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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L10876: Antisemitismusprävention im Religions- Ethik- und Sachkundeunterricht in der Grundschule
am 02.02.2022Anmeldeschluss: 22.12.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Schulze, Heike; +49 341 4945-665
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Antisemitismusprävention kann nicht früh genug anfangen. Bereits im Grundschulalter entstehen Vorurteile und Feindbilder. Kinder machen erste Erfahrungen mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und eigenem Ausgrenzungserleben. Doch nicht nur im eigenen Erleben von religiöser Vielfalt und Identität, sondern auch in Themen und Bildern, die an die Schülerinnen und Schüler in der Erstbegegnung mit jüdischer Geschichte, Theologie, Traditionen und Kultur im Ethik- Religions- und Sachunterricht herangetragen werden, können Wurzeln für spätere Erscheinungsformen von antisemitischen Einstellungen auf Schulhöfen und in Klassenzimmern gelegt werden. Dem Thema religiöse Bildung kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Die Umsetzung des Themas "Judentum" in der Grundschule stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Nicht nur im Rahmen des Religionsunterrichts soll mittels antisemitismuskritischer Theologie und Religionspädagogik Präventionsarbeit gegen aktuelle Antijudaismen geleistet werden.


Ziele

  • Die Teilnehmenden haben differenzierte Kenntnisse über historische und gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus und Antijudaismus.
  • Die Teilnehmenden haben sich kritisch mit verbreiteten Lehrwerken zum Thema Judentum auseinandergesetzt und erkennen tradierte antijudaistische Stereotype.
  • Die Teilnehmenden haben ihren Umgang mit vorurteilsbehaftetem Denken in Schule und Familie reflektiert und positive Anregungen für Reaktionsmöglichkeiten erhalten.
  • Die Teilnehmenden kennen Medien und Methoden für vorurteilsfreie religiöse Bildung und haben Unterrichtsbausteine damit entwickelt.

Inhalte

  • Wahrnehmung von Antisemitismus in der Geschichte und Gegenwart
  • Antisemitismus als religiöses Vorurteil
  • Reaktionsmöglichkeiten auf gegenwärtige antisemitische Einstellungen
  • Unterrichtsbausteine auf der Grundlage von dialogischem Lernen, Erinnerungslernen, Vorurteilsprävention und Identitätsentwicklung mit Kinderliteratur

Zielgruppe

Lehrkräfte für Evangelische und katholische Religion, Ethik und Sachkunde


Veranstaltungstermine

am von bis
02.02.2022 08:30 14:30

Anmeldeschluss

22.12.2021

Dozenten

Name von
Donath, Christiane Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L10876