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Lehrerfortbildung ab August 2020

Auch in Zeiten der Pandemie SARS-CoV-2 ist Lehrerfortbildung ein wichtiges Instrument zur Sicherung schulischer Qualität. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Wiederaufnahme des „Normalbetriebs“ an sächsischen Schulen werden auch Lehrerfortbildungen wieder aufgenommen und unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen durchgeführt. Besonders möchten wir Sie auf den Fortbildungskatalog 2020/2021 aufmerksam machen, der seit 01.07.2020 schrittweise hier veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie, dass es ggf. im Zusammenhang mit den jeweils aktuell geltenden Regelungen (z. B. Abstandsgebot) zu Einschränkungen insbesondere im Hinblick auf die jeweils verfügbaren Plätze geben kann. Auch kurzfristige Absagen von bereits eingeladenen Veranstaltungen sind nicht ausgeschlossen. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal oder in anderer geeigneter Weise. Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept am jeweiligen Veranstaltungsort und bringen wenn notwendig eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Bitte bleiben Sie bei Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) Veranstaltungen der Lehrerfortbildung fern.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.B04278: Eschatologie: Gerechtigkeit - Versöhnung - Ewigkeit? Jenseitsvorstellungen nach dem II. Vatikanischen Konzil in Zeiten von Popkultur, Digitalisierung und Verstädterung
vom 08.07.2021 bis 11.07.2021Anmeldeschluss: 27.05.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Seiler, Maud; +49 3591 621-143
Ansprechpartner organisatorisch: Seiler, Maud; +49 3591 621-143

Beschreibung

Das Jenseits gehört unter dem Titel „Eschatologie zu den klassischen Traktaten der Dogmatik und scheint doch beinahe vergessen zu sein. Ungern denkt man über den eigenen oder fremden Tod nach. Zugleich sind Schreckensbilder in Filmen oder PC-Spielen fast schon verstörend omnipräsent. Selten wird dies reflektiert. Zugleich werden aber erfahrungsgemäß häufig Religionslehrerinnen und Religionslehrer angefragt, wenn es zu Extrem- und besonderen Belastungssituationen kommt.

Vor diesem Hintergrund müssen Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten sprachfähig sein: Angesichts von Unglücken und Herausforderungen im Schulalltag gilt es, mit der Bedrohung unseres Lebens umzugehen, menschliches Leid zu bewältigen und dabei trotz allem der christlichen Hoffnung Ausdruck zu verleihen. Religionslehrkräften wird zugetraut, sensibel mit den heiklen Themen von Schuld, Tod und Sühne umzugehen. Dies gelingt umso besser, je mehr sie mit christlichen Ausdrucksformen und Denkmodellen der Eschatologie vertraut sind.


Ziele

Die Teilnehmer*innen entwickeln ein weites Verständnis von Eschatologie.

Die Teilnehmer*innen wenden ihre Kenntnisse zur Eschatologie auf verschiedene Bereiche des (Glaubens-)Lebens an.

Die Teilnehmer*innen vertiefen ihr Verhältnis zu Endlichkeit und Leiblichkeit.

Die Teilnehmer*innen lernen die Vielfalt eschatologischer Ausdrucksformen kennen.

Die Teilnehmer*innen setzen sich dabei mit theologischen und biblischen Impulsen auseinander.

Die Teilnehmer*innen vernetzen Eschatologie mit anderen theologischen Themen (Anthropologie, Gebet, Gottesbild, Christologie u. v. a m.).

Die Teilnehmer*innen üben von dort aus verantwortete christlich-theologische Sprache ein.

Die Teilnehmer*innen erarbeiten Ideen zur Umsetzung im Unterricht.


Inhalte

  • Eschatologie als Grundthema christlicher Rede
  • biblisch-theologische Fundierung des Themas und religionspädagogische Umsetzung
  • eschatologische Zeugnisse in der gegenwärtigen (Pop-)Kultur
  • Spurensuche in weiteren theologischen Themen und im eigenen Leben
  • Bedeutung der christlichen Rede von Hoffnung in Spiritualität und Unterricht
  • Umsetzung einer eschatologischen Grundperspektive im Religionsunterricht und im religionspädagogischen Handeln

Zielgruppe

Lehrkräfte in den Fächern katholische und evangelische Religion, kirchliche Lehrkräfte mit Gestellungsvertrag.


Hinweise

Es ist ein Eigenanteil von 10,00 € vor Ort zu entrichten.

Vor Reiseantritt ist aus reisekostenrechtlicher Prüfung ein Fortbildungsantrag mit der Kopie der Zulassung bei Ihrem personalführenden Standort des Landesamt für Schule und Bildung einzureichen. Lehrkräfte an staatlichen Schulen erhalten Wegstreckenentschädigung. Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung sind zunächst vorab selbst zu tragen und können dann über die Reisekostenabrechnung verrechnet werden.

Hinweis zu Covid-19:

Sollte die Entwicklung der Corona-Situation es erforderlich machen, ist kurzfristig eine Stornierung der Veranstaltung möglich. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal (persönliches E-Mail-Postfach bzw. Stornierung der Veranstaltungsausschreibung).Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept an dem jeweiligen Veranstaltungsort.Bitte bringen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung in den Vortrags-/sowie Arbeitsräumen ist freigestellt, wird aber empfohlen. Eine Teilnahme mit Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) ist nicht erlaubt.


Veranstaltungstermine

am von bis
08.07.2021 18:00 21:00
09.07.2021 09:00 18:00
10.07.2021 09:00 18:00
11.07.2021 09:00 12:00

Anmeldeschluss

27.05.2021

Dozenten

Name von
Bruckmann Prof. Dr., Florian k.A., Dresden
Kaufner-Marx Dr., Eva Hans-Erlwein-Gymnasium Dresden, Dresden

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/B04278