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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit dem 01.07.2021 führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. Veranstaltungen im online-Format sind und bleiben jedoch auch weiterhin wichtiger Teil des Angebots. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Für eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen beachten Sie bitte folgende Regelungen:

  1. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Fortbildung ist entsprechend der 3G-Regel ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein Nachweis über eine Genesung oder ein tagesaktueller Test auf SARS-CoV-2 (maximal 24 Stunden alt). Die Nachweise werden zu Beginn der Veranstaltung geprüft. Ein Nachreichen ist nicht möglich.
  2. In den Fortbildungsräumlichkeiten gilt grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes. Diese können Sie am Sitzplatz ablegen. Es sind die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen).
  3. Falls Sie Symptome wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust haben oder eine Quarantänepflicht besteht, bleiben Sie der Veranstaltung bitte fern.
  4. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Eine Absage von Präsenzveranstaltungen ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Entwicklung der Lage dies notwendig macht. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02729: Fachbezogene Fortbildung Geschichte
Historische Spielfilme im Geschichtsunterricht - Analyse und Dekonstruktion von Propagandafilmen des Nationalsozialismus
vom 25.01.2022 bis 26.01.2022Anmeldeschluss: 28.12.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) in Wiesbaden bietet in der Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Kinoseminare zu „Vorbehaltsfilmen an, so auch in dieser Fortbildung. Der Einsatz von "Vorbehaltsfilmen" stellt für den Geschichtsunterricht einen wichtigen Baustein in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und zugleich eine besondere Herausforderung dar. Als Vorbehaltsfilme werden Propagandafilme aus der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet, deren Inhalt kriegsverherrlichend, rassistisch oder volksverhetzend ist und die daher für den Vertrieb nicht freigegeben sind. Sie können nur mit Zustimmung und unter den Bedingungen der Stiftung gezeigt werden. Diese verlangt in jedem Fall eine historische Einführung und eine Diskussion mit einem fachkundigen Leiter. Die Veranstaltung bietet dies am Beispiel der Analyse und Dekonstruktion des Propagandafilms JUD SÜSS sowie weiterer Beispiele themenbezogener Filmausschnitte.

JUD SUESS gilt als einer der berüchtigtsten Propagandafilme der Filmgeschichte. Der Regisseur Veit Harlan stand nach Ende des 2.Weltkriegs in zwei Verfahren wegen des Films vor Gericht. Das Gericht bestätigte die Einstufung des Films als verbrecherisch.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am Beispiel des nationalsozialistischen Propagandafilms JUD SÜSS das wichtigste antisemitische Filmprojekt des Nationalsozialismus kennen gelernt und für den Unterrichtseinsatz analysiert.

Sie haben weitere themenbezogene Filmausschnitte anderer Filme für die unterrichtliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert.

In Gruppen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spezifische Aufgabenstellungen bearbeitet und ihre Ergebnisse dem Plenum präsentiert.


Inhalte

  • Filmanalyse JUD SÜSS
  • Produktions- und Rezeptionsdaten
  • Filmische Gestaltungsmittel
  • Historische Einordnung - historische Verfälschungen - staatlicher Eingriff
  • Analyse themenbezogener Filmausschnitte
  • Arbeitsmaterialien
  • Bezugsquellen und Vorführrechte für Filme
  • Literaturhinweise

Zielgruppe

Fachberaterinnen und Fachberater sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen im Fach Geschichte an Gymnasien sowie Führungskräfte, die in diesem Fach und dieser Schulart unterrichten


Hinweise

Die Veranstaltung findet am Ariowitschhaus Leipzig statt. Eine Übernachtung mit Frühstück ist im Motel One Leipzig Post möglich. In der Anmeldung ist unbedingt anzugeben, ob diese Übernachtung mit Einchecken am Abend des ersten Kurstages gewünscht ist. Die Buchungen nimmt das Landesamt vor. Bitte beachten: Stornierungen sind kostenfrei bis 14 Tage vor dem Termin möglich. Die Anreise ist wegen begrenzter Parkmöglichkeiten am besten per Bahn zu planen, wobei der Transfer zwischen dem Ariowitschhaus und dem Hotel bequem per S-Bahn (14 min Fahrt im 7 Minuten Takt) erfolgen kann. Die Tagesverpflegung erfolgt individuell. Unweit des Ariowitschhauses gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine individuelle Mittagspause. Die Kosten für das Hotel sind vor Ort zu entrichten. Mit der Reisekostenabrechnung werden diese erstattet und Tagegeld gemäß sächsischem Reisekostengesetz ausgezahlt.


Veranstaltungstermine

am von bis
25.01.2022 10:00 17:30
26.01.2022 09:00 13:00

Anmeldeschluss

28.12.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02729