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Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10719: Zum Drama der Weimarer Klassik
am 06.10.2020Anmeldeschluss: 25.08.2020  

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Ansprechpartner inhaltlich: Peters, Kathrin; +49 341 4945-785
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Die Weimarer Klassik wird heute zumeist für klassizistisch-antiquiert gehalten, wobei vergessen wird, dass sie zu einer Zeit entstand, in der sich die moderne bürgerliche Gesellschaft formierte. Mit ihren Texten reagierten Goethe und Schiller auf die Verwerfungen und Unzulänglichkeiten ihrer Lebenswelt. Die Menschen sollten sich an den antiken Mustern spiegeln. Insbesondere die Dramen wurden genutzt, um Grundkonflikte menschlichen Daseins aufzugreifen und einer Lösung zuzuführen, die auch für den (modernen) Menschen am Ausgang des 18. Jahrhunderts, der für ein humanes Gesellschaftsmodell gewonnen werden sollte, bedenkenswert sein konnten. So griff Goethe mit der Iphigenie auf Tauris einen Stoff der antiken Mythologie auf und gestaltete ihn „erstaunlich modern, wie Schiller feststellte. Und auch dieser, in der Maria Stuart einen Stoff aus der englischen Geschichte bearbeitend, reagierte, indem er sich antiken Dramentechniken bediente, „sentimentalisch-modern, vor allem auf die Zerrissenheit des Menschen, wie sie sich Schiller insbesondere nach der Französischen Revolution zeigte. Die Jungfrau von Orleans wird gar vom Autor als „romantische Tragödie bezeichnet


Ziele

Die Teilnehmer ordnen die „Weimarer Klassik in den literaturgeschichtlichen Prozess des 18. Jahrhunderts ein und beschäftigen sich mit den Vorbereitern und Voraussetzungen der Periode.

Die Literatur der „Kunstperiode ist als moderne Literatur auszuweisen, so dass sich neue, aktualisierende Zugänge ergeben.


Inhalte

  • das Individuums- und Gesellschaftskonzept der Weimarer Klassik
  • die Theorie des „In sich Vollendeten
  • , der „ästhetischen Erziehung, des „Sentimentalischen und „Erhabenen·
  • Beispielinterpretationen der prüfungsrelevanten Texte (z. B. Goethes
  • Iphigenie auf Tauris und Schillers Maria Stuart u. Die Jungfrau von Orleans

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Deutsch an Gymnasien, insbesondere an Beruflichen Gymnasien


Hinweise

Eine Handreichung wird erstellt.


Veranstaltungstermine

am von bis
06.10.2020 09:00 15:00

Anmeldeschluss

25.08.2020

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10719