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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

R03367: Medienpädagogik: Was machen meine Schülerinnen und Schüler im Netz?
Herausforderungen im Medienumgang und pädagogische Unterstützung von Heranwachsenden im alltäglichen Medien-Erleben
vom 08.03.2023 bis 09.03.2023Anmeldeschluss: 08.02.2023  

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Ansprechpartner inhaltlich: Arnold, Peter; +49 351 84 39 831
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

CCC - Content, Contacts & Commerce steht für „Inhalte, Kontakte und Kommerz und umfasst damit mögliche Gefährdungen, mit denen Kinder und Jugendliche im alltäglichen Medienumgang konfrontiert werden. Sie müssen lernen, die Risiken einzuschätzen und sich Reflexion- und Kritikfähigkeit gegenüber den verschiedenen Medieninhalten aneignen. Neben den sorgeberechtigten Personen haben auch pädagogische Fachkräfte die Verantwortung, Kinder und Jugendliche für einen sicheren Medienumgang zu sensibilisieren und sie dabei zu begleiten und zu unterstützen. Diese Verantwortung ist zugleich Herausforderung:

In welchen Medienwelten bewegen sich die Schüler:innen? Welchen Problemen der Kinder und Jugendlichen begegnen Erwachsene und welche rechtlichen Aspekte sollten gleichwohl Schüler:innen wie auch Lehrkräfte kennen?

Diese Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen und den damit einhergehenden verschiedenen Gefährdungen im Netz. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf Cybermobbing & Hate Speech, Cybergrooming und Datenschutz/Privatsphäre im Netz. Es werden problematischen Auswirkungen auf das kindliche und jugendliche Verhalten diskutiert und mögliche Lösungsansätze besprochen. Teilnehmende lernen Methoden kennen und setzen sich damit auseinander, wie sie ihre Schüler:innen pädagogisch begleiten können, um sie in ihrer digitalen Alltagskompetenz zu fördern und zu unterstützen.


Ziele

Die Teilnehmenden haben einen Einblick und kindliche und jugendliche Medienwelten und -wissen über Risiken und Gefährdungen, denen Kinder und Jugendliche in den digitalen Medien begegnen können. Die Teilnehmenden sind in die Lage versetzt Begriffe wie Cybergrooming, Cybermobbing und Hate Speech einzuordnen und das Gefahrenpotential einzuschätzen.Sie Methoden kennengelernt, um die Themen Privatsphäre und Datenschutz im Netz den Schüler:innen zugänglich zu machen und gemeinsam mit ihnen im Unterricht aufzuarbeiten. Teilnehmende sind sensibilisiert für einen sicheren Medienumgang und kennen Interventions- und Präventionsmaßnahmen, rechtliche Aspekte und Anlaufstellen bei Problemfällen.


Inhalte

  • Digitale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
  • Chancen, Faszination und Nutzungsmotive sowie Problemfelder und Risiken
  • Internet als Katalysator für Hass und FakeNews
  • Cybermobbing: Vorbeugen, Erkennen und Entgegenwirken
  • Cybergrooming: Gefahrenpotenzial einschätzen
  • Geschäftsmodell private Daten und zielgerichtete Werbung
  • Rechte und Pflichten: von AGBs und Bildrechten
  • Datenschutz und Privatsphäre in Sozialen Netzwerken
  • Methoden, Materialien und Praxisbeispiele für den Unterricht
  • Kreatives Arbeiten mit dem Tablet

Zielgruppe

Lehrkräfte, Vertrauenslehrerinnen und -lehrer, Fachberaterinnen und Fachberater, Schulleitungen aller Fachbereiche und Schularten


Hinweise

Es werden keine speziellen Vorkenntnisse erwartet. Das Mitbringen eines mobilen Endgeräts (Smartphone, Tablet, Notebook) ist von Vorteil. Notfalls stehen Ausleihgeräte vor Ort zur Verfügung.


Veranstaltungstermine

am von bis
08.03.2023 10:00 17:00
09.03.2023 09:00 16:00

Anmeldeschluss

08.02.2023

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R03367