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Lehrerfortbildung unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen

Seit März führt das Landesamt für Schule und Bildung Veranstaltungen der staatlichen Lehrkräftefortbildung vermehrt wieder im Präsenzformat durch. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist eine Vorlage von Nachweisen (z. B. Impfstatus) seit dem 04.04.2022 nicht mehr erforderlich. Das Tragen eines medizinischen bzw. FFP2-Mund-Nasen-Schutzes sowie das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln (Abstandsregeln, Husten- und Niesetikette, Händewaschen, Desinfektion) werden empfohlen.

Einschränkung: Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefortbildung ist nicht gestattet, wenn Sie mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Gleiches gilt, wenn Sie sich aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 oder des engen Kontakts zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person absondern müssen (vgl. SchulKitaCoVO § 3 Absatz 3 vom 30.03.2022).

Nach wie vor kann es im Zusammenhang mit der Pandemie SARS-CoV-2 zu Absagen von Fortbildungsveranstaltungen kommen. Sollten Sie zu einer bestimmten Veranstaltung angemeldet sein, erhalten Sie über das Schulportal eine entsprechende Mitteilung. Bitte informieren Sie sich auch selbst.

Das Landesamt bietet eine Reihe von Fortbildungen weiterhin im Online-Format an. Unsere Angebote dazu finden Sie wie gewohnt im Fortbildungskatalog.

Zentraler E-Mail Zugang für Fragen und Probleme: fortbildung@lasub.smk.sachsen.de

Fortbildung im Detail

 

D06476: Georg Büchners "Woyzeck" und das soziale Drama
am 03.11.2022Anmeldeschluss: 22.09.2022  

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Ansprechpartner inhaltlich: Becker, Susanne; +49 351 84 39 842
Ansprechpartner organisatorisch: Wolf, Martina; +49 351 83 24 382
Zentraler E-Mail Zugang für Fragen und Probleme: fortbildung@lasub.smk.sachsen.de

Beschreibung

Das Dramenfragment von Georg Büchner ist der erste Text in der deutschen Literaturgeschichte, der sich mit dem modernen Pauperismus beschäftigt: Mit Woyzeck begründet Büchner das soziale Drama, das den armen, ausgebeuteten und fremdbestimmten Menschen zur tragischen Figur erhebt. Ansätze für einen solchen Dramentyp fand er im Werk von Jakob Michael Reinhold Lenz (Der Hofmeister Die Soldaten) und im „Bürgerlichen Trauerspiel des 18. Jahrhunderts - in einer (vorrevolutionären) Zeit, da man noch glaubte, dass jeder tätige Bürger auch ein Einkommen erzielen könne, welches seine Existenz sichert. Büchner zeigt im Woyzeck die Verwerfungen eines modernen Systems, welches diesen Maßgaben nicht gerecht wird; mit dieser konsequent realistischen Darstellungsweise und sozialkritischen Haltung wurde der Vormärz-Autor zum Vorbild für spätere Vertreter des sozialen Dramas (Gerhart Hauptmann, Bertolt Brecht u.a.).


Ziele

Die Teilnehmer beschäftigen sich mit dem Phänomen des Pauperismus (bis in die Gegenwart).

Sie diskutieren das Drama „Woyzeck im Zeichen des Epochenumbruchs um 1800.

Die Teilnehmer setzen sich mit der Form des „sozialen Dramas (vor und nach Büchner) auseinander

Sie erarbeiten sich und diskutieren Interpretationsansätze zu Büchners Fragment „Woyzeck.


Inhalte

  • Pauperismus im 19. Jahrhundert
  • Das soziale Drama bei Lenz
  • Analyse und Interpretation von Büchners „Woyzeck
  • Zum sozialen Drama im Naturalismus, bei Brecht und Dürrenmatt

Zielgruppe

Lehrkräfte im Fach Deutsch an Gymnasien


Hinweise

Eine Handreichung wird erstellt.


Veranstaltungstermine

am von bis
03.11.2022 10:00 16:15

Anmeldeschluss

22.09.2022

Dozenten

Name von
Hentschel Prof. Dr., Uwe Technische Universität Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort


Direktlink auf diese Veranstaltungsdetailansicht: https://www.schulportal.sachsen.de/fortbildungen/detail/D06476