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Absage Lehrerfortbildung

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 werden alle durch das Landesamt für Schule und Bildung

für den Zeitraum bis einschließlich 31.05.2021

vorgesehenen Präsenzveranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung abgesagt. 

Künftig wird das Landesamt bis auf Weiteres jeweils zum Monatsende entscheiden, inwieweit Präsenzveranstaltungen im jeweils übernächsten Monat stattfinden können. Damit soll die Möglichkeit erhalten bleiben, Präsenzveranstaltungen durchzuführen, wenn das auf Grund der allgemeinen Einschätzung der Lage bzw. unter Berücksichtigung der jeweils geltenden rechtlichen Regelungen vertretbar ist. Bitte beachten Sie auch entsprechende Veröffentlichungen im Schulportal.

Das Landesamt für Schule und Bildung ist auch weiterhin bestrebt, im Präsenzformat geplante Fortbildungen in ein online-Format umzuwandeln bzw. neue Veranstaltungen im online-Format auch in den aktuellen Katalog aufzunehmen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

 

Weitere Informationen

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R01878: Fachbezogene Fortbildung Geschichte
Migration und Integration - Flucht und Vertreibung in der Geschichte - Ein Längsschnitt
vom 21.06.2021 bis 22.06.2021Anmeldeschluss: 24.05.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Migration und Integration - ein hochaktuelles Thema, aber auch ein Thema mit einer langen Geschichte. Die Veranstaltung widmet sich der Auseinandersetzung mit Migration in der deutschen Geschichte und insbesondere Zeitgeschichte. Zentral werden die Massenmigration im 19. Jahrhundert sowie Migrationspolitiken und -erfahrungen in der DDR und BRD im Vergleich sein. Der Fokus richtet sich hierbei auf die Arbeitsmigration der Gast- und Vertragsarbeiter/innen, die deutsch-deutsche Migration seit den 1950er Jahren sowie auf den Umgang mit Asyl seit den 1970er Jahren. Methodisch stehen die Beschäftigung mit wichtigen Begriffen und Kategorien der Migrationsforschung im Zentrum sowie die Frage, wie sich die Vorzüge und Probleme einer vergleichenden und transnationalen Migrationsgeschichte im Unterricht vermitteln lassen. Dabei soll gezeigt werden, wie sich eigene Migrations- und Diversitätserfahrungen der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte in die Auseinandersetzung mit Migrationsgeschichte integrieren lassen. Themen des fachlichen Teils münden in Unterrichtsentwürfe der Teilnehmenden, die gemeinsam diskutiert werden.


Ziele

Die Teilnehmer/innen haben einen Überblick über den aktuellen Stand der Migrationsforschung erhalten.

Sie haben sich mit migrationshistorischen Phänomenen wie der Massenmigration im 19. Jahrhundert, der Migrationspolitik in DDR und BRD im historischen Vergleich und der deutsch-deutschen Migration seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts auseinandergesetzt.

Sie haben anhand konkreter Quellen und Projektbeispiele Unterrichtsentwürfe entwickelt.


Inhalte

  • Aktueller Stand der Migrationsforschung
  • Aufbereitung aktueller Theorie- und Methodendebatten und neuerer Studien
  • Begriffe und Kategorien der Migrationsforschung
  • Massenmigration im 19. Jahrhundert
  • Migrationspolitiken und -erfahrungen im DDR-BRD-Vergleich (Arbeitsmigration)
  • Deutsch-deutsche Migration seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts
  • Umgang mit Asyl seit den 1970er Jahren
  • Erarbeitung von Unterrichtssequenzen

Zielgruppe

Fachberater/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen im Fach Geschichte an Oberschulen sowie Führungskräfte, die in diesem Fach und dieser Schulart unterrichten


Veranstaltungstermine

am von bis
21.06.2021 10:00 17:30
22.06.2021 09:00 16:30

Anmeldeschluss

24.05.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R01878