Schulportal

 
 

Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02660: Gesprächsstrategien bei demokratiefeindlichen Vorfällen
am 09.03.2022Anmeldeschluss: 09.02.2022  

  • dummy
Aktion wählen
Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Demokratische Positionen und menschenrechtsorientierte Haltungen sind mit Sicherheit Ziel und Wunsch des Lehr- und Bildungsauftrags der Schulen. Gleichzeitig ist Schule ein Sammelbecken verschiedener Lebensentwürfe und Biografien und damit immer auch von politischen, religiösen oder anderen Überzeugungen. Schule ist daher gefragt, ebenso ein Ort des Austauschs, des Dialogs aber auch der demokratischen Kontroverse zu sein. Immer dann, wenn diese Kontroverse überschritten wird, beispielsweise durch Äußerungen oder Verhalten von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften oder Eltern, stellt sich die Frage nach dem richtigen Umgang. Viele Äußerungen oder Handlungen sind jedoch weder strafbar noch können diese mit schuldisziplinarischen Mitteln geahndet werden. Einmal mehr kommt es dann auf das richtige, pädagogische Handeln von Lehrkräften oder Schulleitungen an. Wie führe ich ein Gespräch mit jungen oder erwachsenen Menschen, die sich diskriminierend oder demokratiefeindlich verhalten haben? Wie schaffe ich es, eigene Überzeugungen und Ziele zu vermitteln? Woran erkenne ich, dass ein Gespräch nicht mehr zum gewünschten Ziel führt? Diese und andere Fragen behandelt das Seminar anhand der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geäußerten Vorfälle sowie Anliegen.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind befähigt, demokratiefeindliche Inhalte von anderen (kritischen) Inhalten zu unterscheiden.

Sie haben Gesprächsstrategien für den Umgang mit Personen, die sich demokratiefeindlich geäußert oder gehandelt haben, kennen gelernt.

Sie haben geübt, Gesprächsstrategien auf eigene Beispiele und Vorfälle anzuwenden.


Inhalte

  • Toleranzgrenze (Methode)
  • Demokratiefeindliche und rechtsextreme Einstellungen
  • Folgen von demokratiefeindlichen Verhalten
  • (systemische) Gesprächsstrategien
  • Übungen mit Fallbeispielen

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Fächer und Schularten, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie außerschulische Akteure politischer Bildung


Veranstaltungstermine

am von bis
09.03.2022 10:00 17:30

Anmeldeschluss

09.02.2022

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02660