |
4 Ustd. |
Zeichnungslesen |
Übersichtspläne |
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Lagepläne |
Kurzzeichen und Sinnbilder |
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Höhenpläne |
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koordinierte Leitungspläne |
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topografische Grund- und Flurkarten |
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Sie überprüfen den geplanten Haltungsverlauf der Abwasserleitung und entnehmen den Planungsunterlagen bestehende unterirdische Infrastruktur. |
LF 8, 10 |
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Sie informieren sich über die Bodenbeschaffenheit |
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Baugrundgutachten |
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Baugrunduntersuchungen |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die unterschiedlichen Druckrohrsysteme (Druck- und Vakuumentwässerung), Pumpenarten und deren Einsatzgebiete. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden verschiedene Abwasserdruckrohrleitungssysteme |
5 Ustd. |
Arbeitsblätter DWA-A120 Teil 1, 2 und 3 |
Druckentwässerung |
Pumpsysteme außerhalb |
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Vakuumentwässerung |
von Gebäuden |
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Sie informieren sich über Abwasserpumpen und Hebeanlagen |
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Arten |
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Aufbau |
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Funktionsprinzipien |
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Einsatzgebiete |
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Sie erkundigen sich über die Materialanforderungen, Arten unterschiedlicher Rohrverbindungen, Formstücke, Armaturen (Absperr- und Regelorgane). |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Materialanforderungen |
13 Ustd. |
LF 10 Merkblatt DWA-M 159 |
Betriebsdruckfestigkeit |
Kriterien zur |
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Biegezugfestigkeit |
Materialauswahl für |
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Abriebfestigkeit |
Abwasserleitungen und -kanäle |
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Elastizität |
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Sie erkundigen sich über Abwasserdruckrohre und wählen anhand der Parameter geeignete aus |
Herstellerinformationen |
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Eigenschaften |
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Kennzeichnung |
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Einsatzbereiche |
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Sie definieren die Anforderungen und Funktionen der Druckverbindungen, ordnen geeignete Ausführungsarten und Verbindungselemente zu und beschreiben die Verbindungstechniken. |
Herstellerinformationen, Montageanleitungen |
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Sie leiten aus der Trassenführung notwendige Formstücke ab. |
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Sie recherchieren Möglichkeiten, Rohrleitungen und deren Bestandteile vor Korrosion zu schützen |
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Innenschutz |
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Außenschutz |
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Sie erkennen die Notwendigkeit von Rohrarmaturen und erfassen deren Arten |
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Absperrarmaturen |
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Regelorgane |
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Sie erfassen erforderliche Einrichtungen der Funktionssicherheit und erschließen sich Übergangskonstruktionen von Freispiegelleitungen in Druckrohrleitungen im Neubau und Bestand. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen erforderliche Einrichtungen der Funktions- und Betriebssicherheit |
4 Ustd. |
DWA-M 1060 IT-Sicherheit – |
elektronische Überwachung |
Branchenstandard |
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automatische Meldeeinrichtung |
Wasser/Abwasser |
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Notstromaggregat |
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Ersatzpumpe |
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Absperrschieber |
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Störfallbehälter |
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Sie verschaffen sich einen Überblick zu Rohrleitungsübergängen im Neubau und Bestand |
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Freispiegelleitungen in Druckrohrleitungen |
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Druckrohrleitungen in Freispiegelleitungen |
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Die Schülerinnen und Schüler planen den Anschluss an das bestehende Kanalnetz und die Überwindung von Hindernissen durch ausgewählte Bauwerke unter Berücksichtigung der Standfestigkeit des anstehenden Baugrundes. |
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Lösungen zur Einbindung der herzustellenden Druckrohrleitung in das bestehende Kanalnetz |
16 Ustd. |
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Übergabebauwerke |
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Werkstoffwechsel |
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Verbindungswechsel |
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Sie ermitteln die Leistung einer Abwasserpumpe |
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Volumenstrom |
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Umrechnung von Drücken |
mWS, N/m², bar, Pa |
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Sie berechnen Längenänderungen der Rohrleitung durch Temperaturunterschiede und finden konstruktive technische Lösungen zur Minimierung von Materialschäden. |
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Sie erarbeiten Maßnahmen zur Überwindung von Hindernissen |
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Düker |
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Rohrleitungsbrücken |
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Mantelrohrstrecken |
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Dabei beachten sie die Standfestigkeit des anstehenden Baugrundes |
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Steilhänge |
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Moore |
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Sie positionieren und dimensionieren Rohrleitungswiderlager |
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Belastung |
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Fläche |
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Bodenpressung |
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Lastverteilung |
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Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für ein Verfahren in offener oder geschlossener Bauweise zur Verlegung von Freispiegel- und Druckrohrleitungen (gesteuerte und ungesteuerte Rohrvortriebsverfahren, Spülbohrverfahren und Einpflügen). |
Die Schülerinnen und Schüler legen eine Bauweise zur Rohrverlegung fest |
8 Ustd. |
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offene Bauweise |
LF10 |
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geschlossene Bauweise |
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Sie entscheiden sich für ein zweckmäßiges Verlegeverfahren bei Freispiegel- und Abwasserdruckrohrleitungen und wägen einen grabenlosen Einbau ab |
Arbeitsblatt DWA-A 139 Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen |
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gesteuerte und ungesteuerte Rohrvortriebsverfahren |
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Spülbohrverfahren |
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Einpflügen |
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Sie treffen Arbeits- und Gesundheitsschutzvorkehrungen beim Transport, der Lagerung und dem Einbau der erforderlichen Kanalbauteile. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz |
4 Ustd. |
UVV, BG BAU Herstellerinformationen |
Sicherung des Transports |
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Transportarten |
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Ladungssicherung |
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sichere Baustellenlagerung |
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Einzellagerung |
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Rohrbündel |
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Gitterbox |
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Palette |
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Sicherungsmaßnahmen beim Einbau |
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Hebezeuge |
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Anschlagmittel |
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Sie treffen entsprechende Vorkehrungen und achten auf deren Einhaltung. |
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Die Schülerinnen und Schüler führen den Einbau der Rohrleitungen durch und stellen dabei zugfeste und nicht zugfeste Verbindungen her. |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren anhand der Einbauphasen einen technologischen Arbeitsablauf |
8 Ustd. |
Verlegerichtlinien der Hersteller und DWA |
Herstellen eines Hohlraumes im Boden |
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Aufweitung des Querschnittes |
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Rohreinzug/-einschub |
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Sie montieren entsprechende Rohrverbindungen |
gerätegestützter Unterricht Montageanleitungen |
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zugfest |
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formschlüssig |
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kraftschlüssig |
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nicht zugfest |
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reibeschlüssig |
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Sie messen Formstücke und Armaturen ein und protokollieren dies. |
Die Schülerinnen und Schüler messen Formstücke und Armaturen ein und protokollieren dies. Sie erstellen Rohrfolgelisten. |
2 Ustd. |
Tabellenkalkulation |
Sie verfüllen die Leitungszonen mit ausgewähltem Material und Verdichtungsgerät. |
Die Schülerinnen und Schüler verfüllen die Leitungszonen |
4 Ustd. |
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ungebundene Materialien |
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gebundene Materialien |
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Recyclingmaterialien |
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Sie verdichten die eingebrachten Materialien fachgerecht |
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Verdichtungsgeräte |
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Arten |
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Wirkungsprinzipien |
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Dienstgewichte |
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Verdichtungsübergänge |
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Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die lagegetreue Herstellung, Dichtheit und Deformation mit ausgewählten Prüfverfahren, die betriebliche Umsetzbarkeit und den tatsächlichen Zeit- und Materialaufwand. |
Die Schülerinnen und Schüler legen Prüfabschnitte fest und beurteilen die lagegetreue Herstellung. Sie stellen Deformationen durch Kamerabefahrung fest. |
7 Ustd. |
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Sie fertigen eine Mängelliste an. |
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Sie wägen die betriebliche Umsetzbarkeit der Funktionsprüfungen ab |
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betriebsintern |
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externe Firma |
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Sie führen betriebsinterne Funktionsprüfungen durch |
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Dichtheitsprüfung |
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Druckprüfung |
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und berechnen den Prüfdruck sowie entstehende Schubkräfte. |
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Sie vergleichen den tatsächlichen Zeit- und Materialaufwand mit den Planungen und Vorgaben. |
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Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich |
1 Ustd. |
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Abnahme |
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Rückbau der Baustellensicherung |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Handeln im Team unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit und wägen Alternativen ab. Dabei argumentieren sie sachlich, präzise und kundenorientiert. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Handeln im Team. |
2 Ustd. |
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Sie analysieren rückblickend die Planung und Einhaltung der Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und wägen mögliche Alternativen ab. |
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Dabei argumentieren sie sachlich, präzise und im Sinne des Auftraggebers. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Gleisanlagen auftragsbezogen neu zu planen und zu bauen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag und die örtlichen Gegebenheiten. Dabei beachten sie bei Gleisarbeiten zur Absicherung einer Baumaßnahme geltende Verordnungen (persönliche Schutzausrüstung, Rottenwarnsignale, feste Absperrung, Gleissperrung) und Unfallverhütungsmaßnahmen unter Einhaltung des Arbeitsbereiches (Regellichtraumprofil). |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag und die örtlichen Gegebenheiten. |
10 Ustd. |
|
Sie informieren sich über die Beschreibung der Rottenwarnsignale und deren Bedeutung bei Annäherung von Schienenfahrzeugen. |
Richtlinien 301 Signalbuch, Signalordnung – Rottenwarnsignale 301.1301 |
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Sie verschaffen sich einen Überblick über die Sicherungsmaßnahmen zum Schutz vor Gefahren aus dem Eisenbahnbetrieb |
kooperatives Lernen – Partnertandem |
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organisatorische Maßnahmen |
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Gleissperrung |
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Langsamfahrstellen |
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technische Maßnahmen |
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feste Absperrung |
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signalabhängige Arbeitsstellen-Sicherungsanlagen |
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automatische, akustische oder optische Warn- und Ankündigungsanlagen |
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Sicherungsposten, Absperrposten |
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Dabei benennen Sie die Dokumente, in denen die Sicherungsmaßnahmen festgeschrieben sind. |
Betra, Sicherungsplan |
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Sie informieren sich über einzuhaltende Unfallverhütungsvorschriften unter Beachtung des Regellichtraumprofils für bauliche und betriebliche Zwecke. |
UVV, DGUV, EBO Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 Zeichnung Regellichtraumprofil |
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Sie leiten die persönliche Schutzausrüstung auftragsbezogen ab. |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe digitaler Medien und Richtlinien über den Trassenplan, die Bauarten des Oberbaus (Schotteroberbau, Feste Fahrbahn), die Bezeichnung der einzelnen Schichten und die Bauart des Gleises (lückenloses Gleis, Stoßlückengleis). |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Bauarten des Oberbaus. |
7 Ustd. |
|
Sie benennen den Schichtenaufbau des Schotteroberbaus und der festen Fahrbahn entsprechend der geltenden Richtlinien. |
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Sie verschaffen sich mithilfe digitaler Medien einen Überblick über den Aufbau und die Inhalte eines Trassenplans im Gleisbau. |
Internetrecherche Zeichnung Trassenplan |
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Sie recherchieren die Bauarten des Gleises und unterscheiden das lückenlose Gleis und Stoßlückengleis bezüglich ihres Einsatzbereiches. |
Internetrecherche |
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Sie informieren sich über verschiedene Laschenarten und Schweißverfahren. |
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Sie beschreiben die Aufgaben der einzelnen Befestigungsmittel. Sie bestimmen den Verlauf der Lastabtragung und gehen auf Störungen ein. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden in Abhängigkeit der Oberbauart die benötigten Schienenbefestigungsmittel, entsprechend der Schienenbefestigung |
6 Ustd. |
Explosionsperspektiven Schienenbefestigung, Dreitafelprojektionen |
K-Oberbau |
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KS-Oberbau |
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W-Oberbau |
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W97-Oberbau |
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Sie beschreiben ausgehend von ihrer Entwicklung die Aufgaben der einzelnen Befestigungsmittel. |
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Sie erklären den Verlauf der abzutragenden Lasten unter Berücksichtigung möglicher Störfaktoren. |
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Die Schülerinnen und Schüler planen den Aufbau eines Bahnkörpers unter Berücksichtigung der Richtlinien und der notwendigen Entwässerung (Oberflächenentwässerung, Tiefenentwässerung). |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen den Aufbau des Bahnkörpers anhand der Richtlinien und legen Baustoffe fest. |
12 Ustd. |
RIL 820 Exkursion Schotter-/Hartsteinwerk |
Sie informieren sich über Gesteinsarten zur Verwendung als Schotterbettung und beschreiben die Anforderungen und Aufgaben des Gleisschotters im Bereich des Bahnkörpers. |
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Sie leiten mögliche Auswirkungen infolge einer unsachgemäßen Bettungsherstellung ab. |
gerätegestützter Unterricht |
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Sie planen die Entwässerung eines Bahnkörpers unter Berücksichtigung des Ortes und anfallenden Wassers. |
Zeichnung Entwässerungsquerschnitt |
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Sie unterscheiden Maßnahmen der Oberflächen- und Tiefenentwässerung zur Gewährleistung der Tragfähigkeit des Unterbaus und der Standsicherheit des Bahnkörpers. |
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Sie legen den Regelbettungsquerschnitt in Abhängigkeit der Geschwindigkeit fest und zeichnen diesen. |
Die Schülerinnen und Schüler legen auftragsbezogen den Regelbettungsquerschnitt unter Berücksichtigung der zulässigen Geschwindigkeit der Bahnstrecke fest. |
5 Ustd. |
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Sie ermitteln alle notwendigen Maße und zeichnen den Regelbettungsquerschnitt maßstabsgetreu. |
Zeichnung Regelbettungsquerschnitt |
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Sie konzipieren den Arbeitsablauf zur Herstellung eines Gleisjoches unter Berücksichtigung der Schwellen- und Schienenverlegung (Schienenzange, Umsetzböcke, Anschlagmittel, Handstopfmaschine). |
Die Schülerinnen und Schüler formulieren einen technologischen Arbeitsablauf zur Herstellung eines Gleisjoches. Dabei unterscheiden sie maschinelle und manuelle Verlegung von Schwellen und Schienen. |
8 Ustd. |
Computertechnik |
Sie ermitteln den erlaubten Verspanntemperaturbereich und die maximale Längenänderung der Schienen. |
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Sie wählen für die Herstellung des Gleisjochs die notwendigen Werkzeuge, Hilfsmittel und Anschlagmittel aus |
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Werkzeuge |
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Schienenzange |
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Umsetzblöcke |
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Handstopfmaschine |
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Anschlagmittel |
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Traverse |
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Kettengehänge |
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Seilgehänge |
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Dabei berücksichtigen sie gleisbautypische Messungen (Messmittel, Ausführung, Auswertung). |
Die Schülerinnen und Schüler achten auf gleisbautypische Messungen. |
4 Ustd. |
RIL 824 |
Sie informieren sich über die Spurweite und hierfür notwendige Messmittel zur Ausführung der Messungen. |
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Sie interpretieren und werten ein Verspannprotokoll unter Beachtung des maximal zulässigen Drehmomentes aus. Sie tragen mögliche Konsequenzen für die Abweichung zur Soll-Verspannung zusammen. |
gerätegestützter Unterricht |
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Sie legen die Oberbauanordnung einer Strecke unter Zuhilfenahme der Richtlinie (Ausrüstungsstandard) fest. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln mithilfe der Richtlinie die Oberbauanordnung. |
3 Ustd. |
RIL 820 |
Sie stellen die Bauteile mithilfe der Ausrüstungsstandards zusammen und begründen ihre Auswahl. |
Argumentation – Deutsch/Kommunikation, Wahlbereich 4: Kommunikationstraining |
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Sie berechnen den Materialbedarf an Oberbaustoffen (Schienen, Befestigungsmittel, Schwellen, Schotter). |
Die Schülerinnen und Schüler berechnen den Schotterbedarf unter Berücksichtigung der Oberbauanordnung, der Geschwindigkeit und des vorliegenden Gleisabstandes. |
15 Ustd. |
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Sie ermitteln die Anzahl an Schwellen und Schienenbefestigungsmitteln sowie den Bedarf an Schienen. |
Computertechnik |
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Sie ermitteln die Anzahl der benötigten Transportmittel von und zur Baustelle sowie den Zeitaufwand und die personelle Unterstützung. |
Die Schülerinnen und Schüler kalkulieren für den Materialbedarf die notwendige Anzahl der Transportmittel. |
5 Ustd. |
zulässige Zuladung |
Sie ermitteln die Zeitaufwendungen und berechnen daraus den Personal- und Maschineneinsatz. |
Computertechnik |
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Dabei orientieren sie sich an der Oberbauanordnung und gehen dabei auf die verschiedenen Instandsetzungsverfahren ein. |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen, entsprechend der vorliegenden Oberbauanordnung, mögliche Instandsetzungsverfahren hinsichtlich ihrer Eignung. |
3 Ustd. |
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Die Schülerinnen und Schüler führen die Herstellung einer Schotterbettung unter Beachtung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz durch. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Planumsschutzschicht und errichten eine Schotterbettung. |
3 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie achten auf die Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. |
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Sie verlegen Schwellen und Schienen manuell sowie maschinell. |
Die Schülerinnen und Schüler verlegen Schwellen manuell und maschinell mithilfe von Anschlagmitteln. Sie achten hierbei auf die korrekte Lagerung von Schwellen und das sichere An- und Abschlagen speziell bei Betonschwellen. |
5 Ustd. |
UVV Partnerarbeit |
Sie richten Schwellen auf dem Schotterbett aus und achten beim Umgang mit Werkzeugen und Maschinen auf die Einhaltung der Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. |
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Sie verwenden Werkzeuge und Maschinen entsprechend der projektbezogenen Gegebenheiten, dabei pflegen und warten sie diese. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen Werkzeuge und Maschinen auftragsbezogen aus und setzen diese fachgerecht ein. |
2 Ustd. |
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Sie pflegen und warten die Werkzeuge und Maschinen entsprechend geltender Vorschriften. |
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Sie setzen die Schienenbefestigungen (K-, KS-, W-, und W97-Oberbau) zusammen und ordnen die Befestigungsmittel zu. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen die Arten der Schienenbefestigung zusammen |
4 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
K-Oberbau |
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KS-Oberbau |
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W-Oberbau |
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W97-Oberbau |
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Sie ordnen die entsprechenden Befestigungsmittel in Art und Anzahl zu. |
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Sie protokollieren als Arbeitsergebnis die geometrische Sollverspannung (Schraubmaschine, Drehmoment) unter Berücksichtigung der Richtlinien. |
Die Schülerinnen und Schüler montieren die Schienen und befestigen diese mithilfe von Schraubmaschinen. Sie berücksichtigen die vorgegebenen Drehmomente entsprechend der Art der Schienenbefestigung. |
3 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht RIL 824 |
Sie protokollieren die geometrische Ist-Verspannung. Dabei arbeiten sie eventuelle Abweichungen zur Soll-Verspannungen nach. |
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Die Schülerinnen und Schüler überprüfen den berechneten Materialbedarf unter Berücksichtigung umweltverträglicher Altmaterialentsorgung und präsentieren die gewonnenen Ergebnisse. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die ermittelten Materialbedarfe. |
3 Ustd. |
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Sie wägen den Einsatz von Recyclingmaterialien als Alternativbaustoff ab. |
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Sie prüfen die umweltverträgliche Entsorgung des Altmaterials. |
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Sie präsentieren die Ergebnisse. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise bei der Zusammenstellung des Oberbaus und bewerten die Lösung der Bedarfsermittlung entsprechend der Richtlinien. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Wahl der Oberbauanordnung ein und überdenken den Einsatz alternativer Bauteile. |
2 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation LB 1: Sprechen und Zuhören – Fachgespräch |
Sie beurteilen ihre Bedarfsermittlung und diskutieren abweichende Lösungen im Rahmen der Richtlinien. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Weichen auftragsbezogen zu montieren und einzumessen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die örtlichen sowie auftragsbezogenen Gegebenheiten bei Weichenarbeiten und berücksichtigen die vorliegende Bauart des Oberbaus (Feste Fahrbahn, Schotteroberbau). |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag zur Montage und zum Einmessen der Weiche. |
4 Ustd. |
|
Sie verschaffen sich anhand der Bauplanungsunterlagen einen Überblick |
Weichenverlegeplan |
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örtliche Gegebenheiten |
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ein- oder mehrgleisige Strecke |
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freie Strecke |
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Bahnhof |
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Bauart des Oberbaus |
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Schotteroberbau |
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Feste Fahrbahn |
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Sie analysieren Gefahrenbereiche und schlussfolgern notwendige Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Beschäftigten vor Gefahren aus dem Eisenbahnverkehr. |
Sicherungsplan Betra LF 10 |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auch mit Hilfe digitaler Medien und Richtlinien über Weichen sowie Kreuzungen und stellen die Unterschiede heraus. |
Die Schülerinnen und Schüler definieren den Begriff Weiche. |
2 Ustd. |
RIL 820 Internetrecherche |
Sie holen auch mithilfe digitaler Medien Informationen über Weichenarten ein und bestimmen die Zuordnung des Stamm- und Zweiggleises in einfachen Weichen sowie Bogenweichen. |
Modelleisenbahn |
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Sie grenzen Kreuzungen von Weichen ab und stellen Unterschiede heraus. |
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Sie gehen hierbei besonders auf die Funktionen von Weichen ein und grenzen diese von anderen Gleiskonstruktionen ab. |
Die Schülerinnen und Schüler konkretisieren die Funktionsweise von Weichen. |
4 Ustd. |
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Sie verschaffen sich einen Überblick über alternative Gleiskonstruktionen |
Steckbrief |
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Drehscheibe |
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Schiebebühne |
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und benennen deren Einsatzmöglichkeiten. |
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Sie grenzen diese Gleiskonstruktionen von Weichen ab. |
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Sie erkunden die Weichenkurzbezeichnungen (Weichenart, Schienenform, Zweiggleisradius, Neigung der Weiche, Richtung des Zweiggleises, Schwellenbauart) und beschreiben alle Bauteile von Weichen. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Weichenkurzbezeichnungen und erläutern die Merkmale der jeweiligen Weiche in der vorgegebenen Reihenfolge |
12 Ustd. |
RIL 820 |
Weichenart |
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Schienenform |
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Radius des Zweiggleises |
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Neigung der Weiche |
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Herzstückbauart |
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Richtung des Zweiggleises |
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Schwellenbauart |
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Zungenbauart |
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Sie geben die Regelneigung von Weichen an und unterscheiden Steil- und Flachneigungen. Sie klassifizieren einfache Weichen nach geraden und gebogenen Herzstücken. |
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Sie benennen die Weichengroßbauteile und deren Lage innerhalb der Weiche |
Exkursion Weichenwerk |
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Zungenvorrichtung |
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Zwischenschienen |
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Herzstückbereich |
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Weichenendteil |
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Sie informieren sich über die Bestandteile der Weichengroßbauteile und beschreiben deren Aufgaben sowie Funktionen. |
kooperatives Lernen Partnertandem |
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Sie vergleichen die Darstellungen von Weichen im Lageplan und als Fahrkantenbilder. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Abbildungen von Weichen |
3 Ustd. |
|
Fahrkantenbilder |
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Darstellung im Lageplan |
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Sie begründen den unterschiedlichen Einsatz dieser Abbildungen und leiten die Darstellung im Lageplan vom Fahrkantenbild ab. |
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Sie unterscheiden notwendige Weichenpläne (Weichenlageplan, Weichenverlegeplan, Weichenskizze). |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die verschiedenen Weichenpläne |
2 Ustd. |
|
Weichenskizze |
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Weichenvermarkungsplan |
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Weichenlageplan |
|||
Weichenverlegeplan |
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Sie verschaffen sich einen Überblick über Detaillierungsgrad und Einsatzzweck der Weichenpläne. |
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Sie ermitteln die zulässigen Geschwindigkeiten in den Zweiggleisen und bestimmen die Lage der Grenzzeichen. |
Die Schülerinnen und Schüler berechnen, abhängig vom Radius, die maximal zulässige Geschwindigkeit im Zweiggleis. |
3 Ustd. |
|
Sie beschreiben die Funktion des Grenzzeichens und ermitteln dessen Lage. |
RIL 301 Signal Ra 12 (DS 301) / Signal So 12 (DV 301) – Grenzzeichen |
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Sie vergleichen unterschiedliche Umbauverfahren von Weichen. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen auch mithilfe digitaler Medien einen Überblick zu verschiedenen Umbauverfahren von Weichen. |
4 Ustd. |
Internetrecherche |
Sie stellen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Umbauverfahren heraus. |
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Sie wägen die Wirtschaftlichkeit der Umbauverfahren in Abhängigkeit der auftragsbezogenen und örtlichen Gegebenheiten ab. |
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Die Schülerinnen und Schüler planen die Montage, den Umbau und die Einmessung der Weichen in Höhe und Richtung unter Beachtung der Richtlinien und beschreiben einen vollständigen technologischen Arbeitsablauf. |
Die Schülerinnen und Schüler planen unter Beachtung der auftragsbezogenen und örtlichen Gegebenheiten die Montage und den Umbau der Weiche. |
12 Ustd. |
|
Sie leiten die notwendigen Messungen der Weiche in Höhe und Richtung anhand der Richtlinien ab. Sie benennen erlaubte Toleranzwerte. |
RIL 824 |
||
Sie recherchieren die Spurführungsmaße in Weichen |
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Spurweite |
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Rillenweite |
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Leitweite |
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Sie unterscheiden die Messung der Leitweite in Abhängigkeit des Schienenprofils. |
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Sie entwickeln einen vollständigen technologischen Arbeitsablauf zur Montage, zum Einbau und Einmessen der Weiche. |
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Sie ermitteln auch digital das Gewicht der Weichengroßbauteile und Befestigungsmittel mit Hilfe von Gewichtstabellen und die Transport- und Montagekapazitäten. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die notwendigen Schienen, Schwellen und Befestigungsmittel zur Montage der Weiche zusammen. |
2 Ustd. |
Tabellenkalkulation Computertechnik |
Sie berechnen auch digital die Massen der benötigten Schwellen, Befestigungsmittel und Weichengroßbauteilen unter Zuhilfenahme von Gewichtstabellen. |
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Sie kalkulieren die benötigten Transportmittel. |
LF 10 |
||
Sie ermitteln die Montagekapazitäten und leiten daraus die Montagezeiten ab. |
Anschlagzeiten |
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Sie fertigen Zeichnungen (Absteckskizze, Herzstück) zur Montage von Weichen auch digital an. |
Die Schülerinnen und Schüler fertigen Zeichnungen zur Montage der Weichen auch digital an |
4 Ustd. |
Computertechnik |
Absteckskizzen |
|||
Fahrkantenbilder |
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Details von Herzstücken |
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Sie berechnen auch digital personen- und leistungsbezogene Zeitbedarfe und den Materialbedarf für den Einbau von Weichen entsprechend der vorliegenden Oberbauanordnung. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die erforderlichen Montagemittel zum Einbau der Weiche. |
6 Ustd. |
LF 10 |
Sie berechnen den Schotterbedarf entsprechend der vorhandenen Oberbauanordnung der Weiche. |
|||
Sie kalkulieren auch digital personen- und leistungsbezogene Zeitbedarfe zur Montage der Weiche. |
Computertechnik |
||
Sie ermitteln die Abrückmaße zum richtigen Abschnüren von Weichen und stellen diese graphisch dar. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Abrückmaße einer Weiche und konstruieren diese. |
4 Ustd. |
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Sie stecken die Abrückmaße zur Montage der Weiche ab. |
gerätegestützter Unterricht |
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Die Schülerinnen und Schüler führen die Demontage und Montage einer Weiche durch. |
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für ein Montage- sowie Umbauverfahren. |
4 Ustd. |
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Sie montieren die Weichen auf dem Montageplatz vor, demontieren diese und transportieren die Weichenbestandteile bzw. -großbauteile unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften zum Einbauort. |
gerätegestützter Unterricht DGUV |
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Sie berücksichtigen beim Einbau die Montageschritte der Weichengroßbauteile und die Reihenfolge der Schweißungen. |
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Sie setzen Werkzeuge und Geräte unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Montage und zum Umbau von Weichen ein. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen Werkzeuge und Geräte unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Montage und zum Umbau von Weichen ein. |
2 Ustd. |
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Sie führen auch digital Montagemessungen (Winkellage, Spurweite, Leitweite, Rillenweite, Zungenprüfungen) durch, dokumentieren diese und gehen hierbei auf Störgrößen ein. |
Die Schülerinnen und Schüler führen die Montagemessungen durch. |
4 Ustd. |
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Dazu wählen sie auch geeignete digitale Messwerkzeuge aus |
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Gleiswinkel |
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Schnursehne |
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optisches Pfeilhöhenmessgerät |
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Weichenlehre |
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Spur- und Überhöhungsmessgerät |
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Sie vergleichen die Ergebnisse mit den Vorgaben aus den Richtlinien |
RIL 824 |
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Winkellage |
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Spurweite |
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Rillenweite |
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Leitweite |
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Sie kontrollieren die Zungenvorrichtungen in ihrer Lage und Höhe entsprechend der geltenden Richtlinien. |
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Sie protokollieren ihre Messwerte und achten hierbei auf mögliche Störgrößen. |
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Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Messungen von Weichen mit Hilfe von Weichenprüfblättern und Handmessformularen entsprechend der Richtlinien und konzipieren hierfür einen Soll-Ist-Vergleich. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Messwerte der Weichen |
4 Ustd. |
Exkursion Weichenmessung |
Sie nutzen Weichenprüfblätter sowie Handmessformulare entsprechend der Richtlinien und erstellen einen Soll-Ist-Vergleich. |
Anhang RIL 824 |
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Sie werten Störgrößen entsprechend den einzuleitenden Maßnahmen aus. |
Die Schülerinnen und Schüler bewerten mögliche Störgrößen. |
2 Ustd. |
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Sie wägen realisierbare Maßnahmen anhand der Richtlinien ab und leiten sie ein. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die unterschiedlichen Montagemöglichkeiten und Umbauverfahren von Weichen bezüglich der wirtschaftlichen, umweltverträglichen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Wahl der eingesetzten Montage- sowie Umbauverfahren und diskutieren diese. |
2 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation |
Sie überdenken Alternativen unter Beachtung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit. |