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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Fortbildung im Detail

 

R03137: Fachbezogene Fortbildung Ethik
Zukunftsfragen der Globalisierung
am 03.11.2022Anmeldeschluss: 06.10.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Der Workshop problematisiert Aspekte des guten Handelns unter der Perspektive von Zukunftsfragen der Globalisierung in Auseinandersetzung mit der Theorie des Effektiven Altruismus von Peter Singer.

Die Reichweite traditioneller Ethiken war auf einen relativ nahen Bereich begrenzt: räumlich auf Familie, Gesellschaft und Staat, zeitlich auf die Folge von drei Generationen. Im Zuge der Globalisierung kooperieren wir mit Menschen, die weit entfernt von uns leben. Hier entsteht das Problem der globalen Gerechtigkeit. Und in Folge der Klimakatastrophe verursachen wir Wirkungen, die weit in die Zukunft reichen, Hier entsteht das Problem der Verantwortung für zukünftige Generationen.

Im Mittelpunkt der Fortbildung wird die ethische Debatte um die Prinzipien "Hilfspflichten" (Peter Singer) oder "Folgeverantwortung" (Thomas Pogge) stehen. Damit stellt sich die Frage, ob die reichen Industrieländer verpflichtet sind, die schädlichen Folgen ihres früheren und gegenwärtigen Handelns in den armen Ländern zu kompensieren.


Ziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Kenntnis von Inhalten und Entwicklung der Gerechtigkeitstheorien erlangt und durch die Debatte ihr Verständnis sowie Bewusstsein für spezifische Probleme der modernen Ethik geschärft.

Sie haben in Kleingruppen Lern- und/oder Leistungsaufgaben zum Thema erstellt und präsentiert.

Sie haben Anschlussmöglichkeiten an den Lehrplan der Sekundarstufe I diskutiert.


Inhalte

  • Globale Gerechtigkeit. Hilfspflicht oder Folgeverantwortung?
  • Peter Singer: Hunger, Wohlstand und Moral
  • Thomas Pogge: Armenhilfe ins Ausland
  • Verantwortung für zukünftige Generationen
  • Dieter Birnbacher: Langzeitverantwortung - das Problem der Motivation
  • Andrea Heubach: Generationengerechtigkeit - Herausforderungen für die gegenwärtige Ethik
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    • Lehrplanbasierte, fachdidaktische Aufbereitung der Fortbildungsinhalte

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Ethik an Gymnasien sowie Führungskräfte, die in diesem Fach und dieser Schulart unterrichten


Veranstaltungstermine

am von bis
03.11.2022 10:00 17:30

Anmeldeschluss

06.10.2022

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/R03137