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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.C05776: Marsch in den Tod - Die Todesmärsche im Frühjahr 1945 in Sachsen als ein letzter Akt des Holocausts ?
am 11.04.2022Anmeldeschluss: 28.02.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Brandl-Bennewitz, Sabine; +49 371 5366-421
Ansprechpartner organisatorisch: Brandl-Bennewitz, Sabine; +49 371 5366-421

Beschreibung

Von der Forschung bisher weitgehend vernachlässigt sind die so genannten Todesmärsche in der Endphase des „Dritten Reiches. Gerade sie erlauben aber eine regionale Anknüpfung und Verbindung, die Schulen oft suchen und Schüler durchaus zu schätzen wissen. Vielfach finden sich heute noch Spuren und diese erlauben anhand vorhandener Denk- und Mahnmäler aus der Zeit nach 1945 die Aufarbeitung und Auseinandersetzung der DDR mit diesen Ereignissen.


Ziele

Die Teilnehmer lernen in einer Übersicht die wesentlichen Todesmärsche auf sächsischem Gebiet kennen. Sie erfahren anhand eines Exempels, des Mülsener Todesmarsches, Struktur, Verlauf und Folgen einer solchen Evakuierung eines KZ-Außenlagers. Die Teilnehmer erkennen die Handlungsmechanismen der Beteiligten (SS-Wachmannschaften, SS-Lagerführung, Häftlinge und Zivilbevölkerung). Sie finden Möglichkeiten, dieses Thema in den Unterricht und in Exkursionen einzubauen.


Inhalte

  • Die Todesmärsche in Sachsen im Frühjahr 1945
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    • Der Mülsener Todesmarsch als ein typisches Beispiel für den Verlauf einer solchen KZ-Außenlager-Evakuierung
    • ·
      • Gab es keinen Ausweg? Warum mordeten Menschen und warum ließen sich die Häftlinge nahezu widerstandslos ermorden? Wie
      • erfolgte die Gedenkkultur in der DDR?
      • Tipps für Möglichkeiten der Spurensuche

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Geschichte an Oberschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen


Hinweise

KFZ-Mobilität erwünscht, da das Seminar in Schneeberg und in Bad Schlema stattfinden wird. Wir besuchen im Rahmen der Veranstaltung den Ort der größten Massenexekution auf einem Todesmarsch in Sachsen.


Veranstaltungstermine

am von bis
11.04.2022 09:00 15:00

Anmeldeschluss

28.02.2022

Dozenten

Name von
Titzmann Dr., Oliver Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium, Schneeberg

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/C05776