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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 17
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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 17
Arbeitsmaterial
Berufsschule - duale Berufsausbildung
Bautechnischer Konstrukteur / Bautechnische Konstrukteurin
2026
Das Arbeitsmaterial ist ab 1. August 2026 freigegeben.
Das Arbeitsmaterial basiert auf dem Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Bautechnischer Konstrukteur und Bautechnische Konstrukteurin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 28.03.2025) und der Verordnung über die Berufsausbildung zum Bautechnischen Konstrukteur und zur Bautechnischen Konstrukteurin (BautechKonAusbV) vom 8. September 2025 (BGBl. I Nr. 203).
Das Arbeitsmaterial wurde am
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Radebeul
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul
https://www.lasub.smk.sachsen.de
unter Mitwirkung von
| Susann Barthel | Chemnitz |
| Erik Dostmann | Chemnitz |
| Erik Herrmann | Chemnitz |
2025 und 2026 erarbeitet.
HERAUSGEBER
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Die Verfassung des Freistaates Sachsen fordert in Artikel 101 für das gesamte Bildungswesen:
„(1) Die Jugend ist zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zur Nächstenliebe, zum Frieden und zur Erhaltung der Umwelt, zur Heimatliebe, zu sittlichem und politischem Verantwortungsbewusstsein, zu Gerechtigkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zu beruflichem Können, zu sozialem Handeln und zu freiheitlicher demokratischer Haltung zu erziehen.“
Das Sächsische Schulgesetz legt in § 1 fest:
„(2) Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.
(3) Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen. …“
Für die Berufsschule gilt gemäß § 8 Abs. 1 des Sächsischen Schulgesetzes:
„Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvorbereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierenden Abschlüssen.“
Neben diesen landesspezifischen gesetzlichen Grundlagen sind die in der „Rahmenvereinbarung über die Berufsschule“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. März 2015 in der jeweils geltenden Fassung) festgeschriebenen Ziele umzusetzen.
Technologische, wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen erforderten die Neuordnung des vormaligen Ausbildungsberufes Bauzeichner/Bauzeichnerin. Das Berufsbild erfuhr eine Wandlung vor allem durch die Einführung von Building Information Modeling (BIM) und die damit verbundene Art und Weise, wie Bauprojekte geplant und umgesetzt werden. Die neugeordnete Berufsausbildung zum Bautechnischen Konstrukteur und zur Bautechnischen Konstrukteurin bezieht Möglichkeiten der kooperativen und kollaborativen Zusammenarbeit aller Beteiligten an einem integrierten 3D-Modell ein und berücksichtigt den verstärkten Einsatz unterschiedlicher digitaler Medien. Darüber hinaus werden Aspekte der Nachhaltigkeit bei Baustoffauswahl, Konstruktionsentscheidungen und Planungsbewertungen integriert.
Vergleichbar zum Vorgängerberuf Bauzeichner/Bauzeichnerin erfolgt die Berufsausbildung zum Bautechnischen Konstrukteur und zur Bautechnischen Konstrukteurin in den drei Fachrichtungen
Die Differenzierung in die drei Fachrichtungen beginnt mit dem dritten Ausbildungsjahr.
Bautechnische Konstrukteure und Bautechnische Konstrukteurinnen aller drei Fachrichtungen finden ihren Einsatz in Planungsbüros, Unternehmen und Verwaltungen mit den jeweiligen Spezialisierungen.
Die berufliche Tätigkeit des Bautechnischen Konstrukteurs und der Bautechnischen Konstrukteurin erfordert neben einer hohen Allgemeinbildung räumliches Vorstellungsvermögen, umfassendes technisches und technologisches Wissen in Verbindung mit Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen sowie Sorgfalt, Belastbarkeit und die Bereitschaft zur fachbezogenen Fort- und Weiterbildung.
Bautechnische Konstrukteure und Bautechnische Konstrukteurinnen aller Fachrichtungen erwerben im Rahmen ihrer Ausbildung folgende berufliche Qualifikationen:
Im Rahmen der Ausbildung zum Bautechnischen Konstrukteur und zur Bautechnischen Konstrukteurin werden weitere fachrichtungsbezogene Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten erworben:
Fachrichtung Architektur
Fachrichtung Ingenieurbau sowie Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau
Darüber hinaus werden folgende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten fachrichtungsübergreifend und integrativ vermittelt:
Die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele der Berufsschule ist auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz gerichtet. Diese entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz sowie in Methoden- und Lernkompetenz. Den Ausgangspunkt des Unterrichts und des Lernens der Schülerinnen und Schüler bilden berufliche Handlungen. Diese Handlungen sollen im Unterricht didaktisch reflektiert als Lernhandlungen gedanklich nachvollzogen oder exemplarisch ausgeführt, selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden. Damit fördern sie ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit und integrieren technische, sicherheitstechnische, ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte, nutzen die berufspraktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen soziale Prozesse, z. B. der Interessenklärung oder der Konfliktbewältigung.
Der KMK-Rahmenlehrplan des Ausbildungsberufes ist vor diesem Hintergrund nach Lernfeldern strukturiert. Die Stundentafel des Bildungsganges gliedert sich in den Pflichtbereich mit dem berufsübergreifenden Bereich und dem berufsbezogenen Bereich sowie den Wahlbereich.
Die Lernfelder der sächsischen Stundentafel sind mit den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplanes weitestgehend identisch. Zur fachlichen Vertiefung wurde im 1. Ausbildungsjahr der Stundenumfang der Lernfelder 1 und 5 um jeweils 20 Unterrichtsstunden erhöht.
Für die vom Blockunterricht abweichenden Organisationsformen ist die Stundentafel für den berufsbezogenen Bereich basierend auf der VwV Stundentafeln bbS in der jeweils geltenden Fassung von den Schulen in eigener Verantwortung anzupassen.
Die Struktur der Lernfelder orientiert sich in Aufbau und Zielsetzung an Arbeits- und Geschäftsprozessen eines Bauplanungsunternehmens. Die Zielformulierungen innerhalb der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes beschreiben den Qualifikationsstand und die Kompetenzen am Ende des Lernprozesses. Ergänzt durch die Inhalte umfassen sie den Mindestumfang zu vermittelnder Kompetenzen.
Auf Grund der sich schnell entwickelnden beruflichen Anforderungen sind die Inhalte weitgehend offen formuliert. Diese Struktur fördert und fordert die Einbeziehung neuer Entwicklungen und Tendenzen in den Unterricht.
Die Lernfelder sind logisch angeordnet und bauen spiralcurricular aufeinander auf. Die Umsetzung sowie die zeitliche Abfolge der Lernfelder sind unter Beachtung des spiralcurricularen Aufbaus im Lehrerteam abzustimmen.
Kommunikative und fremdsprachliche Kompetenzen werden integrativ in den Lernfeldern entwickelt.
Die Ausbildung wird durch die Zwischenprüfung in zwei Ausbildungsphasen gliedert. Die Lernfelder 1 bis 7 sind Grundlage für die Zwischenprüfung. Die Abgrenzung zwischen den Ausbildungsjahren ist hinsichtlich der zeitlichen Planung in der Ausbildungsordnung und in Bezug auf die Prüfungen einzuhalten.
Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes ist in den Schulen vor Ort zu leisten. Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsituationen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Die Branchenvielfalt sollte dabei Berücksichtigung finden. Lernsituationen konkretisieren die Vorgaben des Lernfeldes und werden mittels curricularer Analyse aus diesen abgeleitet.
Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein. Die Lernfelder bieten umfassende Möglichkeiten, den sicheren, sachgerechten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit traditionellen und digitalen Medien zu thematisieren. Sie beinhalten vielfältige, unmittelbare Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen, deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie Bezüge zur eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Die Umsetzung der Lernsituationen unter Einbeziehung dieser Perspektiven trägt aktiv zur weiteren Lebensorientierung, zur Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler, zum selbstbestimmten Handeln und damit zur Stärkung der Zivilgesellschaft bei.
Inhalte mit politischem Gehalt werden mit den damit in Verbindung stehenden fachspezifischen Arbeitsmethoden der politischen Bildung umgesetzt. Dafür eignen sich u. a. Rollen- und Planspiele, Streitgespräche, Pro- und Kontra-Debatten, Podiumsdiskussionen oder kriterienorientierte Fall-, Konflikt- und Problemanalysen.
Für Inhalte mit Anknüpfungspunkten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eignen sich insbesondere die didaktischen Prinzipien der Visionsorientierung, des Vernetzenden Lernens sowie der Partizipation. Vernetztes Denken bedeutet hier die Verbindung von Gegenwart und Zukunft einerseits und ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des eigenen Handelns andererseits.
Die Digitalisierung und der mit ihr verbundene gesellschaftliche Wandel erfordern eine Vertiefung der informatischen Bildung. Ausgehend von den Besonderheiten des Bildungsganges begründet der Charakter der beruflichen Qualifikationen einen permanenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie berufsbezogener Software, die zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz erforderlich sind.
Unter Beachtung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung und entsprechender schulorganisatorischer Regelungen. Bis zu 25 % der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Unterrichtes in jedem Ausbildungsjahr können für den anwendungsbezogenen gerätegestützten Unterricht genutzt werden, wobei eine Klassenteilung möglich ist. Die konkrete Planung obliegt der Schule.
Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unterricht gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Das Lernen erfolgt in vollständigen Handlungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen selbstständig planen, durchführen, überprüfen, gegebenenfalls korrigieren und schließlich bewerten.
Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen. Des Weiteren ist eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den beteiligten Lehrkräften des berufsübergreifenden und berufsbezogenen Bereiches sowie der in einem Lernfeld unterrichtenden Lehrkräfte notwendig.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Lern- und Arbeitstechniken anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln sowie Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu bewerten. Darüber hinaus ist bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein zu entwickeln, dass Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen und lebenslangen Lernen wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben sind.
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich1 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Lagepläne erstellen | 62 | - | - |
| 2 | Baugruben planen | 4,5 | - | - |
| 3 | Zufahrten und Wege planen | 3 | - | - |
| 4 | Bauwerke im Bestand dokumentieren | 3 | - | - |
| 5 | Grundrisse von Bauwerken konstruieren | 7,52 | - | - |
| 6 | Erdberührende Bauteile konstruieren | - | 6 | - |
| 7 | Wand- und Dachtragwerke aus Holz modellbasiert konstruieren | - | 6 | - |
| 8 | Stahlbetonbalken konstruieren | - | 6 | - |
| 9 | Treppen und Rampen modellbasiert konstruieren | - | 3 | - |
| 10 A | Bauanträge erstellen | - | - | 4,5 |
| 11 A | Wände und Decken in Massivbauweise planen | - | - | 6 |
| 12 A | Skelettbauten modellbasiert konstruieren | - | - | 3 |
| 13 A | Innenausbau von Bauwerken planen | - | - | 4,5 |
| 14 A | Dachaufbau von Bauwerken planen | - | - | 3 |
| Wahlbereich3, 3 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich4 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Lagepläne erstellen | 65 | - | - |
| 2 | Baugruben planen | 4,5 | - | - |
| 3 | Zufahrten und Wege planen | 3 | - | - |
| 4 | Bauwerke im Bestand dokumentieren | 3 | - | - |
| 5 | Grundrisse von Bauwerken konstruieren | 7,55 | - | - |
| 6 | Erdberührende Bauteile konstruieren | - | 6 | - |
| 7 | Wand- und Dachtragwerke aus Holz modellbasiert konstruieren | - | 6 | - |
| 8 | Stahlbetonbalken konstruieren | - | 6 | - |
| 9 | Treppen und Rampen modellbasiert konstruieren | - | 3 | - |
| 10 I | Stahlbetonbalken dimensionieren | - | - | 3 |
| 11 I | Wände und Stützen aus Stahlbeton modellbasiert konstruieren | - | - | 6 |
| 12 I | Decken und Treppen aus Stahlbeton modellbasiert konstruieren | - | - | 6 |
| 13 I | Tragwerke aus Stahl und Holz planen | - | - | 6 |
| Wahlbereich6 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterricht | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich7 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Lagepläne erstellen | 68 | - | - |
| 2 | Baugruben planen | 4,5 | - | - |
| 3 | Zufahrten und Wege planen | 3 | - | - |
| 4 | Bauwerke im Bestand dokumentieren | 3 | - | - |
| 5 | Grundrisse von Bauwerken konstruieren | 7,58 | - | - |
| 6 | Erdberührende Bauteile konstruieren | - | 6 | - |
| 7 | Wand- und Dachtragwerke aus Holz modellbasiert konstruieren | - | 6 | - |
| 8 | Stahlbetonbalken konstruieren | - | 6 | - |
| 9 | Treppen und Rampen modellbasiert konstruieren | - | 3 | - |
| 10 TVL | Verkehrswege planen | - | - | 6 |
| 11 TVL | Oberbau von Verkehrswegen konstruieren | - | - | 4,5 |
| 12 TVL | Infrastrukturleitungen und Bauwerke der Siedlungswasserwirtschaft planen | - | - | 6 |
| 13 TVL | Außenanlagen planen | - | - | 4,5 |
| Wahlbereich9 | 2 | 2 | 2 | |
In diesem Kontext wird auf die Handreichung „Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehrpläne“ (LaSuB 2022) verwiesen.
Diese Handreichung bezieht sich auf die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in den Schularten Berufsschule, Berufsfachschule und Fachschule und enthält u. a. Ausführungen
sowie das Glossar.
Darüber hinaus wird die Verwendung der Handreichung „Operatoren in der beruflichen Bildung“ (LaSuB 2021) empfohlen. Das Material unterstützt die Standardisierung von Operatoren in Aufträgen und Aufgaben sowie die Transparenz in den Anforderungen bei der Umsetzung von beruflichen Handlungssituationen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung.
Sächsische Lehrkräfte können in der dynamischen Lehrplandatenbank ergänzend zu den Lehrplänen und Arbeitsmaterialien auf eine vielfältige Auswahl von Dokumenten und Web-Links sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für das Selbstlernen der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen.
Die Verfügbarkeit dieser Materialien in den Lehrplänen, Arbeitsmaterialien und Stundentafeln ist durch ein Symbol gekennzeichnet, welches sich rechts neben den Lehrplanzielen und -inhalten oder Lernfeldern befindet. Das Materialangebot ist ausschließlich nach der Anmeldung im Schulportal für sächsische Lehrkräfte abrufbar. Es wird sukzessive erweitert.
Ein wichtiges Unterstützungsmaterial stellen die verknüpften curricularen Analysen und exemplarischen Lernsituationen dar. Die Mitglieder der sächsischen Lehrplankommissionen leiten aus dem Rahmenlehrplan detaillierte curriculare Analysen ab, die die im Rahmenlehrplan festgelegten Kompetenzen konkretisieren. Die zu entwickelnden Teilkompetenzen sowie die zu unterrichtenden Inhalte der Lernfelder sind präzisiert und mit Zeitrichtwerten versehen.
Auf der Grundlage der curricularen Analysen werden didaktisch aufbereitete exemplarische Lernsituationen entwickelt. Ausgangspunkte dieser Lernsituationen sind geeignete Aufträge und Handlungsergebnisse unter Beachtung der Abläufe von Arbeits- bzw. Geschäftsprozessen.
Für die Lernfelder, die Kompetenzbeschreibungen zum berufsbezogenen Fremdsprachenerwerb enthalten, haben die Lehrplankommissionen Hinweise zur Umsetzung entwickelt, die ebenfalls in der Lehrplandatenbank zur Verfügung gestellt werden.
Berufsbezogenes Englisch bildet die Integration der Fremdsprache in die Lernfelder ab.
Der Englischunterricht im berufsübergreifenden Bereich gemäß den Vorgaben der Stundentafel und der Unterricht im berufsbezogenen Englisch stellen eine Einheit dar. Es werden gezielt Kompetenzen entwickelt, die die berufliche Mobilität der Schülerinnen und Schüler in Europa und in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt unterstützen.
Der Englischunterricht orientiert auf eine weitgehend selbstständige Sprachverwendung mindestens auf dem Niveau B1 des KMK-Fremdsprachenzertifikats[1], das sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientiert. Dabei werden die vorhandenen fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion um berufliche Handlungssituationen erweitert. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollten motiviert werden, sich den Anforderungen des Niveaus B2 zu stellen.
Grundlage für den berufsbezogenen Englischunterricht bilden die in den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans formulierten fremdsprachlichen Aspekte. Der in den Lernfeldern integrativ erworbene Fachwortschatz wird in vielfältigen Kommunikationssituationen angewandt sowie orthografisch und phonetisch gesichert. Relevante grammatische Strukturen werden aktiviert. Der Unterricht strebt den Erwerb grundlegender interkultureller Handlungsfähigkeit mit dem Ziel an, mehr Sicherheit im Umgang mit fremdsprachigen Kommunikationspartnern zu entwickeln. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, im beruflichen Kontext erfolgreich zu kommunizieren.
Der Unterricht im berufsbezogenen Englisch ist weitgehend in der Fremdsprache zu führen und handlungsorientiert auszurichten. Dies kann u. a. durch Projektarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele geschehen. Dazu sind die Simulation wirklichkeitsnaher Situationen im Unterricht, die Nutzung von Medien und moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Einüben und Anwenden von Lern- und Arbeitstechniken eine wesentliche Voraussetzung.
Vertiefend kann berufsbezogenes Englisch im Wahlbereich angeboten werden. Empfehlungen dazu werden in den berufsgruppenbezogenen Modulen des Lehrplans Englisch für die Berufsschule/Berufsfachschule gegeben.
Die Teilnahme an den Prüfungen zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen Niveau B1 oder Niveau B2 in der beruflichen Bildung in einem berufsrelevanten Bereich kann von den Schülerinnen und Schülern in Abstimmung mit der Lehrkraft für Fremdsprachen individuell entschieden werden.
Die Niveaubeschreibung des KMK-Fremdsprachenzertifikats weist folgende Anforderungen in den einzelnen Kompetenzbereichen aus:
Rezeption: Gesprochenen und geschriebenen fremdsprachigen Texten Informationen entnehmen
Hör- und Hörsehverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen Texten in berufstypischen Situationen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexere berufstypische Texte global, selektiv und detailliert verstehen, wenn in natürlichem Tempo und in Standardsprache gesprochen wird, auch wenn diese leichte Akzentfärbungen aufweist.
Leseverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen berufstypischen Texten zu teilweise weniger vertrauten Themen aus bekannten Themenbereichen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexe berufstypische Texte, auch zu wenig vertrauten und abstrakten Themen aus bekannten Themenbereichen, global, selektiv und detailliert verstehen.
Produktion: Fremdsprachige Texte erstellen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufstypische Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufstypische Texte aus bekannten Themenbereichen verfassen.
Mediation: Textinhalte in die jeweilige Sprache übertragen und in zweisprachigen Situationen vermitteln
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können fremdsprachlich dargestellte berufliche Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch wiedergeben. Sie können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel in deutscher Sprache dargestellte Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache übertragen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt komplexer fremdsprachlicher berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch sowohl wiedergeben als auch zusammenfassen. Sie können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel den Inhalt komplexer berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen in deutscher Sprache sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache sowohl übertragen als auch zusammenfassen.
Interaktion: Gespräche in der Fremdsprache führen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um vertraute Themen geht, in der Fremdsprache weitgehend sicher bewältigen, sofern die am Gespräch Beteiligten kooperieren, dabei auch eigene Meinungen sowie Pläne erklären und begründen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um komplexe Themen aus bekannten Themenbereichen geht, in der Fremdsprache sicher bewältigen, dabei das Gespräch aufrechterhalten, Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen.
[1] Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/1998/1998_11_20-Fremdsprachen-berufliche-Bildung.pdf
| Lernfeld 1 | Lagepläne erstellen | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 2 | Baugruben planen | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 3 | Zufahrten und Wege planen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 4 | Bauwerke im Bestand dokumentieren | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 5 | Grundrisse von Bauwerken konstruieren | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 6 | Erdberührende Bauteile konstruieren | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 7 | Wand- und Dachtragwerke aus Holz modellbasiert konstruieren | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 8 | Stahlbetonbalken konstruieren | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 9 | Treppen und Rampen modellbasiert konstruieren | 40 Ustd. |
| Lernfeld 10 A | Bauanträge erstellen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 11 A | Wände und Decken in Massivbauweise planen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 12 A | Skelettbauten modellbasiert konstruieren | 40 Ustd. |
| Lernfeld 13 A | Innenausbau von Bauwerken planen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 14 A | Dachaufbau von Bauwerken planen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 10 I | Stahlbetonbalken dimensionieren | 40 Ustd. |
| Lernfeld 11 I | Wände und Stützen aus Stahlbeton modellbasiert konstruieren | 80 Ustd. |
| Lernfeld 12 I | Decken und Treppen aus Stahlbeton modellbasiert konstruieren | 80 Ustd. |
| Lernfeld 13 I | Tragwerke aus Stahl und Holz planen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 10 TVL | Verkehrswege planen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 11 TVL | Oberbau von Verkehrswegen konstruieren | 60 Ustd. |
| Lernfeld 12 TVL | Infrastrukturleitungen und Bauwerke der Siedlungswasserwirtschaft planen | 80 Ustd. |
| Lernfeld 13 TVL | Außenanlagen planen | 60 Ustd. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Lagepläne unter Berücksichtigung der Bauleitplanung zu erstel-len.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den betrieblichen Auftrag und ordnen ihre Rolle im Bauplanungsprozess ein. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Auftrag. |
4 Ustd. 1.1 |
|
Sie verschaffen sich einen Überblick über die Bauplanungsunterlagen |
|||
Flurkartenauszug |
|||
amtlicher Lageplan |
|||
Vermessungsplan |
|||
Grundrisse |
|||
Schnitte |
|||
Bestandspläne Medien |
|||
Sie erfassen die Aufgaben ihres Berufes im Zusammenwirken mit den am Bau Beteiligten |
|||
Bauherren |
|||
Planungsbüros |
|||
Bauberufe und Bauunternehmen |
|||
Baubehörden |
|||
Ver- und Entsorgungsbetriebe |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Zeichnungsnormen (Maßstab, Linienstärken, Linienarten, Schraffuren, Bemaßungsregeln, Planlayout) in Bauzeichnungen, über Inhalte und die Darstellung von Lageplänen (Planzeichenverordnung, Farbcodes) und die Bauleitplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan). |
Die Schülerinnen und Schüler tragen die notwendigen Inhalte eines Lageplans zusammen |
17 Ustd. 1.2 |
Durchführungsverordnung zur Sächsischen Bauordnung (DVOSächsBO) |
Gebäude |
|||
Grundstücksgrenze |
|||
Bezeichnungen |
|||
Erschließung – Wege und Medien |
|||
Maße, Flächen- und Höhenangaben |
|||
Vegetation |
|||
Sie machen sich mit deren Darstellung vertraut und ermitteln die Anforderungen an eine normgerechte Bauzeichnung |
DIN 1356-1 | 2024-04 |
||
Planlayout |
|||
Maßstäbe |
|||
Linienstärken |
|||
Linienarten |
|||
Schraffuren |
|||
Bemaßung |
|||
Legende |
|||
Sie setzen sich mit den Instrumenten der Bauleitplanung auseinander |
|||
Flächennutzungsplan |
|||
Bebauungsplan |
digitale Bebauungspläne |
||
Ortssatzung |
|||
Sie stellen die Zusammenhänge zwischen Bauleitplanung und Lageplan heraus und lesen die Zeichnungen |
Planzeichenverordnung (PlanZV) |
||
Planzeichen |
|||
Farbcodes |
|||
Sie recherchieren, auch mit Hilfe digitaler Medien, die unterschiedlichen Entwässerungssysteme (Mischsystem, Trennsystem) und bewerten die Plausibilität der recherchierten Ergebnisse. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Erschließung des Baugrundstücks |
6 Ustd. 1.2 |
PlanZV |
Ver- und Entsorgung |
|||
Zuwegung |
|||
Sie recherchieren die unterschiedlichen Entwässerungssysteme und deren Darstellung |
|||
Mischsystem |
|||
Trennsystem |
|||
Sie erschließen sich auch mit Hilfe digitaler Medien deren Funktionsweise und wägen Vor- und Nachteile ab. |
|||
Sie beurteilen die Plausibilität der recherchierten Ergebnisse. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen nach Vorgabe die Lage und Größe eines Bauwerks (Nutzungsschablone, Baugrenze, Baulinie). |
Die Schülerinnen und Schüler leiten aus den Vorgaben die Größe und Lage des geplanten Gebäudes ab |
16 Ustd. 1.3 |
Bebauungsplan |
Nutzungsschablone |
|||
Baugebiet |
|||
Anzahl der Vollgeschosse |
|||
Grundflächenzahl |
Berechnung von Flächen und Volumen |
||
Geschossflächenzahl |
|||
Bauweise |
|||
Dachform und -neigung |
|||
Baugrenze |
|||
Baulinie |
|||
Abstandsflächen |
|||
Sie schätzen Möglichkeiten zur Erweiterung des Gebäudes in Fläche und Volumen ein und fertigen Entwurfsskizzen an. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen den Lageplan mit Hilfe digitaler Medien auf Basis externer Flurstücksdaten sowie Daten aus Geoinformationssystemen und nehmen die Zeichnungseinstellungen vor. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen die Grundfunktionen des digitalen Zeichenprogramms und nehmen die Zeichnungseinstellungen vor. |
30 Ustd. 1.3 |
gerätegestützter Unterricht |
Sie erstellen den Lageplan unter Beachtung der Normen. |
|||
Dabei leiten sie aus dem amtlichen Lageplan auf Grundlage externer Flurstücksdaten sowie Daten aus Geoinformationssystemen Informationen zu Höhen und Grundstücksgröße ab. |
|||
Sie stimmen ihre Planungen miteinander ab und präsentieren ihre Arbeitsergebnisse (Pläne). |
Sie präsentieren ihre Entwürfe zum Lageplan und begründen ihre Entscheidungen unter Verwendung der Fachsprache |
2 Ustd. 1.3 |
Deutsch/Kommunikation, |
Berechnungen |
|||
Zeichnungen |
|||
Sie vergleichen die Entwürfe miteinander, stellen Vor- und Nachteile heraus und stimmen sich zur Einhaltung der Vorgaben ab. |
Skizzen |
||
Dabei beachten sie die Vorschriften zum Datenschutz, zur Datensicherheit und zum Urheberrecht. |
Sie achten bei der Speicherung und Übermittlung von Daten auf die Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz, zur Datensicherheit und zum Urheberrecht. |
1 Ustd. 1.3 |
Deutsch/Kommunikation, |
Sie kennzeichnen in ihren Plänen die verwendeten Quellen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihre Planung im Hinblick auf die Einhaltung der zeichnerischen, betrieblichen und bauplanerischen Vorgaben und bewerten die gewonnenen Informationen sowie deren Quellen und überprüfen die Validität der Informationen. |
Sie überprüfen den Lageplan hinsichtlich Einhaltung der betrieblichen und bauplanerischen Vorgaben |
2 Ustd. 1.3 |
|
Wünsche des Auftraggebers |
|||
Bebauungsplan |
|||
baurechtliche Anforderungen |
|||
Erschließung |
|||
Sie kontrollieren die zeichnerischen Vorgaben |
|||
Planlayout |
|||
Maßstab |
|||
Linienstärken |
|||
Linienarten |
|||
Schraffuren |
|||
Bemaßung |
|||
Legende |
|||
Sie tragen entlang der gewonnenen Informationen die Quellen zusammen und prüfen deren Herkunft, Inhalt und Aktualität. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Mitwirken beim Erstellen baurechtlicher Unterlagen. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich die Verbindlichkeit der von ihnen erstellten Lagepläne als Kommunikationsmittel und Planungsgrundlage bewusst. |
2 Ustd. 1.3 |
|
Sie analysieren rückblickend ihre Rolle und beurteilen ihr Mitwirken im Bauplanungsprozess |
|||
Zusammenarbeit im Team |
|||
Kommunikation |
|||
Vorgehensweise und Ergebnisorientierung |
|||
Sie leiten Schlussfolgerungen für die Umsetzung zukünftiger Aufträge ab. |
| Lernfeld 1 | Lagepläne erstellen |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
1.1
Bauberatung vorbereiten
|
4 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
1.2
Inhalte des Lageplans erfassen und Zusammenhänge zwischen Bauleitplanung und Lageplan herausstellen
|
23 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
1.3
Lageplan nach Vorgaben erstellen und kontrollieren
|
53 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
1.1
Bauberatung vorbereiten
|
4 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Ihr Ausbildungsbetrieb plant eine Bauberatung zu einem neuen Projekt. Sie werden beauftragt, die Bauplanungsunterlagen für diese Beratung zu ordnen sowie eine Übersicht der am Bau Beteiligten und deren Aufgaben zusammenzustellen. |
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|
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| Lernsituation |
1.2
Inhalte des Lageplans erfassen und Zusammenhänge zwischen Bauleitplanung und Lageplan herausstellen
|
23 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind Teil des Planungsteams für das neue Bauplanungsprojekt. Sie werden beauftragt, sich auf die Erstellung des Lageplans vorzubereiten und mit den zu Grunde liegenden Informationen vertraut zu machen. Fassen Sie dazu die Inhalte des Lageplans zusammen und stellen Sie Zusammenhänge zwischen Bauleitplanung und Lageplan heraus. |
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|
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| Lernsituation |
1.3
Lageplan nach Vorgaben erstellen und kontrollieren
|
53 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie erhalten den Auftrag, für das neue Bauprojekt einen Lageplan zu erstellen. Machen Sie sich dazu mit den auftragsbezogenen Vorgaben vertraut, entwickeln Sie Vorschläge zur Lage, Größe und Ausrichtung des Gebäudes und wählen Sie einen geeigneten Vorschlag aus. Erstellen Sie mit Hilfe eines digitalen Zeichenprogramms unter Beachtung der baurechtlichen und zeichnerischen Vorgaben den Lageplan. Kontrollieren und präsentieren Sie das Arbeitsergebnis. Reflektieren Sie abschließend Ihre Rolle bei der Mitwirkung im Bauplanungsprozess. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, bei der Planung von Baugruben mitzuwirken und diese darzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die auftragsbezogenen Vorgaben für die Baugrube. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren die auftragsbezogenen Vorgaben für die Baugrube |
2 Ustd. 2.1 |
Lageplan |
Lage des Grundstücks |
|||
Erschließung |
|||
Grundstückszuschnitt |
|||
benachbarte Bebauung |
|||
Abmessungen des geplanten Bauwerks |
|||
Sie erfassen weitere Informationen zu |
|||
anstehenden Böden |
|||
vorhandenen Wassereinwirkungen |
|||
Dabei berücksichtigen sie die Informationen von Bodengutachten über die untersuchten anstehenden Böden (Sondierung, Bohrung, Schürfe) und die vorhandene Wassereinwirkung. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren die Verfahren zur Baugrunderkundung |
8 Ustd. 2.1 |
|
Sondierung |
|||
Bohrung |
|||
Schürfe |
|||
Sie erschließen sich die daraus gewonnenen Kennwerte im Bodengutachten |
|||
Schichtenfolge |
|||
Bodenarten |
|||
Wasser im Boden |
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Schadstoffe im Boden |
|||
Homogenbereiche |
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Sie informieren sich über den Einfluss von Wasser auf den Baugrund und recherchieren Maßnahmen zur Wasserhaltung |
|||
offene Wasserhaltung |
|||
geschlossene Wasserhaltung |
|||
Grundwasserabsenkung |
|||
Sie setzen sich mit möglichen Einflüssen des Grundwasserstandes auf die geplante Bebauung auseinander |
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drückendes Wasser |
|||
nichtdrückendes Wasser |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bodenarten (bindiger und nichtbindiger Boden, Homogenbereiche) und vergleichen deren Eigenschaften (Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Frostempfindlichkeit). |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Homogenbereiche und die darin enthaltenen Bodenarten sowie deren Klassifikation |
4 Ustd. 2.1 |
DIN 18300 „Erdarbeiten“ |
bindiger Boden |
|||
nichtbindiger Boden |
|||
Sie vergleichen die Eigenschaften der Bodenarten |
|||
Tragfähigkeit |
|||
Setzungsverhalten |
|||
Frostempfindlichkeit |
|||
Sie recherchieren die für die Planung der Baugrube erforderlichen Maßnahmen (Böschungswinkel, Winkelfunktionen, Arbeitsraum, Grabenverbau, Trägerbohlwand, offene und geschlossene Wasserhaltung) und informieren sich über die Darstellung einer Baugrube (Schnitt, Draufsicht). |
Sie recherchieren Maßnahmen zur Sicherung der Baugrube |
8 Ustd. |
BG BAU, DGUV |
Böschungswinkel |
|||
Winkelfunktionen |
|||
Neigungsverhältnis |
|||
Verbau |
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Grabenverbau |
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Trägerbohlwand |
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Spundwand |
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Schlitzwand |
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Bohrpfahlwand |
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Arbeitsraum |
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Schutzstreifen |
|||
Sie beschreiben Maßnahmen der Wasserhaltung |
|||
offene Wasserhaltung |
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geschlossene Wasserhaltung |
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Sie informieren sich über die Darstellung einer Baugrube |
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Draufsicht |
|||
Schnitt |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Dimensionierung und Ausführung der Baugrube. Sie wählen die Art des Verbaus und beschreiben Maßnahmen der Wasserhaltung. Die Schülerinnen und Schüler konstruieren den Grundriss und Schnitt der Baugrube und berechnen die Bodenaushubmengen (Simpsonformel). |
Die Schülerinnen und Schüler legen die Maßnahmen zur Sicherung der Baugrube fest und berechnen die Abmessungen |
28 Ustd. 2.3 |
|
Baugrubensohle mit Arbeitsraum und ggf. Verbau |
|||
Böschungswinkel und Böschungsbreite |
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Baugrubenoberseite mit Schutzstreifen |
|||
Sie wählen auftragsbezogen eine geeignete Form der Wasserhaltung aus. |
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Sie konstruieren den Grundriss und Schnitt der Baugrube. Sie fertigen Zeichnungen der Baugruben und Gräben unter Berücksichtigung von Zeichnungsgrundlagen an. |
CAD |
||
Sie ermitteln für die geplante Baumaßnahme die Mengen zum Abtrag des Oberbodens und zum Aushub |
verschiedene Geometrien |
||
Fläche |
|||
Volumen – Simpsonformel |
|||
Auflockerung |
|||
Dichte von Böden |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihre Baugrubenplanung auf Vollständigkeit und Richtigkeit und vergleichen ihre berechneten Bodenaushubmengen mit dreidimensional ermittelten Ergebnissen. Sie beseitigen Qualitätsmängel und Fehler. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihre Baugrubenplanung auf Vollständigkeit und Richtigkeit. |
6 Ustd. 2.3 |
|
Sie wenden die 3-D-Funktion des Zeichenprogramms an, um die Bodenaushubmenge des Volumenkörpers zu ermitteln. Die Ergebnisse vergleichen sie mit ihren berechneten Bodenaushubmengen. |
|||
Sie erkennen und korrigieren Qualitätsmängel und Fehler. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise und ihre Rolle bei der Planung von Baugruben und Gräben. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Vorgehensweise und ihre Rolle bei der Planung von Baugruben und Gräben. |
2 Ustd. 2.3 |
LF 1 |
In der Kommunikation mit allen Auftragsbeteiligten wenden sie Berufssprache adressatengerecht an. |
In der Kommunikation mit allen Auftragsbeteiligten wenden sie Berufssprache adressatengerecht an. |
2 Ustd. |
Teambesprechung, Bauberatung, E-Mail |
| Lernfeld 2 | Baugruben planen |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
2.1
Ausgangsbedingungen erschließen
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.2
Maßnahmen zur Sicherung der Baugrube zusammenstellen
|
8 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.3
Zeichnungen und Berechnungen zur Herstellung der Baugrube erstellen
|
37 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
2.1
Ausgangsbedingungen erschließen
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Für ein Bauprojekt im städtischen Raum liegt ein Lageplan vor. Der Baugrund wurde im Bereich des geplanten Bauvorhabens untersucht. Analysieren Sie Lageplan und Bodengutachten, erschließen Sie sich die Verfahren und Begriffe zur Einordnung des Bodens und fassen Sie die wesentlichen Informationen unter Verwendung der Fachbegriffe adressatengerecht zusammen. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, bei der Planung von Zufahrten und Wegen für Bauwerke mitzuwirken und diese zeichnerisch darzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den betrieblichen Auftrag hinsichtlich vorhandener Planungsunterlagen, des Bebauungsplans sowie des vorhandenen Geländes (Topografie). |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den betrieblichen Auftrag. |
2 Ustd. 3.1 |
|
Sie sichten die Planungsunterlagen |
|||
Lageplan |
|||
Bebauungsplan |
|||
Ortssatzungen |
|||
Grundrisse und Schnitte |
|||
Höhenplan |
|||
Sie informieren sich über die Topografie. Dazu lesen sie aus dem Höhenplan den Geländeverlauf ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Möglichkeiten zur Ausführung befestigter Flächen (Platten- und Pflasterbeläge, Randeinfassung) und deren Aufbau. |
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Auftrag die Anforderungen zur Ausführung der befestigten Flächen |
5 Ustd. 3.1 |
|
geplante Nutzung |
|||
Bodenbeschaffenheit |
|||
Maße für Zufahrten, Wege und Stellplätze |
|||
Sie leiten aus den Angaben die Belastungsklasse ab. |
Belastungsklassen nach RStO 12, Tabellenbuch |
||
Sie informieren sich über Möglichkeiten zur Ausführung befestigter Flächen und Regelquerschnitte |
Tabellenbuch |
||
Aufbau |
|||
Materialarten und Materialdicken |
|||
Plattenbeläge |
|||
Pflasterbeläge |
|||
Sie recherchieren Varianten zur Gestaltung der Oberflächen und Abschlüsse |
|||
Verbände |
|||
Randeinfassungen |
|||
Rinnen und Mulden |
|||
Sie berücksichtigen dabei den Einsatz wiederverwertbarer und recycelter Baustoffe. |
Sie informieren sich über die Arten von wiederverwertbaren und recycelten Materialien, die Möglichkeiten für den Einsatz und deren Eignung. |
2 Ustd. 3.1 |
|
Die Schülerinnen und Schüler planen die Befestigung und deren Entwässerung (Gefälle, Gefälleberechnung, Linien- und Punktentwässerung) und ordnen Stellplätze nach Vorgabe des Bebauungsplans an. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich bei der Baubehörde über die Stellplatzsatzung und leiten daraus die notwendige Anzahl der Stellplätze ab. |
10 Ustd. 3.2 |
|
Sie ordnen unter Berücksichtigung des Bebauungsplans und der Bauherrenwünsche die Lage der Zufahrten und Stellplätze auf dem Grundstück an. Dabei berücksichtigen sie die notwendigen Maße für Zufahrten, Wege und Stellplätze. |
Skizze |
||
Sie wählen geeignete Materialien und Aufbauten für die Befestigung der Zufahrten, Wege und Stellplätze aus. |
|||
Sie entnehmen den Planungsunterlagen die Geländehöhen und vorhandene Anschlussmöglichkeiten für die Entwässerung. |
|||
Sie entwerfen entsprechend des Höhenprofils Ausführungsvarianten zur Ausprägung des Gefälles der Oberfläche und der Entwässerungsleitungen |
anerkannte Regeln der Technik |
||
sinnvolle Nutzbarkeit |
|||
Gefälleberechnung |
|||
Mindestgefälle |
|||
Sie informieren sich über Möglichkeiten zur Einleitung des Oberflächenwassers in die Abwasserleitungen |
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Punktentwässerung |
|||
Linienentwässerung |
|||
Dabei halten sie den Grad der Versiegelung so gering wie möglich. |
Sie diskutieren unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte den Grad der Versiegelung. |
2 Ustd. 3.2 |
|
Sie finden Möglichkeiten zur Herstellung gering versiegelter Flächen und schätzen die Auswirkungen auf Kosten und Umwelt ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für einen Entwurf nach nachhaltigen Gesichtspunkten. |
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für einen Entwurf nach nachhaltigen Gesichtspunkten. |
1 Ustd. 3.2 |
|
Die Schülerinnen und Schüler führen die planerische Darstellung aus. Hierzu erstellen sie einen Lageplan der Außenanlage unter Beachtung geltender Normen. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Lageplan der Außenanlage unter Beachtung geltender Normen. |
6 Ustd. 3.2 |
CAD |
Den Wegeaufbau zeichnen sie im Regelquerschnitt. |
Sie zeichnen den Regelquerschnitt des Wegeaufbaus im Detail. |
4 Ustd. 3.2 |
|
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse (editiert, geplottet) im Plenum und kontrollieren ihre Planung. Sie diskutieren diese und gehen dabei wertschätzend und respektvoll miteinander um. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Ausführung der Planung. |
5 Ustd. 3.1, 3.2 |
|
Sie korrigieren Fehler, editieren und plotten den Plan. |
|||
Sie präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. |
|||
Sie diskutieren die Ergebnisse und gehen dabei wertschätzend und respektvoll miteinander um. |
Deutsch/Kommunikation |
||
Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Ergebnisse unter den Aspekten der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen ihre Ergebnisse unter den Aspekten der Nachhaltigkeit |
2 Ustd. 3.2 |
|
Einsatz wiederverwertbarer und recycelter Materialien |
|||
geringe Versiegelung der Oberfläche |
|||
Förderung von Verdunstung und Mikroklima |
|||
Erhalt des Grundwasserspiegels |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Rolle als Teil des Teams. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Rolle als Teil des Teams. |
1 Ustd. 3.2 |
Deutsch/Kommunikation |
| Lernfeld 3 | Zufahrten und Wege planen |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
3.1
Planungsgrundlagen ermitteln
|
11 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
3.2
Zufahrten, Stellplätze und Wege planen
|
29 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
3.1
Planungsgrundlagen ermitteln
|
11 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Ihr Auftraggeber hat ein Baugrundstück erworben. Er beabsichtigt ein Wohnhaus und die entsprechenden Stellplätze, Zufahrten und Wege zu errichten. Informieren Sie sich über die rechtlichen und technischen Regelungen zur Ausführung der befestigten Flächen auch unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit. Stellen Sie die Informationen als Entscheidungsgrundlage für ihr Team zusammen und präsentieren Sie diese. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, ein Bauwerk im Bestand aufzunehmen und zu dokumentieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den betrieblichen Auftrag zur Aufnahme und Dokumentation eines bestehenden Bauwerkes. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den betrieblichen Auftrag und erfassen die geforderte Detaillierungsstufe des Aufmaßes. |
2 Ustd. 4.1 |
|
Sie sichten die Bestandsunterlagen |
|||
aktueller Flurkartenauszug |
|||
Grundbuchauszug |
|||
Lageplan |
|||
Grundrisse, Schnitte, Ansichten |
|||
Bauwerksbeschreibung |
|||
Fotos |
|||
Gegebenenfalls scannen, skalieren und drucken sie Bestandspläne als Arbeitsgrundlage für das Aufmaß. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über den Lebenszyklus von Bauwerken. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die einzelnen Phasen im Lebenszyklus von Bauwerken und damit verbundenen Aspekten der Nachhaltigkeit |
Verweis auf BIM – Building Information Modeling |
|
Herstellung |
|||
Roh- und Baustoffe |
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Potenzial für Wiederverwertung, Rückgewinnung und Recycling |
|||
Errichtung |
|||
Transport und Einbau |
|||
Nutzung |
|||
Energie- und Wasserverbrauch im Betrieb |
|||
Instandhaltung, Austausch und Modernisierung |
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Entsorgung |
|||
Rückbau des Bauwerks und Transport des Abbruchs |
|||
Abfallbewirtschaftung, Wiederverwertung, Rückgewinnung und Recycling |
|||
Deponierung |
|||
Sie recherchieren analoge Aufmaßmethoden (Aufmaßskizze, Maßband, Laser-Entfernungsmesser), digitale Aufmaßmethoden (Punktwolke), Fotodokumentation und Bauwerksbeschreibung (Bauwerksart und -struktur, Baustoffe) zur Erfassung von Bestandsbauwerken, auch mit Hilfe fremdsprachiger Medien. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick zu Aufmaßmethoden, deren Ergebnissen und Werkzeugen bzw. Hilfsmitteln |
8 Ustd. 4.1 |
|
analoge Aufmaßmethoden |
|||
Aufmaßskizze |
|||
Maßband |
|||
Gliedermaßstab |
|||
Laser-Entfernungsmesser |
|||
Werkzeug zum Freilegen von Konstruktionen |
|||
digitale Aufmaßmethoden |
LiDAR |
||
Punktwolken mithilfe 3D-Laserscanner |
|||
Fotodokumentation |
|||
Drohnen |
|||
Sie informieren sich über archivierte Grundlagen für das Aufmaß eines Bestandsbauwerks |
|||
Bilder und Zeichnungen |
|||
Bauwerksbeschreibungen |
|||
Bauwerksart und -struktur |
|||
Statik und Wärmeschutz |
|||
verwendete Baustoffe |
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Dafür nutzen sie auch fremdsprachige Medien. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Aufnahme eines Bauwerks im Bestand. Sie diskutieren und entscheiden sich im Team für Messinstrumente und Aufmaßmethoden. Dabei verhalten sie sich im Umgang miteinander kooperationsbereit und wertschätzend. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren auftragsbezogen verschiedene Methoden zur Bestandsdokumentation. Dabei verhalten sie sich im Umgang miteinander kooperationsbereit und wertschätzend. |
3 Ustd. 4.1 |
|
Sie informieren sich über rechtliche Rahmenbedingungen für die Begehung, Fotodokumentation und Speicherung von Aufnahmen |
|||
Datenschutz |
DSGVO |
||
Einwilligung für Aufnahmen in Privatbereichen |
|||
Aufnahmen ohne Abbildung von Personen |
|||
Anonymisieren sensibler Informationen |
|||
Urheberrecht |
UrhG |
||
Zulässigkeit von Aufnahmen öffentlich zugänglicher Plätze |
|||
Genehmigungspflicht für Aufnahmen im Innenbereich |
|||
Datensicherheit |
betriebliche IT-Richtlinien |
||
Sichere Speicherung – Passwortschutz, verschlüsselte Übertragung |
|||
keine Nutzung privater Cloud-Dienste ohne Freigabe |
|||
Sie entscheiden sich für eine Aufmaßmethode und listen den Arbeitsablauf sowie das auf die Baustelle mitzunehmende Equipment auf |
|||
Festlegung der zu dokumentierenden Bauteile und Bereiche |
Skizze oder Grundriss |
||
Packliste für das Equipment |
|||
Klärung der Speicherorte, Planung der Dateiablage |
Ordnerstruktur, Dateibenennungskonvention |
||
Sie erfassen die Anforderungen des Arbeits- und Unfallschutzes und integrieren entsprechende Maßnahmen bei Arbeitsablauf und Equipment. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen ein Aufmaß durch, halten dieses mit Hilfe von Aufmaßskizzen fest … |
Die Schülerinnen und Schüler führen ein systematisches Aufmaß durch |
4 Ustd. 4.1 |
Baustellenbesuch oder Aufmaß im Schulgebäude |
analoge Aufmaßmethoden |
|||
digitale Aufmaßmethoden |
|||
Dabei erfassen und dokumentieren sie das Bestandsbauwerk |
|||
Aufmaßskizzen |
|||
Protokoll |
|||
Fotostandorte dokumentieren |
|||
Sie beachten dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Anforderungen des Arbeits- und Unfallschutzes. |
|||
… und bereiten die Daten digital auf. Sie wenden beim Erstellen der Bauzeichnungen Vorschriften und Richtlinien an, insbesondere Symbole, Zeichen, Schriften und Schraffuren. |
Die Schülerinnen und Schüler bereiten die Daten digital auf |
4 Ustd. 4.2 |
|
verschlüsselte Übertragung |
|||
Anlegen der Ordnerstruktur |
|||
sichere Speicherung |
|||
Benennung nach Dateibenennungskonvention |
|||
Sie erstellen oder ergänzen die Bestandspläne in digitaler Form. |
CAD-Software |
||
Dabei beachten sie die geltenden Vorschriften und Richtlinien zur Darstellung von Grundrissen und Schnitten |
LF 1, 2 |
||
Symbole |
|||
Zeichen |
|||
Schraffuren |
|||
Beschriftung |
|||
Bemaßung |
Anordnung und erweiterte Inhalte der Maßketten |
||
Sie erstellen eine Fotodokumentation und Bauwerksbeschreibung unter Beachtung der Vorschriften zum Datenschutz, zur Datensicherheit und zum Urheberrecht. |
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren den Bestand mit einer Fotodokumentation und Baubeschreibung. |
8 Ustd. 4.2 |
Textverarbeitungs- und KI-Software |
Hierbei achten sie auf eine logische Gliederung und ein übersichtliches Layout. |
Vorlage |
||
Sie berücksichtigen die Grundlagen zum Datenschutz, zur Datensicherheit und zum Urheberrecht |
|||
Anonymisieren sensibler Informationen auf Fotos |
|||
sichere Speicherung und Übermittlung |
|||
Quellenangaben |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihre Pläne auf Plausibilität und ihre Dokumentation auf Vollständigkeit und Richtigkeit und nehmen Verbesserungen vor. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Ergebnisse ihrer Bestandsdokumentation |
2 Ustd. 4.2 |
|
Plausibilität |
|||
digital erfasste Maße und Kubaturen |
|||
Deutung von Einbauten und Konstruktionselementen |
|||
Vollständigkeit |
Detailierungsstufe gem. Festlegung im Auftrag |
||
Richtigkeit |
|||
Sie nehmen ggf. Verbesserungen vor und korrigieren Fehler. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsprozess und ihre Ergebnisse, auch im Hinblick auf den Ressourceneinsatz und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten im Team. Sie beurteilen selbstkritisch ihr Verhalten im Team und nehmen konstruktives Feedback an. |
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. Dabei geben sie sich gegenseitig konstruktives Feedback. |
5 Ustd. |
|
Sie reflektieren ihren Arbeitsprozess, ihre Ergebnisse, auch im Hinblick auf den Ressourceneinsatz sowie ihre Fähigkeiten zum schnellen Erfassen der wesentlichen Bestandteile |
|||
Statik eines Gebäudes |
|||
gezieltes Vereinfachen der aufzunehmenden Konstruktion |
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Sie diskutieren Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich |
Ableiten einer Checkliste |
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Zeitaufwand |
|||
nötige Anzahl der am Aufmaß Beteiligten |
|||
Quantität |
|||
Qualität |
|||
Sie schätzen ihre Rolle als Teil des Teams ein und sind sich ihrer Verantwortung bei der Schaffung der Grundlagen für die eigentliche Planung bewusst. |
| Lernfeld 4 | Bauwerke im Bestand dokumentieren |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
4.1
Bestandsaufmaß vorbereiten und durchführen
|
23 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.2
Bestandsdokumentation erstellen
|
17 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
4.1
Bestandsaufmaß vorbereiten und durchführen
|
23 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Ihr Auftraggeber hat ein Baugrundstück mit einem Bestandsbauwerk erworben. Das Bauwerk soll umgebaut werden. Sie werden beauftragt, für die weitere Planung ein Aufmaß zu erstellen. Sichten Sie die Bestandsunterlagen und informieren Sie sich über die einzelnen Phasen im Lebenszyklus von Bauwerken und damit verbundenen Aspekten der Nachhaltigkeit. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Aufmaßmethoden und führen Sie das Aufmaß mit einer geeigneten Methode durch. Präsentieren Sie die Aufmaßskizzen bzw. die Punktwolke im Plenum. |
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu |
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| Lernfeld 4 | Bauwerke im Bestand dokumentieren | |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Erstellung eines Aufmaßes (Methoden, Fachbegriffe digitaler Anwendungen, Werkzeuge) auch mit Hilfe fremdsprachiger Medien. Dabei fertigen sie ein bautechnisches Glossar mit Bezeichnungen in englischer und deutscher Sprache an. Sie erschließen sich auftragsbezogen die Bauwerksart und -struktur sowie Baustoffe im Bestandsbauwerk auch anhand englischsprachiger Exposés und erweitern mit den Fachbegriffen das Glossar. |
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Didaktisch-methodische Hinweise:Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik dient der Erweiterung des Grundvokabulars. Anknüpfungspunkte bilden vor allem die Anwendung englischsprachiger digitaler Anwendungen sowie die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams bei Bauprojekten. Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fachwörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Software und Internetquellen dienlich. Für die Festigung der Fachtermini zur Beschreibung der Bauwerke im Bestand empfiehlt es sich, diese mittels vielfältiger Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen. |
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Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Geschosse von Bauwerken in einschaligem Mauerwerk zu konstruieren und diese in Grundrissen darzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
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Die Schülerinnen und Schüler analysieren die planerischen und konstruktiven Vorgaben eines betrieblichen Auftrags. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den betrieblichen Auftrag. |
2 Ustd. 5.1, 5.2 |
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Sie sichten die planerischen Vorgaben |
Ideensammlung, Skizzen aus dem Kundengespräch |
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Funktion und Standort des Bauwerks |
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Raumprogramm |
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Nutzflächen, Grundflächenzahl (GRZ), Geschossflächenzahl (GFZ) |
LF 1 |
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Sie tragen die konstruktiven Vorgaben zusammen |
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Bauweise (einschalig) |
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Abmessungen |
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statische Anforderungen |
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bauphysikalische Anforderungen |
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Wärmeschutz |
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Schallschutz |
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Feuchteschutz |
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Brandschutz |
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Dazu erfassen sie auch die vorgegebene Arbeitsweise (zwei-, dreidimensionale Darstellung und modellbasiert). |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen die Möglichkeiten der planerischen Darstellung |
2 Ustd. 5.2 |
Beispiele für Darstellungsformen |
zweidimensional |
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dreidimensional |
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modellbasiert |
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Sie erfassen die vorgegebene Arbeitsweise. |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Funktionen von einschalig gemauerten Bauwerken (Wandarten und Wandaufgaben), über anzuwendende technische Regeln und Vorschriften (Maßordnung im Hochbau, künstliche Mauersteine, Steinformate, normgerechte Mauersteinbezeichnung) und unterscheiden das Mauern im Normal- und Dünnbettverfahren. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Funktionen von einschalig gemauerten Bauwerken |
26 Ustd. 5.1, 5.2 |
berufsbezogenes Englisch |
Raumabschluss |
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statische Funktion |
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tragend |
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nicht tragend |
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aussteifend |
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bauphysikalische Funktionen |
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Wärmeschutz |
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Schallschutz |
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Feuchteschutz |
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Brandschutz |
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Sie verschaffen sich einen Überblick über die Wandkonstruktionen |
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einschalig |
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mehrschalig |
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Sie recherchieren die Maßsysteme im Hochbau |
Bauzeichnungen mit verschiedenen Beispielen |
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Dezimalsystem |
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Achtelmetersystem |
Berechnungen |
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Baurichtmaß |
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Baunennmaß |
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Sie stellen eine Übersicht zu künstlichen Mauersteinen zusammen |
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Materialien, Eigenschaften, Einsatzfelder |
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Steinformate in Abhängigkeit von |
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Normalfuge |
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Dünnbettfuge |
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normgerechte Mauersteinbezeichnung |
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Sie recherchieren die für sie geltenden betrieblichen Vorgaben (Vorlagen, Templates), die Grundlagen der anzuwendenden Arbeitsweise (Auftraggeberinformationsanforderungen) sowie die Anforderungen an ihren Arbeitsplatz (Software, Systemanforderungen, Arbeitsschutz) mit Hilfe digitaler Medien, auch in einer Fremdsprache. Sie informieren sich über die Inhalte und Darstellung von Grundrissen und Modellen (Detaillierungsgrad). |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Planungsphasen nach Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). |
10 Ustd. 5.2 |
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Sie recherchieren die Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) |
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Ziele der Anwendung |
Projektphase |
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Detaillierungsgrad |
LOIN-Stufen (Level of Information Need) |
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Austauschformate und Softwarevorgaben |
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Prozesse und Verantwortlichkeiten |
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Sie stellen anhand des geforderten Detaillierungsgrades notwendige Inhalte und die Darstellung in den Grundrissen und Modellen zusammen |
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Welche Informationen? |
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In welcher Qualität? |
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Zu welchem Zeitpunkt? |
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Für welchen Zweck? |
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Sie machen sich mit den Anforderungen an ihren Arbeitsplatz vertraut |
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Software |
Tutorials |
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Systemanforderungen |
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Arbeitsschutz |
DGUV Information 215-410: Bildschirm- und Büroarbeitsplätze |
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Dafür recherchieren sie auch mit Hilfe digitaler Medien, auch in einer Fremdsprache. |
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Sie erfassen die für dieses Projekt anzuwendenden Vorlagen/Templates. |
schulinterne Vorgaben |
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Die Schülerinnen und Schüler planen den Grundriss (Skizzen) und legen die Maße des Bauwerks fest. |
Die Schülerinnen und Schüler skizzieren den Grundriss und legen die Maße des Bauwerkes fest |
6 Ustd. 5.2 |
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Raumgrößen |
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Wandstärken |
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Lage und Größe der Öffnungen |
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Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich unter Berücksichtigung der bauphysikalischen Aspekte (Tragfähigkeit, Schall- und Wärmeschutz), der Wirtschaftlichkeit und der Aspekte der Nachhaltigkeit für eine Mauerwerkskonstruktion. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen die auftragsbezogenen bauphysikalischen Anforderungen |
6 Ustd. 5.1 |
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Tragfähigkeit |
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Wärmeschutz |
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Schallschutz |
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Feuchteschutz |
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Brandschutz |
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Sie diskutieren Aspekte der Wirtschaftlichkeit und der Nachhaltigkeit |
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Einflussfaktoren auf Baukosten |
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Transportwege |
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Materialkosten |
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Energiekosten |
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Lohnkosten |
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Maschinenkosten |
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regionale Baustoffe |
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Wiederverwendbarkeit |
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Sie entscheiden sich unter Berücksichtigung aller Aspekte für eine einschalige Mauerwerkskonstruktion. |
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Die Schülerinnen und Schüler konstruieren ein Geschoss des Bauwerks und stellen dieses im dazugehörigen Grundriss in unterschiedlichen Planungsphasen (Entwurfsplanung, Ausführungsplanung) dar. |
Die Schülerinnen und Schüler konstruieren modellbasiert ein Geschoss des Bauwerks und stellen dieses im dazugehörigen Grundriss in unterschiedlichen Planungsphasen dar |
18 Ustd. 5.2, 5.3 |
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Entwurfsplanung M 1:100 |
HOAI LPH 3 |
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Raumbezeichnung |
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Raumflächen |
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feste Einbauten |
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Wandstärken |
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tragende Wände |
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Tür- und Fensteröffnung mit Anschlagsrichtung |
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Ausführungsplanung M 1:50 |
HOAI LPH 5 |
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vollständige Maßketten |
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genaue Definition der Baustoffe |
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Positionierung von Fenstern, Türen und anderen festen Einbauten |
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Sie ermitteln Flächen und Volumen und bereiten diese für die Ausschreibung (Leistungsverzeichnis nach Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) vor. |
Sie ermitteln rechnerisch und digital Flächen sowie Volumen |
22 Ustd. 5.3, 5.4 |
Beispiele |
Bodenfläche |
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Wandfläche |
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Raumvolumen |
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Abzug von Öffnungen |
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Sie informieren sich über die Grundlagen der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen |
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Mengenermittlung, z. B. Mauerwerk |
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Leistungsverzeichnis (LV) |
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Submission |
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Vergabearten |
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Sie bereiten die Ausschreibung vor. Dazu ermitteln sie die aus den Berechnungen in das LV aufzunehmenden Mengen. |
Tabellenbuch: Baustoff- und Arbeitszeitbedarf |
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Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren und korrigieren ihre Planung hinsichtlich der Einhaltung der Maßordnung im Hochbau, der Modellierungsrichtlinien und der zeichnerischen Darstellung. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Ergebnisse ihrer Planung hinsichtlich |
2 Ustd. 5.2, 5.3 |
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Plausibilität |
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Konstruktionsaufbau |
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Wärme-, Schall-, Brand- und Feuchteschutz |
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Vollständigkeit entsprechend der Modellierungsrichtlinien |
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geforderte Informationstiefe der entsprechenden Planungsphase |
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geforderte Informationstiefe entsprechend AIA |
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Richtigkeit in Bezug auf die zeichnerische Darstellung |
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Bemaßungsrichtlinien |
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Einhaltung der Maßordnung im Hochbau |
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Linienstärken und Schraffuren |
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Sie nehmen ggf. Verbesserungen vor und korrigieren Fehler. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Konstruktionsprozess (zwei-, dreidimensional und modellbasiert) hinsichtlich Arbeitseffizienz auch bei Änderungen im Vergleich zu Mitlernenden. |
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. |
6 Ustd. 5.1 - 5.4 |
Reflexionsraster |
Sie vergleichen die Ergebnisse und diskutieren Optimierungsmöglichkeiten zwei-, dreidimensionaler und modellbasierter Planung hinsichtlich |
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Zeitaufwand und Arbeitseffizienz |
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Quantität |
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Qualität |
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Sie gehen bei der Präsentation und Diskussion wertschätzend und respektvoll miteinander um. |
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Sie reflektieren ihre Fähigkeiten |
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schnelles Erfassen der wesentlichen Bestandteile |
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Ableiten der Statik eines Gebäudes |
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gezieltes Vereinfachen der aufzunehmenden Konstruktion |
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Sie schätzen ihre Rolle als Teil des Teams ein und sind sich ihrer Verantwortung bei der Schaffung der Grundlagen für die Planung bewusst. |
| Lernfeld 5 | Grundrisse von Bauwerken konstruieren |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 100 Ustd. |
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| Lernsituationen |
5.1
Wandarten und Mauersteine auswählen
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24 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5.2
Entwurfspläne erstellen
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42 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5.3
Ausführungspläne erstellen
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13 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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5.4
Auszug aus dem Leistungsverzeichnis erstellen
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21 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
5.1
Wandarten und Mauersteine auswählen
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24 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Das Architekturbüro, in dem Sie als Bautechnische Konstrukteurin bzw. Bautechnischer Konstrukteur tätig sind, erhält den Auftrag zur Planung eines zweigeschossigen Reihenhauses. Ihr Vorgesetzter erteilt Ihnen die Aufgabe, einen Vorschlag für eine Außenwand aus künstlichen Mauersteinen als Entscheidungsgrundlage für die Bauherren zu erarbeiten. Analysieren Sie die planerischen Vorgaben des Reihenhauses und informieren Sie sich über mögliche Wandkonstruktionen und Mauerwerksarten. Zu berücksichtigen ist, wie sich unterschiedliche Materialien auf den Schallschutz, die Wärmedämmung und die spätere Nutzung der Räume auswirken. Präsentieren Sie die Informationen als Entscheidungsgrundlage, formulieren Sie eine Empfehlung und erläutern Sie diese. |
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu |
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| Lernfeld 5 | Grundrisse von Bauwerken konstruieren | |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Herstellung einschalig gemauerter Bauwerke und anzuwendende technische Regeln (Funktionen, Konstruktionsvarianten, Materialien, Eigenschaften, Einsatzfelder, Steinformate, Mauersteinbezeichnungen). Sie geben wesentliche Punkte mündlich und schriftlich wieder. Dazu nutzen sie auch englischsprachige Baubeschreibungen, erschließen sich die Fachbegriffe in der Fremdsprache und erweitern das Glossar. |
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Didaktisch-methodische Hinweise:Die Aneignung einer fachbezogenen Lexik dient der Erweiterung des Grundvokabulars. Anknüpfungspunkt bilden vor allem die Nutzung englischsprachiger digitaler Anwendungen sowie die Kommunikation und Kooperation in internationalen Teams bei Bauprojekten. Zum Erwerb des fachspezifischen Sprachschatzes sind Fachwörterbücher, Lehrbücher und Arbeitshefte sowie Software und Internetquellen dienlich. Für die Festigung der Fachtermini zur Beschreibung der Konstruktionsvarianten und Baumaterialien empfiehlt es sich, diese mittels vielfältigen Übungen in mündlicher sowie schriftlicher Form durchzuführen. |
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