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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit dem 01.07.2021 führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. Veranstaltungen im online-Format sind und bleiben jedoch auch weiterhin wichtiger Teil des Angebots. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Für eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen beachten Sie bitte folgende Regelungen:

  1. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Fortbildung ist entsprechend der 3G-Regel ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein Nachweis über eine Genesung oder ein tagesaktueller Test auf SARS-CoV-2 (maximal 24 Stunden alt). Die Nachweise werden zu Beginn der Veranstaltung geprüft. Ein Nachreichen ist nicht möglich.
  2. In den Fortbildungsräumlichkeiten gilt grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes. Diese können Sie am Sitzplatz ablegen. Es sind die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen).
  3. Falls Sie Symptome wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust haben oder eine Quarantänepflicht besteht, bleiben Sie der Veranstaltung bitte fern.
  4. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Eine Absage von Präsenzveranstaltungen ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Entwicklung der Lage dies notwendig macht. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02193: Einwanderung aus gesellschaftspolitischer, rechtlicher und moralischer Perspektive - Die multikulturelle Gesellschaft als Konzept und Lebensweise
vom 07.12.2021 bis 08.12.2021Anmeldeschluss: 09.11.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

In den letzten Jahren ist Migration zu einem sehr wichtigen wie umstrittenen Thema geworden. Der sprunghafte Anstieg von Flüchtlingen und Asylsuchenden hat seine Ursache u. a. in der wachsenden Zahl von scheiternden und gescheiterten Staaten, gekennzeichnet durch Gesetzlosigkeit und Gewalt, Vertreibung und Ausraubung, Krieg und Bürgerkrieg. Ebenso hatten Umweltkatastrophen und Umweltzerstörungen destruktive Wirkungen.

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben auf diesen Notstand unterschiedlich reagiert. Deutschland nahm eine relativ große Zahl von Flüchtlingen auf, während sich andere, wie die Visegrad-Staaten, der Verteilung von Flüchtlingen nach Quoten verweigerten und damit die europäische Solidarität aufkündigten.

Wer als Asylsuchender, als Kriegs- und Armutsflüchtling in einem der EU-Mitgliedsstaaten angekommen ist, sieht sich vor dem großen Problem der Integration, das gleichzeitig ein Problem der einheimischen Bevölkerung darstellt. Integration ist in erster Linie eine Bringschuld der Zugewanderten. Jedoch werden die besten Absichten und Bemühungen von Migrantinnen und Migranten fehlschlagen, wenn die Mehrheitsgesellschaft nicht bereit ist, sie willkommen zu heißen und ihnen zu ermöglichen, im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Alltag ein Teil von ihr zu werden.

In der Veranstaltung wird eine Reihe der wichtigsten Aspekte von Einwanderung und Integration aus gesellschaftspolitischer, rechtlicher und moralischer Perspektive beleuchtet.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine Einführung in die Geschichte der Migration erhalten.

Sie haben sich kritisch mit rechtspopulistischen und rechtsradikalen Forderungen nach ethnischer und kultureller Homogenität des Nationalstaates auseinandergesetzt.

Sie haben Fluchtursachen analysiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben über die Voraussetzungen einer gelingenden Integration in die Gesellschaft debattiert.

Sie haben liberale Konzeptionen multikultureller Koexistenz kennen gelernt.

Sie haben praktische Probleme der Integration in der Schule, Beispiele für Gelingen und Scheitern diskutiert.


Inhalte

  • Schulische Beispiele von Gelingen und Scheitern des Integrationsprozesses
  • Geschichte der Migration im Überblick
  • Kritische Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen und rechtsradikalen Forderungen nach ethnischer und kultureller Homogenität
  • Fluchtursachen und Möglichkeiten ihrer Bekämpfung
  • Moralische Aspekte und Grenzziehungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen
  • Voraussetzungen für gelingende Integration
  • Liberale Konzeption multikultureller Koexistenz (Habermas)

Zielgruppe

Fachberaterinnen und Fachberater sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen aller Fächer und Schularten


Veranstaltungstermine

am von bis
07.12.2021 10:00 17:30
08.12.2021 09:00 16:30

Anmeldeschluss

09.11.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02193