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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02729: Fachbezogene Fortbildung Geschichte
Historische Spielfilme im Geschichtsunterricht - Analyse und Dekonstruktion von Propagandafilmen des Nationalsozialismus
vom 25.01.2022 bis 26.01.2022Anmeldeschluss: 28.12.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) in Wiesbaden bietet in der Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung Kinoseminare zu „Vorbehaltsfilmen an, so auch in dieser Fortbildung. Der Einsatz von "Vorbehaltsfilmen" stellt für den Geschichtsunterricht einen wichtigen Baustein in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und zugleich eine besondere Herausforderung dar. Als Vorbehaltsfilme werden Propagandafilme aus der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet, deren Inhalt kriegsverherrlichend, rassistisch oder volksverhetzend ist und die daher für den Vertrieb nicht freigegeben sind. Sie können nur mit Zustimmung und unter den Bedingungen der Stiftung gezeigt werden. Diese verlangt in jedem Fall eine historische Einführung und eine Diskussion mit einem fachkundigen Leiter. Die Veranstaltung bietet dies am Beispiel der Analyse und Dekonstruktion des Propagandafilms JUD SÜSS sowie weiterer Beispiele themenbezogener Filmausschnitte.

JUD SUESS gilt als einer der berüchtigtsten Propagandafilme der Filmgeschichte. Der Regisseur Veit Harlan stand nach Ende des 2.Weltkriegs in zwei Verfahren wegen des Films vor Gericht. Das Gericht bestätigte die Einstufung des Films als verbrecherisch.


Ziele

Die Teilnehmer/innen haben am Beispiel des nationalsozialistischen Propagandafilms JUD SÜSS das wichtigste antisemitische Filmprojekt des Nationalsozialismus kennen gelernt und für den Unterrichtseinsatz analysiert.

Sie haben weitere themenbezogene Filmausschnitte anderer Filme für die unterrichtliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert.

In Gruppen haben die Teilnehmenden spezifische Aufgabenstellungen bearbeitet und ihre Ergebnisse dem Plenum präsentiert.


Inhalte

  • Filmanalyse JUD SÜSS
  • Produktions- und Rezeptionsdaten
  • Filmische Gestaltungsmittel
  • Historische Einordnung - historische Verfälschungen - staatlicher Eingriff
  • Analyse themenbezogener Filmausschnitte
  • Arbeitsmaterialien
  • Bezugsquellen und Vorführrechte für Filme
  • Literaturhinweise

Zielgruppe

Fachberater/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen im Fach Geschichte an Gymnasien sowie Führungskräfte, die in diesem Fach und dieser Schulart unterrichten


Hinweise

Die Veranstaltung findet am Ariowitschhaus Leipzig statt. Eine Übernachtung mit Frühstück ist im Motel One Leipzig Post möglich. In der Anmeldung ist unbedingt anzugeben, ob diese Übernachtung mit Einchecken am Abend des ersten Kurstages gewünscht ist. Die Buchungen nimmt das Landesamt vor. Bitte beachten: Stornierungen sind kostenfrei bis 14 Tage vor dem Termin möglich. Die Anreise ist wegen begrenzter Parkmöglichkeiten am besten per Bahn zu planen, wobei der Transfer zwischen dem Ariowitschhaus und dem Hotel bequem per S-Bahn (14 min Fahrt im 7 Minuten Takt) erfolgen kann. Die Tagesverpflegung erfolgt individuell. Unweit des Ariowitschhauses gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine individuelle Mittagspause. Die Kosten für das Hotel sind vor Ort zu entrichten. Mit der Reisekostenabrechnung werden diese erstattet und Tagegeld gemäß sächsischem Reisekostengesetz ausgezahlt.


Veranstaltungstermine

am von bis
25.01.2022 10:00 17:30
26.01.2022 09:00 13:00

Anmeldeschluss

28.12.2021

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02729