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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.C05025: Die Sonderausstellung "Gesten. Gestern - heute - übermorgen" (17.11.2017 bis 4.3.2018) im Industriemuseum Chemnitz und deren Potenziale zur didaktischen Umsetzung im Unterricht
am 30.11.2017Anmeldeschluss: 19.10.2017  

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Ansprechpartner inhaltlich: Brandl-Bennewitz, Sabine; +49 371 5366-421
Ansprechpartner organisatorisch: Buschbeck, Jennifer; +49 371 5366-423

Beschreibung

Die Sonderausstellung „Gesten. Gestern - heute - übermorgen, eine wissenschaftlich-künstlerische Kooperation der TU Chemnitz (www.manuact.org), des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz und des Ars Electronica Future Lab in Linz (Laufzeit 17.11.2017-04.03.2018), bringt dem Besucher bundesweit einzigartig das Thema Gesten in einer Ausstellung zwischen Kunst, Wissenschaft und techAnwendung näher. Gesten begleiten unser Sprechen, verkörpern innere, räumliche und bildliche Vorstellungen und sind ein wichtiger Teil der Alltagskommunikation. Mit dem Daumen nach oben geben wir unser Okay, wir imitieren mit unseren Händen Objekte und den Umgang mit ihnen. Gesten sind dabei für uns ein wichtiger visuell-kultureller Wissensspeicher des Objektgebrauchs. So sind in der Geste des Telefonierens, bei der die Hand als Ganzes mit abgespreiztem kleinen Finger und Daumen ein Handy repräsentiert, noch Formaspekte des alten gebogenen Telefonhörers auffindbar. Weiterhin gewinnen Gesten als Schnittstelle zur Steuerung technischer Geräte immer größere Bedeutung und werden z.B. für Fernseher, Staubsauger und nicht zuletzt fahrerlose Autos fruchtbar gemacht. Ziel der Ausstellung ist, Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen und technischen Entwicklungen und Wandlungsprozessen für ein breites Publikum erlebbar zu machen. Die Besucher erfahren u.a.:

-Wie zentral Gesten in der zwischenmenschlichen Kommunikation sind,

-wie manueller Objektgebrauch sowie Handhabungen mit Werkund Maschinen auf unterschiedliche Art und Weise versprachlicht werden,

-welche Begriffe von Handlung und Objektgebrauch wie kulturell verankert sind,

-wie Maschinen und Roboter durch Handbewegungen gesteuert werden und die Funktionen der Hand ersetzen,

-wie Gesten für technologische Innovationen relevant sind,

-wie deren Ergebnisse und Produkte wiederum unsere kulturellen und sprachlichen Konzepte beein.

-eine interaktive Ausstellung, bei der sie mit allen Sinnen Hands-ons ausprobieren können sowie mittels Kunstobjekten Teil der Ausstellung werden.

Die Fortbildung vermittelt Grundlagenwissen zu Gesten, ihrer Bedeutung für Sprache, Kultur, Kunst und Technik, führt in die grundlegenden Themenbereiche der Ausstellung ein und stellt zentrale Exponate vor. Die Teilnehmer lernen die konzipierten Angebote für Schulklassen kennen, die im Rahmen von Exkursionen und Projekttagen wahrgenommen werden können. In einem weiteren Schritt erörtern die Teilnehmer die Potenziale der Ausstellungsinhalte und erarbeiten in Kleingruppen mögliche didaktische Umsetzungen im Unterricht für einzelne Fächer entsprechend der Lehrpläne.


Ziele

Die Teilnehmer erhalten neue und wissenschaftlich fundierte Impulse für die Gestaltung des Unterrichts.

Die Teilnehmer erhalten die notwendigen Kenntnisse zur Einbindung der Forschungsergebnisse und Ausstellungsinhalte in den Unterricht.

Die Teilnehmer können durch die (fachspezifische) Zusammenarbeit neue Netzwerke bilden.

Die Teilnehmer erhalten Informationen über die Vermittlungsprogramme für Schülergruppen.


Inhalte

  • Vortrag: Gesten und ihre Relevanz für Sprache, Gesellschaft, Kultur, Kunst und Technik
  • Ausstellungsbesuch mit Kuratoren-Führung
  • Präsentation der konzipierten Vermittlungsangebote für die Schularten Oberschule und Gymnasium
    • Workshop: Erarbeitung der Potenziale der Ausstellungsinhalte zur didaktischen Umsetzung im Unterricht für einzelne Fächer entsprechend der Lehrpläne.

Zielgruppe

Lehrkräfte an Oberschulen und Gymnasien


Veranstaltungstermine

am von bis
30.11.2017 15:00 18:00

Anmeldeschluss

19.10.2017

Dozenten

Name von
Bressem Dr., Jana Technische Universität Chemnitz, Chemnitz
Polig, Anett Sächsisches Industriemuseum Chemnitz, Chemnitz

Veranstaltungsort

  • Sächsisches Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119, 09112 Chemnitz Route zum Veranstaltungsort planen
     

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