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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 sowie auf Grund der geltenden Regelungen führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung bis auf Weiteres grundsätzlich nicht im Präsenzformat durch.

Wir entscheiden derzeit für alle Fortbildungen, die für die nächste Zeit im Präsenzformat geplant waren, wie damit verfahren wird. Nach Möglichkeit bieten wir insbesondere Veranstaltungen mit hoher Nachfrage bzw. hoher thematischer Relevanz im digitalen Format an.

Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung bereits angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Information. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10841: Antisemitismuskritische religiöse Bildung
am 09.03.2022Anmeldeschluss: 26.01.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Christliche Theologie und Religionspädagogik haben über Jahrhunderte hinweg antisemitische und rassistische Denkmuster produziert und unterstützt: Sie wirken bis in die Gegenwart, auch in unsere Lehrpläne, Lehrbücher und in unser eigenes Denken und Handeln hinein. Zu den zentralen Aufgaben des Faches Religion gehört es, sich mit epochalen Problemen in Bezug auf Religion(en), Politik und Kultur zu beschäftigen. Deshalb sind wir als Religionslehrkräfte in der Verantwortung, uns mit Zeitströmungen und Diskursen auseinanderzusetzen, in denen antijudaistisch, antisemitisch und rassistisch argumentiert wird. Diese wollen wir wissenschaftlich hinterfragen, diskriminierende Diskurse offengelegen und dekonstruieren. Antijudaistische Stereotypen zeigen sich zum Beispiel in unserer Verwendung und mitunter Instrumentalisierung des Themas "Judentum" im RU, in Äußerungen über zeitgenössisches Judentum zur Zeit Jesu oder der Verdrängung von aktuellem pluralen jüdischen Leben.


Ziele

Die Teilnehmenden haben differenzierte Kenntnisse über historische und gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus und Antijudaismus.

Die Teilnehmenden haben sich kritisch mit der Instrumentalisierung des Thema Judentums im Religionsunterricht auseinandergesetzt.

Die Teilnehmenden erkennen tradierte antijudaistische Stereotype in christologischen Konzepten und alttestamentlichen Themen im Religionsunterricht.

Die Teilnehmenden kennen wertvolle Unterrichtsbausteine für die Sekundarstufe I.


Inhalte

  • Wahrnehmung von Antisemitismus in der Geschichte und Gegenwart
  • Reflexion von antisemitischen Stereotypen in eigenen Traditionen, im eigenen Denken und Unterricht
  • Unterrichtsbausteine zum Thema Judentum in antisemitismuskritischer Haltung

Zielgruppe

Lehrkräfte der Fächer evangelische und katholische Religion an Oberschulen, Gymnasien


Veranstaltungstermine

am von bis
09.03.2022 08:30 14:30

Anmeldeschluss

26.01.2022

Dozenten

Name von
Donath, Christiane Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10841