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Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.Z03771: Recht und Gerechtigkeit in der deutschen Literatur
am 12.01.2021Anmeldeschluss: 01.12.2020  

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Ansprechpartner inhaltlich: Paris, Annett; +49 375 4444-311
Ansprechpartner organisatorisch: Klier, Grit; +49 375 4444-310

Beschreibung

Schon immer hat die Literatur Fragen des Rechts aufgegriffen (bereits in Sophokles Antigone), nicht selten historische Rechtsfälle literarisiert (Heinrich von Kleist Michael Kohlhaas, Georg Büchner Woyzeck, Friedrich Schiller Der Verbrecher aus verlorener Ehre u.a.). Zudem bildet die Idee der Gerechtigkeit ein zentrales Thema der Literatur bis in die Gegenwart. Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde den Dichtern eine Art Richteramt zugeschrieben, kraft dessen sie ihren Figuren je nach Denken und Handeln „poetische Gerechtigkeit widerfahren lassen sollten. Erst in der Moderne verabschiedeten sich die Schriftsteller von dieser Konzeption.


Ziele

Die Teilnehmer beschäftigen sich mit dem Motiv des Rechts in der deutschen Literatur.

Sie erfassen die Bedeutung der jeweiligen historischen Rechtsordnungen, auf denen die Autoren mit ihren Texten fußen.

Die Teilnehmer setzen sich mit dem Begriff „poetische Gerechtigkeit auseinander, der in der modernen Literatur zunehmend infrage gestellt wird.


Inhalte

  • mittelalterliches Recht und literarische Aufklärung im 18. Jahrhundert
  • zum Problem der „poetischen Gerechtigkeit
  • die Durchsetzung liberalen Rechts im 19. Jahrhundert
  • zur Problematisierung des bürgerlichen Rechts im 20. Jahrhundert
  • Beispielinterpretationen: u. a. Hoffmann
  • Das Fräulein von Scuderi [Schwerpunkt Berufliches Gymnasium]; Kafka In der Strafkolonie [Schwerpunkt Regelgymnasium]; Dürrenmatt Der Besuch der alten Dame ·

Zielgruppe

  • Lehrkräfte im Fach Deutsch an Gymnasien, auch gymnasiale Berufsschulen

Hinweise

Eine Handreichung wird erstellt!


Veranstaltungstermine

am von bis
12.01.2021 10:00 16:00

Anmeldeschluss

01.12.2020

Dozenten

Name von
Hentschel Prof. Dr. habil., Uwe Technische Universität Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/Z03771