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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02615: Patriarchat und Ehre
Eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen
vom 14.09.2022 bis 15.09.2022Anmeldeschluss: 17.08.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Schule ist ein Lernort für gelebte Diversität und Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Kinder und Jugendliche sind intersektional betrachtet in der Gesellschaft jedoch unterschiedlich positioniert und damit in verschiedenen Bereichen privilegiert oder benachteiligt. HEROES® Leipzig arbeitet mit verschiedenen Zielgruppen zur Reflexion dieser Positionierungen und damit einhergehenden Umgangsformen mit Macht, Unterdrückung und Gewalt. In der Schulung werden vor allem geschlechterbezogene Gewalt und Unterdrückung im Namen der Ehre durch die Betrachtung der Ursprünge patriarchaler Strukturen und die Verknüpfung mit verschiedenen Lebensrealitäten genauer untersucht. "Wir sind nicht alle gleich, aber wir haben die gleichen Rechte" - diesem Leitbild folgend bietet diese Veranstaltung einen kulturell sensiblen Einblick in die menschenrechtsorientiert und diskriminierungskritische Jugendarbeit.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben auf der Basis global-gesellschaftlicher Positionierungen die Strukturen des Patriarchats und die damit verbundenen Unterdrückungsformen gegenüber verschiedenen Menschengruppen diskutiert.

Sie sind für die Lebensrealitäten migrantischer Communities in Deutschland sensibilisiert worden.

Sie haben Umgangsstrategien für die eigenen diskriminierungskritische Arbeit an ihrer Schule erarbeitet.


Inhalte

  • Patriarchale Strukturen
  • Vielfältige Begrifflichkeiten von Ehre und ehrkulturellen Strukturen
  • Machtdynamiken, Privilegien und Unterdrückungsmechanismen
  • Geschlechterrollen und Männlichkeit(en)
  • Genderbasierte Gewaltformen
  • Intersektionalität
  • Diskriminierungskritische soziale Arbeit

Zielgruppe

Fachberater/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen aller Fächer und Schularten


Hinweise

Die Veranstaltung wird durch HEROES® Leipzig von und mit migrantischen Fachkräften gestaltet.


Veranstaltungstermine

am von bis
14.09.2022 10:00 17:30
15.09.2022 09:00 16:30

Anmeldeschluss

17.08.2022

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02615