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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.Z03666: Interkulturelle Kommunikation - Umgang mit Fremden im normalen Schulalltag
am 29.01.2020Anmeldeschluss: 18.12.2019  

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Ansprechpartner inhaltlich: Paris, Annett; +49 375 4444-311
Ansprechpartner organisatorisch: Klier, Grit; +49 375 4444-310

Beschreibung

Mit zunehmender Anzahl neuankommender Flüchtlinge bzw. Schüler in den Landkreisen stellt sich die Frage nach der Vorbereitung der Lehrer auf die neue Situation, in der sich Kommunikation nicht nur auf die Sprache beschränkt, sondern auch auf die kulturelle Ebene. Kinder kommen mit verschiedenen Erfahrungen und Erwartungen. Wissensvermittlung wird immer vielseitiger. Das Zusammenleben und -arbeiten erfordert direkte Begegnung und Kommunikation.

Die Herausforderungen für Lehrer und Schüler umfassen nicht nur die sprachlichen Barrieren, sondern auch die kulturellen Unterschiede, die uns und unsere neuen Mitbürger prägen, man möchte verstanden werden und auch die Fremden verstehen.

Jedoch können sich Konflikte aufgrund unterschiedlicher kultureller Hintergründe und Sozialisierungsgefüge ergeben.

Was wir als „normal empfinden, kann von den neuen Mitbürgern als beleidigend oder bedrohlich aufgenommen werden. Manch selbstverständliche Geste im hiesigen Kontext kann beim nichtdeutschen Gegenüber unnötigerweise ein Missverständnis oder gar einen Konflikt provozieren. Das Gleiche gilt auch für den umgekehrten Fall.

Kurse zu Interkultureller Kommunikation können Tools zur Verfügung stellen, die in Alltagsfragen und bei der Konfliktbewältigung Abhilfe und Entlastung schaffen.

Man kann lernen mit Fremden zu kommunizieren und umzugehen und im Gegenzug den Neuankömmlingen die Integration in die Gesellschaft und besonders Kindern das Einleben im Schulalltag zu erleichtern.


Ziele

Die Teilnehmer reflektieren die Prägung von Werten und Handlungen durch die eigene Kultur.

Sie lernen wichtige Begriffe zur Beschreibung kultureller Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie den Umgang mit Diversität.

Durch die Wahrnehmung der kulturellen Bedingtheit von unterschiedlichen Wertesystemen praktizieren die Teilnehmer deren wertschätzenden Vergleich und entwickeln ein Gespür für die Herausforderungen und Chancen interkultureller Situationen.


Inhalte

  • eigene kulturelle Orientierung und Prägung (Werte, Normen, Selbstbild, Fremdbild)
  • Transfer von persönlichen Werten zu Kulturmustern (Kulturmodelle, Kulturtheoretische Konzepte, Kritikmodelle)
  • Besonderheiten interkultureller Kommunikation(verbal/nonverbal/paraverbal, direkt/indirekt, Kontextualisierung, Gesprächsorganisation)
  • Anpassungsverläufe (Anpassung versus Authentizität)

Zielgruppe

Lehrkräfte und Führungskräfte aller Schularten, Seiteneinsteiger


Hinweise

Die Trainingsinhalte richten sich nach den oben aufgeführten Ziele, sowie -möglichst praxisnah- nach den individuellen Lernwünschen, und -bedürfnissen der Teilnehmer. Der Schwerpunkt liegt auf der Bearbeitung des eigenen Erlebten und Handelns der Teilnehmer (z.B. Umgang mit „Unzuverlässigkeit/Unpünktlichkeit unterschiedlicher interpersonaler Distanz, Kommunikationsfällen etc.). Modelle, Theorien und kulturtheoretische Konzepte dienen der Veranschaulichung und liefern das Instrumentarium für das eigene Handeln.


Veranstaltungstermine

am von bis
29.01.2020 09:00 16:00

Anmeldeschluss

18.12.2019

Dozenten

Name von
Nyirenda Dr., Kenneth AHB Außenhandels- und Wirtschaftsconsultants, Annaberg-Buchholz

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/Z03666