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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

C05965: Rohstoffe sind Zukunft - Thematische Erweiterung der Dauerausstellung des Industriemuseums Chemnitz im Bereich "Hell & Dunkel" unter der Prämisse Rohstoffe aus Sachsen und Rohstoffstrategie (Veranstaltung 1 von 2)
am 01.09.2022Anmeldeschluss: 21.07.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Nötzold, Steffi; +49 371 5366-423
Ansprechpartner organisatorisch: Wolf, Martina; +49 351 83 24 382

Beschreibung

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Vom Bergbau in Sachsen gingen und gehen bis heute technische, wissenschaftliche, rechtliche und organisatorische Innovationen aus, die weit über die heutigen Landesgrenzen hinaus die Entwicklung des Bergwesens prägten und prägen. Dies führte zu dem Spruch: "Alles kommt vom Bergwerk her". Die historischen Zeugen des Bergbaus, wie die Schaubergwerke, Bergbaumuseen, Pochwerke begegnen uns in Sachsen - und insbesondere im Erzgebirge - auf Schritt und Tritt. Doch nicht nur die technischen Denkmale sind Zeugen der "silbernen Jahrhunderte" der Region. Auch die Kirchen, Altäre, Marktplätze, ja die Städte selbst sind ein Erbe dieser Ära, in der Silber und andere Erze wie Zinn, Wismut oder Kobalt abgebaut wurden und mit der Kohle einer der Grundsteine der Industrialisierung gelegt wurde. Im Mittelalter und an der Wende zur Neuzeit war das Erzgebirge eines der Wirtschaftszentren Europas und verhalf der Politik zu großem Einfluss.

Die Bedeutung von Rohstoffen in der Wirtschaft und die Gewinnung von Bodenschätzen für den Alltag unterliegen heute globalen Entwicklungen. Diese wurden in einer thematischen Erweiterung der Dauerausstellung des Industriemuseums Chemnitz dargestellt. Strategisches Ziel des Projektes ist es, die Bedeutung von Rohstoffen für die heutige Gesellschaft deutlich zu machen und die Herausforderungen und Chancen für die Wiederbelebung des heimischen Bergbaus aufzuzeigen.

Im Projekt liegt der Fokus auf den heimischen Rohstoffen. Besondere Berücksichtigung finden die mineralischen Rohstoffe. Der Blick auf die Rohstoffe verbindet sich mit dem Blick auf die Bedürfnisse des Menschen im 21. Jahrhundert: "Bekleidung", "Kommunikation" und "Mobilität". Diese werden in ihrer Verbindung zur Thematik "Rohstoffe" dargestellt.


Ziele

  • Die Teilnehmer lernen die sächsische Rohstoffwirtschaft in all ihren Facetten kennen und gehen den Schlagworten nach: "Rohstoffe sind Zukunft" und "Alles kommt vom Berge her".
  • Die Teilnehmer erhalten einen Überblick zu den wichtigsten Entwicklungsschritten des sächsischen Bergbaus seit dem Mittelalter bis in das 21. Jh.
  • Den Teilnehmern werden folgende Botschaften vermittelt: Rohstoffsicherung ist Zukunftssicherung. Industrie trägt Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt und trägt ebenso dazu bei, diese zu erhalten.

Inhalte

Wesentliche Bestandteile der Veranstaltung:

Führung: Bereich "Hell und Dunkel" (Veranstaltung 1 von 2; vorgestellt wird jeweils einer der Ausstellungsbereiche der Dauerausstellung, die unter dem Thema "Rohstoffe sind Zukunft" eine Erweiterung erfahren haben) In der Führung angesprochene Themen sind:

-Blick in die Bergbaugeschichte - Motor für wirtschaftliche, politische und soziale Entwicklungen

-Meilensteine der sächsischen Rohstoffwirtschaft und deren Bereiche ( u. a. "kritische" Rohstoffe, Braunkohle, Steinkohle, Uran, Energiewirtschaft, …)

-Historische und aktuelle Rohstoffe aus Sachsen - Themen Primärrohstoffgewinnung, Abbaubedingungen & Rohstoffkreisläufe (Bedeutung Sächsischer Hüttenbetriebe)

Referat: Verortung der im Ausstellungsbereich vermittelten Themen in das Projekt "Rohstoffe sind Zukunft" und Vorstellung der Prämisse Rohstoffe aus Sachsen und Rohstoffstrategie.

Vorstellung ausgewählter museumspädagogischer Angebote zum Thema; Möglichkeit zum individuellen Testen der in Workshops eingesetzten interaktiven Stationen und Materialien.

Informationen zu Anmeldungen, Möglichkeit der Besichtigung der museumspädagogischen Werkstätten.


Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schularten - insbesondere Lehrkräfte der Fächer Geografie, Geschichte, Technik, Sachunterricht, Gesellschaftskunde, G/R/W, INF, Kunst, TC, WTH und Ethik


Hinweise

Bitte Schreibmaterial mitbringen.

Bitte informieren Sie sich vor der Teilnahme über die geltenden Hygieneschutzmaßnahmen (gemäß der aktuellen Hausordnung).


Veranstaltungstermine

am von bis
01.09.2022 15:00 16:30

Anmeldeschluss

21.07.2022

Dozenten

Name von
Reimer Dr., Wolfgang Geokompetenzzentrum Freiberg, Freiberg
Würnstl Dr., Barbara Sächsisches Industriemuseum Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/C05965