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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

L11069: Kolonialismus vor der Haustür? Lokalgeschichtliche Zugänge am Beispiel der "Deutsch-Ostafrikanischen-Ausstellung" 1897 in Leipzig
am 06.10.2022Anmeldeschluss: 25.08.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Sobotka, Olf; +49 341 4945-672
Ansprechpartner organisatorisch: Kretzschmar, Nicole; +49 341 4945-787

Beschreibung

Kolonialismus als globales Phänomen des 19. und 20. Jahrhunderts kann auf vielfältige Weise lokalgeschichtlich nachvollzogen werden. Davon zeugen beispielsweise Kolonialausstellungen und "Völkerschauen" auch in Sachsen. Deren unterrichtliche Thematisierung leistet im Sinne historisch-politischer Bildung u.a. einen Beitrag zur Interkulturellen Kompetenz von Schüler*innen. Ausgehend von historischen Perspektiven auf diese Thematik sollen konkrete Vermittlungswege "kolonialer Spurensuche vor Ort" sowie der Reflexion gegenwärtiger rassistischer Phänomene aufgezeigt werden. Dabei finden unterschiedliche mediale Zugänge beispielsweise digitaler Recherche, Analyse von Bildpostkarten sowie geschichtskulturelle Auseinandersetzungen Berücksichtigung. Einen inhaltlichen und exemplarischen Schwerpunkt bildet die "Deutsch-Ostafrikanische-Ausstellung", die 1897 im heutigen Clara-Park in Leipzig stattfand. Hier kann auf konkrete Vermittlungserfahrungen mit Schülern einer 8. Klasse zurückgegriffen werden.


Ziele

  • Die Teilnehmenden lernen Ausdrucksformen kolonialer Vergangenheit Sachsens und Leipzigs kennen
  • Die Teilnehmenden reflektieren die Potentiale lokaler Kolonialgeschichte mit Blick auf das Konzept "nterkulturelle Kompetenz" sowie auf eine rassismuskritische Bildung von Schülern
  • Die Teilnehmenden lernen vielfältige Zugänge der Thematisierung im Unterricht kennen und reflektieren deren Chancen und Herausforderungen

Inhalte

  • Historischer Hintergrund und Ausdrucksformen von Kolonialismus in Sachsen
  • "interkulturelle Kompetenz" und rassismuskritische Bildung
  • Vermittlungsformen im Unterricht
  • Geschichtskultureller Umgang mit der kolonialen Vergangenheit Sachsens bzw. Leipzigs

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Geschichte, Ethik, Gemeinschaftskunde an Gymnasien, Oberschulen, Berufsschulen


Hinweise

Laptop


Veranstaltungstermine

am von bis
06.10.2022 09:00 16:00

Anmeldeschluss

25.08.2022

Dozenten

Name von
Neubert, Anja Universität Leipzig - Lehrstuhl für Geschichtsdidaktik, Leipzig

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/L11069