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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 10
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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 10
Arbeitsmaterial
Berufsschule - duale Berufsausbildung
Verfahrensmechaniker Glastechnik / Verfahrensmechanikerin Glastechnik
2026
Das Arbeitsmaterial ist ab 1. August 2026 freigegeben.
Das Arbeitsmaterial basiert auf dem Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker Glastechnik und Verfahrensmechanikerin Glastechnik (Beschluss der Bildungsministerkonferenz vom 12.12.2025 für die Kultusministerkonferenz) und der Verordnung über die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker Glastechnik und zur Verfahrensmechanikerin Glastechnik (VerfGlasAusbV) vom 16.12.2025 (BGBl. I Nr. 336).
Das Arbeitsmaterial wurde am
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Radebeul
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul
https://www.lasub.smk.sachsen.de
unter Mitwirkung von
| Michael Fischer | Torgau |
| Janett Griethe | Torgau |
2026 erarbeitet.
HERAUSGEBER
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Die Verfassung des Freistaates Sachsen fordert in Artikel 101 für das gesamte Bildungswesen:
„(1) Die Jugend ist zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zur Nächstenliebe, zum Frieden und zur Erhaltung der Umwelt, zur Heimatliebe, zu sittlichem und politischem Verantwortungsbewusstsein, zu Gerechtigkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zu beruflichem Können, zu sozialem Handeln und zu freiheitlicher demokratischer Haltung zu erziehen.“
Das Sächsische Schulgesetz legt in § 1 fest:
„(2) Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.
(3) Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen. …“
Für die Berufsschule gilt gemäß § 8 Abs. 1 des Sächsischen Schulgesetzes:
„Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvorbereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierenden Abschlüssen.“
Neben diesen landesspezifischen gesetzlichen Grundlagen sind die in der „Rahmenvereinbarung über die Berufsschule“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. März 2015 in der jeweils geltenden Fassung) festgeschriebenen Ziele umzusetzen.
Technologische, wirtschaftliche und strukturelle Veränderungen erforderten die Neuordnung des dreijährigen Ausbildungsberufes Verfahrensmechaniker Glastechnik und Verfahrensmechanikerin Glastechnik. Das Berufsbild entwickelte sich in Richtung Produktionsprozesse und Prozesssteuerung weiter. In den Mittelpunkt der beruflichen Praxis rücken der Prozess der Steuerung der Glasherstellung sowohl von Flachglas als auch von Hohlglas, die Analyse von Störungen und Produktfehlern sowie die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen.
Verfahrensmechaniker Glastechnik und Verfahrensmechanikerinnen Glastechnik werden in industriellen Unternehmen oder Glashütten eingesetzt. Sie programmieren und bedienen halb- und vollautomatische Maschinen und Anlagen und nutzen Messgeräte zur Prozess- und Qualitätskontrolle.
Die berufliche Tätigkeit des Verfahrensmechanikers Glastechnik und der Verfahrensmechanikerin Glastechnik erfordert neben technischem Verständnis, handwerklichem Geschick und logischem Denken vor allem Sorgfalt, Genauigkeit und Aufmerksamkeit. Daneben sind Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Flexibilität, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit sowie die Fähigkeit, das eigene Entscheiden und Handeln reflektieren und weiterentwickeln zu können, Voraussetzung für die berufliche Tätigkeit von Verfahrensmechanikern Glastechnik und Verfahrensmechanikerinnen Glastechnik.
Im Rahmen der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Glastechnik und zur Verfahrensmechanikerin Glastechnik werden insbesondere folgende berufliche Qualifikationen erworben:
Die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele der Berufsschule ist auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz gerichtet. Diese entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz sowie in Methoden- und Lernkompetenz. Den Ausgangspunkt des Unterrichts und des Lernens der Schülerinnen und Schüler bilden berufliche Handlungen. Diese Handlungen sollen im Unterricht didaktisch reflektiert als Lernhandlungen gedanklich nachvollzogen oder exemplarisch ausgeführt, selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden. Damit fördern sie ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit und integrieren technische, sicherheitstechnische, ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte, nutzen die berufspraktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen soziale Prozesse, z. B. der Interessenklärung oder der Konfliktbewältigung.
Der KMK-Rahmenlehrplan des Ausbildungsberufes ist vor diesem Hintergrund nach Lernfeldern strukturiert. Die Stundentafel des Bildungsganges gliedert sich in den Pflichtbereich mit dem berufsübergreifenden Bereich und dem berufsbezogenen Bereich sowie den Wahlbereich.
Die Lernfelder der sächsischen Stundentafel sind mit den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplanes weitestgehend identisch. Zur fachlichen Vertiefung wurde im 1. Ausbildungsjahr der Stundenumfang des Lernfeldes 2 „Roh-, Werk- und Hilfsstoffe annehmen, transportieren und lagern sowie Gemenge herstellen“ um 40 Unterrichtsstunden erhöht.
Für die vom Blockunterricht abweichenden Organisationsformen ist die Stundentafel für den berufsbezogenen Bereich basierend auf der VwV Stundentafeln bbS in der jeweils geltenden Fassung von den Schulen in eigener Verantwortung anzupassen.
Die Struktur der Lernfelder orientiert sich in Aufbau und Zielsetzung an Arbeits- und Geschäftsprozessen eines glaserzeugenden Unternehmens mit den Einsatzgebieten Flachglas- und Hohlglaserzeugung. Die Zielformulierungen innerhalb der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes beschreiben den Qualifikationsstand und die Kompetenzen am Ende des Lernprozesses. Ergänzt durch die Inhalte umfassen sie den Mindestumfang zu vermittelnder Kompetenzen.
Auf Grund der sich schnell entwickelnden beruflichen Anforderungen sind die Inhalte weitgehend offen formuliert. Diese Struktur fördert und fordert die Einbeziehung neuer Entwicklungen und Tendenzen in den Unterricht.
Die Lernfelder sind logisch angeordnet und bauen spiralcurricular aufeinander auf. Die Umsetzung sowie die zeitliche Abfolge der Lernfelder sind unter Beachtung des spiralcurricularen Aufbaus im Lehrerteam abzustimmen.
Kommunikative und fremdsprachliche Kompetenzen werden integrativ in den Lernfeldern entwickelt.
Die Ausbildung wird durch die gestreckte Abschlussprüfung in zwei Ausbildungsphasen gegliedert. Die Lernfelder 1 bis 6 sind Grundlage für den Teil 1 der Abschlussprüfung. Die Abgrenzung zwischen den Ausbildungsjahren ist hinsichtlich der zeitlichen Planung in der Ausbildungsordnung und in Bezug auf die Prüfungen einzuhalten.
Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes ist in den Schulen vor Ort zu leisten. Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsituationen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Die Branchenvielfalt sollte dabei Berücksichtigung finden. Lernsituationen konkretisieren die Vorgaben des Lernfeldes und werden mittels curricularer Analyse aus diesen abgeleitet.
Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein. Die Lernfelder bieten umfassende Möglichkeiten, den sicheren, sachgerechten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit traditionellen und digitalen Medien zu thematisieren. Sie beinhalten vielfältige, unmittelbare Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen, deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie Bezüge zur eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Die Umsetzung der Lernsituationen unter Einbeziehung dieser Perspektiven trägt aktiv zur weiteren Lebensorientierung, zur Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler, zum selbstbestimmten Handeln und damit zur Stärkung der Zivilgesellschaft bei.
Inhalte mit politischem Gehalt werden mit den damit in Verbindung stehenden fachspezifischen Arbeitsmethoden der politischen Bildung umgesetzt. Dafür eignen sich u. a. Rollen- und Planspiele, Streitgespräche, Pro- und Kontra-Debatten, Podiumsdiskussionen oder kriterienorientierte Fall-, Konflikt- und Problemanalysen.
Für Inhalte mit Anknüpfungspunkten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eignen sich insbesondere die didaktischen Prinzipien der Visionsorientierung, des Vernetzenden Lernens sowie der Partizipation. Vernetztes Denken bedeutet hier die Verbindung von Gegenwart und Zukunft einerseits und ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des eigenen Handelns andererseits.
Die Digitalisierung und der mit ihr verbundene gesellschaftliche Wandel erfordern eine Vertiefung der informatischen Bildung. Ausgehend von den Besonderheiten des Bildungsganges begründet der Charakter der beruflichen Qualifikationen einen permanenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie berufsbezogener Software, die zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz erforderlich sind.
Unter Beachtung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung und entsprechender schulorganisatorischer Regelungen. Bis zu 25 % der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Unterrichtes in jedem Ausbildungsjahr können für den anwendungsbezogenen gerätegestützten Unterricht genutzt werden, wobei eine Klassenteilung möglich ist. Die konkrete Planung obliegt der Schule.
Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unterricht gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Das Lernen erfolgt in vollständigen Handlungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen selbstständig planen, durchführen, überprüfen, gegebenenfalls korrigieren und schließlich bewerten.
Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen. Des Weiteren ist eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den beteiligten Lehrkräften des berufsübergreifenden und berufsbezogenen Bereiches sowie der in einem Lernfeld unterrichtenden Lehrkräfte notwendig.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Lern- und Arbeitstechniken anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln sowie Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu bewerten. Darüber hinaus ist bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein zu entwickeln, dass Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen und lebenslangen Lernen wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben sind.
| Unterrichtsfächer und Lernfelder | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 37 | 37 | 37 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 13 | 13 | 13 | |
| Deutsch/Kommunikation | 3 | 3 | 3 | |
| Englisch | 2 | 1 | - | |
| Gemeinschaftskunde | 2 | 2 | 3 | |
| Wirtschaftskunde | 3 | 3 | 3 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 2 | 2 | 2 | |
| Sport | 1 | 2 | 2 | |
| Berufsbezogener Bereich1 | 24 | 24 | 24 | |
| 1 | Prozess- und Arbeitsabläufe für die Glaserzeugung planen | 3 | - | - |
| 2 | Roh-, Werk- und Hilfsstoffe annehmen, transportieren und lagern sowie Gemenge herstellen | 92 | - | - |
| 3 | Glaserzeugung überwachen | 6 | - | - |
| 4 | Bauteile aus Metall für die Glaserzeugung herstellen | 6 | - | - |
| 5 | Schmelzaggregate und -anlagen überwachen, reinigen und warten | - | 6 | - |
| 6 | Pneumatische steuer- und regelungstechnische Elemente einbauen, erweitern und prüfen | - | 4,5 | - |
| 7 | Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten vorbereiten | - | 6 | - |
| 8 | Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten in Betrieb nehmen | - | 4,5 | - |
| 9 | Industrielle Glasprodukte anwendungsbezogen herstellen | - | - | 7,5 |
| 10 | Maschinen und Anlagen für die Glasherstellung instand halten | - | - | 6 |
| 11 | Gläser entspannen, prüfen, nachverarbeiten, verpacken und lagern | - | - | 7,5 |
| Wahlbereich3 | 2 | 2 | 2 | |
In diesem Kontext wird auf die Handreichung „Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehrpläne“ (LaSuB 2022) verwiesen.
Diese Handreichung bezieht sich auf die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in den Schularten Berufsschule, Berufsfachschule und Fachschule und enthält u. a. Ausführungen
sowie das Glossar.
Darüber hinaus wird die Verwendung der Handreichung „Operatoren in der beruflichen Bildung“ (LaSuB 2021) empfohlen. Das Material unterstützt die Standardisierung von Operatoren in Aufträgen und Aufgaben sowie die Transparenz in den Anforderungen bei der Umsetzung von beruflichen Handlungssituationen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung.
Sächsische Lehrkräfte können in der dynamischen Lehrplandatenbank ergänzend zu den Lehrplänen und Arbeitsmaterialien auf eine vielfältige Auswahl von Dokumenten und Web-Links sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für das Selbstlernen der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen.
Die Verfügbarkeit dieser Materialien in den Lehrplänen, Arbeitsmaterialien und Stundentafeln ist durch ein Symbol gekennzeichnet, welches sich rechts neben den Lehrplanzielen und -inhalten oder Lernfeldern befindet. Das Materialangebot ist ausschließlich nach der Anmeldung im Schulportal für sächsische Lehrkräfte abrufbar. Es wird sukzessive erweitert.
Ein wichtiges Unterstützungsmaterial stellen die verknüpften curricularen Analysen und exemplarischen Lernsituationen dar. Die Mitglieder der sächsischen Lehrplankommissionen leiten aus dem Rahmenlehrplan detaillierte curriculare Analysen ab, die die im Rahmenlehrplan festgelegten Kompetenzen konkretisieren. Die zu entwickelnden Teilkompetenzen sowie die zu unterrichtenden Inhalte der Lernfelder sind präzisiert und mit Zeitrichtwerten versehen.
Auf der Grundlage der curricularen Analysen werden didaktisch aufbereitete exemplarische Lernsituationen entwickelt. Ausgangspunkte dieser Lernsituationen sind geeignete Aufträge und Handlungsergebnisse unter Beachtung der Abläufe von Arbeits- bzw. Geschäftsprozessen.
Für die Lernfelder, die Kompetenzbeschreibungen zum berufsbezogenen Fremdsprachenerwerb enthalten, haben die Lehrplankommissionen Hinweise zur Umsetzung entwickelt, die ebenfalls in der Lehrplandatenbank zur Verfügung gestellt werden.
Berufsbezogenes Englisch bildet die Integration der Fremdsprache in die Lernfelder ab.
Der Englischunterricht im berufsübergreifenden Bereich gemäß den Vorgaben der Stundentafel und der Unterricht im berufsbezogenen Englisch stellen eine Einheit dar. Es werden gezielt Kompetenzen entwickelt, die die berufliche Mobilität der Schülerinnen und Schüler in Europa und in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt unterstützen.
Der Englischunterricht orientiert auf eine weitgehend selbstständige Sprachverwendung mindestens auf dem Niveau B1 des KMK-Fremdsprachenzertifikats[1], das sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientiert. Dabei werden die vorhandenen fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion um berufliche Handlungssituationen erweitert. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollten motiviert werden, sich den Anforderungen des Niveaus B2 zu stellen.
Grundlage für den berufsbezogenen Englischunterricht bilden die in den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans formulierten fremdsprachlichen Aspekte. Der in den Lernfeldern integrativ erworbene Fachwortschatz wird in vielfältigen Kommunikationssituationen angewandt sowie orthografisch und phonetisch gesichert. Relevante grammatische Strukturen werden aktiviert. Der Unterricht strebt den Erwerb grundlegender interkultureller Handlungsfähigkeit mit dem Ziel an, mehr Sicherheit im Umgang mit fremdsprachigen Kommunikationspartnern zu entwickeln. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, im beruflichen Kontext erfolgreich zu kommunizieren.
Der Unterricht im berufsbezogenen Englisch ist weitgehend in der Fremdsprache zu führen und handlungsorientiert auszurichten. Dies kann u. a. durch Projektarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele geschehen. Dazu sind die Simulation wirklichkeitsnaher Situationen im Unterricht, die Nutzung von Medien und moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Einüben und Anwenden von Lern- und Arbeitstechniken eine wesentliche Voraussetzung.
Vertiefend kann berufsbezogenes Englisch im Wahlbereich angeboten werden. Empfehlungen dazu werden in den berufsgruppenbezogenen Modulen des Lehrplans Englisch für die Berufsschule/Berufsfachschule gegeben.
Die Teilnahme an den Prüfungen zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen Niveau B1 oder Niveau B2 in der beruflichen Bildung in einem berufsrelevanten Bereich kann von den Schülerinnen und Schülern in Abstimmung mit der Lehrkraft für Fremdsprachen individuell entschieden werden.
Die Niveaubeschreibung des KMK-Fremdsprachenzertifikats weist folgende Anforderungen in den einzelnen Kompetenzbereichen aus:
Rezeption: Gesprochenen und geschriebenen fremdsprachigen Texten Informationen entnehmen
Hör- und Hörsehverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen Texten in berufstypischen Situationen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexere berufstypische Texte global, selektiv und detailliert verstehen, wenn in natürlichem Tempo und in Standardsprache gesprochen wird, auch wenn diese leichte Akzentfärbungen aufweist.
Leseverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen berufstypischen Texten zu teilweise weniger vertrauten Themen aus bekannten Themenbereichen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexe berufstypische Texte, auch zu wenig vertrauten und abstrakten Themen aus bekannten Themenbereichen, global, selektiv und detailliert verstehen.
Produktion: Fremdsprachige Texte erstellen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufstypische Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufstypische Texte aus bekannten Themenbereichen verfassen.
Mediation: Textinhalte in die jeweilige Sprache übertragen und in zweisprachigen Situationen vermitteln
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können fremdsprachlich dargestellte berufliche Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch wiedergeben. Sie können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel in deutscher Sprache dargestellte Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache übertragen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt komplexer fremdsprachlicher berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch sowohl wiedergeben als auch zusammenfassen. Sie können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel den Inhalt komplexer berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen in deutscher Sprache sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache sowohl übertragen als auch zusammenfassen.
Interaktion: Gespräche in der Fremdsprache führen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um vertraute Themen geht, in der Fremdsprache weitgehend sicher bewältigen, sofern die am Gespräch Beteiligten kooperieren, dabei auch eigene Meinungen sowie Pläne erklären und begründen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um komplexe Themen aus bekannten Themenbereichen geht, in der Fremdsprache sicher bewältigen, dabei das Gespräch aufrechterhalten, Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen.
[1] Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/1998/1998_11_20-Fremdsprachen-berufliche-Bildung.pdf
| Lernfeld 1 | Prozess- und Arbeitsabläufe für die Glaserzeugung planen | | |
| Lernfeld 2 | Roh-, Werk- und Hilfsstoffe annehmen, transportieren und lagern sowie Gemenge herstellen | | |
| Lernfeld 3 | Glaserzeugung überwachen | | |
| Lernfeld 4 | Bauteile aus Metall für die Glaserzeugung herstellen | | |
| Lernfeld 5 | Schmelzaggregate und -anlagen überwachen, reinigen und warten | ||
| Lernfeld 6 | Pneumatische steuer- und regelungs-technische Elemente einbauen, erweitern und prüfen | ||
| Lernfeld 7 | Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten vorbereiten | ||
| Lernfeld 8 | Produktionsanlagen für die Herstellung von industriellen Glasprodukten in Betrieb nehmen | ||
| Lernfeld 9 | Industrielle Glasprodukte anwendungsbezogen herstellen | ||
| Lernfeld 10 | Maschinen und Anlagen für die Glasherstellung instand halten | ||
| Lernfeld 11 | Gläser entspannen, prüfen, nachverarbeiten, verpacken und lagern |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Prozess- und Arbeitsabläufe für die Glaserzeugung zu planen und darzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand eines Arbeitsauftrags die betriebliche Struktur. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Arbeitsauftrag zur betrieblichen Struktur. |
4 Ustd. |
Arbeitsauftrag zur konkreten Erkundung des Betriebes |
Sie beschaffen sich Informationen bei einem Betriebsrundgang sowie aus analogen und digitalen Medien: |
|||
Flyer |
|||
Organigramme |
|||
Sie beschreiben die betriebliche Struktur und berücksichtigen dabei |
|||
betriebliche Funktionsbereiche |
|||
Verwaltung |
|||
Lager |
|||
Wareneingang |
|||
Produktion |
|||
Qualitätskontrolle |
|||
Versand |
|||
Sozialräume |
|||
Arbeits- und Materialfluss |
Workflow |
||
Zusammenhang der betrieblichen Funktionsbereiche |
|||
Orientierung und Sicherheit |
|||
typische Tätigkeiten |
|||
Für die Arbeitsprozesse der Glaserzeugung erfassen sie die Sicherheitsaspekte und die Maßnahmen für den Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln spezifische Sicherheitsaspekte innerhalb der Arbeitsprozesse der Glaserzeugung: |
1 Ustd. 1.2 |
Lernfeld (LF) 2 und LF 4: Arbeitsschutz |
Hitzeschutz |
|||
Schutz vor Schnittverletzungen |
|||
Ordnung und Sauberkeit |
|||
Verhalten in Notfällen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über relevante Vorschriften, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsaspekte (Betriebsanweisungen, Sicherheitszeichen und Gefahrstoffsymbole, Sicherheitsdatenblätter, Arbeits- und Umweltschutz, persönliche Schutzausrüstung) sowie allgemeine und betriebliche Qualitätsstandards auch mit Hilfe digitaler Medien. |
Sie erfragen allgemeine und spezifische Maßnahmen des Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutzes: |
3 Ustd. 1.2 |
|
betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) |
|||
betriebliche Vorsorge, Betriebsarzt |
|||
betriebliche Gesundheitsförderung |
|||
betriebliches Eingliederungsmanagement |
|||
Einhaltung der Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, Fachkraft für Arbeitssicherheit |
|||
Auslage relevanter rechtlicher Regelungen und betrieblicher Verfahrensanweisungen |
|||
regelmäßige Schulungen |
|||
Bereitstellung der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) |
|||
Einhaltung der Umweltmanagementnorm |
ISO 14001 |
||
Aufsichts- und Kontrollpflicht des Betriebsrates über die Durchführung der Vorschriften des Arbeitsschutzes und die Unfallverhütung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit relevanten rechtlichen Regelungen, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsaspekten auseinander: |
5 Ustd. 1.1 |
i. V. m. Wirtschaftskunde |
|
Gesetze: |
|||
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) |
|||
Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) |
|||
Arbeitszeitgesetz (ArbZG) |
|||
Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) |
|||
Verordnungen: |
|||
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) |
|||
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) |
|||
Unfallverhütungsvorschriften (UVV), Regelwerke der DGUV |
|||
Sicherheitsdatenblätter |
|||
Betriebsanweisungen |
|||
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnungen |
|||
Sicherheitszeichen |
|||
Gefahrstoffsymbole |
|||
Gefahrenpiktogramme |
|||
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den allgemeinen und betrieblichen Qualitätsstandards vertraut: |
|||
Qualitätsmanagementhandbuch |
|||
einschlägige Normen |
DIN EN, ISO |
||
Sie nutzen analoge Medien |
|||
Schulungsunterlagen |
|||
Fachliteratur |
|||
Verfahrensanweisungen |
|||
Bedienungsanleitungen |
|||
Gespräche |
|||
sowie digitale Quellen |
|||
Internet |
|||
Wissensdatenbanken |
|||
Social Media |
|||
Filme |
|||
Grafiken |
|||
Videoportale |
|||
Sie bewerten die Informationen und deren Quellen und überprüfen die Validität der Informationen. Für die Präsentation der Ergebnisse vergleichen sie Präsentationstechniken. |
Die Schülerinnen und Schüler ordnen Informationsquellen nach Art und Herkunft ein. Dabei prüfen sie die Informationen auf Validität und entscheiden hinsichtlich Eignung für die Präsentation. |
3 Ustd. 1.2 |
|
Sie wählen die für die Präsentation relevanten Sachverhalte aus und bereiten diese in geeigneter Art und Weise auf. |
|||
Sie beschaffen Informationen zu rechtlichen Regelungen: |
|||
Datenschutz |
Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) |
||
Urheberrecht |
Urheberrechtsgesetz (UrhG) |
||
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Präsentationsformen und -techniken und stellen deren Vor- und Nachteile zusammen. |
|||
Vortrag |
|||
Plakat |
|||
softwareunterstützte Präsentation |
|||
Sie entscheiden sich für die Zielgruppe geeignete Präsentationsform sowie den Medieneinsatz. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen strukturierten Betriebsplan (Organigramme, Skizzen, Zeichnungen) und setzen hierzu auch digitale Werkzeuge ein. Sie berücksichtigen dabei Arbeitssicherheit, Vorschriften, Nachhaltigkeit sowie Qualitätsanforderungen. |
Die Schülerinnen und Schüler visualisieren einen strukturierten Betriebsplan: |
6 Ustd. 1.1 |
LF 3 |
Organigramme |
|||
Skizzen und Zeichnungen des Betriebes mit Darstellung der Abteilungen |
|||
Flussdiagramme |
|||
Dabei nutzen sie vorhandene Software-Anwendungen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen in den grafischen Übersichten auch die jeweiligen Aspekte der Arbeitssicherheit, der Nachhaltigkeit sowie speziell geltender Vorschriften und Qualitätsstandards in den verschiedenen Abteilungen dar. |
|||
Sie erstellen eine aussagekräftige Präsentation und beachten Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. |
|||
Sie betrachten sowohl den gesamten Glaserzeugungsprozess als auch Teilbereiche der einzelnen Prozessschritte. Sie ordnen Werkzeuge, Prüf- und Hilfsmittel dem Betriebsplan zu. |
Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichen: |
10 Ustd. 1.2 |
|
den gesamten Glaserzeugungsprozess |
|||
Teilbereiche der einzelnen Prozessschritte |
|||
Anlieferung, Gemengehaus, Lagerung |
|||
Glaserzeugung, Glasherstellung |
|||
Entspannung, Qualitätssicherung |
|||
Instandhaltung, Rüstung |
|||
Verpackung, Lagerung, Versand |
|||
Sie integrieren Werkzeuge, Prüf- und Hilfsmittel in die Darstellungen des Betriebsplans. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler achten bei der Erstellung der Präsentation auf die Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz und Urheberrecht. |
|||
Die Schüler und Schülerinnen präsentieren den erarbeiteten Betriebsplan unter Einsatz von Präsentationstechniken, auch mit Hilfe digitaler Medien, und berücksichtigen dabei die Rahmenbedingungen und Präsentationsregeln sowie die Vorschriften zum Datenschutz und zum Urheberrecht. |
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für geeignete Präsentationstechniken und setzen diese zielgerichtet und adressatengerecht ein. |
4 Ustd. |
|
Sie stellen den Betriebsplan vor. |
|||
Dabei beachten sie die Einhaltung der betrieblichen Vereinbarungen zur Vertraulichkeit und Geheimhaltung. |
|||
Auf sachliche Fragen antworten sie kompetent. |
|||
Im Team vergleichen und diskutieren sie die erstellten Betriebspläne und arbeiten Unterschiede heraus. |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen und diskutieren ihre Ergebnisse. |
2 Ustd. |
|
Sie heben Unterschiede in den erstellten Betriebsplänen hervor und beraten im Team darüber. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen und reflektieren im kooperativen Austausch ihre Ergebnisse. Sie korrigieren Fehler sowohl im Betriebsplan als auch in der Präsentation. Sie entwickeln ein Verständnis für adressatengerechte Präsentationen und eine wertschätzende Kommunikation. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihre Ergebnisse und positionieren sich im Team dazu. |
2 Ustd. |
|
Sie überarbeiten fehlerhafte Inhalte in den Darstellungen und in der Präsentation. |
|||
Sie diskutieren Gesichtspunkte für eine adressatengerechte Kommunikation und passen ihre Präsentation an. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler holen sich konstruktives Feedback ein und argumentieren wertschätzend. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Roh-, Werk- und Hilfsstoffe anzunehmen, zu transportieren und zu lagern sowie Rohstoffgemenge nach Auftrag herzustellen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Arbeitsauftrag zur Herstellung eines homogenen Gemenges unter Verwendung technischer Dokumente, auch in einer fremden Sprache. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Arbeitsauftrag. |
6 Ustd. |
|
Sie erfragen Eigenschaften eines homogenen Gemenges. |
|||
Sie beschaffen technische Dokumente in deutscher und englischer Sprache: |
berufsbezogenes Englisch |
||
Sicherheitsdatenblätter |
|||
Rezepturen |
|||
Dabei verschaffen sie sich einen Überblick über die technische Ausstattung eines Gemengehauses sowie über die Prozessabläufe. |
Die Schülerinnen und Schüler erkunden die technische Ausstattung des Gemengehauses: |
14 Ustd. |
|
Lager- und Siloanlagen für Rohstoffe |
|||
Transportmittel |
|||
Dosiereinrichtungen |
|||
Mischanlagen |
|||
Steuerungs- und Kontrollsysteme |
|||
Sie ordnen Prozessabläufe in einem Gemengehaus ein: |
|||
Rohstoffannahme |
|||
Rohstofflagerung |
|||
Dosieren |
|||
Mischen |
|||
Gemengebevorratung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Flurförderzeugen auseinander: |
|||
Gabelstapler |
|||
Schlepper |
|||
Transpalette, Handhubwagen |
|||
Vier-Wege-Stapler |
|||
autonom fahrende Flurförderzeuge |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich im Team über die Schritte zur Herstellung von Gemengesätzen für verschiedene Glasarten (Kalk-Natron-Silikatglas, Borosilikatglas, Quarzglas) auch mit Hilfe digitaler Medien. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Glasarten: |
8 Ustd. 2.2 |
|
Kalk-Natron-Silikatglas |
|||
Borosilikatglas |
|||
Quarzglas |
|||
Sie informieren sich arbeitsteilig im Team über die Zusammensetzung der Glasarten sowie über die Schritte zur Herstellung von Gemengesätzen. |
|||
Sie charakterisieren die Eigenschaften der Glasarten: |
i. V. m. Lernfeld (LF) 3 |
||
mechanische Eigenschaften |
|||
chemische Eigenschaften |
|||
thermische Eigenschaften |
|||
optische Eigenschaften |
|||
elektrische Eigenschaften |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ordnen den Glasarten Anwendungsgebiete zu. |
|||
Sie recherchieren zur Herstellung von Rezepturen für die verschiedenen Glasarten mithilfe analoger und digitaler Medien. |
|||
Sie verschaffen sich einen Überblick über die benötigten Rohstoffe einschließlich Scherben … |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Rohstoffe zur Herstellung von Kalk-Natron-Silikatglas, Borosilikatglas und Quarzglas: |
10 Ustd. 2.2 |
|
Quarzsand |
|||
Borsäure |
|||
Soda |
|||
Pottasche |
|||
Kalk |
|||
Dolomit |
|||
Feldspat |
|||
Natriumsulfat |
|||
Arsenik |
|||
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Anforderungen an Rohstoffe und begründen diese: |
|||
Korngröße |
|||
Feuchte |
|||
chemische Zusammensetzung |
|||
Verunreinigungen |
|||
Dabei sichten sie technische Unterlagen: |
|||
Sicherheitsdatenblätter |
|||
Produktspezifikationen |
|||
interne Qualitätsstandards |
|||
Sie machen sich mit den Vorkommen und der Aufbereitung der Rohstoffe vertraut. |
|||
Sie setzen sich mit den Eigenschaftsänderungen der verschiedenen Rohstoffe bei der Zusammensetzung des Gemenges auseinander. |
i. V. m. LF 3 |
||
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zum Einsatz von Scherben bei der Gemengeherstellung: |
6 Ustd. 2.3 |
Umweltschutz |
|
Rohstoffeinsparung |
|||
Recycling |
Minimierung von Abgas, Logistik |
||
Schmelzbeschleuniger |
|||
Energieeinsparung |
|||
Sie unterscheiden interne und externe Scherben und informieren sich über deren |
|||
Aufbereitung |
|||
Transport |
|||
Sie schätzen den prozentualen Einsatz von Scherben bei der Glasherstellung von Hohl- und Flachglas ein. Dabei differenzieren sie zwischen den Anteilen von Eigen- und Fremdscherben. |
|||
… und informieren sich über den Aufbau von Gemengeanlagen für verschiedene Produktionsmengen. |
Die Schülerinnen und Schüler vergleichen den Aufbau von Gemengeanlagen für verschiedene Produktionsmengen: |
5 Ustd. 2.2 |
|
Lagersysteme |
|||
Masseflusssilos |
|||
Kernflusssilos |
|||
Transportmittel |
|||
pneumatische Systeme |
|||
mechanische Systeme |
|||
Mischanlagen |
|||
Zwangsmischer |
|||
Freifallmischer |
|||
Tonnagen |
|||
Glaserzeugnisse |
|||
Flachglas |
|||
Behälterglas |
|||
Sie setzen sich mit Unfallverhütungsmaßnahmen (persönliche Schutzausrüstung und Gefahrstoffsymbole) … |
Die Schülerinnen und Schüler tragen Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) in der Glasherstellung zusammen: |
2 Ustd. 2.3 |
LF 1: PSA, Gefahrstoffsymbole |
Atemschutz |
|||
Schutzbrille |
|||
Schutzhandschuhe |
|||
Sicherheitsschuhe |
|||
Schutzhelm, Anstoßkappe |
|||
Gehörschutz |
|||
Arbeitskleidung |
|||
Sie begründen die Notwendigkeit des Einsatzes der PSA. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Gefahrstoffsymbolen auseinander. Dabei nutzen sie: |
|||
Kennzeichnungen |
|||
Piktogramme |
|||
Sicherheitsdatenblätter |
|||
Arbeitsanweisungen |
|||
Betriebsanweisungen |
|||
Prüfanweisungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Gefährdungen durch spezielle Gefahrstoffe: |
|||
Läutermittel |
|||
Farbstoffe (Metalloxide) |
|||
… sowie mit umweltschützenden Maßnahmen auseinander. |
Die Schülerinnen und Schüler identifizieren und diskutieren Maßnahmen zum Umweltschutz im Gemengehaus: |
6 Ustd. 2.3 |
|
Vermeidung von Staubemissionen |
|||
geschlossene Anlagen |
|||
Absaugungen |
|||
sachgerechte Lagerung von Rohstoffen |
|||
Feuchtigkeit |
|||
Schmutz |
|||
sparsamer und effizienter Einsatz von Materialien |
|||
Vermeidung von Verlusten und Verunreinigungen |
|||
fachgerechte Entsorgung von Reststoffen |
|||
Reinigung und Rückführung von Stäuben (Recycling) |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Arbeitsabläufe innerhalb des Gemengehauses unter Berücksichtigung der Qualitätsanforderungen der Rohstoffe sowie der örtlichen Gegebenheiten. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln zur Planung der Arbeitsabläufe die Reihenfolge der Produktionsschritte. |
8 Ustd. 2.1 |
LF 1: örtliche Gegebenheiten des Betriebes |
Sie beachten dabei den Arbeitsauftrag zur Herstellung eines homogenen Gemenges und die örtlichen Gegebenheiten. |
|||
Sie stellen ihre Planung grafisch dar: |
|||
Flussdiagramme |
|||
Arbeitspläne |
|||
Sie eruieren unterschiedliche Qualitätsanforderungen der Rohstoffe. |
|||
Sie integrieren die Anforderungen an Lagerung und Transport der Rohstoffe in Bezug auf deren geforderte Qualität. |
|||
Sie wählen Transportmittel (pneumatische Systeme, mechanische Systeme) sowie Lagersysteme (Massefluss-, Kernflusssilos) aus. Sie entscheiden sich für Dosier- und Mischanlagen (Zwangsmischer, Freifallmischer) und wählen Betriebs- und Hilfsstoffe aus. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen Transportsysteme gegenüber: |
12 Ustd. 2.1 |
|
pneumatische Systeme |
|||
mechanische Systeme |
|||
sowie Lagersysteme |
|||
Masseflusssilos |
|||
Kernflusssilos |
|||
Sie unterscheiden |
|||
Zwangsmischer |
|||
Freifallmischer |
|||
und entscheiden sich für geeignete Dosier- und Mischanlagen. Sie begründen ihre Auswahl. |
|||
Sie wählen Betriebs- und Hilfsstoffe aus: |
|||
Betriebsstoffe |
|||
Druckluft |
|||
Strom |
|||
Wasser |
|||
Hilfsstoffe |
|||
Schmiermittel |
|||
Kühlmittel |
|||
Kleber |
|||
Trennmittel |
|||
Verpackungsmaterial |
|||
Reinigungsmittel |
|||
Mittel zur Heiß- und Kaltendvergütung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren den Rohstoffeingang und überprüfen die Rohstoffe hinsichtlich verschiedener Kriterien (Masse, Farbe, Feuchtigkeit, Reinheit, Korngröße) sowie die Gemengefeuchte. |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Rohstoffe an und dokumentieren den Rohstoffeingang. |
3 Ustd. 2.2 |
|
Sie sichten Lieferscheine und Produktspezifikationen. |
|||
Sie führen stichprobenartige Kontrollen der Rohstoffe durch: |
|||
Masse |
|||
Farbe |
|||
Feuchtigkeit |
|||
Reinheit |
|||
Korngröße |
|||
Sie bestimmen die Gemengefeuchte und gleichen diese mit den internen Qualitätsstandards ab. |
|||
Sie halten ihre Ergebnisse in Protokollen fest. |
Formblätter, Prüfprotokolle |
||
Die Schülerinnen und Schüler reagieren bei Unstimmigkeiten gemäß den betrieblichen Vorgaben und melden diese an die entsprechenden Stellen. |
|||
Sie kontrollieren und reinigen die Rohstoffsilos, Waagen, Dosiereinheiten, Mischer und Transportmittel. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren: |
6 Ustd. 2.1 |
|
Rohstoffsilos |
|||
Waagen |
|||
Misch- und Dosiereinheiten |
|||
Transportmittel |
|||
Sie prüfen diese auf |
|||
Sauberkeit |
|||
Produktreste |
|||
Verstopfungen |
|||
Korrosion |
|||
äußere Schäden |
Undichtigkeiten, Verschleiß |
||
Bei Bedarf reinigen sie die Anlagen. Dabei beachten sie den Arbeits- und Gesundheitsschutz. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler testen die korrekte Funktion der Sicherheitseinrichtungen. |
|||
Sie dokumentieren ihre Tätigkeiten und die Ergebnisse in betriebsinternen Protokollen. |
|||
Sie kommunizieren mit den entsprechenden Stellen: |
|||
Schichtleiter |
|||
Instandhaltungsabteilung |
|||
Sie führen Berechnungen (Rohstoffmengen, -verhältnisse, Rohstofffeuchte) durch. Sie dokumentieren ihre Ergebnisse in einem Prüfprotokoll und stellen die Qualität des Gemenges nachhaltig sicher. |
Die Schülerinnen und Schüler berechnen entsprechend dem Arbeitsauftrag: |
10 Ustd. 2.2 |
|
Rohstoffmengen |
|||
Rohstoffverhältnisse |
|||
Rohstofffeuchte |
|||
Scherbenanteil |
|||
Sie ermitteln deren prozentuale Anteile und veranschaulichen ihre Ergebnisse unter Verwendung digitaler Medien in Wertetabellen und in Diagrammen. |
|||
Sie schätzen die Plausibilität der Ergebnisse kritisch ein. |
|||
Sie dokumentieren ihre Ergebnisse und stellen die gleichbleibende Qualität durch systematisches Prüfen, Überwachen und Nachsteuern sicher. |
|||
Bei Bedarf leiten sie Maßnahmen zur Qualitätssicherung ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen das Rohstoffgemenge gemäß dem Gemengesatz und unter Beachtung der vorgegebenen Qualitätsstandards her. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen das Rohstoffgemenge auf der Grundlage ihrer Berechnungen her. |
2 Ustd. 2.2 |
|
Sie beachten die internen Qualitätsstandards: |
|||
Arbeitsanweisungen |
|||
Prüfanweisungen |
|||
aktuelle Normen |
|||
betriebsinternes Qualitätsmanagement |
|||
Sie verwenden auch pneumatische Steuerungen (logisch UND und ODER, doppeltwirkender Zylinder) zur Gewährleistung des Materialflusses. |
Die Schülerinnen und Schüler sichern den Materialfluss und überprüfen dessen Steuerungen. |
10 Ustd. 2.1 |
|
Die Schülerinnen und Schüler lesen Schaltpläne und beschreiben die Funktion pneumatischer Steuerketten und von deren Bauteilen: |
|||
Ventile |
|||
Wegeventil |
|||
Druckventile |
|||
Sperrventile |
|||
Zylinder |
|||
einfachwirkend |
|||
doppeltwirkend |
|||
Sie unterscheiden die Ansteuerung von Wegeventilen nach deren Betätigung |
|||
mechanisch |
|||
pneumatisch |
|||
elektrisch |
|||
Sie berechnen Kolbenkräfte entsprechend dem benötigten Materialfluss. |
|||
Sie nutzen die grafischen Symbole der Bauelemente und stellen pneumatische Steuerungen normgerecht dar. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler benennen die Wirkungsweise logischer Grundverknüpfungen in pneumatischen Steuerungen: |
LF 6 |
||
Identität |
|||
NICHT |
|||
UND |
|||
ODER |
|||
Die Schülerinnen und Schüler entwerfen pneumatische Steuerungen zur Steuerung des Materialflusses. |
|||
Sie erstellen Schaltpläne und Funktionsdiagramme mittels softwaregestützten Simulationen für: |
|||
Ablaufsteuerungen |
|||
Verknüpfungssteuerungen |
|||
Dabei berücksichtigen sie die geltenden Normen. |
DIN/EN/ISO |
||
Sie bauen die Schaltungen modellhaft auf und testen deren Funktion. |
|||
Sie beachten die Unfallverhütungsvorschriften sowie die Vorschriften zum Gesundheitsschutz (Atemschutz und Schutzbrille) und gehen vorschriftsmäßig mit Gefahrstoffen (Läuterungsmittel und Farbstoffe) um. |
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei der Herstellung des Gemenges die Vorschriften zum Gesundheitsschutz und zur Unfallverhütung. |
3 Ustd. 2.1 |
|
Sie legen anhand von Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und Arbeitsanweisungen die persönliche Schutzausrüstung fest und nutzen diese. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler werten Kennzeichnungen und Piktogramme an der Verpackung, Arbeitsanweisungen und Sicherheitsdatenblätter aus und leiten Gefahren beim Umgang mit den eingesetzten Läutermitteln und Farbstoffen ab. |
|||
Sie lagern, dosieren, mischen und entsorgen die Gefahrstoffe fachgerecht. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Arbeitsergebnisse, auch mit Hilfe digitaler Medien und reflektieren den Gemengeherstellungsprozess. Sie vergleichen und bewerten ihre Ergebnisse und diskutieren mögliche Verbesserungen. Dabei argumentieren sie sachlich und präzise und wenden Berufssprache adressatengerecht an. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Ergebnisse zur Herstellung eines Gemenges vor. Sie begründen ihre Entscheidungen und bewerten diese: |
9 Ustd. |
|
Ergebnispräsentation |
analog, digital |
||
Fehleranalyse |
|||
Sie diskutieren mögliche Verbesserungen und leiten Optimierungsansätze für zukünftige Prozesse ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler argumentieren sachlich und präzise. |
|||
Sie verwenden eine adressatengerechte Berufssprache. |
| Lernfeld 2 | Roh-, Werk- und Hilfsstoffe annehmen, transportieren und lagern sowie Gemenge herstellen |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 120 Ustd. |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
2.1
Materialfluss zu Beginn der Glaserzeugung planen
|
52 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.2
Getränkeflaschen aus Kalk-Natron-Silikatglas-Gemenge herstellen
|
48 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.3
Nachhaltigkeit in der Glasherstellung durch Verwendung von Scherben verbessern
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
2.2
Getränkeflaschen aus Kalk-Natron-Silikatglas-Gemenge herstellen
|
48 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Die Traditionsbrauerei in Ihrer Stadt möchte künftig auch die Getränkeflaschen regional herstellen lassen. Der Auftrag an Ihr glaserzeugendes Unternehmen umfasst die Produktion von zunächst 3.000 000 NRW-Flaschen für 0,5 l. Ihr Team soll die Ausführbarkeit für diesen Auftrag prüfen. Ermitteln Sie die benötigten Roh-, Werk- und Hilfsstoffe sowie deren Mengen für die Erfüllung des Auftrags und stellen Sie Regeln für den Umgang mit den Ausgangsstoffen zusammen. Präsentieren Sie Ihrem Vorgesetzen Ihre Planungen und gehen Sie mit begründeten Argumenten auf seine Fragen ein. |
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|
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu |
|
|
|---|---|---|
| Lernfeld 2 | Roh-, Werk- und Hilfsstoffe annehmen, transportieren und lagern sowie Gemenge herstellen | |
| Lernfeld 3 | Glaserzeugung überwachen | |
|
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen aus englischsprachigen Quellen Informationen zu Roh-, Werk- und Hilfsstoffen zur Glaserzeugung. Sie leiten relevante englische Begriffe und Abkürzungen ab und stellen diese in einer Übersicht zusammen. Sie benennen wesentliche Angaben für die Herstellung homogener Gemenge und nutzen übliche Abkürzungen in der Fremdsprache fachlich korrekt. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Merkmale (Dichte, Viskositätsverhalten) und Einfluss der eingesetzten Rohstoffe auf den Schmelzprozess. Sie geben ihre Ergebnisse in kurzen fachlichen Vorträgen korrekt wieder. |
||
Didaktisch-methodische Hinweise:Im Fokus steht der Aufbau eines Wortschatzes mit fachspezifischem Vokabular. Dieser kann durch die Arbeit mit englischsprachigen Dokumenten sowie durch kurze Beschreibungen üblicher Roh-, Werk- und Hilfsstoffe zur Glaserzeugung gefestigt werden. Neben dem Erwerb fachspezifischer Lexik bietet sich die Erarbeitung und Präsentation bilingualer Schautafeln an. Empfehlenswert ist das Erstellen eines Glossars, das fortwährend ergänzt wird. |
||
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Glasschmelzen zu erzeugen und den Schmelzprozess zu überwachen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Produktionsauftrag sowie dazugehörige technische Dokumente hinsichtlich Rezeptur, Menge und Spezifikation des zu produzierenden Glases. Hierzu berücksichtigen sie die innerbetrieblichen analogen und digitalen Kommunikationswege. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Produktionsauftrag. |
7 Ustd. |
|
Sie leiten daraus für das zu produzierende Glas ab: |
|||
Menge |
|||
Spezifikation |
i. V. m. Lernfeld (LF) 2 |
||
Sie beschaffen relevante technische Dokumente zu |
|||
Rezepturen |
|||
Rohstoffen |
|||
über innerbetriebliche Kommunikationswege |
|||
analog |
|||
digital |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Struktur (kristalline und amorphe Stoffe, Glasnetzwerk) … |
Die Schülerinnen und Schüler definieren den Begriff Glas. |
7 Ustd. 3.2 |
|
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Netzwerktheorie auseinander. |
|||
Struktur |
|||
Glaskristallisation |
|||
Glasbildung |
|||
Transformationsbereich |
|||
Viskosität |
|||
Sie unterscheiden kristalline und amorphe Stoffe. |
|||
… und die Zusammensetzung von Gläsern (Netzwerkbildner, Flussmittel und Stabilisatoren, Läutermittel, Färbe- und Entfärbemittel). |
Die Schülerinnen und Schüler konkretisieren die Funktionen der Rohstoffe: |
8 Ustd. 3.2 |
i. V. mit LF 2 |
Netzwerkbildner |
|||
Flussmittel |
|||
Stabilisatoren |
|||
Läutermittel |
|||
Färbe- und Entfärbemittel |
|||
Reduktionsmittel |
|||
Sie benennen die chemischen Prozesse bei der Glaserzeugung. |
4 Ustd. 3.3 |
||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Periodensystem der Elemente (PSE) auseinander. |
|||
Sie bilden zu den Glasoxiden chemische Reaktionsgleichungen: |
|||
Kalk-Natron-Silikatglas |
|||
Borosilikatglas |
|||
Sie bestimmen den Einfluss der Rohstoffe auf die Glaseigenschaften. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Begriffen |
1 Ustd. 3.2 |
||
langes Glas |
|||
kurzes Glas |
|||
vertraut. |
|||
Sie verschaffen sich einen Überblick über den Einfluss der eingesetzten Rohstoffe auf den Schmelzprozess (Dichte, Viskositätsverhalten), auch in einer Fremdsprache. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Einflussmöglichkeiten der Rohstoffe auf den Schmelzprozess. |
4 Ustd. 3.4 |
LF 2 |
Sie eruieren deren Einfluss auf den Schmelzprozess: |
|||
Dichte der Schmelze |
|||
Temperaturabhängigkeit der Viskosität der Schmelze |
|||
Sie analysieren die Viskositäts-Temperatur-Kurve: |
|||
unterer Kühlpunkt |
|||
Transformationsbereich |
|||
oberer Kühlpunkt |
|||
Erweichungspunkt |
|||
Einsinkpunkt |
|||
Gießpunkt |
|||
Sie nutzen analoge und digitale Informationsquellen in deutscher und englischer Sprache. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Sie informieren sich über die Zuführung des Rohstoffgemenges zum Schmelzaggregat (Einlegevorbau, Einlegemaschine), … |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Möglichkeiten zur Zuführung des Gemenges: |
6 Ustd. 3.1 |
|
Doghouse, Einlegevorbau |
|||
Einlegemaschinen |
|||
Schurreneinleger |
|||
Pusher mit Vibrationsrinne oder -rohr |
|||
Schneckeneinleger |
|||
XY-Einleger |
|||
Sie tragen Informationen zu den Einlegeparametern zusammen: |
|||
Gemengeteppichdicke |
|||
Gemengeteppichoberfläche |
|||
Gemengeteppichfläche |
|||
Sie stellen Vergleichsparameter gegenüber: |
|||
geschlossenes System gegenüber offenem System |
|||
Einsatz von Häufchenbildung gegenüber kontinuierlicher Zufuhr |
|||
Betrieb der Heizung mit fossilen Brennsoffen gegenüber elektrisch betriebener Heizung |
|||
Notwendigkeit des Vorwärmens |
Bedeutung und Vorteile von vorgewärmten Gemenge |
||
… chemische Reaktionen im Schmelzprozess (Zersetzungs- und Glasbildungsreaktionen, Schmelzverlust), Phasen im Schmelzprozess, Schmelzparameter (Temperaturprofile, Strömungsprofile, Tonnage) … |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den stattfindenden Prozessen in der Schmelze auseinander: |
5 Ustd. 3.4 |
|
Zersetzungs- und Glasbildungsreaktionen |
|||
Schmelzverlust |
|||
Sie stellen die Phasen der Glasschmelze dar: |
|||
Rauschmelze |
|||
Silikatbildung |
|||
Glasbildung |
|||
Blankschmelze |
|||
Läuterung |
|||
Abstehen |
|||
Sie beschreiben das Strömungsverhalten von Partikeln in der Wanne. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit Temperaturprofilen, Strömungsprofilen und Tonnage vertraut. |
|||
Sie veranschaulichen die Schmelzparameter in Diagrammen: |
|||
Temperaturprofile |
|||
Strömungsprofile |
|||
Tonnage |
|||
… und Qualitätskontrollen während des Schmelzprozesses. |
Sie informieren sich über die laufenden Qualitätskontrollen während des Schmelzprozesses: |
2 Ustd. 3.4 |
|
Glasstandmessung |
|||
Temperaturkontrolle |
|||
Messwarte |
|||
Sie stellen Arten von Glasfehlern zusammen. |
Einschlüsse, Blasen und Gispen, Schlieren, Missfärbungen |
||
Sie eruieren deren Ursachen und die Einflussgrößen bei der Entstehung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen den Schmelzprozess. Hierzu wählen sie unter Berücksichtigung von Rezeptur, Tonnage und Spezifikation des Glases Rohstoffe aus und berechnen die Glaszusammensetzung (Glasfaktoren, Glasberechnung). |
Die Schülerinnen und Schüler bereiten den Schmelzprozess vor. |
9 Ustd. 3.3 |
|
Sie bestimmen gemäß dem Auftrag die Rohstoffe für die herzustellende Glasart. |
Rezeptur, Tonnage und Spezifikation des Glases |
||
Sie legen Art und Modalitäten der Gemengezufuhr fest. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nehmen eine Gefährdungsbeurteilung vor und formulieren notwendige Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen. |
LF 1 |
||
Die Schülerinnen und Schüler führen Berechnungen zur Glaszusammensetzung für den Auftrag durch: |
|||
Glasfaktoren |
|||
Glasberechnung |
|||
Schmelzverlust |
|||
Sie ermitteln prozentuale Anteile der Rohstoffe und prüfen die Plausibilität der errechneten Werte. |
i. V. m. LF 2 |
||
Sie veranschaulichen ihre Ergebnisse in Wertetabellen und geeigneten Diagrammen. |
|||
Dabei berücksichtigen sie Qualitäts-, Kosten- und Nachhaltigkeitsaspekte. |
Die Schülerinnen und Schüler beachten die Qualitätsanforderungen an die Rohstoffe. |
1 Ustd. 3.3 |
i. V. m. LF 2 |
Sie beziehen ökonomische und ökologische Aspekte bei der Auswahl der Rohstoffe ein: |
|||
Einsatz von Scherben |
LF 2 |
||
Wärmerückgewinnung |
LF 5 |
||
Unter Berücksichtigung der Energieeffizienz legen sie Schmelzparameter … |
Die Schülerinnen und Schüler legen Schmelzparameter für den entsprechenden Auftrag fest: |
2 Ustd. 3.4 |
|
Schmelztemperatur |
|||
Läutertemperatur |
|||
Schmelzdauer |
|||
Energieart und Brennstoffart |
|||
Luftvorwärmung |
i. V. mit LF 5 |
||
Durchsatzmenge |
|||
Gemengezusammensetzung |
|||
Scherbenanteil |
|||
… sowie Mess- und Prüfverfahren (Überprüfung der Viskosität, Dichte, Einschlüsse, Blasen und Gispen, Schlieren, Missfärbungen) zur Prozessüberwachung fest. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen geeignete Mess- und Prüfverfahren zur Bestimmung von Viskosität und Dichte der Schmelze aus. |
3 Ustd. 3.4 |
|
Sie bestimmen Möglichkeiten zum Erkennen und Vermeiden von Glasfehlern: |
|||
Einschlüsse |
|||
Blasen und Gispen |
|||
Schlieren |
|||
Missfärbungen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Notfallpläne und Maßnahmen zur Fehlerbehebung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen Protokolle zur Dokumentation des Schmelzprozesses und bereiten diese vor. |
analog, digital |
||
Die Schülerinnen und Schüler erzeugen eine Glasschmelze unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen eine Glasschmelze her. |
4 Ustd. 3.2 |
|
Sie berücksichtigen Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz: |
|||
Persönliche Schutzausrüstung (PSA) |
LF 1 |
||
hitzebeständige Kleidung |
|||
Handschuhe |
|||
Schutzbrille |
|||
ggf. weitere Schutzmittel |
|||
Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) |
|||
Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung – ArbStättV) |
|||
Sie führen das Rohstoffgemenge dem Schmelzofen zu (Vorwärmen, Einlegen), stellen Betriebsdaten ein, steuern Temperaturprofile (Temperatur-Viskositäts-Kurve) … |
Die Schülerinnen und Schüler führen das Gemenge dem Schmelzofen zu. |
2 Ustd. 3.1 |
|
Sie setzen die geeignete Einlegemaschine ein und veranlassen das Vorwärmen des Gemenges. |
|||
Sie stellen die festgelegten Betriebsdaten ein und berücksichtigen betriebsinterne Vorgaben. |
1 Ustd. 3.4 |
Schmelzparameter |
|
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Temperatur-Viskositätskurve und passen die Parameter bei Bedarf an. |
|||
… und überwachen den Temperaturverlauf und den Läuterprozess. Sie dokumentieren Prozessdaten analog und digital und reagieren auf Abweichungen. |
Die Schülerinnen und Schüler überwachen den Temperaturverlauf und den Läuterprozess. Dabei reagieren sie auf Abweichungen und passen diese an. |
4 Ustd. 3.2 |
|
Sie dokumentieren Prozessdaten in betriebsinternen digitalen und analogen Protokollen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen optische Kontrollen von Schmelzproben durch und messen die Dichte und die Viskosität. Sie dokumentieren ihre Ergebnisse auch digital unter Berücksichtigung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren optische Proben aus der Schmelze. |
2 Ustd. 3.4 |
|
Sie bestimmen Dichte und Viskosität der Schmelzproben und bedienen die Mess- und Prüfgeräte sachgerecht und sorgfältig. Sie gleichen die gemessenen Werte mit der Viskositäts-Temperatur-Kurve ab und ziehen Schlussfolgerungen auf die Qualität des hergestellten Glases. |
|||
Ihre Ergebnisse dokumentieren sie in analoger und digitaler Form. Sie berücksichtigen die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren im Team den Schmelzprozess hinsichtlich der geforderten Spezifikationen. Sie diskutieren Verbesserungsmöglichkeiten bezüglich technischer Durchführung, Erreichen der vorgegebenen Schmelzparameter, Qualität, Energieeffizienz und Ressourcenschonung und schlagen Maßnahmen zur Fehlervermeidung vor. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Schmelzprozess, bewerten im Team die hergestellte Schmelze hinsichtlich der geforderten Spezifikationen und leiten Schlussfolgerungen ab. |
8 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren Verbesserungsmöglichkeiten. Dabei thematisieren sie |
|||
die technische Durchführung |
|||
das Erreichen der vorgegebenen Schmelzparameter |
|||
die Qualität |
|||
die Energieeffizienz und die Ressourcenschonung |
Nachhaltigkeit |
||
Sie entwickeln Maßnahmen zur Fehlervermeidung und Prozessoptimierung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren fachlich korrekt, adressatengerecht und wertschätzend. |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, Bauteile aus metallischen Werkstoffen herzustellen und zu Baugruppen zu montieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren innerbetriebliche Aufträge zur Fehlerbehebung und Neuinstallation von Bauteilen sowie die örtlichen Anforderungen. Dafür verwenden sie technische Dokumentationen (Zeichnungen, Arbeitspläne, Installationsanweisungen) und fertigen Skizzen an. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren innerbetriebliche Aufträge. |
12 Ustd. 4.1 |
|
Sie unterscheiden Aufträge zum Austausch von Bauteilen |
|||
vorbeugende Instandhaltung |
|||
Verschleiß |
|||
Instandsetzung |
|||
und zur Neuanfertigung. |
|||
Sie ermitteln aus dem Auftrag spezielle örtliche Anforderungen. |
Lernfeld (LF) 1 |
||
Sie lesen |
|||
Zeichnungen |
|||
Arbeitspläne |
|||
Installationsanweisungen |
|||
Sie prüfen die Vollständigkeit der Unterlagen. Bei Bedarf fordern sie die fehlenden Dokumentationen an. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen Skizzen von einfachen Bauteilen. |
|||
Linienarten |
|||
Bemaßungsgrundsätze |
|||
Maßeintragungen |
|||
Maßstäbe |
|||
Sie achten auf Lesbarkeit und Verständlichkeit. |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die benötigten Materialeigenschaften der Bauteile. |
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Auftrag Anforderungen an das Material des Bauteils. |
6 Ustd. 4.2 |
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Sie beschaffen sich einen Überblick zu mechanischen, chemischen sowie technologischen Eigenschaften von Werkstoffen. |
Dichte, Längenausdehnung, Zugfestigkeit, Härte, Wärmeleitfähigkeit, Wärmebeständigkeit, Korrosion, Umformbarkeit, Spanbarkeit, Schweißbarkeit |
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Sie ermitteln anhand von technischen Unterlagen, Zeichnungen und Skizzen, auch in fremder Sprache, Fertigungsverfahren zur Herstellung und Instandsetzung der Bauteile. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Einteilung der Fertigungsverfahren nach DIN 8580. |
12 Ustd. 4.1 |
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Sie leiten aus Zeichnungen und Skizzen die benötigten Fertigungsverfahren ab: |
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Umformen |
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Trennen |
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Fügen |
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Sie tragen Grundlagen der spanenden Bearbeitung zusammen: |
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Feilen |
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Sägen |
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Bohren |
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Gewindeschneiden |
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Sie beschaffen Informationen zu lösbaren Verbindungen für Kraft- und Formschluss mittels Schrauben. |
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Sie informieren sich zum Kaltumformen unterschiedlicher Profile durch: |
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Kantbiegen |
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Rundbiegen |
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Sie nutzen technische Unterlagen in deutscher und englischer Sprache. |
berufsbezogenes Englisch |
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Sie recherchieren mit Hilfe analoger und digitaler Medien den Einsatz von Hilfs- und Betriebsstoffen auch zur Wartung und Pflege der verwendeten Maschinen. Die Schülerinnen und Schüler verwenden auch fremdsprachige Unterlagen und berücksichtigen die Aspekte der Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit Hilfs- und Betriebsstoffen vertraut: |
6 Ustd. 4.1 |
LF 2: Pneumatik |
Schmierstoffe |
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Kühl- und Schmierstoffe (KSS) |
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Reinigungsmittel |
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Druckluft |
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Strom |
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Sie ordnen den Fertigungsverfahren geeignete Hilfs- und Betriebsstoffe zu. |
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Sie setzen sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit beim Einsatz von Hilfs- und Betriebsstoffen auseinander: |
LF 1: Sicherheitsdatenblätter |
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sparsamer Umgang mit Ressourcen |
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Minimalmengenschmierung |
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Leerlauf-Vermeidung |
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Wiederverwendung von Materialien |
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Entsorgung |
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Sie sichten technische Unterlagen in deutscher und englischer Sprache in analogen und digitalen Medien. |
berufsbezogenes Englisch |
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Sie erkunden gesetzliche Vorschriften zur Gestaltung des Arbeitsplatzes und -raumes sowie ergonomische und ökologische Erfordernisse. Sie recherchieren Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit. Sie entwickeln Strategien zur Bewältigung von Belastungen am Arbeitsplatz (Stress, Burnout) und Konflikten (Mobbing). |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gesetzliche Vorschriften zur Gestaltung von Arbeitsplätzen: |
6 Ustd. 4.2 |
LF 1 |
Arbeitsschutzgesetz |
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Arbeitsstättenverordnung |
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5S-Methode |
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Sie ermitteln Hilfsmittel zur Vermeidung von Belastungen und Unfällen: |
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Antiermüdungsmatten |
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Hebehilfen |
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rutschfeste Matten |
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Sie verinnerlichen deren Bedeutung für |
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Effizienz der Arbeit |
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Erhalt der Gesundheit |
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Sie setzen sich mit Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit auseinander: |
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Ernährung |
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Bewegung |
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betriebliches Gesundheitsmanagement |
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Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Faktoren für Belastungen und Konflikte am Arbeitsplatz und deren Folgen: |
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Stress |
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Burnout |
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Mobbing |
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Die Schülerinnen und Schüler eruieren Strategien zu deren Bewältigung: |
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Zeitmanagement, Pausenmanagement |
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Prioritätensetzung |
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Unterstützungssysteme |
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Null-Toleranz-Politik gegen Mobbing |
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Konfliktmanagement |
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Die Schülerinnen und Schüler planen die Herstellungsschritte und erstellen einen Arbeitsplan unter Einbeziehung aller vor- und nachgelagerten Betriebsteile. Sie entscheiden sich für Fertigungsverfahren (Feilen, Sägen, Bohren, Biegen, Gewindeschneiden) unter Berücksichtigung der Eigenschaften des verwendeten Materials und wählen Werkzeuge und Prüfmittel aus. Dabei berechnen sie relevante Betriebsparameter (Drehzahl, Bohrlochabstände, Verschnitt). |
Die Schülerinnen und Schüler legen für den Auftrag geeignete Fertigungstechnologien fest: |
8 Ustd. |
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Umformverfahren |
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Trennverfahren |
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Fügeverfahren |
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Sie beachten die Materialeigenschaften und entscheiden sich auf dieser Grundlage für mögliche Verfahren des Trennens |
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Feilen |
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Sägen |
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Bohren |
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Gewindeschneiden |
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des Kaltumformens |
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Rundbiegen |
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Kantbiegen |
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und des Fügens |
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Schrauben |
Normteile |
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Schrauben |
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Muttern |
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Unterlegscheiben |
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Nieten |
Nietzange, Blindnieten |
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Sie bestimmen geeignete Werkzeuge zu den Verfahren. |
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Sie legen geeignete Herstellungsverfahren in der richtigen Reihenfolge fest. Sie dokumentieren diese im Arbeitsplan. |
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Sie berücksichtigen die Nachvollziehbarkeit der Abfolge der Arbeitsschritte: |
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Nummerierung der Arbeitsschritte |
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richtige und realitätsnahe Reihenfolge |
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benötigte Werkzeuge |
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Sicherheits- und Arbeitsplatzbestimmungen |
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Sie kommunizieren mit Schichtleitern und Vorgesetzten sowie den beteiligten Abteilungen: |
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Materiallager |
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Einkauf |
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Konstruktionsabteilung |
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Montageabteilung |
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Qualitätssicherung |
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Die Schülerinnen und Schüler ermitteln notwendige Betriebsparameter: |
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Drehzahl |
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Bohrlochabstände |
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gestreckte Länge |
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Verschnitt |
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Die Schülerinnen und Schüler richten ihren Arbeitsplatz ein und beachten dabei die Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit sowie ihre Resilienz, auch als Team. Sie stellen das Bauteil unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit nach Auftrag her. Dabei achten sie auf den schonenden Einsatz der Werkzeuge und Maschinen. Sie dokumentieren ihr Vorgehen und die verwendeten Werkzeuge in einem Protokoll. |
Die Schülerinnen und Schüler richten den Arbeitsplatz in Abhängigkeit vom herzustellenden Bauteil ein: |
18 Ustd. |
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Werkzeug |
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Prüfmittel |
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Maschine |
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Sie stellen das Bauteil gemäß Auftrag her. Sie arbeiten im Team und kommunizieren fachsprachlich korrekt und angemessen. |
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Sie beachten Anforderungen von |
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Arbeits- und Gesundheitsschutz |
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Ergonomie |
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schonender Einsatz der Betriebsmittel |
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Sauberkeit am Arbeitsplatz |
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Sie protokollieren ihre Arbeitsschritte gemäß Arbeitsplan. |
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Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren ihr Bauteil durch optische Sichtkontrollen (Passgenauigkeit, Funktionsfähigkeit, Sicherheit, Kantenqualität, Oberflächenbeschaffenheit). Sie überprüfen das Bauteil auf Maßhaltigkeit mit Hilfe von Mess- und Prüfmitteln (Messschieber, Lehre, Toleranzen). Sie achten auf Sauberkeit an der Maschine und an ihrem Arbeitsplatz. Im Anschluss führen sie die Montage der Bauteile durch und berücksichtigen vor- und nachgelagerte Anbauteile. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden: |
6 Ustd. |
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subjektives Prüfen |
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objektives Prüfen |
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Sie führen eine Sichtkontrolle durch: |
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Passgenauigkeit |
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Sicherheit, Kantenqualität, Gratfreiheit |
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Oberflächenbeschaffenheit |
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Die Schülerinnen und Schüler setzen Prüf- und Messmittel zum Prüfen der Maßhaltigkeit unter Beachtung der Toleranzen und Passungen ein: |
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Messschieber |
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Lehren |
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Sie bedienen diese fachgerecht. |
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Sie montieren die gefertigten Bauteile fachgerecht. |
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Sie prüfen die Funktionsfähigkeit im eingebauten Zustand. |
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Die Schülerinnen und Schüler fertigen Prüfprotokolle an, auch mit Hilfe digitaler Medien, und reflektieren ihre Ergebnisse im Hinblick auf den Arbeitsplan und die Qualitätsanforderungen. Sie diskutieren Alternativen und Verbesserungsvorschläge im Dialog und nehmen konstruktives Feedback an. Dabei achten sie auf die Verwendung der Fachsprache und die Regeln der Kommunikation. |
Die Schülerinnen und Schüler erstellen mit Hilfe digitaler Medien Prüfprotokolle. Sie dokumentieren darin die gemessenen Werte. |
6 Ustd. |
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Sie schätzen den Herstellungsprozess ein hinsichtlich |
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der gewünschten Qualität |
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der Einhaltung der Vorgaben zu Toleranzen und Passungen |
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Durchführbarkeit des Arbeitsplans |
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ökologischer Aspekte |
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Sie leiten Verbesserungsmöglichkeiten ab und geben Alternativen an. |
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Sie diskutieren Möglichkeiten |
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zum Ersatz von Materialien |
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zur Erhöhung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit |
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Sie diskutieren fachsprachlich korrekt, wertschätzend und konstruktiv. |