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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit dem 01.07.2021 führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. Veranstaltungen im online-Format sind und bleiben jedoch auch weiterhin wichtiger Teil des Angebots. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Für eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen beachten Sie bitte folgende Regelungen:

  1. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Fortbildung ist entsprechend der 3G-Regel ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein Nachweis über eine Genesung oder ein tagesaktueller Test auf SARS-CoV-2 (maximal 24 Stunden alt). Die Nachweise werden zu Beginn der Veranstaltung geprüft. Ein Nachreichen ist nicht möglich.
  2. In den Fortbildungsräumlichkeiten gilt grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes. Diese können Sie am Sitzplatz ablegen. Es sind die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen).
  3. Falls Sie Symptome wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust haben oder eine Quarantänepflicht besteht, bleiben Sie der Veranstaltung bitte fern.
  4. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Eine Absage von Präsenzveranstaltungen ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Entwicklung der Lage dies notwendig macht. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.D06161: Recht und Gerechtigkeit in der deutschen Literatur
am 30.03.2022Anmeldeschluss: 16.02.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Braun, Steffen; +49 351 8324-345
Ansprechpartner organisatorisch: Aulich, Alexandra; +49 351 8324-374

Beschreibung

Schon immer hat die Literatur Fragen des Rechts aufgegriffen (bereits in Sophokles Antigone), nicht selten historische Rechtsfälle literarisiert (Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas; Georg Büchner: Woyzeck; Friedrich Schiller: Der Verbrecher aus verlorener Ehre

u. a.). Zudem bildet die Idee der Gerechtigkeit ein zentrales Thema der Literatur bis in die Gegenwart.

Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde den Dichtern eine Art Richteramt zugeschrieben, kraft dessen sie ihren Figuren je nach Denken und Handeln „poetische Gerechtigkeit widerfahren lassen sollten. Erst in der Moderne verabschiedeten sich die Schriftsteller von dieser Konzeption.

In der Fortbildung beschäftigen sich die Teilnehmer mit dem Motiv des Rechts in der deutschen Literatur.


Ziele

Die Teilnehmer haben die Bedeutung der jeweiligen historischen Rechtsordnungen, auf denen die Autoren mit ihren Texten fußen, erfasst und sich mit dem Begriff „poetische Gerechtigkeit - der in der modernen Literatur zunehmend infrage gestellt wird -auseinandergesetzt.


Inhalte

  • Mittelalterliches Recht und literarische Aufklärung im 18. Jahrhundert
  • Zum Problem der „poetischen Gerechtigkeit
  • Die Durchsetzung liberalen Rechts im 19. Jahrhundert
  • Zur Problematisierung der bürgerlichen Rechts im 20. Jahrhundert
  • Beispielinterpretationen: u. a. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi [Schwerpunkt Berufliches Gymnasium]; Kafka: In der Strafkolonie [Schwerpunkt Gymnasium]; Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Deutsch an Gymnasien und Beruflichen Gymnasien


Veranstaltungstermine

am von bis
30.03.2022 10:00 16:15

Anmeldeschluss

16.02.2022

Dozenten

Name von
Hentschel Prof. Dr., Uwe Technische Universität Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/D06161