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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.L11013: Hate Speech und Fake News - Pa?dagogische Angebote zu Hass im Netz
am 09.03.2022Anmeldeschluss: 26.01.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Peters, Kathrin; +49 341 4945-785
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Weil die Phänomene Hate Speech und Fake News aktuell immer wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen stehen, wird das Web 2.0 als sogenanntes Mitmachnetz häufig mit dort geäußertem Hass gegen Personen(gruppen) bzw. Ideologien der Ungleichwertigkeit in Verbindung gebracht. Die Auseinandersetzungen berühren unser demokratisches, ethisch-moralisches Selbstverständnis und die Grenzen einer demokratischen Gesellschaft im Hinblick auf z.B. Menschenwürde oder individuelle Rechte und Freiheiten. Nach einem theoretischen Input erarbeiten die Teilnehmenden Möglichkeiten des Umgangs mit diesen im Internet auftretenden Phänomenen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf dem Verständnis, dass es sich bei Hassrede sowie Falschmeldungen und Gerüchten keinesfalls um digitale Phänomene handelt, sondern um gesellschaftliche Problemlagen, welche im Netz konzentriert Sichtbarkeit und dadurch Wirksamkeit erlangen, scheinbar durch Mehrheiten getragen werden, die wiederum scheinbar anonym auftreten und diese Inhalte unterstützen. Sind Sperrungen, Filtersysteme, härtere Strafe u.Ä. sinnvoll und vor allem nachhaltig wirksam? Welche anderen Wege gibt es, Kinder und Jugendliche für ihr reales Leben in der „Virtualitätslagerung zu befähigen? Welche Bildungsprozesse unter Einbindung Neuer Medien sind notwendig oder müssen angepasst und entwickelt werden? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in der Fortbildung nach. In diesem Rahmen werden Methoden aktiver und rezeptiver Medien vorgestellt, die anschließend getestet und auf ihre Tauglichkeit in der pädagogischen Praxis diskutiert werden können. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die Implementierung der Thematik in das Medienbildungskonzept der Schulen zu erörtern.


Ziele

Den Teilnehmenden werden Kenntnisse hinsichtlich gesetzlicher Rahmenbedingungen und Kenntnisse zu datenneutralem Handelns im Netz vermittelt.

Die Teilnehmenden sind in der Lage, Jugendliche zu sensibilisieren bzw. diesen Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln, Fake News und Hate Speech zu erkennen und sich im Netz dagegen zu positionieren.

Die Teilnehmenden erhalten Kenntnisse zur vorurteilsbewussten und angstfreien Nutzung digitaler Medien im Unterricht.

Gemeinsam besteht die Möglichkeit, Fallbeispiele aus der pädagogischen Praxis der Teilnehmer zu thematisieren und Lösungsansätze zu entwickeln.


Inhalte

  • Fake News und Hate Speech erkennen, sich positionieren und dagegen handeln
  • unterstützende Angebote für aufklärende Bildung
  • Fake News und Hate Speech als Thema im Unterricht
  • Elternarbeit - ein Beitrag zur Medienprävention und Voraussetzung medienbasierten Lernens

Zielgruppe

Lehrkräfte der Sekundarstufe 1 aller Schularten und Fachrichtungen


Hinweise

Die Teilnehmenden können ihre eigenen Geräte in das Seminar integrieren. So besteht die Möglichkeit, vorgestellte Einstellungen und/oder Anwendungen direkt zu erproben. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Veranstaltungstermine

am von bis
09.03.2022 08:00 16:00

Anmeldeschluss

26.01.2022

Dozenten

Name von
Mager, Pauline Landesfilmdienst Sachsen e.V., Medienzentrum Leipzig, Leipzig
Sobotta, André Landesfilmdienst Sachsen e.V., Medienzentrum Leipzig, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L11013