Achtung: Sie verwenden noch den veralteten Internet Explorer! Bitte wechseln Sie für eine
korrekte Darstellung des Schulportals auf einen modernen Browser wie den Microsoft Edge, Google Chrome oder Mozilla Firefox.
Wenn Sie bereits Microsoft Edge installiert haben, können Sie hier per Klick direkt wechseln!
Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 7
Zugriff auf die fachspezifischen Materialien nur nach Anmeldung im Schulportal!
Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 7
Arbeitsmaterial
Berufsschule - duale Berufsausbildung
Ausbaufacharbeiter / Ausbaufacharbeiterin
Estrichleger / Estrichlegerin
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger / Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin
Stuckateur / Stuckateurin
Trockenbaumonteur / Trockenbaumonteurin
Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer / Wärme-, Kälte- und Schallschutzisoliererin
Zimmerer / Zimmerin
2. und 3. Ausbildungsjahr
2026
Das Arbeitsmaterial ist ab 1. August 2026 freigegeben.
Das Arbeitsmaterial basiert auf den Rahmenlehrplänen für die Berufsausbildung in Tief-, Hoch- und Ausbauberufen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 29.09.2023) und der Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in der Bauwirtschaft vom 3. Juni 2024 (BGBl. Teil I, Nr. 179 vom 6. Juni 2024).
Das Arbeitsmaterial wurde am
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Radebeul
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul
https://www.lasub.smk.sachsen.de
unter Mitwirkung von
| Susanne Flade | Dresden |
| Verena Gerstmann | Leipzig |
| Marie Guder-Seifert | Zwickau |
| Antje Klein | Dresden |
| Tina Linke | Eilenburg |
| Jana Poike | Pirna |
| Sophie Porst | Eilenburg |
| Sandra Puschmann | Oelsnitz/Erzgebirge |
| Thomas Rehm | Zwickau |
| Andreas Rhein | Zwickau |
| Hans-Ullrich Schornick | Freiberg |
| Udo Schuster | Leipzig |
| Andreas Zimmermann | Löbau |
2024/2025 erarbeitet.
HERAUSGEBER
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Die Verfassung des Freistaates Sachsen fordert in Artikel 101 für das gesamte Bildungswesen:
„(1) Die Jugend ist zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zur Nächstenliebe, zum Frieden und zur Erhaltung der Umwelt, zur Heimatliebe, zu sittlichem und politischem Verantwortungsbewusstsein, zu Gerechtigkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zu beruflichem Können, zu sozialem Handeln und zu freiheitlicher demokratischer Haltung zu erziehen.“
Das Sächsische Schulgesetz legt in § 1 fest:
„(2) Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.
(3) Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen. …“
Für die Berufsschule gilt gemäß § 8 Abs. 1 des Sächsischen Schulgesetzes:
„Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvorbereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierenden Abschlüssen.“
Neben diesen landesspezifischen gesetzlichen Grundlagen sind die in der „Rahmenvereinbarung über die Berufsschule“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. März 2015 in der jeweils geltenden Fassung) festgeschriebenen Ziele umzusetzen.
Technologische, wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen erforderten die Neuordnung der Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft. Die insgesamt 19 Ausbildungsberufe umfassen eine Vielfalt an Tätigkeiten sowohl im Neubau von Gebäuden oder von Infrastruktur als auch in der Sanierung, Modernisierung, Instandsetzung und Denkmalpflege, im privaten oder öffentlichen Bereich, im Wohnungsbau oder im Gewerbe-, Industrie- und Anlagenbau. Mit der Neuordnung finden neue Bautechniken, Bauprodukte und -stoffe, Anwendungstechniken Berücksichtigung. Darüber hinaus wurden Themen des ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Bauens sowie die Anwendung digitaler Methoden und Techniken integriert.
Die Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft gliedern sich in die drei Bereiche Tief-, Hoch- und Ausbau. Innerhalb der Bereiche gibt es zweijährige Ausbildungsberufe (Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin, Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterin, Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin) mit berufsspezifischen Schwerpunkten sowie die jeweiligen dreijährigen Ausbildungsberufe. Die Rahmenlehrpläne für die Berufsausbildungen des Tief-, Hoch- und Ausbaus bilden diese Struktur ab, sind aber im ersten Ausbildungsjahr über alle Bauberufe hinweg identisch. Im zweiten Ausbildungsjahr sind sie entsprechend der Schwerpunkte sowie im dritten Ausbildungsjahr nach den jeweiligen Berufen differenziert.
Die Ausbildungsstruktur der zweijährigen Ausbildungsberufe teilt sich in zwei Ausbildungsphasen jeweils vor und nach der Zwischenprüfung. Die in den Lernfeldern des ersten Ausbildungsjahres beschriebenen Kompetenzen entsprechen den bereichsübergreifenden Berufsbildpositionen der ersten 12 Monate des Ausbildungsrahmenplans für die betriebliche Ausbildung und sind Grundlage für die Zwischenprüfung. Die berufsbezogenen Prüfungsbereiche für die Abschlussprüfung der zweijährigen Ausbildungsberufe sind im Schwerpunkt identisch mit den Prüfungsbereichen des Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung des entsprechenden dreijährigen Ausbildungsberufes. Die Gesellen- oder Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt.
Die Ausbildungsstruktur der dreijährigen Ausbildungsberufe gliedert sich in zwei Ausbildungsphasen jeweils vor und nach Teil 1 der gestreckten Gesellen- oder Abschlussprüfung. Die in den Lernfeldern des ersten und zweiten Ausbildungsjahres beschriebenen Kompetenzen entsprechen den Berufsbildpositionen der ersten 24 Monate des Ausbildungsrahmenplans für die betriebliche Ausbildung und sind Grundlage für Teil 1 der Gesellen- oder Abschlussprüfung. Die Gesellen- oder Abschlussprüfung findet am Ende der Berufsausbildung statt.
Die Ausbildungszeiten der zweijährigen Berufsausbildung sowie die damit verbundene Gesellen- oder Abschlussprüfung werden bei einer anschließenden Berufsausbildung anerkannt.
In allen Ausbildungsberufen der Bauwirtschaft sind folgende übergreifende Kompetenzen von Bedeutung:
Die am Bau Beteiligten müssen in der Lage sein, komplexe Bauabläufe zu erfassen, mit verschiedenen Gewerken und Personengruppen wie z. B. Auftraggebenden, Planenden und Bauaufsicht zu kooperieren, Vorleistungen anderer Gewerke einzuschätzen, Aufträge fachgerecht auszuführen und die Arbeitsergebnisse des eigenen Gewerkes an nachfolgende Gewerke zu übergeben. Die Zusammenarbeit der am Bau Beteiligten erfordert hohe kommunikative Kompetenzen und Teamfähigkeit. In allen Ausbildungsberufen werden deshalb die übergreifenden Kompetenzen in berufliche Handlungen integriert und folgende Qualifikationen erworben und fortlaufend vertieft:
Resultierend aus den Anforderungen der Bauwirtschaft durchlaufen Auszubildende in den Bauberufen im ersten Ausbildungsjahr die Grundstufe und erwerben unabhängig von ihrem Ausbildungsberuf grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Tief-, Hoch-, und Ausbau:
Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten, Gleisbauarbeiten, Kanalbauarbeiten, Leitungsbauarbeiten und Straßenbauarbeiten absolviert werden.
Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende mit den Schwerpunkten Straßenbauarbeiten, Leitungsbauarbeiten, Kanalbauarbeiten und Gleisbauarbeiten unterrichtet.
Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterinnen stellen Baugruben und Gräben her. Sie führen Verbauarbeiten und Wasserhaltungen durch, um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten und den Baugrund zu stabilisieren. Darüber hinaus sind sie für die Herstellung von Verkehrswegen wie Pflaster- und Plattenbelägen sowie den Einbau von Asphalt nach Aufgrabungen zuständig. Zudem gehören auch das Verlegen von Infrastrukturleitungen wie Rohre und Kabel zu ihren Aufgaben.
Tiefbaufacharbeiter und Tiefbaufacharbeiterinnen werden vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Tiefbaugewerbes tätig.
Im zweiten Ausbildungsjahr werden in den Schwerpunkten Straßenbau, Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik sowie Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:
Im Schwerpunkt Gleisbauarbeiten werden in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:
Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Beton- und Stahlbetonbauarbeiten, Maurerarbeiten sowie Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten absolviert werden.
Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende mit den Schwerpunkten Maurerarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonbauarbeiten unterrichtet.
Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen führen grundlegende Arbeiten in verschiedenen Schwerpunktbereichen aus. Dazu gehören das Herstellen von Baukörpern aus Steinen, Bauteilen aus Beton und Stahlbeton, feuerfesten Konstruktionen und Schornsteintragrohren sowie das Durchführen von Bohr- und Trennverfahren und Abbruchverfahren. Zusätzlich setzen sie Energieeffizienzmaßnahmen um und ergreifen Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz. Dazu gehören auch das Umbauen und Rückbauen von Baukörpern. Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen übernehmen Aufträge, planen die Arbeiten, richten Baustellen ein und unterhalten diese, wählen Baustoffe aus und verarbeiten sie, erstellen Zeichnungen, führen Messungen durch, prüfen Untergründe, setzen Maschinen und Anlagen ein und führen qualitätssichernde Maßnahmen durch.
Hochbaufacharbeiter und Hochbaufacharbeiterinnen werden vornehmlich in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Hochbaugewerbes tätig.
Im zweiten Ausbildungsjahr werden in folgenden Berufsbildpositionen vertiefte Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten Maurerarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonbauarbeiten erworben:
Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterin ist ein zweijähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk. Eine Ausbildung kann in den Schwerpunkten Zimmerarbeiten, Stuckateurarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, Estricharbeiten, Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten oder Trockenbauarbeiten absolviert werden.
Nach dem gemeinsamen ersten Ausbildungsjahr werden an beruflichen Schulzentren in Sachsen Auszubildende in den Schwerpunkten Zimmerarbeiten, Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten sowie Trockenbauarbeiten unterrichtet.
Zu den Aufgaben von Ausbaufacharbeitern und Ausbaufacharbeiterinnen gehören das Herstellen von Holzbauteilen, Putzen, Estrichen sowie das Ansetzen und Verlegen von Fliesen, Platten und Mosaiken. Auch für das Herstellen von Bauteilen im Trockenbau sind sie verantwortlich. Sie setzen Energieeffizienzmaßnahmen um und ergreifen Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz. Darüber hinaus führen sie Umbau- und Rückbauarbeiten von Bauteilen durch, um bestehende Strukturen an neue Anforderungen anzupassen oder zu entfernen. Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen übernehmen Aufträge, planen die Arbeiten, richten Baustellen ein und unterhalten diese, wählen Baustoffe aus und verarbeiten sie, erstellen Zeichnungen, führen Messungen durch, prüfen Untergründe, setzen Maschinen und Anlagen ein und führen qualitätssichernde Maßnahmen durch.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Ausbaufacharbeiter und Ausbaufacharbeiterinnen vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Ausbaugewerbes tätig.
Im zweiten Ausbildungsjahr werden in folgenden Berufsbildpositionen weitere Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den Schwerpunkten erworben.
Schwerpunkt Zimmerarbeiten:
Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten:
Schwerpunkt Trockenbauarbeiten:
Die dreijährigen Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft bauen auf der Ausbildung zum Tief-, Hoch- bzw. Ausbaufacharbeiter und zur Tief-, Hoch- bzw. Ausbaufacharbeiterin auf. An beruflichen Schulzentren in Sachsen werden Auszubildende in den Tiefbauberufen Straßenbauer und Straßenbauerin, Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerin für Infrastrukturtechnik, Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerin für Infrastrukturtechnik sowie Gleisbauer und Gleisbauerin unterrichtet. In den Hochbauberufen werden Auszubildende in den Berufen Maurer und Maurerin sowie Beton- und Stahlbetonbauer und Beton- und Stahlbetonbauerin ausgebildet. In den Ausbauberufen werden Auszubildende in den Berufen Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin, Trockenbaumonteur und Trockenbaumonteurin sowie Zimmerer und Zimmerin unterrichtet.
Straßenbauer und Straßenbauerinnen stellen Verkehrswege her und halten diese instand. Dazu gehören die Herstellung von Pflasterdecken, Plattenbelägen sowie Belägen aus Asphalt und Beton. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Ausheben von Baugruben und Gräben, deren Sicherung durch Verbau sowie das Verfüllen und Verdichten, um eine solide Grundlage für die Straßen zu schaffen. Sie stellen das Planum her und bauen Tragschichten ein, um eine ebene und stabile Fahrbahnoberfläche zu gewährleisten. Des Weiteren stellen sie Erdbauwerke her. Nach Aufgrabungen stellen sie den Oberbau wieder her, um die Fahrbahn in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Darüber hinaus sind sie für das Herstellen von Schacht- und Sonderbauwerken aus Beton, Stahlbeton, Steinen und Fertigteilen sowie von Infrastrukturleitungen zuständig.
Ihre Tätigkeit üben Straßenbauer und Straßenbauerinnen vor allem in Betrieben des Bauhauptgewerbes, z. B. bei Straßenbauunternehmen und anderen Tiefbauunternehmen aus.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Straßenbau erwerben Straßenbauer und Straßenbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik bauen Leitungssysteme zur Versorgung mit flüssigen und gasförmigen Medien. Sie verlegen Elektro- und Kommunikationsleitungen und halten diese instand. Ihre Aufgaben umfassen das Einbauen und Ausrichten von Druckrohrleitungen sowie Armaturen und Formstücken. Darüber hinaus stellen sie Hausanschlüsse her und führen offene und geschlossene Wasserhaltung durch. Zu ihren Tätigkeiten gehört auch das Prüfen und Desinfizieren von Rohrleitungen sowie das Bearbeiten von Druckrohren aus verschiedenen Materialien. Sie sind zudem für Aushubarbeiten, das Verbauen von Baugruben und Gräben sowie das Verfüllen und Verdichten von Böden zuständig.
Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik sind vor allem in Tiefbauindustrieunternehmen, aber auch bei Unternehmen der Energiegewinnung und -verteilung bzw. der Energieversorgung tätig.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Leitungsbauarbeiten für Infrastrukturtechnik erwerben Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik und Leitungsbauerinnen für Infrastrukturtechnik vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik bauen und sanieren Kanalsysteme und dazugehörige Infrastruktur. Sie bauen Druckrohr- und Abwasserleitungen ein, prüfen Kanalsysteme und schützen sie vor Korrosion und chemischen Einflüssen. Des Weiteren führen sie Aus- und Umbauarbeiten an Schachtbauwerken durch und kümmern sich um Aushubarbeiten, das Verbauen von Baugruben und Gräben sowie das Verfüllen und Verdichten von Bodenmassen und das Anlegen von Böschungen, um die Stabilität der Infrastruktur zu gewährleisten. Sie stellen auch Kabelschächte her und legen Kabel und Kabelschutzrohre aus.
Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik sind in Betrieben des Bauhauptgewerbes, z. B. in Tiefbau- und Kanalbauunternehmen oder kommunalen Betrieben, beschäftigt.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Kanalbauarbeiten für Infrastrukturtechnik erwerben Kanalbauer für Infrastrukturtechnik und Kanalbauerinnen für Infrastrukturtechnik vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Gleisbauer und Gleisbauerinnen bauen Bahngleise und halten diese instand. Zu ihren Aufgaben gehören das Durchführen von spezifischen Messungen und das Anwenden von Lage- und Höhenplänen für Gleisanlagen. Sie verlegen und befestigen Schwellen und Schienen. Zudem sind sie verantwortlich für das Einschottern, Heben, Richten und Stopfen der Gleise. Die Instandhaltung der Gleisanlagen sowie das Montieren, Verlegen und Instandhalten von Weichen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Darüber hinaus stellen sie Bahnübergänge her, installieren Oberflächenentwässerungen und sichern Baugruben und Gräben.
Gleisbauer und Gleisbauerinnen werden beispielsweise beschäftigt in Gleisbaubetrieben und Verkehrsinfrastrukturunternehmen.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter und zur Tiefbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Gleisbauarbeiten erwerben Gleisbauer und Gleisbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in den Bereichen:
Maurer und Maurerinnen führen eine Vielzahl von Aufgaben beim Bau von Gebäuden und Bauwerken aus. Ihre Tätigkeiten umfassen das Herstellen von ein- und mehrschaligen Wänden mit unterschiedlichen Steinen in verschiedenen Verbandsarten sowie das Errichten von Mauerwerk mit Pfeilern und Vorlagen, um stabile und dauerhafte Strukturen zu schaffen. Sie fertigen Wände, Stürze und Außenmauerwerk an und überdecken Öffnungen im Mauerwerk mit künstlichen Steinen oder Fertigteilen. Des Weiteren gehören das Herstellen von Schalungen, das Einbauen von Bewehrungen und das Einbringen sowie Verdichten von Beton zu ihren Aufgaben, um solide Betonstrukturen an Fundamenten, Stützen, Balken, Wänden und Decken zu schaffen. Maurer und Maurerinnen führen auch Energieeffizienzmaßnahmen durch, wie das Herstellen von Wärmedämmverbundsystemen und das Einbauen von Dämmstoffen für Wärme-, Schall- und Brandschutz. Darüber hinaus sind sie für das Instandhalten von Mauerwerken aus natürlichen und künstlichen Steinen, von Putzen, Estrichen, Beton- und Stahlbetonteilen sowie Wärmedämmsystemen verantwortlich.
Maurer und Maurerinnen werden in Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt, z. B. Hochbauunternehmen, Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen oder Unternehmen des Fertighausbaus.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter und zur Hochbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Maurerarbeiten erwerben Maurer und Maurerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen übernehmen Aufgaben im Bereich der Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, z. B. das Herstellen von Rahmen-, Großflächen- und Sonderschalungen für Fundamente, Stützen, Balken, Wände und Decken. Sie bauen Schalungen auf, versteifen und spannen sie ab. Sie fertigen Schalungen für sichtbaren Beton, konische Formen, Stützenköpfe, Podeste sowie gerade und gewendelte Treppenläufe an, auch unter Verwendung von Systemschalungen. Zudem stellen sie Bewehrungen her. Das Fördern, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln von Beton gehört ebenso zu ihren Aufgaben wie das Bearbeiten der Betonoberfläche von Hand oder mit Maschinen, um eine gleichmäßige Oberfläche zu erzielen. Sie bearbeiten Betonoberflächen auch nach gestalterischen Gesichtspunkten. Zusätzlich zu ihrer Hauptaufgabe sind Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen auch für die Herstellung von Baukörpern aus Steinen sowie für Energieeffizienzmaßnahmen und Maßnahmen zum Schall- und Brandschutz zuständig. Darüber hinaus prüfen sie Betonoberflächen auf Schäden und führen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an Beton- und Stahlbetonbauteilen durch.
Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen arbeiten in Baubetrieben im Hochbau oder Fertigteilbau, z. B. für den Wohnungs-, Büro-, Verwaltungs‑, Gewerbe- und Industrie- sowie Infrastrukturbau. Sie können auch in Betrieben für Beton- und Fertigteilherstellung beschäftigt sein.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter und zur Hochbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Beton- und Stahlbetonarbeiten erwerben Beton- und Stahlbetonbauer sowie Beton- und Stahlbetonbauerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Zimmerer und Zimmerinnen sind auf die Bearbeitung und Behandlung von Holzkonstruktionen spezialisiert. Ihr tägliches Arbeitsfeld reicht von der Vorbereitung von Holzoberflächen bis hin zur Sanierung von historischen Holzkonstruktionen. Sie haben damit eine unverzichtbare Rolle in der Bauwirtschaft, indem sie ihr Fachwissen und ihre handwerklichen Fähigkeiten einsetzen, um die Vielseitigkeit und Nachhaltigkeit des Baustoffes Holz optimal zu nutzen. Sie bearbeiten und behandeln Holzoberflächen, um sie gegen äußere Einflüsse zu schützen und ihnen ein ansprechendes Aussehen zu verleihen. Zimmerer und Zimmerinnen planen und führen Maßnahmen zum konstruktiven Holzschutz durch. Sie wenden verschiedene Methoden an, um Holz vor Feuchtigkeit, Insektenbefall und andere Schäden zu schützen. Ein weiterer wichtiger Bereich ihrer Tätigkeit ist das Abbinden und Montieren von Holzkonstruktionen mit mobilen oder stationären Holzbearbeitungsmaschinen. Neben der Errichtung neuer Holzkonstruktionen spielen auch Energieeffizienzmaßnahmen zunehmend eine wichtige Rolle im Arbeitsalltag, um den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und zur Nachhaltigkeit beizutragen. Zu den wesentlichen Fähigkeiten von Zimmerern und Zimmerinnen zählen auch, erhaltenswerte historische Bausubstanz zu erkennen, zu erhalten und zu schützen.
Beschäftigungsmöglichkeiten finden Zimmerer und Zimmerinnen in Zimmereibetrieben, Dachdeckerbetrieben und anderen Betrieben des Bauhauptgewerbes.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Zimmerarbeiten erwerben Zimmerer und Zimmerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger und Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerinnen gestalten mit Fliesen, Platten, Mosaiken, Natursteinen und Werksteinen funktionale und ansprechende Oberflächen in Wohn-, Gewerbe- und Industriebereichen. Sie bauen Dämmstoffe ein, um Wärme-, Schall- und Brandschutz an Böden und Wänden zu gewährleisten. Zusätzlich stellen sie Ummantelungen und Verkleidungen her und montieren vorgefertigte Bauteile wie Sanitärsystembauteile, Tragkonstruktionen und Montagewände. Ein weiterer wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist das Herstellen von Abdichtungen sowie Bodenabläufen und -rinnen im Verbund mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen, Platten und Mosaiken. Sie verlegen auch dünnschichtige Boden- und Wandheizungssysteme für zusätzlichen Komfort. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Sanierung und Instandhaltung von Bekleidungen und Belägen aus Fliesen, Platten, Mosaiken und Werksteinen.
Ihren Arbeitsplatz haben Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie Fliesen-, Platten und Mosaiklegerinnen in Betrieben des Ausbaus und des Hochbaus.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten erwerben Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sowie Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen sind Fachleute für die Errichtung und Gestaltung von Innenräumen durch Trockenbauverfahren. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, indem sie Dämmstoffe für den Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz einbauen. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst das Herstellen von Montagewänden, Abschottungen, Bekleidungen und Unterdecken sowie das Montieren von Unterkonstruktionen für Wand- und Deckenkonstruktionen. Darüber hinaus führen sie den Ausbau von Feuchträumen und Dachgeschossen durch und errichten Brandschutzkonstruktionen sowie Sonderdecken wie Akustik-, Heiz-, Kühl- und Klimadecken sowie Strahlenschutzkonstruktionen. Sanierung und Instandhaltung von Trockenbaukonstruktionen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.
Ihren Arbeitsplatz haben Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen in Trockenbau- und Stuckateurbetrieben, in Spezialbetrieben für Akustikbau und Objektausbau sowie in anderen Betrieben des Bauhauptgewerbes.
Aufbauend auf die Inhalte der zweijährigen Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter und zur Ausbaufacharbeiterin mit Schwerpunkt Trockenbauarbeiten erwerben Trockenbaumonteure und Trockenbaumonteurinnen vertiefte berufliche Qualifikationen in folgenden Bereichen:
Die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele der Berufsschule ist auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz gerichtet. Diese entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz sowie in Methoden- und Lernkompetenz. Den Ausgangspunkt des Unterrichts und des Lernens der Schülerinnen und Schüler bilden berufliche Handlungen. Diese Handlungen sollen im Unterricht didaktisch reflektiert als Lernhandlungen gedanklich nachvollzogen oder exemplarisch ausgeführt, selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden. Damit fördern sie ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit und integrieren technische, sicherheitstechnische, ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte, nutzen die berufspraktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen soziale Prozesse, z. B. der Interessenklärung oder der Konfliktbewältigung.
Die KMK-Rahmenlehrpläne der Ausbildungsberufe sind vor diesem Hintergrund nach Lernfeldern gegliedert. Die Stundentafeln der Bildungsgänge gliedern sich in den Pflichtbereich mit dem berufsübergreifenden Bereich und dem berufsbezogenen Bereich sowie den Wahlbereich.
Die Lernfelder der sächsischen Stundentafeln sind mit den Lernfeldern der KMK-Rahmenlehrpläne weitgehend identisch.
Für die vom Blockunterricht abweichenden Organisationsformen sind die Stundentafeln für den berufsbezogenen Bereich basierend auf der VwV Stundentafeln bbS in der jeweils geltenden Fassung von den Schulen in eigener Verantwortung anzupassen.
Die Struktur der Lernfelder orientiert sich in Aufbau und Zielsetzung an Arbeitsprozessen der Branche. Die Zielformulierungen innerhalb der Lernfelder der KMK-Rahmenlehrpläne beschreiben den Qualifikationsstand und die Kompetenzen am Ende des Lernprozesses. Ergänzt durch die Inhalte umfassen sie den Mindestumfang zu vermittelnder Kompetenzen.
Auf Grund der sich schnell entwickelnden beruflichen Anforderungen sind die Inhalte weitgehend offen formuliert. Diese Struktur fördert und fordert die Einbeziehung neuer Entwicklungen und Tendenzen der Baubranche in den Unterricht.
Die Lernfelder des ersten Ausbildungsjahres der Berufsausbildungen in der Bauwirtschaft (Bereiche Tiefbau, Hochbau, Ausbau) sind identisch. Eine gemeinsame Beschulung ist im ersten Ausbildungsjahr möglich, berufsspezifische Lernsituationen können berücksichtigt werden.
Die Lernfelder sind logisch angeordnet und bauen spiralcurricular aufeinander auf. Die Umsetzung sowie die zeitliche Abfolge der Lernfelder sind unter Beachtung des spiralcurricularen Aufbaus im Lehrerteam abzustimmen.
Kommunikative und fremdsprachliche Kompetenzen werden integrativ in den Lernfeldern entwickelt.
Die Abgrenzung zwischen den Ausbildungsjahren ist hinsichtlich der zeitlichen Planung in den Ausbildungsordnungen und in Bezug auf die Prüfungen einzuhalten.
Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder der KMK-Rahmenlehrpläne sind in den Schulen vor Ort zu leisten. Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsituationen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Lernsituationen konkretisieren die Vorgaben des Lernfeldes und werden mittels curricularer Analyse aus diesen abgeleitet.
Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein. Die Lernfelder bieten umfassende Möglichkeiten, den sicheren, sachgerechten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit traditionellen und digitalen Medien zu thematisieren. Sie beinhalten vielfältige, unmittelbare Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen, deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie Bezügen zur eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Die Umsetzung der Lernsituationen unter Einbeziehung dieser Perspektiven trägt aktiv zur weiteren Lebensorientierung, zur Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler, zum selbstbestimmten Handeln und damit zur Stärkung der Zivilgesellschaft bei.
Inhalte mit politischem Gehalt werden mit den damit in Verbindung stehenden fachspezifischen Arbeitsmethoden der politischen Bildung umgesetzt. Dafür eignen sich u. a. Rollen- und Planspiele, Streitgespräche, Pro- und Kontra-Debatten, Podiumsdiskussionen oder kriterienorientierte Fall-, Konflikt- und Problemanalysen.
Bei Inhalten mit Anknüpfungspunkten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eignen sich insbesondere die didaktischen Prinzipien der Visionsorientierung, des Vernetzenden Lernens sowie der Partizipation. Vernetztes Denken bedeutet hier die Verbindung von Gegenwart und Zukunft einerseits und ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des eigenen Handelns andererseits.
Die Digitalisierung und der mit ihr verbundene gesellschaftliche Wandel erfordern eine Vertiefung der informatischen Bildung. Ausgehend von den Besonderheiten der Bildungsgänge begründet der Charakter der beruflichen Qualifikationen einen permanenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie berufsbezogener Software, die zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz erforderlich sind.
Unter Beachtung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung und entsprechender schulorganisatorischer Regelungen. Bis zu 25 % der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Unterrichtes in jedem Ausbildungsjahr können für den anwendungsbezogenen gerätegestützten Unterricht genutzt werden, wobei eine Klassenteilung möglich ist. Die konkrete Planung obliegt der Schule.
Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unterricht gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Das Lernen erfolgt in vollständigen Handlungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen selbstständig planen, durchführen, überprüfen, gegebenenfalls korrigieren und schließlich bewerten.
Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen. Des Weiteren ist eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den beteiligten Lehrkräften des berufsübergreifenden und berufsbezogenen Bereiches sowie der in einem Lernfeld unterrichtenden Lehrkräfte notwendig.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Lern- und Arbeitstechniken anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln sowie Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu bewerten. Darüber hinaus ist bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein zu entwickeln, dass Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen und lebenslangen Lernen wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben sind.
| Unterrichtsfächer und Lernfelder | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich1 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Gleich geneigte Dächer richten | - | 4,5 | - |
| 8 | Steildach-Aufbauten herstellen | - | 4,5 | - |
| 9 | Tragende Holzwände errichten | - | 3 | - |
| 10 | Leichte Trennwände einziehen | - | 3 | - |
| 11 | Holzdecken einbauen | - | 3 | - |
| 12 | Treppen herstellen | - | 3 | - |
| 13 | Ungleichgeneigte Dächer richten | - | - | 4,5 |
| 14 | Dachbauteile einbauen | - | - | 3 |
| 15 | Verbundkonstruktionen herstellen | - | - | 3 |
| 16 | Hallenbinder fertigen und richten | - | - | 3 |
| 17 | Bestandsgebäude sanieren | - | - | 4,5 |
| 18 | Historische Fachwerke sanieren | - | - | 3 |
| Wahlbereich2 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich3 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Bauteile in Trockenbauweise herstellen | - | 7,5 | - |
| 8 | Putze herstellen | - | 4,5 | - |
| 9 | Energieeffiziente Außenwandsysteme herstellen | - | 3 | - |
| 10 | Stuckprofile herstellen | - | 3 | - |
| 11 | Estriche einbauen | - | 3 | - |
| 12 | Konstruktionen in Trockenbauweise herstellen | - | - | 6 |
| 13 | Stuck, Putz- und Trockenbaukonstruktionen sanieren | - | - | 6 |
| 14 | Wand- und Deckenflächen gestalten | - | - | 4,5 |
| 15 | Technische Systeme einbauen | - | - | 3 |
| 16 | Energieeffizienzmaßnahmen im Innenbereich durchführen | - | - | 1,5 |
| Wahlbereich4 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich5 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Wandbeläge ansetzen | - | 4,5 | - |
| 8 | Gedämmte Fußbodenkonstruktionen herstellen | - | 4,5 | - |
| 9 | Badezimmerbeläge gestalten und herstellen | - | 6 | - |
| 10 | Flächen mit Werksteinen und Platten bekleiden | - | 3 | - |
| 11 | Außenbeläge herstellen | - | 3 | - |
| 12 | Großformatige Platten verlegen | - | - | 3 |
| 13 | Wand- und Stufenbeläge für Treppen herstellen | - | - | 3 |
| 14 | Stützen- und Bogenkonstruktionen bekleiden | - | - | 4,5 |
| 15 | Bekleidungen und Beläge instand setzen und sanieren | - | - | 6 |
| 16 | Gerundete Becken- und Behälterflächen bekleiden | - | - | 4,5 |
| Wahlbereich6 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Plichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich1 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Heizungs- und Brauchwasseranlagen dämmen | - | 4,5 | - |
| 8 | Kältesysteme isolieren | - | 4,5 | - |
| 9 | Rohrleitungen für den Wärmeschutz dämmen | - | 6 | - |
| 10 | Trockenbauwände herstellen | - | 3 | - |
| 11 | Brandschutzschotts herstellen | - | 3 | - |
| 12 | Kühlräume herstellen | - | - | 4,5 |
| 13 | Maschinenkapseln herstellen | - | - | 3 |
| 14 | Lüftungsleitungen für den Brandschutz dämmen | - | - | 4,5 |
| 15 | Fernwärmeleitungen sanieren | - | - | 6 |
| 16 | Akustikdecken herstellen | - | - | 3 |
| Wahlbereich2 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich9 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Untergründe für Estricharbeiten prüfen und vorbereiten | - | 3 | - |
| 8 | Verbundestriche herstellen | - | 3 | - |
| 9 | Estriche auf Trennschichten herstellen | - | 3 | - |
| 10 | Estriche auf Dämmschichten herstellen | - | 6 | - |
| 11 | Bodenbeläge einbauen | - | 6 | - |
| 12 | Gestaltete mineralische Fußböden herstellen | - | - | 4,5 |
| 13 | Heizestrichkonstruktionen herstellen | - | - | 6 |
| 14 | Hochbeanspruchte Estriche herstellen | - | - | 3 |
| 15 | Systemböden herstellen | - | - | 3 |
| 16 | Fußbodenkonstruktionen instand halten und sanieren | - | - | 4,5 |
| Wahlbereich10 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich7 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Baustellen einrichten | 1,5 | - | - |
| 2 | Bauwerke erschließen und gründen | 4,5 | - | - |
| 3 | Einschalige Baukörper mauern | 4,5 | - | - |
| 4 | Stahlbetonbauteile herstellen | 4,5 | - | - |
| 5 | Holzkonstruktionen herstellen | 4,5 | - | - |
| 6 | Bauteile beschichten und bekleiden | 4,5 | - | - |
| 7 | Raumtrennwand in Trockenbauweise herstellen | - | 4,5 | - |
| 8 | Vorsatzschalen und Bekleidungen herstellen | - | 4,5 | - |
| 9 | Raumtrennwände mit besonderen Anforderungen herstellen | - | 4,5 | - |
| 10 | Unterdecken und Deckenbekleidungen herstellen | - | 4,5 | - |
| 11 | Fußbodensysteme herstellen | - | 3 | - |
| 12 | Feuchtebelastete Räume ausbauen | - | - | 6 |
| 13 | Sonderdecken einbauen | - | - | 6 |
| 14 | Dachgeschoss ausbauen | - | - | 6 |
| 15 | Konstruktionen mit besonderen Anforderungen | - | - | 3 |
| Wahlbereich8 | 2 | 2 | 2 | |
In diesem Kontext wird auf die Handreichung „Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehrpläne“ (LaSuB 2022) verwiesen.
Diese Handreichung bezieht sich auf die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in den Schularten Berufsschule, Berufsfachschule und Fachschule und enthält u. a. Ausführungen
sowie das Glossar.
Darüber hinaus wird die Verwendung der Handreichung „Operatoren in der beruflichen Bildung“ (LaSuB 2021) empfohlen. Das Material unterstützt die Standardisierung von Operatoren in Aufträgen und Aufgaben sowie die Transparenz in den Anforderungen bei der Umsetzung von beruflichen Handlungssituationen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung.
Sächsische Lehrkräfte können in der dynamischen Lehrplandatenbank ergänzend zu den Lehrplänen und Arbeitsmaterialien auf eine vielfältige Auswahl von Dokumenten und Web-Links sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für das Selbstlernen der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen.
Die Verfügbarkeit dieser Materialien in den Lehrplänen, Arbeitsmaterialien und Stundentafeln ist durch ein Symbol gekennzeichnet, welches sich rechts neben den Lehrplanzielen und -inhalten oder Lernfeldern befindet. Das Materialangebot ist ausschließlich nach der Anmeldung im Schulportal für sächsische Lehrkräfte abrufbar. Es wird sukzessive erweitert.
Ein wichtiges Unterstützungsmaterial stellen die verknüpften curricularen Analysen und exemplarischen Lernsituationen dar. Die Mitglieder der sächsischen Lehrplankommissionen leiten aus dem Rahmenlehrplan detaillierte curriculare Analysen ab, die die im Rahmenlehrplan festgelegten Kompetenzen konkretisieren. Die zu entwickelnden Teilkompetenzen sowie die zu unterrichtenden Inhalte der Lernfelder sind präzisiert und mit Zeitrichtwerten versehen.
Auf der Grundlage der curricularen Analysen werden didaktisch aufbereitete exemplarische Lernsituationen entwickelt. Ausgangspunkte dieser Lernsituationen sind geeignete Aufträge und Handlungsergebnisse unter Beachtung der Abläufe von Arbeits- bzw. Geschäftsprozessen.
Für die Lernfelder, die Kompetenzbeschreibungen zum berufsbezogenen Fremdsprachenerwerb enthalten, haben die Lehrplankommissionen Hinweise zur Umsetzung entwickelt, die ebenfalls in der Lehrplandatenbank zur Verfügung gestellt werden.
Berufsbezogenes Englisch bildet die Integration der Fremdsprache in die Lernfelder ab.
Der Englischunterricht im berufsübergreifenden Bereich gemäß den Vorgaben der Stundentafel und der Unterricht im berufsbezogenen Englisch stellen eine Einheit dar. Es werden gezielt Kompetenzen entwickelt, die die berufliche Mobilität der Schülerinnen und Schüler in Europa und in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt unterstützen.
Der Englischunterricht orientiert auf eine weitgehend selbstständige Sprachverwendung mindestens auf dem Niveau B1 des KMK-Fremdsprachenzertifikats13, das sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientiert. Dabei werden die vorhandenen fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion um berufliche Handlungssituationen erweitert. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollten motiviert werden, sich den Anforderungen des Niveaus B2 zu stellen.
Grundlage für den berufsbezogenen Englischunterricht bilden die in den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans formulierten fremdsprachlichen Aspekte. Der in den Lernfeldern integrativ erworbene Fachwortschatz wird in vielfältigen Kommunikationssituationen angewandt sowie orthografisch und phonetisch gesichert. Relevante grammatische Strukturen werden aktiviert. Der Unterricht strebt den Erwerb grundlegender interkultureller Handlungsfähigkeit mit dem Ziel an, mehr Sicherheit im Umgang mit fremdsprachigen Kommunikationspartnern zu entwickeln. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, im beruflichen Kontext erfolgreich zu kommunizieren.
Der Unterricht im berufsbezogenen Englisch ist weitgehend in der Fremdsprache zu führen und handlungsorientiert auszurichten. Dies kann u. a. durch Projektarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele geschehen. Dazu sind die Simulation wirklichkeitsnaher Situationen im Unterricht, die Nutzung von Medien und moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Einüben und Anwenden von Lern- und Arbeitstechniken eine wesentliche Voraussetzung.
Vertiefend kann berufsbezogenes Englisch im Wahlbereich angeboten werden. Empfehlungen dazu werden in den berufsgruppenbezogenen Modulen des Lehrplans Englisch für die Berufsschule/Berufsfachschule gegeben.
Die Teilnahme an den Prüfungen zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen Niveau B1 oder Niveau B2 in der beruflichen Bildung in einem berufsrelevanten Bereich kann von den Schülerinnen und Schülern in Abstimmung mit der Lehrkraft für Fremdsprachen individuell entschieden werden.
Die Niveaubeschreibung des KMK-Fremdsprachenzertifikats weist folgende Anforderungen in den einzelnen Kompetenzbereichen aus:
Rezeption: Gesprochenen und geschriebenen fremdsprachigen Texten Informationen entnehmen
Hör- und Hörsehverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen Texten in berufstypischen Situationen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexere berufstypische Texte global, selektiv und detailliert verstehen, wenn in natürlichem Tempo und in Standardsprache gesprochen wird, auch wenn diese leichte Akzentfärbungen aufweist.
Leseverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen berufstypischen Texten zu teilweise weniger vertrauten Themen aus bekannten Themenbereichen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexe berufstypische Texte, auch zu wenig vertrauten und abstrakten Themen aus bekannten Themenbereichen, global, selektiv und detailliert verstehen.
Produktion: Fremdsprachige Texte erstellen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufstypische Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufstypische Texte aus bekannten Themenbereichen verfassen.
Mediation: Textinhalte in die jeweilige Sprache übertragen und in zweisprachigen Situationen vermitteln
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können fremdsprachlich dargestellte berufliche Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch wiedergeben. Sie können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel in deutscher Sprache dargestellte Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache übertragen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt komplexer fremdsprachlicher berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch sowohl wiedergeben als auch zusammenfassen. Sie können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel den Inhalt komplexer berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen in deutscher Sprache sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache sowohl übertragen als auch zusammenfassen.
Interaktion: Gespräche in der Fremdsprache führen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um vertraute Themen geht, in der Fremdsprache weitgehend sicher bewältigen, sofern die am Gespräch Beteiligten kooperieren, dabei auch eigene Meinungen sowie Pläne erklären und begründen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um komplexe Themen aus bekannten Themenbereichen geht, in der Fremdsprache sicher bewältigen, dabei das Gespräch aufrechterhalten, Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen.
______________________________
13 Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/1998/1998_11_20-Fremdsprachen-berufliche-Bildung.pdf
| Lernfeld 7 | Gleich geneigte Dächer richten | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 8 | Steildach-Aufbauten herstellen | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 9 | Tragende Holzwände errichten | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 10 | Leichte Trennwände einziehen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 11 | Holzdecken einbauen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 12 | Treppen herstellen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 13 | Ungleichgeneigte Dächer richten | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 14 | Dachbauteile einbauen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 15 | Verbundkonstruktionen herstellen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 16 | Hallenbinder fertigen und richten | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 17 | Bestandsgebäude sanieren | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 18 | Historische Fachwerke sanieren | 40 Ustd. |
| Lernfeld 7 | Wandbeläge ansetzen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 8 | Gedämmte Fußbodenkonstruktionen herstellen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 9 | Badezimmerbeläge gestalten und herstellen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 10 | Flächen mit Werksteinen und Platten bekleiden | 40 Ustd. |
| Lernfeld 11 | Außenbeläge herstellen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 12 | Großformatige Platten verlegen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 13 | Wand- und Stufenbeläge für Treppen herstellen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 14 | Stützen- und Bogenkonstruktionen bekleiden | 60 Ustd. |
| Lernfeld 15 | Bekleidungen und Beläge instand setzen und sanieren | 80 Ustd. |
| Lernfeld 16 | Gerundete Becken- und Behälterflächen bekleiden | 60 Ustd. |
| Lernfeld 7 | Raumtrennwand in Trockenbauweise herstellen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 8 | Vorsatzschalen und Bekleidungen herstellen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 9 | Raumtrennwände mit besonderen Anforderungen herstellen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 10 | Unterdecken und Deckenbekleidungen herstellen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 11 | Fußbodensysteme herstellen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 12 | Feuchtebelastete Räume ausbauen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 13 | Sonderdecken einbauen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 14 | Dachgeschoss ausbauen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 15 | Konstruktionen mit besonderen Anforderungen | 40 Ustd. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, gleich geneigte Dachkonstruktionen nach konstruktiven, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu planen und herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die auftrags-bezogenen Vorgaben zum Grundriss (rechteckig), zum Tragwerk und zum Verwendungs-zweck des Dachraumes und erläutern die daraus erforderlichen Eigenschaften für die Dachkonstruktion. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die auftragsbezogenen Vorgaben zur Dachkonstruktion mit rechteckigem Grundriss. |
2 Ustd. |
Auftragsunterlagen |
Sie stellen die Vorgaben zum Tragwerk und zum Verwendungszweck zusammen. |
|||
Sie leiten Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Dachtragwerken einerseits und der Nutzung des Dachraumes sowie der Aufteilung der darunter liegenden Etage andererseits ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auch mit Hilfe digitaler Medien über die Dachformen (Pultdach, Satteldach, gleichgeneigtes Walmdach) und deren Dachausmittlung auch in einer fremden Sprache. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich, auch mit Hilfe digitaler Medien und in einer fremden Sprache, über verschiedene Dachformen |
9 Ustd. |
Internetrecherche berufsbezogenes Englisch |
Pultdach |
|||
Satteldach |
|||
Walmdach |
|||
Zeltdach |
|||
Mansarddach |
|||
Sheddach |
|||
Sie bezeichnen Details und konstruieren einfache Dachausmittlungen gleichgeneigter Dächer. Dazu bestimmen sie mithilfe der gegebenen Abmessungen und Neigungswinkel die Verschneidungslinien zwischen den Flächen. |
|||
Sie unterscheiden Dachkonstruktionen nach ihren statischen Anforderungen und erfassen die Einsatzmöglichkeiten von ingenieurmäßigen Verbindungstechniken auch mit digital unterstützten Fertigungstechniken. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Dachkonstruktionen nach ihren statischen Anforderungen und Abmessungen. |
10 Ustd. |
|
Sie beschreiben die senkrechte und waagerechte Lastabtragung und erfassen die Einsatzmöglichkeiten |
|||
stehende und liegende Pfettendächer |
|||
Sparren- und Kehlbalkendächer |
|||
Hänge- und Sprengwerke |
|||
Sie stellen zimmermannsmäßige Verbindungen sowie ingenieurmäßige Verbindungstechniken zusammen, vergleichen deren Eigenschaften und beschreiben die Vorgaben für eine fachgerechte Ausführung. |
LF 5 |
||
Sie informieren sich über verschiedene Fertigungstechniken und erfassen die Vor- und Nachteile des Einsatzes digital gesteuerter und unterstützter Fertigungstechniken |
|||
Genauigkeit der Ausführung |
|||
Schnelligkeit |
|||
Anschaffungspreis von Maschinen |
|||
Platzbedarf |
|||
Aufwand für sichere Logistik und Aufbewahrung |
|||
Energieaufwand |
|||
Arbeitssicherheit |
|||
Die Schülerinnen und Schüler entwerfen und planen Dachkonstruktionen auch mit Hilfe digitaler Medien (Pfetten- und Sparrendächer, Hänge- und Sprengwerke). Dazu berücksichtigen sie die auftragsspezifischen Vorgaben zum Gebäudegrundriss und zum Verwendungszweck des Dachraumes. |
Die Schülerinnen und Schüler entwerfen und planen eine Dachkonstruktion in mehreren Varianten als Pfetten- und Sparrendach sowie Hänge- und Sprengwerk auch mit Hilfe digitaler Medien. |
15 Ustd. |
|
Dabei berücksichtigen sie auftragsbezogene Vorgaben |
|||
Gebäudeabmessungen |
|||
Überstände |
|||
Dachgeschossgrundriss |
|||
Verwendungszweck des Dachraumes und darunter liegender Geschosse |
|||
örtliche Vorgaben |
Bauleitplanung, Ortssatzung |
||
Dachform |
|||
Dachneigung |
|||
Ausrichtung |
|||
Dachfarbe |
|||
Sie ermitteln die wahren Längen und die wahren Flächen rechnerisch und zeichnerisch. |
Sie ermitteln dafür auf Grundlage der auftragsbezogenen Vorgaben Winkel sowie wahre Längen und Flächen rechnerisch und zeichnerisch. |
5 Ustd. |
Schiftung |
Sie wählen die Art der Dachkonstruktion und die Verbindungstechniken aus. |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die entworfenen Varianten der Dachkonstruktion hinsichtlich der Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit. |
5 Ustd. |
Abbundprogramme |
Sie wählen nach auftragsbezogenen Vorgaben die geeignetste Dachkonstruktion aus. |
|||
Bei der Auswahl der Verbindungen und Verbindungsmittel achten sie auf die dauerhafte, sichere Kraftübertragung sowie effektive und fachgerechte Ausführung. |
|||
Sie erstellen Skizzen und Zeichnungen (Längs- und Querschnitte, Detail- und Abbundzeichnungen), ermitteln den Materialbedarf und erstellen Materiallisten. |
Sie erstellen Skizzen und Zeichnungen per Hand und mithilfe von Abbundprogrammen |
5 Ustd. |
|
Längsschnitte |
|||
Querschnitte |
|||
Detail- und Abbundzeichnungen |
|||
Sie ermitteln den Materialbedarf und erstellen Holz- und Materiallisten. |
LF 5 Tabellenkalkulation |
||
Sie wählen Fertigungstechniken aus und planen den Einsatz von Werkzeugen und Maschinen, auch computergestützt. |
Sie wählen geeignete Fertigungstechniken aus. |
1 Ustd. |
|
Daraus resultierend planen sie den Einsatz von Handwerkzeugen, handgeführten sowie computergesteuerten Maschinen. |
|||
Sie beschreiben die Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung ergonomischer, ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte und entwickeln Vorschläge für nachhaltiges Handeln im eigenen Arbeitsbereich. |
Sie beschreiben und vergleichen Arbeitsabläufe und legen diese in einem Arbeitsablaufplan fest. |
2 Ustd. |
|
Sie ermitteln Gefahren für Gesundheit und Leben und leiten Schutzmaßnahmen ab |
UVV, ArbStättV, BG BAU Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
||
Persönliche Schutzausrüstung |
|||
ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes |
|||
Reduzierung schwerer körperlicher Belastung |
|||
hoher Vorfertigungsgrad |
|||
Einsatz von Hebezeugen |
|||
Reduzierung der Absturzgefahr aus großer Höhe |
|||
Schutzgerüste |
|||
Auffangnetz |
|||
Lärmschutz |
|||
Schutz vor Unfällen durch Stromschlag |
|||
Schutz vor Gefährdung durch Staub und Späne |
|||
Schutzeinrichtungen an Maschinen |
|||
Sie berücksichtigen ökologische Gesichtspunkte und entwickeln Vorschläge für nachhaltiges Handeln im eigenen Arbeitsbereich |
|||
Vermeidung von Abfall |
|||
umweltgerechte Entsorgung |
|||
Einsatz nachhaltiger Baustoffe |
|||
Sie diskutieren Möglichkeiten der Wirtschaftlichkeit in der Ausführung |
|||
vorgefertigte und baustellengefertigte Bauteile |
|||
optimierte Arbeitsabläufe |
|||
Einsatz von Maschinen, Werkzeugen und Hilfsmitteln |
|||
variable Kosten und Fixkosten |
|||
ressourcenbewusster Materialeinsatz |
|||
Die Schülerinnen und Schüler richten die Hölzer auf Grundlage der Zeichnungen und Holzlisten zu und fertigen und errichten die Dachkonstruktionen. |
Die Schülerinnen und Schüler empfangen und prüfen die Lieferung, entnehmen das erforderliche Material, schneiden die Hölzer auf Grundlage der Holzlisten auf Länge zu und binden sie mit Hilfe der Zeichnungen ab. |
1 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie transportieren die Hölzer sowie Material, Werkzeuge und Maschinen zum Einbauort. |
|||
Dort richten sie die Dachkonstruktionen auf der Baustelle. |
|||
Dabei achten sie auf Sicherheit am Arbeitsplatz für sich und andere und die Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen (Absturzsicherungen). |
Die Schülerinnen und Schüler richten ihren Arbeitsbereich ein, dabei sorgen sie für die Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen |
1 Ustd. |
|
Persönliche Schutzausrüstung |
|||
Einsatz von Hebezeugen |
|||
Absturzsicherungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Ausführung hinsichtlich Tragfähigkeit, Maßhaltigkeit und Passgenauigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Ausführung hinsichtlich Vollständigkeit, Maßhaltigkeit, Passgenauigkeit und fachgerechter Ausführung und ziehen daraus Rückschlüsse auf die Tragfähigkeit. |
1 Ustd. |
|
In diesem Zusammenhang ergreifen sie Maßnahmen zur Qualitätssicherung. |
In diesem Zusammenhang ergreifen sie Maßnahmen zur Qualitätssicherung |
1 Ustd. |
|
Schutz gegen Witterung |
|||
konstruktiver und chemischer Holzschutz |
|||
Beratung des Bauherrn zu Belastbarkeit, Pflege und Wartung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler bewerten den Maschineneinsatz, den Arbeitsablauf und die Dachkonstruktion hinsichtlich wirtschaftlicher und umweltverträglicher Aspekte. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren rückblickend den Werkzeug- und Maschineneinsatz, den Arbeitsablauf sowie die Dachkonstruktion und vergleichen die Vorgehensweise mit der Planung. |
1 Ustd. |
|
Sie diskutieren Abweichungen im Ablauf. |
|||
Sie tragen mögliche Alternativen nach Aspekten der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit zusammen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Auswahl der Dachkonstruktion, der Verbindungen sowie den Herstellungsprozess der gesamten Dachkonstruktion hinsichtlich der auftragsbezogenen Vorgaben. |
Die Schülerinnen und Schüler gleichen die Vorgaben des Auftraggebers mit dem Ergebnis ab. |
1 Ustd. |
|
Sie reflektieren die Auswahl der Dachkonstruktion und der Verbindungen sowie den gesamten Herstellungsprozess. |
| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu |
|
|
|---|---|---|
| Lernfeld 7 | Gleich geneigte Dächer richten | |
|
Die Schülerinnen und Schüler erweitern das bautechnische Glossar mit den Fachbegriffen für Dachkonstruktionen. Sie benennen die Dachformen (Pultdach, Satteldach, Walmdach, Zeltdach, Mansarddach, Sheddach) und bezeichnen die maßgeblichen Details der Konstruktionen (Verschneidungslinien, Tragkonstruktion, Aussteifung, Holzverbindungen) sowie wesentliche Materialien für Dachdeckung und Tragwerk. |
||
Didaktisch-methodische Hinweise:Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik hat zur Erweiterung des Grundvokabulars eine große Relevanz. Anknüpfungspunkt bildet vor allem die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams und mit anderen Gewerken auf der Baustelle. Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fachwörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Software und Internetquellen dienlich. Für die Festigung der Fachtermini zur Beschreibung der Dachkonstruktionen empfiehlt es sich, diese mittels vielfältigen Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen. |
||
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, nach Kundenauftrag ungleichgeneigte Dächer zu entwickeln, abzubinden und aufzurichten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Vorgaben des Kundenauftrags hinsichtlich der geforderten Geometrie des Daches. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die auftragsbezogenen Vorgaben zu Dachlandschaften mit ebenen Dachflächen |
1 Ustd. |
Auftragsunterlagen Erweiterung zu LF 7 |
nicht rechtwinklige Grundrisse |
|||
unterschiedliche Dachneigungen |
|||
unterschiedliche Traufhöhen |
|||
Flächen mit Dachbruch |
|||
Sie dokumentieren und bewerten die baulichen Gegebenheiten auch mit Hilfe digitaler Geräte. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die realen baulichen Gegebenheiten auch mit Hilfe digitaler Geräte. |
2 Ustd. |
Baustellenbegehung Aufmaß, Punktwolke Vermessungsgeräte |
Sie bewerten und dokumentieren die baulichen Gegebenheiten |
|||
Leistungen der Vorgewerke |
|||
Grundmaße |
|||
Höhenangaben |
|||
Durchbrüche |
|||
Möglichkeiten einer Baustelleneinrichtung |
BG BAU - Checkliste Baustelleneinrichtung |
||
Baustellensicherung |
|||
Zufahrt für Anlieferung |
|||
Lager- und Montageflächen |
|||
Gerüststellfläche, Absturzsicherung |
|||
Kranstellfläche |
|||
Baustromversorgung |
|||
Sozial-/WC-Bereich |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Möglichkeiten, Dachflächen, Dachlinien und ihre Schiftungshölzer (Gratsparren, Kehlsparren, schräger Giebelsparren, Kehlbohle, Schifter) über zusammengesetzten Grundrissen auch mit digitalen Hilfsmitteln zu bestimmen und auszutragen. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bestimmung von Dachlinien bei Dächern mit zusammengesetztem Grundriss |
2 Ustd. |
zeichnerische Lösung Berechnungen Abbundprogramme |
Verschneidungslinien |
|||
Kehlen |
|||
Grate |
|||
Brüche |
|||
First |
|||
Begrenzungslinien |
|||
Traufe |
|||
Ortgang |
|||
Sie erschließen sich die Austragung der dazugehörigen Schiftungshölzer |
|||
Gratsparren |
|||
Kehlsparren |
|||
schräger Giebelsparren - verkantet und abgegratet |
|||
Kehlbohle |
|||
Schifter |
|||
Dabei beziehen sie digitale Hilfsmittel ein. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Dachkonstruktion über zusammengesetzten Grundrissen auch mit Hilfe digitaler Geräte. Sie mitteln die Dachflächen aus (gleiche und ungleiche Dachneigung, gleiche und ungleiche Traufhöhe) und bestimmen die wahren Flächen, wahren Längen und deren Höhenlagen. |
Die Schülerinnen und Schüler planen nach den auftragsbezogenen Vorgaben die Dachkonstruktion über zusammengesetzten Grundrissen. |
10 Ustd. |
LF 7 |
Dazu mitteln sie die Dachflächen mit gleichen und ungleichen Dachneigungen sowie gleichen und ungleichen Traufhöhen aus. |
|||
Sie konstruieren Ansichten, bestimmen Höhen, wahre Flächen und wahre Längen geometrisch und rechnerisch auch mit Hilfe digitaler Geräte. |
CT |
||
Sie tragen Schiftungshölzer aus dem Dachverband aus und vergleichen Ausführungsvarianten (Hexenschnitt, senkrechte und waagrechte Abschnitte). |
Sie tragen die Schiftungshölzer geometrisch und rechnerisch aus dem Dachverband aus und vergleichen Ausführungsvarianten |
18 Ustd. |
|
mittig |
|||
verlegt |
|||
verkantet |
|||
abgegratet |
|||
Backen- und Klauenschifter |
|||
Traufabschnittwinkel |
|||
senkrecht |
|||
waagerecht |
|||
Hexenschnitt |
|||
Sie ermitteln die Maße zum Anreißen der Hölzer unter Anwendung rechnerischer und zeichnerischer Lösungswege (Abbundplan) auch mit Hilfe digitaler Medien. |
Sie ermitteln die notwendigen Maße der Hölzer für die Holzauswahl und zum Erstellen des Abbundplans. |
5 Ustd. |
|
Dabei nutzen sie sowohl zeichnerische, als auch rechnerische Lösungswege sowie digitale Medien und Geräte. |
Abbundprogramm |
||
Die Schülerinnen und Schüler fertigen die Dachkonstruktion. Sie setzen Bearbeitungswerkzeuge ein und erzeugen Maschinendaten für programmierbare Anlagen. |
Die Schülerinnen und Schüler reißen die Hölzer an. Sie verwenden dazu sowohl von Hand gezeichnete, als auch digital erzeugte Abbundzeichnungen. |
10 Ustd. |
|
Sie binden die Teile ab unter Nutzung von Handwerkzeugen und Bearbeitungsmaschinen. |
UVV - Arbeiten mit Holzbearbeitungsmaschinen |
||
Für die Verwendung programmierbarer Anlagen generieren sie die Maschinendaten. |
Abbundprogramme |
||
Sie planen und dokumentieren Transport, Vormontage und Richten der Konstruktion. Dabei achten sie auf die Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen. |
Sie planen die Arbeitsschritte zur Ausführung des Auftrags |
3 Ustd. |
|
Transport |
|||
Vormontage |
|||
Richten der Konstruktion |
|||
Sie stellen Werkzeuge und Maschinen sowie Hilfsmaterialien und Verbindungmittel zusammen. |
|||
Dabei beachten sie ökonomische, ökologische und ergonomische Gesichtspunkte sowie die jeweils geltenden Vorschriften zum Umwelt- und Unfallschutz. |
UVV - Heben von Lasten Arbeit in großen Höhen |
||
Sie dokumentieren die Planung |
|||
technologischer Arbeitsablaufplan |
|||
Liste der notwendigen Hebezeuge, Maschinen und Handwerkzeuge |
|||
Materialliste |
|||
Sie rüsten die Baustelle ein und dokumentieren dies. |
Sie rüsten die Baustelle nach den Erfordernissen des Auftrags und den Gegebenheiten unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften ein und dokumentieren dies. |
1 Ustd. |
DGUV Information 201-011 |
Sie bestimmen Standort und Art der Hebeeinrichtung (Lastaufnahmeeinrichtung, Anschlagpunkte, Anschlagmittel), legen den Arbeitsablauf zum Richten fest und errichten die Dachkonstruktion. |
Sie bestimmen Standort und Art der Hebeeinrichtung nach den Erfordernissen des Arbeitsablaufs |
2 Ustd. |
|
Lastaufnahmeeinrichtung |
|||
Anschlagpunkte |
|||
Anschlagmittel |
|||
Sie konkretisieren den festgelegten Arbeitsablauf zum Richten. |
|||
Sie errichten die Dachkonstruktion. |
|||
Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
Sie beräumen den Arbeitsbereich. |
1 Ustd. |
|
Dabei achten sie auf die umweltgerechte Entsorgung der Abfälle. |
|||
Sie organisieren den vollständigen, sicheren und beschädigungsfreien Rücktransport der Werkzeuge, Maschinen, Vorrichtungen und Ausrüstungen sowie des nicht verbrauchten Materials. |
|||
Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Aufmaß der durchgeführten Arbeiten, überprüfen die Arbeitsweise in Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Durchführbarkeit und optimieren den Planungsweg. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen ein Aufmaß der durchgeführten Arbeiten und erfassen den tatsächlichen Materialverbrauch. |
2 Ustd. |
Tabellenkalkulation |
Sie überprüfen ihre Arbeitsweise in Hinblick auf Durchführbarkeit und Wirtschaftlichkeit |
|||
Qualität |
|||
Maßgenauigkeit |
|||
Oberflächengüte |
|||
Fasen |
|||
Gesamtaufwand |
|||
Materialverbrauch |
|||
Arbeitszeit |
|||
Beschaffungs- und Transportaufwand |
|||
Werkzeug- und Maschineneinsatz |
|||
Sie ziehen Schlussfolgerungen zur Optimierung von der Planung bis zur Durchführung. |
|||
Sie präsentieren den Planungs- und Arbeitsverlauf sowie die Arbeitsergebnisse den Kunden. |
Sie präsentieren das Ergebnis ihrer Tätigkeiten den Kunden und erläutern dabei Planung und Umsetzung sowie Arbeitsergebnisse. |
1 Ustd. |
Übergabe |
Die Schülerinnen und Schüler wählen Möglichkeiten der Qualitätssicherung zur Erhebung der Kundenzufriedenheit in Bezug auf das Arbeitsergebnis aus. Mit Hilfe dieser Maßnahme, auch in digitaler Form, reflektieren sie den Planungsprozess. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren Möglichkeiten zur Erhebung der Kundenzufriedenheit. |
2 Ustd. |
|
Sie wählen für die Erfassung und Dokumentation geeignete Instrumente aus, auch in digitaler Form. |
Befragung Textverarbeitung, Tabellen |
||
Sie unterstützen den Kunden bei der Beurteilung des Arbeitsergebnisses. |
|||
Sie reflektieren und vergleichen ihr Arbeitsergebnis mit der Kundenzufriedenheit. |
|||
Zur Sicherung und Steigerung der Qualität ziehen sie im Team Schlussfolgerungen zur Erhaltung und Verbesserung der Qualität der Arbeitsergebnisse oder zu notwendigen Veränderungen. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Verbundkonstruktionen auftragsgemäß nach konstruktiven, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu planen und herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Vorgaben des Kundenauftrags. Sie erfassen die bauliche Situation auch mit Hilfe digitaler Geräte. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag |
2 Ustd. |
Bauplanungsunterlagen |
zu erbringende Leistung |
|||
örtliche Gegebenheiten |
Punktwolke |
||
Leistungen vorheriger Gewerke |
Bauablaufplan |
||
Aufmaß |
Abstandsmessgerät LF 10, 13, 14 |
||
Aufträge nachfolgender Gewerke |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Verbundkonstruktionen (Hybridkonstruktionen, Massivholzkonstruktionen). |
Durch Recherchen gewinnen sie einen Überblick über Vielfalt und aktuelle Entwicklungen bei der Verwendung von Verbundstoffen und Konstruktionen sowie deren Besonderheiten |
4 Ustd. |
|
Materialien |
|||
Verbundwirkungen |
|||
Verbindungsmittel |
|||
Effizienz |
|||
Sie informieren sich, auch mit Hilfe digitaler Medien, über Möglichkeiten der Umsetzung des Kundenauftrags mittels Verbundkonstruktionen |
Internetrecherche |
||
Hybridkonstruktionen |
|||
Verbund-Wandelemente |
|||
Verbunddecken |
LF 11 |
||
Verbund-Dachkonstruktionen |
|||
Massivholzkonstruktionen |
|||
Vollholzwände und plattenförmige, verleimte Wände |
|||
Brettstapel-, Kasten- und Brettsperrholzdecke |
|||
Block- und Holzskelettbauweise |
|||
Sie berücksichtigen deren Anforderungen (Tragfähigkeit, Wärme-, Schall- und den Brandschutz) und unterscheiden Möglichkeiten der nachhaltigen Herstellung und des Rückbaus. |
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben anhand des Schichtenaufbaus die daraus resultierenden Eigenschaften der Verbundkonstruktionen |
3 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht: Materialprüfung |
Tragfähigkeit |
|||
Verformung |
|||
Bruchfestigkeit |
|||
Wärmeschutz |
LF 8, 9 |
||
Schallschutz |
LF 10, 11 |
||
Brandschutz |
LF 10, 11 |
||
Sie ermitteln Vor- und Nachteile bei der Herstellung und Verarbeitung von Verbundkonstruktionen gegenüber anderen Bauweisen |
|||
Effizienz |
|||
Ökobilanz von Verbundwerkstoffen |
|||
Arbeits- und Gesundheitsschutz |
|||
Die Betrachtungen schließen die Dauerhaftigkeit sowie Möglichkeiten von Nutzungsänderungen und den Rückbau ein. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler entwerfen und planen die Verbundkonstruktion. Dazu treffen sie eine Konstruktionsauswahl. |
Die Schülerinnen und Schüler grenzen anhand der Kundenvorgaben und den getroffenen Vergleichen geeignete Verbundkonstruktionen ein. Dabei berücksichtigen sie die geforderten Anforderungen |
5 Ustd. |
|
Tragfähigkeit |
|||
Wärmeschutz |
|||
Brandschutz |
|||
Schallschutz und Akustik |
|||
Optik |
|||
Sie wählen eine konkrete Konstruktion aus. |
|||
Sie planen und entwerfen die Verbundkonstruktion. Dazu verwenden sie Herstellerunterlagen und fertigen Skizzen an. |
|||
Sie bemessen die Verbundkonstruktion mit Hilfe von Tabellen. |
Die Schülerinnen und Schüler legen die Mindestabmessungen der Tragekonstruktion mit Hilfe von Tabellen fest. |
2 Ustd. |
Herstellerunterlagen |
Sie wählen die notwendigen Komponenten hinsichtlich des zu gewährleistenden Brand-, Schall-, Wärme- und Tauwasserschutzes aus. |
|||
Sie wählen die Verbindungsmittel aus, dabei berücksichtigen sie den Verlauf der Kräfte in der Konstruktion. |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei der Auswahl der Verbindungsmittel die Ableitung aller Kräfte innerhalb der Verbundkonstruktion sowie in angrenzende Bauteile. |
3 Ustd. |
Verformung, innere Kräfte |
Sie beschreiben die Ableitung aller Kräfte und die Aufgaben notwendiger Verbindungsmittel. |
|||
Sie legen geeignete Verbindungsmittel fest und ermitteln deren Abmessungen, Anzahl und Anordnung. |
|||
Sie entwickeln Anschlussdetails (Ausführungspläne; Detailpläne). |
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und vergleichen Anschlussdetails für die sichere Errichtung des Bauwerks. |
12 Ustd. |
|
Sie stellen die Ergebnisse zeichnerisch dar |
|||
Ausführungspläne |
|||
Detailpläne |
|||
Sie listen die Mengen der notwendigen Materialien und Hilfsstoffe auf. |
Materialliste |
||
Die Schülerinnen und Schüler fertigen und errichten die Verbundkonstruktion. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen den Arbeitsablaufplan und wählen geeignete Maschinen und Werkzeuge für die vollständige Ausführung des Auftrages aus. |
3 Ustd. |
|
Sie fertigen die Verbundkonstruktion und errichten sie. |
|||
Sie vermeiden Abfälle und achten auf deren umweltgerechte Entsorgung. |
|||
Dabei achten sie auf Sicherheit am Arbeitsplatz für sich und andere und die Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen (Absturzsicherung). |
Die Schülerinnen und Schüler setzen alle notwendigen Maßnahmen des Arbeitsschutzes um. |
2 Ustd. |
|
Sie achten auf ergonomische Arbeitsabläufe und die Einhaltung aller Unfallverhütungsvorschriften |
UVV, BG BAU, ArbStättV |
||
Persönliche Schutzausrüstung |
|||
Einsatz von Hebezeugen |
|||
Absturzsicherungen |
|||
Sie errichten die Konstruktion gemäß der Ausführungs- und Detailpläne und übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
Die Schülerinnen und Schüler errichten fachgerecht die geplante Konstruktion nach den Ausführungs- und Detailplänen. |
2 Ustd. |
|
Dabei achten sie sowohl auf die notwendige Maßhaltigkeit, Passgenauigkeit und Festigkeit, als auch auf die fachgerechte Ausführung und Dichtheit sowie die Sauberkeit der Anschlüsse. Sie beräumen den Arbeitsbereich und übergeben diesen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Ausführungsqualität der Verbundkonstruktion und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihre Arbeitsergebnisse und vergleichen sie mit den Vorgaben des Auftrages sowie den Planungsunterlagen. |
1 Ustd. |
|
Sie führen Sichtprüfungen und überprüfende Messungen durch. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Konstruktionsauswahl hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und entwickeln Vorschläge zur Optimierung. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Entscheidungen für diese Konstruktion hinsichtlich der Nachhaltigkeit, regen Verbesserungen an und diskutieren Alternativen. |
1 Ustd. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Fliesenbeläge im Badezimmer zu gestalten und herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und die objektbezogenen Gegebenheiten (Aufmaß, Bestandsskizzen, Untergründe, Leistung Vorgewerke). |
Die Schülerinnen und Schüler tragen die Vorgaben des Kundenauftrages zusammen |
3 Ustd. |
Auftragsunterlagen |
Belagsart |
|||
Sanitärgegenstände |
|||
Einrichtungsgegenstände |
|||
Armaturen |
|||
Gestaltung |
|||
Materialien |
|||
Sie entnehmen dem Aufmaß und den Bestandsskizzen die relevanten baulichen Gegebenheiten |
|||
Abmaße |
|||
Fußböden |
|||
Wände |
|||
Öffnungen |
|||
Türen |
|||
Fenster |
|||
Durchbrüche |
|||
Leitungen |
|||
Wasser |
|||
Abwasser |
|||
Strom |
|||
Heizung |
|||
Sie fertigen weitere Aufmaßskizzen und dokumentieren die baulichen Situationen. |
|||
Sie erfassen Materialien, Zustände sowie Besonderheiten der vorhandenen Untergründe und prüfen diese auf Eignung |
LF 6, 7 |
||
lotrecht, fluchtrecht, winkelrecht |
|||
Oberflächenbeschaffenheit |
|||
Saugfähigkeit |
|||
Rauhigkeit |
|||
Dabei bewerten sie die ausgeführten Arbeiten der Vorgewerke und schätzen die Qualität der bereits vorhandenen Bausubstanz ein. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auch in fremder Sprache über Baustoffe und deren Verarbeitung (mehrlagige Putze, Trockenbaustoffe, Abdichtungsstoffe, Bodeneinläufe, Schienen, Mosaike, Fugenmaterial, elastische Füllstoffe). |
Die Schülerinnen und Schüler sammeln Informationen zu Bau- und Hilfsstoffen, Ansetzmaterialien sowie Fugen- und Spachtelmassen |
2 Ustd. |
berufsbezogenes Englisch |
mehrlagige Putze |
|||
Trockenbaustoffe |
|||
Abdichtungsstoffe |
|||
Bodeneinläufe |
|||
Schienen |
|||
Mosaike |
|||
Fugenmaterialien |
|||
elastische Füllstoffe |
|||
Sie setzen sich mit den entsprechenden Verarbeitungsregeln auseinander. |
Herstellerinformationen technische Datenblätter |
||
Sie verschaffen sich einen Überblick über Ausführung, Einbau von Ein- und Anbauteilen (Sanitärgegenstände, Ausstattungszubehör, Lichtelemente, Mindestabstände, Barrierefreiheit). |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Vielfalt, Formen sowie Maße von Sanitärgegenständen und Ausstattungszubehör |
8 Ustd. |
Herstellerinformationen |
Wannen |
|||
Waschtische |
|||
WC, Bidet |
|||
Duschen |
|||
Armaturen |
|||
Heizkörper |
|||
Mobiliar |
|||
Darüber hinaus verschaffen sie sich einen Überblick zu angrenzenden Ein- und Anbauteilen |
|||
Konsolen, Ablagen |
|||
Lichtelemente |
|||
Belüftungselemente, Klimatechnik |
|||
versetzte Ebenen |
|||
Sie stellen deren Besonderheiten und Vorschriften zum Einbau auch unter Beachtung der Barrierefreiheit und der Mindestabstände zusammen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Untergründen für die Fliesenverlegung (Putze, Grundierungen). |
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden auf Grundlage der Untergrundprüfung, welche Untergründe hergestellt oder verbessert werden müssen. |
8 Ustd. |
|
Sie stellen Maßnahmen zur Herstellung geeigneter Untergründe für den Fliesenbelag zusammen |
|||
Ausbesserung von Putzen |
|||
Aufbringen von Putzen und Trockenputz |
|||
Anbringen von Armierung und Mörtelträgern |
|||
Auftrag von Grundierungen |
|||
Sie entwerfen kreative Umsetzungsvarianten unter Berücksichtigung gestalterischer Grundlagen (Farbwirkungen, Kontrastlehre, Proportionen, Materialoberflächen, Verbände) und zeichnen Verlegepläne für gegliederte Wandflächen. |
Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Grundlagen der Gestaltung |
14 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Farbwirkung |
|||
Kontrastlehre |
|||
Proportionen |
|||
Verbände |
|||
Entsprechend der Kundenwünsche erstellen sie für den Fliesenbelag verschiedene Entwürfe. Dazu stimmen sie sich auch mit den beteiligten Gewerken ab. |
CAD |
||
Sie beachten dabei die Grundlagen der Gestaltung und variieren Farben, Materialoberflächen und Proportionen, um verschiedene Raumwirkungen zu erzielen. |
|||
Sie berücksichtigen die Wirkung des Verlegemusters auf die Raumwirkung |
Gruppenarbeit |
||
Kreuzverband |
|||
Halb-, Viertel- und Drittelverband |
|||
Römische Verband |
|||
Bahnenverband |
|||
Fischgrätmuster |
|||
Hexagonalverband |
|||
Polygonalverband |
|||
Sie wählen geeignete Materialien nach ihrer Oberfläche aus |
|||
Feinkeramik |
|||
Grobkeramik |
|||
Naturstein |
|||
bindemittelgebundene Platten |
|||
Sie zeichnen für eine gegliederte Belagsfläche Verlegepläne. |
|||
In Zusammenarbeit mit anderen Gewerken planen sie die Herstellung von Bauteilen im Trockenbau (Unterkonstruktionen für Montagewände, Vorsatzschalen, vorgefertigte Sanitärsystembauteile), wählen Belagsmaterialien nach den zu erwartenden Beanspruchungen aus und planen die zeitliche Umsetzung des Kundenauftrages. |
Für die Bearbeitung des Kundenauftrages planen die Schülerinnen und Schüler die Herstellung von Konstruktionen in Trockenbauweise. |
14 Ustd. |
|
Sie informieren sich über Aufbau, Montage sowie Varianten wichtiger Bauteile |
|||
Montagewände |
|||
Vorsatzschalen |
|||
Sanitärsystembauteile |
|||
Trockenestrich |
|||
Sie wählen gemäß der baulichen Situation eine geeignete Unterkonstruktion sowie Beplankungsmaterialien aus |
|||
Metallständer |
|||
Holzständer |
|||
Trockenbauplatten |
|||
Gipsplatten |
|||
zementgebundene Platten |
|||
Holzwerkstoffplatten |
|||
Sie verschaffen sich einen Überblick über die zu erwartenden Beanspruchungen und wählen Belagsmaterialien aus |
|||
mechanische Belastung |
Klassifizierung Wasseraufnahme |
||
Wassereinwirkung |
DIN EN 14411 |
||
Sie erstellen einen Zeitplan für die Umsetzung des Kundenauftrages in Abstimmung mit den beteiligten Gewerken |
|||
Trockenbauarbeiten |
|||
Abdichtung |
|||
Aufbringen der Beläge |
|||
Dabei berücksichtigen sie Maßnahmen zur Unfallverhütung. |
Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
||
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Gestaltungsplanung, auch unter Verwendung von Branchensoftware im Kundengespräch und nehmen Änderungswünsche auf. Sie berechnen die Materialbedarfe. |
Für die auszuführenden Arbeiten ermitteln die Schülerinnen und Schüler die erforderlichen Materialmengen |
10 Ustd. |
|
Grundierung und Putzmörtel |
|||
Trockenbauunterkonstruktionen |
|||
Beplankungsmaterialen |
|||
Abdichtungen |
|||
Fugenfüller |
|||
Fliesen |
|||
Kleber |
|||
Sanitärgegenstände |
|||
Armaturen |
|||
Sie präsentieren ihre Gestaltungsentwürfe. Dabei setzen sie branchenspezifische Software ein. |
CAD |
||
Sie nehmen Wünsche und Anregungen des Kunden auf und berücksichtigen diese bei der Anpassung der Planung. |
Deutsch/Kommunikation Simulation Kundengespräch Gesprächsregeln |
||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen entsprechend der festgelegten Qualitätsanforderungen Bauteile im Trockenbau und berücksichtigen dabei die bauphysikalischen Aspekte. |
Entsprechend der erfolgten Planung errichten die Schülerinnen und Schüler eine Konstruktion in Trockenbauweise und beachten dabei die Qualitätsanforderungen. |
2 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie berücksichtigen die vorhandenen bauphysikalischen Einflüsse und berücksichtigen diese bei der Montage |
|||
Feuchtewiderstand |
|||
Feuerwiderstand |
|||
Schallschutz |
|||
Wärmeschutz |
|||
Sie führen die Prüfung bereits vorhandener Verlegeuntergründe durch und verarbeiten Abdichtungsprodukte (Feuchteschutz, Wassereinwirkklassen) im Verbund mit den keramischen Belagsmaterialien. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen bereits vorhandene Verlegeuntergründe. |
8 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Sie stellen für den Feuchteschutz nach Erfordernis sowie Wassereinwirkklasse die Abdichtung im Verbund mit den keramischen Belagsmaterialien her |
|||
Anstriche |
|||
Bahnen |
|||
Platten |
|||
Dichtmanschetten |
|||
Dabei beachten sie geplante Unfallverhütungsmaßnahmen sowie Sicherheitsdatenblätter und veranlassen die umweltgerechte Entsorgung der Verbrauchsgüter. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen dabei die geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen um und achten auf den Gesundheitsschutz entsprechend der Sicherheitsdatenblätter. |
1 Ustd. |
PSA |
Sie entsorgen Abfälle sowie Restmengen fachgerecht. |
|||
Sie verlegen Beläge und Schienen gemäß der Verlegeplanung, verputzen dekorative Wandflächen und stellen Installationsöffnungen auch mit Hilfe von Schablonen her. |
Die Schülerinnen und Schüler verlegen entsprechend der Planung Beläge und Schienen. |
3 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Dabei stellen sie auch mit Hilfe von Schablonen Installationsöffnungen her. |
|||
Sie gestalten dekorative Wandflächen mit Putz. |
|||
Sie verfugen Beläge und stellen elastische Bauteilanschlüsse her. |
Sie beachten zu erwartende statische und bauphysikalische Einwirkungen auf die Konstruktion und verfugen Wand- und Bodenbeläge fachgerecht |
2 Ustd. |
gerätegestützter Unterricht |
Anschlussfugen |
|||
dauerelastische Fugen |
|||
Bewegungsfugen |
|||
Schattenfugen |
|||
Sie informieren die Kunden und betrieblich Beteiligte über die Fertigstellung, übergeben das Bauwerk und beschreiben Pflegemaßnahmen (reinigen, pflegen, schützen). |
Die Schülerinnen und Schüler informieren die Auftraggeber über die Fertigstellung des Arbeitsauftrages. |
2 Ustd. |
|
Sie übergeben die erbrachte Leistung, indem sie die ausgeführten Arbeiten erläutern und ihre Entscheidungen begründen. |
Deutsch/Kommunikation Simulation Kundengespräch |
||
Sie beraten die Kunden zu Besonderheiten von Material und Konstruktion, um anstehende Pflegemaßnahmen richtig und fachgerecht ausführen zu können |
|||
Reinigung |
|||
Oberflächenschutz |
|||
Lüftungsverhalten |
|||
Wasserbeanspruchung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Umsetzung der Badplanung, den Herstellungsprozess sowie die Abschätzung des Zeitaufwandes. |
Die Schülerinnen und Schüler werten rückblickend die Badplanung und deren bauliche Umsetzung, den Fertigungsprozess sowie den Zeitaufwand aus. |
1 Ustd. |
|
Dazu vergleichen sie das Ergebnis mit den Vorgaben des Kundenauftrages. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Zusammenarbeit mit den beteiligten Gewerken (Schnittstellenkoordination). |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren Prozess, Arbeitsergebnis und Kommunikation unter dem Aspekt der Schnittstellenkoordination mit allen am Bau beteiligten Fachkräften. |
1 Ustd. |
|
Sie schlagen Möglichkeiten zur Optimierung vor und dokumentieren diese. |
Die Schülerinnen und Schüler ziehen Schlussfolgerungen für nachfolgende Arbeitsaufträge und wägen Lösungen zur Verbesserung ab. |
1 Ustd. |
|
Für eine Optimierung künftiger Arbeiten dokumentieren sie ihre Erkenntnisse und Erfahrungen. |
| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
|---|---|---|
| Lernfeld 9 | Badezimmerbeläge gestalten und herstellen | |
|
Die Schülerinnen und Schüler erweitern das bautechnische Glossar mit Bezeichnungen für Baustoffe, Hilfsstoffe, Ansetzmaterialien sowie Fug- und Spachtelmassen (Putze, Gipsplatten, Platten, Fliesen, Mosaike, Kleber, Abdichtungsstoffe, Fugenmaterialien). Sie recherchieren Verarbeitungshinweise (Arbeitsschritte, notwendige Werkzeuge sowie zu integrierende Bauteile) auch in fremdsprachigen Quellen. Sie formulieren einfache Tätigkeitsbeschreibungen unter Verwendung der fachbezogenen Lexik. |
||
Didaktisch-methodische Hinweise:Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik hat zur Erweiterung des Grundvokabulars eine große Relevanz. Anknüpfungspunkt bildet vor allem die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams und mit anderen Gewerken auf der Baustelle. Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fachwörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Software und Internetquellen dienlich. Für die Festigung der Fachtermini zur Beschreibung der branchentypischen Baustoffe, Werkzeuge und Tätigkeiten empfiehlt es sich, diese mittels vielfältigen Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen. |
||
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, gerundete Behälter- und Beckenflächen auftragsbezogen zu gestalten und zu bekleiden.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und die objektbezogenen Gegebenheiten. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und ermitteln die darin enthaltenen Vorgaben. |
4 Ustd. |
Planungsunterlagen, Bestandspläne |
Sie erfassen die Nutzungsart des zu realisierenden Objektes |
|||
öffentliches oder privates Objekt |
|||
Hallen- oder Freibad |
|||
Sport-, Therapie- oder Freizeitbad |
|||
Süß- oder Salzwasser, Solebecken |
|||
Regenrückhaltebecken |
|||
Wasserspeicherbecken |
|||
Industriebehälter |
|||
Wasserspiegel |
|||
Sie entnehmen den Beschreibungen und Plänen die räumlichen Gegebenheiten und schätzen die bauliche Situation ein |
|||
Lage des Objektes |
|||
innenliegend |
|||
frei aufgestellt |
|||
erdeingebaut |
|||
Alter und bisherige Nutzung vorhandener Objekte |
|||
Bausubstanz, Material der Grundkonstruktion |
|||
Größe und Form |
|||
vorhandene räumliche Gegebenheiten, Zugänglichkeit |
|||
Sie dokumentieren die baulichen Voraussetzungen und Kundenwünsche auch mit Hilfe digitaler Arbeitsmittel. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die baulichen Voraussetzungen grafisch und in Form von Beschreibungen auch mit digitalen Arbeitsmitteln dar |
4 Ustd. |
Aufmaßskizze, Fotos, Protokoll |
Untergründe |
|||
Gefälle |
|||
Abmaße von Becken und Gängen |
|||
Raumgrößen, Öffnungen und Lichteinfall |
|||
Sie erfragen die Wünsche und Anforderungen des Kunden und dokumentieren diese in Skizzen sowie Baubeschreibungen |
|||
Raum- und Farbkonzept |
|||
Belagsmaterial |
|||
Materialeigenschaften |
|||
Einbauten |
|||
Zugänge und Treppen |
|||
Beckenumgänge |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die geltenden Normen (Behälterabdichtungen, Trinkwasserhygiene) sowie Konstruktionsvorgaben (Beckenkopfsysteme, Kapillarsperre, Durchdringungen), die Materialien (Formsteine, Bodenabläufe) und Hilfsmittel zum Bekleiden von gerundeten Behältern und Beckenflächen. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren die Anforderungen an die spätere Wasserqualität und deren Gewährleistung |
12 Ustd. |
|
Vorschriften zur Reinheit des Wassers |
|||
Vorschriften zur Gewährleistung des Gesundheitsschutzes |
|||
kontinuierliche Hygienemaßnahmen |
|||
Garantien |
|||
Sie verschaffen sich einen Überblick zu den Verantwortungsbereichen bezüglich der Dichtheit des Beckens bzw. Behälters und bereiten die Abstimmung mit anderen Gewerken vor. |
|||
Sie erfassen anhand der Planungsvorgaben die Wassereinwirkungsklasse, die Rissklasse sowie die Standortklasse. |
DIN 18535 |
||
Sie tragen die Planungs- und Ausführungsgrundsätze für Behälterabdichtungen zusammen |
DIN 18535 |
||
bahnenförmige Abdichtungsstoffe |
|||
flüssig zu verarbeitende Abdichtungsstoffe |
|||
Sie stellen Maßnahmen zur Ausführung von Kapillarsperren zusammen und wählen Varianten für die Einbindung von Zu- und Abläufen aus |
|||
Bewegungsfugen |
|||
Kapillardichtungen |
|||
Einlagebänder, Folien, Rundschnur |
|||
Sie informieren sich über Konstruktionsvorgaben für Beckenkopfsysteme und Durchdringungen sowie erforderliche Formsteine und Bodenabläufe |
Internetrecherche Herstellerunterlagen |
||
hochliegender Wasserspiegel |
|||
tiefliegender Wasserspiegel |
|||
Überflutungssysteme |
|||
Eckformsteine, Außenecken |
|||
Beckenrandsteine |
|||
Randsteine mit Sicherheitsmarkierung |
|||
Handfasssteine |
|||
Lochsteine |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die organisatorischen Abläufe der Behälter- und Beckenflächenbekleidung für unterschiedliche geometrische Formen. |
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Arbeitsablaufpläne für die Herstellung der Behälter- und Beckenflächenbekleidung für unterschiedliche geometrische Formen |
2 Ustd. |
|
Untergrundvorbehandlung |
|||
Abdichtungsmaßnahmen |
|||
Anlegen des Beckenkopfes |
|||
Verlegearbeiten im Beckenbereich |
|||
Verlegearbeiten im Bereich des Beckenumgangs |
|||
Ausfugen |
|||
Nacharbeiten |
|||
Sie wählen in Abhängigkeit von Untergrundbeschaffenheit (Gefälle) und Nutzung (Rutschhemmung, Trinkwasserhygiene) Abdichtungs-, Verlege- und Belagsmaterialien aus. |
Die Schülerinnen und Schüler leiten aus den Vorgaben die Feuchtebeanspruchung und die Beeinträchtigung durch andere Substanzen ab. |
6 Ustd. |
|
Sie bestimmen anhand der Nutzung und des vorhandenen Gefälles sowie geltender Sicherheitsbestimmungen die Anforderungen an die Abdichtungs-, Verlege- und Belagsmaterialien |
|||
Rutschhemmung |
|||
Bewertungsgruppe |
|||
Verdrängungsraum |
|||
Neigungswinkel |
|||
Oberfläche |
|||
Trinkwasserhygiene |
|||
Abriebfestigkeit |
|||
Sie legen das Belagsmaterial |
|||
Feinkeramik |
|||
Grobkeramik |
|||
Naturstein |
|||
sowie das Ansetzverfahren fest |
|||
Dünnbett |
|||
Buttering-Verfahren |
|||
Floating-Verfahren |
|||
Buttering-Floating-Verfahren |
|||
Dickbett |
|||
Sie planen die Ausführung von hochbelasteten Abdichtungsfugen, Bewegungsfugen sowie den Übergang vom Nass- zum Trockenbereich. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Fugen hinsichtlich ihrer abdichtenden Funktion sowie ihrer Aufgabe zur Minderung von Spannungen als Bewegungsfuge. |
5 Ustd. |
|
Sie berücksichtigen dabei |
|||
Steifigkeit des Untergrundes |
|||
Alterungsbeständigkeit |
|||
Chemikalienbeständigkeit |
|||
Frostbeständigkeit |
|||
Temperaturwechsel |
|||
Häufigkeit der Belastung |
|||
Randhaftung |
|||
Reinigung |
|||
Sie wählen geeignetes Fugenmaterial aus und beachten dabei auch den Übergang vom Nass- zum Trockenbereich |
|||
Fugenmörtel auf Zementbasis |
|||
Epoxidharzfugenmörtel |
|||
Sie erstellen objektbezogene Planungsunterlagen (Skizzen, Berechnungen). |
Die Schülerinnen und Schüler fertigen Verlegepläne in Form von Skizzen an und führen die erforderlichen Berechnungen in Bezug auf das Objekt aus. |
6 Ustd. |
LF 9 Grundlagen der Gestaltung |
Die Schülerinnen und Schüler verarbeiten die Abdichtungsmaterialien an Bodenabläufen, Dehnungsfugen, Durchdringungen und Rinnen. |
Die Schülerinnen und Schüler führen die erforderlichen Arbeiten zur Verlegung von Abdichtungsmaterialien fachgerecht aus. |
6 Ustd. |
|
Sie berücksichtigen die besonderen Anforderungen bei der Herstellung von Bodenabläufen, Dehnungsfugen, Durchdringungen und Rinnen |
|||
Geruchsverschluss |
|||
Abdichtung gegen Rückstau |
|||
Schallentkopplung |
|||
Sie unterscheiden dabei verschiedene Konstruktionen und Materialien |
|||
Los- und Festflanschkonstruktion |
|||
Polyvinylchlorid |
|||
Edelstahl |
|||
Polyethylen |
|||
Polymerbeton |
|||
Sie dokumentieren den Abdichtungsprozess für die Übergabe der Baustelle an die Kunden (Übergabeprotokoll). |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen zur Gewährleistung der Qualitätsansprüche sowie zur rechtlichen Absicherung gegenüber etwaigen Schadensersatzansprüchen Protokolle über den Abdichtungsprozess für die Übergabe an den Kunden. |
2 Ustd. |
Fotodokumentation Arbeitsablauf |
Sie bekleiden die gerundeten Behälter- und Beckenflächen und nutzen dazu Schnitttechniken. |
Die Schülerinnen und Schüler führen die Bekleidungsarbeiten an Behälter- und Beckenflächen fachgerecht durch. |
5 Ustd. |
|
Im Bereich von Beckenkopfsystemen, Stufen, halbrunden und runden Podesten und Flächen schneiden sie Fliesen und Platten fachgerecht unter Nutzung verschiedener Schnitttechniken. |
|||
Die Kunden informieren sie über Reinigungs- und Einpflegemittel. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren die Kunden über das verlegte Material, die spätere Reinigung sowie das Aufbringen von Einpflegemitteln |
2 Ustd. |
|
Reinigungsmittel mit saurer Wirkung |
|||
Reinigungsmittel mit basischer Wirkung |
|||
Bürstenmaschinen |
|||
Hochdruck-Dampfstrahl-Reiniger |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Gestaltung der verlegten Flächen und die Abdichtungsausführung. |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Ergebnisse der Verlegearbeiten mit den Vorgaben |
2 Ustd. |
Vorher-Nachher-Situation |
Gestaltung |
|||
Raumwirkung |
|||
Verlegemuster |
|||
Farbkonzept |
|||
technische und hygienische Anforderungen |
|||
Zweckmäßigkeit und Langlebigkeit der getroffenen |
|||
Verbandart sowie Verlegetechnik |
|||
Qualitätsanspruch |
|||
Qualität und Dauerhaftigkeit der Abdichtungsausführung |
|||
wirtschaftliche Anforderungen |
|||
Arbeitszeit |
|||
Materialeinsatz |
|||
Sie erkennen Qualitätsabweichungen und formulieren Behebungsmöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen kritisch die Arbeitsergebnisse |
2 Ustd. |
|
Qualität der Ausführung |
|||
Verlegetechnik |
|||
Materialauswahl |
|||
Sie erkennen Maßabweichungen, Ausführungsmängel sowie Unsauberkeiten und Fehlstellen bei Belägen, Fugen, Abflüssen und Durchdringungen. |
|||
In Abhängigkeit von Schweregrad und zu erwartenden Auswirkungen legen sie geeignete Maßnahmen zur Behebung der Schäden fest |
|||
Austausch von Fliesen |
|||
Austausch von Rinnen, Abläufen, Formsteinen |
|||
Ausbesserung von Fehlstellen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise, sowie den Herstellungsprozess und beschreiben bauliche Optimierungsmöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Vorgehensweise ein |
2 Ustd. |
|
Planung |
|||
Durchführung |
|||
Übergabe |
|||
Dabei diskutieren sie Möglichkeiten zur verbesserten Arbeitsabfolge für spätere Arbeiten |
|||
Zeitmanagement |
|||
Effizienz |
|||
Nachhaltigkeit |
|||
Sie beschreiben bauliche Optimierungsmöglichkeiten |
|||
Gestaltung |
|||
Materialauswahl |
|||
Verarbeitung |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Unterdecken und Deckenbekleidungen nach Kundenvorgaben zu planen und herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler erfassen und analysieren die kundenspezifischen Vorgaben. |
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten die gestellten Vorgaben des Auftrages heraus. |
2 Ustd. |
Auftragsunterlagen Zeichnungslesen Baustellenbegehung |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Arten, die Aufgaben und den Aufbau von geschlossenen Unterdecken und Deckenbekleidungen sowie Verkofferungen und Schürzen (Beplankungsmaterialien, niveaugleiche und nicht niveaugleiche Unterkonstruktionen aus Holz und Stahlblech). |
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich Informationen zu den Deckenkonstruktionen. Dabei differenzieren sie nach Ausführungsarten |
14 Ustd. |
Herstellerinformationen |
Deckenbekleidungen |
|||
geschlossene Unterdecken |
|||
Verkofferung |
|||
Schürzen |
|||
Sie tragen die verschiedenen Aufgaben von Deckenkonstruktionen zusammen |
|||
Gestaltung |
|||
Wandanschlussvarianten |
|||
Oberflächengestaltung |
|||
bauphysikalische Aufgaben |
|||
konstruktive Funktionen |
|||
Sie recherchieren Aufbau und Konstruktionselemente |
|||
niveaugleiche und nicht niveaugleiche Unterkonstruktionen aus Holz und Stahlblech |
|||
Verankerungselemente |
|||
Abhänger |
|||
Beplankungsmaterialien |
|||
Verbindungselemente |
|||
Sie analysieren bauphysikalische Anforderungen (Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz) an die Konstruktion. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick zu bauphysikalischen Anforderungen an die Deckenkonstruktion |
10 Ustd. |
|
Wärmeschutz |
|||
Feuchteschutz |
|||
Korrosionsschutz |
|||
Luftfeuchte |
|||
Schallschutz |
|||
Raumakustik |
|||
Luft- und Trittschalldämmung |
|||
Schallabsorptionsgrad |
|||
Brandschutz |
|||
Baustoffklassen |
|||
Feuerwiderstandsklassen |
|||
Brandbeanspruchungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Ausführung der Deckenkonstruktion. Dazu ziehen sie aus den Anforderungen Rück-schlüsse auf die Beplankungs-materialien sowie die Unter-konstruktion. Sie leiten aus Produktparametern (Materialkennwerte, Beplankungsdicken) und auftretenden Kräften (Lastklassen) die Bemessung der Unterkonstruktion (systembezogene Achsabstände) ab. |
Die Schülerinnen und Schüler planen die Ausführung der Deckenkonstruktion. |
8 Ustd. |
DIN EN 520 Formelsammlung Ausbauberufe |
Sie ziehen mithilfe von Produktparametern Rückschlüsse auf geeignete Möglichkeiten der konstruktiven Ausführung |
Herstellerunterlagen |
||
Deckenbauart |
|||
Materialien |
|||
Materialkennwerte |
|||
Beplankungsdicken |
|||
Lastklassen |
|||
Anschlüsse an angrenzende Bauteile |
|||
Trenn- und Dehnfugen innerhalb der Deckenfläche |
|||
Sie bestimmen das Flächengewicht entsprechend der Materialkennwerte und Beplankungsdicken, addieren ggf. Zusatzlasten und leiten die Lastklasse ab. |
|||
Auf dieser Grundlage bemessen sie die systembezogenen Achsabstände für Profile und Abhänger. |
|||
Entsprechend der vorhandenen tragenden Deckenkonstruktion wählen sie Befestigungsmittel und Abhängesysteme aus. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen entsprechend der vorhandenen tragenden Deckenkonstruktion ein geeignetes Abhängesystem aus |
5 Ustd. |
|
Verankerungselemente |
|||
Abhänger |
|||
metallische Abhänger |
|||
Abhänger aus Holz |
|||
Unterkonstruktionen |
|||
Sie entscheiden sich für geeignete Befestigungsmittel |
DIN 13964 DIN 18182-2 |
||
Schrauben |
|||
Dübel |
|||
Bei der Auswahl der Dübel beachten sie |
|||
Art des Ankergrundes |
|||
Bohrverfahren |
|||
Tragmechanismen der Dübel |
|||
Größe und Art der Belastung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich unter Abwägung fertigungstechnischer, ökologischer und ökonomischer sowie gesundheitlicher Aspekte für eine Deckenkonstruktion. |
Die Schülerinnen und Schüler wägen fertigungstechnische, ökologische, ökonomische und gesundheitliche Aspekte ab. |
4 Ustd. |
Internetrecherche |
Dazu formulieren sie ökologische Gesichtspunkte für den eigenen Arbeitsbereich |
|||
Vermeidung von Abfall |
|||
umweltgerechte Entsorgung |
|||
Einsatz nachhaltiger Baustoffe |
|||
Sie diskutieren die Wirtschaftlichkeit der Ausführung |
|||
optimierte Arbeitsabläufe |
|||
Materialauswahl |
|||
Materialbeschaffung |
|||
vorgefertigte und baustellengefertigte Bauteile |
|||
Einsatz von Maschinen, Werkzeugen und Hilfsmitteln |
|||
variable Kosten und Fixkosten |
Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 3 |
||
Sie ermitteln die Gefahren für Gesundheit und Leben |
Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
||
ergonomische Einrichtung des Arbeitsplatzes |
|||
Gefährdung durch Lärm |
|||
Gefährdung durch Strom |
|||
Gefährdung durch Staub |
|||
Gefährdung durch schwere körperliche Belastung |
|||
Sie treffen eine Entscheidung und leiten daraus die entsprechenden Maßnahmen für die Ausführung ab. |
|||
Sie erstellen technische Zeichnungen (konstruktive Details, Verlegepläne) sowie einen Arbeitsablaufplan (Montage der Unterkonstruktion, Beplankung, Verspachtelung) und eine Kalkulation, auch mit Hilfe digitaler Medien. |
Die Schülerinnen und Schülern fertigen technische Zeichnungen maßstabsgerecht an |
9 Ustd. |
|
konstruktive Details |
|||
Verlegepläne |
|||
Sie erstellen einen Ablaufplan für die Montage |
|||
Untergrundprüfung und -vorbereitung |
LF 7 |
||
Befestigung der Unterkonstruktion entsprechend des Verlegeplans |
|||
Beplankung |
|||
Verspachtelung |
UVV, DGUV |
||
Sie integrieren geeignete Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Arbeitsablaufplan. |
|||
Sie erstellen eine Kalkulation für die Herstellung der Deckenkonstruktion |
Internetrecherche Baustoffhändler Tabellenkalkulation |
||
Arbeitszeit |
|||
Materialbedarf |
|||
Materialkosten |
|||
Die Schülerinnen und Schüler montieren die Deckenkonstruktionen und Unterdecken unter Beachtung der Herstellervorgaben und der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen (Persönliche Schutzausrüstung, Einsatz von Leitern und Arbeitsgerüsten). |
Die Schülerinnen und Schüler montieren die Deckenkonstruktionen und Unterdecken unter Beachtung der Herstellervorgaben. |
4 Ustd. |
|
Sie sorgen für Sicherheit am Arbeitsplatz unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften für sich und andere |
|||
Persönliche Schutzausrüstung |
|||
sicherer Einsatz von Leitern und Arbeitsgerüsten |
|||
Reduzierung von Staub- und Lärmbelastung |
|||
Beseitigung bzw. Meldung von Mängeln an elektrischen Geräten |
|||
Die Schülerinnen und Schüler prüfen unter Berücksichtigung des Qualitätsmanagements die Ausführung ihrer Arbeit (Maßhaltigkeit, Qualitätsstufen) und bereiten die Abnahme vor. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Kriterien zur Beurteilung der Qualität der Deckenkonstruktion zusammen |
3 Ustd. |
|
Tragfähigkeit |
|||
Maßhaltigkeit |
|||
Qualitätsstufen |
|||
Sie überprüfen die Ausführung der Deckenkonstruktion anhand der Kriterien und dokumentieren die Ergebnisse. |
Fotodokumentation |
||
Die Schülerinnen und Schüler übergeben die Deckenkonstruktion an die Kunden und reflektieren die Durchführung des Auftrages |
Die Schülerinnen und Schüler übergeben die Deckenkonstruktion an den Auftraggebenden. |
1 Ustd. |
|
Sie gleichen die Vorgaben des Auftrages mit der Umsetzung ab und reflektieren ihre Vorgehensweise. |
Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Fußbodensysteme in Trockenbauweise zu planen und herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag hinsichtlich der Funktionen des Fußbodensystems (Trockenestrich, Hohlraumboden, Doppelboden). |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag hinsichtlich der Funktionen des zu planenden Fußbodensystems |
1 Ustd. |
Auftragsunterlagen |
Trockenestrich |
|||
Hohlraumboden |
|||
Doppelboden |
|||
Sie stellen die Rahmenbedingungen des Auftrages zusammen |
Bestandspläne Baustellenbegehung |
||
Raumnutzungskonzept |
|||
Raumkubatur |
|||
tragender Untergrund |
|||
Wärme-, Brand- und Schallschutzanforderungen |
|||
vorliegende und zu integrierende Installationen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich, auch mit Hilfe digitaler Medien, über die Arten, die Aufgaben und den Aufbau von Fußbodenkonstruktionen. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick zu den Arten von Fußbodenkonstruktionen und deren Aufgaben. |
4 Ustd. |
|
Sie stellen die Vorteile dieser Fußbodensysteme gegenüber konventionellen Fußbodenaufbauten heraus. |
Estrich, Holzdielen |
||
Sie informieren sich über den Aufbau der Fußbodenkonstruktionen |
Computertechnik Produktinformationen/technische Datenblätter |
||
Unterkonstruktion |
|||
Installationsräume in der Fußbodenkonstruktion und Revisionsöffnungen |
|||
Tragschicht |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung der auftragsspezifischen Fußbodenkonstruktion und die Integration von haustechnischen Installationen. |
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung der auftragsspezifischen Fußbodenkonstruktion entsprechend des Einsatzgebietes |
5 Ustd. |
|
Aufbauhöhen |
|||
Integration von haustechnischen Installationen |
|||
Telekommunikation, Elektroanschlüsse, Heizung, Lüftung |
|||
Revisionsklappen |
|||
Fugenausbildung |
|||
Randanschlüsse Wand-Boden |
|||
Übergänge zwischen verschiedenen Böden |
|||
Dehnfugen |
|||
Oberflächenausführung |
|||
Sie berücksichtigen entstehende Brand- und Schallübertragungs-wege (Luft-, Tritt- und Körperschall), den Feuchteschutz sowie Punkt- und Verkehrslasten. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die bauphysikalischen Eigenschaften der auftragsspezifischen Fußbodenkonstruktion und berücksichtigen die identifizierten Anforderungen bei der Planung |
4 Ustd. |
LF 6, 9, 11 |
Belastungen |
|||
Punktlasten |
|||
Verkehrslasten |
|||
Brandschutz |
|||
Brandübertragungswege |
|||
Brandabschottung |
|||
Schallschutz |
|||
Luft-, Körper-,Trittschall |
|||
Schallübertragungswege |
|||
Schallentkopplung |
|||
Feuchteschutz |
|||
Dazu wählen sie die Baustoffe (Estrichelemente, Schüttungen) und Bauteile für die Unterkonstruktion (Stützfüße, Lagerhölzer, Schalungselemente) nach technischen Unterlagen aus. |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen verschiedene Baustoffe und treffen eine Auswahl für die Ausführung des Auftrags |
5 Ustd. |
technische Datenblätter |
Estrichelemente |
|||
mit und ohne Dämmstoff |
|||
Stoßfugenausführung |
|||
Materialparameter |
|||
Schüttungen |
|||
mineralische und organische Schüttungen |
|||
Materialparameter |
|||
Sie stellen die notwendigen Bauteile für die Unterkonstruktion zusammen |
|||
Stützfüße |
|||
Lagerhölzer |
|||
Schalungselemente |
|||
Sie planen die Ausführung von Stoß- und Anschlussfugen sowie von Abschottungen. |
Sie recherchieren die Ausführung von Stoß- und Anschlussfugen sowie von Abschottungen. |
4 Ustd. |
|
Sie skizzieren diese unter Beachtung der Vorgaben aus den Auftragsunterlagen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler zeichnen das Fußbodensystem (Details, Querschnitt), berechnen den Materialeinsatz, wählen Werkzeuge und Hilfsmittel und planen den Arbeitsablauf. |
Die Schülerinnen und Schüler zeichnen das Fußbodensystem unter Berücksichtigung der Planungsvorgaben im Detail, auch im Querschnitt. |
6 Ustd. |
technische Datenblätter |
Sie berechnen den Materialeinsatz und wählen Werkzeuge sowie Hilfsmittel aus. |
Formelsammlung Ausbauberufe Tabellenkalkulation |
||
Sie erstellen einen Arbeitsablaufplan |
|||
Baustelleneinrichtung |
|||
Untergundvorbereitung |
|||
Errichtung der Unterkonstruktion |
|||
Deckschichteinbau inklusive Fugenausbildung unter Berücksichtigung von haustechnischen Installationen |
|||
Baustellenberäumung |
|||
Übergabe |
|||
Sie informieren sich über Unfallverhütung sowie den Umgang mit Gefahrstoffen und legen die erforderlichen Maßnahmen fest. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler errichten die Fußbodenkonstruktion. Dabei berücksichtigen sie die Vorschriften zur Sicherheit am Arbeitsplatz für sich und andere, die Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen sowie den Umgang mit Gefahrstoffen (Gesundheitsschutz, Umwelteinflüsse). |
Die Schülerinnen und Schüler errichten die Fußbodenkonstruktion. |
3 Ustd. |
|
Dabei berücksichtigen sie die Vorschriften zur Sicherheit am Arbeitsplatz für sich und andere sowie die Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen |
UVV, ArbStättV, BG BAU Wirtschaftskunde, 2. Aj., LB 1 |
||
Ergonomie |
|||
optimierte Arbeitsabläufe |
|||
Anordnung von Materialien und Werkzeugen |
|||
Arbeitsstättengestaltung |
|||
ausreichende Beleuchtung |
|||
sichere Wege |
|||
Lastenhandhabung |
|||
Sie beachten die Einflüsse von Gefahrstoffen auf den Menschen und die Umwelt |
GefStoffV |
||
Schallemissionen |
|||
Emissionen aus Feinstaub, Allergenen und sonstigen Schadstoffen |
|||
Sie vermeiden Abfälle und führen Baustoffe, Bauhilfsstoffe sowie Verpackungsmaterialien einer umweltschonenden Wiederverwertung oder Entsorgung zu. |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen ökologische Gesichtspunkte im Umgang mit Baustoffen, Bauhilfsstoffen und Verpackungsmaterialien |
3 Ustd. |
|
Vermeidung von Abfall |
|||
umweltschonende Wiederverwertung |
|||
umweltgerechte Entsorgung von Reststoffen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Qualität ihrer Arbeit, dokumentieren die Ergebnisse und vergleichen diese mit den vorgegebenen Parametern. Sie beurteilen die Fußbodenkonstruktionen hinsichtlich Schall- und Brandschutzeigenschaften, Maßgenauigkeit und Standfestigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Qualität ihrer Arbeit, dokumentieren die Ergebnisse und vergleichen diese mit den vorgegebenen Parametern. |
3 Ustd. |
Deutsch/Kommunikation Prüfprotokoll |
Sie beurteilen die Fußbodenkonstruktionen hinsichtlich des Schall- und Brandschutzes, der Maßgenauigkeit und Standfestigkeit. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Auswahl der Baustoffe und der Konstruktionen sowie den Herstellungsprozess und diskutieren Optimierungs- und Rückbaumöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die getroffene Auswahl der Materialien hinsichtlich der auftragsbezogenen Vorgaben und schätzen den Erfolg des Arbeitsergebnisses ein |
2 Ustd. |
|
Sie überdenken die Konstruktion, deren Herstellung, das dabei einge-setzte Material sowie Rückbaumöglichkeiten der Konstruktion aus Perspektive der Nachhaltigkeit |
|||
Ökonomie |
|||
Ökologie |
|||
Ergonomie |
|||
Sie schlagen Alternativen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Konstruktion sowie des Herstellungsprozesses vor und diskutieren diese im Team. |
Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Konstruktionen mit besonderen Anforderungen in Labor- und Röntgenräu-men sowie Bekleidungen von Stützen und Trägern nach Kundenvorgaben zu planen und herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag hinsichtlich der geforderten Funktionen der Konstruktionen (Strahlen- und Brandschutzkonstruktionen) und beschreiben diese. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag und beschreiben die geforderten Funktionen der Konstruktion |
2 Ustd. |
Planungsunterlagen Strahlenschutzplan |
Strahlenschutzkonstruktion |
|||
Brandschutzkonstruktion |
|||
Sie entnehmen den Unterlagen die erforderlichen Informationen für die Wahl der baulichen Schutzmaßnahmen |
|||
Roh- und Ausbaukonzept des Gebäudes bzw. der Gebäudeteile |
|||
Art und Häufigkeit der Nutzung |
|||
Art und Umfang der Baummaßnahme |
|||
Neubau |
|||
Sanierung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich, auch mit Hilfe digitaler Medien, über die Arten, Aufgaben und den Aufbau der auftragsspezifischen Wand-, Decken- und Fußbodenkonstruktionen sowie Stützen- und Trägerbekleidungen. |
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich Informationen zu den Sonderkonstruktionen auch mit Hilfe digitaler Medien. |
14 Ustd. |
Internetrecherche Herstellerunterlagen |
Sie setzen sich mit den Aufgaben von Strahlenschutzkonstruktionen auseinander |
DIN 6812 |
||
Schutz vor elektromagnetischen Wellen |
|||
Abschirmung von gesundheitsschädigenden Strahlen wie Röntgenstrahlen |
|||
Sie verschaffen sich einen Überblick zu Anforderungen an Strahlenschutzkonstruktionen |
Strahlenschutzplan |
||
lücken- und fugenlose flächige Bauweise |
|||
hohe Materialdicken und Baustoffdichten |
|||
Überlappungen |
|||
Schutzvorkehrungen bei Durchbrüchen |
|||
Sie recherchieren den Aufbau von Strahlenschutzkonstruktionen für Wände, Decken und Fußböden sowie Stützen- und Trägerbekleidungen um deren volle Leistungsfähigkeit zu gewährleisten |
|||
Stahlenschutzwände |
|||
Ausführung von Einbauten und Wandinstallationen |
|||
Ausführung von Wand- und Deckenanschlüssen sowie Wandecken |
|||
Fugenausbildung |
|||
Stahlenschutzdecken unter Berücksichtigung der Lastklassen |
|||
Arten und Achsabstände der Unterkonstruktion |
|||
Verbindungselemente |
|||
Bekleidung |
|||
Stahlenschutzböden |
|||
Arten und Achsabstände der Unterkonstruktion |
|||
Verbindungselemente |
|||
Belag |
|||
Stahlenschutzvorsatzschalen |
|||
Unterkonstruktion |
|||
Beplankung |
|||
Fugenstöße |
|||
Anschlüsse |
|||
Sie tragen Aufgaben und Anforderungen an Brandschutzkonstruktionen zusammen |
LF 9, 10, 11, 12 |
||
Gewährleistungen der Standsicherheit |
|||
Feuerwiderstandsdauer |
|||
Schadensrisiko |
|||
Sie unterscheiden Arten von Brandschutzkonstruktionen |
|||
Brandschutzbekleidungen von Holzstützen und -balken |
|||
Brandschutzbekleidungen von Stahlstützen und -trägern |
|||
Ummantelung von Installationsschächten |
|||
Ummantelung von Kabelschächten und -kanälen |
|||
Ummantelung von Lüftungs- und Klimakanälen |
|||
Sie recherchieren den Aufbau von Brandschutzkonstruktionen für Wände, Decken und Fußböden sowie Stützen- und Trägerbekleidungen um deren volle Leistungsfähigkeit zu gewährleisten |
|||
Brandschutzbekleidungen von Holzstützen und -trägern |
|||
Bekleidung von Stützen sowie Trägern aus Stahl mit und ohne Unterkonstruktion |
|||
Ummantelung von Lüftungs- und Installationskanälen |
|||
Dabei beachten sie die Feuerwiderstandsdauer der Konstruktion |
|||
Material der Beplankungen |
|||
Dicke der Beplankungen |
|||
Verhältnis des Bekleidungsumfangs zur Querschnittsfläche der Träger bzw. Balken |
|||
Anzahl der beflammten Seiten |
|||
Arten und Abstand der Befestigungs- und Verbindungsmittel |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Konstruktionen mit besonderen Anforderungen, die Installation von luft- und elektrotechnischen Anlagen, Kabelkanälen sowie die Montage von Einbauelementen (Türen, Brandschutzverglasungen) und deren Anschlüsse. Dazu wählen sie die Baustoffe (Beplankungsmaterialien), die Ausführung der Stoß- und Anschlussfugen sowie mögliche Abschottungen und Ummantelungen (Brand- und Strahlenschutz) aus. |
Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellung von Konstruktionen mit besonderen Anforderungen, die Installation von luft- und elektrotechnischen Anlagen, Kabelkanälen sowie die Montage von Einbauelementen und deren Anschlüsse |
6 Ustd. |
Internetrecherche Herstellerinformationen technische Datenblätter |
Türen |
|||
Strahlenschutzfenster |
|||
Brandschutzverglasungen |
|||
Revisionsklappen |
|||
Hohlwanddosen |
|||
Dazu wählen sie geeignete Baustoffe für die Stahlenschutzkonstruktion aus |
Internetrecherche Herstellerinformationen technische Datenblätter |
||
Beplankungsmaterialien |
|||
bleikaschierte Gipsplatten |
|||
bleifreie Strahlenschutzplatten |
|||
sonstige Materialien |
|||
Walzbleistreifen |
|||
Spezialfugenmasse |
|||
Sie legen die Baustoffe für die Brandschutzkonstruktion fest |
gerätegestützter Unterricht: Brandversuch |
||
Beplankungsmaterialien unter Beachtung der Dicke und Baustoffklasse |
|||
GK-Feuerschutzplatten |
|||
Gipsfaserplatten |
|||
Gipsvliesplatten |
|||
Fibersilikatplatten |
|||
Dämmmaterialien unter Beachtung der Dicke und Rohdichte sowie Baustoffklasse |
|||
Hohlraumdämmumg |
|||
Dämmstreifen an Wandanschlüssen |
|||
Sie legen die Ausführung der Stoß- und Anschlussfugen sowie mögliche Abschottungen und Ummantelungen fest. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln den Baustoffbedarf für das geplante Bauteil. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Kalkulation des Baustoffbedarfs für das geplante Bauteil. |
2 Ustd. |
Tabellenkalkulation Internetrecherche |
Sie planen und zeichnen die Sonderkonstruktion (Skizzen, Detailzeichnungen), auch mit Hilfe digitaler Medien, unter Berücksichtigung der Anforderungen (Strahlenschutz, Brandschutz), wählen Werkzeuge und Hilfsmittel (Messwerkzeuge) nach technischen Unterlagen aus und planen den Arbeitsablauf |
Die Schülerinnen und Schüler fertigen auch mit Hilfe digitaler Medien technische Skizzen und Detailzeichnungen unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an |
8 Ustd. |
|
Strahlenschutz |
Herstellerinformationen |
||
Wand-, Boden-, und Deckenanschlüsse |
|||
Wandinstallationen |
|||
Wandecken |
|||
Bewegungsfugen |
|||
Aufteilung Plattenlagen |
|||
Brandschutz |
|||
Querschnitt der Bekleidung von Stahlstützen |
|||
Querschnitt der Bekleidung von Stahlträgern |
|||
Sie wählen nach technischen Unterlagen Werkzeuge und Hilfsmittel aus |
|||
Messwerkzeuge |
|||
Plattenheber |
|||
Hobel und Schleifer |
|||
Spachtelwerkzeuge |
|||
Zuschnittwerkzeuge |
|||
Handmaschinen |
|||
Sie erstellen einen Arbeitsablaufplan. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler errichten und montieren die Konstruktionen mit besonderen Anforderungen. Dabei berücksichtigen sie die Vorschriften zur Sicherheit am Arbeitsplatz für sich und andere, die Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen sowie den Umgang mit Gefahrstoffen (Gesundheitsschutz, Umwelteinflüsse). |
Die Schülerinnen und Schüler errichten und montieren die Konstruktionen mit besonderen Anforderungen unter Beachtung der Herstellervorgaben. |
2 Ustd. |
|
Sie sorgen für die Sicherheit am Arbeitsplatz für sich und andere unter Einhaltung der geplanten Unfallverhütungsmaßnahmen sowie den Umgang mit Gefahrstoffen |
UVV, DGUV, BG BAU |
||
Gesundheitsschutz |
|||
Einsatz von Hebezeugen |
UVV Heben von Lasten |
||
Einsatz PSA |
|||
Optimierung der Arbeitsabläufe |
|||
Reduzierung der Staubbelastung |
|||
Umwelteinflüsse |
|||
Sie vermeiden Abfälle, führen Baustoffe, Bauhilfsstoffe sowie Verpackungsmaterialien einer umweltschonenden Wiederverwertung oder Entsorgung zu und übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen ökologische Gesichtspunkte im Umgang mit Baustoffen, Bauhilfsstoffen und Verpackungsmaterialien |
2 Ustd. |
|
Vermeidung von Abfall |
|||
umweltschonende Wiederverwertung |
|||
umweltgerechte Entsorgung von Reststoffen |
|||
Sie übergeben den geräumten Arbeitsbereich. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Qualität ihrer Arbeit, dokumentieren die Ergebnisse und vergleichen diese mit den vorgegebenen Parametern. Sie beurteilen die Sonderkonstruktionen hinsichtlich Strahlen- oder Brandschutzeigenschaften, Maßgenauigkeit, Standfestigkeit und Dichtigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Qualität ihrer Arbeit ein, dokumentieren die Ergebnisse und vergleichen diese mit den Vorgaben des Kundenauftrages. |
2 Ustd. |
|
Sie ziehen aus der Sachverständigenprüfung Rückschlüsse auf die Strahlenschutzeigenschaften der Konstruktion |
StrlSchG, StrlSchV |
||
Aufbau |
|||
Dichtigkeit |
|||
eingesetzte Materialen |
|||
Maßgenauigkeit |
|||
Standfestigkeit |
|||
Sie bewerten die Brandschutzeigenschaften der Konstruktion |
|||
Aufbau |
|||
Dichtigkeit |
|||
eingesetzte Materialen |
|||
Maßgenauigkeit |
|||
Standfestigkeit |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Auswahl der Baustoffe und der Konstruktionen sowie den Herstellungsprozess, beurteilen die Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit der gesamten Konstruktion und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler werten rückblickend die Bearbeitung des Kundenauftrages aus |
2 Ustd. |
|
Konstruktionsauswahl |
|||
Baustoffauswahl |
|||
Herstellungsprozess |
|||
Beschaffungs- und Transportaufwand für Materialien |
|||
Materialverbrauch |
|||
Werkzeug- und Maschineneinsatz |
|||
Einhaltung Arbeits- und Gesundheitsschutz |
|||
Sie beurteilen die Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit der gesamten Konstruktion und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten. |