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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.SBI07220: Aktueller Antisemitismus und die Bedeutung Israels
vom 24.08.2017 bis 25.08.2017Anmeldeschluss: 27.07.2017  

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Ansprechpartner inhaltlich: Wohlfarth, Angela; (03 51) 83 24 378
Ansprechpartner organisatorisch: Handrack, Ute; (0 35 21) 41 27 22

Beschreibung

Der Nahostkonflikt ist einer der kompliziertesten ungelösten Konflikte der Gegenwart, in dem es im Kern um territoriale Ansprüche auf das Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer geht. Immer wieder kommt es seit Beginn des 20. Jahrhunderts zum Krieg, immer wieder gibt es erfolglose Friedensverhandlungen. Kann eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung den israelisch-palästinensischen Konflikt endgültig lösen?

In sozialen Netzwerken ist eine schleichende Radikalisierung vor allem unter Jugendlichen zu verzeichnen. Antisemitische Stereotype gehen dabei durch alle Schichten der Gesellschaft. Eine öffentliche Debatte wird in Deutschland aber durch Tabus und Schuldgefühle verstellt. Wo hört Kritik an Israel auf und fängt Antisemitismus an? Befördert der Nahostkonflikt den Antisemitismus oder wird der Konflikt vom aktuellen Antisemitismus benutzt?

Im Forum sollen solche brisanten Fragestellungen erörtert werden. Zugleich lenkt es den Fokus auf den Auftrag von Bildung angesichts des bei einem wachsenden Teil der deutschen Bevölkerung vorzufindenden latenten Antisemitismus. Wenn jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland mit dem Begriff Auschwitz nichts anzufangen weiß, wie eine Forsa-Umfrage und Expertenstudie im Auftrag des Bundestages ergab, ist dies ein unhaltbarer Zustand.


Ziele

Die Teilnehmer/innen haben einen Überblick über die Vorgeschichte des Nahostkonflikts und seinen historischen Verlauf von der israelischen Staatsgründung bis zum Osloer Friedensprozess erhalten.

Sie haben die Bedeutung des Antisemitismus für das Verständnis des Nahostkonflikts erörtert.

Sie haben die aktuelle Auseinandersetzung Israels mit dem iranischen Regime diskutiert.

Die Teilnehmenden sind über die aktuellen Entwicklungen des Zionismus nach dem "arabischen Frühling" informiert.

Sie haben anhand des Films "Holocaust light gibt es nicht!" konkrete Anregungen für die schulische Aufarbeitung des Holocaust erhalten.


Inhalte

  • Juden und Araber im Mandatsgebiet Palästina - Historische Wurzeln des Nahostkonflikts
  • Von Krieg zu Krieg - Von der israelischen Staatsgründung zum Osloer Friedensprozess
  • Antisemitismus und Nahostkonflikt
  • Israels Konfrontation mit dem iranischen Regime
  • Der Zionismus nach dem "arabischen Frühling"
  • Schulische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus
  • "Holocaust light gibt es nicht!" - ein Film gegen das Vergessen im Gespräch mit dessen Regisseurin Ilona Rothin und einem Vertreter des Staates Israel

Zielgruppe

Fachberater/innen sowie weitere Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben oder Funktionen aller Fächer und Schularten


Veranstaltungstermine

am von bis
24.08.2017 10:00 16:30
25.08.2017 09:00 16:30

Anmeldeschluss

27.07.2017

Veranstaltungsort

  • Sächsisches Bildungsinstitut, Fortbildungs- und Tagungszentrum Meißen, Siebeneichener Schlossberg 2, 01662 Meißen Route zum Veranstaltungsort planen
     

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