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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 37
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Anzahl der Lernziele und -inhalte mit Materialien aus der Materialdatenbank: 37
Arbeitsmaterial
Berufsschule - duale Berufsausbildung
Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung / Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung
Umwelttechnologe für Kreislauf- und Abfallwirtschaft / Umwelttechnologin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Umwelttechnologe für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen / Umwelttechnologin für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen
Umwelttechnologe für Wasserversorgung / Umwelttechnologin für Wasserversorgung
2024
Das Arbeitsmaterial ist ab 1. August 2024 freigegeben.
Das Arbeitsmaterial basiert auf dem Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung / Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung, Umwelttechnologe für Kreislauf- und Abfallwirtschaft / Umwelttechnologin für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Umwelttechnologe für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen / Umwelttechnologin für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen sowie Umwelttechnologe für Wasserversorgung / Umwelttechnologin für Wasserversorgung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 29. September 2023) und der Verordnung zur Neuordnung der Ausbildung in den umwelttechnischen Berufen vom 20. Dezember 2023 (BGBl. Teil I, Nr. 395 vom 22. Dezember 2023).
Das Arbeitsmaterial wurde am
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Radebeul
Dresdner Straße 78 c
01445 Radebeul
https://www.lasub.smk.sachsen.de
unter Mitwirkung von
| Tobias Beck | Pirna |
| Jana Böhm | Pirna |
| Daniel Rühlemann | Pirna |
2024 erarbeitet.
HERAUSGEBER
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Carolaplatz 1
01097 Dresden
Die Verfassung des Freistaates Sachsen fordert in Artikel 101 für das gesamte Bildungswesen:
„(1) Die Jugend ist zur Ehrfurcht vor allem Lebendigen, zur Nächstenliebe, zum Frieden und zur Erhaltung der Umwelt, zur Heimatliebe, zu sittlichem und politischem Verantwortungsbewusstsein, zu Gerechtigkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zu beruflichem Können, zu sozialem Handeln und zu freiheitlicher demokratischer Haltung zu erziehen.“
Das Sächsische Schulgesetz legt in § 1 fest:
„(2) Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird bestimmt durch das Recht eines jeden jungen Menschen auf eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Erziehung und Bildung ohne Rücksicht auf Herkunft oder wirtschaftliche Lage.
(3) Die schulische Bildung soll zur Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler in der Gemeinschaft beitragen. …“
Für die Berufsschule gilt gemäß § 8 Abs. 1 des Sächsischen Schulgesetzes:
„Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvorbereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierenden Abschlüssen.“
Neben diesen landesspezifischen gesetzlichen Grundlagen sind die in der „Rahmenvereinbarung über die Berufsschule“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. März 2015 in der jeweils geltenden Fassung) festgeschriebenen Ziele umzusetzen.
Digitalisierung, Klimawandel sowie veränderte technische und rechtliche Anforderungen erforderten die Neuordnung der vormaligen Ausbildungsberufe Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik und Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Die Berufsbilder erfuhren eine Wandlung vor allem durch die Digitalisierung von Produktionsabläufen und den Anspruch zur verstärkten Berücksichtigung von Nachhaltigkeit. Die neugeordneten Berufsausbildungen zum Umwelttechnologen/zur Umwelttechnologin beziehen digitale Technologien der Branche ein und berücksichtigen die erhöhten Anforderungen an IT-Anwenderkenntnisse, den Umgang mit Daten und das IT-Sicherheitsbewusstsein.
Wie vor der Neuordnung erfolgt die Berufsausbildung in vier umwelttechnischen Berufen:
Umwelttechnologinnen und Umwelttechnologen sind als Teil der kritischen Infrastruktur
tätig. Sie betreiben umwelttechnische Anlagen unter Berücksichtigung des Umweltschutzes, insbesondere eines möglichst geringfügigen Schadstoffausstoßes, sowie von Energieeffizienz.
Die berufliche Tätigkeit von Umwelttechnologen und Umwelttechnologinnen erfordert neben technischem Verständnis, handwerklichem Geschick und logischem Denken vor allem Sorgfalt, Genauigkeit und Aufmerksamkeit. Daneben sind Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Flexibilität, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit, Interesse am Thema Nachhaltigkeit und Engagement für die Umwelt sowie die Fähigkeit, das eigene Entscheiden und Handeln reflektieren und weiterentwickeln zu können, Voraussetzung für die berufliche Tätigkeit von Umwelttechnologen und Umwelttechnologinnen.
Im Rahmen der Ausbildung zu Umwelttechnologen und Umwelttechnologinnen werden insbesondere folgende berufliche Qualifikationen erworben:
Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung und Umwelttechnologinnen für Abwasserbewirtschaftung erlangen die nachfolgend aufgeführten berufsprofilgebenden Qualifikationen:
Umwelttechnologen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Umwelttechnologinnen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft eignen sich diese berufsspezifischen Qualifikationen an:
Berufsprofilgebende Qualifikationen von Umwelttechnologen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen und Umwelttechnologinnen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen sind:
Umwelttechnologen für Wasserversorgung und Umwelttechnologinnen für Wasserversorgung erwerben folgende berufsprofilgebende Qualifikationen:
Die Realisierung der Bildungs- und Erziehungsziele der Berufsschule ist auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenz gerichtet. Diese entfaltet sich in den Dimensionen von Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz sowie in Methoden- und Lernkompetenz. Den Ausgangspunkt des Unterrichts und des Lernens der Schülerinnen und Schüler bilden berufliche Handlungen. Diese Handlungen sollen im Unterricht didaktisch reflektiert als Lernhandlungen gedanklich nachvollzogen oder exemplarisch ausgeführt, selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden. Damit fördern sie ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit und integrieren technische, sicherheitstechnische, ökonomische, ökologische und rechtliche Aspekte, nutzen die berufspraktischen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und berücksichtigen soziale Prozesse, z. B. der Interessenklärung oder der Konfliktbewältigung.
Die KMK-Rahmenlehrpläne der Ausbildungsberufe sind vor diesem Hintergrund nach Lernfeldern gegliedert. Die Stundentafeln der Bildungsgänge gliedern sich in den Pflichtbereich mit dem berufsübergreifenden Bereich und dem berufsbezogenen Bereich sowie den Wahlbereich.
Die Lernfelder der sächsischen Stundentafeln sind mit den Lernfeldern der KMK-Rahmenlehrpläne weitestgehend identisch, die Lernfelder 2 „Arbeitsstoffe handhaben“ und 4 „Umwelttechnische Anlagen und Leitungsnetze betreiben“ wurden um jeweils 20 Unterrichtsstunden erhöht.
Für die vom wöchentlichen Teilzeitunterricht abweichenden Organisationsformen Blockunterricht und 2-2-1-Modell ist die Stundentafel für den berufsbezogenen Bereich basierend auf der VwV Stundentafeln bbS in der jeweils geltenden Fassung von den Schulen in eigener Verantwortung anzupassen.
Die Struktur der Lernfelder orientiert sich in Aufbau und Zielsetzung an Arbeits- und Geschäftsprozessen der Umwelttechnik. Die Zielformulierungen innerhalb der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes beschreiben den Qualifikationsstand und die Kompetenzen am Ende des Lernprozesses. Ergänzt durch die Inhalte umfassen sie den Mindestumfang zu vermittelnder Kompetenzen.
Auf Grund der sich schnell entwickelnden beruflichen Anforderungen sind die Inhalte weitgehend offen formuliert. Diese Struktur fördert und fordert die Einbeziehung neuer Entwicklungen und Tendenzen in den Unterricht.
Die Lernfelder sind logisch angeordnet und bauen spiralcurricular aufeinander auf. Die Umsetzung sowie die zeitliche Abfolge der Lernfelder sind unter Beachtung des spiralcurricularen Aufbaus im Lehrerteam abzustimmen.
Darüber hinaus sind weitere Verknüpfungen zwischen den Lernfeldern möglich. Kommunikative und fremdsprachliche Kompetenzen werden integrativ in den Lernfeldern entwickelt.
Die Ausbildung wird durch die gestreckte Abschlussprüfung in zwei Ausbildungsphasen gegliedert. Die Lernfelder 1 bis 4 sind als gemeinsame Kernqualifikationen Grundlage für den Teil 1 der Abschlussprüfung für alle umwelttechnischen Berufe. Die Inhalte der darauf aufbauenden berufsspezifischen zweiten Phase sind auf die fachlichen Unterschiede der beruflichen Handlungskompetenzen der umwelttechnischen Berufe ausgerichtet. Die Abgrenzung zwischen den Ausbildungsjahren ist hinsichtlich der zeitlichen Planung in der Ausbildungsordnung und in Bezug auf die Prüfungen einzuhalten.
Die Lernfelder 1 bis 4 des 1. Ausbildungsjahres sind für alle vier Ausbildungsberufe einheitlich. Eine gemeinsame Beschulung kann deshalb im 1. Ausbildungsjahr unter Berücksichtigung der jeweiligen berufstypischen Anforderungen erfolgen.
Für Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung und Umwelttechnologinnen für Abwasserbewirtschaftung sowie Umwelttechnologen für Wasserversorgung und Umwelttechnologinnen für Wasserversorgung sind die Lernfelder 7 „Anlagen elektrisch betreiben“ und 10 „Elektrische Geräte anschließen“ identisch, da sie die elektrotechnischen Handlungskompetenzen abbilden, die in beiden Berufen gefördert werden sollen.
Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes ist in den Schulen vor Ort zu leisten. Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsituationen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Die Branchenvielfalt sollte dabei Berücksichtigung finden. Lernsituationen konkretisieren die Vorgaben des Lernfeldes und werden mittels curricularer Analyse aus diesen abgeleitet.
Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein. Die Lernfelder bieten umfassende Möglichkeiten, den sicheren, sachgerechten, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit traditionellen und digitalen Medien zu thematisieren. Sie beinhalten vielfältige, unmittelbare Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit globalen, gesellschaftlichen und politischen Themen, deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie Bezüge zur eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Die Umsetzung der Lernsituationen unter Einbeziehung dieser Perspektiven trägt aktiv zur weiteren Lebensorientierung, zur Entwicklung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler, zum selbstbestimmten Handeln und damit zur Stärkung der Zivilgesellschaft bei.
Inhalte mit politischem Gehalt werden mit den damit in Verbindung stehenden fachspezifischen Arbeitsmethoden der politischen Bildung umgesetzt. Dafür eignen sich u. a. Rollen- und Planspiele, Streitgespräche, Pro- und Kontra-Debatten, Podiumsdiskussionen oder kriterienorientierte Fall-, Konflikt- und Problemanalysen.
Für Inhalte mit Anknüpfungspunkten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung eignen sich insbesondere die didaktischen Prinzipien der Visionsorientierung, des Vernetzenden Lernens sowie der Partizipation. Vernetztes Denken bedeutet hier die Verbindung von Gegenwart und Zukunft einerseits und ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des eigenen Handelns andererseits.
Die Digitalisierung und der mit ihr verbundene gesellschaftliche Wandel erfordern eine Vertiefung der informatischen Bildung. Ausgehend von den Besonderheiten des Bildungsganges begründet der Charakter der beruflichen Qualifikationen einen permanenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie berufsbezogener Software, die zur Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz erforderlich sind.
Unter Beachtung digitaler Arbeits- und Geschäftsprozesse ergibt sich die Notwendigkeit einer angemessenen Hard- und Softwareausstattung und entsprechender schulorganisatorischer Regelungen. Bis zu 25 % der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Unterrichtes in jedem Ausbildungsjahr können für den anwendungsbezogenen gerätegestützten Unterricht genutzt werden, wobei eine Klassenteilung möglich ist. Die konkrete Planung obliegt der Schule.
Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unterricht gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruflichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Das Lernen erfolgt in vollständigen Handlungen, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen selbstständig planen, durchführen, überprüfen, gegebenenfalls korrigieren und schließlich bewerten.
Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen. Des Weiteren ist eine kontinuierliche Abstimmung zwischen den beteiligten Lehrkräften des berufsübergreifenden und berufsbezogenen Bereiches sowie der in einem Lernfeld unterrichtenden Lehrkräfte notwendig.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, Lern- und Arbeitstechniken anzuwenden und selbstständig weiterzuentwickeln sowie Informationen zu beschaffen, zu verarbeiten und zu bewerten. Darüber hinaus ist bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein zu entwickeln, dass Bereitschaft und Fähigkeit zum selbstständigen und lebenslangen Lernen wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben sind.
| Unterrichtsfächer und Lernfelder | Wochenstunden in der Klassenstufe | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 12 | 12 | 12 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 41 | 5 | 5 | |
| Deutsch/Kommunikation | 1 | 1 | 1 | |
| Englisch | 1 | - | - | |
| Gemeinschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Wirtschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 1 | 1 | 1 | |
| Sport | - | 1 | 1 | |
| Berufsbezogener Bereich | 8 | 7 | 7 | |
| 1 | Am Arbeitsplatz sicher arbeiten | 1,5 | - | - |
| 2 | Arbeitsstoffe handhaben | 2,52 | - | - |
| 3 | Ökologische Kreisläufe schützen und Belastungen minimieren | 1,5 | - | - |
| 4 | Umwelttechnische Anlagen und Leitungsnetze betreiben | 2,52 | - | - |
| 5 | Abwasser beproben und untersuchen | - | 1,5 | - |
| 6 | Stoffe fördern | - | 1,5 | - |
| 7 | Anlagen elektrisch betreiben | - | 1 | - |
| 8 | Kanäle und Bauwerke inspizieren und reinigen | - | 2 | - |
| 9 | Abwasser mechanisch reinigen | - | 1 | - |
| 10 | Elektrische Geräte anschließen | - | - | 1 |
| 11 | Abwasser biologisch und chemisch reinigen | - | - | 1 |
| 12 | Schlämme behandeln | - | - | 1 |
| 13 | Regenwasser bewirtschaften | - | - | 1 |
| 14 | Abwasserinhaltsstoffe bestimmen und Schlämme untersuchen | - | - | 1,5 |
| 15 | Abwassertechnische Anlagen steuern und regeln | - | - | 1,5 |
| Wahlbereich3 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterrichtsfächer und Lernfelder | Wochenstunden in den Klassenstufen | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 12 | 12 | 12 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 44 | 5 | 5 | |
| Deutsch/Kommunikation | 1 | 1 | 1 | |
| Englisch | 1 | - | - | |
| Gemeinschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Wirtschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 1 | 1 | 1 | |
| Sport | - | 1 | 1 | |
| Berufsbezogener Bereich | 8 | 7 | 7 | |
| 1 | Am Arbeitsplatz sicher arbeiten | 1,5 | - | - |
| 2 | Arbeitsstoffe handhaben | 2,55 | - | - |
| 3 | Ökologische Kreisläufe schützen und Belastungen minimieren | 1,5 | - | - |
| 4 | Umwelttechnische Anlagen und Leitungsnetze betreiben | 2,55 | - | - |
| 5 | Abfälle einstufen, sammeln und transportieren | - | 3 | - |
| 6 | Abfälle chemisch-physikalisch und mechanisch behandeln | - | 2,5 | - |
| 7 | Abfälle biologisch behandeln | - | 1,5 | - |
| 8 | Abfälle untersuchen und abfallwirtschaftliche Anlagen überwachen | - | - | 2,5 |
| 9 | Abfälle disponieren | - | - | 2 |
| 10 | Abfälle verwerten und deponieren | - | - | 2,5 |
| Wahlbereich6 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterrichtsfächer und Lernfelder | Wochenstunden in den Klassenstufen | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 12 | 12 | 12 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 47 | 5 | 5 | |
| Deutsch/Kommunikation | 1 | 1 | 1 | |
| Englisch | 1 | - | - | |
| Gemeinschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Wirtschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 1 | 1 | 1 | |
| Sport | - | 1 | 1 | |
| Berufsbezogener Bereich | 8 | 7 | 7 | |
| 1 | Am Arbeitsplatz sicher arbeiten | 1,5 | - | - |
| 2 | Arbeitsstoffe handhaben | 2,58 | - | - |
| 3 | Ökologische Kreisläufe schützen und Belastungen minimieren | 1,5 | - | - |
| 4 | Umwelttechnische Anlagen und Leitungsnetze betreiben | 2,58 | - | - |
| 5 | In enge Räume und Behälter einsteigen | - | 1 | - |
| 6 | Anlagen, Maschinen und Werkzeuge bedienen, warten und instand setzen | - | 2,5 | - |
| 7 | Mit eingesetzten Stoffen und anfallenden Reststoffen umgehen | - | 1,5 | - |
| 8 | Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen reinigen | - | 1 | - |
| 9 | Rohrleitungsnetze und Anlagen inspizieren | - | 1 | - |
| 10 | Rohrleitungsnetze sanieren | - | - | 1,5 |
| 11 | Rohrleitungsnetze auf Dichtheit prüfen | - | - | 1 |
| 12 | Entwässerungsanlagen von Gebäuden reinigen | - | - | 1 |
| 13 | Industrieanlagen instand halten | - | - | 2,5 |
| 14 | Industrieanlagen für eine Prüfung vorbereiten | - | - | 1 |
| Wahlbereich9 | 2 | 2 | 2 | |
| Unterrichtsfächer und Lernfelder | Wochenstunden in den Klassenstufen | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | ||
| Pflichtbereich | 12 | 12 | 12 | |
| Berufsübergreifender Bereich | 410 | 5 | 5 | |
| Deutsch/Kommunikation | 1 | 1 | 1 | |
| Englisch | 1 | - | - | |
| Gemeinschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Wirtschaftskunde | 1 | 1 | 1 | |
| Evangelische Religion, Katholische Religion oder Ethik | 1 | 1 | 1 | |
| Sport | - | 1 | 1 | |
| Berufsbezogener Bereich | 8 | 7 | 7 | |
| 1 | Am Arbeitsplatz sicher arbeiten | 1,5 | - | - |
| 2 | Arbeitsstoffe handhaben | 2,511 | - | - |
| 3 | Ökologische Kreisläufe schützen und Belastungen minimieren | 1,5 | - | - |
| 4 | Umwelttechnische Anlagen und Leitungsnetze betreiben | 2,511 | - | - |
| 5 | Wasser fördern | - | 2 | - |
| 6 | Rohwasser nachhaltig gewinnen und analysieren | - | 2,5 | - |
| 7 | Anlagen elektrisch betreiben | - | 1 | - |
| 8 | Wasserhausanschluss erstellen und instand halten | - | 1,5 | - |
| 9 | Wasser aufbereiten und analysieren | - | - | 2,5 |
| 10 | Elektrische Geräte anschließen | - | - | 1 |
| 11 | Wasser speichern und verteilen | - | - | 2 |
| 12 | Wasserversorgungsanlagen steuern und regeln | - | - | 1,5 |
| Wahlbereich12 | 2 | 2 | 2 | |
In diesem Kontext wird auf die Handreichung „Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehrpläne“ (LaSuB 2022) verwiesen.
Diese Handreichung bezieht sich auf die Umsetzung des Lernfeldkonzeptes in den Schularten Berufsschule, Berufsfachschule und Fachschule und enthält u. a. Ausführungen
sowie das Glossar.
Darüber hinaus wird die Verwendung der Handreichung „Operatoren in der beruflichen Bildung“ (LaSuB 2021) empfohlen. Das Material unterstützt die Standardisierung von Operatoren in Aufträgen und Aufgaben sowie die Transparenz in den Anforderungen bei der Umsetzung von beruflichen Handlungssituationen im Unterricht und bei der Leistungsbewertung.
Sächsische Lehrkräfte können in der dynamischen Lehrplandatenbank ergänzend zu den Lehrplänen und Arbeitsmaterialien auf eine vielfältige Auswahl von Dokumenten und Web-Links sowohl für die Unterrichtsgestaltung als auch für das Selbstlernen der Schülerinnen und Schüler zurückgreifen.
Die Verfügbarkeit dieser Materialien in den Lehrplänen, Arbeitsmaterialien und Stundentafeln ist durch ein Symbol gekennzeichnet, welches sich rechts neben den Lehrplanzielen und -inhalten oder Lernfeldern befindet. Das Materialangebot ist ausschließlich nach der Anmeldung im Schulportal für sächsische Lehrkräfte abrufbar. Es wird sukzessive erweitert.
Ein wichtiges Unterstützungsmaterial stellen die verknüpften curricularen Analysen und exemplarischen Lernsituationen dar. Die Mitglieder der sächsischen Lehrplankommissionen leiten aus dem Rahmenlehrplan detaillierte curriculare Analysen ab, die die im Rahmenlehrplan festgelegten Kompetenzen konkretisieren. Die zu entwickelnden Teilkompetenzen sowie die zu unterrichtenden Inhalte der Lernfelder sind präzisiert und mit Zeitrichtwerten versehen.
Auf der Grundlage der curricularen Analysen werden didaktisch aufbereitete exemplarische Lernsituationen entwickelt. Ausgangspunkte dieser Lernsituationen sind geeignete Aufträge und Handlungsergebnisse unter Beachtung der Abläufe von Arbeits- bzw. Geschäftsprozessen.
Für die Lernfelder, die Kompetenzbeschreibungen zum berufsbezogenen Fremdsprachenerwerb enthalten, haben die Lehrplankommissionen Hinweise zur Umsetzung entwickelt, die ebenfalls in der Lehrplandatenbank zur Verfügung gestellt werden.
Berufsbezogenes Englisch bildet die Integration der Fremdsprache in die Lernfelder ab.
Der Englischunterricht im berufsübergreifenden Bereich gemäß den Vorgaben der Stundentafel und der Unterricht im berufsbezogenen Englisch stellen eine Einheit dar. Es werden gezielt Kompetenzen entwickelt, die die berufliche Mobilität der Schülerinnen und Schüler in Europa und in einer globalisierten Lebens- und Arbeitswelt unterstützen.
Der Englischunterricht orientiert auf eine weitgehend selbstständige Sprachverwendung mindestens auf dem Niveau B1 des KMK-Fremdsprachenzertifikats13, das sich an den Referenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen (GeR) orientiert. Dabei werden die vorhandenen fremdsprachlichen Kompetenzen in den Bereichen Rezeption, Produktion, Mediation und Interaktion um berufliche Handlungssituationen erweitert. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollten motiviert werden, sich den Anforderungen des Niveaus B2 zu stellen.
Grundlage für den berufsbezogenen Englischunterricht bilden die in den Lernfeldern des KMK-Rahmenlehrplans formulierten fremdsprachlichen Aspekte. Der in den Lernfeldern integrativ erworbene Fachwortschatz wird in vielfältigen Kommunikationssituationen angewandt sowie orthografisch und phonetisch gesichert. Relevante grammatische Strukturen werden aktiviert. Der Unterricht strebt den Erwerb grundlegender interkultureller Handlungsfähigkeit mit dem Ziel an, mehr Sicherheit im Umgang mit fremdsprachigen Kommunikationspartnern zu entwickeln. Damit werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, im beruflichen Kontext erfolgreich zu kommunizieren.
Der Unterricht im berufsbezogenen Englisch ist weitgehend in der Fremdsprache zu führen und handlungsorientiert auszurichten. Dies kann u. a. durch Projektarbeit, Gruppenarbeit und Rollenspiele geschehen. Dazu sind die Simulation wirklichkeitsnaher Situationen im Unterricht, die Nutzung von Medien und moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowie das Einüben und Anwenden von Lern- und Arbeitstechniken eine wesentliche Voraussetzung.
Vertiefend kann berufsbezogenes Englisch im Wahlbereich angeboten werden. Empfehlungen dazu werden in den berufsgruppenbezogenen Modulen des Lehrplans Englisch für die Berufsschule/Berufsfachschule gegeben.
Die Teilnahme an den Prüfungen zur Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen Niveau B1 oder Niveau B2 in der beruflichen Bildung in einem berufsrelevanten Bereich kann von den Schülerinnen und Schülern in Abstimmung mit der Lehrkraft für Fremdsprachen individuell entschieden werden.
Die Niveaubeschreibung des KMK-Fremdsprachenzertifikats weist folgende Anforderungen in den einzelnen Kompetenzbereichen aus:
Rezeption: Gesprochenen und geschriebenen fremdsprachigen Texten Informationen entnehmen
Hör- und Hörsehverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen Texten in berufstypischen Situationen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen, wenn deutlich und in Standardsprache gesprochen wird.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexere berufstypische Texte global, selektiv und detailliert verstehen, wenn in natürlichem Tempo und in Standardsprache gesprochen wird, auch wenn diese leichte Akzentfärbungen aufweist.
Leseverstehen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können geläufigen berufstypischen Texten zu teilweise weniger vertrauten Themen aus bekannten Themenbereichen Einzelinformationen und Hauptaussagen entnehmen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können komplexe berufstypische Texte, auch zu wenig vertrauten und abstrakten Themen aus bekannten Themenbereichen, global, selektiv und detailliert verstehen.
Produktion: Fremdsprachige Texte erstellen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufstypische Texte zu vertrauten Themen verfassen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufstypische Texte aus bekannten Themenbereichen verfassen.
Mediation: Textinhalte in die jeweilige Sprache übertragen und in zweisprachigen Situationen vermitteln
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können fremdsprachlich dargestellte berufliche Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch wiedergeben. Sie können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel in deutscher Sprache dargestellte Sachverhalte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache übertragen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können den Inhalt komplexer fremdsprachlicher berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen sinngemäß und adressatengerecht auf Deutsch sowohl wiedergeben als auch zusammenfassen. Sie können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel den Inhalt komplexer berufsrelevanter Texte aus bekannten Themenbereichen in deutscher Sprache sinngemäß und adressatengerecht in die Fremdsprache sowohl übertragen als auch zusammenfassen.
Interaktion: Gespräche in der Fremdsprache führen
Niveau B1
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung elementarer und auch komplexer sprachlicher Mittel geläufige berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um vertraute Themen geht, in der Fremdsprache weitgehend sicher bewältigen, sofern die am Gespräch Beteiligten kooperieren, dabei auch eigene Meinungen sowie Pläne erklären und begründen.
Niveau B2
Die Schülerinnen und Schüler können unter Verwendung vielfältiger, auch komplexer sprachlicher Mittel berufsrelevante Gesprächssituationen, in denen es um komplexe Themen aus bekannten Themenbereichen geht, in der Fremdsprache sicher bewältigen, dabei das Gespräch aufrechterhalten, Sachverhalte ausführlich erläutern und Standpunkte verteidigen.
______________________________
13 Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung unter https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/1998/1998_11_20-Fremdsprachen-berufliche-Bildung.pdf
| Lernfeld 1 | Am Arbeitsplatz sicher arbeiten | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 2 | Arbeitsstoffe handhaben | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 3 | Ökologische Kreisläufe schützen und Belastungen minimieren | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 4 | Umwelttechnische Anlagen und Leitungsnetze betreiben | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 5 | Abwasser beproben und untersuchen | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 6 | Stoffe fördern | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 7 | Anlagen elektrisch betreiben | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 8 | Kanäle und Bauwerke inspizieren und reinigen | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 9 | Abwasser mechanisch reinigen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 10 | Elektrische Geräte anschließen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 11 | Abwasser biologisch und chemisch reinigen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 12 | Schlämme behandeln | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 13 | Regenwasser bewirtschaften | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 14 | Abwasserinhaltsstoffe bestimmen und Schlämme untersuchen | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 15 | Abwassertechnische Anlagen steuern und regeln | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 5 | Abfälle einstufen, sammeln und transportieren | 120 Ustd. | |
| Lernfeld 6 | Abfälle chemisch-physikalisch und mechanisch behandeln | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 7 | Abfälle biologisch behandeln | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 8 | Abfälle untersuchen und abfallwirtschaftliche Anlagen überwachen | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 9 | Abfälle disponieren | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 10 | Abfälle verwerten und deponieren | 100 Ustd. |
| Lernfeld 5 | In enge Räume und Behälter einsteigen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 6 | Anlagen, Maschinen und Werkzeuge bedienen, warten und instand setzen | 100 Ustd. |
| Lernfeld 7 | Mit eingesetzten Stoffen und anfallenden Reststoffen umgehen | 60 Ustd. |
| Lernfeld 8 | Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen reinigen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 9 | Rohrleitungsnetze und Anlagen inspizieren | 40 Ustd. |
| Lernfeld 10 | Rohrleitungsnetze sanieren | 60 Ustd. |
| Lernfeld 11 | Rohrleitungsnetze auf Dichtheit prüfen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 12 | Entwässerungsanlagen von Gebäuden reinigen | 40 Ustd. |
| Lernfeld 13 | Industrieanlagen instand halten | 100 Ustd. |
| Lernfeld 14 | Industrieanlagen für eine Prüfung vorbereiten | 40 Ustd. |
| Lernfeld 5 | Wasser fördern | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 6 | Rohwasser nachhaltig gewinnen und analysieren | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 7 | Anlagen elektrisch betreiben | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 8 | Wasserhausanschluss erstellen und instand halten | 60 Ustd. | |
| Lernfeld 9 | Wasser aufbereiten und analysieren | 100 Ustd. | |
| Lernfeld 10 | Elektrische Geräte anschließen | 40 Ustd. | |
| Lernfeld 11 | Wasser speichern und verteilen | 80 Ustd. | |
| Lernfeld 12 | Wasserversorgungsanlagen steuern und regeln | 60 Ustd. | |
Die Schülerinnen und Schüler verfügen über die Kompetenz, an ihrem Arbeitsplatz sicher zu arbeiten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit ihrem Arbeitsplatz vertraut. Sie machen sich über potenzielle chemische, biologische und physikalische Gefahren für sich und andere kundig. Sie nehmen sowohl ihre eigenen als auch fremde Interessen der Sicherheit am Arbeitsplatz wahr und tauschen sich über ihre Erfahrungen aus. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihren Arbeitsauftrag und leiten chemische, biologische und physikalische Gefahren ab. |
10 Ustd. |
|
Vergiftungs-, Erstickungs-, Verätzungs- und Umweltgefahr |
|||
Infektionsgefahr |
|||
Absturzgefahr |
|||
Explosionsgefahr |
|||
Gefahren durch elektrischen Strom |
|||
Die Schülerinnen und Schüler schätzen das Gefahrenpotenzial und die Risiken ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich zu erforderlichen Maßnahmen zum Schutz vor Gefahren für sich und andere. |
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Sie nutzen |
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rechtliche Grundlagen |
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Regelwerke |
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Vorschriften |
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Merkblätter |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich durch Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen über die notwendigen Schutz- und Hygienemaßnahmen, Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz (Persönliche Schutzausrüstung, arbeitsmedizinische Vorsorge) sowie die Gefahren des elektrischen Stroms. Dafür nutzen sie auch digitale Medien sowie fremdsprachige Informationsangebote und gestalten ihre Lernumgebung mit. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu Schutz-, Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen in Gefährdungsbeurteilungen, Sicherheitsdatenblättern und Betriebsanweisungen. |
8 Ustd. |
|
Sie nutzen |
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Materialsammlungen |
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digitale Medien und Datenbanken |
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deutsch- und englischsprachige Dokumente |
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Sie bestimmen geeignete persönliche Schutzausrüstung (PSA) als Sicherheitsvorkehrung: |
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Schutzausrüstung bei Verätzungs-, Erstickungs- und Vergiftungsgefahr |
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Schutzausrüstung bei Infektionsgefahr |
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Schutzausrüstung bei Absturz- und mechanischer Gefahr |
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Die Schülerinnen und Schüler erfragen Maßnahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge: |
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Hautschutz |
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Impfstatus |
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Die Schülerinnen und Schüler stellen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor elektrischen Strom zusammen. |
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Sie ermitteln Schutzmaßnahmen und berücksichtigen dabei die rechtlichen Grundlagen sowie die Regeln der Technik. Sie nutzen Sicherheitsdatenblätter (Gefahrenpiktogramme, Gefahren- und Sicherheitshinweise, Sicherheitszeichen). |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Schutzmaßnahmen auf deren Richtigkeit gemäß den Regeln der Technik. |
6 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich mithilfe von Sicherheitsdatenblättern Informationen zu erforderlichen Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen: |
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Gefahrenpiktogramme nach dem global harmonisierten System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) |
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Gefährdungs- und Sicherheitshinweise (H- und P-Sätze) |
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Gebots- und Warnzeichen |
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Verbotszeichen |
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Rettungs- und Brandschutzzeichen |
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Die Schülerinnen und Schüler planen ihre Schutz- und Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz im Team. Sie beachten die Unfallverhütungsvorschriften und die Sicherheitsregeln. Sie entscheiden sich für eine Vorgehensweise zur Umsetzung der Maßnahmen (Maßnahmenhierarchie), treffen Absprachen und übernehmen Verantwortung für sich und den Teamprozess. |
Die Schülerinnen und Schüler legen notwendige Schutz- und Hygienemaßnahmen fest. |
5 Ustd. |
|
Sie richten ihren Arbeitsplatz ein und achten auf die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen. |
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Sie stellen |
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Gesichts- und Augenschutz |
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Hand- und Körperschutz |
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Fußschutz bereit |
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Die Schülerinnen und Schüler bestimmen die Vorgehensweise bei der Umsetzung der Maßnahmen: |
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Arbeitsaufgaben |
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Arbeitsorganisation und -ablauf |
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Team- oder Einzelarbeit, Kooperation |
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Die Schülerinnen und Schüler diskutieren und dokumentieren ihre Planungen. Sie kommunizieren ihre Entscheidungen wertschätzend miteinander. |
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Sie erstellen Checklisten zu geplanten Schutz- und Hygienemaßnahmen für die spätere Kontrolle. |
|||
Sie achten auf ihre eigene Sicherheit und die ihres Teams. |
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Die Schülerinnen und Schüler wählen auf der Basis von Messungen und Beobachtungen selbstständig Hilfsmittel, Persönliche Schutzausrüstung und gesundheitsschützende Maßnahmen aus. |
Die Schülerinnen und Schüler legen unter Berücksichtigung von Messungen und Beobachtungen selbstständig geeignete Hilfsmittel und Ausrüstungsgegenstände situationsbezogen fest. |
5 Ustd. |
|
Sie setzen die Ausrüstungsgegenstände und Hilfsmittel gemäß der Arbeitsaufgabe ein: |
|||
Schutzbrille, Gesichtsvisier |
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Gehörschutz |
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Schutzhandschuhe: Einmal-, Säureschutz-, Hitze-, Montage-, Schnittschutz-, Isolierhandschuhe |
|||
Arbeitsschutzkleidung |
|||
Sicherheits-, Arbeitsschuhe |
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Atemschutz |
|||
Abzug |
|||
Zum Heben, Transportieren und zur Ladungssicherung nutzen sie Anschlagmittel und Hebezeuge. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen für die Arbeitsaufgabe erforderliche Anschlagmittel und Hebezeuge bereit: |
6 Ustd. |
|
Gurte, Ketten, Seile |
|||
Winde, mobile und Deckenkrane |
|||
Flurförderzeuge |
|||
Sie führen vor der Verwendung eine Sicht- und Funktionskontrolle der Anschlagmittel und Hebezeuge durch. |
|||
Sie dokumentieren ihre Vorgehensweise unter Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Die gewonnenen Informationen und Entscheidungen werden auch in digitaler Form aufbereitet und präsentiert. |
Die Schülerinnen und Schüler nutzen die erstellten Checklisten zur Sicherstellung und dokumentieren die Einhaltung der geplanten Schutz- und Hygienemaßnahmen. Dabei beachten sie den Datenschutz. |
4 Ustd. |
DSGVO |
Sie verwenden Standardsoftware zur Text- und Datenverarbeitung für die Zusammenstellung und Präsentation der Informationen. Sie sorgen für eine sichere Speicherung der Daten. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren und beurteilen die dokumentierten Maßnahmen. Hierzu äußern sie konstruktive Kritik, begründen diese und nehmen sie auch an. Sie bauen Vertrauen auf und verhalten sich umsichtig und rücksichtsvoll den anderen gegenüber. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den dokumentierten Maßnahmen auseinander. |
8 Ustd. |
|
Sie beurteilen die Einhaltung von Schutzmaßnahmen. |
|||
Sie diskutieren ihre Entscheidungen vertrauensvoll, konstruktiv und kritisch. Sie benennen Fehlverhalten, positionieren sich zu Kritik und halten Kritik von anderen aus. |
|||
Sie formulieren Verbesserungsvorschläge und entwickeln Toleranz anderen gegenüber. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsprozess und die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf ihr Umfeld. Sie überprüfen die Einhaltung von Absprachen und das Vorgehen im Team. |
Die Schülerinnen und Schüler werten ihre Vorgehensweise im Arbeitsprozess aus und beurteilen die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf ihr Team und die Umwelt. |
8 Ustd. |
|
Sie setzen sich mit der Einhaltung von Absprachen auseinander. |
|||
Sie ziehen Schlussfolgerungen für ihr eigenes Handeln und das Handeln im Team in ähnlichen Arbeitsprozessen. |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Arbeitsstoffe aufgabenbezogen auszuwählen, einzusetzen, zu lagern, zu transportieren und zu entsorgen.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den betrieblichen Arbeitsauftrag und informieren sich unter Berücksichtigung stoffspezifischer Eigenschaften (physikalische, physiologische und chemische Stoffeigenschaften, Reaktionsverhalten) über den Einsatz der Arbeitsstoffe. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren betriebliche Arbeitsaufträge. |
22 Ustd. |
|
Sie ermitteln die typischen stoffspezifischen Eigenschaften von Arbeitsstoffen. |
|||
Stoffaufbau |
|||
physikalische, chemische und physiologische Stoffeigenschaften |
|||
Reaktionsverhalten der Stoffe |
|||
Sie tragen die stoffspezifischen Eigenschaften |
|||
Löseverhalten |
|||
Dichte |
|||
Leitfähigkeit |
|||
und das typische Reaktionsverhalten |
|||
Säure-Base-Reaktion |
|||
Redoxreaktion zusammen. |
|||
Sie machen sich mit dem Einsatz der Arbeitsstoffe vertraut. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler notieren ihre Arbeitsergebnisse. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über das Gefahrenpotential der Arbeitsstoffe und präventive Sicherheitsmaßnahmen für ihre Tätigkeiten (Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien). |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren das Gefahrenpotenzial der einzusetzenden Arbeitsstoffe. |
6 Ustd. |
|
Gefahrenpiktogramme nach Global harmonisierten System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) |
|||
Gefahren- und Sicherheitshinweise nach GHS |
|||
Kennzeichnung nach GHS |
|||
Sie machen sich mit den Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit diesen Arbeitsstoffen vertraut. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die Umsetzung des Arbeitsauftrags unter Beachtung der gültigen Vorschriften des Gesundheits- und Arbeitsschutzes. |
Die Schülerinnen und Schüler wählen für die Umsetzung der Arbeitsaufträge benötigte Arbeits- und Schutzmittel aus: |
8 Ustd. |
|
persönliche Arbeitsschutzkleidung |
|||
Schutzbrille, Gesichtsvisier |
|||
Einmal-, Säureschutzhandschuhe |
|||
Sie halten diese für die Verwendung bereit und nutzen bei Bedarf technische Einrichtungen. |
|||
Sie legen die Abfolge der durchzuführenden Tätigkeiten fest. |
|||
Sie wählen Geräte und Materialien aufgabengerecht aus, berechnen die benötigten Quantitäten (stöchiometrische Berechnungen) und richten ihren Arbeitsplatz ein. |
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen die benötigten Materialien. |
30 Ustd. |
|
Sie richten entsprechend der Arbeitsaufgabe den Arbeitsplatz
mit den erforderlichen Geräten
|
|||
Die Schülerinnen und Schüler berechnen die gemäß Arbeitsauftrag geforderten Massen, Volumina und Konzentrationen für die Herstellung von benötigten Lösungen |
stöchiometrische Berechnungen |
||
Massenanteil, Massenkonzentration |
|||
Mischungsrechnen |
|||
Stoffmengenkonzentration |
|||
Die Schülerinnen und Schüler wählen für die Arbeitsaufgabe benötigte Gerätschaften aus und stellen erforderliche Materialien und Hilfsmittel zusammen. |
|||
Sie ermitteln die Gefährlichkeit von Arbeitsstoffen und leiten Maßnahmen zu Lagerung, Verpackung, Kennzeichnung, Transport und Entsorgung (Gefahrstoffverordnung) ab. Sie wägen Gefahren für Menschen und Umwelt ab. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Gefährlichkeit der Arbeitsstoffe ein und legen Maßnahmen für die Lagerung, Verpackung, Kennzeichnung und Entsorgung fest. |
8 Ustd. |
|
Sie nutzen für ihre Entscheidungen |
|||
Gefahrstoffverordnung |
|||
Betriebsanweisungen |
|||
Sicherheitsdatenblätter |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Gefährdungen für Mensch und Umwelt auseinander. Dabei berücksichtigen sie den ressourcenschonenden Einsatz von Stoffen und die fachgerechte Entsorgung von Stoffen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen unter Berücksichtigung von Betriebsanweisungen die Probenahme und die Bestimmung von ausgewählten Parametern durch. Sie gehen mit Arbeits- und Gefahrstoffen bei berufsspezifischen Tätigkeiten ressourcenschonend um. Sie dokumentieren und werten die Ergebnisse mit digitalen Medien aus. |
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen verschiedene Proben: |
16 Ustd. |
|
Probenahme von festen und flüssigen Stoffen |
|||
Bestimmung physikalischer Parameter |
|||
Bestimmung gelöster Inhaltsstoffe |
|||
Sie setzen Arbeits- und Gefahrstoffe ressourcenschonend ein. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler fertigen Protokolle zur Dokumentation der Arbeitsabläufe sowie der Mess- und Analysenergebnisse an. Sie nutzen Standardsoftware zur Text- und Datenverarbeitung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Plausibilität der Messung. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die Mess- und Analysenergebnisse auf ihre Plausibilität und ziehen Schlussfolgerungen. |
4 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsprozess und leiten Maßnahmen zur Optimierung ab. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Planungen sowie ihre Handlungen kritisch ein. |
6 Ustd. |
Selbst- und Fremdkritik |
Sie benennen Probleme und subjektive Fehler des Arbeitsprozesses. |
|||
Sie diskutieren geeignete Maßnahmen zur Optimierung des Arbeitsprozesses: |
|||
Kalibrierung, Justierung von Geräten |
|||
Auswahl von Geräten |
|||
Reinigung und Pflege von Geräten |
|||
Abfolge der durchzuführenden Tätigkeiten |
|||
sparsamer Umgang mit Materialien |
|||
Arbeits- und Gesundheitsschutz |
|||
Schutz von Mensch und Umwelt |
| Lernfeld 2 | Arbeitsstoffe handhaben |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 100 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
2.1
Stoffspezifische Eigenschaften und Reaktionen von Arbeitsstoffen zusammenstellen
|
42 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.2
Gefahrenpotenzial von Arbeitsstoffen beurteilen
|
10 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.3
Materialien sowie Geräte auswählen und für den Einsatz vorbereiten
|
15 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2.4
Reaktionsverhalten von Arbeitsstoffen untersuchen
|
33 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
2.1
Stoffspezifische Eigenschaften und Reaktionen von Arbeitsstoffen zusammenstellen
|
42 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Ihr Unternehmen betreibt ein Betriebslabor für die Untersuchung interner und externer Proben, in dem Sie eingesetzt sind. Sie erhalten den Auftrag, für die Ausbildung nachfolgender Auszubildender eine Handreichung zu typischen Arbeitsstoffen zusammenzustellen. Diese soll Informationen zum Stoffaufbau, zu typischen Stoffeigenschaften und dem Reaktionsverhalten der Arbeitsstoffe enthalten und mit Anleitungen zur Bestimmung typischer Stoffeigenschaften und dem Reaktionsverhalten untersetzt werden. |
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|
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| Lernsituation |
2.2
Gefahrenpotenzial von Arbeitsstoffen beurteilen
|
10 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind Mitarbeiter in einem Betriebslabor und handhaben arbeitstäglich gefährliche Arbeitsstoffe. Die Laborleitung beauftragt Sie, dafür die aktuelle Einstufung der Gefahrenpotenziale zu kontrollieren, geeignete Schutzmittel zu recherchieren und anschließend die Labormitarbeiter zu Änderungen hinsichtlich der Gefährlichkeit von Arbeitsstoffen informieren. Nutzen Sie rechtliche Grundlagen und Betriebsanweisungen, um die Sicherheitsdatenblätter der Arbeitsstoffe zu aktualisieren. Legen Sie Maßnahmen zu Kennzeichnung, Lagerung und Transport fest. Leiten Sie einzuhaltende Schutzmaßnahmen beim Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen ab und stellen Sie die Neuerungen digital zusammen. |
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|
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| Lernsituation |
2.3
Materialien sowie Geräte auswählen und für den Einsatz vorbereiten
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | An einem „Schnuppertag“ für Schülerinnen und Schüler sollen die Ausbildungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen im Rahmen der Berufsorientierung vorgestellt werden. Das Betriebslabor bietet dafür die Durchführung einfacher Analysen von mitgebrachten Wasserproben an. Sie werden beauftragt, diese Untersuchungen vorzubereiten. Wählen Sie geeignete Versuchsanordnungen und -methoden und dafür erforderliche Messgeräte, Hilfsmittel und Arbeitsstoffe aus. Reinigen Sie die Geräte, bereiten Sie die Messgeräte für den Einsatz vor und stellen Sie erforderliche Arbeitsstoffe her. Überprüfen Sie Ihre Vorbereitungen durch Untersuchung von Wasserproben mit laborbestätigten Werten. |
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|
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| Lernsituation |
2.4
Reaktionsverhalten von Arbeitsstoffen untersuchen
|
33 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Ein wissenschaftliches Institut untersucht sowohl feste als auch flüssige Proben auf ausgewählte Inhaltsstoffe. Sie sind im Umweltlabor des Institutes tätig und werden im Bereich der quantitativen Analysen flüssiger Proben eingesetzt. Stellen Sie auftragsbezogen benötigte Arbeits- und Hilfsstoffe für die Durchführung von quantitativen Analysen her und wählen Sie geeignete Mess- und Laborgeräte aus. Führen Sie für verschiedene flüssige Proben quantitative Bestimmungen durch und werten Sie die Analysenergebnisse aus. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, ökologische Kreisläufe zu schützen und Belastungen zu minimieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit anthropogenen Einflüssen auf ökologische Kreisläufe (Wasserkreislauf) und mit der Wirkung umwelttechnischer Anlagen auf den Naturhaushalt vertraut. |
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich Informationen zu ökologischen Kreisläufen: |
14 Ustd. |
|
Wasserkreislauf – Sphären, Aggregatzustandsänderungen, Transport, Speicherung, Wechselwirkungen mit anderen ökologischen Kreisläufen |
|||
Kohlenstoffkreislauf |
|||
Stickstoffkreislauf |
|||
Sie erfragen Formen und Möglichkeiten der anthropogenen Beeinflussung. |
|||
Sie leiten die Notwendigkeit und die Aufgaben von technischen Anlagen ab: |
|||
Wasserbau – Stauanlagen, Deiche |
|||
Anlagen zur Erzeugung von Energie |
|||
Kläranlagen |
|||
Abfallbeseitigungsanlagen – Deponien, Müllverbrennungsanlagen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erkundigen sich auch mit Hilfe digitaler Medien und in einer Fremdsprache über die Abläufe und Zusammenhänge in den ökologischen Kreisläufen (Wasser, Boden, Luft, Ressourcenschonung). Sie erfassen die Auswirkungen der Eingriffe in die Kreisläufe und ermitteln Möglichkeiten zur Minimierung von Umweltbelastungen. Sie verschaffen sich einen Überblick über mögliche Technologien der Energieerzeugung. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu Abläufen und Zusammenhängen in ökologischen Kreisläufen: |
20 Ustd. |
Gruppenarbeit |
Wasser |
|||
Boden |
|||
Luft |
|||
Sie ermitteln deren Wechselwirkungen. |
|||
Sie nutzen digitale und Print-Medien in deutscher und englischer Sprache. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Die Schülerinnen und Schüler ordnen umwelttechnische Belastungen und deren Auswirkungen ein. |
|||
Sie eruieren soziale und technische Möglichkeiten zur Reduzierung von Umweltbelastungen: |
|||
Ressourcenschonung |
|||
Aufbereitung und Verwertung von Wert- und Schadstoffen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit Technologien zur Energieerzeugung vertraut und stellen Vor- und Nachteile gegenüber: |
|||
erneuerbare Energien |
|||
fossile Energieträger |
|||
Sie tragen Informationen über Elektromobilität zusammen und vergleichen diese mit konventionellen Antriebstechniken |
|||
Energiegewinnung |
|||
Ladetechnologie |
|||
Kosten und Wartung |
|||
Emissionen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler vollziehen die Wechselwirkungen der umwelttechnischen Berufe untereinander und deren Einfluss auf den Schutz der ökologischen Kreisläufe nach. Sie tauschen sich im Team aus und dokumentieren ihre Ergebnisse. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen den Einfluss ihrer beruflichen Tätigkeit auf die ökologischen Kreisläufe ein. Sie unterscheiden die Auswirkungen der verschiedenen Berufe auf die Umwelt und eruieren die Wechselwirkungen der umwelttechnischen Berufe untereinander. |
12 Ustd. |
Rollenspiel Übersicht, Handout |
Sie erörtern Möglichkeiten der umwelttechnischen Berufe zum Schutz der ökologischen Kreisläufe und visualisieren diese anschaulich. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Vor- und Nachteilen bei der Nutzung unterschiedlicher Technologien zur Energieerzeugung auseinander. Sie diskutieren Alternativen zu konventionellen Antriebskonzepten in ihrem beruflichen Umfeld. |
CO2-Emmissionen |
||
Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen und bewerten ihr eigenes Handeln. Sie beurteilen die Auswirkungen ihrer beruflichen Tätigkeit im Ausbildungsbetrieb im Hinblick auf die ökologischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Anforderungen und handeln verantwortungsbewusst. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Verhalten im Alltag und leiten Auswirkungen auf ihre nähere und entferntere Umwelt ab. Sie positionieren sich in ihren Verhalten zur Mobilität und thematisieren die Notwendigkeit der Ressourcenschonung. |
10 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die Folgen ihrer beruflichen Tätigkeit in
Hinsicht. |
|||
Sie setzen sich mit dem Einfluss der beruflichen Tätigkeit von Umwelttechnologen auf die ökologischen Kreisläufe auseinander und ziehen Schlussfolgerungen für verantwortungsbewusstes Handeln im privaten und beruflichen Kontext. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Arbeitsprozess, entwickeln ihre Kommunikationsfähigkeit und zeigen im Umgang miteinander Kooperationsbereitschaft, Wertschätzung und Respekt. |
Die Schülerinnen und Schüler ziehen Rückschlüsse aus ihrem Arbeitsprozess und beurteilen die Folgen ihrer beruflichen Tätigkeit. |
4 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren im Team wertschätzend und respektvoll miteinander. Sie setzen sich kritisch mit anderen Meinungen auseinander, vertreten ihren Standpunkt, reflektieren diesen und akzeptieren andere Meinungen. Sie äußern konstruktive Kritik und halten Kritik anderer aus. |
Selbst- und Fremdkritik |
| Lernfeld 3 | Ökologische Kreisläufe schützen und Belastungen minimieren |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
3.1
Wasserressourcen beurteilen und Schutzmaßnahmen empfehlen
|
29 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
3.2
Energie gewinnen und Luftqualität erhalten
|
16 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
3.3
Stoffkreisläufe veranschaulichen und Emissionen reduzieren
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
3.1
Wasserressourcen beurteilen und Schutzmaßnahmen empfehlen
|
29 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrer Umgebung hat es seit mehreren Wochen nicht geregnet. Rasenflächen erscheinen braun gefärbt, Zisternen in privaten Grundstücken sind ausgetrocknet. Sie sind Mitarbeiter eines örtlichen Wasserversorgungsunternehmens. Ein Redakteur einer Lokalzeitung fragt bei Ihrem Unternehmen an. Er möchte in der nächsten Ausgabe einen Artikel mit Erklärungen für eine solche Trockenperiode sowie mit Ratschlägen für die Bürger zum Entgegenwirken veröffentlichen. Informieren Sie den Redakteur in einem Interview. |
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|
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| Lernsituation |
3.2
Energie gewinnen und Luftqualität erhalten
|
16 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie arbeiten bei einem kommunalen Entsorgungsunternehmen, welches gerade den Fuhrpark von Dieselfahrzeugen zu Elektrofahrzeugen wechselt. Dafür wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die die Umstellung auf klimaneutrale Antriebe firmenintern sowie öffentlich kommunizieren soll. Erstellen Sie Informationsbeiträge zu ausgewählten Themen für die Veröffentlichung im Intranet und auf Social Media Kanälen des Unternehmens. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
|---|---|---|
| Lernfeld 3 | Ökologische Kreisläufe schützen und Belastungen minimieren | |
|
Die Schülerinnen und Schüler entnehmen aus englischsprachigen Quellen Informationen zu Abläufen und Zusammenhängen in ökologischen Kreisläufen (Funktion, Ökonomie, Umweltverträglichkeit). Sie leiten relevante englische Begriffe und Abkürzungen ab und stellen diese in einer Übersicht zusammen. Sie beschreiben die ökologischen Kreisläufe mit englischen Begriffen und nutzen übliche Abkürzungen in der Fremdsprache fachlich korrekt. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen Merkmale und Zusammenhänge von ökologischen Kreisläufen und deren anthropogenen Beeinflussungen (Klimawandel, Ressourcenschutz, Erneuerbare-Energien-Gesetz). Sie geben diese in kurzen Fachvorträgen fachlich korrekt wieder. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in englischen Bedienungsunterlagen zum fachgerechten Umgang mit Mess- und Prüfmitteln. |
||
Didaktisch-methodische Hinweise:Im Fokus steht der Aufbau eines Wortschatzes mit fachspezifischem Vokabular. Empfehlenswert ist das Erstellen eines Glossars, das über die gesamte Berufsausbildung hinweg ergänzt wird. Der Grundwortschatz kann durch die Arbeit mit englischsprachigen Bedienungsanleitungen und schematischen Darstellungen mit englischen Bezeichnungen gefestigt werden. Neben dem Erwerb fachspezifischer Lexik empfiehlt sich die Erarbeitung und Präsentation von Fachvorträgen. |
||
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, umwelttechnische Anlagen und Netze zu betreiben.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Aufgaben beim Betreiben einer umwelttechnischen Anlage. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden umwelttechnische Anlagen hinsichtlich der Einsatzgebiete. |
2 Ustd. |
|
Sie informieren sich über Aufgaben von Umwelttechnologinnen und Umwelttechnologen beim Betreiben der Anlagen. |
|||
Sie tragen Informationen über die Bestandteile umwelttechnischer Anlagen zusammen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit Hilfe von technischen Dokumenten (Rohrleitungspläne, Fließbilder) über den Aufbau der Anlagen und Leitungsnetze sowie über die einzelnen Aggregate. |
Die Schülerinnen und Schüler lesen technische Pläne: |
6 Ustd. |
|
Rohrleitungspläne |
|||
Fließbilder |
|||
Sie tragen Informationen zusammen |
|||
zu den dargestellten Prozessen |
|||
zum Aufbau der Anlage |
|||
zu den Aggregaten |
|||
zu den Leitungsnetzen |
|||
Sie setzen technische Pläne zur Visualisierung von Prozessen ein |
|||
allgemeines Fließschema |
|||
Grundfließschema mit Zusatzinformationen |
|||
Verfahrensfließschema |
|||
Rohrleitungs- und Instrumentenfließschema (R&I-Fließschema) |
|||
Sie ordnen den Anlagenbestandteilen die konkreten Aufgaben zu |
|||
Rohrleitungen und Verbindungen |
|||
Armaturen |
|||
Apparate und Reaktoren |
|||
Fördereinrichtungen und Antriebe |
|||
Lagereinrichtungen |
|||
elektronische Mess-, Steuer- und Regeltechnik (EMSR-Technik) |
|||
Sie erfassen die verschiedenen Rohrleitungsverbindungen und Verbindungstechniken sowie Füge- und Trennverfahren und stellen die Vorteile der Verbindungsarten heraus. |
Die Schülerrinnen und Schüler unterscheiden Verbindungstechniken: |
8 Ustd. |
allgemeine und Rohrleitungsverbindungen |
Verschraubungen |
|||
Schweißverbindungen |
|||
Klebverbindungen |
|||
Steckverbindungen |
|||
Pressverbindungen |
|||
Sie stellen deren Vor- und Nachteile gegenüber: |
|||
anwendungsbezogen |
|||
werkstoffbezogen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ordnen den Verbindungstechniken in umwelttechnischen Anlagen die geeigneten Füge- und Trennverfahren zu. |
|||
Sie beachten dabei unterschiedliche Kennzeichnungen von Rohrleitungen und erkundigen sich über den sicheren Betrieb von Armaturen in den Anlagen und Leitungsnetzen. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Kennzeichnungen von Rohrleitungen und Anlagen vertraut. |
10 Ustd. |
|
Sie ermitteln das Vorhandensein der Kennzeichnungen und vergleichen diese mit den Vorgaben. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Arten von Armaturen. |
|||
Sie ordnen verschiedenen Aufgaben die geeigneten Armaturen zu. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Gefahrenpotentiale beim Betreiben umwelttechnischer Anlagen und notieren diese. |
|||
Sie lesen verfahrenstechnische Skizzen und technische Pläne von umwelttechnischen Anlagen und Leitungsnetzen und vollziehen Mess-, Steuerungs- und Regelungsprozesse nach. |
Die Schülerinnen und Schüler sichten technische Pläne und ermitteln Baugruppen der Mess-, Steuer- und Regeltechnik sowie deren Aufgaben. |
8 Ustd. |
R&I-Fließschema |
Sie erfragen die Mess-, Steuerungs- und Regelungsprozesse in den umwelttechnischen Anlagen und Leitungsnetzen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler tragen aus technischen Plänen Kenndaten zur Dimensionierung umwelttechnischer Anlagen zusammen: |
|||
Maße und Anlagendimensionen |
|||
Informationen zur Anlagengeometrie |
|||
Materialangaben |
|||
Betriebsdaten |
|||
Sie recherchieren Formeln zur Berechnung weiterer Kenndaten, welche in den technischen Unterlagen nicht direkt angegeben sind. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen den nachhaltigen Einsatz von Hilfs- und Werkstoffen unter Berücksichtigung alternativer Lösungsmöglichkeiten im Team. Dazu nutzen sie auch digitale Kommunikationswege und Planungsinstrumente. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Hilfs- und Werkstoffe:
nach deren Stoffeigenschaften
fertigungstechnisch |
16 Ustd. |
|
Sie stellen anwendungsbezogen Vor- und Nachteile gegenüber. |
|||
Sie vergleichen die Hilfs- und Werkstoffe unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. |
|||
Sie ordnen den Stoffen notwendige Schutzmaßnahmen zu. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen benötigte Hilfs- und Werkstoffe für den Betrieb umwelttechnischer Anlagen zusammen und prüfen Alternativen. |
|||
Sie nutzen digitale Kommunikationswege und Planungsinstrumente. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln zum Betreiben der Anlage Daten, dimensionieren Anlagenteile (Rohrleitungen, Behälter) und führen technische Berechnungen (Längenberechnungen, Längenausdehnung, Behälter-, Massen- und Volumenstromberechnung) durch. Sie beachten dabei naturwissenschaftliche und mathematische Gesetze. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen Informationen zum Betreiben von umwelttechnischen Anlagen bereit. Sie visualisieren den Aufbau der Anlagen und stellen Aufgaben einzelner Aggregate zusammen: |
22 Ustd. |
|
Leitungsnetze |
|||
Fördereinrichtung |
|||
Lagereinrichtungen |
|||
Messeinrichtungen |
|||
Armaturen |
|||
Sie unterscheiden Wirkungswege von Steuerungs- und Regelungsprozessen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler berechnen Rohrleitungs- und Speicherkenndaten |
|||
Materialvolumen |
|||
Materialmasse |
|||
Innenvolumen |
|||
Durchmesser |
|||
Wandstärke |
|||
Rohr- und Behälterlänge |
|||
Sie berücksichtigen materialspezifische Größen: |
|||
Längenausdehnung |
|||
Dichte |
|||
Die Schülerinnen und Schüler dimensionieren Rohrleitungen und Speichereinrichtungen |
|||
Massenstrom |
|||
Volumenstrom |
|||
Strömungsgeschwindigkeit |
|||
Sie verifizieren die Größenordnungen ihrer ermittelten Ergebnisse. |
Überschlag, physikalische Gesetze |
||
Sie setzen Messgeräte für Anlagen und Leitungsnetze im umwelttechnischen Bereich anwendungsbezogen ein (Messung von Temperatur, Druck, Volumenstrom, Füllstand und Volumen). |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Messgeräte zur Überwachung von Anlagen und Leitungen: |
12 Ustd. 4.4 |
|
Temperaturmessung |
|||
Druckmessung |
|||
Füllstandsmessung |
|||
Volumenstrommessung |
|||
Sie machen sich mit deren Bedienung vertraut: |
|||
Einstellmöglichkeiten |
|||
Vermeidung von Messfehlern |
|||
Schutz der Instrumente |
|||
Sie wählen die geeigneten Instrumente aus, nehmen diese in Betrieb und gewährleisten deren fehlerfreien Betrieb. |
|||
Sie ermitteln Füllvolumina. |
|||
Sie dokumentieren die Messergebnisse. |
betriebliche Dokumente |
||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Auswahl von Rohrwerkstoffen und Verbindungstechniken sowie den Einsatz von Messgeräten, Hilfs- und Werkstoffen. |
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die Auswahl und den Zustand aller Bestandteile umwelttechnischer Anlagen |
7 Ustd. |
|
Rohrwerkstoffe |
|||
Hilfs- und Werkstoffe |
|||
Verbindungstechniken |
|||
Sie beurteilen die Funktion der Anlagen und ihrer Bestandteile. |
|||
Sie prüfen gemessene Werte auf Plausibilität. |
|||
Sie dokumentieren alle Maßnahmen. |
betriebliche Dokumente |
||
Sie identifizieren Fehlerquellen der Anlagen und stellen bei Bedarf den Betriebszustand wieder her. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und bewerten ihre Entscheidungen unter Berücksichtigung von ökologischen, ökonomischen und qualitativen Gesichtspunkten und benennen mögliche Handlungsalternativen. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Einsatz der ausgewählten |
9 Ustd. |
|
Hilfs- und Werkstoffe |
|||
Anlagenbestandteile. |
|||
Sie schätzen die
Aspekte ihrer Entscheidungen ein. |
|||
Sie reflektieren ihr Vorgehen bei der Erfüllung des Auftrages, leiten Schlussfolgerungen ab und diskutieren Alternativen zur Optimierung. |
| Lernfeld 4 | Umwelttechnische Anlagen und Leitungsnetze betreiben |
1. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 100 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
4.1
Umwelttechnische Prozesse visualisieren
|
26 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.2
Hilfs- und Werkstoffe nachhaltig einsetzen
|
30 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.3
Anpassung von Anlagen und Rohrleitungen prüfen
|
20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
4.4
Umwelttechnische Prozesse überwachen
|
24 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
4.1
Umwelttechnische Prozesse visualisieren
|
26 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Ihr Unternehmen möchte neue Mitarbeiter und Auszubildende anwerben. Für eine Informationsveranstaltung am Tag der offenen Tür erhalten Sie den Auftrag, Entwürfe für Informationstafeln zu den von Ihrem Unternehmen betriebenen umwelttechnischen Anlagen zu erstellen. Die Informationstafeln sollen später in einer Werbeagentur nach Ihren Entwürfen gestaltet werden. Erfassen Sie dazu Aufbau und Aufgaben der umwelttechnischen Anlagen anhand von Planungsunterlagen. Ermitteln Sie daraus relevante technische Informationen sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungsaufgaben. Wählen Sie Prozesse aus, die auch für eine nicht fachlich vorgebildete Öffentlichkeit geeignet sind und stellen Sie diese nach Norm-Vorgaben dar. |
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|
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| Lernsituation |
4.2
Hilfs- und Werkstoffe nachhaltig einsetzen
|
30 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie sind Mitarbeiter eines städtischen Ver- und Entsorgungsunternehmens. Im Zusammenhang mit einer Straßenbaumaßnahme soll eine schadhafte Rohrleitung repariert werden. Ihr Vorgesetzter erteilt Ihnen den Auftrag, an der Planung und Durchführung dieser Maßnahme mitzuwirken. Für eine nachhaltige Lösung sollen Sie mögliche Ursachen der Schädigung ermitteln und diese bei der Planung und dem Einsatz der benötigten Hilfs- und Werkstoffe beachten. Berücksichtigen Sie bei der Materialauswahl ökologische und ökonomische Aspekte. Führen Sie eine fachgerechte Bearbeitung und Installation der Anlagenbauteile durch. |
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|
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| Lernsituation |
4.3
Anpassung von Anlagen und Rohrleitungen prüfen
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Am Rande eines Ortes wird ein Gewerbepark errichtet. Ihr Unternehmen wird mit dessen Anbindung an die bestehende Wasserversorgung und an das Kanalnetz beauftragt. Vor Baubeginn muss die Dimensionierung der vorhandenen Rohrleitungs- und Entwässerungssysteme hinsichtlich zu erwartender Betriebsdaten geprüft werden. Ihnen wird die Aufgabe übertragen, einen Prüfbericht zu erstellen. |
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|
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| Lernsituation |
4.4
Umwelttechnische Prozesse überwachen
|
24 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Unternehmen soll ein umwelttechnisches System für die Fernüberwachung und Automatisierung vorbereitet werden. In dem umwelttechnischen System sind viele Armaturen und Messgeräte verbaut, die modernisiert werden sollen. Sie erhalten den Auftrag, sich mit der Bedienung der Armaturen und Messgeräte vertraut zu machen. Weiterhin sollen Sie Vorschläge zur Modernisierung der Armaturen und Messgeräte unterbreiten und dafür Handlungsanweisungen zum sicheren Betrieb zusammenstellen. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Stoffe nachhaltig zu fördern.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die zu fördernden Stoffe (fest, flüssig und gasförmig) in abwassertechnischen Anlagen (Fließschemata), die Voraussetzungen für deren Förderung sowie die damit verbundenen Aufgaben |
Die Schülerinnen und Schüler tragen Informationen zu Stoffen zusammen, die in abwassertechnischen Anlagen gefördert werden. Sie teilen die Stoffe nach deren Aggregatzustand ein: |
4 Ustd. |
|
Feststoffe: Rechengut, Siebgut, Sandfanggut, Fällungsmittel |
|||
Fest-Flüssig-Gemische: Abwasser, Schlamm |
|||
Flüssigkeiten: Grauwasser, Niederschlagswasser, vorgeklärtes Wasser, Leichtstoffe, Lösungsmittel, Chemikalien |
|||
Gase: Luft, Sauerstoff, Faulgas |
|||
Sie unterscheiden die physikalisch-chemischen Eigenschaften der zu fördernden Stoffe und erfragen Auswirkungen auf deren Förderfähigkeit. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler sichten Fließbilder von abwassertechnischen Anlagen. Sie erschließen sich stoffbezogen Ort und Zweck des Förderns. |
Lernfeld (LF) 4 |
||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich auch mithilfe von digitalen Medien (Bedienungsanleitungen) über die Förderaggregate (Stetigförderer, Pumpen, Verdichter) sowie deren Maschinenelemente (Lager, Dichtungen, Kupplungen). Die erarbeiteten Informationen stellen sie strukturiert dar. Sie vollziehen die Montage und Demontage sowie die In- und Außerbetriebnahme nach. |
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Förderaggregate und teilen diese nach den Aggregatzuständen der zu fördernden Medien ein: |
16 Ustd. |
|
Feststoffe: Stetigförderer, Unstetigförderer |
|||
Fest-Flüssig-Gemische und Flüssigkeiten: Pumpen |
|||
Gase: Ventilatoren, Gebläse, Verdichter |
|||
Sie machen sich mit Aufbau und Funktion von Stetigförderern und Unstetigförderern vertraut. |
|||
Sie unterscheiden Pumpen: |
|||
Strömungspumpen: Kreiselpumpen, Mammutpumpen |
|||
Verdrängungspumpen: Schneckenpumpen, Kolbenpumpen |
|||
Sie setzen sich mit Aufbau und Funktion von Pumpenarten auseinander und ermitteln darin verbaute Maschinenelemente: |
|||
Wellenlager: Gleitlager, Wälzlager |
|||
Wellendichtungen: Stopfbuchse, Gleitring, hydrodynamische Wellendichtung |
|||
Kupplungen zwischen Kraft- und Arbeitsmaschine |
|||
Sie vergleichen die Pumpenförderung mit anderen Fördermöglichkeiten: |
|||
Schwerkraftförderung |
|||
Über- und Unterdruckförderung |
|||
Sie beschaffen sich Informationen über Aufbau und Funktion von Förderaggregaten für gasförmige Stoffe. |
|||
Sie recherchieren Bedienungsanleitungen für Förderaggregate in traditioneller und digitaler Form und strukturieren die gesammelten Informationen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Begriffen Montage und Demontage sowie Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme vertraut. Sie stellen notwendige Arbeitsschritte für diese Handlungen zusammen und vollziehen diese gedanklich nach. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die nachhaltige und gezielte Förderung von Stoffen (Wartungs- und Instandhaltungspläne) unter der Berücksichtigung vorhandener Schäden (Korrosion, Kavitation) und arbeiten Möglichkeiten zum Beheben der Schäden und deren Ursachen (Korrosionsschutz) aus. |
Die Schülerinnen und Schüler beachten betriebliche Abläufe zur Förderung von Stoffen und gewährleisten eine nachhaltige Förderung: |
14 Ustd. |
|
Betriebstagebücher |
|||
Instandhaltungspläne |
|||
Wartungsprotokolle |
|||
Die Schülerinnen und Schüler systematisieren die Phasen der Instandhaltung: |
|||
Inspektion |
|||
Wartung |
|||
Instandsetzung |
|||
Verbesserung |
|||
Sie unterscheiden Instandhaltungskonzepte: |
|||
intervallabhängige Instandhaltung |
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zustandsabhängige Instandhaltung |
|||
störungsbedingte Instandhaltung |
|||
Sie berücksichtigen die Beanspruchung der Aggregate sowie Schäden und deren Ursachen: |
|||
Abnutzung, Verschleiß |
|||
Kavitation |
|||
Korrosion |
|||
Zum Beheben der Schäden bestimmen sie geeignete Maßnahmen: |
|||
Einhalten der Vorgaben aus Montageanleitungen und Betriebsanweisungen |
|||
Einsatz von Hilfsstoffen und Dichtungsmaterial |
LF 4 |
||
passiver und aktiver Korrosionsschutz |
|||
Sie organisieren die Zusammenarbeit im Team und kooperieren mit anderen, auch interdisziplinären, Teams. Hierzu bedienen sie sich der Berufssprache. Sie identifizieren und thematisieren Konflikte bei der Zusammenarbeit, entwickeln Lösungsmöglichkeiten und übernehmen Verantwortung für ihr Team. |
Die Schülerinnen und Schüler gehen arbeitsteilig vor und gestalten ihre Zusammenarbeit. Sie legen Eckpunkte fest: |
4 Ustd. |
berufsbezogenes Englisch |
Arbeitsaufgaben und Verantwortlichkeiten |
|||
Arbeitsorganisation und -ablauf |
|||
Team- oder Einzelarbeit, Kooperation |
|||
Sie diskutieren ihre Planungen und Entscheidungen respektvoll und lösungsorientiert im Team. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stimmen ihre Maßnahmen und Entscheidungen mit beteiligten Gewerken ab. Sie kommunizieren fachsprachlich korrekt in deutscher und bei Bedarf in englischer Sprache. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler erkennen Konflikte im Team frühzeitig. Sie nutzen diese als Chance für Veränderungen und gehen mit schwierigen Situationen souverän und konstruktiv um. |
|||
Sie sorgen für einen effizienten und konfliktarmen Ablauf der Tätigkeiten und legen bei Bedarf angepasste Regeln der Zusammenarbeit fest. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen die Demontage und Montage sowie die In- und Außerbetriebnahme nach ihren Planungen aus. |
Die Schülerinnen und Schüler gehen entsprechend den Angaben der Hersteller oder unternehmenseigenen Vorgaben vor. |
4 Ustd. |
|
Sie setzen Fördereinrichtungen zur Instandhaltung außer Betrieb. |
|||
Bei elektrischen Anlagen beachten sie die fünf Sicherheitsregeln. |
LF 7 |
||
Sie setzen das vorgeschriebene Instandhaltungskonzept um und demontieren und montieren die Förderaggregate nach ihren Planungen. |
|||
Sie nehmen die instandgesetzten Fördereinrichtungen wieder in Betrieb. Sie gehen entsprechend den Angaben der Hersteller oder unternehmenseigenen Vorgaben vor und nutzen Checklisten. |
|||
Sie dokumentieren die ausgeführten Arbeiten: |
|||
Außerbetriebnahme |
|||
Demontage |
|||
Inspektion |
|||
Wartung und Instandsetzung |
|||
Montage |
|||
Inbetriebnahme |
|||
Sie bestimmen zum effizienten und störungsfreien Fördern Kenndaten (Betriebspunkt, Wirkungsgrade der Aggregate) und führen technische Berechnungen durch. Sie achten auf eine ressourcenschonende Steuerung und Regelung (Drosselung, Drehzahlregelung) der Maschinen. |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Wirksamkeit der Instandsetzungsmaßnahmen anhand von Leistungskenndaten. |
2 Ustd. |
|
Sie ermitteln rechnerisch und grafisch Kenndaten der Förderaggregate, die zum effizienten und störungsfreien Fördern von Stoffen benötigt werden: |
12 Ustd. |
||
Betriebspunkt |
|||
zugeführte und abgegebene Leistung |
|||
Wirkungsgrad |
|||
Förderstrom und Förderdruck |
|||
Sie ergreifen Maßnahmen zur Gewährleistung einer ressourcenschonenden Steuerung und Regelung der Maschinen: |
|||
Drosselung |
|||
Drehzahlregelung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler überdenken die sach- und fachgerechte Ausführung der Arbeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die sach- und fachgerechte Ausführung der Arbeiten ein: |
2 Ustd. |
|
Ermittlung der Betriebskenndaten |
|||
Instandhaltungsmaßnahmen |
|||
Sie setzen sich kritisch mit allen Handlungsschritten und aufgetretenen Problemen auseinander. Sie schlagen Maßnahmen zur Optimierung der Instandhaltung vor. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Teamarbeit und geben sich gegenseitig wertschätzend Feedback. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren über ihre Arbeit im Team und benennen Fehler. Sie geben einander ehrlich und wertschätzend Rückmeldungen zur Zusammenarbeit und nehmen Feedback konstruktiv an. |
2 Ustd. |
|
Sie schätzen die Kommunikation im Team und mit anderen Beteiligten ein. |
| Lernfeld 6 | Stoffe fördern |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Ustd. |
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| Lernsituationen |
6.1
Fördereinrichtungen in abwassertechnischen Anlagen erfassen und Betriebskenndaten von Pumpen bestimmen
|
30 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
6.2
Demontage, Instandhaltung, Montage im Team planen und durchführen
|
30 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
6.1
Fördereinrichtungen in abwassertechnischen Anlagen erfassen und Betriebskenndaten von Pumpen bestimmen
|
30 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Unternehmen sind mehrere Pumpen „in die Jahre“ gekommen. Deshalb soll deren Betriebsverhalten überprüft werden, um über mögliche Reparaturen oder Neuanschaffungen zu entscheiden. Bei der Gelegenheit soll die Inventarliste der vorhandenen Geräte und Maschinen aktualisiert werden, um den Bestand an Ersatzteilen und eventuell notwendige weitere An- und Nachbeschaffungen planen zu können. Ein Teil jener Geräte sind Einrichtungen zum Fördern von Stoffen, zu denen die o. g. Pumpen gehören. Diese befinden sich an verschiedenen Stellen der Kläranlage und des Entwässerungssystems und haben unterschiedliche Aufgaben. Sie erhalten den Auftrag, den Bestand an Fördereinrichtungen im Unternehmen zu erfassen und mit der vorhandenen Inventarliste abzugleichen. Zusätzlich sollen Sie den Zustand der Fördereinrichtungen dokumentieren und deren konkrete Aufgaben ergänzen. Bestimmen Sie außerdem die Betriebskenndaten der Pumpen und leiten Sie daraus Maßnahmen zur Gewährleistung eines ressourcenschonenden Betriebs ab. |
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|
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Anlagen elektrisch zu betreiben.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über die elektrischen Geräte und Betriebsmittel ihres Betriebs. |
Die Schülerinnen und Schüler erfassen |
6 Ustd. |
|
elektrische Geräte und Betriebsmittel in abwasser- oder wasserwirtschaftlichen Anlagen sowie |
|||
deren Einsatzorte |
|||
Sie recherchieren Funktionen und Einsatzgebiete elektrischer Geräte und Betriebsmittel: |
|||
Spannungsquellen |
|||
Verbindungselemente |
|||
Schaltelemente, Sicherungselemente |
|||
elektrische Antriebe |
|||
Leuchtmittel |
|||
Prozessleittechnik, Sensor- und Steuerungstechnik |
|||
Sie unterscheiden ortsfeste und ortsveränderliche Betriebsmittel. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Sicherheitsanforderungen elektrischer Geräte, Betriebsmittel und über mögliche Betriebsstörungen. Dazu lesen sie betriebsspezifische Schaltpläne und nutzen digitale Medien und Hilfsmittel auch in einer Fremdsprache. |
Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit den Anforderungen zum sicheren Umgang mit elektrischen Geräten und Betriebsmitteln vertraut und systematisieren diese. Sie recherchieren technische Vorgaben: |
6 Ustd. |
|
fünf Sicherheitsregeln |
|||
Kabelkennzeichnungen |
|||
Schutzklassen |
|||
Schutzarten (IP-Codes) |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit möglichen Betriebsstörungen der elektrischen Geräte und Betriebsmittel auseinander und ermitteln mögliche Gefahren. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen Informationen zum richtigen Vorgehen bei Betriebsstörungen und Unfällen mit elektrischen Betriebsmitteln zusammen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit betriebsspezifischen Schaltplänen auseinander: |
|||
einpolige Pläne – Übersichtsschaltpläne und Installationsschaltpläne |
|||
allpolige Pläne – Stromlaufpläne in aufgelöster und zusammenhängender Darstellung |
|||
Sie erfassen die dargestellten Informationen der verschiedenen Pläne: |
|||
Schaltzeichen |
|||
Kennbuchstaben |
|||
Bezeichnung von Leitungen |
|||
Sie machen sich mit den üblichen Messgeräten und deren Handhabung vertraut. |
|||
Sie informieren sich über unterbrechungsfreie Stromversorgungen |
berufsbezogenes Englisch |
||
Batterieanlagen |
|||
Stromerzeugungsaggregate |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nutzen digitale Medien und machen sich mit internationalen, vor allem europäischen Vorgaben in deutscher und in englischer Sprache vertraut. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die nachhaltige Instandhaltung elektrischer Anlagen unter der Einhaltung der Sicherheitsanforderungen und berücksichtigen die Art der Stromversorgung (Gleich-, Wechsel-, Dreiphasenwechselstrom) und die vorhandenen Maßnahmen gegen elektrischen Schlag. |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Anlagen nach Art der vorliegenden Stromversorgung |
10 Ustd. |
|
Gleichstrom |
|||
einphasiger Wechselstrom |
|||
dreiphasiger Wechselstrom (Drehstrom) |
|||
Sie geben spezifische Gefahren der unterschiedlichen Stromversorgungen an. Sie schätzen die Folgen des elektrischen Schlags anhand von Einflussgrößen ein: |
|||
Berührungsspannung |
|||
Körperwiderstand und Körperstrom |
|||
Kontaktzeit |
|||
Die Schülerinnen und Schüler tragen die vorhandenen Maßnahmen zum Schutz vor elektrischen Schlag zusammen: |
|||
Basisschutz – Isolierung, Abdeckung, Schutzabstände, Einhausung, Netz-RCD |
|||
Fehlerschutz – Schutztrennung, Potentialausgleich, automatische Abschaltung, Sicherungen |
|||
Zusatzschutz – Geräte-RCD, Motorschutzschalter |
|||
Netzsysteme – TN, TT, IT |
|||
Sie bestimmen die vorhandenen Schutzeinrichtungen der instand zu setzenden Anlagen und erfassen besondere Gefahrenquellen. Sie berücksichtigen die Umsetzung der fünf Sicherheitsregeln bei der Instandhaltung elektrischer Anlagen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler legen Maßnahmen zur Instandhaltung von abwasser- und wasserwirtschaftlichen Anlagen fest und berücksichtigen Anforderungen an nachhaltige Instandhaltung: |
|||
lange, störungsfreie Nutzung |
|||
hohe Zuverlässigkeit und Funktionalität |
|||
Die Schülerinnen und Schüler ermitteln Kenndaten vorhandener und defekter Betriebsmittel. Sie definieren die Anforderungen an die Betriebsmittel. |
|||
Sie erstellen Checklisten und Protokoll-Formulare für die Prüfung verschiedener Anlagen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen Sichtprüfungen von Geräten und Betriebsmitteln durch und stellen dabei Beschädigungen fest. Bei Beschädigungen beurteilen sie die Auswirkungen auf die Anlage. |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen Geräte und Betriebsmittel auf deren Unversehrtheit und technische Eignung. |
4 Ustd. |
|
Sie erfassen die Gültigkeit von Kennzeichnungen und Prüfplaketten. |
|||
Sie nehmen Sichtprüfungen vor und ermitteln äußere Beschädigungen an Gehäusen, Isolierungen und Kontakten. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren Beschädigungen und leiten mögliche Gefahren bei der Verwendung und Inbetriebnahme ab. |
|||
Sie positionieren sich zu |
|||
Auswirkungen auf den Betrieb der Anlage |
|||
Gesundheitsgefahren für sich und andere |
|||
Brandgefahr |
|||
materiellen Folgeschäden |
|||
Sie tauschen Betriebsmittel (Leuchtmittel, Sicherungen, Leitungsschutzschalter, Fehlerstrom-Schutzschalter) systemgleich aus und nehmen diese anschließend in Betrieb. Sie setzen Batterieanlagen (unterbrechungsfreie Stromversorgung, Stromerzeugungsaggregate) ein. |
Die Schülerinnen und Schüler ersetzen vorhandene Betriebsmittel nach Ablauf festgelegter Fristen sowie defekte Betriebsmittel durch gleichwertige: |
6 Ustd. |
|
Leuchtmittel |
|||
Sicherungen |
|||
Leitungsschutzschalter |
|||
Fehlerstromschutzschalter |
|||
Kabel und Steckverbindungen |
|||
Sie halten die fünf Sicherheitsregeln ein. |
|||
Sie nehmen die getauschten Betriebsmittel in Betrieb und testen deren Funktion. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler berücksichtigen bei ihren Arbeiten Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung und beachten deren Besonderheiten hinsichtlich der fünf Sicherheitsregeln. |
|||
Sie beseitigen Staub und Verunreinigungen an den Anlagen und stellen den Betriebszustand her. |
|||
Sie prüfen ortsfeste und ortsveränderliche Betriebsmittel nach rechtlichen Vorgaben und handhaben Messgeräte und Arbeitsmittel sicher. Sie dokumentieren gemessene Betriebswerte und Prüfergebnisse. |
Die Schülerinnen und Schüler führen regelmäßige Prüfungen fachgerecht an ortsfesten und ortsveränderlichen Betriebsmitteln durch. |
4 Ustd. |
BetrSichV, DGUV Vorschrift 3 |
Sichtprüfung |
|||
Funktionsprüfung |
|||
Messung elektrischer Parameter |
|||
Sie unterscheiden und beachten rechtliche Vorgaben für ortsfeste und ortsveränderliche Betriebsmittel und halten technische Regeln ein. |
Prüfintervalle DIN VDE 0100 |
||
Die Schülerinnen und Schüler setzen geeignete Messgeräte ein und überprüfen deren Funktion vor dem Gebrauch. Sie führen nötige Kalibrierungen durch und halten sich an Messanweisungen. |
|||
Sie dokumentieren Prüf- und Messergebnisse auf Prüfprotokollen sorgfältig und vollständig. |
|||
Sie vergleichen die protokollierten Ergebnisse mit den Vorgaben und leiten daraus Schlussfolgerungen für den weiteren Betrieb der geprüften Betriebsmittel ab. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kontrollieren und dokumentieren die durchgeführten Arbeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen eine Endprüfung der Anlagen vor. Sie überprüfen die Einhaltung rechtlicher Vorgaben bei der Durchführung aller Arbeiten und Instandhaltungsmaßnahmen. |
2 Ustd. |
|
Sie halten die durchgeführten Tätigkeiten auf Protokollvorlagen des Unternehmens fest. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Handlungen und leiten Verbesserungen ab. Sie bewerten ihre Ergebnisse unter arbeitsorganisatorischen, technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen ihre Arbeitsweise und die Reihenfolge der von ihnen durchgeführten Arbeiten: |
2 Ustd. |
|
der Einhaltung der fünf Sicherheitsregeln |
|||
der Selbstorganisation bei der Durchführung |
|||
technische Aspekte |
|||
ökologische Aspekte |
|||
ökonomische Aspekte |
|||
Die Schülerinnen und Schüler holen sich Feedback zu ihren Handlungen ein. |
|||
Sie setzen sich kritisch mit den von ihnen erstellen Dokumenten auseinander. |
| Lernfeld 7 | Anlagen elektrisch betreiben |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
7.1
Elektrische Betriebsmittel außer Betrieb nehmen
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
7.2
Defekte elektrische Betriebsmittel austauschen
|
16 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
7.3
Ortsveränderliche Betriebsmittel prüfen
|
9 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
7.1
Elektrische Betriebsmittel außer Betrieb nehmen
|
15 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In einem Pumpenraum Ihres Unternehmens sind Modernisierungsarbeiten der Inneneinrichtung geplant. Der Raum enthält neben der elektrischen Installation zahlreiche elektrische Anlagen. Als Vorbereitung für die Modernisierung muss die gesamte Elektroinstallation außer Betrieb gesetzt werden. Sie erhalten den Auftrag, die elektrische Außerbetriebnahme vorzunehmen und die durchgeführten Maßnahmen zu dokumentieren. |
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|
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| Lernsituation |
7.2
Defekte elektrische Betriebsmittel austauschen
|
16 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Unternehmen wurde ein Defekt in der Anlage zur Fällungsmittel-/Flockungsmitteldosierung festgestellt. Sie erhalten den Auftrag, deren Funktion zu kontrollieren. Zusätzlich sollen Sie in dem zugehörigen Raum alle anderen Betriebsmittel, wie Messtechnik und Beleuchtungselemente, prüfen. Defekte Gerätesicherungen und Betriebsmittel sollen getauscht und deren Funktion anschließend überprüft werden. Dokumentieren Sie alle durchgeführten Maßnahmen auf betriebsinternen Protokollvorlagen und präsentieren Sie die instandgesetzte Anlage vor Wiederinbetriebnahme einer Elektrofachkraft. |
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|
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| Lernsituation |
7.3
Ortsveränderliche Betriebsmittel prüfen
|
9 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In Ihrem Unternehmen werden verschiedene ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel verwendet. Deren Prüffristen laufen demnächst ab und Sie erhalten den Auftrag, die anstehende Prüfung vorzunehmen. Defekte Elektrogeräte sind aus dem Verkehr zu ziehen und gefundene Mängel zu melden. Der Ablauf der Prüfung ist auf betriebsinternen Protokollvorlagen zu dokumentieren. |
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
|---|---|---|
| Lernfeld 7 | Anlagen elektrisch betreiben | |
Zielformulierung:Die Schülerinnen und Schüler bezeichnen elektrische Größen (Spannung, Strom, Widerstand, Gleich- und Wechselgrößen) und übliche elektrische Betriebsmittel in abwasser- oder wasserwirtschaftlichen Anlagen in der Fremdsprache fachlich korrekt. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in englischsprachigen Quellen zu Sicherheitsregeln für elektrische Anlagen. Sie nutzen typische Begriffe der Energieversorgung in der Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in englischsprachigen Bedienungsanleitungen zur Nutzung von Mess- und Prüfmitteln. |
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Didaktisch-methodische Hinweise:Zur Informationsgewinnung bietet es sich an, mit originalen Bedienungsanleitungen oder Produktbeschreibungen zu arbeiten und den Umgang mit digitalen Übersetzungshilfen zu schulen. Das Verstehen von Arbeitsdokumenten in der Fremdsprache sowie ihre Durchdringung dienen der Festigung der Fachlexik und dem Textverständnis. Der Schwerpunkt sollte dabei auf den Auf- und Ausbau des fachspezifischen Wortschatzes gelegt werden. Es bietet sich an, das Glossar mit fachspezifischem Vokabular zu erweitern. |
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Regenwasser nachhaltig zu bewirtschaften.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler definieren die Ziele der Regenwasserbewirtschaftung. Sie bestimmen die Aufgaben, Regenwasser nachhaltig und ohne Schäden für die Umwelt dem Grund- und Oberflächenwasser zuzuführen (oberirdische und unterirdische Versickerung, Regenwasserspeicherung und -retention). |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Plänen des Einzugsgebietes auseinander. Sie recherchieren Klimadaten für die Region und schätzen örtlich anfallende Niederschlagsmengen ab. |
12 Ustd. |
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Sie erschließen daraus Herausforderungen für den Betrieb von Abwasserbehandlungsanlagen. |
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Die Schülerinnen und Schüler tragen Möglichkeiten für eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung zusammen. Sie schätzen die Auswirkungen der Regenwasserbewirtschaftung auf den Wasserkreislauf ein. |
Lernfeld (LF 3): Wasserkreislauf |
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Sie ziehen Schlussfolgerungen für die Ziele einer nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftung und formulieren diese. |
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Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Möglichkeiten zum Erreichen dieser Ziele: |
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Reduzierung der Flächenversieglung |
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Regenwasserrückhalt und Retention |
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Regenwasserspeicherung |
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Regenwasserversickerung |
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Regenwasserbehandlung |
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Regenwassernutzung |
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Sie informieren sich zu baulichen Varianten der Regenwasserversickerung: |
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Flächenversickerung |
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Beckenversickerung |
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Graben- und Muldenversickerung |
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Rohr- und Rigolenversickerung |
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Schachtversickerung |
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Sie stellen deren Aufgaben, Vor- und Nachteile dar und positionieren sich zu den Varianten. |
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Die Schülerinnen und Schüler erkunden auch unter Nutzung digitaler Medien die erforderlichen Geräte, Materialien und Verfahren zur Reinigung und Sanierung von Anlagenteilen des Regenwasserbewirtschaftungssystems. Sie entwickeln ein Verständnis für das Zusammenwirken der Netzinformations-, Frühwarn- und Hochwasserwarnsysteme. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in klassischen und digitalen Medien zum Betrieb von Anlagen der Regenwasserbewirtschaftung. |
10 Ustd. |
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Sie beschaffen Informationen zum Aufbau und zu den verwendeten Materialien der verschiedenen Anlagenteile: |
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Kanalbauwerke, Zu- und Abläufe sowie Überläufe |
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Speicherbauwerke und Becken |
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Anlagen zur Regenwasserversickerung |
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Anlagen zur Regenwasserbehandlung und Filtration |
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Anlagen zur Regenwassernutzung |
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Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren und unterscheiden Aufgabengebiete zum Unterhalt und der Instandhaltung von Anlagen und Anlagenteilen. |
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Inspektion |
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Dokumentation von Schäden |
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Wartung und Reinigung |
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Instandsetzung und Sanierung |
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Sie unterscheiden Verfahren zur Reinigung und Sanierung und ordnen benötigte Geräte und Materialien zu. |
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Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Bestandteilen einer nachhaltigen Regenwasserbewirtschaftungsanlage auseinander und verinnerlichen deren Zusammenwirken. |
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Anlagentechnik |
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Netzinformationssysteme |
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Frühwarn- und Hochwasserwarnsysteme |
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Die Schülerinnen und Schüler entwerfen Arbeitspläne und treffen Vorkehrungen zur Durchführung anfallender Arbeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler konkretisieren die durchzuführenden Arbeiten an Regenwasserbewirtschaftungsanlagen. |
6 Ustd. |
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Sie beschaffen technische Unterlagen zu den Anlagen. |
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Sie informieren zuständige Stellen zu Instandhaltungsaufgaben und berücksichtigen Vorgaben. Sie beantragen im Bedarfsfall eine Außerbetriebnahme. |
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Sie ermitteln mögliche Gefahren bei der Durchführung der Arbeiten und stellen Schutzausrüstungen, Werkzeuge sowie Arbeitsgeräte bereit. |
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Sie gewährleisten eine gefahrenlose Begehung der Anlagen. |
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Sie bereiten alle notwendigen Arbeitsschritte zum Unterhalt der Anlagen vor und stimmen diese aufeinander ab. |
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Sie legen den Ablauf in Arbeitsplänen fest. |
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Die Schülerinnen und Schüler inspizieren, pflegen und reinigen Regenwasserbewirtschaftungsanlagen. Sie beseitigen lokale Schäden und dokumentieren Auffälligkeiten auch in digitaler Form. Sie kontrollieren bei Auffälligkeiten die Auslegung des Systems. |
Die Schülerinnen und Schüler begehen Anlagenteile der Regenwasserbewirtschaftung. |
6 Ustd. |
|
Sie überprüfen die Anlagen optisch auf äußere Schäden, Verunreinigungen sowie Auffälligkeiten und setzen dazu auch Kamerasysteme zur digitalen Inspektion schwer zugänglicher Bereiche ein. Sie lokalisieren Besonderheiten, testen die Funktionalität aller Anlagenteile und fertigen ein Inspektionsprotokoll an. |
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Die Schülerinnen und Schüler entscheiden anhand der Ergebnisse der Inspektion über notwendige Maßnahmen. Sie führen Reinigungsaufgaben durch und warten die Anlagenteile. Sie setzen kleinere Schäden in Stand und veranlassen bei Bedarf größere Reparaturen. |
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Die Schülerinnen und Schüler sichten frühere Wartungsprotokolle. Sie prüfen bei wiederkehrenden Auffälligkeiten die technische Auslegung. Sie berücksichtigen |
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Regenwasseraufkommen der Einzugsflächen |
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Dimensionierung der Anlagen |
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Sie unterbreiten Vorschläge zur Optimierung der Anlagen. |
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Die Schülerinnen und Schüler überprüfen die durchgeführten Tätigkeiten und die Dokumentation auf Vollständigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler gleichen die durchgeführten Arbeiten mit den Arbeitsanweisungen ab und begründen Abweichungen. |
3 Ustd. |
|
Sie beurteilten die Qualität der durchgeführten Arbeiten und benennen Probleme bei deren Umsetzung. |
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Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Vollständigkeit von Dokumenten und ergänzen diese bei Bedarf. |
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Sie akzeptieren Kritik und nehmen Verbesserungsvorschläge an. |
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Die Schülerinnen und Schüler nehmen Stellung zu möglichen Folgen bei Vernachlässigung der Regenwasserbewirtschaftung für das Grund- und Oberflächenwasser und stärken ihr Verantwortungsbewusstsein. |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren verantwortungsbewusst die Auswirkungen nicht funktionierender Anlagen der Regenwasserbewirtschaftung. |
3 Ustd. |
|
Sie berücksichtigen Folgen für |
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den Betrieb von Abwasserbehandlungsanlagen |
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die Retention, Ableitung und Behandlung von Niederschlagswasser |
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das Grundwasser und für Oberflächengewässer |
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Siedlungsgebiete und die Sicherheit der Infrastruktur |
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Sie unterbreiten Verbesserungsvorschläge und überarbeiten Gesamtkonzepte der Regenwasserbewirtschaftung im Hinblick auf klimatische Besonderheiten und auf Nachhaltigkeit. |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Entwässerungssysteme und Abwasserbehandlungsanlagen zu steuern und zu regeln.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich im Team einen Überblick über den Auftrag zur Überwachung von abwassertechnischen Anlagen mit Hilfe von Fernwirk- und Prozessleittechnik (Rohrleitungs- und Instrumentenfließbild, Netzinformationssysteme, Aktoren, Sensoren, Schnittstellen). |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Aufträge zur Überwachung von abwassertechnischen Anlagen und leiten im Team konkrete Aufgaben ab. |
9 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Ziele der Überwachung und Automatisierung von abwassertechnischen Anlagen. Dabei unterscheiden sie Fernwirk- und Prozessleittechnik. |
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Die Schülerinnen und Schüler eruieren Elemente zur Überwachung von abwassertechnischen Anlagen: |
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Sensortechnik und Messgeräte |
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Signaltechnik und Signalverarbeitung |
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Prozessleittechnik mit Hard- und Software |
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Netzinformationssysteme |
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Steuer- und Regeleinrichtungen |
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Aktoren und Stellantriebe |
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Signalverarbeitungspläne, Rohrleitungs- und Instrumentenfließbilder (R&I-Schemata) |
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Sie tragen Informationen zu den einzelnen Elementen zusammen und benennen deren Aufgaben. |
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Sie inspizieren technische Unterlagen und lokalisieren verzeichnete Elemente in den Anlagen. |
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Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Möglichkeiten zur Automatisierung von Prozessen und heben die verschiedenen Wirkungswege hervor |
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Steuerstrecke |
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Regelkreis |
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Sie veranschaulichen die Aufgaben der einzelnen Elemente von Steuerstrecken und Regelkreisen in abwassertechnischen Anlagen. |
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Sie stellen Vor- und Nachteile sowie die Aufgaben verschiedener Steuerungen und Regler gegenüber: |
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Ablaufsteuerungen |
Verbindungsprogrammierte Steuerungen (VPS) |
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speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) |
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binäre Steuerungen, Logiksteuerungen |
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stetige und unstetige Regler |
PID-Regler |
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proportionale Regler, integrierende Regler und Differenzierer |
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Sie vergegenwärtigen sich die Auswirkungen auf den Bereitschaftsdienst. |
Die Schülerinnen und Schüler heben die Aufgaben und Notwendigkeit einer vollumfänglichen Überwachung abwassertechnischer Anlagen hervor. |
3 Ustd. |
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rechtliche Vorgaben zur Eigenüberwachung |
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Betriebssicherheit technischer Anlagen |
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Rufbereitschaft bei Störfällen |
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Schichtdienst und Schichtpläne |
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Sie verinnerlichen das Erfordernis von Schicht- und Bereitschaftsdienst als wesentlichen Bestandteil ihres Berufsbildes zur kontinuierlichen Sicherstellung der Abwasserbewirtschaftung und nehmen die Auswirkungen auf ihr außerberufliches Leben an. |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bedeutung kritischer Infrastruktur und die sich daraus ergebenden Anforderungen an die IT-Sicherheit (Schutzziele) bei der Steuerung und Regelung von Entwässerungssystemen und Abwasserbehandlungsanlagen. Sie nutzen digitale Medien, auch in einer Fremdsprache, zur Informationsgewinnung. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in digitalen Medien in deutscher und englischer Sprache zu Ereignissen von Fernmanipulation und Sabotage technischer Anlagen und leiten mögliche Gefahren ab. Sie positionieren sich im Team zu den Vorkommnissen und formulieren Maßnahmen zum Schutz technischer Anlagen. Sie beachten dabei die besondere Bedeutung kritischer Infrastruktur. |
4 Ustd. |
berufsbezogenes Englisch |
Die Schülerinnen und Schüler tragen Anforderungen an die IT-Sicherheit und die physische Sicherheit technischer Anlagen zusammen. Sie machen sich mit den Schutzzielen der IT-Sicherheit vertraut, systematisieren Schutzmaßnahmen und verinnerlichen diese: |
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Vertraulichkeit |
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Integrität |
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Verfügbarkeit |
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Die Schülerinnen und Schüler heben die Auswirkungen der Schutzmaßnahmen auf die Fernsteuerung technischer Anlagen und die Automatisierung von Entwässerungssystemen und Abwasserbehandlungs- anlagen hervor. |
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Die Schülerinnen und Schüler planen die Bedienung, Kontrolle und Instandhaltung von Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen (Wirkungskette, Regelkreis). Sie berücksichtigen die Verfahren zur Messung von Füllständen, Volumina, Durchflüssen und weiteren Qualitätsparametern.
|
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen Betriebsanleitungen der zu überwachenden Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen. |
17 Ustd. |
|
Sie legen Termine zur Kontrolle und Instandhaltung fest und berücksichtigen dabei Eichfristen und Wartungsintervalle von Einrichtungen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. |
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Sie stellen Informationen und Handlungsabläufe zum Betrieb und zur Instandhaltung zusammen und bereiten Instandhaltungsarbeiten vor. |
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Sie beachten die Unterschiede der Automatisierungstechnik: |
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Steuerungen mit Wirkungsketten |
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Regelungen mit Regelkreisen |
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Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden chemisch-physikalische Messprinzipien der Sensortechnik und gewährleisten geeignete Messbedingungen für |
Lernfeld LF 4 |
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Füllstand und Volumen |
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Durchfluss |
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chemische Parameter |
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Sie beachten die Trägheit mancher Messeinrichtungen und stimmen die Steuer- und Regeleinrichtungen darauf ab. |
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Die Schülerinnen und Schüler überwachen Prozesse und Parameter von Entwässerungssystemen und Abwasserbehandlungsanlagen. Sie nutzen gängige Messverfahren (Einheitssignal), sowie Steuerungs- (Ablaufsteuerung, logische Verknüpfungen) und Regelungstechniken (stetig, unstetig). Sie prüfen die Funktionsfähigkeit der Steuerungen und Regelungen und nehmen notwendige Einstellungen vor. |
Die Schülerinnen und Schüler rufen Betriebsparameter im Prozessleitsystem auf und überprüfen diese vor Ort an der abwassertechnischen Anlage. |
15 Ustd. |
|
Sie dokumentieren aktuelle Messdaten und gleichen diese mit Betriebsbedingungen, üblichen Betriebsdaten und rechtlichen Vorgaben ab. |
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Die Schülerinnen und Schüler betreiben Elemente der Automatisierungstechnik und berücksichtigen deren Besonderheiten: |
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Signalwandlung und -übertragung |
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Einheitssignale mit lebendigem und totem Nullpunkt |
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Ablaufsteuerungen, logische Steuerungen und speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) |
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Regelkreise mit stetigem und unstetigem Regelverhalten |
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Die Schülerinnen und Schüler erfassen die Bedieneinstellungen von Steuerungen und Reglern und legen Grenzwerte und Messbereiche fest. |
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Sie geben Grenzwerte und Daten im Prozessleitsystem ein und konfigurieren Elemente der Automatisierung vor Ort an der abwassertechnischen Anlage. |
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Sie testen das Verhalten der Automatisierungstechnik im laufenden Betrieb durch kurzzeitige Änderung von Einstellungen. |
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Die Schülerinnen und Schüler simulieren das Verhalten der Automatisierungstechnik [schi1] an Testanlagen bei kritischen Betriebssituationen. [schi1]Bitte Zeilenumbruch prüfen und ggf. korrigieren (in meiner Darstellung: Die Schülerinnen und Schüler simulieren das Verhalten der Automatisierungstechnik an Testanlagen bei kritischen Betriebssituationen.
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Sie konzipieren anhand der aufgezeichneten Messdaten die notwendigen Einstellungen von Steuerungen und Reglungen. |
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Sie stimmen alle Elemente der Steuerstrecke und der Regelkreise aufeinander ab. |
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Sie erkennen Störungen und beheben diese. |
Die Schülerinnen und Schüler reagieren zeitnah auf Warn- und Störmeldungen und ermitteln deren Ursache im Prozessleitsystem oder vor Ort an der abwassertechnischen Anlage. |
6 Ustd. |
|
Sie setzen betriebsinterne Handlungsanweisungen um. |
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Sie kontaktieren zur Rückfrage zuständige Stellen sowie Kolleginnen und Kollegen. Sie beraten gemeinsam zum weiteren Vorgehen. |
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Sie ändern Einstellungen an Elementen der Automatisierungstechnik und im Prozessleitsystem zur Behebung von Störungen und warten die Reaktion der Automatisierungstechnik ab. Sie beobachten relevante Messwerte und schätzen diese ein. |
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Sie nehmen Anlagen im Notfall außer Betrieb und ergreifen Maßnahmen zur Herstellung eines normalen Betriebsverhaltens. |
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Die Schülerinnen und Schüler bewältigen Stresssituationen mit vielen Warn- und Störmeldungen mit Ruhe und behalten auch alle anderen Parameter weiterhin im Blick. |
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Sie dokumentieren die Störungen und ergriffenen Maßnahmen. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und bewerten die gewonnenen Erkenntnisse zur Optimierung zukünftiger Vorgehensweisen. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die aktuellen Einstellungen der Automatisierungstechnik und formulieren Vorschläge, um weitere Warn- und Störfälle zu vermeiden. |
2 Ustd. LS 15.1 (1 Ustd.) LS 15.2 (1 Ustd.) |
|
Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihre Reaktionen und ihre Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen bei der Behebung von Störungen. |
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Sie thematisieren das Vorgehen im Team und legen Handlungsanweisungen beim Auftreten zukünftiger Störungen gemeinsam fest. |
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Sie hinterfragen die Auswirkungen von Verletzungen der IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen (Verarbeitung und Speicherung von Informationen). |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Vor- und Nachteile intelligenter und vernetzter Automatisierungssysteme gegenüber. Sie ziehen Schlussfolgerungen für den Umgang mit diesen Systemen. |
3 Ustd. LS 15.3 |
|
Datenspeicherung und Datenverarbeitung |
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Fernzugriffe und Fernwartung |
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Sie schätzen die Sicherheit von IT-Systemen im Unternehmen ein, benennen Probleme und Risiken. Sie diskutieren Alternativen und weitere Sicherheitsvorkehrungen: |
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begrenzte Zugriffsrechte von Personengruppen |
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begrenzte Vernetzung der Anlagensteuerung |
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redundante Auslegung der Automatisierungstechnik |
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Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Vorgehensweise hinsichtlich der nachhaltigen Anlagenoptimierung. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihr Verhalten im Umgang mit IT-Systemen und der Automatisierungstechnik selbst ein, holen sich Feedback und nehmen Kritik konstruktiv an. |
1 Ustd. |
|
Sie formulieren Vorschläge |
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zum nachhaltigen Betrieb abwassertechnischer Anlagen |
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zur Optimierung der Automatisierungstechnik |
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zur Vermeidung von Störfällen |
|||
zum Vorgehen bei Störfällen |
| Lernfeld 15 | Abwassertechnische Anlagen steuern und regeln |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
15.1
Abwassertechnische Anlagen überwachen
|
18 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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15.2
Mess-, Steuer- und Regeltechnik betreiben
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20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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15.3
Abwassertechnische Anlagen automatisieren
|
22 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
15.1
Abwassertechnische Anlagen überwachen
|
18 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Auf dem Betriebsgelände Ihres Unternehmens werden Bauarbeiten zur Installation einer modernen Glasfaseranbindung ausgeführt. Dazu ist eine zeitlich begrenzte Unterbrechung der Hauptstromversorgung zur Leitwarte nötig, welche mit Notstromaggregaten überbrückt werden soll. Aufgrund von Problemen bei den Bauarbeiten dauert die Unterbrechung der Stromversorgung länger als vorgesehen. Dadurch kommt es zum Komplettausfall des Prozessleitsystems und der digitalen Kommunikation auf dem Betriebsgelände. Sie erhalten den Auftrag, während der Ausfallzeit die wichtigsten Prozessparameter der abwassertechnischen Anlage vor Ort zu überwachen und die Mitarbeitenden der Leitwarte bei der Wiederinbetriebnahme des Prozessleitsystems zu unterstützen. |
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| Lernsituation |
15.2
Mess-, Steuer- und Regeltechnik betreiben
|
20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Im Prozessleitsystem der abwassertechnischen Anlage wird der Ausfall der Regeleinrichtung zur automatisierten Rechengut-Beräumung gemeldet und auf manuellen Betrieb umgestellt, da die Regeleinrichtung keine Messwerte der Füllstandsensoren mehr empfängt. Der diensthabende Mitarbeitende der Leitwarte informiert Sie über das Problem und beauftragt Sie mit der Behebung der Störung. Darüber hinaus sollen Sie den manuellen Betrieb im Rechenhaus steuern. |
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
|---|---|---|
| Lernfeld 15 | Abwassertechnische Anlagen steuern und regeln | |
Zielformulierung:Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Funktionen und Bedeutung kritischer Infrastruktur. Sie benennen Bauteile und Baugruppen in Steuerungen und Regelungen von Entwässerungssystemen und Abwasserbehandlungsanlagen (Komponenten der Steuerungs- und Regelungstechnik, Sensoren, Aktoren, Bussysteme) fachlich korrekt. Sie machen sich mit Aspekten der IT-Sicherheit in Netzen (Schutzziele) vertraut. Sie ordnen gängige Abkürzungen den fremdsprachlichen Begriffen zu. |
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Didaktisch-methodische Hinweise:Für Steuerungen und Regelungen sollten das Erkennen und Einordnen üblicher Begriffe der fachspezifischen Steuerungs- und Regelungstechnik die Schwerpunkte bilden. Es wird empfohlen, englische Quellen, wie Zeitungs- und Fachartikel, Videos von Talkshows, Dokumentationen, Video- und Radioberichte in englischer Sprache, als Grundlage für die Informationsgewinnung zu nutzen. Fachwörterbücher sowie Internetquellen können ebenso dazu verwendet werden. Das selbsterstellte Glossar kann ergänzt und als Hilfsmittel am Arbeitsplatz eingesetzt werden. |
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Abfälle einzustufen, zu sammeln und zu transportieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenauftrag hinsichtlich der korrekten Einstufung der Abfallarten und der sich daraus ableitenden Vorgaben für die Sammlung und den Transport. |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kundenaufträge entgegen. Sie erfassen diese und erfragen Abfallherkunft, -mengen und Abfuhrhäufigkeit. |
21 Ustd. |
|
Sie beschaffen sich Informationen zu unterschiedlichen Abfallarten, die Kunden gemäß Auftrag abholen lassen oder abgeben: |
|||
Abfälle zur Verwertung |
|||
Abfälle zur Beseitigung |
|||
Sie machen sich mit rechtlichen Grundlagen für Sammlung und Transport verschiedener Abfallarten vertraut: |
|||
Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) |
|||
Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) |
|||
Verpackungsgesetz (VerpackG) |
|||
Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (AVV) |
|||
Nachweisverordnung (NachwV) |
|||
Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter (GGBefG) |
|||
Verordnung über die innerstaatliche und grenzüberschreitende Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit Eisenbahnen und auf Binnengewässern (GGVSEB) |
|||
Sie recherchieren die rechtlichen Beziehungen zwischen Entsorgungsunternehmen und Kunden: |
kommunale Satzungen |
||
Bürger – Entsorgungsunternehmen |
|||
Gewerbebetrieb – Entsorgungsunternehmen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich auf dieser Grundlage Informationen über die Sammlung und den Transport verschiedener Abfallarten unter logistischen und gerätetechnischen Aspekten sowie deren Einstufung (Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße). Hierzu informieren sie sich auch mit digitalen Medien über die speziellen Sicherheitsvorschriften und Betriebsanweisungen. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen Informationen zu Abfallsammelsystemen zusammen: |
24 Ustd. |
|
Bring- und Holsysteme |
|||
Getrenntsammlung, Duales System |
|||
Voll- und Teilservice |
|||
Sammlung von Problemabfällen |
|||
Sie informieren sich über Behälter- und Erfassungssysteme: |
|||
Müllgroßbehälter (MGB) |
|||
Absetz- und Abrollcontainer |
|||
Depotcontainer |
|||
Big-Bags |
|||
Müllsäcke, Bündelsammlung, systemlose Sammlung |
|||
Sie machen sich über den allgemeinen Aufbau von Sammel- und Transportfahrzeugen kundig: |
|||
Fahrgestell |
|||
Schüttung |
|||
Aufbauten |
|||
Sie unterscheiden Sammel- und Transportfahrzeuge: |
|||
Heck-, Front- und Seitenlader |
|||
Trommel- und Pressfahrzeug |
|||
Saug- und Druckfahrzeuge |
|||
Fahrzeuge für das Wechselverfahren |
|||
Sattelschlepper |
|||
Sie informieren sich über die Einstufung von Abfällen in Abhängigkeit von deren Gefährlichkeit. |
|||
Sie recherchieren die benötigte Fahrzeugausrüstung zum Transport gefährlicher Güter auf der Straße. |
ADR |
||
Sie unterscheiden Transportmöglichkeiten für verschiedene Abfallarten unter Beachtung von logistischen und gerätetechnischen Aspekten. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mithilfe digitaler Medien |
Gefahrenstoffverordnung, ADR |
||
rechtliche Grundlagen |
|||
Sicherheitsvorschriften |
|||
Betriebsanweisungen zur Sammlung und zum Transport von Abfällen |
|||
Sie systematisieren die Regeln. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen den Arbeitsprozess auf Grundlage der eigenen Betriebsabläufe auch unter Einbeziehung externer Partner. Hierzu berücksichtigen sie die rechtlichen und betrieblichen Vorgaben. |
Die Schülerinnen und Schüler legen Arbeitsabläufe zur Sammlung und zum Transport von Abfällen fest. |
10 Ustd. |
|
Sie diskutieren Bedingungen und Einschränkungen für die Tourenplanung: |
|||
Lenk- und Ruhezeiten |
|||
Fahrzeugtypen |
|||
Fahrzeugausstattung |
|||
Straßenverlauf |
|||
Lieferzeiten, Fixtermine |
|||
Sie wählen für den Transport die geeignete Ladungssicherung aus. |
|||
Sie beachten dabei rechtliche und betriebliche Vorgaben und berücksichtigen Betriebsabläufe des Unternehmens. |
|||
Sie prüfen die Einbeziehung externer Partner. |
|||
Sie unterscheiden dabei zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Abfallarten (Abfallverzeichnis-Verordnung, Gefahrgut-Ausnahmeverordnung, Technische Regel für Gefahrstoffe). |
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die Einstufung von Abfällen unter Beachtung geltender Vorschriften: |
11 Ustd. |
|
gefährliche Abfälle, wie Chemikalien |
|||
nicht gefährliche Abfälle, wie Bioabfall |
|||
Sie klassifizieren die Abfälle auf Grundlage von |
|||
Abfallverzeichnis-Verordnung |
|||
Gefahrgut-Ausnahmeverordnung |
|||
der Technischen Regel für Gefahrstoffe |
|||
Sie berücksichtigen bei gefährlichen Abfällen |
|||
Zusammenladeverbote |
|||
Erleichterungen für den Transport von begrenzten und freigestellten Mengen nach ADR |
|||
Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren ihre Planung adressatengerecht auch in einer Fremdsprache mit den Kundinnen und Kunden. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen den Kundinnen und Kunden den Ablauf von Sammlung und Transport verschiedener Abfallarten vor und geben Auskunft zum Kostenrahmen. |
7 Ustd. |
berufsbezogenes Englisch |
Sie kommunizieren in deutscher und englischer Sprache adressatengerecht und beachten Umgangsformen. |
|||
Sie sammeln die Abfälle und transportieren sie zur Deponie. |
Die Schülerinnen und Schüler sammeln unterschiedliche Abfallarten mithilfe geeigneter Behälter- und Sammelsysteme: |
15 Ustd. |
|
Müllgroßbehälter (MGB) |
|||
Absetz- und Abrollcontainer |
|||
Depotcontainer |
|||
Big-Bags |
|||
Müllsäcke, Bündelsammlung, systemlose Sammlung |
|||
Dabei beachten sie Getrennt- und Gemischtsammlung. |
|||
Sie nutzen je nach Abfallart geeignete Sammel- und Transportfahrzeuge. |
|||
Sie befördern die Abfälle zu |
|||
Wertstoffhöfen |
|||
Zwischenlagern und Umladestationen |
|||
Aufbereitungsanlagen |
beinhaltet Deponien |
||
Beseitigungsanlagen |
|||
Sie fertigen digital unter Beachtung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit Begleitpapiere an. Sie deklarieren und dokumentieren die Abfallarten und ‑mengen. |
Die Schülerinnen und Schüler füllen abfallwirtschaftliche Begleitpapiere für Abfälle unter Nutzung digitaler Medien aus. |
21 Ustd. |
|
Entsorgungsnachweis, Sammelentsorgungsnachweis |
Nachweisverordnung |
||
Beförderungspapier, Begleitschein |
|||
Übernahmeschein |
|||
Sie beantragen die Genehmigung zum Transport. |
privilegiertes Verfahren |
||
Sie sorgen für die Einhaltung von Datensicherheit sowie für Datenschutz beim Umgang mit personenbezogenen Daten. |
|||
Sie deklarieren Abfallarten auf der Grundlage gültiger Rechtsvorschriften. |
|||
Abfallschlüssel nach AVV |
|||
Gefahrennummer und UN-Nummer nach ADR |
|||
Sie wählen für die Abfallarten die geeignete Verpackungsgruppe mithilfe des Verzeichnisses der gefährlichen Güter aus. |
|||
Verpackungsart |
|||
UN-Code |
|||
Sie erfassen und dokumentieren Abfallmengen. |
|||
Identifikationssysteme |
|||
Wägesysteme |
|||
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Kundenkontakt auch im Team hinsichtlich der Wahrnehmung der Interessen anderer und der Verbalisierung von Sachverhalten. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Kundenkontakt und die Kommunikation mit den Kunden: |
4 Ustd. |
|
sachliche Richtigkeit der Auskünfte |
|||
korrekte Nutzung der Fachsprache |
|||
adressatengerechte Kommunikation |
|||
Auftreten gegenüber den Kunden |
|||
Sie äußern sich selbstkritisch und halten Kritik durch Andere aus. |
|||
Sie prüfen ihren Arbeitsprozess unter logistischen, gerätetechnischen und ökonomischen Aspekten. Sie beziehen in ihre Reflektion auch die Begleitpapiere, Dokumentationen und Deklarationen ein. In diesem Zusammenhang geben sie sich gegenseitiges Feedback. Die Schülerinnen und Schüler übertragen ihre Erfahrungen und Ergebnisse auf bekannte und neue Situationen. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren alle Phasen der Erfüllung des Kundenauftrages und werten gewonnene Daten digital aus. |
7 Ustd. |
digitale Tourendokumente |
Sie beurteilen |
|||
die Logistik und Abfuhrintervalle |
|||
die Nutzung von Behälter- und Transportsystemen |
|||
die Wirtschaftlichkeit |
|||
Sie schätzen Begleitpapiere, Dokumentationen und Deklarationen ein: |
|||
fachliche Richtigkeit |
|||
Einhaltung rechtlicher und formaler Vorgaben |
|||
Übersichtlichkeit |
|||
Sie geben Feedback und halten Feedbackregeln ein. |
|||
Sie ziehen Schlussfolgerungen für künftige Aufträge. |
| Lernfeld 5 | Abfälle einstufen, sammeln und transportieren |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 120 Ustd. |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
5.1
Abfälle lagern und Abfallarten einstufen
|
18 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
5.2
Entsorgungstechnik für Abfälle auswählen
|
18 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
5.3
Kunden beraten und Abfälle sammeln
|
18 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
5.4
Logistische Prozesse planen
|
26 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
5.5
Gefahrgüter auf der Straße befördern
|
40 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
5.5
Gefahrgüter auf der Straße befördern
|
40 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie arbeiten im Stadtreinigungsunternehmen. Da ein Kollege der Abteilung für Gefahrguttransport erkrankt ist, sollen Sie ihn vertreten. In der Abteilung ist gerade der Auftrag eines neuen Kunden eingegangen. Dieser möchte Gefahrgüter versenden und hat Ihnen die zu befördernden Gefahrstoffe in einer E-Mail aufgelistet. Ihr Vorgesetzter erteilt Ihnen den Auftrag, die Planung für den Gefahrguttransport zu übernehmen. |
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|
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
|---|---|---|
| Lernfeld 5 | Abfälle einstufen, sammeln und transportieren | |
|
Die Schülerinnen und Schüler führen Kundengespräche in der Fremdsprache im persönlichen Kontakt oder per Telefon (Gesprächsannahme, Gesprächsweiterleitung, Aufnahme bzw. Aktualisierung von Kundendaten, Beratung, Terminabsprachen). Sie nehmen Kundenwünsche auf und formulieren sie sachgerecht (Auftragsdaten, Auftragsbestätigung, Gesprächsvermerk). Sie informieren Kundinnen und Kunden zur Auftragsrealisierung (Termine, Serviceleistungen, Kostenrahmen). Bei der Kommunikation achten sie auf zielführendes Agieren, aktives Zuhören, deutliche Artikulation und zielgerichteten Einsatz der Intonation sowie eindeutige Wortwahl und Satzstruktur. Sie halten übliche Regeln des Telefonierens (Grußformel, telephoning phrases) ein. |
||
Didaktisch-methodische Hinweise:Es bietet sich an, für das mündliche Kommunizieren Rollenspiele unter Verwendung typischer Redewendungen einzusetzen. Um erfolgreich Telefonate führen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler sich den dafür typischen Grundwortschatz erarbeiten und diesen an vielfältigen Hörbeispielen festigen. Zur Vorbereitung können Übungen zur Wortschatzerweiterung, Aussprache, Intonation und Grammatik eingesetzt werden. Besonderes Augenmerk ist auf den sicheren Einsatz des fachspezifischen Vokabulars zu legen. |
||
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Abfälle biologisch zu behandeln.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler analysieren den Arbeitsauftrag zur biologischen Behandlung von Abfällen. |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Arbeitsaufträge. Sie ermitteln Menge und Art der zu behandelnden Ausgangsmaterialien. |
2 Ustd. |
|
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über gesetzliche Vorgaben (Bioabfallverordnung) zur biologischen Abfallbehandlung (aerobe und anaerobe Abfallbehandlung) und diskutieren eigene Erfahrungen der betrieblichen Abläufe. Dazu analysieren sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten betrieblich relevanter Prozesse unter Einbeziehung der technischen Verfahren, auch mithilfe digitaler und fremdsprachiger Medien. Sie berücksichtigen dabei die situations- und handlungsbezogenen Maßnahmen zur Gewährleistung der biologischen Behandlung und deren Durchführung (Hygienisierung, Vergärung). |
Die Schüler und Schülerinnen informieren sich über rechtliche Vorgaben zur biologischen Behandlung von Abfällen: |
22 Ustd. |
|
Bioabfallverordnung |
|||
Düngemittelverordnung |
|||
Düngeverordnung |
|||
Sie leiten aus der Bioabfallverordnung ab: |
|||
Anwendungsbereich |
|||
Begriff „Bioabfall“ |
|||
Möglichkeiten des Hygienisierens |
|||
Anforderungen an die biologisch stabilisierende Behandlung |
|||
Nachweispflichten |
|||
Sie ermitteln Anforderungen an Kompost als Düngemittel aus der Düngemittelverordnung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Möglichkeiten der biologischen Abfallbehandlung |
|||
aerobe Abfallbehandlung - Kompostierung |
|||
anaerobe Abfallbehandlung - Vergärung |
|||
Sie stellen deren Einsatzgebiete, Vor- und Nachteile und Kosten gegenüber. |
|||
Sie machen sich mit den Prozessen der Kompostierung und Vergärung vertraut. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über mögliche Inputmaterialien für das Kompostieren. |
|||
Sie nutzen traditionelle und digitale Medien in deutscher und englischer Sprache. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Sie eruieren optimale Bedingungen für die Mikroorganismen bei der Kompostierung: |
|||
Temperatur - mesophil, thermophil |
|||
Wassergehalt |
|||
Sauerstoffgehalt |
|||
Nährstoffgehalt (C/N – Verhältnis) |
|||
pH-Wert |
|||
Die Schüler und Schülerinnen machen sich mit den drei Phasen des Rotteverlaufs vertraut und charakterisieren diese: |
|||
Vorrotte |
|||
Hauptrotte |
|||
Nachrotte |
|||
Die Schüler und Schülerinnen beschaffen Information zu technischen Verfahren der Kompostierung: |
|||
Flächenkompostierung |
|||
Mietenkompostierung |
|||
dynamische und statische Mieten |
|||
Vor- und Nachteile der Mieten |
|||
Reaktorkompostierung |
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Boxenkompostierung |
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Brikollarkompostierung |
|||
Presskanalkompostierung |
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Tunnelreaktoren |
|||
Mietenreaktoren |
|||
Trommelreaktoren |
|||
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden den Verfahrensablauf von |
|||
Bioabfallkompostierung |
|||
Klärschlammkompostierung |
|||
Eigenkompostierung |
|||
Sie informieren sich zum Ablauf der Vergärung und beschreiben deren vier Phasen: |
|||
Hydrolysephase |
|||
Versäuerungsphase |
|||
Acetogenephase |
|||
Methanogenephase |
|||
Die Schülerinnen und Schüler leiten die optimalen Bedingungen für die Mikroorganismen zur Vergärung ab. |
|||
Sie überwachen Messgrößen und leiten Gegenmaßnahmen bei Überschreitungen ein. |
|||
pH-Wert |
|||
Temperatur |
|||
Gaszusammensetzung (Methan, Kohlenstoffdioxid) |
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organische Säuren |
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Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu üblichen Verfahren und den dafür eingesetzten Anlagen: |
|||
Rührreaktor |
|||
Pfropfenreaktor |
|||
Boxenfermenter |
|||
Die Schülerinnen und Schüler stellen Verfahrensabläufe aus ihren Ausbildungsbetrieben vor. Sie visualisieren die Abläufe in digital erstellten Fließbildern. |
|||
Sie vergleichen die Verfahren und zeigen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Ablauf und Eingangsstoffen auf. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler leiten optimale Temperaturen und Zeiten der Kompostierung für eine ordnungsgemäße Hygienisierung und Vergärung ab. Sie verinnerlichen die Bedeutung der Hygienisierung. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen die biologische Abfallbehandlung unter Berücksichtigung der Parameter (Temperatur, Feuchtigkeit, Stickstoffgehalt), welche die Behandlung beeinflussen. |
Die Schülerinnen und Schüler bestimmen, |
7 Ustd. |
|
welche Vorbehandlungen notwendig sind |
|||
welche Verfahren zur Kompostierung und Vergärung eingesetzt werden sollen |
|||
welche Behandlungsanlage geeignet ist |
|||
Sie stimmen die notwendigen Verfahrensschritte für Kompostierung und Vergärung ab. |
|||
Sie legen die Bedingungen für die gemäß Arbeitsauftrag zu behandelnden Materialien fest: |
|||
Temperatur |
|||
Feuchtigkeit |
|||
Kohlenstoff -, Stickstoffgehalt |
|||
pH-Wert |
|||
Störstoffe |
|||
Sie beachten die Einhaltung von optimalen Bedingungen für die Mikroorganismen zur ordnungsgemäßen Hygienisierung bei der Kompostierung. |
|||
Sie formulieren mögliche Auswirkungen beim Nichteinhalten der Parameter und treffen Vorkehrungen für Gegenmaßnahmen. |
|||
Sie definieren Qualitätskriterien für die Rottegrade des Endprodukt |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen die Abfälle der biologischen Behandlung zu und überwachen diesen Prozess. Sie ergreifen Gegenmaßnahmen bei möglichen Abweichungen von optimalen Bedingungen für die biologische Behandlung und erarbeiten Qualitätskriterien (Rottegrad) für das Endprodukt. Sie dokumentieren ihre Vorgehensweise. |
Die Schülerinnen und Schüler befüllen die Anlage mit den Materialien. |
10 Ustd. |
|
Sie stellen die Parameter entsprechend ihren Planungen ein. |
|||
Sie starten den gemäß Arbeitsauftrag ausgewählten Prozess |
|||
Vergärung |
|||
Kompostierung |
|||
Die Schüler und Schülerinnen überwachen während des Gärungsprozesses kontinuierlich die eingestellten Parameter und dokumentieren diese: |
Lernfeld (LF) 4: Messtechnik, digitale Anzeigen LF 2: pH-Wert, Stoffgehalt |
||
pH-Wert |
|||
CO2- und CH4-Gehalt |
|||
Gehalt der organische Säuren |
|||
Temperatur |
|||
Bei Kompostierungsprozessen achten sie auf: |
|||
Sauerstoffgehalt |
|||
Wassergehalt |
|||
pH-Wert |
|||
Temperatur |
|||
Kohlenstoff-, Stickstoffgehalt |
|||
und protokollieren die entsprechenden Parameter. |
|||
Sie leiten Gegenmaßen ein, wenn Parameter im Prozess von den festgelegten Werten abweichen. |
|||
Die Schüler und Schülerinnen beachten die Qualitätskriterien für die unterschiedlichen Rottegrade in Abhängigkeit vom gemäß Auftrag geforderten Endprodukt. |
|||
Die Schüler dokumentieren Abweichungen und Gegenmaßnahmen im Betriebstagebuch und unternehmensspezifischen Dokumenten und nutzen dazu die im Unternehmen vorgesehenen Softwarelösungen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen den Einsatz der biologischen Abfallbehandlung hinsichtlich der Vermarktung und Verwendung der Endprodukte. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen anhand von Laboranlaysen nach dem Anspruch der Bundesgütegemeinschaft die Qualität des erzeugten Kompostes. |
13 Ustd. |
|
Sie prüfen die Einhaltung der gemäß Auftrag geforderten |
|||
physikalischen Eigenschaften |
|||
chemischen Eigenschaften |
|||
biologischen Eigenschaften |
|||
Die Schülerinnen und Schüler schätzen die Bedeutung der biologischen Abfallbehandlung für die Erzeugung von Kompost ein. |
|||
Sie zeigen die positiven Wirkungen des Komposts auf: |
|||
Verbesserung der Bodenstruktur |
|||
Erhöhung der Bodenaktivität |
|||
Erhöhung des Nährstoffgehaltes |
|||
und stellen mögliche Einsatzgebiete dar: |
|||
Forstbetrieb |
|||
Landwirtschaft |
|||
Baumschule |
|||
private Haushalte |
|||
Sie leiten ab, welche Stoffe im Kompost nicht enthalten sein dürfen. |
|||
Die Schüler und Schülerinnen formulieren Ideen zur Vermarktung von Kompost. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die biologische Abfallbehandlung bezogen auf ihre Nachhaltigkeit und Bedeutung für die Gesellschaft verantwortungsbewusst. |
Die Schülerinnen und Schüler thematisieren Umweltauswirkungen der biologischen Abfallbehandlung |
6 Ustd. |
|
Geruch (Biofilter) |
|||
Lärm |
|||
Staub |
|||
Sickerwasser |
|||
Sie stellen diese den Vorteilen der erzeugten Produkte gegenüber. |
|||
Sie diskutieren nachhaltige Maßnahmen zur Minimierung der Beeinträchtigungen durch die biologischen Prozesse. |
| Lernfeld 7 | Abfälle biologisch behandeln |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Ustd. |
|---|---|---|
|
Vorschlag zum Zuschnitt der Lernsituationen |
||
| Lernsituationen |
7.1
Kompost nach Qualitätskriterien herstellen
|
30 Ustd. |
|
7.2
Vergärungsanlagen überwachen
|
20 Ustd. | |
|
7.3
Kompost als Nachhaltigkeitsprodukt vermarkten
|
10 Ustd. | |
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Abfälle zu disponieren.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Kundenanfrage zur Entsorgung von Abfall entgegen und erfassen alle zur Bearbeitung notwendigen Informationen. |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kundenanfragen und ‑wünsche zur Entsorgung verschiedener Abfälle entgegen per: |
8 Ustd. |
|
|
3 Ustd. |
|||
Kundenhotline |
9.1 | ||
Kundenportal |
|||
Sie erfragen erforderliche Informationen und Rahmenbedingungen: |
2 Ustd. 9.2 |
||
Abfallart |
3 Ustd. |
||
Abfallmenge |
9.4 | ||
Adresse |
|||
gewünschter Bereitstellungs- und Abholungstermin |
|||
Reklamation |
|||
Die Schüler erfassen die Daten und dokumentieren diese digital entsprechend den Vorgaben ihres Unternehmens. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler machen sich vertraut mit der Disposition von Personal, Fahrzeugen und Behältern. Sie ermitteln Entsorgungs- und Verwertungswege und erfassen alle mit dem Transport und der Entsorgung verbundenen Arbeiten und Kosten. |
Die Schüler und Schülerinnen machen sich mit der Disposition von Personal, Fahrzeugen und Behältern vertraut. |
14 Ustd. |
LF 5 |
Die Schüler und Schülerinnen informieren sich zu Entsorgungs- und Verwertungswegen verschiedener Abfälle |
4 Ustd. 9.1 |
LF 5: Bring- und Holsysteme |
|
Restabfall |
4 Ustd. |
||
Bioabfall |
9.2 | ||
Verpackungs- und Wertstoffabfall |
|||
Sperrabfall |
6 Ustd. |
||
Bauschutt |
9.3 | ||
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen Kostenarten |
|||
Personalkosten |
|||
Materialkosten |
|||
Betriebskosten |
|||
und Kostenverläufen |
|||
variable Kosten |
|||
fixe Kosten |
|||
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zu Arten von Abfallgebühren |
|||
Festgebühr |
|||
Entleerungsgebühr |
|||
Behältergebühr |
|||
Servicegebühr |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen für die Kalkulation die Auswahl von Abfallsammelfahrzeugen und Abfallsammelbehältern (Stoffströme). Dabei berücksichtigen sie die Kundenanforderungen und die betrieblichen Belange (Kosten für Sammelsysteme) sowie gesetzliche Vorgaben und technische Regeln (Identifikations- und Wägesysteme). Sie berücksichtigen weitere Einflussfaktoren auf ihre Tourenplanung (Abfallgebühren, Lenk- und Ruhezeiten, Begleitpapiere, Lagerung von Abfällen). |
Die Schülerinnen und Schüler prüfen die Kundenanforderungen hinsichtlich Umsetzbarkeit. |
10 Ustd. |
|
Sie ermitteln die aus den Anforderungen der Kundinnen und Kunden resultierenden Stoffströme. |
3 Ustd. 9.1 |
||
Sie bestimmen Anzahl und Art der benötigten Abfallsammelfahrzeuge und Abfallsammelbehälter. Sie orientieren sich an |
7 Ustd. 9.2 |
||
betrieblichen Belangen: Dienstpläne des Personals, zur Verfügung stehende Fahrzeuge und Sammelbehälter |
|||
entstehenden Kosten: Abfallgebühren |
|||
rechtlichen Vorgaben: Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR), Nachweisverordnung (NachwV), Verpackungsgesetz (VerpackG), Lenk- und Ruhezeiten |
LF 5 |
||
technischen Regeln: Identifikationssysteme, Wägesysteme, Lagerung von Abfällen |
|||
Sie stellen die jeweils anfallenden Kosten zusammen. Sie vergleichen mögliche Varianten und wählen die technisch und logistisch sinnvollste sowie kostengünstigste aus. |
|||
Die Schüler füllen Begleitpapiere für die Tourenplanung aus und erfassen diese im Register. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beraten Kundinnen und Kunden und bieten auch über digitale Kommunikationswege ergänzende Serviceleistungen an. Sie kommunizieren auftragsbezogen und adressatengerecht auch in einer Fremdsprache. |
Die Schülerinnen und Schüler stellen Kundinnen und Kunden das betriebliche Leistungsspektrum vor und beraten insbesondere zu ergänzenden Serviceleistungen. |
9 Ustd. |
|
Sie beraten adressatengerecht zu möglichen Verwertungswegen und der Tourenplanung entsprechend dem Auftrag. |
3 Ustd. 9.1 |
||
Sie informieren über |
2 Ustd. 9.2 |
||
Abfuhrintervalle |
2 Ustd. 9.3 |
||
Liefer- und Zahlungsbedingungen |
2 Ustd. 9.3 |
||
Entsorgung über mobile Sammelstellen |
2 Ustd. 9.4 |
||
Sie kommunizieren im persönlichen oder telefonischen Gespräch oder auf digitalem Weg in deutscher und englischer Sprache. Sie achten auf die Einhaltung guter Umgangsformen. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Sie ermitteln den vorteilhaftesten Verwertungsweg für den zu entsorgenden Abfall, kalkulieren die Kosten und erstellen im Team Angebote und Leistungsverzeichnisse. |
Die Schülerinnen und Schüler konkretisieren ihre Planungen und entscheiden sich für die vorteilhafteste Möglichkeit zur Erfüllung des Kundenauftrages. |
7 Ustd. |
|
Sie stellen die Kosten für die festgelegte Variante für die Entsorgung des Abfalles zusammen und formulieren auftragsentsprechende Angebote. |
1 Ustd. 9.1 |
||
Sie senden das Angebot an Kundinnen oder Kunden und führen bei Bedarf Nachverhandlungen durch. |
4 Ustd. 9.2 |
||
Die Schülerinnen und Schüler erstellen Entwürfe für Leistungsverzeichnisse des Unternehmens. Sie diskutieren diese im Team, argumentieren sachkundig und lösungsorientiert und einigen sich auf ein finales Dokument. Sie nutzen Leistungsverzeichnisse zur Erstellung von Angeboten. |
2 Ustd. 9.3 |
||
Sie setzen die für die Durchführung des Auftrages notwendigen Personen, Fahrzeuge und Behälter ein, … |
Die Schülerinnen und Schüler disponieren auf Basis des Kundenauftrages entsprechend dem Angebot die Tour. |
4 Ustd. |
|
Sie wählen ausreichend qualifiziertes Personal aus und setzen geeignete Fahrzeuge und Behälter anhand der Abfallart ein. |
9.2 | ||
Sie achten bei der Fahrzeugauswahl auch auf den nachhaltigen Einsatz von Energie. |
|||
… erstellen Rechnungen und bearbeiten Reklamationen. Hierzu nutzen sie elektronische Datenverarbeitungsprogramme und beachten die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. |
Die Schülerinnen und Schüler führen eine Nachkalkulation des Angebotes durch. |
14 Ustd. |
|
Sie erstellen digital Rechnungen nach unternehmensinternen Vorgaben sowie unter Berücksichtigung von |
2 Ustd. 9.1 |
||
logistischen Prozessen |
2 Ustd. 9.2 |
||
Müllgebühren nach Abfallgebührensatzung |
7 Ustd. 9.3 |
||
Gewährung von Skonto und Nachlass |
3 Ustd. 9.4 |
||
Sie nutzen Standardsoftware sowie branchenbezogene oder unternehmensspezifische Programme. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Reklamationen entgegen, reagieren angemessen und sachorientiert und bearbeiten diese mithilfe digitaler Programme. |
|||
Sie achten auf die Einhaltung der Regeln zur Datensicherheit und befolgen beim Umgang mit personenbezogenen Daten die rechtlichen Vorgaben zum Datenschutz. |
DSGVO, BDSG |
||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Entscheidungen zur Abfalldisposition und den Beratungsvorgang und berücksichtigen die ökonomischen Anforderungen an die Disposition von Abfällen. |
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Tourenplanung anhand der vorhandenen Daten und leiten Schlussfolgerungen für die Tourenplanung bei ähnlichen Aufträgen ab. |
5 Ustd. |
|
Sie setzen sich vor allem aus wirtschaftlicher Sicht mit ihren Entscheidungen zur Abfalldisposition auseinander. |
2 Ustd. 9.1 |
||
Sie prüfen ihre Entscheidungen bei der Auftragserfüllung nach Qualität und Plausibilität. Bei Abweichungen von ihren Planungen suchen sie nach Ursachen und ziehen Schlussfolgerungen. |
2 Ustd. 9.2 |
||
Die Schülerinnen und Schüler schätzen selbstkritisch ihre Gesprächsführung mit Kundinnen und Kunden bei der Auftragsannahme und Beratung ein. |
1 Ustd. 9.3 |
||
Sie nehmen das Feedback von Kundinnen und Kunden entgegen und gehen konstruktiv mit Kritik um |
Die Schülerinnen und Schüler holen Feedback von Kundinnen und Kunden ein, analysieren die Rückmeldungen und leiten Handlungen zur Verbesserung ab. |
3 Ustd. |
|
Sie werten Beschwerden aus und gehen konstruktiv mit Kritik um. |
1 Ustd. 9.3 |
||
Sie nutzen Kundenrückmeldungen, Reklamationen, Beschwerden und Lieferantenbewertungen für die Weiterentwicklung des Unternehmens. |
2 Ustd. 9.4 |
||
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln unter qualitätssichernden Aspekten Handlungsalternativen für ihr Vorgehen zur Erhöhung der betrieblichen Zielerreichungsgrade in der Abfallwirtschaft. |
Die Schüler und Schülerinnen leiten aus ihren Reflexionen qualitätssichernde Maßnahmen ab. Sie prüfen die Konzepte zum Qualitätsmanagement im Unternehmen. Sie unterbreiten Vorschläge |
6 Ustd. |
|
zu dessen Weiterentwicklung |
9.4 | ||
zur Erhöhung der betrieblichen Zielerreichungsgrade in der Abfallwirtschaft |
|||
zur Entwicklung des betrieblichen Leistungsspektrums |
|||
für Maßnahmen zur Kundenbindung |
| Lernfeld 9 | Abfälle disponieren |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lernsituationen |
9.1
Kunden beraten und Angebote unterbreiten
|
18 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
9.2
Aufträge planen und Touren disponieren
|
27 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
9.3
Rechnungen und Mahnungen erstellen
|
19 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
9.4
Reklamationen und Beschwerden bearbeiten
|
16 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
9.3
Rechnungen und Mahnungen erstellen
|
19 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Wegen eines hohen Krankenstandes sollen Sie in der kaufmännischen Abteilung aushelfen und werden in das Rechnungs- und Mahnwesen des Unternehmens eingeführt. Ihr Aufgabengebiet während der Krankheitsvertretung besteht darin, Rechnungen der Abfallgebühren des letzten Jahres für die Haushalte anhand der Abfallgebührensatzung zu erstellen, im Anschluss den Zahlungseingang zu überprüfen und bei Zahlungsverzug Maßnahmen einzuleiten. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
|---|---|---|
| Lernfeld 9 | Abfälle disponieren | |
Zielformulierung:Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren mit Kundinnen und Kunden mündlich (Telefongespräch, persönliches Gespräch, Smalltalk, Business-Talk) oder schriftlich. Sie informieren über Möglichkeiten und Dienstleistungen zur Entsorgung verschiedenartiger Abfälle und weisen kompetent auf ergänzende Serviceleistungen hin. Bei Kundenaufträgen zur Entsorgung von Abfall erfragen sie alle notwendigen Informationen und Rahmenbedingungen (Liefer- und Zahlungstermine, räumliche und technische Vorgaben, Kostenrahmen). Sie agieren auftragsbezogen und adressatengerecht und reagieren in Konfliktsituationen (Beschwerden, Reklamationen) angemessen, empathisch und kundenfreundlich (Konfliktlösungsstrategien). Situationsadäquate E-Mails formulieren sie kundenorientiert und nutzen die Lexik der Geschäftssprache. Sie verwenden anlassbezogene Formulierungen in der Fremdsprache und achten auf normgerechte Gestaltung im Schriftverkehr. |
||
Didaktisch-methodische Hinweise:Im Vordergrund sollte die Befähigung zum situations- und adressatengerechten Führen von Kundengesprächen stehen. Grundlage dafür ist die Festigung relevanter Fachbegriffe. Anknüpfend an Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler können typische Gesprächssituationen diskutiert und Konfliktsituationen nachgestellt werden. Die Beratungsgespräche können in Form von Rollenspielen umgesetzt werden, um das dialogische Sprechen zu fördern. Für ausgewählte, wiederkehrende Konfliktsituationen bietet sich die Erarbeitung bzw. Anwendung eines Gesprächsleitfadens mit Formulierungshilfen an. Neben dem Erwerb eines flexibel einsetzbaren Wortschatzes mit typischen Idioms sind die Aussprache und Interaktion besonders zu beachten. Dabei empfiehlt es, die Fragebildung zu wiederholen. Außerdem sollte auf Körpersprache und angemessenes Verhalten geachtet werden. |
||
| Lernfeld 7 | Anlagen elektrisch betreiben |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 40 Ustd. |
|
|---|---|---|---|
|
Gemäß dem Rahmenlehrplan ist das Lernfeld 7 „Anlagen elektrisch betreiben“ deckungsgleich in den Ausbildungen zum Umwelttechnologen/zur Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung sowie zum Umwelttechnologen/zur Umwelttechnologin für Wasserversorgung. Diese Seite enthält für Lernfeld 7 die curriculare Analyse, drei Lernsituationen sowie Hinweise zum berufsbezogenen Englisch weiter oben bei den Unterstützungsmaterialien für Umwelttechnologen Umwelttechnologinnen für Abwasserbewirtschaftung.
|
|||
| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu |
|
|
|---|---|---|
| Lernfeld 7 | Anlagen elektrisch betreiben | |
Zielformulierung:Die Schülerinnen und Schüler bezeichnen elektrische Größen (Spannung, Strom, Widerstand, Gleich- und Wechselgrößen) und übliche elektrische Betriebsmittel in abwasser- oder wasserwirtschaftlichen Anlagen in der Fremdsprache fachlich korrekt. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in englischsprachigen Quellen zu Sicherheitsregeln für elektrische Anlagen. Sie nutzen typische Begriffe der Energieversorgung in der Fremdsprache. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in englischsprachigen Bedienungsanleitungen zur Nutzung von Mess- und Prüfmitteln. |
||
Didaktisch-methodische Hinweise:Zur Informationsgewinnung bietet es sich an, mit originalen Bedienungsanleitungen oder Produktbeschreibungen zu arbeiten und den Umgang mit digitalen Übersetzungshilfen zu schulen. Das Verstehen von Arbeitsdokumenten in der Fremdsprache sowie ihre Durchdringung dienen der Festigung der Fachlexik und dem Textverständnis. Der Schwerpunkt sollte dabei auf den Auf- und Ausbau des fachspezifischen Wortschatzes gelegt werden. Es bietet sich an, das Glossar mit fachspezifischem Vokabular zu erweitern. |
||
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, einen Wasserhausanschluss zu erstellen und instand zu halten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler werten den Kundenauftrag zur Erstellung und Erneuerung eines Wasserhausanschlusses aus (Antrag auf Trinkwasserversorgung). |
Die Schülerinnen und Schüler nehmen Kundenaufträge zur Erstellung oder Erneuerung von Wasserhausanschlüssen entgegen. |
2 Ustd. |
|
Sie machen sich mit dem Aufbau eines Antragsformulars für Trinkwasserversorgung vertraut. Sie ermitteln, welche Kundenangaben zur Erledigung von Aufträgen für die Installation von Wasserhausanschlüssen erforderlich sind. |
|||
Sie entnehmen dem Antrag die Kundenangaben, prüfen deren Vollständigkeit und erfragen bei Bedarf fehlende Kundenangaben. |
|||
Sie dokumentieren alle Angaben nach firmeninternen Vorgaben. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Spitzenvolumenströme und deren Zusammensetzung. |
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich in Trinkwassersatzungen zu rechtlichen Vorgaben für die Erstellung oder Erneuerung von Wasserhausanschlüssen. |
10 Ustd. |
kommunale Satzungen |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren technische Regeln zur Dimensionierung von Wasserhausanschlüssen. |
DIN 1988 |
||
Sie erschließen Durchflusskenndaten gebräuchlicher Entnahmearmaturen aus technischen Regelwerken. |
|||
Sie setzen sich mit Regeln zur Bestimmung von Bemessungsdurchflüssen auseinander und nutzen technische Anleitungen zur Bestimmung von Spitzenvolumenströmen. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen Informationen zum Aufbau von Zählergarnituren und zu Hausanschlussmöglichkeiten. Sie vergleichen |
DIN EN 14154 |
||
Wasserzählerarten und -kenndaten |
|||
Armaturen |
DIN EN 14154 |
||
Materialien |
|||
Anschlussmöglichkeiten. |
|||
Sie setzen sich mit |
|||
Vorgaben zu Eichung und Eichfristen |
|||
dem ordnungsgemäßen Einbau von Wasserzählern |
|||
auseinander. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler tragen Informationen zu den Verantwortlichkeiten eines Hausanschlusses zusammen. |
Trinkwassersatzung |
||
Erstfinanzierung |
|||
Finanzierung der Unterhaltung |
|||
Besitzrechte des installierten Wasserhausanschlusses |
|||
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren aktuelle Vorgaben zum Umgang mit Trinkwasser und zur Trinkwassergüte. |
TrinkwV; berufsbezogene Informationsverarbeitung |
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Die Schülerinnen und Schüler erfragen Arbeitssicherheits- und Hygienevorschriften |
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Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum |
StVO, RSA 21 |
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Arbeiten im Rohrgraben |
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Verlegen der Hausanschlussleitung |
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Sie setzen sich mit rechtlichen Vorschriften zur Beantragung und Sicherung von Baustellen im öffentlichen Verkehrsraum auseinander. |
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Sie machen sich mit dem Aufbau eines Rohrgrabens entsprechend den technischen Regeln vertraut. |
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Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Vorgaben zur Verlegung von Leitungen und Medien im öffentlichen Raum. Sie diskutieren Alternativen zur Verlegung von Rohrleitungen im Erdreich. |
grabenloser Erdvortrieb |
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Sie fordern Bestandspläne an und machen sich mit den örtlichen Gegebenheiten auch im Hinblick auf Lage und Materialien und bestehende Leitungen vertraut. |
Die Schülerinnen und Schüler erfragen vom Kunden technische Unterlagen und Pläne vorhandener Anlagen. |
3 Ustd. |
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Sie sichten die Hausinstallation und die örtlichen Gegebenheiten oder Pläne zur geplanten Hausinstallation. |
DIN 1988, DIN EN 806 |
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Sie inspizieren die technischen Unterlagen, entnehmen diesen Kenndaten von vorhandenen Leitungen und Anschlüssen: |
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Nenndurchmesser und Material der Versorgungsleitung |
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Art und Anzahl der Entnahmestellen in der Hausinstallation |
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Hausanschlusseinrichtungen |
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Lage anderer Medien im Gebäude und Erdreich |
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Die Schülerinnen und Schüler planen den Trinkwasseranschluss und unterscheiden hierzu den Einsatz unterschiedlicher Materialien, Armaturen und Wasserzählerarten. |
Die Schülerinnen und Schüler berechnen den Spitzenvolumenstrom der zu installierenden Hausanschlussleitung und legen einen geeigneten Nenndurchmesser für die Hausanschlussleitung fest. |
8 Ustd. |
Regeln zur Bestimmung von Bemessungsdurchflüssen und Spitzenvolumenströmen |
Sie wählen einen für den Auftrag geeigneten Wasserzähler anhand der Zählerkenndaten und der Spitzenvolumenströme aus. |
DIN EN 14154 |
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Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Materialliste zur Installation eines Wasserhausanschlusses im Gebäude oder auf dem Grundstück des Kunden. |
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Sie beraten die Kundinnen und Kunden in Bezug auf den Erhalt der Trinkwassergüte, der Eichfristen sowie den ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser, auch in einer Fremdsprache und mit digitalen Medien. Sie argumentieren auftragsbezogen und adressatengerecht unter Verwendung von Berufssprache und sind sich der Wirkung ihrer nonverbalen Kommunikation bewusst. Dabei beachten sie die Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit und berücksichtigen mögliche Risiken beim Einsatz digitaler Messgeräte. |
Die Schülerinnen und Schüler beraten Kunden in deutscher und englischer Sprache zum Umgang mit Trinkwasser und geben Hinweise, wie die Trinkwassergüte erhalten werden kann. |
3 Ustd. |
i. V. m. Deutsch/ Kommunikation berufsbezogenes Englisch |
Sie unterbreiten Vorschläge zum ressourcenschonenden Umgang mit Trinkwasser. Sie informieren über Eichung und Eichfristen. Sie nutzen dazu auch digitale Kommunikationswege. |
berufsbezogene Informationsverarbeitung |
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Sie agieren höflich, verständlich und fachsprachlich korrekt. Sie reagieren angemessen auf Kundenwünsche und Kritik. |
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Sie diskutieren mit dem Kunden wertschätzend mögliche Alternativen und argumentieren sachlich. Dabei verwenden sie eine adressatengerechte Sprache und berücksichtigen verschiedene Ebenen der Kommunikation. |
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Sie heben die Vorteile und Risiken beim Einsatz digitaler Messgeräte hervor und gewährleisten Vorschriften zur Datensicherheit und zum Datenschutz. |
DSGVO |
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Sie wählen Bauteile und Armaturen zur Fertigstellung eines Trinkwasserhausanschlusses aus (Wasserzähler, Kombiniertes Freistromventil mit Rückflussverhinderer, Anbohrarmatur). Sie entscheiden sich für eine Methode des Einbaus. |
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich Herstellerinformationen zu geplanten Materialien: |
6 Ustd. |
berufsbezogene Informationsverarbeitung |
Anschlussgarnitur |
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Wasserzähler |
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Freistromventile mit Rückflussverhinderer (KFR-Ventil) |
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Anbohrarmaturen |
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Hausdurchführungen |
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Leitungsmaterialien |
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Fittinge und Dichtmaterialien |
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Die Schülerinnen und Schüler ermitteln geeignete Installationstechniken für die ausgewählten Materialien und Baugruppen. Sie nutzen dazu digitale Medien. |
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Installationsanleitungen |
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Erklärvideos von Installationsunternehmen |
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Produktinformationsvideos von Herstellern |
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Sie entscheiden sich jeweils für das konkrete Vorgehen zur Installation der Materialien und Baugruppen und beachten dabei Materialübergänge. |
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Sie stellen eine Auflistung zu benötigten Werkzeugen und Hilfsmitteln zusammen. |
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Die Schülerinnen und Schüler führen die Arbeiten unter Berücksichtigung der Verlegekriterien sowie der Arbeitssicherheits- und Hygienevorschriften aus (Sicherheit im Verkehrsraum und im Rohrgraben). |
Die Schülerinnen und Schüler beantragen die Einrichtung der Baustelle. |
12 Ustd. |
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Sie führen die vorbereitenden Arbeiten zur Errichtung eines Rohrgrabens aus und gewährleisten eine geeignete Grabensicherung. |
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Sie beachten |
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Arbeitssicherheits- und Hygienevorschriften |
DIN 1988 |
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rechtliche Vorschriften zur Sicherung von Baustellen im öffentlichen Verkehrsraum und Vorgaben aus der verkehrsrechtlichen Anordnung |
StVO, RSA 21 |
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Vorgaben zur Verlegung von Leitungen und Medien im öffentlichen Raum |
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Sie gewährleisten eine vorschriftsgemäße Sicherung von Baustellenbereichen. |
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Sie stellen einen Rohrgraben entsprechend den technischen Regeln her. |
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Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen Hausanschluss von der Versorgungsleitung zum Kunden und führen alle dazu nötigen Arbeiten durch: |
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Anbindung an die Versorgungsleitung |
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Verlegung der Rohrleitung |
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Hausdurchführung |
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Installation der Zählergarnitur |
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Sie führen die Endkontrolle neu installierter Anlagen und die Inbetriebnahme der Wasserzählanlage durch. |
Die Schülerinnen und Schüler führen nach Installation des Hausanschlusses nachbereitende Arbeiten zur Endkontrolle durch: |
3 Ustd. |
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Dichtheitsprüfung aller Leitungen, Armaturen und Einbauten |
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Leitungsspülung |
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Druckprüfung bei Bedarf |
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Probenahme und bei Bedarf Leitungsdesinfektion |
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Sie prüfen eine ordnungsgemäße Verplombung des Wasserzählers und dokumentieren die Zählerdaten. |
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Sie beräumen die Baustelle und stellen die Verkehrssicherheit her: |
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Verfüllung des Rohrgrabens |
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Beräumung der Baustelle und der Baustellensicherung |
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Sie übergeben die Anlagen an die Kundinnen und Kunden und weisen diese in die Bedienung ein. Sie nehmen Kritik entgegen und reagieren darauf angemessen und lösungsorientiert. |
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren alle durchgeführten Arbeiten und erstellen ein Protokoll für den Kunden. |
2 Ustd. |
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Sie übergeben dem Kunden den Wasserhausanschluss und stellen Bedienungshinweise bereit. |
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Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend auf Kritik des Kunden ein und beraten lösungsorientiert. |
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Sie führen im Zuge von Abrechnungsvorgängen Ablesungen von Wasserzählern auch digital und unter Einhaltung des Datenschutzes durch und interpretieren die Werte. |
Die Schülerinnen und Schüler halten die Zählergarnitur instand. Dazu überprüfen sie diese auf Beschädigungen und Manipulationen und dokumentieren Auffälligkeiten. |
2 Ustd. |
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Bei Bedarf tauschen sie Teile der Wasserhausinstallation aus. |
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Sie führen als Grundlage für Abrechnungen eine Vor-Ort-Ablesung oder eine Online-Ablesung durch und protokollieren alle Kenndaten. Sie beachten den Schutz von Kundendaten. |
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Sie werten die abgelesenen Zählerstände aus und ziehen Schlussfolgerungen, wenn die Werte stark vom zu erwartenden Verbrauch abweichen. |
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Sie dokumentieren auch digital die Veränderungen in den Bestandsplänen (Aufmaßskizze, Wasserzähler) und weisen entsprechende Hinweisschilder aus (Schieber, Hydranten). |
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen für alle Leitungen die genaue Lage direkt nach der Installation und nehmen das Aufmaß. |
5 Ustd. |
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Sie ergänzen und aktualisieren technische Unterlagen in digitalen Dokumenten und beachten Vorgaben zu technischen Leitungsplänen. |
LF 4: technische Pläne und Leitungskataster |
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Sie lokalisieren Stellen und Armaturen, die mit Hinweisschildern ausgewiesen werden müssen, und installieren diese. Sie berücksichtigen die Vorgaben zur Kennzeichnung von Armaturen im öffentlichen Raum. |
DIN 4067 |
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Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Funktionsfähigkeit der Anlage sowie die Gefährdung der Trinkwassergüte. |
Die Schülerinnen und Schüler sichten und beurteilen |
2 Ustd. |
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den erstellten Wasserhausanschluss |
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die vorhandene oder geplante Hausinstallation |
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hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit der gesamten Anlage. |
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Sie diskutieren mögliche Auswirkungen auf die Trinkwassergüte und begründen ihre Meinung sachlich. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr Kommunikationsverhalten mit Kundinnen und Kunden. Dazu holen sie sich ein Kundenfeedback ein. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Kommunikation mit den Kunden selbstkritisch ein. |
2 Ustd. |
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Sie erfragen die Kundenmeinung zur Kommunikation während der gesamten Beratungs- und Bauphase. Dazu nutzen sie auch digitale Werkzeuge. |
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Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Kritik auseinander und ziehen Konsequenzen für ihre Kommunikation. |
| Lernfeld 8 | Wasserhausanschluss erstellen und instand halten |
2. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Ustd. |
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| Lernsituationen |
8.1
Hausanschluss beantragen und dimensionieren
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15 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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8.2
Zählergarnitur austauschen und in Betrieb nehmen
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18 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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8.3
Hausanschlussleitung an das Versorgungsnetz anbinden
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27 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
8.2
Zählergarnitur austauschen und in Betrieb nehmen
|
18 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Sie werden von Ihrem Vorgesetzten beauftragt, einen Hauswasserzähler routinemäßig auszutauschen. Bei der Überprüfung vor Ort stellen Sie fest, dass die Hauptabsperreinrichtung vor dem Wasserzähler nicht mehr abdichtet und die Hausinstallation des Kunden nicht Ihren Planungsunterlagen entspricht. Tauschen Sie zusätzlich zum Wasserzähler auch die Hauptabsperreinrichtung aus und stellen Sie vor der Inbetriebnahme sicher, dass ein Rückfluss trotz neuer Hausinstallation ausgeschlossen ist. Dokumentieren Sie alle benötigten Daten vor und nach den Wartungsmaßnahmen. Übergeben Sie den Hausanschluss und beraten Sie den Kunden zu den durchgeführten Maßnahmen und zur Aufrechterhaltung der Trinkwassergüte. |
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| Lernsituation |
8.3
Hausanschlussleitung an das Versorgungsnetz anbinden
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27 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Die Anwohner einer Nebenstraße melden beim Wasserversorger seit einiger Zeit Trübungen, Verfärbungen und Feststoffpartikel im Trinkwasser. Bei der Überprüfung der Versorgungsleitung wurde festgestellt, dass die Leitung stellenweise stark korrodiert ist und ausgetauscht werden muss. Im Zuge der Modernisierung werden Sie beauftragt, die Baumaßnahmen zu planen und die Anwohner darüber sowie über Einschränkungen im Bauzeitraum zu informieren. Während der Bauphase muss die Versorgung der Anwohner mit Trinkwasser weiterhin sichergestellt werden. Die bestehenden Hausanschlussleitungen sollen Sie mit weiteren Mitarbeitern Ihres Unternehmens an die neu verlegte Versorgungsleitung anbinden und die Trinkwasserversorgung in Betrieb nehmen. Die Maßnahmen sind abschließend zu dokumentieren und die Beräumung der Baustellen zu organisieren. |
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Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Anlagen zur Speicherung und Verteilung von Trinkwasser zu planen, zu betreiben und instand zu halten.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
|---|---|---|---|
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick über den Wasserbedarf im Versorgungsgebiet zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit. |
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Plänen des Versorgungsgebietes auseinander. Sie recherchieren Einwohner- und Verbrauchsdaten und schätzen den mittleren täglichen Wasserbedarf im Versorgungsgebiet ab. |
12 Ustd. |
Leitungskataster der Trinkwasserversorgung (Fernleitungen, Speicher, Ortsleitungen) |
Sie tragen Informationen zur genaueren Ermittlung des stündlichen und täglichen Maximalbedarfs zusammen |
DVGW W 410 (Regelwerk des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V.) |
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Einwohnerkennwerte |
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Anzahl und Art verschiedener Gewerbe |
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spezifischer Wasserbedarf der Gewerbe |
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stündliche und tägliche Spitzenfaktoren (fh, fd) |
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Berechnungsvorgaben |
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Sie machen sich mit den drei Wasserbedarfswerten vertraut und schätzen deren Bedeutung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit ein: |
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mittlerer täglicher Wasserbedarf (Qdm) für die Dimensionierung der Wasseraufbereitung im Wasserwerk |
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maximaler täglicher Wasserbedarf (Qdmax) für die Dimensionierung der Wasserspeicher |
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maximaler stündlicher Wasserbedarf (Qhmax) für die Dimensionierung der Rohrleitungen |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Möglichkeiten der Speicherung und Verteilung (Rohrnetzarten) von Trinkwasser unter den Gesichtspunkten des Erhalts der Wasserqualität sowie des Wasserdruckes. Dazu unterscheiden sie Wasserspeicher hinsichtlich ihrer Bauart (Rund-, Rechteckbehälter), Aufgabe und Lage im Versorgungsgebiet (Hoch-, Tief-, Gegen-, Durchlaufbehälter). |
Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Rohrnetzarten anhand von Leitungskatastern: |
16 Ustd. |
Lernfeld (LF) 4, LF 8
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Verästelungsnetz |
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Ringnetz |
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vermaschtes Ringnetz |
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Sie stellen deren Vor- und Nachteile hinsichtlich versorgungswirtschaftlich relevanter Kriterien gegenüber: |
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Dimensionierbarkeit |
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Bau- und Unterhaltskosten |
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Wartungsaufwand |
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Leitungsreserven |
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Versorgungssicherheit |
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Die Schülerinnen und Schüler ermitteln aus Leitungskatastern vorhandene Wasserspeicher und bestimmen deren Betriebsart: |
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Hoch- oder Tiefbehälter |
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Durchlauf- oder Gegenbehälter |
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Sie vergleichen die Betriebsarten hinsichtlich deren Einfluss auf eine sichere und störungsfreie Trinkwasserversorgung: |
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Fließrichtungen im Ortsnetz |
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Versorgungsdruck und Druckverluste |
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Wasseraustausch und Verkeimungsgefahr, Erhalt der Wasserqualität |
LF 9: Wasserqualität, TrinkwV |
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Versorgungssicherheit bei Störfällen |
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Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit verschiedenen baulichen Ausführungen von Wasserspeichern auseinander: |
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Erdbehälter und Wasserturm |
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Rechteckbehälter |
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Brillenbehälter |
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Rundbehälter und konzentrischer Rundbehälter |
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Röhrenbehälter |
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Sie positionieren sich zu versorgungswirtschaftlich relevanten Kriterien: |
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Bau- und Unterhaltskosten |
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Strömungsverhältnisse und Wassererneuerung |
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Reinigungs- und Wartungsaufwand |
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Versorgungssicherheit |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen den Einsatz von Bauteilen und Maschinen zur Speicherung und Verteilung von Trinkwasser. |
Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich einen Überblick zu den installierten Bauteilen und verwendeten Materialien sowie zu den eingebauten Apparaten im Rohrnetz: |
12 Ustd. |
LF 4: Leitungsmaterialien und Armaturen LF 5: Pumpentechnik |
in Fernleitungen und Versorgungsleitungen |
|||
in Wasserspeichern |
|||
in Druckerhöhungsanlagen |
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in sonstigen Versorgungsanlagen (Filteranlagen, Druckunterbrechungsanlagen) |
|||
Sie berücksichtigen alle installierten Leitungen, Anschlüsse und Armaturen im Rohrnetz und in Wasserspeichern. |
|||
Sie ordnen den Bauteilen und Apparaten konkrete Aufgaben für die Versorgungssicherheit zu und definieren deren Funktion. |
|||
Sie ermitteln, wie mit den vorhandenen Bauteilen und Apparaten auch im Störfall oder bei einer Löschwasserentnahme die Speicherung und Verteilung von Trinkwasser gewährleistet werden kann. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler planen notwendige Instandhaltungsarbeiten. Sie bereiten im Falle einer möglichen Beeinträchtigung der Wasserversorgung die Anwohnerinformation vor. |
|||
Sie wählen benötigte Materialien, Ersatzteile und Maschinen zur Durchführung von Instandhaltungsarbeiten aus. |
|||
Sie stimmen alle Arbeitsschritte im Vorfeld so aufeinander ab, dass die Beeinträchtigungen für die Verbraucher minimal sind. |
|||
Sie beachten betriebliche Anweisungen zur Außerbetriebnahme einzelner Speicherkammern oder Druckerhöhungsanlagen. |
|||
Sie veranlassen die Beantragung der betrieblichen und behördlichen Genehmigungen zur Durchführung der Arbeiten. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler betreiben und halten die Anlagen und Anlagenteile zur Wasserspeicherung und -verteilung unter Beachtung der Grundlagen der Hygiene sowie der Arbeitssicherheit instand (Behälterreinigung, Rohrnetzspülung, Desinfektion). |
Die Schülerinnen und Schüler führen Arbeiten zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit an allen Anlagen im Rohrnetz aus: |
16 Ustd. |
|
Wartung von Armaturen und Messeinrichtungen |
|||
Leitungsspülung und Desinfektion |
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Leitungsinspektion und Leckageortung |
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Behälterreinigung und -wartung |
|||
Wartung von Druckerhöhungsanlagen |
|||
Die Schülerinnen und Schüler nehmen bei Bedarf Leitungsabschnitte im Rohrnetz für Instandhaltungsarbeiten außer Betrieb. Sie gewährleisten bei längerer Unterbrechung eine Ersatzversorgung für die Verbraucher. |
|||
Sie stellen im Vorfeld von Instandhaltungsarbeiten an einzelnen Speicherkammern oder Druckerhöhungsanlagen die Versorgungssicherheit durch maximale Befüllung von Wasserspeichern im betroffenen Versorgungsgebiet sicher. |
|||
Sie setzen betriebliche Anweisungen zur Außerbetriebnahme einzelner Speicherkammern oder Druckerhöhungsanlagen um. |
LF 1: Betriebsanweisungen |
||
Sie nutzen technische Ausrüstung und Schutzkleidung zur Einhaltung von Arbeitsschutz- und Hygienevorgaben. |
LF 1: Arbeitssicherheit |
||
Die Schülerinnen und Schüler beachten bei der Begehung von Anlagen mögliche Gefahren und Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität. |
LF 9: Wasser aufbereiten |
||
Sie inspizieren die außer Betrieb genommenen Anlagenteile und protokollieren Verschmutzungen, Schadbilder, Funktionsstörungen und sonstige Auffälligkeiten. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler führen Wartungsarbeiten an Druckerhöhungsanlagen und im Rohrnetz aus und tauschen Verschleißteile. Sie überprüfen nach der Ausführung die Funktion der Bauteile. Sie reinigen und desinfizieren Bereiche, welche mit Trinkwasser in Berührung kommen. |
Wisch-/Sprüh-Desinfektion kleinerer Bereiche (Laufräder, Pumpenkammer u. a.) mit Wasserstoffperoxid ohne anschließende Spülung und Probenahme |
||
Sie spülen Rohrleitungen, um Ablagerungen zu lösen und die Wassererneuerung zu gewährleisten. Sie führen bei Bedarf eine Leitungsdesinfektion durch: |
Desinfektionsverfahren für Rohrleitungen, Spülung nach Desinfektion zwingend nötig, Probenahme empfohlen |
||
Standverfahren |
|||
Durchflussverfahren |
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Kreislaufverfahren |
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Die Schülerinnen und Schüler reinigen Speicherbauwerke von Sedimentschlamm und Verkrustungen mit Hochdruckreinigern und Spülverfahren. |
|||
Sie beheben Fehler in der Beschichtung von Speicherkammern und reparieren Schäden an Einbauten. Nach Abschluss der Instandhaltungsarbeiten desinfizieren und spülen sie die Behälter und führen eine Erstbefüllung durch. |
Sprühdesinfektion von Behälterkammern mit Begehung im Vollschutz- Anzug und anschließender Spülung |
||
Sie beproben das Wasser und nehmen erst nach Freigabe durch das Labor die Inbetriebnahme der Speicherkammer vor. Sie überprüfen deren Dichtheit. |
Teilanfüllung und zwingende Probenahme, Abwarten auf Freigabe durch Labor |
||
Die Schülerinnen und Schüler dokumentieren alle durchgeführten Inspektions-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten. |
unternehmensinterne Vorlagen |
||
Sie veranlassen die Sicherung von Baustellen im öffentlichen Verkehrsbereich und überwachen die erforderlichen Tiefbauarbeiten. |
Die Schülerinnen und Schüler beantragen die Einrichtung der Baustelle. |
6 Ustd. |
LF 8 |
Sie gewährleisten eine vorschriftsgemäße Sicherung von Baustellenbereichen. |
Richtlinien zur Sicherung von Arbeitsstellen |
||
Sie führen Vorbereitungen für Tiefbauarbeiten aus und veranlassen eine geeignete Grabensicherung. |
|||
Sie berücksichtigen Vorschriften der Arbeitssicherheit im öffentlichen Verkehrsraum und in Rohrgräben. |
|||
Sie überprüfen und dokumentieren alle Arbeitsschritte. |
|||
Auch unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Vielfalt kommunizieren sie wertschätzend im Team und mit externen Partnern, auch in einer Fremdsprache. |
Die Schülerinnen und Schüler beraten sich im Team miteinander und stimmen Arbeitsschritte aller Beteiligten aufeinander ab. |
3 Ustd. |
|
Sie diskutieren wertschätzend miteinander und agieren höflich, verständlich und fachsprachlich korrekt in deutscher und englischer Sprache. Sie beachten verschiedene Ebenen der Kommunikation. |
berufsbezogenes Englisch |
||
Sie berücksichtigen die Diversität des Teams und externer Partner. |
|||
Mit Hilfe von Datenanalysen, auch digital, hinterfragen sie Verbrauchsbilanzen (Leckageortung), erkennen Sanierungsbedarfe (Instandhaltungsstrategien) und dokumentieren ihre Ergebnisse unter Beachtung der Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit. |
Die Schülerinnen und Schüler protokollieren die Verbrauchswerte verschiedener Messstellen digital. |
6 Ustd. |
|
Sie berechnen Verbrauchsbilanzen und ziehen Schlussfolgerungen hinsichtlich Abweichungen. |
|||
reale Wasserverluste |
|||
scheinbare Wasserverluste |
|||
Die Schülerinnen und Schüler überprüfen bei Auffälligkeiten die Leitungen auf Leckagen und orten Schadstellen. |
|||
Nullverbrauchsmessung |
|||
Geophon |
|||
Korrelationsverfahren |
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Tracergas-Messung |
|||
Kamerabefahrung |
|||
Sie dokumentieren die Prüfergebnisse und benennen konkrete Instandhaltungs- oder Sanierungsbedarfe. |
Instandhaltungsstrategien |
||
Sie gewährleisten die Einhaltung von Vorschriften zur Datensicherheit und zum Datenschutz. |
DSGVO, BDSG |
||
Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre erhobenen Daten und leiten gegebenenfalls mögliche Sanierungsmaßnahmen ab. |
Die Schülerinnen und Schüler sichten und beurteilen alle erstellten Dokumente zu den durchgeführten Instandhaltungsarbeiten auf Vollständigkeit und hinsichtlich Auffälligkeiten bei der Inspektion. |
6 Ustd. |
|
Sie schätzen die Funktionstüchtigkeit der Anlagen anhand der gewonnenen Daten ein und zeigen nötige Sanierungsbedarfe auf. |
|||
Sie stellen verschiedene Sanierungsverfahren gegenüber, ziehen Schlussfolgerungen für den konkreten Fall und erstellen Handlungsempfehlungen: |
|||
Innensanierung von Rohrleitungen und Wasserspeichern |
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Erdvortriebs- und Zugverfahren zur Rohrsanierung |
|||
Austausch von Rohrleitungen in Grabenbauweise |
|||
Neubau von Anlagen der Wasserversorgung |
|||
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Arbeitsprozess und übertragen ihre gewonnenen Erkenntnisse auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der Speicherung und Verteilung von Trinkwasser. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen gegenseitig ihr Handeln während des gesamten Instandhaltungsprozesses ein und setzen sich mit Kritik auseinander. |
3 Ustd. |
|
Sie ziehen persönliche Schlussfolgerungen für künftige Instandhaltungsaufträge. |
|||
Die Schülerinnen und Schüler diskutieren zu den Anforderungen an eine nachhaltige Versorgungswirtschaft und thematisieren die Auswirkungen von Störfällen in der Wasserversorgung. |
| Lernfeld 11 | Wasser speichern und verteilen |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 80 Ustd. |
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| Lernsituationen |
11.1
Wasserversorgungsnetz erweitern
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28 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
11.2
Rohrnetz und Wasserspeicher warten
|
26 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
11.3
Leitungsnetze inspizieren und sanieren
|
26 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
11.2
Rohrnetz und Wasserspeicher warten
|
26 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | In einem Ortsteil Ihres Versorgungsgebietes melden mehrere Anwohner leichte Verfärbungen an sanitären Einrichtungen und an der gewaschenen Wäsche. Weiterhin berichten sie von geschmacklichen Veränderungen des Trinkwassers. Aus anderen Ortsteilen gibt es keine solchen Meldungen, auch die chemisch-physikalischen Parameter des abgegebenen Reinwassers am Wasserwerk sind unauffällig. Eine allgemeine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität kann damit ausgeschlossen werden und das Problem ist in dem betroffenen Ortsteil zu suchen. Sie werden beauftragt, die Ursache zu ermitteln, bei Bedarf die Versorgungsleitungen zu spülen sowie den örtlichen Wasserspeicher zu warten. |
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
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| Lernfeld 11 | Wasser speichern und verteilen | |
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Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren mit externen Partnern mündlich (Telefongespräch, persönliches Gespräch, Smalltalk) oder schriftlich. Sie erfragen auftragsbezogen und adressatengerecht notwendige Informationen sowie Rahmenbedingungen und achten auf aktives Zuhören. Situationsadäquate E-Mails formulieren sie entsprechend den unternehmensspezifischen Vorgaben. Sie weisen auf rechtliche Vorgaben und technische Gegebenheiten hin und klären über Kosten sowie Folgen der Instandhaltungsarbeiten auf. Bei der Kommunikation im Team achten sie auf zielführendes Agieren, deutliche Artikulation und eindeutige Wortwahl und Satzstruktur. Sie diskutieren wertschätzend miteinander, klären fachliche Problemstellungen kompetent und agieren höflich, verständlich und fachsprachlich korrekt. Sie beachten verschiedene Ebenen der Kommunikation, berücksichtigen die Diversität des Teams und zeigen Empathie für interkulturelle Unterschiede von Mitarbeitenden. In Konfliktsituationen reagieren sie angemessen und empathisch. |
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Didaktisch-methodische Hinweise:Anknüpfend an Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler können typische Gesprächssituationen im beruflichen Umfeld diskutiert und Konfliktsituationen in Rollenspielen nachgestellt werden. Neben dem Erwerb eines flexibel einsetzbaren Wortschatzes mit typischen Idioms sind die Aussprache und Interaktion besonders zu beachten. Es empfiehlt sich, wesentliche grammatische Strukturen wie Satzstellung, Fragestellung, Zeitformen, Verneinung usw. nach Bedarf zu wiederholen, zu festigen und zu vertiefen. Es wird angeregt, interkulturelles Wissen bezüglich notwendiger Höflichkeit und der Angemessenheit von Formulierungen zu vertiefen. Die Vermittlung interkultureller Kenntnisse, wie Verhalten oder Körpersprache anderer Kulturen, ist auch in deutscher Sprache bzw. durch den Einsatz von Videos möglich. |
||
Die Schülerinnen und Schüler besitzen die Kompetenz, Wasserversorgungsanlagen zu steuern und zu regeln.
| Kompetenz aus dem Lehrplan | Berufliche Handlung | Zeit- richtwert LS |
Hinweise |
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Die Schülerinnen und Schüler verschaffen sich im Team einen Überblick über den Auftrag zur Überwachung wasserversorgungstechnischer Anlagen mit Hilfe von Fernwirk- und Prozessleittechnik (Rohrleitungs- und Instrumentenfließbild, Aktoren, Sensoren, Schnittstellen). |
Die Schülerinnen und Schüler analysieren Aufträge zur Überwachung von Wasserversorgunganlagen und leiten im Team konkrete Aufgaben ab. |
9 Ustd. |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über Ziele der Überwachung und Automatisierung von Wasserversorgungsanlagen. |
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Die Schülerinnen und Schüler eruieren Elemente zur Überwachung von Wasserversorgunganlagen: |
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Sensortechnik und Messgeräte |
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Signaltechnik und Signalverarbeitung |
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Prozessleittechnik mit Hard- und Software |
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Netzinformationssysteme |
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Steuer- und Regeleinrichtungen |
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Aktoren und Stellantriebe |
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Signalverarbeitungspläne, Rohrleitungs- und Instrumentenfließbilder (R&I-Schemata) |
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Sie tragen Informationen zu den einzelnen Elementen zusammen und benennen deren Aufgaben. |
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Sie inspizieren technische Unterlagen und lokalisieren verzeichnete Elemente in den Anlagen. |
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Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Möglichkeiten zur Automatisierung von Prozessen und heben die verschiedenen Wirkungswege hervor |
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Steuerstrecke |
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Regelkreis |
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Sie veranschaulichen die Aufgaben der einzelnen Elemente von Steuerstrecken und Regelkreisen in Wasserversorgsanlagen. |
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Sie stellen Vor- und Nachteile sowie die Aufgaben verschiedener Steuerungen und Regler gegenüber: |
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Ablaufsteuerungen |
Verbindungsprogrammierte Steuerungen (VPS) |
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speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) |
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binäre Steuerungen, Logiksteuerungen |
PID-Regler |
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stetige und unstetige Regler |
PID-Regler |
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proportionale Regler, integrierende Regler und Differenzierer |
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Sie vergegenwärtigen sich die Auswirkungen auf den Bereitschaftsdienst. |
Die Schülerinnen und Schüler heben die Aufgaben und Notwendigkeit einer vollumfänglichen Überwachung von Wasserversorgungsanlagen hervor. |
3 Ustd. |
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rechtliche Vorgaben zur Eigenüberwachung |
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Betriebssicherheit technischer Anlagen |
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Rufbereitschaft bei Störfällen |
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Schichtdienst und Schichtpläne |
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Sie verinnerlichen die Erfordernis von Schicht- und Bereitschaftsdienst als wesentlichen Bestandteil ihres Berufsbildes zur kontinuierlichen Sicherstellung der Wasserversorgungwirtschaft und nehmen die Auswirkungen auf ihr außerberufliches Leben an. |
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Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Bedeutung kritischer Infrastruktur und an die sich daraus ergebenen Anforderungen an die IT-Sicherheit (Schutzziele) bei der Steuerung und Regelung von Wasserversorgungsanlagen. Sie nutzen digitale Medien, auch in einer Fremdsprache, zur Informationsgewinnung. |
Die Schülerinnen und Schüler recherchieren in digitalen Medien in deutscher und englischer Sprache zu Ereignissen von Fernmanipulation und Sabotage technischer Anlagen und leiten mögliche Gefahren ab. Sie positionieren sich im Team zu den Vorkommnissen und formulieren Maßnahmen zum Schutz technischer Anlagen. Sie beachten dabei die besondere Bedeutung kritischer Infrastruktur. |
4 Ustd. |
berufsbezogenes Englisch |
Die Schülerinnen und Schüler tragen Anforderungen an die IT-Sicherheit und die physische Sicherheit technischer Anlagen zusammen. Sie machen sie mit den Schutzzielen der IT-Sicherheit vertraut, systematisieren Schutzmaßnahmen und verinnerlichen diese: |
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Vertraulichkeit |
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Integrität |
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Verfügbarkeit |
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Die Schülerinnen und Schüler heben die Auswirkungen der Schutzmaßnahmen auf die Fernsteuerung technischer Anlagen und Automatisierung von Wasserversorgungsanlagen hervor. |
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Die Schülerinnen und Schüler planen die Bedienung, Kontrolle und Instandhaltung von Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen (Wirkungskette, Regelkreis). Sie berücksichtigen die Verfahren zur Messung von Füllständen, Volumina, Durchflüssen und weiteren Qualitätsparametern. |
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen Betriebsanleitungen der zu überwachenden Mess-, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen. |
17 Ustd. |
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Sie legen Termine zur Kontrolle und Instandhaltung fest und berücksichtigen Eichfristen und Wartungsintervalle von Einrichtungen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. |
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Sie stellen Informationen und Handlungsabläufe zum Betrieb und zur Instandhaltung zusammen und bereiten Instandhaltungsarbeiten vor. |
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Sie beachten die Unterschiede der Automatisierungstechnik |
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Steuerungen mit Wirkungsketten |
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Regelungen mit Regelkreisen |
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Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden chemisch-physikalische Messprinzipien der Sensortechnik und gewährleisten geeignete Messbedingungen für |
Lernfeld (LF) 4 |
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Füllstand und Volumen |
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Durchfluss |
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chemische Parameter |
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Sie beachten die Trägheit mancher Messeinrichtungen und stimmen die Steuer- und Regeleinrichtungen darauf ab. |
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Die Schülerinnen und Schüler überwachen Prozesse und Parameter von Wasserversorgungsanlagen. Sie nutzen Messverfahren (Einheitssignal), sowie Steuerungs- (Ablaufsteuerung, logische Verknüpfungen) und Regelungstechniken (stetig, unstetig). Sie prüfen die Funktionsfähigkeit der Steuerungen und Regelungen und nehmen notwendige Einstellungen vor. |
Die Schülerinnen und Schüler rufen Betriebsparameter im Prozessleitsystem auf und überprüfen diese vor Ort an der Wasserversorgungsanlage. |
15 Ustd. |
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Sie dokumentieren aktuelle Messdaten und gleichen diese mit Betriebsbedingungen, üblichen Betriebsdaten und rechtlichen Vorgaben ab. |
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Die Schülerinnen und Schüler betreiben Elemente der Automatisierungstechnik und berücksichtigen deren Besonderheiten: |
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Signalwandlung und -übertragung |
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Einheitssignale mit lebendigem und totem Nullpunkt |
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Ablaufsteuerungen, logische Steuerungen und speicherprogrammbare Steuerungen (SPS) |
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Regelkreise mit stetigem und unstetigem Regelverhalten |
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Die Schülerinnen und Schüler erfassen die Bedieneinstellungen von Steuerungen und Reglern und legen Grenzwerte und Messbereiche fest. |
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Sie geben Grenzwerte und Daten im Prozessleitsystem ein und konfigurieren Elemente der Automatisierung vor Ort an der Wasserversorgungsanlage. |
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Sie testen das Verhalten der Automatisierungs- technik im laufenden Betrieb durch kurzzeitige Änderung von Einstellungen. |
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Die Schülerinnen und Schüler simulieren das Verhalten der Automatisierungs- technik an Testanlagen bei kritischen Betriebssituationen. |
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Sie konzipieren anhand der aufgezeichneten Messdaten die notwendigen Einstellungen von Steuerungen und Reglungen. |
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Sie stimmen alle Elemente der Steuerstrecke und der Regelkreise aufeinander ab. |
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Sie erkennen Störungen und beheben diese. |
Die Schülerinnen und Schüler reagieren zeitnah auf Warn- und Störmeldungen und ermitteln deren Ursache im Prozessleitsystem oder vor Ort an der Wasserversorgungsanlage. |
6 Ustd. |
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Sie setzen betriebsinterne Handlungsanweisungen um. |
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Sie kontaktieren zur Rückfrage zuständige Stellen sowie Kolleginnen und Kollegen. Sie beraten gemeinsam zum weiteren Vorgehen. |
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Sie ändern Einstellungen an Elementen der Automatisierungstechnik und im Prozessleitsystem zur Behebung von Störungen und warten die Reaktion der Automatisierungstechnik ab. Sie beobachten relevante Messwerte und schätzen diese ein. |
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Sie nehmen Anlagen im Notfall außer Betrieb und ergreifen Maßnahmen zur Herstellung eines normalen Betriebsverhaltens. |
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Die Schülerinnen und Schüler bewältigen Stresssituation mit vielen Warn- und Störmeldungen mit Ruhe und behalten auch alle anderen Parameter weiterhin im Blick. |
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Sie dokumentieren die Störungen und ergriffenen Maßnahmen. |
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Die Schülerinnen und Schüler reflektieren und bewerten die gewonnen Erkenntnisse zur Optimierung zukünftiger Vorgehensweisen. |
Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die aktuellen Einstellungen der Automatisierungstechnik und formulieren Vorschläge, um weitere Warn- und Störfälle zu vermeiden. |
2 Ustd. |
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Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen ihre Reaktionen und ihre Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen bei der Behebung von Störungen. |
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Sie thematisieren das Vorgehen im Team und legen Handlungsanweisungen beim Auftreten zukünftiger Störungen gemeinsam fest. |
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Sie hinterfragen die Auswirkungen von Verletzungen der IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen (Verarbeitung und Speicherung von Informationen). |
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Vor- und Nachteile intelligenter und vernetzter Automatisierungssysteme gegenüber. Sie ziehen Schlussfolgerungen für den Umgang mit diesen Systemen. |
3 Ustd. |
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Datenspeicherung und Datenverarbeitung |
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Fernzugriffe und Fernwartung |
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Sie schätzen die Sicherheit von IT-Systemen im Unternehmen ein, benennen Probleme und Risiken. Sie diskutieren Alternativen und weitere Sicherheitsvorkehrungen. |
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begrenzte Zugriffsrechte von Personengruppen |
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begrenzte Vernetzung der Anlagensteuerung |
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redundante Auslegung der Automatisierungstechnik |
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Die Schülerinnen und Schüler bewerten ihre Vorgehensweise hinsichtlich der nachhaltigen Anlagenoptimierung und vergegenwärtigen sich die Notwendigkeit lebenslangen Lernens, insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung und den damit verbundenen Veränderungen. |
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihr Verhalten im Umgang mit IT-Systemen und der Automatisierungstechnik selbst ein, holen sich Feedback und halten Kritik aus. |
1 Ustd. |
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Sie formulieren Vorschläge |
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zum nachhaltigen Betrieb abwassertechnischer Anlagen |
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zur Optimierung der Automatisierungstechnik |
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zur Vermeidung von Störfällen |
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zum Vorgehen bei Störfällen |
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Die Schülerinnen und Schüler thematisieren die Veränderungen durch die Digitalisierung der Arbeitswelt. Sie schätzen die Auswirkungen auf ihre betrieblichen Aufgaben ein und benennen persönliche Maßnahmen. |
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regelmäßige Schulungen und Fortbildungen zum Umgang mit digitalen Arbeits- und Hilfsmitteln |
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selbstverantwortliches Erlernen und Festigen der eigenen Medien- und Informationskompetenz |
| Lernfeld 12 | Wasserversorgungsanlagen steuern und regeln |
3. Ausbildungsjahr
Zeitrichtwert: 60 Ustd. |
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| Lernsituationen |
12.1
Wasserversorgungsanlagen überwachen
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18 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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12.2
Mess-, Steuer- und Regeltechnik betreiben
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20 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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12.3
Wasserversorgungsanlagen automatisieren
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22 Ustd. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Lernsituation |
12.1
Wasserversorgungsanlagen überwachen
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18 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Auf dem Betriebsgelände Ihres Unternehmens werden Bauarbeiten zur Installation einer modernen Glasfaseranbindung ausgeführt. Dazu ist eine zeitlich begrenzte Unterbrechung der Hauptstromversorgung zur Leitwarte nötig, welche mit Notstromaggregaten überbrückt werden soll. Aufgrund von Problemen bei den Bauarbeiten dauert die Unterbrechung der Stromversorgung länger als vorgesehen. Dadurch kommt es zum Komplettausfall des Prozessleitsystems und der digitalen Kommunikation auf dem Betriebsgelände. Sie erhalten den Auftrag, während der Ausfallzeit die wichtigsten Prozessparameter der Wasserversorgungsanlage vor Ort zu überwachen und die Mitarbeitenden der Leitwarte bei der Wiederinbetriebnahme des Prozessleitsystems zu unterstützen. |
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| Lernsituation |
12.2
Mess-, Steuer- und Regeltechnik betreiben
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20 Ustd. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Auftrag | Im Prozessleitsystem der Wasserversorgungsanlage wird der Ausfall der Regeleinrichtung zur automatisierten Spülung eines Filters gemeldet und auf manuellen Betrieb umgestellt, da die Regeleinrichtung keine Messwerte der Füllstandsensoren mehr empfängt. Der diensthabende Mitarbeitende der Leitwarte informiert Sie über das Problem und beauftragt Sie mit der Behebung der Störung. Darüber hinaus sollen Sie den manuellen Betrieb des Filters in der Filterhalle steuern. |
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| Berufsbezogenes Englisch mit Bezug zu | ||
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| Lernfeld 12 | Wasserversorgungsanlagen steuern und regeln | |
Zielformulierung:Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Funktionen und Bedeutung kritischer Infrastruktur. Sie benennen Bauteile und Baugruppen in Steuerungen und Regelungen von Wasserversorgungsanlagen (Komponenten der Steuerungs- und Regelungstechnik, Sensoren, Aktoren, Bussysteme) fachlich korrekt. Sie machen sich mit Aspekten der IT-Sicherheit in Netzen (Schutzziele) vertraut. Sie ordnen gängige Abkürzungen den fremdsprachlichen Begriffen zu. |
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Didaktisch-methodische Hinweise:Für Steuerungen und Regelungen sollten das Erkennen und Einordnen üblicher Begriffe der fachspezifischen Steuerungs- und Regelungstechnik die Schwerpunkte bilden. Es wird empfohlen, englische Quellen, wie Zeitungs- und Fachartikel, Videos von Talkshows, Dokumentationen, Video- und Radioberichte in englischer Sprache, als Grundlage für die Informationsgewinnung zu nutzen. Fachwörterbücher sowie Internetquellen können ebenso dazu verwendet werden. Das selbsterstellte Glossar kann ergänzt und als Hilfsmittel am Arbeitsplatz eingesetzt werden. |
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