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Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10744: Neue Entwicklungen in der Mikroskopie
am 17.03.2021Anmeldeschluss: 03.02.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Die Veranstaltung leistet einen Beitrag zu: Sicherung der Unterrichtsqualität,Didaktische Aufbereitung von Lernbereichen und Lernfeldern sowie Einsatz elektronischer Medien und fachbezogene Medienkompetenz. Die Persönlichkeit des Menschen sowie seine geistigen und körperlichen Funktionen werden vom Gehirn gesteuert. Störungen der Gehirnfunktion beeinträchtigen deshalb grundlegende Lebensprozesse.

Funktionelle Prozesse im Gehirn und deren Beeinträchtigung bei Erkrankungen lassen sich unter anderem durch mikroskopische Methoden untersuchen. Allerdings erschweren grundlegende Gesetzmäßigkeiten wie die Auflösungsgrenze der Lichtmikroskopie und die Ausprägung neuronaler Strukturen über größere Schichtdicken von Hirnpräparaten hinweg deren bildliche Betrachtung. Neu entwickelte Methoden wie optogenetische Verfahren, superauflösende Mikroskopie und Lichtscheibenmikroskopie eröffnen ungeahnte Möglichkeiten der mikroskopischen Darstellungen von physiologischen und pathologischen Prozessen im Gehirn. Die grundlegenden Prinzipien und Anwendungsmöglichkeiten dieser neuen Methoden sollen Biologie- und Chemielehrern der gymnasialen Oberstufe vorgestellt werden, um die Unterrichtsgestaltung mit aktuellen Forschungsergebnissen zu bereichern. Es werden auch Demonstrationen der Mikroskope in kleinen Gruppen durchgeführt.


Ziele

  • Die Teilnehmer erlangen
  • Grundwissen zu mikroskopischen Techniken in der Hirnforschung.·
  • Die Teilnehmer erhalten eine
  • Einführung in die Optogenetik als neurophysiologische Manipulationsmethode.·
  • Die Teilnehmer erwerben Wissen über neue Techniken der
  • superauflösenden Mikroskopie (STED, STORM, SIM), die die optische Auflösungsgrenze (Abbe-Limit) überwinden.·
  • Die Teilnehmer erhalten Einblicke in neue
  • drei-dimensionale Mikroskopie-Techniken (Lichtscheibenmikroskopie) und Methoden zur Gewebevorbereitung.·

Inhalte

  • Voraussetzungen für gute mikroskopische Bildgebung
  • neurophysiologische Techniken wie Optogenetik, Chemogenetik
  • neue superauflösende Mikroskopietechniken (STED, PALM, STORM, SIM)
  • dreidimensionale hochauflösende Mikroskopie und Gewebevorbehandlung
  • Die Teilnehmer bekommen neue Mikroskopietechniken am Mikroskop demonstriert, z.B. Lichtscheibenmikroskopie (SPIM) und konfokale Laserscanning Mikroskopie mit Airy-Scan Detektor

Zielgruppe

Lehrkräfte in den Fächern Biologie und Chemie an Gymnasien


Hinweise

Von den Teilnehmern wird Interesse an neurobiologischen Fragestellungen und ein Grundverständnis von der Funktion des Gehirns sowie von mikroskopischen Verfahren erwartet. Den Teilnehmern entstehen keine finanziellen Kosten. Außer Schreibutensilien sind keine Arbeitsunterlagen mitzubringen.

(Konferenzraum 3093), Liebigstraße 19 Haus C


Veranstaltungstermine

am von bis
17.03.2021 09:30 16:00

Anmeldeschluss

03.02.2021

Dozenten

Name von
Holzer Dr., Max Universität Leipzig, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Leipzig
Roßner Prof. Dr., Steffen Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10744