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Absage Lehrerfortbildung

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 werden alle durch das Landesamt für Schule und Bildung

für den Zeitraum bis einschließlich 30.06.2021

vorgesehenen Präsenzveranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung abgesagt. 

Künftig wird das Landesamt bis auf Weiteres jeweils zum Monatsende entscheiden, inwieweit Präsenzveranstaltungen im jeweils übernächsten Monat stattfinden können. Damit soll die Möglichkeit erhalten bleiben, Präsenzveranstaltungen durchzuführen, wenn das auf Grund der allgemeinen Einschätzung der Lage bzw. unter Berücksichtigung der jeweils geltenden rechtlichen Regelungen vertretbar ist. Bitte beachten Sie auch entsprechende Veröffentlichungen im Schulportal.

Das Landesamt für Schule und Bildung ist auch weiterhin bestrebt, im Präsenzformat geplante Fortbildungen in ein online-Format umzuwandeln bzw. neue Veranstaltungen im online-Format auch in den aktuellen Katalog aufzunehmen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

 

Weitere Informationen

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10841: Antisemitismuskritische religiöse Bildung
am 09.03.2022Anmeldeschluss: 26.01.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Christliche Theologie und Religionspädagogik haben über Jahrhunderte hinweg antisemitische und rassistische Denkmuster produziert und unterstützt: Sie wirken bis in die Gegenwart, auch in unsere Lehrpläne, Lehrbücher und in unser eigenes Denken und Handeln hinein. Zu den zentralen Aufgaben des Faches Religion gehört es, sich mit epochalen Problemen in Bezug auf Religion(en), Politik und Kultur zu beschäftigen. Deshalb sind wir als Religionslehrkräfte in der Verantwortung, uns mit Zeitströmungen und Diskursen auseinanderzusetzen, in denen antijudaistisch, antisemitisch und rassistisch argumentiert wird. Diese wollen wir wissenschaftlich hinterfragen, diskriminierende Diskurse offengelegen und dekonstruieren. Antijudaistische Stereotypen zeigen sich zum Beispiel in unserer Verwendung und mitunter Instrumentalisierung des Themas "Judentum" im RU, in Äußerungen über zeitgenössisches Judentum zur Zeit Jesu oder der Verdrängung von aktuellem pluralen jüdischen Leben.


Ziele

Die Teilnehmenden haben differenzierte Kenntnisse über historische und gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus und Antijudaismus.

Die Teilnehmenden haben sich kritisch mit der Instrumentalisierung des Thema Judentums im Religionsunterricht auseinandergesetzt.

Die Teilnehmenden erkennen tradierte antijudaistische Stereotype in christologischen Konzepten und alttestamentlichen Themen im Religionsunterricht.

Die Teilnehmenden kennen wertvolle Unterrichtsbausteine für die Sekundarstufe I.


Inhalte

  • Wahrnehmung von Antisemitismus in der Geschichte und Gegenwart
  • Reflexion von antisemitischen Stereotypen in eigenen Traditionen, im eigenen Denken und Unterricht
  • Unterrichtsbausteine zum Thema Judentum in antisemitismuskritischer Haltung

Zielgruppe

Lehrkräfte der Fächer evangelische und katholische Religion an Oberschulen, Gymnasien


Veranstaltungstermine

am von bis
09.03.2022 08:30 14:30

Anmeldeschluss

26.01.2022

Dozenten

Name von
Donath, Christiane Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10841