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Fortbildung im Detail

 

Die maximale Teilnehmerzahl ist noch nicht erreicht.C04975: Lokal erleben - Global lernen: Das montanhistorische Erbe der Region Erzgebirge und seine Bedeutung im Welterbe-Kontext
am 02.07.2018Anmeldeschluss: 21.05.2018  

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Ansprechpartner inhaltlich: Brandl-Bennewitz, Sabine; +49 371 5366-421
Ansprechpartner organisatorisch: Buschbeck, Jennifer; +49 371 5366-423

Beschreibung

Das montanhistorisches Erbe im Erzgebirge ist weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus bekannt: 800 Jahre Bergbau und Hüttenwesen haben technische und wissenschaftliche Innovationen von weltweiter Bedeutung hervorgebracht und eine gesamte Region grenzübergreifend geprägt. Dieses Erbe ist heute noch über und unter Tage lebendig erlebbar - deshalb sind wir auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe.

Doch was bedeutet diese Erbe für die Region, Europa und die Welt? Und wie kann man diese Bedeutung im Schulunterricht vermitteln? Die Bewerbung der Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoøí zum Welterbe bietet eine gute Möglichkeit, die mit dem UNESCO-Welterbe verbundene Themenvielfalt aufzuzeigen. Welterbe ist international und eröffnet vielfältige Perspektiven und Möglichkeiten für den Schulunterricht im Klassenzimmer und direkt vor Ort an den außerschulischen Lernorten.

Das Fachpersonal der lokalen Kultureinrichtungen und des Welterbes laden Sie herzlich ein, gemeinsam kreativ zu werden und Herangehensweisen und Ansätze für den Schulunterricht zu entwickeln. Der gemeinsame Fachtag hat insbesondere auch als Ziel, den Austausch zwischen Schulen, Kultureinrichtungen und den Institutionen der Montanregion zu fördern und gemeinsam Aufgaben, Erwartungen und Herangehensweisen zu diskutieren. Ein Ergebnis könnte die (Weiter-) Entwicklung von Methoden für die Einbindung des Themas in den fächerübergreifenden Unterricht sowie seine Umsetzung an außerschulischen Lernorten sein.


Ziele

Informationen zum montanhistorischen Erbe und UNESCO-Welterbe: Die Teilnehmenden erhalten Informationen über das montanhistorische Erbe des Erzgebirges und lernen die Potentiale der montanen Kulturlandschaft als außerschulischen Lernort kennen. Darüber hinaus erhalten sie Informationen zum UNESCO-Welterbe und der Welterbe-Bewerbung.

Einblick in die Vermittlungsangebote der lokalen Kultureinrichtungen: Die Teilnehmenden erhalten einen gebündelten Einblick in vorhandene aktuelle Angebote der Kultureinrichtungen und der mit der Bewerbung befassten Institutionen, insbesondere in den Landkreisen Erzgebirgskreis und Mittelsachsen.

Kennenlernen, austauschen und zusammenarbeiten: Die Teilnehmenden entwickeln neue Wege und Möglichkeiten der Kooperation und lernen neue potentielle Projektpartner kennen. Alle Akteure tauschen Erfahrungen, Aufgaben, Erwartungen und Herangehensweisen aus, der Horizont wird erweitert und neue Anregungen zur Vermittlung des montanhistorischen Erbes entstehen.

Unterrichtseinheiten gemeinsam entwickeln: Die Teilnehmenden entwickeln Methoden zur Einbindung des Themas in den Schulunterricht, lernen Anknüpfungspunkte in den Rahmenlehrplänen kennen und überlegen gemeinsam, wie das Thema Montanregion in der Schule nachhaltig verankert werden kann.


Inhalte

Bergbau anfassen: Mitmach-Aktionen der lokalen Kultureinrichtungen:

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  • Steine schleifen (Terra Mineralia Freiberg; Mineralienausstellung der TU Bergakademie Freiberg
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  • Kalklöschen (Museum Kalkwerk Lengefeld),
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  • Papierschöpfen (Technisches Museum Papiermühle Niederzwönitz
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  • Inkohlung (Bergbaumuseum Oelsnitz)

UNESCO-Welterbe entdecken:

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  • Informationen zur Bedeutung des montanhistorischen Erbes im Welterbe-Kontext und zum Welterbe-Programm der UNESCO allgemein

Montanes (Welt)Erbe unterrichten:

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  • Montane Stätten als außerschulische Lernorte kennenlernen
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  • Potential des Thema für den Schulunterricht entdecken
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  • Kooperationen und Zusammenarbeit von Schulen, außerschulischen Lernorten und den Welterbe-Einrichtungen fördern
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  • praktische Beispiele für Projektwochen, Exkursionen und Unterrichtseinheiten kennenlernen und gemeinsam entwickeln

Zielgruppe

Lehrkräfte aller Schularten


Hinweise

Für ein gutes Gelingen sind wünschenswert:

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  • die Bereitschaft zu offenem Denken und zur sachlichen Auseinandersetzung
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  • viel Phantasie und Lust auf die Entwicklung neuer Ideen ... und am besten gute Laune
  • Die Lehrerfortbildung ist ein Ergebnis der Umsetzung des Vermittlungs-Auftrags im Rahmen des Welterbe-Management. Sie ist außerdem Teil des EU-Projektes „Unser WeltErbe: Die montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoøí (2017-2020). Das Projekt wird gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ausführliche Informationen zum EU-Projekt und zur Lehrerfortbildung finden Sie auch auf den Webseiten der Veranstalter:

Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) an der TU Bergakademie Freiberg (Leadpartner des EU-Projektes und Umsetzung des Welterbe-Managements): http://tu-freiberg.de/unser-welterbe

Institut Heritage Studies (IHS) an der Internationalen Akademie Berlin (Projektpartner des EU-Projektes und beauftragt mit der Durchführung von Lehrerfortbildungen): https://heritagestudies.eu/unser-welterbe-die-montane-kulturlandschaft-erzgebirgekrusnohori-2-2/#more-4901

Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen (Unterstützung des Vermittlungsauftrags im Welterbe-Management): https://www.kulturraum-erzgebirge-mittelsachsen.de/blog/index.php

Auch wenn die Zuerkennung des Welterbe-Titels nicht erfolgen sollte, so bleiben die Herausforderungen im Umgang mit der regionalen Geschichte unabhängig davon in gleicher Art und Weise bestehen.


Veranstaltungstermine

am von bis
02.07.2018 10:00 15:00

Anmeldeschluss

21.05.2018

Dozenten

Name von
Dozentin, k.A.

Veranstaltungsort

  • Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, Pflockenstraße 1, 09376 Oelsnitz Route zum Veranstaltungsort planen
     

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