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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 führt das Landesamt für Schule und Bildung seit 01.07.2021 und bis auf Weiteres Veranstaltungen der staatlichen Lehrerfortbildung neben den bestehenden online-Angeboten auch wieder als Präsenz- oder Hybridformat durch. 

Falls Sie an Veranstaltungen im Präsenzformat teilnehmen, beachten Sie bitte die geltenden Hygienevorschriften. Informieren Sie sich auch rechtzeitig über ein ggf. am Veranstaltungsort geltendes Hygienekonzept.

Auch wenn Fortbildungen im Präsenzformat wieder möglich sind, ist das Landesamt für Schule und Bildung bestrebt, Fortbildungen anteilig als online-Format im Fortbildungsprogramm auszuweisen. Diese Fortbildungen finden Sie hier im Katalog, wenn Sie unter der Veranstaltungsart Online-Format auswählen.

Eine Absage von Präsenzformaten ist auch künftig nicht auszuschließen, sofern die Einschätzung der allgemeinen Lage bzw. die geltenden rechtlichen Regelungen dies erfordern. Bitte informieren Sie sich entsprechend.

Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.B04315: Hate Speech und Fake News - Pädagogische Angebote zu Hass im Netz
am 09.12.2021Anmeldeschluss: 28.10.2021  

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Ansprechpartner inhaltlich: Seiler, Maud; +49 3591 621-143
Ansprechpartner organisatorisch: Gnieser, Sabrina; +49 3591 621-102

Beschreibung

Weil die Phänomene Hate Speech und Fake News aktuell immer wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen steht, wird das Web 2.0 als sogenanntes Mitmachnetz häufig mit dort geäußertem Hass gegen Personen(gruppen) bzw. Ideologien der Ungleichwertigkeit in Verbindung gebracht. Die Auseinandersetzungen berühren unser demokratisches, ethisch-moralisches Selbstverständnis und die Grenzen einer demokratischen Gesellschaft im Hinblick auf z. B. Menschenwürde oder individuelle Rechte und Freiheiten. Nach einem theoretischen Input erarbeiten die Teilnehmer*innen Möglichkeiten des Umgangs mit diesen im Internet auftretenden Phänomenen. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf dem Verständnis, dass es sich bei Hassrede sowie Falschmeldungen und Gerüchten keinesfalls um digitale Phänomene handelt, sondern um gesellschaftliche Problemlagen, welche im Netz konzentriert Sichtbarkeit und dadurch Wirksamkeit erlangen, scheinbar durch Mehrheiten getragen werden, die wiederum scheinbar anonym auftreten und diese Inhalte unterstützen. Sind Sperrungen, Filtersysteme, härtere Strafe u. Ä. sinnvoll und vor allem nachhaltig wirksam? Welche anderen Wege gibt es, Kinder und Jugendliche für ihr reales Leben in der „Virtualitätslagerung zu befähigen? Welche Bildungsprozesse unter Einbindung Neuer Medien sind notwendig oder müssen angepasst und entwickelt werden? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in der Fortbildung nach. In diesem Rahmen werden Methoden aktiver und rezeptiver Medien vorgestellt, die anschließend getestet und auf ihre Tauglichkeit in der pädagogischen Praxis diskutiert werden können. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die Implementierung der Thematik in das Medienbildungskonzept der Schulen zu erörtern.


Ziele

Den Teilnehmer*innen werden Kenntnisse hinsichtlich gesetzlicher Rahmenbedingungen (z. B. Netzwerkdurchsetzungsgesetz) und zivilcouragierten Handelns im Netz vermittelt.

Die Teilnehmer*innen sind in der Lage, Jugendliche zu sensibilisieren bzw. diesen Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln, Fake News und Hate Speech zu erkennen und sich im Netz dagegen zu positionieren.

Die Teilnehmer*innen erhalten Kenntnisse zur vorurteilsbewussten und angstfreien Nutzung neuer Medien im Unterricht.

Gemeinsam besteht die Möglichkeit, Fallbeispiele aus der pädagogischen Praxis der TN zu thematisieren und Lösungsansätze zu entwickeln.


Inhalte

  • Fake News und Hate Speech erkennen, sich positionieren und dagegen handeln
  • unterstützende Angebote für aufklärende Bildung
  • Fake News und Hate Speech als Thema im Unterricht
  • Elternarbeit - ein Beitrag zur Medienprävention und Voraussetzung medienbasierten Lernens

Zielgruppe

Lehrkräfte der Mittel-/Oberschulen, der Gymnasien und der Berufsschulzentren


Hinweise

Hinweis zu Covid-19:

Sollte die Entwicklung der Corona-Situation es erforderlich machen, ist kurzfristig eine Stornierung der Veranstaltung möglich. Bitte informieren Sie sich deshalb vor Veranstaltungsbeginn im Schulportal (persönliches E-Mail-Postfach bzw. Stornierung der Veranstaltungsausschreibung).Bitte beachten Sie das Hygieneschutzkonzept an dem jeweiligen Veranstaltungsort.Bitte bringen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung mit. Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung in den Vortrags-/sowie Arbeitsräumen ist freigestellt, wird aber empfohlen. Eine Teilnahme mit Symptomen der Krankheit Covid-19 (z. B. erhöhte Temperatur, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, Durchfall) ist nicht erlaubt.


Veranstaltungstermine

am von bis
09.12.2021 09:00 15:00

Anmeldeschluss

28.10.2021

Dozenten

Name von
Dietrich, Eva Landesfilmdienst Sachsen e.V., Medienzentrum Leipzig, Leipzig
Sobotta, André Landesfilmdienst Sachsen e.V., Medienzentrum Leipzig, Leipzig

Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/B04315