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Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10647: Antisemitismus als tägliche Herausforderung und Thema im Religionsunterricht
am 03.02.2021Anmeldeschluss: 23.12.2020  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Das Thema "Antisemitismus" (AS) ist leider brennend aktuell - in allen Gesellschaftsbereichen und damit auch im Religionsunterricht und in der Mitte der Kirche. Die Erscheinungsformen des AS haben sich dabei gewandelt: Klassische Formen der Judenfeindschaft nehmen ab. Antisemitische Vorurteile sind jedoch auch Teil unseres christlich tradierten Denkens und kommen zum Beispiel bei der Betrachtung des Judentums aus christlicher Sicht in verwendeten Lehrbüchern vor. Die Fortbildung möchte über Erscheinungsformen, Hintergründe und Ursachen von Antisemitismus aufklären, Position beziehen aus historischer Verantwortung für jahrhundertelanges kirchliches Versagen, das teilweise auch aus theologischer Überzeugung geschah, und deutlich machen, dass sich christlicher Glaube und Judenfeindschaft einander ausschließen, siehe Pressestelle der EKD: "Antisemitismus ist Gotteslästerung". Schließlich sollen Tipps und Strategien zum Umgang mit Antisemitismus und Judenfeindschaft im aktuellen Schulalltag entwickelt und vermittelt werden.


Ziele

Die Teilnehmenden haben differenzierte Kenntnisse über Antisemitismus, Antijudaismus und deren geschichtliche Entwicklung.

Die Teilnehmenden kennen Medien und Methoden für die Gestaltung von gleichnamigen Unterrichtseinheiten in der Sekundarstufe I und II und haben diese reflektiert.

Die Teilnehmenden haben sich kritisch mit verbreiteten Lehrwerken zum Thema Judentum auseinandergesetzt und kennen wertvolle Unterrichtsbausteine für die Sekundarstufe I.

Die Teilnehmenden haben ihren Umgang mit aktuellen antisemitischen Positionen im Klassenzimmer und darüber hinaus reflektiert und positive Anregungen für Reaktionsmöglichkeiten erhalten.


Inhalte

  • Wahrnehmung von Antisemitismus in der Geschichte und Gegenwart
  • Unterrichtsbausteine zu den Themen Antisemitismus und Judentum
  • gegenwärtige antisemitische Haltungen bzw. Einstellungen und Möglichkeiten, denen entgegenzuwirken bzw. präventiv zu agieren

Zielgruppe

Lehrkräfte der Fächer evangelische und katholische Religion und Ethik an Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen


Veranstaltungstermine

am von bis
03.02.2021 08:30 14:30

Anmeldeschluss

23.12.2020

Dozenten

Name von
Donath, Christiane Evangelisches Jugend - und Erwachsenenseminar, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10647