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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

L11065: Eva* und Adam*. Queere Zugänge zu Themen des Religionsunterrichtes
am 24.05.2023Anmeldeschluss: 12.04.2023  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Dass Heterosexualität als scheinbar zeitloses und unveränderbares Phänomen zur unhinterfragten Norm erhoben wurde, hat ihre Ursachen auch in der heteronormativen Theologie und Macht der Kirche in der Geschichte. Nach wie vor dominieren u.a. Heterosexualität und das Reden von Gott mit männlichen Attributen die Exegese biblischer Texte. Daraus folgten bzw. folgen zum Teil immer noch ein problematischer Umgang mit Geschlechtsidentitäten, Geschlechterrollen, sexuelle Regulierungen, Ausschlüssen und Stigmatisierungen.

Dass die Bibel auf dem Hintergrund eines patriarchalen Weltbildes entstanden ist, ist eine Tatsache, die es angesichts moderner Forschungen und Erkenntnisse zu Geschlecht und Sexualität zu beachten und zu thematisieren gilt, insbesondere im Rahmen von Religionspädagogik und religiöser Bildung. Die noch junge queere Theologie liefert dazu wertvolle Impulse.


Ziele

Die Teilnehmenden sind in der Lage,

  • das patriarchale Weltbild der Bibel als Zugangsbeschränkung zu Glaube und Theologie im Unterricht zu thematisieren und
  • Elemente queerer Theologie bzw. Exegese bei der Arbeit mit biblischen Texten zu nutzen.

Inhalte

  • das patriarchale Weltbild als Zugangsbeschränkung zur Bibel
  • Mehrdimensionalität von Geschlecht
  • Elemente queerer Theologie
  • queere Exegese biblischer Texte
  • religionspädagogische Übertragung

Zielgruppe

Lehrkräfte in den Fächern Evangelische und Katholische Religion an Oberschulen, Gymnasien und berufsbildenen Schulen


Veranstaltungstermine

am von bis
24.05.2023 09:00 16:00

Anmeldeschluss

12.04.2023

Dozenten

Name von
Enxing Prof. Dr., Julia TU Dresden - Institut für Katholische Theologie, Dresden
Hanke, Alexandra Sächsisches Landesgymnasium für Sport Leipzig, Leipzig
Keitel, Juliane Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg, Markkleeberg

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L11065