Schulportal

 
 

Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.Z03770: Zu Unschuld und Schuld literarischer Frauenfiguren
am 13.04.2021Anmeldeschluss: 02.03.2021  

  • dummy
Aktion wählen
Ansprechpartner inhaltlich: Paris, Annett; +49 375 4444-311
Ansprechpartner organisatorisch: Klier, Grit; +49 375 4444-310

Beschreibung

Das Bild der Frau hat sich im Verlaufe der europäischen Kulturgeschichte stark gewandelt; zunächst geprägt von Maßgaben des Alten Testaments und der christlichen Kirchen sowie - seit dem 18. Jahrhundert - von bürgerlichen Leitbildern (z. B. der Unschuld), die die Frau festlegten auf ihre Rolle in der Familie, erfolgte dann im 20. Jahrhundert allmählich eine Emanzipation von diesen beschränkenden Vorgaben. In zahlreichen Werken der neueren deutschen Literatur spiegelt sich dieser Prozess, er zeigt sich zunächst in den zumeist zaghaften Bemühungen, als Frau eigenverantwortlich und selbstständig (wie z. B. Gretchen im Faust), ja selbstbewusst (wie z. B. Iphiginie) zu agieren, später dann darin, dass sie aufschließt zu der männlich dominierten Welt und sich ihr (erfolgreich) widersetzt (wie z. B. Claire im Besuch der alten Dame). Und so kann es sein, dass Frauen, die für ihre Eigenständigkeit kämpften (wie z. B. Effi Briest), im Sinne der poetischen Gerechtigkeit ihrer Zeit als schuldig galten, heute jedoch umso mehr als vorbildhaft erscheinen.


Ziele

Die Teilnehmer machen sich mit der Geschichte des Frauenbildes bekannt.

Sie diskutieren den Begriff „poetische Gerechtigkeit (sowie "Schuld", "Strafe" usw.) in seinem je eigenen historischen Zusammenhang.

Die Teilnehmer besprechen anhand ausgewählter Texte Grenzen und Möglichkeiten der Emanzipation der Frau zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert.


Inhalte

  • Geschichte des Frauenbildes
  • Beispielinterpretationen:
  • Emilia Galotti, Minna von Barnhelm, Maria Stuart, Undine usw.·

Zielgruppe

  • Lehrkräfte im Fach Deutsch an Gymnasien

Hinweise

  • Eine Handreichung wird erstellt!

Veranstaltungstermine

am von bis
13.04.2021 10:00 16:00

Anmeldeschluss

02.03.2021

Dozenten

Name von
Hentschel Prof. Dr. habil., Uwe Technische Universität Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/Z03770