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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.Z03911: Zu Unschuld und Schuld literarischer Frauenfiguren
am 15.12.2021Anmeldeschluss: 03.11.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Paris, Annett; +49 375 4444-311
Ansprechpartner organisatorisch: Paris, Annett; +49 375 4444-311

Beschreibung

Das Bild der Frau hat sich im Verlaufe der europäischen Kulturgeschichte stark gewandelt; zunächst geprägt von Maßgaben des Alten Testaments und der christlichen Kirchen sowie - seit dem 18. Jahrhundert - von bürgerlichen Leitbildern (z. B. der Unschuld), die die Frau festlegten auf ihre Rolle in der Familie, erfolgte dann im 20. Jahrhundert allmählich eine Emanzipation von diesen beschränkenden Vorgaben. In zahlreichen Werken der neueren deutschen Literatur spiegelt sich dieser Prozess, er zeigt sich zunächst in den zumeist zaghaften Bemühungen, als Frau eigenverantwortlich und selbstständig (wie z. B. Gretchen im Faust), ja selbstbewusst (wie z. B. Iphiginie) zu agieren, später dann darin, dass sie aufschließt zu der männlich dominierten Welt und sich ihr (erfolgreich) widersetzt (wie z. B. Claire im Besuch der alten Dame). Und so kann es sein, dass Frauen, die für ihre Eigenständigkeit kämpften (wie z. B. Effi Briest), im Sinne der poetischen Gerechtigkeit ihrer Zeit als schuldig galten, heute jedoch umso mehr als vorbildhaft erscheinen.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen sich mit der Geschichte des Frauenbildes bekannt.

Sie diskutieren den Begriff „poetische Gerechtigkeit (sowie "Schuld", "Strafe" usw.) in seinem je eigenen historischen Zusammenhang.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besprechen anhand ausgewählter Texte Grenzen und Möglichkeiten der Emanzipation der Frau zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert.


Inhalte

  • Geschichte des Frauenbildes
  • Beispielinterpretationen:
  • Emilia Galotti, Minna von Barnhelm, Maria Stuart, Undine usw.

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Deutsch an Gymnasien


Hinweise

Eine Handreichung wird erstellt.

Raumänderung: Der angegebene Veranstaltungsort wird sich eventuell ändern. Die Fortbildung findet dann am LaSuB Zwickau im 5.OG statt. Bitte schauen Sie einige Tage vor dem Fortbildungstermin unbedingt auf die Aktualisierung im Katalog.

Diese Fortbildung ist in Präsenz geplant. Bei Absage von Präsenzveranstaltungen findet sie online statt. In diesem Falle bekommen Sie den Link und Hinweise zu Ihrer Fortbildung rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail im Schulportal.

Bitte melden Sie sich deshalb auch vorzugsweise online an. Lehrkräfte ohne Zugang zum Schulportal tragen bitte auf ihrer Papieranmeldung eine gültige E-Mailadresse ein.


Veranstaltungstermine

am von bis
15.12.2021 10:00 16:00

Anmeldeschluss

03.11.2021

Dozenten

Name von
Hentschel Prof. Dr. habil., Uwe Technische Universität Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/Z03911