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Absage Lehrerfortbildung in den Monaten November und Dezember 2020

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen werden alle durch das Landesamt für Schule und Bildung für den Zeitraum 

vom 02.11.2020 bis zum 31.12. 2020

vorgesehenen Präsenzveranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung abgesagt. 

Diese Entscheidung trägt der Situation steigender Infektionszahlen in Sachsen im Zusammenhang mit der  Pandemie SARS-CoV-2 Rechnung und soll vor allem das Risiko für alle an Lehrerfortbildung Beteiligten minimieren. 

Online-Fortbildungen finden i. d. R. wie geplant statt.

Weitere Informationen

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10719: Zum Drama der Weimarer Klassik
am 18.03.2021Anmeldeschluss: 20.02.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Peters, Kathrin; +49 341 4945-785
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Die Weimarer Klassik wird heute zumeist für klassizistisch-antiquiert gehalten, wobei vergessen wird, dass sie zu einer Zeit entstand, in der sich die moderne bürgerliche Gesellschaft formierte. Mit ihren Texten reagierten Goethe und Schiller auf die Verwerfungen und Unzulänglichkeiten ihrer Lebenswelt. Die Menschen sollten sich an den antiken Mustern spiegeln. Insbesondere die Dramen wurden genutzt, um Grundkonflikte menschlichen Daseins aufzugreifen und einer Lösung zuzuführen, die auch für den (modernen) Menschen am Ausgang des 18. Jahrhunderts, der für ein humanes Gesellschaftsmodell gewonnen werden sollte, bedenkenswert sein konnten. So griff Goethe mit der Iphigenie auf Tauris einen Stoff der antiken Mythologie auf und gestaltete ihn „erstaunlich modern, wie Schiller feststellte. Und auch dieser, in der Maria Stuart einen Stoff aus der englischen Geschichte bearbeitend, reagierte, indem er sich antiken Dramentechniken bediente, „sentimentalisch-modern, vor allem auf die Zerrissenheit des Menschen, wie sie sich Schiller insbesondere nach der Französischen Revolution zeigte. Die Jungfrau von Orleans wird gar vom Autor als „romantische Tragödie bezeichnet


Ziele

Die Teilnehmer ordnen die „Weimarer Klassik in den literaturgeschichtlichen Prozess des 18. Jahrhunderts ein und beschäftigen sich mit den Vorbereitern und Voraussetzungen der Periode.

Die Literatur der „Kunstperiode ist als moderne Literatur auszuweisen, so dass sich neue, aktualisierende Zugänge ergeben.


Inhalte

  • das Individuums- und Gesellschaftskonzept der Weimarer Klassik
  • die Theorie des „In sich Vollendeten
  • , der „ästhetischen Erziehung, des „Sentimentalischen und „Erhabenen·
  • Beispielinterpretationen der prüfungsrelevanten Texte (z. B. Goethes
  • Iphigenie auf Tauris und Schillers Maria Stuart u. Die Jungfrau von Orleans

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Deutsch an Gymnasien, insbesondere an Beruflichen Gymnasien


Hinweise

Eine Handreichung wird erstellt.


Veranstaltungstermine

am von bis
18.03.2021 09:00 15:00

Anmeldeschluss

20.02.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10719