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Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R01387: Trauma-Pädagogik
Der Umgang mit Traumata und posttraumatischen Belastungsstörungen
vom 24.02.2021 bis 25.02.2021Anmeldeschluss: 27.01.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Winkler, Cornelia; (03 51) 83 24 323
Ansprechpartner organisatorisch: Römer, Angela; (0 35 21) 41 27 13

Beschreibung

In traumatisierenden Situationen werden Menschen von Ereignissen überwältigt, die sie in einen ungeschützten Angst-Schreck-Schock oder Verwirrungszustand versetzen. Traumata können plötzlich, lang anhaltend oder sich steigernd aufgetreten sein bzw. ein Mensch kann auch als Zeuge traumatisiert werden. Immer wieder treffen wir auf Kinder, die schlimme Erfahrungen gemacht haben.

Wie können Lehrkräfte diese erspüren, was müssen sie wissen, wie sich selbst dazu verhalten, um die eigenen Grenzen zu schützen und den Heranwachsenden zu helfen? Es ist ein Balanceakt, denn Lehrkräfte sind einerseits keine Therapeuten - andererseits findet Heilung gerade doch im Alltag statt!


Ziele

Die Teilnehmenden sind für die Thematik sensibilisiert.

Sie haben Grundlagen, Interventionen und Reaktionen im traumatischen Kontext kennengelernt.

Sie haben ihren Umgang mit auffälligen, aggressiven oder störenden Verhaltensweisen reflektiert.


Inhalte

  • Definitionen von Traumata und posttraumatischen Belastungsstörungen, vielfältigen Folgen und sinnvolle Interventionen
  • Information zu speziellen kindlichen, posttraumatische Reaktionen sowie zum Komplex und der Vielfältigkeit von Dissoziationen, wenn Menschen sich in ihrer Not wegbeamen
  • Reflexion der eigenen Rolle, eigener Ängste, Überflutungen, Grenzen und Projektionen
  • Abgrenzung: Lehrkraft - Therapeut/in
  • Erweiterung der eigenen Empathie, des Verständnisses und des Feingefühls
  • ·
    • Das Konzept der „Selbstfindung
    • in der Kohärenz von Symptomen und Biografie··

Zielgruppe

Fachberater/innen, Beratungslehrer/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen aller Fächer und Schularten


Hinweise

Als Grundlagentext wird folgende Literatur empfohlen: Sabine Haupt-Scherer: „Traumakompetenz für die Kinder- und Jugendarbeit. Einführung in die Psychotraumatologie und Traumapädagogik (6 Euro, zu bestellen unter: www.ev-jugend-westfalen.de <http://www.ev-jugend-westfalen.de> oder 02304-755-180).


Veranstaltungstermine

am von bis
24.02.2021 10:00 17:30
25.02.2021 09:00 16:30

Anmeldeschluss

27.01.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R01387