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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10482: Mit Kindern über Sprache(n) nachdenken - nicht nur im Grammatikunterricht
am 26.09.2019Anmeldeschluss: 15.08.2019  

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Ansprechpartner inhaltlich: Schulze, Heike; +49 341 4945-665
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Ein wichtiges Ziel des Deutschunterrichts in der Grundschule ist es, die Sprachbewusstheit der Kinder weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck sollen sie im Unterricht dazu angeregt werden, über Sprache und ihren Gebrauch nachzudenken. Dabei umfasst Sprachreflexion viel mehr als nur die Beschäftigung mit grammatischen Strukturen. So spielen auch bedeutungs- und handlungsbezogene Aspekte eine Rolle -ebenso wie historisch-diachrone, varietätenbezogene oder sprachvergleichende Reflexionen zur Förderung der Sprachbewusstheit beitragen können. Wenn es insbesondere um die Reflexion grammatischer Aspekte geht, stellt sich außerdem die Frage, ob die traditionelle Wortarten- und Satzgliedlehre überhaupt dem Anspruch gerecht werden kann, Kinder in der Ausbildung ihrer Sprachbewusstheit zu unterstützen.

Dieser Kurs soll einen vertieften Einblick in die Teilbereiche schulischer Sprachreflexion ermöglichen. Dabei sollen u. a. auch die traditionelle Wortarten- und Satzgliedlehre kritisch reflektiert und Alternativen aufgezeigt werden. Anhand konkreter Beispiele soll verdeutlicht werden, wie verschiedene Aspekte schulischer Sprachreflexion lernbereichsübergreifend im Unterricht thematisiert werden können. Dabei sollen insbesondere auch die Potentiale sprachvergleichender Reflexionen herausgestellt werden.


Ziele

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  • Die Teilnehmer kennen die verschiedenen Teilbereiche schulischer Sprachreflexion.
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  • Die Teilnehmer kennen die Grenzen der traditionellen Wortarten- und Satzgliedlehre und gewinnen erste Einblicke in mögliche Alternativen.
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  • Die Teilnehmer kennen erste Möglichkeiten, bedeutungs- und handlungsbezogene Reflexionen über Sprache bei ihren Schülern und Schülerinnen anzubahnen.
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  • Die Teilnehmer nehmen sprachliche Heterogenität als Potential für den sprachreflexiven Unterricht wahr.
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Inhalte

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  • Teilbereiche schulischer Sprachreflexion
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  • kritische Aspekte der traditionellen Wortarten- und Satzgliedlehre und Alternativen dazu
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  • Möglichkeiten und Potentiale sprachvergleichender Reflexionen insbesondere in sprachlich heterogenen Klassen
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  • Möglichkeiten bedeutungs- und handlungsbezogener Reflexionen als Anknüpfungspunkt an außer- bzw. vorschulische Spracherfahrungen
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Zielgruppe

Lehrpersonen im Fach Deutsch an Grundschulen


Veranstaltungstermine

am von bis
26.09.2019 09:00 17:00

Anmeldeschluss

15.08.2019

Dozenten

Name von
Börjesson Dr., Kristin Universität Leipzig, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Leipzig

Veranstaltungsort


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