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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.C05508: Deeskalieren - konfrontieren - kooperieren: Übungen und Methoden für den Umgang mit Aggressionen
am 25.03.2020Anmeldeschluss: 12.02.2020  

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Ansprechpartner inhaltlich: Smykalla, Steffen; +49 371 5366-422
Ansprechpartner organisatorisch: Smykalla, Steffen; +49 371 5366-422

Beschreibung

Gewalttätige Handlungen von Kindern und Jugendlichen sind häufig Versuche, mit einer als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen, Hilflosigkeit und Schwäche zu bekämpfen oder Überlegenheit und Stärke zu demonstrieren. Einzelne oder kleinere Gruppen können dadurch das gesamte Klima eines Sozialraums „vergiften. Wie damit umgehen? Formal und administrativ oder (sozial)pädagogisch? Wo liegt die eigene Rolle, wo bedarf es Unterstützung von außen?

Aus präventiv-pädagogischer Sicht steht für den Umgang mit Gewalt unter Kindern und Jugendlichen der Arbeitsansatz im Raum „sie so stark zu machen, dass sie ermutigt werden, Gewaltstrategien aufzugeben.

Hiervon ausgehend können anhand von Fallbeispielen individuelle Handlungskompetenzen im Umgang mit Konflikten und Gewalt trainiert und reflektiert werden, mit dem Ziel, auch selbst in schwierigen Situationen klar, konsequent und gewaltfrei agieren zu können. Ziel ist es, die eigene Handlungssicherheit im Umgang mit schwierigen und u.U. psychisch auffälligen Kindern und Jugendlichen zu erhöhen. Denn nur wenn sich pädagogisch Tätige selber sicher fühlen und kongruent in ihren Handlungen sind sowie ohne Angst aber mit Respekt der Situation begegnen können, ist das Risiko weiterer Eskalation gering und langfristig eine Reduzierung des Gewaltklimas reduzierbar.


Ziele

Die Teilnehmer kennen Grundlagen individueller Gewalthandlungen von jungen Menschen.

Die Teilnehmer können Gewaltsituationen einschätzen und sowohl formal wie präventiv bewerten.

Sie können neue Handlungskonzepte und -strategien für den eigenen pädagogischen Alltag entwickeln.


Inhalte

  • Grundlagen
  • der Entstehung und Wirkweise von Aggressionen·
  • Methoden des Erkennens individueller und gruppenbezogener
  • Aggressionsprozesse·
  • Formen der Prävention
  • Praktische Übungen sowie Möglichkeiten der weiteren Begleitung, Hilfsangebote und sonstige Unterstützungsformen

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schularten


Hinweise

Hilfreich sind konkrete Fallbeschreibungen aus der eigenen Schulpraxis.

Kosten für Lehrkräfte von Schulen in freier Trägerschaft können vom Landesamt für Schule und Bildung nicht übernommen werden. Es wird empfohlen, die Kostenübernahme vor Anmeldung mit dem jeweiligen Schulträger abzustimmen.


Veranstaltungstermine

am von bis
25.03.2020 09:00 15:00

Anmeldeschluss

12.02.2020

Dozenten

Name von
Killisch, Uwe Aktion Jugendschutz Sachsen e. V., Dresden

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/C05508