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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

R03365: Aktive Medienbildung - Methodentraining Fake News
Inszenierung, Retusche und Manipulation
vom 02.02.2023 bis 03.02.2023Anmeldeschluss: 05.01.2023  

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Ansprechpartner inhaltlich: Arnold, Peter; +49 351 84 39 831
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Heute werden wir von Nachrichten überflutet - pausenlos. Tagtäglich müssen wir filtern, welche Informationen für uns relevant sind. Das ist gar nicht so einfach. Vor allem, da wir dabei regelmäßig auf Desinformationen stoßen. Sie können nicht nur dazu führen, dass sich Menschen ihre Meinung auf Grundlage von Lügen bilden, sondern befeuern auch die Verbreitung von Hass und Hetze. Vor allem inszenierte, retuschierte oder manipulierte Foto- und Bildinhalte spielen dabei eine große Rolle.

In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmende anhand von konkreten FakeNews-Beispielen einfache Wege und Möglichkeiten kennen, Medieninhalte und Quellen auf ihre Glaubwürdigkeit zu überprüfen. Zu den praktischen Hilfsmitteln zählen bspw. eine Bilderrückwärtssuche, die Überprüfung von Angaben im Impressum oder das Recherchieren auf Faktencheck-Seiten. Außerdem werden publizistische Grundsätze aus dem Pressecodex, Mechanismen hinter der schnellen Informationsverbreitung im Vergleich früher und heute sowie das Entstehen vom Filterblasen erklärt. Darüber hinaus werden digitale Anwendungen, Methoden und kreative Projektideen für den Unterricht praktisch ausprobiert und diskutiert.


Ziele

Die Teilnehmenden haben verstanden, wie das Internet als Katalysator für FakeNews und Hass fungiert.Sie analysieren exemplarische FakeNews und wissen, wie diese entlarvt und Medieninhalte grundsätzlich auf Glaubwürdigkeit überprüft werden können.Sie sind befähigt, medienpädagogische Methoden zum Thema FakeNews in ihrem Unterricht anzuwenden.


Inhalte

  • Medienbildung in der Schule: SMK-Kompetenzrahmen
  • Funktionsweise Internet als Nährboden für FakeNews und Hass
  • Echokammern, Filterblasen, Trollfabriken & Social Bots - Gefahren für die Demokratie?
  • Schranken der Meinungsfreiheit
  • Journalistisches Arbeiten: von Pressecodex bis GateKeeper-Funktion
  • Inszenierung, Retusche und Manipulation verschiedener Medieninhalte (von Fotos über Castingshows bis Deepfakes)
  • Methoden zur Glaubwürdigkeitsprüfung (Bilder-, Quellen, Fakten- und Aktualitätscheck)
  • Testen und Bewerten digitaler Anwendungen für den Unterricht
  • Methodentipps & Projektideen zur Einbindung aktiver Medienarbeit
  • Austausch zur eigenen Entwicklung von thematischen Unterrichtseinheiten

Zielgruppe

Vorranging Lehrkräfte, Fachberaterinnen und Fachberater aus den Fachbereichen Gemeinschaftskunde, Ethik, Informatik, Technik, WTH und Deutsch an weiterführenden Schulen.

Auch wenn die vorgestellten Methoden eher für ältere Klassenstufen geeignet sind, dient das Angebot zur Medienkompetenzförderung der Pädagoginnen und Pädagogen. Daher sind auch Personen aus Grundschul-Kollegien und anderen Fachrichtungen angesprochen.


Hinweise

Eigene Internet-Erfahrungen werden vorrausgesetzt, aber keine speziellen Vorkenntnisse erwartet. Das Mitbringen eines mobilen Endgeräts (Smartphone, Tablet, Notebook) ist von Vorteil. Notfalls stehen Ausleihgeräte vor Ort zur Verfügung.


Veranstaltungstermine

am von bis
02.02.2023 10:00 17:00
03.02.2023 09:00 16:00

Anmeldeschluss

05.01.2023

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R03365