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Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.Z03867: Der Vernichtungskrieg im Osten 1941-1944: Ideologische Grundlagen, Charakter und Nachwirkung
am 01.12.2020Anmeldeschluss: 20.10.2020  

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Ansprechpartner inhaltlich: Paris, Annett; +49 375 4444-311
Ansprechpartner organisatorisch: Klier, Grit; +49 375 4444-310

Beschreibung

Der kriegerische Erwerb von neuem Lebensraum in Osteuropa war eine der grundlegenden Forderungen der nationalsozialistischen Weltanschauung. Mit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion am 22.Juni 1941 begann ein rassenideologischer Vernichtungskrieg, dessen Charakter und Ziele tief in der NS-Ideologie verwurzelt waren. In der Fortbildungsveranstaltung geht es zum einen um diese ideologischen Grundlagen, zum anderen werden die verbrecherischen Befehle thematisiert, die Hitler im Vorfeld erließ, sowie ihre Umsetzung und die grausame Realität von Krieg und Besatzungsherrschaft im Osten. Darüber hinaus werden auch die Kampfhandlungen beleuchtet, um die militärischen Wendepunkte auf dem östlichen Kriegsschauplatz aufzuzeigen. Abschließend soll beleuchtet werden, wie der verbrecherische Charakter dieses Krieges nach 1945 verharmlost oder geleugnet wurde und die von der deutschen Generalität verbreiteten Legenden bis heute nachwirken.


Ziele

Die Teilnehmer informieren sich über den Krieg um Lebensraum in Osteuropa als logische Konsequenz der NS-Ideologie.

Sie diskutieren, wie die verbrecherischen Befehle, die Hitler im Einvernehmen mit Teilen der Wehrmachtführung im Frühjahr 1941 erließ, diesem Krieg einen neuartigen Charakter gaben.

Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die jüngsten Ergebnisse der Operationsgeschichts- und Täterforschung.

Sie werden sensibilisiert für Legenden über diesen Krieg, die nach 1945 als Entschuldigungen geprägt wurden und bis heute fortleben.


Inhalte

  • Grundlagen der NS-Weltanschauung
  • Gewalt und Verbrechen
  • Operationsgeschichte
  • Legendenbildung nach 1945

Hinweise

Kopien/Arbeitsmaterialien werden im Laufe des Seminars verteilt bzw. den Teilnehmern im Anschluss an das Seminar als Datei zur Verfügung gestellt.


Veranstaltungstermine

am von bis
01.12.2020 09:00 15:00

Anmeldeschluss

20.10.2020

Dozenten

Name von
Töppel, Roman Freiberuflicher Dozent

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/Z03867