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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10427: Neue Entwicklungen in der Mikroskopie
am 18.03.2020Anmeldeschluss: 05.02.2020  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Die Veranstaltung leistet einen Beitrag zu: Sicherung der Unterrichtsqualität,Didaktische Aufbereitung von Lernbereichen und Lernfeldern sowie Einsatz elektronischer Medien und fachbezogene Medienkompetenz. Die Persönlichkeit des Menschen sowie seine geistigen und körperlichen Funktionen werden vom Gehirn gesteuert. Störungen der Gehirnfunktion beeinträchtigen deshalb grundlegende Lebensprozesse.

Funktionelle Prozesse im Gehirn und deren Beeinträchtigung bei Erkrankungen lassen sich unter anderem durch mikroskopische Methoden untersuchen. Allerdings erschweren grundlegende Gesetzmäßigkeiten wie die Auflösungsgrenze der Lichtmikroskopie und die Ausprägung neuronaler Strukturen über größere Schichtdicken von Hirnpräparaten hinweg deren bildliche Betrachtung. Neu entwickelte Methoden wie optogenetische Verfahren, superauflösende Mikroskopie und Lichtscheibenmikroskopie eröffnen ungeahnte Möglichkeiten der mikroskopischen Darstellungen von physiologischen und pathologischen Prozessen im Gehirn. Die grundlegenden Prinzipien und Anwendungsmöglichkeiten dieser neuen Methoden sollen Biologie- und Chemielehrern der gymnasialen Oberstufe vorgestellt werden, um die Unterrichtsgestaltung mit aktuellen Forschungsergebnissen zu bereichern. Es werden auch Demonstrationen der Mikroskope in kleinen Gruppen durchgeführt.


Ziele

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  • Die Teilnehmer erlangen
  • Grundwissen zu mikroskopischen Techniken in der Hirnforschung.·
  • Die Teilnehmer erhalten eine
  • Einführung in die Optogenetik als neurophysiologische Manipulationsmethode.·
  • Die Teilnehmer erwerben Wissen über neue Techniken der
  • superauflösenden Mikroskopie (STED, STORM, SIM), die die optische Auflösungsgrenze (Abbe-Limit) überwinden.·
  • Die Teilnehmer erhalten Einblicke in neue
  • drei-dimensionale Mikroskopie-Techniken (Lichtscheibenmikroskopie) und Methoden zur Gewebevorbereitung.·

Inhalte

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  • Voraussetzungen für gute mikroskopische Bildgebung
  • ·
  • neurophysiologische Techniken wie Optogenetik, Chemogenetik
  • ·
  • neue superauflösende Mikroskopietechniken (STED, PALM, STORM, SIM)
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  • dreidimensionale hochauflösende Mikroskopie und Gewebevorbehandlung
  • ·
  • Die Teilnehmer bekommen neue Mikroskopietechniken am Mikroskop demonstriert, z.B. Lichtscheibenmikroskopie (SPIM) und konfokale Laserscanning Mikroskopie mit Airy-Scan Detektor
  • ·

Zielgruppe

Lehrkräfte in den Fächern Biologie und Chemie an Gymnasien


Hinweise

Von den Teilnehmern wird Interesse an neurobiologischen Fragestellungen und ein Grundverständnis von der Funktion des Gehirns sowie von mikroskopischen Verfahren erwartet. Den Teilnehmern entstehen keine finanziellen Kosten. Außer Schreibutensilien sind keine Arbeitsunterlagen mitzubringen.


Veranstaltungstermine

am von bis
18.03.2020 09:30 16:00

Anmeldeschluss

05.02.2020

Dozenten

Name von
Holzer Dr., Max Universität Leipzig, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Leipzig
Roßner Prof. Dr., Steffen Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Leipzig

Veranstaltungsort

  • Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Liebigstraße 19, 04103 Leipzig Route zum Veranstaltungsort planen
     

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