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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.R02155: 9. Kunstsymposium
Kunstunterricht aktuell - Anspruch und Realität
vom 08.04.2022 bis 09.04.2022Anmeldeschluss: 11.03.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Kröber, Henno; (03 51) 83 24 373
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Mittlerweile findet das sächsische Symposium zum Fach Kunst in der Schule zum 9. Male statt.

Verschiedene theoretische Positionen werden mit schulpraktischen Erfahrungen zusammenführen, verschiedene Formate - vom Vortrag über das Expertengespräch bis hin zu Workshops sorgen für eine produktive Arbeitsatmosphäre, die aus den Impulsen und Debatten in Verbindung mit konkreten Anwendungsbeispielen ihre motivierende Dynamik entfaltet.


Ziele

Die Teilnehmer/innen erhalten Impulse, wie künstlerische Prozesse im Kunstunterricht in Gang gebracht und umgesetzt werden können.

Sie vertiefen ihre Kompetenzen in Kunstdidaktik und Kunstpädagogik.

Die Teilnehmer/innen lernen neuere Forschungsergebnisse zu ihrer täglichen künstlerischen Vermittlungsarbeit in Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen kennen.

Sie arbeiten sequenziell künstlerisch.


Inhalte

  • Augmented Reality im Kunstunterricht
  • Malerei als Experimentierfeld
  • „Auf der Suche nach Schönheit - Kompositorische Übungen zur Collage·
  • Smartphones und Tablets im Kunstunterricht
  • Davor-Bilder und Danach-Bilder. Bilder in ihren zeitlichen und szenischen Dimensionen entdecken
  • RAUM und RESONANZ - Wann haben Sie/ habt Ihr das letzte Mal eine intensive Raumerfahrung gemacht?
  • Von der Streichholzschachtel zu Jean-Keith Skelly

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Kunst aller Schularten


Hinweise

Workshops

1.

Augmented Reality im Kunstunterricht - Christin Lübke

Eine praktische Exploration imaginierter Welten an der Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Medien

Der Workshop befasst sich mit der Handhabung und Umsetzung von Gestaltungsideen in Form von Augmented Reality. Diese digitale Erweiterung der Realitätswahnehmung wird anhand von Smartphones und Tablets in der Kombination mit herkömmlichen analogen Medien fachpraktisch exploriert und auf das Potential für einen zeitgenössischen Kunstunterricht hin befragt.

2.

Malerei als Experimentierfeld - Ines Falcke

Im Workshop wird die Bildfläche als Experimentierfeld aufgefasst und als solches gestaltet. Aus Vorlagen, wie Drucken, Dokumenten, Kopien, Fotografien, Zeichnungen etc., entstehen mittels Überarbeitung mit farbigen Materialien neue Kompositionen, die Zufall und Absicht in sich vereinen.

Die Workshopteilnehmer_innen erproben eine Arbeitsweise, die für Kunstunterricht in allen Klassenstufen und Schularten praktikabel, individuell erweiterbar und spielerisch kreativ nutzbar ist.

3.

Auf der Suche nach Schönheit - Kompositorische Übungen zur Collage - Torsten Lessig

Im Workshop erproben die Teilnehmenden spielerische Übungen zum Finden von Bildkompositionen. Form-Inhalt-Beziehungen sowie Möglichkeiten ihrer Vermittlung werden in den Blick genommen.

Das Prinzip der Collage kann als eine weit reichende Arbeitsmethode in der Kunst erfahren werden. Methodische Varianten zur Umsetzung im Unterricht werden angedacht und erprobt.

4.

Smartphones und Tablets im Kunstunterricht - Anja Krause

Tablets und Smartphones gewinnen immer größere Bedeutung im Kunstunterricht. Die Kunst ist längst in der digitalen Welt angekommen und damit bewegt sich auch der Kunstunterricht im Spannungsfeld zwischen tradierten analogen und neuen digitalen Medien und Techniken. Der Workshop widmet sich den besonderen Bedingungen und Potentialen ästhetischer Erfahrungen in der digital vernetzten Welt. Ziel ist es, neben traditionellen, haptischen Techniken und Methoden innovative digitale Möglichkeiten in den Kunstraum zu integrieren. Anhand von praxisnahen Beispielen sollen folgende Fragen diskutiert und erprobt werden:

Wie kann Kunstunterricht mit Smartphones und Tablets gelingen?Welche digitalen Werkzeuge sind für welche Zwecke sinnvoll nutzbar?Welche Themen und Positionen der Kunst sind vielversprechend?

5.

Davor-Bilder und Danach-Bilder. Bilder in ihren zeitlichen und szenischen Dimensionen entdecken - Bettina Uhlig

Die Kunstrezeption (im Kunstunterricht) bezieht sich oft auf Einzelbilder. Doch jedes einzelne Bild ist eine ‚Momentaufnahme in der sich Zeitliches und Szenisches repräsentiert. So können Bilder auch dahingehend betrachtet werden, welche Bilder jeweils vorausgingen oder nachfolgen. Diese Idee wird im Workshop didaktisch fruchtbar gemacht. Das moderne Bilderbuch und die Herangehensweisen von Illustrator_innen sind ein Referenzfeld, das sich über Aspekte wie Page Breaks, visuelle Leerstellen, Zeitsprünge u.a. der Thematik öffnet und interessante bildnerische Möglichkeiten offeriert. Die Workshopteilnehmer_innen lernen eine Vielzahl und Vielfalt an Bildern kennen, die im Kunstunterricht (aller Schulstufen) einsetzbar sind. Wir arbeiten an der Imaginationsfähigkeit und der bildnerischen Gestaltung von Davor- und Danach-Bildern sowie an anwendungsbezogenen und gleichermaßen künstlerisch-anspruchsvollen methodischen Materialien.

6.

RAUM und RESONANZ - Wann haben Sie/ habt Ihr das letzte Mal eine intensive Raumerfahrung gemacht? - Kerstin Chill

Im Workshop untersuchen die Teilnehmenden mit Methoden ästhetischer Feldforschung die spezifische Qualität von Räumlichkeit. Gemeinsam erstellen sie eine selbstkreierte Toolbox, um die Wechselwirkung von Raum und Objekt sinnlich zu erfahren. Der konkrete Raum wird zum Labor, gibt Impulse für performatives, zeichnerisches, filmisches Handeln und erweitert das Bewusstsein zur Darstellung von Räumlichkeit in der Bildenden Kunst. Im Zentrum steht das eigene kreative Handeln, z.B. durch Bewegungsabläufe und Raumkompositionen mit Objekten.

7.

Von der Streichholzschachtel zu Jean-Keith Skelly - Michael Lieberodt

Der Workshop betrachtet und erarbeitet auszugsweise eine schulisch erprobte (mehrwöchige) didaktische Reihe, welche sich vordergründig auf der Grundlage bildnerischer Praxis im Kontext der drei Lernbereiche bewegt. Darin werden die Bereiche Objektgestaltung/Design („Camera Obscura), serielles Arbeiten („analoge Bildbearbeitung), Proportionsstudien („Zoom in & Zoom Out), Digitalisierung mittels Augmented Reality sowie das Kennenlernen künstlerischer Arbeitsweisen an Beispielen Jean-Michel Basquiats, Keith Harings und Skeleton Cardboards abgedeckt. Der Workshop soll den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zur eigenen schulischen Erprobung und individuellen Fortentwicklung der Reihe geben.

(Änderungen und Ergänzungen möglich)


Veranstaltungstermine

am von bis
08.04.2022 10:00 21:00
09.04.2022 09:00 15:00

Anmeldeschluss

11.03.2022

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R02155