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Bitte beachten Sie, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem neuartigen Corona-Virus alle Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung vom 16.03. bis zum Schuljahresende abgesagt sind.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R00837: 9. Kunstsymposium
Kunstunterricht aktuell - Anspruch und Realität
vom 26.03.2021 bis 27.03.2021Anmeldeschluss: 26.02.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Kröber, Henno; (03 51) 83 24 373
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Mittlerweile findet das sächsische Symposium zum Fach Kunst in der Schule zum 9. Male statt.

Verschiedene theoretische Positionen werden mit schulpraktischen Erfahrungen zusammenführen, verschiedene Formate - vom Vortrag über das Expertengespräch bis hin zu Workshops sorgen für eine produktive Arbeitsatmosphäre, die aus den Impulsen und Debatten in Verbindung mit konkreten Anwendungsbeispielen ihre motivierende Dynamik entfaltet.


Ziele

Die Teilnehmer/innen erhalten Impulse, wie künstlerische Prozesse im Kunstunterricht in Gang gebracht und umgesetzt werden können.

Sie vertiefen ihre Kompetenzen in Kunstdidaktik und Kunstpädagogik.

Die Teilnehmer/innen lernen neuere Forschungsergebnisse zu ihrer täglichen künstlerischen Vermittlungsarbeit in Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen kennen.

Sie arbeiten sequenziell künstlerisch.


Inhalte

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Workshops 9. Kunstsymposium

1.Augmented Reality im Kunstunterricht - Eine praktische Exploration imaginierter Welten an der Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Medien - Christin Lübke

Der Workshop befasst sich mit der Handhabung und Umsetzung von Gestaltungsideen in Form von Augmented Reality. Diese digitale Erweiterung der Realitätswahnehmung wird anhand von Smartphones und Tablets in der Kombination mit herkömmlichen analogen Medien fachpraktisch exploriert und auf das Potential für einen zeitgenössischen Kunstunterricht hin befragt.

2.Malerei als Experimentierfeld - Ines Falcke

Im Workshop wird die Bildfläche als Experimentierfeld aufgefasst und als solches gestaltet. Aus Vorlagen, wie Drucken, Dokumenten, Kopien, Fotografien, Zeichnungen etc., entstehen mittels Überarbeitung mit farbigen Materialien neue Kompositionen, die Zufall und Absicht in sich vereinen.

Die Workshopteilnehmer_innen erproben eine Arbeitsweise, die für Kunstunterricht in allen Klassenstufen und Schularten praktikabel, individuell erweiterbar und spielerisch kreativ nutzbar ist.

3. Der Tastsinn in der Kunst - Jürgen Pinkert

Haptische Wahrnehmungen spielen im alltäglichen Leben eine gewichtige Rolle. Der Tastsinn als Nahsinn begleitet von klein auf unsere Erlebens- und Erkenntnisprozesse. Ein kunstgeschichtlicher Exkurs vermittelt Einblicke in vielfältige Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit diesem komplexen Wahrnehmungssinn. Dabei wird auch auf die ambivalente Bedeutung von Berührungen und allegorische Darstellungen des Tastsinnes eingegangen. Im praktischen Teil werden Bezüge zu allen 3 Lernbereichen hergestellt. Übungen mit einfachen und nachvollziehbaren Techniken und Materialien sollen zur Diskussion bezüglich einer didaktisch-methodischen Umsetzung im Unterricht anregen.

4.„Auf der Suche nach Schönheit - Kompositorische Übungen zur Collage - Torsten Lessig

Im Workshop erproben die Teilnehmenden spielerische Übungen zum Finden von Bildkompositionen. Form-Inhalt-Beziehungen sowie Möglichkeiten ihrer Vermittlung werden in den Blick genommen.Das Prinzip der Collage kann als eine weit reichende Arbeitsmethode in der Kunst erfahren werden. Methodische Varianten zur Umsetzung im Unterricht werden angedacht und erprobt.

5. Smartphones und Tablets im Kunstunterricht - Anja Krause

Tablets und Smartphones gewinnen immer größere Bedeutung im Kunstunterricht. Die Kunst ist längst in der digitalen Welt angekommen und damit bewegt sich auch der Kunstunterricht im Spannungsfeld zwischen tradierten analogen und neuen digitalen Medien und Techniken. Der Workshop widmet sich den besonderen Bedingungen und Potentialen ästhetischer Erfahrungen in der digital vernetzten Welt. Ziel ist es, neben traditionellen, haptischen Techniken und Methoden innovative digitale Möglichkeiten in den Kunstraum zu integrieren. Anhand von praxisnahen Beispielen sollen folgende Fragen diskutiert und erprobt werden:

Wie kann Kunstunterricht mit Smartphones und Tablets gelingen?Welche digitalen Werkzeuge sind für welche Zwecke sinnvoll nutzbar?Welche Themen und Positionen der Kunst sind vielversprechend?

6.Davor-Bilder und Danach-Bilder. Bilder in ihren zeitlichen und szenischen Dimensionen entdecken - Bettina Uhlig

Die Kunstrezeption (im Kunstunterricht) bezieht sich oft auf Einzelbilder. Doch jedes einzelne Bild ist eine ‚Momentaufnahme in der sich Zeitliches und Szenisches repräsentiert. So können Bilder auch dahingehend betrachtet werden, welche Bilder jeweils vorausgingen oder nachfolgen. Diese Idee wird im Workshop didaktisch fruchtbar gemacht. Das moderne Bilderbuch und die Herangehensweisen von Illustrator_innen sind ein Referenzfeld, das sich über Aspekte wie Page Breaks, visuelle Leerstellen, Zeitsprünge u.a. der Thematik öffnet und interessante bildnerische Möglichkeiten offeriert. Die Workshopteilnehmer_innen lernen eine Vielzahl und Vielfalt an Bildern kennen, die im Kunstunterricht (aller Schulstufen) einsetzbar sind. Wir arbeiten an der Imaginationsfähigkeit und der bildnerischen Gestaltung von Davor- und Danach-Bildern sowie an anwendungsbezogenen und gleichermaßen künstlerisch-anspruchsvollen methodischen Materialien.

7.RAUM und RESONANZ - Wann haben Sie/ habt Ihr das letzte Mal eine intensive Raumerfahrung gemacht? - Kerstin Chill

Im Workshop untersuchen die Teilnehmenden mit Methoden ästhetischer Feldforschung die spezifische Qualität von Räumlichkeit. Gemeinsam erstellen sie eine selbstkreierte Toolbox, um die Wechselwirkung von Raum und Objekt sinnlich zu erfahren. Der konkrete Raum wird zum Labor, gibt Impulse für performatives, zeichnerisches, filmisches Handeln und erweitert das Bewusstsein zur Darstellung von Räumlichkeit in der Bildenden Kunst. Im Zentrum steht das eigene kreative Handeln, z.B. durch Bewegungsabläufe und Raumkompositionen mit Objekten.

8.Von der Streichholzschachtel zu Jean-Keith Skelly - Michael Lieberodt

Der Workshop betrachtet und erarbeitet auszugsweise eine schulisch erprobte (mehrwöchige) didaktische Reihe, welche sich vordergründig auf der Grundlage bildnerischer Praxis im Kontext der drei Lernbereiche bewegt. Darin werden die Bereiche Objektgestaltung/Design („Camera Obscura), serielles Arbeiten („analoge Bildbearbeitung), Proportionsstudien („Zoom in & Zoom Out), Digitalisierung mittels Augmented Reality sowie das Kennenlernen künstlerischer Arbeitsweisen an Beispielen Jean-Michel Basquiats, Keith Harings und Skeleton Cardboards abgedeckt. Der Workshop soll den Teilnehmer_innen die Möglichkeit zur eigenen schulischen Erprobung und individuellen Fortentwicklung der Reihe geben.


Veranstaltungstermine

am von bis
26.03.2021 10:00 17:30
27.03.2021 09:00 16:30

Anmeldeschluss

26.02.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R00837