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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R01285: Fachbezogene Fortbildung Geschichte
Sprachsensibler Geschichtsunterricht - Leerformel oder Lernchance?
am 28.10.2019Anmeldeschluss: 30.09.2019  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Geschichte ist ein sprachlich anspruchsvolles Fach. Zum einen bergen die Lerngegenstände (Quellen und historische Darstellungen) sprachliche Hürden, zum anderen setzen die Quellenananalyse, das Erklären historischer Zusammenhänge oder historisches Argumentieren fachsprachliche Kompetenzen voraus. Zudem vollzieht sich historisches Lernen beim Schreiben, Lesen und Sprechen über Geschichte. Literale und historische Kompetenzen sind daher nicht voneinander zu trennen. Sprache ist im Geschichtsunterricht Lernmedium, Lerngegenstand und Lernvoraussetzung zugleich. Sprachsensibler Geschichtsunterricht bietet die Chance, die bildungssprachlichen Kompetenzen sprachschwacher Lerner/innen zu fördern. Er unterstützt bedarfsorientiert alle Lernenden beim Aufbau sprachfachlicher Kompetenzen. Dabei sind die Transparenz sprachlicher Anforderungen, eine systematische und explizite Vermittlung von Grundstrukturen historischen Erzählens sowie bedarfsorientierte sprachliche Hilfestellungen (Scaffolds) wesentlich.

Im Rahmen der Tagesveranstaltung sollen Potenziale und Prinzipien sprachsensiblen Geschichtsunterrichts vorgestellt und Reflexionsinstrumente zur Förderung einer sprachsensiblen Lernkultur diskutiert werden.


Ziele

Die Teilnehmer/innen haben ihre Unterrichtserfahrungen in Bezug auf kommunikative Teilkompetenzen der Lernenden reflektiert.

Sie haben theoretische Grundlagen zum fachspezifischen Zusammenhang von Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache und historischem Lernen erhalten.

Sie haben Diagnose- und Reflexionsinstrumente kennen gelernt und reflektiert.

Die Teilnehmenden haben Methoden und Strategien sprachsensibler Unterrichtsplanung erprobt.


Inhalte

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  • Kommunikative Teilkompetenzen: Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen
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  • Schnittstellen zwischen sprachlichem und historischem Lernen
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  • Fachspezifische Zusammenhänge zwischen Alltagssprache, Bildungssprache, Fachsprache und historischem Lernen
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  • Diagnose- und Reflexionsinstrumente: Unterrichtstranskripte, Schulbuchtexte, Schülertexte
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  • Methoden und Strategien: Scaffolding, Lese- und Schreibstrategien
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  • Reflexionsinstrumente zur Analyse und Planung sprachlichen Handelns im Geschichtsunterricht
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Zielgruppe

Fachberater/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen im Fach Geschichte an Gymnasien sowie Führungskräfte, die in diesem Fach und dieser Schulart unterrichten


Veranstaltungstermine

am von bis
28.10.2019 09:00 16:00

Anmeldeschluss

30.09.2019

Veranstaltungsort


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