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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit dem 01.07.2021 führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. Veranstaltungen im online-Format sind und bleiben jedoch auch weiterhin wichtiger Teil des Angebots. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Für eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen beachten Sie bitte folgende Regelungen:

  1. Voraussetzung für die Teilnahme an einer Fortbildung ist entsprechend der 3G-Regel ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein Nachweis über eine Genesung oder ein tagesaktueller Test auf SARS-CoV-2 (maximal 24 Stunden alt). Die Nachweise werden zu Beginn der Veranstaltung geprüft. Ein Nachreichen ist nicht möglich.
  2. In den Fortbildungsräumlichkeiten gilt grundsätzlich die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes. Diese können Sie am Sitzplatz ablegen. Es sind die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen).
  3. Falls Sie Symptome wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust haben oder eine Quarantänepflicht besteht, bleiben Sie der Veranstaltung bitte fern.
  4. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Eine Absage von Präsenzveranstaltungen ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Entwicklung der Lage dies notwendig macht. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02614: Fachbezogene Fortbildung Evangelische Religion und Katholische Religion
Christliche Konfessionen - Was unterscheidet, was verbindet sie - mehr als wir denken?
vom 01.02.2022 bis 02.02.2022Anmeldeschluss: 04.01.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Wenn wir uns die neuesten Studien zur künftigen Mitgliederzahl der beiden großen christlichen Kirchen anschauen, dann wird deutlich, dass sich diese in den nächsten Jahrzehnten halbieren werden. Schon jetzt gehören insgesamt nur noch knapp 30 Prozent der Einwohner in Sachsen den beiden Konfessionen an. Das spiegelt sich auch im Religionsunterricht wider, wo heute in vielen Lerngruppen oft mehr Kinder aus nicht religiös sozialisierten Familien stammen. Schon jetzt ist auch eine enge Zusammenarbeit der Fächer Evangelische Religion und Katholische Religion angemahnt und ein enger Dialog mit dem Fach Ethik Realität. Aber, auch wenn in Sachsen wie anderswo über Formen der konfessionellen Kooperation nachgedacht wird, heißt das nicht, dass konfessionelle Unterschiede an Bedeutung verlieren. Kooperation soll zu einem größeren Verständnis für den Partner sensibilisieren, aber auch das eigene Verständnis des Glaubens aufzeigen. Immer wieder sollen auch im Religionsunterricht der beiden Konfessionen die Entstehung, die theologische Konzeption und die Standpunkte zu Gegenwartsfragen überdacht und mit der jeweils anderen Konfession verglichen werden. Dabei steht Gemeinsames über Trennendem. Konfessionssensibel unterrichten - dazu will die Veranstaltung Unterstützung leisten.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einen Überblick zur historischen Entstehung und zu den theologischen Aussagen der großen christlichen Konfessionen erhalten.

Sie haben trennende Elemente der Konfessionen, aber auch vor allem verbindende Gemeinsamkeiten analysiert.

Sie haben Formen der konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht in Deutschland kennen gelernt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Konsequenzen für das konfessionssensible Unterrichten sowie für eine enge Zusammenarbeit der Fächer Evangelische Religion und Katholische Religion abgeleitet.


Inhalte

  • Historische Entstehung und theologische Grundlagen der großen christlichen Konfessionen im Überblick
  • Anregungen für konfessionssensiblen Religionsunterricht
  • Formen konfessioneller Zusammenarbeit in Deutschland und an der eigenen Schule

Zielgruppe

Fachberaterinnen und Fachberater sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen in den Fächern Evangelische Religion/Katholische Religion an Oberschulen und Gymnasien sowie Führungskräfte, die in diesen Fächern und diesen Schularten unterrichten


Hinweise

Die Veranstaltung ist offen für kirchliche Lehrkräfte.


Veranstaltungstermine

am von bis
01.02.2022 10:00 17:30
02.02.2022 09:00 16:30

Anmeldeschluss

04.01.2022

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02614