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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

R03630: Medienscouts ausbilden: Cybermobbing & Social Media
am 12.10.2022Anmeldeschluss: 14.09.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Arnold, Peter; +49 351 84 39 831
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu fördern heißt, sie in die Lage zu versetzen, die Potentiale und Gefahren von Medien einschätzen zu können und entsprechend verantwortungsvoll zu handeln. Eine nachhaltige Bildungsinitiative zur Förderung von Medienkompetenz besteht in der Ausbildung und Arbeit von Medienscouts, d.h. Kindern und Jugendlichen, die ihre Mitschülerinnen und Mitschüler - zum Teil auch Lehrkräfte und Eltern - bei medienbezogenen Fragen beraten. Ziel ist ein aufgeklärter und bewusster Umgang mit Medien in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft, wie er nicht zuletzt auch in der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt gefordert wird. Der Peer-to-Peer-Ansatz des Medienscout-Konzeptes, bei dem sich Gleichaltrige gegenseitig unterstützen, bietet eine wichtige Ergänzung zu den empfohlenen Maßnahmen im Kontext Medienbildung für den Fachunterricht.

Teil 1: Wodurch zeichnen sich Medienscouts aus (Konzepte, Ausbildungswege, Arbeitsfelder, …) und wie lassen sich an meiner Schule Medienscouts einführen und nachhaltig etablieren? - Für diejenigen, die erstmals an einer Veranstaltung der Fortbildungsreihe teilnehmen, werden einführend die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Diejenigen, die bereits das Basismodul „Was sind Medienscouts? besucht haben, oder die Einführung bereits aus einem anderen Modul kennen, tauschen sich über ihre bisherigen Erfahrungen und Fragen in punkto Medienscout-Ausbildung und -Arbeit aus.

Teil 2: Was sollten Kinder und Jugendliche zum Thema ‚Cybermobbing & Social Media wissen? (z.B. Welche Rollen und Phasen gibt es im Cybermobbing-Prozess? Was sind Ursachen und Auslöser und wie manifestiert sich Cybermobbing? An welcher Stelle können Lehrkräfte und Medienscouts gemeinsam ansetzen, um Betroffene zu unterstützen und Unbeteiligte zu sensibilisieren?) Wie bereite ich dieses Thema inhaltlich und methodisch so auf, dass zukünftige Medienscouts dazu selbst Workshops konzipieren und durchführen können? Welche Methoden, Materialien, Apps, rechtlichen Hintergründe, Anlauf- und Beratungsstellen sowie Erfahrungswerte unterstützen in der Ausbildung von Medienscouts für die Cybermobbing-Prävention?


Ziele

Ziel der Fortbildung ist es, die Teilnehmenden zunächst mit dem medienkompetenzfördernden Peer-to-Peer-Konzept ‚Medienscouts vertraut zu machen und ggf. vorhandene persönliche Erfahrungen mit der Ausbildung von Medienscouts zu diskutieren.

Darüber hinaus sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, an der eigenen Schule selbst Medienscouts zu initiieren und auszubilden. Zu diesem Zweck lernen sie verschiedene Inhalte, Methoden und sächsische Unterstützungsformate kennen.

Die Fortbildung umfasst dabei eine Vertiefung eines inhaltlichen Schwerpunktes der Medienscout-Ausbildung. Dieser Teil macht den zeitlich größten Anteil der Fortbildung aus.


Inhalte

  • Was zeichnet Medienscouts aus?
  • Was sollten Kinder und Jugendliche zum Thema 'Cybermobbing & Social Media' wissen?

Zielgruppe

Pädagogische Tätige


Hinweise

Die Fortbildung konzentriert sich auf das Modul ‚Cybermobbing & Social Media, entsprechend macht dieser Teil den zeitlich größten Anteil der Fortbildung aus. Im Katalog finden Sie weitere Veranstaltungen der Reihe ‚Medienscouts ausbilden, die sich folgenden Themen widmen:

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Modul 1: Basismodul: Was sind Medienscouts?

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Modul 2: Cybermobbing & Social Media

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Modul 3: Privatsphäre & Datenschutz im Netz

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Modul 4: Hate Speech & Online-Extremismus

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Modul 5: Fake News & Meinungsbildung im Netz

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Modul 6: Makellose Traumwelt? Inszenierung und Selbstdarstellung im Netz

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Modul 7: Medienscouts in der Grundschule

Für die Teilnahme am Modul ‚Cybermobbing & Social Media ist es nicht erforderlich, bereits andere Module der Fortbildungsreihe besucht zu haben.

Die Fortbildung findet online statt. Sie erhalten die Links zur Videokonferenz mit einer gesonderten Einladung ins Schulportal.


Veranstaltungstermine

am von bis
12.10.2022 09:00 16:00

Anmeldeschluss

14.09.2022

Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R03630