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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 sowie auf Grund der geltenden Regelungen führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung bis auf Weiteres grundsätzlich nicht im Präsenzformat durch.

Wir entscheiden derzeit für alle Fortbildungen, die für die nächste Zeit im Präsenzformat geplant waren, wie damit verfahren wird. Nach Möglichkeit bieten wir insbesondere Veranstaltungen mit hoher Nachfrage bzw. hoher thematischer Relevanz im digitalen Format an.

Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung bereits angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Information. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02143: Gruppendynamik: Ihre Bedeutung und Strukturen - online
Wie funktionieren Gruppen?
vom 26.01.2022 bis 27.01.2022Anmeldeschluss: 29.12.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Winkler, Cornelia; (03 51) 83 24 323
Ansprechpartner organisatorisch: Römer, Angela; (0 35 21) 41 27 13

Beschreibung

Aus evolutionärer Sicht sind Menschen Gruppenwesen mit sozialer Natur. Erst kommt die Gruppe, dann das Individuum! Täglich sind Lehrkräfte von Gruppen umgeben: Schulklassen, Teams, Konferenzteilnehmenden sowie Eltern. Auch Führungskräfte leben von der Zusammenarbeit mit Gruppen. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer existieren in einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis in den Klassen. Dabei wird die Unterrichtsfähigkeit der Lehrerinnen und Lehrer zutiefst von der Gruppendynamik im Klassenzimmer beeinflusst, denn jede Gruppe produziert „eigene Gefühle. Um diese emotionalen Situationen voll zu erfassen und positive Autorität auszuüben bzw. die Ressourcen der Gruppe für den Unterricht zu nutzen, benötigen die Lehrerinnen und Lehrer ein vertieftes Verständnis.

Im Workshop wird die Möglichkeit geboten, hemmende und hilfreiche Muster kennenzulernen. Dazu gehören die eigenen Erfahrungen mit elterlicher Autorität und Hierarchien, Geschwisterpositionen mit Rivalitäten sowie Neid und Eifersucht, aber auch Erfahrungen von Kooperation, Zusammenarbeit für eine Sache bzw. gegen einen Feind. Es geht um sogenannte „primitive Gefühle: um Angst vor der Leitung, Zuweisung von Schuld, „Sündenböcke, Täterinnen bzw. "Täter" und Mitläuferinnen bzw. "Mitläufer", also um Probleme wie Mobbing, Ausgrenzung oder dysfunktionale Konfliktlösungen.


Ziele

Die Teilnehrinnen und Teilnehmer sind für die zentrale Rolle von Gruppen aus evolutionärer und psychoanalytischer Sicht sensibilisiert.

Sie haben eigene Handlungsmuster kritisch hinterfragt, um neue Einflussmöglichkeiten aller Beteiligten offen wahrzunehmen.

Sie haben gelernt, unter Beachtung von Rollen und Rollenzuschreibungen Phasen der Gruppenbildung zu gestalten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben neue Handlungsmuster zum angstfreien Umgang mit Gruppen über- und den Transfer in den Schulalltag angedacht.


Inhalte

  • Von Konfluenz und Kontakt zu Beziehungen und Bindungen
  • Vom „Brudermord
  • über die „Urhorde bis zur Zivilisation ·
  • Eltern-Kind-Beziehungen und Geschwisterkonstellationen
  • Rollentheorie, „Inneres Kind
  • Ingroup/Outgroup-Dynamik und Projektionen für Teambildungen
  • Fremdenhass und -angst
  • , Ausgrenzung und Mobbing·

Zielgruppe

Fachberaterinnen und Fachberater, Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen aller Fächer und Schularten


Veranstaltungstermine

am von bis
26.01.2022 09:00 16:30
27.01.2022 09:00 16:30

Anmeldeschluss

29.12.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02143