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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R00891: Einwanderung aus gesellschaftspolitischer, rechtlicher und moralischer Perspektive - Die multikulturelle Gesellschaft als Konzept und Lebensweise
vom 10.03.2020 bis 11.03.2020Anmeldeschluss: 11.02.2020  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

In den letzten Jahren ist Migration zu einem sehr wichtigen wie umstrittenen Thema geworden. Der sprunghafte Anstieg von Flüchtlingen und Asylsuchenden hat seine Ursache u. a. in der wachsenden Zahl von scheiternden und gescheiterten Staaten, gekennzeichnet durch Gesetzlosigkeit und Gewalt, Vertreibung und Ausraubung, Krieg und Bürgerkrieg. Ebenso hatten Umweltkatastrophen und Umweltzerstörungen destruktive Wirkungen.

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben auf diesen Notstand unterschiedlich reagiert. Deutschland nahm eine relativ große Zahl von Flüchtlingen auf, während sich andere, wie die Visegrad-Staaten, der Verteilung von Flüchtlingen nach Quoten verweigerten und damit die europäische Solidarität aufkündigten.

Wer als Asylsuchender, als Kriegs- und Armutsflüchtling in einem der EU-Mitgliedsstaaten angekommen ist, sieht sich vor dem großen Problem der Integration, das gleichzeitig ein Problem der einheimischen Bevölkerung darstellt. Integration ist in erster Linie eine Bringschuld der Zugewanderten. Jedoch werden die besten Absichten und Bemühungen von Migrantinnen und Migranten fehlschlagen, wenn die Mehrheitsgesellschaft nicht bereit ist, sie willkommen zu heißen und ihnen zu ermöglichen, im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Alltag ein Teil von ihr zu werden.

In der Veranstaltung wird eine Reihe der wichtigsten Aspekte von Einwanderung und Integration aus gesellschaftspolitischer, rechtlicher und moralischer Perspektive beleuchtet.


Ziele

Die Teilnehmer/innen haben eine Einführung in die Geschichte der Migration erhalten.

Sie haben sich kritisch mit rechtspopulistischen und rechtsradikalen Forderungen nach ethnischer und kultureller Homogenität des Nationalstaates auseinandergesetzt.

Sie haben Fluchtursachen analysiert.

Die Teilnehmenden haben über die Voraussetzungen einer gelingenden Integration in die Gesellschaft debattiert.

Sie haben liberale Konzeptionen multikultureller Koexistenz kennen gelernt.

Sie haben praktische Probleme der Integration in der Schule, Beispiele für Gelingen und Scheitern diskutiert.


Inhalte

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  • Geschichte der Migration im Überblick
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  • Kritische Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen und rechtsradikalen Forderungen nach ethnischer und kultureller Homogenität
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  • Fluchtursachen und Möglichkeiten ihrer Bekämpfung
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  • Moralische Aspekte und Grenzziehungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen
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  • Voraussetzungen für gelingende Integration
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  • Liberale Konzeption multikultureller Koexistenz (Habermas)
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  • Schulische Beispiele von Gelingen und Scheitern des Integrationsprozesses
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Zielgruppe

Fachberater/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen aller Fächer und Schularten


Veranstaltungstermine

am von bis
10.03.2020 10:00 17:30
11.03.2020 09:00 16:30

Anmeldeschluss

11.02.2020

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R00891