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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10841: Antisemitismuskritische religiöse Bildung
am 09.03.2022Anmeldeschluss: 26.01.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Christliche Theologie und Religionspädagogik haben über Jahrhunderte hinweg antisemitische und rassistische Denkmuster produziert und unterstützt: Sie wirken bis in die Gegenwart, auch in unsere Lehrpläne, Lehrbücher und in unser eigenes Denken und Handeln hinein. Zu den zentralen Aufgaben des Faches Religion gehört es, sich mit epochalen Problemen in Bezug auf Religion(en), Politik und Kultur zu beschäftigen. Deshalb sind wir als Religionslehrkräfte in der Verantwortung, uns mit Zeitströmungen und Diskursen auseinanderzusetzen, in denen antijudaistisch, antisemitisch und rassistisch argumentiert wird. Diese wollen wir wissenschaftlich hinterfragen, diskriminierende Diskurse offengelegen und dekonstruieren. Antijudaistische Stereotypen zeigen sich zum Beispiel in unserer Verwendung und mitunter Instrumentalisierung des Themas "Judentum" im RU, in Äußerungen über zeitgenössisches Judentum zur Zeit Jesu oder der Verdrängung von aktuellem pluralen jüdischen Leben.


Ziele

Die Teilnehmenden haben differenzierte Kenntnisse über historische und gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus und Antijudaismus.

Die Teilnehmenden haben sich kritisch mit der Instrumentalisierung des Thema Judentums im Religionsunterricht auseinandergesetzt.

Die Teilnehmenden erkennen tradierte antijudaistische Stereotype in christologischen Konzepten und alttestamentlichen Themen im Religionsunterricht.

Die Teilnehmenden kennen wertvolle Unterrichtsbausteine für die Sekundarstufe I.


Inhalte

  • Wahrnehmung von Antisemitismus in der Geschichte und Gegenwart
  • Reflexion von antisemitischen Stereotypen in eigenen Traditionen, im eigenen Denken und Unterricht
  • Unterrichtsbausteine zum Thema Judentum in antisemitismuskritischer Haltung

Zielgruppe

Lehrkräfte der Fächer evangelische und katholische Religion an Oberschulen, Gymnasien


Veranstaltungstermine

am von bis
09.03.2022 08:30 14:30

Anmeldeschluss

26.01.2022

Dozenten

Name von
Donath, Christiane Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10841