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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit dem 01.07.2021 führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. Veranstaltungen im online-Format sind und bleiben jedoch auch weiterhin wichtiger Teil des Angebots. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Für eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen beachten Sie bitte folgende Regelungen:

  1. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Fortbildung ist entsprechend der 3G-Regel ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein Nachweis über eine Genesung oder ein tagesaktueller Test auf SARS-CoV-2 (maximal 24 Stunden alt). Die Nachweise werden zu Beginn der Veranstaltung geprüft. Ein Nachreichen ist nicht möglich.
  2. In den Fortbildungsräumlichkeiten gilt grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes. Diese können Sie am Sitzplatz ablegen. Es sind die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen).
  3. Falls Sie Symptome wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust haben oder eine Quarantänepflicht besteht, bleiben Sie der Veranstaltung bitte fern.
  4. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Eine Absage von Präsenzveranstaltungen ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Entwicklung der Lage dies notwendig macht. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.C05776: Marsch in den Tod - Die Todesmärsche im Frühjahr 1945 in Sachsen als ein letzter Akt des Holocausts ?
am 11.04.2022Anmeldeschluss: 28.02.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Delling, Jens; +49 371 5366-421
Ansprechpartner organisatorisch: Delling, Jens; +49 371 5366-421

Beschreibung

Von der Forschung bisher weitgehend vernachlässigt sind die so genannten Todesmärsche in der Endphase des „Dritten Reiches. Gerade sie erlauben aber eine regionale Anknüpfung und Verbindung, die Schulen oft suchen und Schüler durchaus zu schätzen wissen. Vielfach finden sich heute noch Spuren und diese erlauben anhand vorhandener Denk- und Mahnmäler aus der Zeit nach 1945 die Aufarbeitung und Auseinandersetzung der DDR mit diesen Ereignissen.


Ziele

Die Teilnehmer lernen in einer Übersicht die wesentlichen Todesmärsche auf sächsischem Gebiet kennen. Sie erfahren anhand eines Exempels, des Mülsener Todesmarsches, Struktur, Verlauf und Folgen einer solchen Evakuierung eines KZ-Außenlagers. Die Teilnehmer erkennen die Handlungsmechanismen der Beteiligten (SS-Wachmannschaften, SS-Lagerführung, Häftlinge und Zivilbevölkerung). Sie finden Möglichkeiten, dieses Thema in den Unterricht und in Exkursionen einzubauen.


Inhalte

  • Die Todesmärsche in Sachsen im Frühjahr 1945
  • Der Mülsener Todesmarsch als ein typisches Beispiel für den Verlauf einer solchen KZ-Außenlager-Evakuierung
  • Gab es keinen Ausweg? Warum mordeten Menschen und warum ließen sich die Häftlinge nahezu widerstandslos ermorden? Wie
  • erfolgte die Gedenkkultur in der DDR?
  • Tipps für Möglichkeiten der Spurensuche

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Geschichte an Oberschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen


Hinweise

KFZ-Mobilität erwünscht, da das Seminar in Schneeberg und in Bad Schlema stattfinden wird. Wir besuchen im Rahmen der Veranstaltung den Ort der größten Massenexekution auf einem Todesmarsch in Sachsen.


Veranstaltungstermine

am von bis
11.04.2022 09:00 15:00

Anmeldeschluss

28.02.2022

Dozenten

Name von
Titzmann Dr., Oliver Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Schneeberg

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/C05776